Der Neue Merker

MÖRBISCH: DER VOGELHÄNDLER als Schwanengesang der Ära Schellenberger

Seefestspiele Mörbisch: „DER VOGELHÄNDLER“ – 18.8.2017 –              

Bildergebnis für Mörbisch der vogelhändler                                 
Vorletzte Aufführung
Viele Jahre war ich nicht mehr in Mörbisch. Nach dem heuer seit der Premiere ausschließlich positiven Mundfunk – bekanntlich immer noch die beste Werbung – unter echten Opern- und Opernrettenkennern sowie von Zufallsbesuchern, wurde ich neugierig, vertraute mich einem der Shuttle-Busse von Wien-Erdberg ins Burgenland an und – erlebte ein neue Welt am Neusiedler See.  Mächtig vergrößert der Zuschauerraum, von allen Seiten bequeme Aufgänge, eine umfassende lukullische Betreuung der Gäste auf mehreren Etagen, herrliche Ausblickspunkte über den See und ein beträchtliches Angebot an Literatur, Ton- und Bildträgern etc. Wenn man anderthalb Stunden vor Beginn am Spielort eintrifft, wird einem nicht langweilig.  Bestens organisiert auch die Auto- und Busabstellplätze. Dazu kommt eine hervorragende Akustik und Mikrophone für alle, auch für die Chorsänger, sodass man jedes gesungene und gesprochene Wort mühelos versteht.

Im letzten Jahr ihrer Intendanz hat Dagmar Schellenberger es „gewagt“,  einen altbewährten Theatermann für die Regie zu engagieren. Axel Köhler, von dem ich zuletzt einen großartigen „Freischütz“ an der Dresdner Semperoper gesehen habe. Die von meinem Merker-Kollegen Norbert A. Weinberger zur  Premiere detailliert geschilderte Mörbischer Operetteninszenierung verblüfft in Zeiten wie diesen nicht nur durch die vortreffliche Bühnengestaltung und exzellente Personenführung, sondern vor allem durch die Ästhetik, den Farbenreichtum und die Musik-konforme Aktion nebst unzähligen köstlichen Details und große komödiantische Kompetenz. Wasserspiele im eleganten Einklang mit der Musik und ein glänzendes Feuerwerk am Ende – Operette, wie sie leibt und lebt, mit großem Unterhaltungswert und doch viel Gelegenheit zum Nachdenken darüber, welche  Werte im Leben wichtig sind. Ob es Adel und Geld sind? Oder Gelehrsamkeit samt Bestechungsgefahr? Mitnichten. Die natürliche Herzhaftigkeit des Vogelhändlers Adam umd der strammen, selbstbewussten Christel von der Post siegt am Ende, trotz vieler Irrtümer, Hindernisse und Intrigen. Ein gutes Stück mit herrlicher Musik, vom unsichtbar bleibenden Instrumentarium und dessen Leiter  beschwingt dargeboten. Die Spieldauer von 20,30 Uhr bis Mitternacht würde man ohne Blick auf die Uhr kaum registrieren. Die unzähligen Regieinfälle und die Spielfreude aller Mitwirkenden sorgen für optimale Unterhaltung. Es sind alle Generationen im Publikum vertreten und alle haben ihren Spaß – ein richtiges Volksspektakel auf der Basis großer Kunst.

Das Sängerensemble ist durchwegs respektabel. Im Vordergrund steht bei allen Solisten die gekonnte Rollengestaltung, auch wenn sie keine großen Opernstimmen anzubieten haben. Da wäre für die kommenden Jahre Nachholbedarf gegeben. Aber eine Entdeckung gab es doch – wenn ich sie nicht sowieso schon längst „entdeckt“ hätte. Sieglinde Feldhofer als Post-Christel. Sie verblüfft in dieser meist von Soubretterln gesungenen Partie mit ihrem Stimmvolumen, wie es  niemand sonst an diesem Abend anzubieten hatte. Natürlich setzt man das Grazer Ensemblemitglied gern in Operetten  und Musicals ein, weil sie ein enormes Spieltalent ist und große Wandlungsfähigkeit mitbringt, aber da ist noch beträchtlich mehr drin. Eine derartige Persönlichkeit als Post-Christel habe ich noch nie gesehen. Wenn die ihren Standpunkt kundtut, ist kein Vorbeikommen. Und dabei schaut sie hinreißend aus und versprüht jede Menge Charme. Doch in diesem leuchtenden, flexiblen Sopran höre ich eigentlich eine Agathe, „Figaro“-Gräfin oder Elsa. Sollte noch kommen…                                                                 Sogenante

