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Wiener Staatsoper & Co. MONATSRÜCKBLICK März 2013

 

Wiener Staatsoper & Co.

MONATSRÜCKBLICK

März 2013

 

1. In eigener Sache

Die in der Spalte REFLEXIONEN erscheinenden Monatsrückblicke werden die Berichte aus der Wiener Staatsoper über die Aufführungen jeweils eines Monats abrunden und gesammelt präsentieren. Diese Rückblicke sollen nicht den Tageskommentar ersetzen oder konkurrieren, sondern innerhalb des Berichtzeitraumes eine Themenergänzung sein.                                       

Dem Ehrgeiz nach optischer Verbesserung folgend, darf ich, um ein besonders attraktives Bild der Wiener Staatsoper an die Spitze des Artikels stellen zu können, mit freundlicher Genehmigung des bekannten Malers KARL GOLDAMMER, ein Foto von dessen Gemälde „Die Wiener Staatsoper“ verwenden.                                                                                                        

Für die Anbringung der entsprechenden Links zu MERKER Online Artikeln fehlt noch,die entsprechende technische Anbindung, wir arbeiten daran.                    

Anregungen, Kritik, Lob oder Tadel erbitte ich an mich unter skorepa@hotmail.de .

 

2. Das Repertoire im März

 Zwei Absagen und ein Hexenschuss sorgten für entsprechenden Adrenalinausstoß in der Direktionsetage, dazu noch ein, in den Foren verrissener, gesanglich   rekonvaleszenter Tenorliebling, das alles brachte im März-Repertoire viel Spannung und viele Diskussionen.

Beide Absagen von wichtiger Sängerr zeigte die Schwächen von Jubelfestivitäten auf: Wo zaubert man so schnell im Verdijahr einen vazierenden, herzeigbaren Radames her? Wer kann überhaupt im Wagnerjahr einen Parsifal zu Ostern entbehren und ihn nach Wien verleihen? Beim Würstelstand am Westbahnhof waren sie nicht anzutreffen, so wie einst ein mit Erfolg gesuchter Wotan.

Und dann noch der Hexenschuss unseres Generalmusikdirektors Franz Welser-Möst, der damit ungewollt beweisen konnte, dass seine Absage für Salzburgs „Cosí“ zu recht erfolgte. Die Anhäufung seiner Dirigate in Wien mit fünf schweren Werken innerhalb von acht Tagen und noch den entsprechenden Proben dazu, das führte zwangsläufig zu einer solchen Situation am achten Tag! Bei allem Verständnis für die an den Tag und auch wahrscheinlich an den Abend und an die Nacht gelegte Freude an künstlerischer Tätigkeit, für einen nachvollziehbaren Drang nach beruflicher Selbstbestätigung und auch voller Bewunderung für diesen Einsatz, dieser Leistungsumfang sollte nicht nur von einer Person getragen werden. Da muss man davon auch etwas abgeben können, selbst wenn neben der Arbeit – schweren Herzens womöglich – auch künstlerische Erfolge dabei geteilt werden müssen. Dem Zeitgeist entspricht es ja, wenn auch auf kulturpolitischem Sektor durch überzogenes Leistungsdenken, durch organisatorische Notwendigkeiten Postenkumulierungen und letztlich Allmacht entstehen. Gerade die reisenden Maestri unterliegen dieser Sucht zum Karajanismus gerne und nach Cleveland scheint es mit dem Flieger nur ein Katzensprung zu sein. Wir wollen Sie eigentlich gesund und ausgeruht in Wien haben, verehrter Maestro!

In Erwartung des GMD

 

 

Die Wiederaufnahme

 AIDA   14.,17.,20. und 23.März  

Das war noch nicht da: Vier Tenöre für eine Aida-Serie mit 4 Vorstellungen. Aleksandrs Antonenkos Absage machte diesen Einsatz von Einspringern notwendig: erst einmal der fesche und höhensichere Spanier Jorge de Leon, dann Hector Sandoval, der Mexikaner, darauf Piero Giuliacci, der Römer mit der Pavarotti-Figur und zuletzt Mikhail Agafonov, der Moskauer. Das „Hauptereignis des Abends“ war jedoch Kristin Lewis, die attraktive dunkelhäutige Aida.

