Der Neue Merker

Ungarische Botschaft in Wien: EIN RITTERKREUZ FÜR EVELYN TÉRI

Ungarische Botschaft in Wien: EIN RITTERKREUZ FÜR EVELYN TÉRI – am 30.11.2016

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Copyright: Tadeusz Krzeszowiak

Ritterschlag ist es keiner gewesen. Doch Prof. Evelyn Téri, verdienstvolle Ballettpädagogin in Wien und rund um die Welt, darf sich nun als verdienstvolle Trägerin des UNGARISCHEN RITTERKREUZES geehrt fühlen. Was steht da alles über die in Budapest geborene Tanzkünstlerin in dem von Staatspräsident János Áder unterzeichneten Dekret: Direktorin, Ballettmeisterin, Choreographin, Professorin der Ballettabteilung der Wiener Staatsoper, Künstlerische Leiterin der Ballettakademie der Stadt Wien ….. und es kommt noch einiges auf ungarisch dazu.

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Copyright: Tadeusz Krzeszowiak

Ungarns Botschafter Dr. János Pérenyi verlieh Evelyn Téri und zwei weiteren Damen, um Religion wie soziale Dienste verdiente, in seiner Botschaft ihre hohen Auszeichnungen. Wenn schon Ballett, wenn schon die Staatsoper im Spiel sind – ohne kleines Tanzspektakel mit Solisten des Wiener Staatsballetts ist es nicht gegangen. Dessen Ballettdramaturg Dr. Oliver Graber hielt die Laudatio, Téris früherer Schüler Mihail Sosnovschi studierte mit Partnerin Eszter Lédan ein rassiges ungarische Tänzchen ein. Mit dabei weitere ihrer Schüler: Davide Dato, den jüngsten Ersten Solotänzer der Wiener Oper, hatte sie aus Italien nach Wien geholt. Der noch jüngere elegante Solotänzer Jakob Feyferlik zählt zu den seltenen Raritäten heimischen Eigenbaues. Und sittsam stellten sich noch fesche blutjunge Nachwuchshoffnungen aus der Ballettakademie ein.

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Evelyn Teri im Kreise ihrer SchülerInnen. Fotos Tadeusz

Evelyn Téris Wege: Von Budapest als Solistin nach Stuttgart, Hamburg, Mannheim etc., hierauf als Partnerin ihres verstorbenen Gatten Karl Musil von unablässigem Tatendrang getriebene und einsatzfreudige Pädagogin in Wien und Japan, China, etc. Ja, alles so, wie es in der Ritterkreuz-Ehrung als „Bereicherung des internationalen wie ungarischen Tanzlebens“ steht. Eigene Tanzstücke kreierte sie mit jungen Tänzern, und dem TV-Publikum ist sie als Choreographin des Wiener Opernballs 2015 bekannt geworden.

Meinhard Rüdenauer

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