Stars sind auch in Mörbisch keine Schande. Frau Schellenberger konnte in ihrer (viel zu langen) Begrüßungsrede eine Diva von früher als Gast präsentieren: Dagmar Koller, die dann auch in der Pause Autogramme gab.

Aber alles allem kann man dem künftigen Intendanten Peter Edelmann – und uns – nur wünschen, dass ihm die rechte Mischung aus großen Namen und großen Könnern gelingt. 

Sieglinde Pfabigan

 

Seefestspiele Mörbisch: „DER VOGELHÄNDLER“ – Pr. 7.7.  Schwanengesang mit Vogelhändler

Dagmar Schellenberger´s Zeit als Intendantin am See ging mit o.a. Operette aus der „Goldenen Wiener Operettenzeit“ zu Ende – und es war gut so. Diese Produktion war nun ein gelungener, würdiger Abschluss ihrer Intendanz und gleichzeitig eine Hommage an das Jubeljahr des zu feiernden 60ers der Seefestspiele in Mörbisch!

Ein Resumée, speziell zur Ära Schellenberger, sei gestattet, ein Blick ohne Zorn, jedoch auf  wechselvolle Hochs und Tiefs innerhalb ihrer 5 Jahre als Intendantin. Sie eröffnete ihr Einstands-Jahr 2013 mit Carl Millöckers „Der Bettelstudent“. Das Werk zählt zu den Operetten der „Goldenen Ära“, deren Zeitraum Meister umfasste wie – Franz von Suppé, Johann Strauß, Carl Millöcker, Carl Zeller. Alle gelten als güldene Leitsterne im 19.Jhs., als die Operette anhub,  ihre Geburtsstunde als eigenes Genre zu erleben! Dagmar Schellenbergers Erst-Produktion geriet als Auftakt sehr ordentlich, war vor allem gesanglich gut besetzt und hübsch anzusehen. (Man erinnerte sich damals noch gerne an die Auftritte der Frau Kammersängerin – als „Gräfin Mariza“ 2004 und „Lustige Witwe“ 2005). – Die Idee der Neo-Intendantin, gleich darauf im Jahr 2014 das Musical „Anatevka“ anzusetzen, war nicht eben von Glück begünstigt. Verloren auf der Riesenbühne ging die Story vom kleinen jiddischen Städtl samt ihren Protagonisten unter. Sich darin die Mutter-Rolle der Golde selber anzutun, war Schellenberger weder angemessen, noch typ-adäquat und vor allem ihrer Funktion als Intendantin eher abträglich. Denn Derartiges, ähnlich Prof. Harald Serafin in seiner erfolgreichen Ära, wurde nur allzu bald zu ihrem „Markenzeichen“. Sie reklamierte sich als personale Ich-AG in jeder Spielzeit selber in ihre Besetzungen hinein… 2015 wurde neuerlich eine „Goldene Operette zur nächsten Produktion“. – Eine Nacht in Venedig“ ging für mein Gefühl echt daneben. Derartiges dem Walzerkönig Johann Strauß´ anzutun, war ein Tort mit „acqua alta“! Das Konzept ging „baden“, regie- wie ausstattungsmäßig und leider ebenso mehrheitlich gesanglich…Dazu hatte sie das „Anatevka“ Regie- und Ausstattungs-Team Karl Absenger & Walter Vogelweider ins Boot geholt. Statt vieler Gondeln und Statisten-Getümmel gab es ein riesiges – gestrandetes? – Kreuzfahrtschiff in der quasi menschenleeren Lagunenstadt… Erst 2016 ging es in der nächsten Produktion hoch hinauf wie auf einer Hochschaubahn – mit Paul Abrahams Revue-Operette „Viktoria und ihr Husar“. Es gab einen Rausch der „twenties & thirties“ voller Schau-Werte, Broadway-feeling zog ein am See. Verantwortlich dafür war der ideensprühende Regisseur Andreas Gergen, samt Ausstatter Christian Floeren, sowie am Pult Musical-Maestro David Levi mit Musical-Pranke, gebürtiger  waschechter New Yorker. Mehr als nur ein Wermuts-Tropfen waren allerdings – die drei Protagonisten, sie verführten nicht mit toller Ausstrahlung, wie weiland lange gefeierte Broadway-Stars. Eher waren sie in der würdigen, doch eher glanzlosen lokalen Senioren-Liga zu suchen, was dem so brillanten Show-Stück gar nicht gut bekam….

