Der Neue Merker

WIEN/ Lutherische Stadtkirche: CLEMENS UNTERREINER UND SEINE GÄSTE – Benefiz-Weihnachtskonzert

WIEN/ Lutherische Stadtkirche: Benefiz – Weihnachtskonzert 20.12.2017

Clemens Unterreiner und seine Ehrengäste

Gute, besinnliche Unterhaltung und Hilfe für Menschen, denen es nicht so gut geht – das ist das erklärte Ziel der jährlichen Veranstaltung, die der engagierte Bariton der Wiener Staatsoper mit seinem Team auch heuer wieder erfolgreich veranstaltete.

Mit den hochrangigen Gästen, die  – wie immer – ohne Gage auftraten, konnte ein anspruchsvolles Programm aus Liedern, Arien, Lesungen und Instrumentalstücken gestaltet werden.

Beim Begrüßungsstück wurden wir von der Blechbläsergruppe „MUK.wien.brass“ international eingestimmt. Wir hörten „Intrada“ von Charpentier – besser bekannt als „Eurovisionshymne“. Die Bläser unter der Leitung von Paul Halwax waren in der Folge noch als Sängerbegleiter und mit der Feuerwerksmusik von Händel zu hören.

Der Chor „cantus iuvenis“ unter Andrè Comploi sorgten mit “Advent” von A. Tasser und mit „Song of the bells“ von A. Carwood für besinnliche Stimmung.

Die unverwüstliche Renate Holm strahlte Lebensfreude aus und trug mit einer Lesung: “Hirten“ und mit Ihrem Kalenderlied zum Gelingen des Abends bei. Burgschauspieler Heinz Zuber sorgte mit seinen Lesungen „Die gute Nacht“ von Brecht und „Das Fest der Geburt“ von Pagnol für fröhliche Laune.

Die aktuellen Stars der Wiener Staatsoper präsentierten ihre Beiträge – wie nicht anders zu erwarten – auf höchstem Niveau:

Zoryana Kushpler sang „Schlafe mein Liebster“ aus dem Weihnachtsoratorium von Bach und „Mariä Wiegenlied“ von Reger. Michael Schade brachte „Where’ er you walk“ aus Semele von Händel und – gemeinsam mit Clemens Unterreiner – eines der schönsten Tenor/Bariton – Duette „Au fond du temple saint“ aus den Perlenfischern von Bizet zu Gehör. Die wunderbare Sopranistin Krassimira Stoyanova, die uns eben erst als Feldmarschallin begeistert hat, sang „Laudate dominum“ von Mozart und das „Ave Maria“ aus Otello von Verdi. Kurt Rydl, der Graf Waldner der aktuellen Arabella-Serie zeigte sich mit der „Arie des Pimen“ aus Boris Gudonow von Mussorgski und mit „Nur wer die Sehnsucht kennt“ von Tschaikowski von seiner russischen Seite. Clemens Unterreiner erfreute uns noch mit der Salzburger Volksweise „Still, Still, Still“ und dem Weihnachtslied „Cantique de Noèl“ von Adam.

Die sympathische, hochgeschätzte Geigerin Lidia Baich sorgte mit der „Meditation“ von Massenet und mit „Souvenier d’ un lieu cher“ von Tschaikowski für besinnliche Stimmung. Die Soloharfenistin der Wiener Staatsoper Anneleen Lenaerts spielte „La Valse“ von Jongen und begleitete die Gesangssolisten – ebenso wie die drei Pianisten am Blüthner Flügel: Thomas Lausmann, Matthias Fletzberger und Fritz Brucker.

Mit dem gemeinsamen „Adeste fideles“ endete der professionelle Teil dieses stimmungsvollen Konzertes.

Nach der Würdigung der selbstlosen Mitwirkenden wurde die Rekord–Spendensumme von € 25.000 bekanntgegeben, die von der Organisation „HILFSTÖNE“ für Menschen in Not verwendet werden wird.

Traditionellerweise sangen zum Abschied die Künstler und die Besucher  gemeinsam „O du fröhliche“ und genossen in der anschließenden Agape einige besinnliche Momente in der sonst so stressreichen Vorweihnachtszeit.

Maria und Johann Jahnas

 

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