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TANZJAHR 2016 schafft Sichtbarkeit für den Tanz – Dachverband Tanz stößt kulturpolitische Debatten an 

Berlin, 01. Juni 2016 – Im Tanzjahr 2016 bringt der Dachverband Tanz Deutschland den künstlerischen Tanz in die kulturpolitische Debatte vor Ort. 
Nächste Aktionen und Gespräche finden am 15. Juni in Bremen (Fachtag „Ensemble-Förderung“) und am 18. Juni beim Tanzkongress in Hannover statt – hier stehen neue Förderstrukturen aus Perspektive der Tanzschaffenden im Fokus.

In der Vielzahl der Veranstaltungen im Tanzjahr setzt der Dachverband Tanz seine Akzente in der kulturpolitischen Debatte. Ziel ist es, dass der künstlerische Tanz stärker durch die Kulturpolitik in den Städten, Ländern und beim Bund wahrgenommen wird. 
Tanz braucht stärkere Produktionsstrukturen und stärkere Förderung und dabei auch eine bessere Koordination der Förderer.

Dazu hat die Initiativgruppe Tanzförderung (moderiert vom Dachverband Tanz) das Konzept der Tanzförderung Stadt-Land-Bund entwickelt, in dem Städte, Länder und der Bund jeweils in ihrem Bereich und gemeinsam in Austausch- und Exzellenzprogrammen wirken.

Dem Thema Tanzförderung sind im Verlauf des Tanzjahres die kulturpolitischen Diskussionen bei der Tanzplattform, beim Tanzkongress und bei der Tanzmesse gewidmet. 
Nachdem bei der Tanzplattform am 3. März im Künstlerhaus Mousonturm Vertreter*innen der Städte, Länder und Kommunen über gemeinsame Konzepte für den Tanz diskutierten, steht beim Tanzkongress in Hannover am 18. Juni die Perspektive der Tanzschaffenden im Fokus. Unter dem Titel „Funding practices: Keeping with the times? Rethinking Existing Funding Structures“ entwickeln kulturpolitische Initiativen aus der Tanzszene ihre Strategien für die Tanzförderung. 
Und schließlich wird bei der Tanzmesse in Düsseldorf am 2. September das Thema „Welche Förderung brauchen Künstler?“ im internationalen Kontext beleuchtet.

Auch wenn der Dachverband Tanz auf das übergreifende Zusammenwirken der Städte und Länder und das kulturpolitische Engagement des Bundes setzt, bringt er sich auch in konkrete Debatten vor Ort ein. 
Auf den Fachtag Ensemble-Förderung am 15. Juni, der gemeinsam mit steptext dance project in Bremen stattfindet, sollen weitere Gespräche in Kassel und Köln folgen. Gemeinsam mit den Veranstaltern von Tanz im August und Tanznacht Berlin ist eine Diskussion zur Berliner Tanzlandschaft geplant. Bereits im März hatte der Dachverband Tanz kulturpolitische Gespräche in Dresden unterstützt und am 7. Mai die Diskussion „Ein Tanzkonzept für Freiburg!“ im Rahmen des Tanz- und Theaterfestival Freiburg begleitet.

 Zum Abschluss des Tanzjahres sollen am 9. November in der Akademie der Künste in Berlin die kulturpolitischen Diskussionen noch einmal zusammengebracht werden. 
Beim zweiten „Runden Tisch Tanzförderung“ werden Städte und Länder ihre Initiativen für den Tanz vorstellen. Und ein Jahr vor Ende der Legislaturperiode wird mit den Kulturpolitikern des Bundes über den Stand der Förderung diskutiert, die nach der Koalitionsvereinbarung „für die innovative und international ausstrahlende Kunstform Tanz im Dialog mit den Ländern fortgesetzt und im Rahmen eines zeitgemäßen, nachhaltig wirkenden Förderprogramms weiter entwickelt werden“ soll.

Das Tanzjahr Deutschland 2016 ist eine Kampagne der Tanzszene – initiiert durch das Künstlerhaus Mousonturm, welches die Tanzplattform ausrichtet, den Tanzkongress und die internationale tanzmesse nrw sowie den Dachverband Tanz Deutschland.

Der Dachverband Tanz Deutschland (DTD) arbeitet seit 2006 als bundesweite Plattform des künstlerischen Tanzes in Deutschland. Gegründet aus dem Bewusstsein der Akteure, dass der Tanz in der politischen Landschaft der Bundesrepublik mit einer Stimme sprechen muss, wirkt der Dachverband Tanz heute als Verbund von herausragenden Verbänden und Institutionen für den künstlerischen Tanz und seine Wirkungsfelder in der Gesellschaft.

Mehr Informationen:  

www.dachverband-tanz.de / www.tanzjahr2016.de

 

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