Umso überraschender und darum zuguterletzt wirklich erfreulich, der finale Aufwärts-Trend der Intendanz heuer mit ihrem „Schwanengesang“: „Der Vogelhändler“ ist eine waschechte Wiener Operette, selbst wenn die Pfalz der Schauplatz ist. Carl Zeller (1842-1898) hatte einst den besonders funkelnden und musikalisch hochkarätigen Operetten-Edelstein geschaffen. Zeller übte den sehr geachteten bürgerlichen Brot-Beruf eines Richters aus und dilettierte nebenbei nicht nur mit einem prächtigen Melodien-Strauß voller …„Rosen in Tirol“! In seinem populärsten Werk (UA 1891 imTheater an der Wien) jagt ein melodienseliges Gusto-Stückl den nächsten bekannten,  schwelgerischen Ohrwurm. (Vergleichsweise stellen sich Musicals heutzutage weinend ins Eck! Zitat Marcel Prawy: “Man geht hinaus und – pfeift die Ausstattung…“). Rat Zeller, kein komponierender „Dilettant“, erhielt höchste kompositorische Weihen vom betagten Simon Sechter (1788-1867). einem der profundesten und hoch geachteten Musikpädagogen seiner Zeit. Der frühe Franz Schubert, sowie später auch Anton Bruckner zählten ebenso zu seinen prominenten Schülern.  

Mörbischs dritter Vogelhändler schoss wohl den Vogel ab!

1974 zum ersten -, 1998 zum zweiten – und zum dritten = 2017! Der 3. Vogelhändler in der Mörbischer Aufführungs-Chronik. Der aktuelle „Vogelhändler“ hat sicherlich im „ranking“ den Vogel abgeschossen! Axel Köhler, langjähriger internationaler Opern-Leiter und Bühnenpraktiker in Halle, ein alter Theater-Hase, ist verantwortlich für eine einfallsreiche und köstlich pointierte Regie. Er beweist, wie gut er mit Sängern und deren Rollen-Profil arbeiten kann. Was er alles aus ihnen herausholte, war zu erleben im Verein mit Frank Philip Schlößmann /Bühne und Armella Müller von Blon/Kostüme. Wenn die Bühne nun alle Stückln spielt und die Ausstattung gar an weiland Ausstatter-Kaiser Rolf Langenfass erinnert, umso mehr ist dann ein echter Operetten-Maestro gefragt! Gerrit Prießnitz hatte Sitz und Pult von seiner (auch) heimatlichen Volksoper temporär nach Mörbisch verlegt. Sein erfrischendes Dirigat mit dem Mörbischer Festival-Orchester gelingt sprühend, elegant und hat durchaus Sentiment, wo dies hingehört. (Zum x-tenmal bedauert wird, Dirigent und Klangkörper befinden seit dem Orchester-Umbau, irgendwo im Hintergrund und sind unsichtbar. Trotz tollem tontechnischen Aufwand meinen noch immer Zuschauer, der Ton käme aus der Konserve…selbst wenn der legendäre Akustik-Designer Prof. Fritz alle Raumklang-Finessen gezogen hat). Illustriert werden durch den Dirigenten auf animierende Weise die riesigen, beweglich rollenden Bilder mit ihren verschieden angedeuteten Schauplätzen, quasi die „Bilder einer Ausstattung“. Prießnitz bringt dazu mit dem Orchester die glanzvolle orchestrale „Vogelhändler“-Instrumentation zum Erblühen.

