Der Neue Merker

WIEN/ Deutschordenskirche: 158. KONZERT DER HARMONIA CLASSICA – Stimmungsvoller Advent

WIEN/ Deutschordenskirche: Konzertkritik 158. Konzert der Harmonia Classica, am 17. Dezember  2016, Deutschordenskirche, Wien 1

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Alle  Solisten. Foto: Harmonia Classica

Dieses beliebte und ausverkaufte Konzert der Harmonia Classica stand wieder unter dem Motto „Stimmungsvoller Advent“ und fand in der Deutschordenskirche statt und brachte eine breite Auswahl an vorweihnachtlichten Arien bekannter Komponisten wie Johann Sebastian Bach (O Jesulein süß), Georg Friedrich Händel (aus „Messias“), Camille Saint-Saens (Der Schwan – brilliant gespielt vom Cellsten Michael Babytsch und dem Pianisten und Organisten Dmitri Klimenko),zwei Ave Marias – von Giulio Caccini und Franz Schubert – meisterhaft interpretiert von Yuliya Lebedenko, sowohl als Geigerin als auch als Sopranistin und Alexander Blechinger und Joseph Haydn (Gott erhalte Variationen) und Weihnachtslieder, wie Freue dich Zion und Süßer die Glocken nie klingen  – gesungen vom Harmonia Classica Solistenchor.

Von den zeitgenössischen Komponisten waren Dagnija Greiza mit dem abwechslungsreichen Stück „Miniatur Nr. 2 für Klaviertrio, Lorenz Huber mit dem Stück „Hark! The Herald‘s Angels sing“ – einem erfrischend melodischem Werk und mit dem fröhlichen rustikalen Lied „Krumperhax Martinsbua“  und Alexander Blechinger wieder mit  den stimmungsvollen „Stille Nacht Variationen“ für Violine, von Yuliya Lebedenko bravourös interpretiert, dem Stück „Gespenster in der Nacht“ nach einem Text von Ingrid Heinisch, eine treffend dramatisch-gruselige Schilderung und dem packenden und ins Ohr gehenden neuen Lied „Advent“ nach dem Text von Brigitte Pixner.

Sehr gut passten auch die zwischen den Musikstücken gelesenen stimmungsvollen Texte der Dichter und Dichterinnen Christa Bacovsky, Margit Margreiter, Christa Meissner und Guido Erwin Kolbenheyer ins Programm.

Vom Publikum wurden mehrmals die ausgezeichnete und ausgewogene Zusammenstellung mit einer Mischung aus neuer und alter klassischer Musik und Texten lobend erwähnt.        

Maria Kaufmann

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