Kristina Lewis, die Aida für vier Feldherren

Das späte Rollendebüt von Olga Borodina wurde wegen der von den Rezensenten vernommenen Höhenproblemen allgemein bedauert, hingegen ihre tolle Tiefe bewundert, während Markus Marquardt als Amonasro zu leichtgewichtig empfunden wurde. Pinchas Steinberg kehrte an die Staatsoper zurück, schien aber nicht mehr über den notwendigen Biss zu verfügen. Er schlug nur wenig Feuer aus der Musik, und die, nur lähmende Langeweile ausstrahlende Szene tat ihr Übriges. Nach der zweiten Vorstellung gab es einen Schlussapplaus von genau drei (!) Minuten. Und das nach einer Aida! Ein neuer Minusrekord. Dafür stellte Peter Dusek am letzten Abend „Pop-Konzert Gejohle fest.“     Vier Rezensionen sind Online

Der erste der vier Feldherren: Jorge de Leon

LA TRAVIATA   9.,12. und 15.März

Die Schwierigkeiten Rolando Villazons, gesanglich wieder Fuß zu fassen, waren nicht zu überhören. Weniger für die Kritiker der Tageszeitungen als für unsere Hauseigenen. Nur Renate Wagner erwischte einen tollen Abend des Mexikaners. Und es machte ihr auch das exaltierte, dafür aber extrem ausdrucksbetonte Singen von Marlis Petersen nichts aus. Auch Fabio Capitanucci wurde unterschiedlich bewertet. Dafür wurde heftig gerätselt, ob der Tenor nicht doch gleich wieder absagen würde. Aber er hielt durch. Paolo Carignani überzeugte am Pult, die Inszenierung dafür niemanden.          Drei Rezensionen sind Online

Marlies Petersen und Rolando Villazon, noch mit Frühlingsgefühlen im zweiten Akt

 

 

DON GIOVANNI   2.,5.,7. und 10.März

Abdrazakov und Schrott, Herr mit renitentem Diener

Die erste der drei revolutionären Figuren des Monats, der Revolutionär für freien Sex, aber weniger für Frauenfragen. Trotzdem hat er sich nicht so eine hässliche Höllenfahrt verdient wie in dieser Inszenierung („Rutschbahn in die Hölle“ gem. G.Freund). Am Beginn stand letztlich kein Mord, sondern Notwehr mit Todesfolge (es gilt die Unschuldsvermutung), Donna Anna war sowieso ein äußerst bereitwilliges „Opfer“, die Heirat mit Donna Elvira wahrscheinlich nur deren Einbildung. Zerline ließ sich gerne verführen und ihr Verlobter hat sich die Prügel verdient. Bleibt lediglich Störung der Totenruhe wegen Singens auf einem Friedhofsgelände. Für die vielen falschen Versprechungen werden sich die anderen 2.062 „Opfer“ aus Scham wohl nicht mehr melden. Ildar Abdrazakov war ein souveräner Giovanni, Erwin Schrott drangsalierte seinen Herrn über Gebühr, Marina Rebeka ragte bei den Frauen heraus, Vèronique Gens als Elvira war den Kritikern zu farblos, ebenso Tae-Yoong Yang und Sylvia Schwarz als das Bauernpärchen, Louis Langrée eher nur Solidität am Pult.

