Der Neue Merker

NEUE KUNSTGALERIE IM WIENER „SOLE“ – Eröffnung

Die neue Kunstgalerie im Wiener Ristorante SOLE: GIORGIO STREHLER UND ANDREA JONASSON IN BILD UND TON

jonas4
Staatsoperndirektor Dominique Meyer, Andrea Jonasson, „Patrone“ Aki Nuredini. Copyright: Claudia Prieler

Bestens bekannt als internationaler Treffpunkt für Künstler-, Staatsopernsänger-, Musiker, präsentiert sich das um eine schmucke kleine Bar erweiterte Ristorante SOLE in der Wiener Annagasse nun auch als Kunstgalerie. Giorgio Strehler und Gattin Andrea Jonasson sind jetzt dort über die Sommermonate eingezogen. Nun – auf historischen Fotografien zu erleben.

Giorgio Strehler (1921 bis 1997, in Triest als Sohn eines Österreichers geboren) zählte zu den ganz großen Theatermagiern der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts. Das von ihm gegründete Piccolo Teatro Milano ist seine Heimstätte gewesen, wiederholt hatte er auch in Österreich inszeniert (Burgtheater, Salzburger Festspiele). Stilvolle Fotos von seinen Erfolgsproduktionen wie Porträts des so attraktiven Ehepaares sind im SOLE zu sehen. Bei der Vernissage von Staatsoperndirektor Dominique Meyer beglückwünscht, erzählte Andrea Jonasson über Kunst und Leben und Zusammenleben des Künstlerpaares. Dazu gibt es Szenenausschnitte und Videodokumentationen von Strehler bei der Probenarbeit. Grimassen schneidend, singend, dirigierend, explosiv seinen Darstellern ihre Auftritte vorspielend, alles mit absolut höchster Intensität: Ja, so stellte er sich den Mackie Messer oder Truffaldino vor. Dazu ist „Oh, war er schön!“ als Zwischenruf der Dame zu hören gewesen. Und Jonasson, ab November in der Dramatisierung von Luchino Viscontis Antifaschismus-Films „Die Verdammten“ (1969) im Theater in der Josefstadt zu sehen, trug auch Poesie, eine zarte, liebevolle, ihres von ihr so verehrten Schauspiel- und Ehegespons vor 

Meinhard Rüdenauer  

jonas3
Zwei der Promis sind mir unbekannt (man möge mir verzeihen), ich erkenne Clemens Unterreiner und Aki Nuredini. Copyright: Claudia Prieler

jonas2
Heinz Zuber, Andrea Jonasson, Clemens Unterreiner. Copyright: Claudia Prieler

Unbenannt

unbgt

Das Foto wurde mir als abschließendes Gedicht übermittelt. Da ich nicht die italienische Sprache verstehe, könnte man mir auch ein Kochrezept aus dem „Sole“ untergejubelt haben. Entnehmen Sie, was Sie verstehen! (A.C.)

Diese Seite drucken