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WIEN/ Jesuitenkirche: BENEFIZKONZERT FÜR MEXIKO – „MOZART REQUIEM“

JESUITENKIRCHE WIEN: BENEFIZKONZERT FÜR MEXIKO – „MOZART REQUIEM“ am 21.11.2017

Für die Hilfe zum Wiederaufbau der Zone TEHUANTEPEC, die besonders schwer getroffen wurde, trafen sich ein internationale Sängerquartett, das Consortium Musicum Alte Universität und das Barockensemble der Wiener Symphoniker. Als Dirigent wurde Christian Birnbaum gewonnen.

Die Kirche war zum Bersten voll, die Einnahmen betrugen € 4. 000.- und das verdankt man  nicht nur der Spendenfreudigkeit der Zuhörer, sondern auch der herrlichen Musik Mozarts. Die Sänger waren Neivi Martinez, ein lyrischer Sopran aus Mexiko, sowie der schöne Mezzosopran von Eva Maria Santana, auch eine Mexikanerin, die aber schon lange in Wien lebt. Während die beiden Damen also für Ihr Land auftraten, ist der Tenor Pablo Cameselle immerhin Südamerikaner aus Argentinien. Eine „Wiener Leihgabe“ ist der Bass Günther Haumer von der Volksoper. Die vier Stimmen waren sehr schön auf einander abgestimmt, die kleinen Soli und die Quartette klangen sehr gut und homogen, aber auch manchmal etwas zu zart. Das lag aber weder an den Stimmen noch an der Akustik der Kirche. Es wäre wohl besser gewesen, die Sänger vor und nicht hinter dem Orchester zu platzieren, dann hätte man die vier Sänger auch besser gesehen.

Das Barockensemble musizierte Mozarts letztes Werk wunderbar, der stark Frauenstimmen-lastige Chor klang dennoch gut und ausgewogen. Christian Birnbaum hatte alles klangschön im Griff.

Die Veranstaltung wurde von der Mexikanischen Botschaft unterstützt.

Elena Habermann       

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