Fünf Rezensionen sind Online

LE NOZZE DI FIGARO   13.,16. und 19.März 

Zweimal Stimmluxus: Fally´s Barbarina und D`Arcangelo´s Graf

Der zweite Revolutionär des Monats ist Figaro, der bei seinem Herrn dessen Autorität in Frage stellt und dessen vermeintliches Schenkelrecht an seiner Verlobten bekämpft und mit List die gräfliche Hoheit austrickst. Ein absolut stimmiges Ensemble war am Werk, allen voran Adam Plachetka und Ildebrando D`Arcangelo als Diener und Herr, dazwischen die feinen Damenstimmen von Malin Hartelius, Anita Hartig und Rachel Frenkel als Gräfin, Susanna und Cherubino und nicht zuletzt Daniela Fally als Luxus-Barbarina. Wieder Louis Langrée am Pult, er ist in den Berichten des Print-MERKERs nicht unumstritten. Die nach wie vor angefeindete Regie von Jean-Louis Martinoty muß sich als „eklatant misslungen“ (G.Freund) bezeichnen lassen.                  Eine Rezension ist Online

Rachel Frenkel und Anita Hartig

 

WOZZECK  27.und 30.März

 Der dritte Revolutionär im März ist der Autor dieses Opernstoffes, Georg Büchner, er ist aber auch der Verfasser jener berühmten sozialkritischen Kampfschrift „Der hessische Landbote“ mit dem berühmten Slogan: „Friede den Hütten! Krieg den Palästen!“ Was könnte er heute schreiben? Wohl „Friede den Harz IV Empfängern! Krieg den Börsen, den Spekulanten und den Aufsichtsräten!“

Wozzeck mit Hauptmann: Keenlyside und Pecoraro

Die Aufführungen von Alban Bergs „Wozzeck“ kamen in sämtlichen Berichten und Tageszeitungen sehr gut bis hervorragend weg, Franz Welser-Möst bereitete die Partitur in ihrer ganzen Dramatik auf, ein sehr gutes, homogenes Sängerensemble war zu hören. Die Kombination des Wiener Ensembles mit den Wiener Philharmonikern war immer schon bei diesem Stück eine Garantie für höchstes Niveau und ist es auch mit einer durchmischten Sängerschar geblieben.

Anne Schwanewilms mit Gary Lehman

Das Haus war bummvoll. Viel Applaus für Welser-Möst und für Simon Keenlyside, der einen, in seinem seelischen Gefängnis leidenden völlig überzeugend darstellte und sang (eine „Patientenakte“ lt. Dominik Troger). So schön und erfolgreich kann heute Atonales schon sein!

Drei Berichte sind Online

 

 

PARSIFAL   28.und 31.März

Als „perfekter Einspringer“ (Dominik Troger) erwies sich Christopher Ventris am 28.3., den Ersatz für den weiterhin absagenden Jonas Kaufmann am 31.3., Christian Elsner, bezeichnet Renate Wagner als „matt“, so wie bei ihr der Regiearbeit von Christine Mielitz ein „provokant hässlich“ verpasst wird. Zumindest war der Ersatztenor Nr.2 so manchem Klangrausch des Orchesters nicht gewachsen. Auch die Kundry der Evelyne Herlitzius wurde sehr unterschiedlich aufgenommen. Singt sie für Renate Wagner „mit den trockenen Resten einer Stimme  so klingt sie für Dominik Troger „mehr verhärmt, als erotisch“, aber während es ein „Gesang an der Grenze der menschlichen Stimme“ für Maria und Johann Jahnas war, vernahm Ernst Kopica gar „eruptive Spitzentöne“ in voller Pracht, „eine verrückt gewordene Lucia“. Gegen die Salzburger Aufführung zu den Osterfestspielen attestiert derselbe Kritiker der Regie der Wiener Staatsoper im Vergleich „einen klaren Punktesieg“. Wer im Salzburger Festspielhaus war oder sich im TV mit dieser Übertragung konfrontierte, der müsste dem Ergebnis eigentlich nur zustimmen!