Das Entree vom Tiroler Vogelhändler Adam – wohl ein nachgeborener „Neffe“ und gleichartiger Luftikus, ähnlich seinem Berufs-Ahnherrn Papageno – erfolgt zentral aus einer der riesigen Vogel-Uhren. Sie zieren ähnlich wie Kuckucks-Uhren die Bühne. Sie schließen den Hintergrund zum See ab, als optisches Zeichen von Adams Zunft. Aus solch einem Riesen-„Vogerl“ klappt ein Show-Treppchen heraus und Adam (Paul Schweinester) spaziert lustig gelaunt und üppig gewandet ausstaffiert, herunter. Dazu sein so populäres Auftritts-Lied „Grüß enk Gott, alle miteinanda…“! (Bei dieser Gelegenheit fragt man sich schon – was war eigentlich los mit dem ursprünglich vorgesehenem Adam? Ist der Premieren-Adam Thomas Ebenstein, von der Wiener Staatsoper, aus der Produktion ausgestiegen ?!). Die Intendantin KS Dagmar Schellenberger hielt sich im Vorfeld dazu diskret zurück…Für ihren Mörbisch-Abschied hatte sie sich die Altersrolle, der die Kurfürstin begleitenden Baronin Adelaide ausgesucht und machte dabei gute Figur.

Das rustikale Landleben ebenso wie der kurfürstliche Garten sind bühnenbildnerische Atouts, ebenso ein begehbarer Pavillon in Herz-Form, zum Schmieden der „Intrige“! Denn der finanziell klamme skurrile Baron Weps (Horst Lamneck) schiebt den ahnungslosen Pfalz-Bewohnern seinen Neffen, Graf Stanislaus (Philipp Kappeller) als vermeintlichen (in Wirklichkeit jedoch verhinderten) Kurfürsten als Wildschweinjäger-Ehrengast unter. Überdies konnte man zur Schande der betropetzten Pfalzer Bevölkerung der Durchlaucht sogar deren Wunsch nach Ehrenjungfrauen-Entourage nicht erfüllen. Geschweige denn die lang versprochene Wildsau zum Abschuss zu offerieren! Diese gegenständlich apostrophierte Wildsau darf zu Anfang regelrecht aus dem Bühnenbild herauskippen. Die beiden Sänger der „Adels“-Partien, nämlich der Baron bzw. der Graf sind körpersprachlich komisch im Agieren und stimmlich ganz vortrefflich in ihrem Fach, der Wiener Bass-Bariton, ebenso wie der Tiroler Tenor. In die Intrige hinein spielt ebenso die etwas leutselig angelegte Kurfürstin (Cornelia Zink). Sie hat sich Adam anflirtend, zufällig genähert und tarnte sich als einfache Dorf-Schönheit Marie, um ihm anonym einen Rosenstrauß als Begrüßung zu überreichen. Musikdramaturgisch musste solches seit eh und je zu dem folgenden populären Duett führen „…Schenkt man sich Rosen in Tirol…“.  

