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KÖLN/ Italienisches Kulturinstitut: KONZERT Oscar-Preisträger Nicola Piovani und Band

KÖLN/ Italienisches Kulturinstitut: KONZERT Oscar-Preisträger Nicola Piovani und Band (15.12.2017)

Von Andrea Matzker und Dr. Egon Schlesinger

Nicola Piovani im Italienischen Kulturinstitut Foto Andrea Matzker P3960205ab
Oscar-Preisträger Nicola Piovani. Copyright: Andrea Matzker

Der römische Oscar-Preisträger Nicola Piovani gab mit seiner Band ein Konzert im seit Wochen völlig ausverkauften Italienischen Kulturinstitut von Köln. Der Italienische Botschafter Pietro Benassi, der aus diesem Anlass aus Berlin angereist war, widmete diese Veranstaltung der deutsch-italienischen Freundschaft und erinnerte an das zehn Jahre zurückliegende Unglück in der sogenannten „Fabrik der Deutschen“ von Turin, bei dem sieben Personen starben.

Nicola Piovani und Band in Köln Foto Andrea Matzker P3960366ab
Oscar-Preisträger Nicola Piovani und seine Band. Copyright: Andrea Matzker

Nicola Piovani schrieb über 130 Filmmusiken. Darunter auch die zu den drei Fellini-Filmen Intervista, Ginger and Fred und La voce della luna. Im Film De eso no se habla von Maria Luisa Bemberg begleitete er persönlich Marcello Mastroianni bei dessen bewegender Interpretation von Caminito. Für die Musik zu La vita è bella erhielt er den Oscar. Während all diese unvergesslichen Melodien zu Gehör kamen, erläuterte der Komponist in einer raffiniert inszenierten Multimediashow die Geschichte ihrer Entstehung mit köstlichen Anekdoten.

Volkstümliche Musikkapellen haben ihn schon sein Leben lang begleitet und geprägt. So kam es auch zu dem Titel seines Buches und des Konzertes La musica è pericolosa, einem Ausspruch Fellinis, den er als Motto für seine Lebensgeschichte wählte, denn auch in der Liebe zählen keine Worte, sondern nur die Musik.

Generalkonsul Pierluigi Ferraro Direktorin Maria Mazza und der Italienische Botschafter Pietro Benassi Foto Andrea Matzker 3960010ab
Generalkonsul Pierluigi Giuseppe Ferraro, Kulturinstitutsdirektorin Maria Mazza, Italienischer Botschafter Pietro Benassi. Copyright: Andrea Matzker

Die 200 geladenen Gäste entließen die Künstler nicht, bevor sie noch zwei Zugaben mit den Welthits aus La vita è bella gaben. Im Anschluss luden der neue Italienische Generalkonsul Pierluigi Giuseppe Ferraro und die neu eingesetzte Kulturinstitutsdirektorin Maria Mazza zu einem Empfang mit Prosecco und einer originalen und zum Konzert frisch eingeflogenen Torte sowie über 200 appetitlich verpackten Einzelportionen des seit 1960 berühmtesten Tiramisù- Herstellers der Welt, Pompi aus Rom.

Die Tiramisù-Torte von Pompi aus Rom Foto Andrea Matzker P3960019ab_bearbeitet-1

Die Tiramisù-Torte von Pompi aus Rom. Copyright: Andrea Matzker

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