Der erste Einspringer, Christopher Ventris mit Evelyne Herlitzius

Die anderen Sänger ernteten durchwegs Lob, manchmal mehr davon, wie etwa Kwangchul Youn und Wolfgang Bankl als Gurnemanz und Klingsor, aber auch weniger, wie der Amfortas von Tomasz Konieczny.

Und nach einem „schier unglaublich schönen ersten Akt“ (R.Wagner) von Welser-Möst musste dieser w.o. geben und der Solokorrepetitor James Pearson dirigierte nach kurzer Zwangspause mit Akt 2 und 3 die Vorstellung äußerlich souverän zu Ende. („Die abgewendete Katastrophe“, so Wagner, und etwas salbungsvoller aber dem Sujet angemessener mit „Schock und Erlösung“, so Jahnas)        Vier Berichte sind Online

Evelyn Herlitzius, Thomasz Konieczny und Kwangchul Youn

L`ELISIER D`AMORE    1.,4.und 8.März

In Rollendebüts: Ailyn Pérez und Stephen Costello

Das erste Füllstück im Dreierpack. Ailyn Pérez, die mit Preisen verwöhnte Sängerin aus Illinois mit Wurzeln in Mexico war als Adina hochgelobt und  feierte mit dem Belcore namens Markus Werba ihr Haus-Rollendebüt, und der Venezianer Lorenzo Regazzo hatte sein Rollendebüt als Dulcamara, die großen Rollenvorgänger konnte er nicht zur Gänze erreichen. Yves Abel war der verlässliche Dirigent dieses Dauerbrenners.

Ein Bericht ist Online

IL BARBIERE DI SEVILLA   18.,22.und 25.März

Das zweite Füllstück ist als “vergnügliche Vorstellung“ gelungen, in welcher alle Mitwirkenden diese Buffa „überzeugend umsetzten“. In der 387. Vorstellung dieser Inszenierung war der Veteran Alfred Sramek in der Rolle des Bartolo zu sehen (immerhin ist er schon 33 Jahre im Einsatz in Sevilla), und ist Vesselins Kasarova als Mezzo-Rosina, Adrian Eröd als quirliger Figaro, Javier Camarena als schönstimmiger Almaviva und Sorin Coliban als dröhnender Basilio zu begegnen gewesen. Guilliermo Garcia Calvo stellte mit seinem Dirigat die „Cenerentola in den Schatten“. (alle Zitate D.Troger)

Adrian Eröd als Hans Dampf in allen Gassen Sevillas

 

Die Bezeichnung „Füllstück“ ist nicht abwertend gemeint. Mit solchen Inszenierungen kann man vor allem durch Einsatz von Kräften aus dem Hausensemble, aufgewertet mit einem oder mehreren Gästen die entstandenen Lücken in der Planung gut füllen und sind obendrein beim Publikum wegen ihrer konventionellen Art beliebt, aber auch nicht zuletzt bei den Kostenfuchsern in in der Buchhaltung.   Ein Bericht ist Online

 

3. Das Programm der Wiener Staatsoper 2013/2014

Wohin steuert der Raddampfer ?

 

Am 19.3. fand die Programmpressekonferenz von Direktor Dominique Meyer für die Saison 2013/2014 der Wiener Staatsoper statt. Auffallend an dem Spielplan – zu dessen Studium und persönlicher Suche nach Lieblingsstücken und bevorzugten KünstlerInnen auf die Homepage und die Broschüren des Hauses verwiesen sei – ist der Paradigmenwechsel bei der italienischen Oper. Hat bisher die Direktion Dominique Meyer mit wenig Erfolg versucht, recht hektisch die Erbschaft ihres Vorgängers, aber auch jene aus früheren Zeiten zu sanieren – zunächst bei Mozart (Figaro und Giovanni), dann bei Verdi (mit einem ebenso langweiligen Don Carlo wie dessen verstaubter Vorgängerinszenierung) – leider natürlich zu Lasten eines interessanteren Spielplans, beginnt sie jetzt neue Wege zu gehen. Mit der Fanciulla del West und der Adriana Lecouvreur kommt erstere nach langem wieder auf den Spielplan, letztere überhaupt zu Erstaufführungsehren. Endlich interessante Erweiterungen im italienischen Fach. Für die ein oder andere Neuheit bei Verdi oder gar einem Trovatore hat es wieder nicht gereicht. Zugegebenermaßen läuft die Sanierung beim deutschen Fach besser an: der Tristan wechselt heuer, der Lohengrin nächste Saison, hoffentlich spannend und nachhaltig.