Dieser bekannte Ohrwurm reißt Zuschauern den Applaus aus den Händen, genauso wie das so populäre Lied „Wie mein Ahnl 20 Jahr…!“ Besonders viel Vergnügen macht des Vogelhändlers köstliche, auch mit aktuell politischen Pointen gespickte Prüfungs-Szene zum Menagerie-Direktor, Er erhält die Promotion aus Gründen der gewünschten Protektion durch die Kurfürstin. Hinreißend dabei in ihrer Komik die beiden dümmlichen Professoren Süffle/Wolfgang Dosch und Würmle/Gerhard Ernst in ihrem Couplet-Duettino „Ich bin der Pro-Dekan, man sieht´s mir gar nicht an….!“ Da streift Komponist Carl Zeller durchaus die Grenzen zur Opera buffa alla Viennese! Im Grunde ist das Werk eine sehr gut gebaute komische Oper. Etliche Werke der sogenannten „Goldenen Operetten“ mit guten Libretti sind in Wahrheit echte deutsche Spiel-Opern, zu vergleichen mit Lortzings „Wildschütz“, „Zar und Zimmermann“oder gar Flotows „Martha“. Bis hin zu so berühmten Stücken wie „Fledermaus“ und „Zigeunerbaron“! Überall gibt es reizvolle Gesangs-Nummern, wie auch das Entree-Lied der Post-Christl, entzückend präsentiert,  resch und handfest mit Herz (wie die „Unschuld vom Lande“) von Sieglinde Feldhofer. Wegen des Posthorns erkennt das Publikum sofort die Nummer „Ich bin die Christl von der Post…“ Es ist aber verblüfft, wenn sie sich hoch oben ankommend präsentiert als Luft-Postillionärin und echte Ballon-fahrende Briefträgerin! Köstlich dabei, hat sie doch als Begleitung unten auf dem Boden ein Dutzend rabenschwarzer Ballett-Brieftauben mit knallroten Fusserln, die sich in „Stiller-Post-Manier“ ein einzelnes Poststück gravitätisch überreichen, abwechselnd immer unten hindurch zwischen deren Haxerln oder überkopf-drüber…. Ein witziger Gag, spontan beklatscht! (Choreographie: Mirko Mahr). So köstlich diese Brieftauben-Nummer ist – die den Vogelhändler Adam akkompagnierend stolzierenden Paradies-Vögel beim 1. Auftritt finde ich weniger gelungen. Passende einheimische Vogel-Arten hätten es auch und sogar besser getan. Die aufgebotenen tanzenden Ballett-Gefiederten sind als Pariser „Lido im Maxim-Revue“-Geschöpfe nur mäßig erotische Aufreger für ältere Herren im Publikum; vor allem mit derart flügel-matten Arm-„Wedlern“…
 
Ganz seelenvoll die Auflösung des wundervoll elegischen („mozärtlichen“) Strophenliedes der Kurfürstin „Als geblüht der Kirschenbaum…“. Sie gleitet als „lebendes Bild“ langsam dahin, gebettet ruhend in einem großen goldenem Bilderrahmen. – Ohne Bilder-Rahmen geht es nicht in dieser Inszenierung – kommt doch eine ganze Hofgesellschaft überraschend sogar als ein lebendiges Bild, effektvoll beleuchtet in der Manier des Malers Margritte reingeschoben. Besondere Effekte am Ende im 3.Akt bietet eine Art barocker Zaubergarten mit Bosketten in einer idyllischen Sommernachtstraum-Atmosphäre, feenhaft beleuchtet mit vielen kleinen Laternchen (Lichtdesign: Jürgen Erntl). Dazu allerlei nächtliches, fliegendes und krabbelndes Getier, wie im Shakespare-Stück. Wie bei ihm, entwirren sich, zum glücklichen Finale schließlich alle Knoten, die Richtigen finden sich zusammen, neben der kurfürstlichen Hofgesellschaft feiert auch das ländliche Volk. Das große vielstimmige Concertato von Ensemble und Chor hebt an, mit-tanzend gar farbig angestrahlte Springbrunnen-Fontänen im Takte der Musik…das obligate prächtige Feuerwerk bricht gleichfalls rhythmisch aus, exakt zur Mitternacht…     

Norbert A. Weinberger

Ende gut, alles gut – Ein echter Erfolg, an dem nicht zu zweifeln  ist!                                                                                           

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