Der Neue Merker

MÜNCHEN / Bayerisches Staatsballett: Pressekonferenz zur Vorschau auf die Spielzeit 2015/2016

 

csm_PB_06_Fuer_die_Kinder_von_gestern__heute_und_morgen__c_Laurent_Philippe_1599960070  MÜNCHEN / Bayerisches Staatsballett: Ein Stück von Pina Bausch!  – Pressekonferenz zur Vorschau auf die Spielzeit 2015/2016, 4.3.2015 

Ballettdirektor Ivan Liška lud zur Pressekonferenz mit Vorschau auf die Spielzeit 2015/2016. Es wird die letzte Spielzeit von Liška sein, der als Nachfolger von Konstanze Vernon seit 1998 Direktor des Bayerischen Staatsballetts ist. Das Team Ivan Liska (Ballettdirektor) mit den Stellvertretenden Direktoren Wolfgang Oberender und Bettina Wagner-Bergelt wird es in dieser Konstellation ab 2016/2017 dann nicht mehr geben. 

Die Spielzeit 2015/2016, die unter dem Motto „Aus Leidenschaft!“ steht, legt den Schwerpunkt auf die Neoklassik und die Moderne, wobei aber zwei Klassiker wieder aufgenommen werden (Le Corsaire, Illusionen – wie Schwanensee) und die anderen Flagschiffe des abendfüllenden Balletts im Repertoire bleiben (Paquita, Kameliendame, La Bayadère und Onegin).

 Der Knalleffekt des Programms ist „Für die Kinder von gestern, heute und morgen“, ein Tanztheater-Stück von Pina Bausch (1940 – 2009), das beim Bayerischen Staatsballett in Zusammenarbeit mit der Pina Bausch Foundation und dem Tanztheater Wuppertal Pina Bausch zur Ballettfestwoche 2016 herausgebracht werden wird. Es ist das erste Mal, dass ein jüngeres Pina-Bausch-Stück komplett von einer anderen Compagnie als dem Tanztheater Wuppertal getanzt werden darf, und Ballettdirektor Ivan Liska ist entsprechend stolz darauf, dass seine mehrjährigen Bemühungen um eine Aufführungserlaubnis zum Erfolg geführt haben. Die Proben unter der Leitung der Bausch-Mitarbeiterin Ruth Amarante haben bereits im Herbst 2014 begonnen und Frau Amarante ist sehr beeindruckt von Neugier, Begeisterung und Lernbereitschaft der Tänzerinnen und Tänzer des Bayerischen Staatsballetts, die eigentlich für ganz andere Tanzstile ausgebildet sind. Tanztheater, bei dem auch viel gesprochen wird und bei dem ganz andere Bewegungen als in den bekannten Tanzstilen anzuwenden sind, ist für das Ensemble eine neue Herausforderung und Erfahrung. 

Die erste Premiere der Saison 2015/2016 ist für den 20. Dezember 2015 angesetzt, mit den Balletten „In the Night“ (J. Robbins), einem neuen Ballett nur für männliche Tänzer der canadischen Choreographin Aszure Barton und „Sinfonie in C“ (G. Balanchine). 

Weitere Einzelheiten und Zusatzprogramme unter:

https://www.staatsoper.de/infos-service/aktuelles/meldung/news/so-wird-die-spielzeit-20152016.html?no_cache=1

https://mail.google.com/mail/u/0/?source=navclient#inbox/14be9bab944c00f5?projector=1

Helga Schmöger

 

FOTO: csm_PB_06_Fuer_die_Kinder_von_gestern__heute_und_morgen__c_Laurent_Philippe_1599960070

 

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