Wer aber auf dem Plan der kommenden Spielzeit die Aufführungsziffern mit früheren Jahren vergleicht, wird feststellen, das zB. in der Saison 2007/08 immerhin 241 reine Opernabende (ohne Kinderopern oder sonstige Aktivitäten) stattfanden, in dieser und der nächsten Saison jedoch nur mehr 224 bzw. 226 Opernabende angesetzt sind. So sank auch die Anzahl der Wagnerabende in den gleichen Zeiträumen von 33 auf 19 bzw 23, bei Verdi von 47 Abenden 2007/08 auf 37 in der kommenden Saison. Bei Strauss ist eine ähnliche Entwicklung: Waren es 2007/08 noch 25 Abende, so sanken diese 2012/13 auf 21 und 2013/14 auf 16 Abende. Das sind vielleicht nur kleine Schritte eines Schwundes, aber doch Zeichen schleichender Sparpolitik.

4. Über den Tellerrand

Bei der Programmpressekonferenz der Wiener Volksoper für die Saison 2013/2014 verteidigte Direktor Robert Mayer das Abweichen von seiner eisernen Doktrin für deutsche Texte in welschen Opern unter dem Hinweis auf die Übernahme einer Inszenierung, die in Bonn im (oh Pfui!) italienischen Original gelaufen ist. Das ist ein charmanter Schmäh von ihm, denn niemals wird er jemanden erklären können, wieso in einem vorhandenem Bühnenbild und einer fertigen Regie ausgerechnet nach einer Verschickung über eine Luftlinie von rund 727 km ein italienischer Trovatore nicht doch zu einem deutschen Troubadour werden kann. Wahr ist viel mehr, dass diese Situation dem Herrn Direktor hilft, von einer nur scheinbar in Stein gemeißelten Ansicht abzuweichen. Man findet heute einfach keine Sänger und Sängerinnen mehr, die Verdi extra auf Deutsch einstudieren, nur um im wohl einzigen Opernhaus des deutschen Sprachraumes die Landessprache benützen zu müssen. Die letzte Bastion, die Komische Oper in Berlin, bekennt sich jetzt vorletztendlich zur Originalsprache, so dass die bisherige direktionale Zwangsmaßnahme am Währinger Gürtel in ihrer Art ein Einzelphänomen im deutschen Sprachraum geworden ist.

Schon im Hinblick auf den §2, dem kulturpolitischen Auftrag im Bundestheatergesetz, in welcher die mit Monatsvertrag engagierten Solisten zum Auftritt in beiden Häusern zu verpflichten sind, könnten Künstler in, im italienischen Original gesungenen Werken jeweils in beiden Institutionen ihr Repertoire und ihre Reputation erweitern.

Ob die Erweiterung des Repertoires ausgerechnet in Richtung „Fidelio“ eine Not wendet, wird nach dem Ergebnis zu beurteilen sein. Auf alle Fälle ist es wieder ein Doppel mit dem Haus am Ring! (Das Doppel mit dem Theater an der Wien war ein temporärer Einzelfall.) Bestenfalls ist der sinnvolle Austausch mit Sängern beider Häuser möglich, allenfalls stehen dem aber differente Fassungen im Weg.

Peter SKOREPA   5.4.2013

Das Titelfoto mit freundlicher Genehmigung

des Künstlers, Herrn Karl GOLDAMMER

Sämtliche Bühnenfotos: Staatsoper/M.Pöhn

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