INFOS DES TAGES (FREITAG, 12. JÄNNER 2018)

by ac | 12. Januar 2018 07:05

INFOS DES TAGES (FREITAG, 12. JÄNNER 2018)

Margarethe Wallmannn – Betrachtungen  zu ihrer  Wiener TOSCA Inszenierung 1958
Aus der Autobiographie  von 1976  „ Sous le ciel de l’opera“ ( Unter dem Opernhimmel) ,   Neuauflage Editions du Félin  Paris 2004

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“ Meine Inszenierung von TOSCA ist in Wien , zwanzig Jahre später (1976) , immer noch populär . Aber nach dem Abgang von Karajan und von mir  ist in dieser Aufführung nichts mehr intakt geblieben. Das ist das undankbare an meinem Beruf :  man bleibt immer verantwortlich für eine Inszenierung , während (  auch  als Folge wechselnder Künstler)  alle  Einfälle, die Bewegungsabläufe, die Intensität der Interpretation mit der Zeit verblassen. Nehmen wir ein Beispiel:
In dem Augenblick, als Tosca  ansetzt, Scarpia zu ermorden , versteckt sie das Messer in ihrem langen Schleier aus grünem Tüll.  Scarpia, beim Versuch, ihr die Klinge zu entwenden, die ihn durchbohrt,  verfängt sich in ihm . Er bricht zusammen und  verwickelt sich in dem Stoff : der Schleier, wie eine giftige grüne Schlange wickelt sich um seinen schwarzen Frack.  Als Tosca fliehen will,  versucht sie vergeblich,  ihren Schal  wieder zu bekommen, die erstarrten Händen des Toten halten ihn fest.  Sie zieht heftig daran , der Arm hebt sich wie in einer letzten finsteren Drohung, und fällt zurück, ohne  das verräterische Gewand loszulassen. Das ist der Beweis, der es den Schergen  ermöglicht, sofortdie Identität des Mörders  festzustellen.  Diese Schergen, wie große schwarze Vögel, eine albtraumhafte   kafkaeske  Zwangsvorstellung, nisten sie auf dem Weg  im Rundgang der Engelsburg , sie brauchen nur mehr auf ihre Beute warten.  Von all dem, nichts mehr: Im Allgemeinen, in solchen Fällen,  verfällt die Aufführung in den Schlendrian der Routine, der ärgste Feind der Kunst. Für mich,  professionell aus Berufung, ist das sehr schmerzlich :  bin ich nicht manchmal wie eine arme Mutter, gezwungen, ihre Kinder zu verlassen, und die  zu ihrer vielfachen Reproduktion zulassen muß, dass man ihnen Arme und Beine  abschlägt.

Die Wiener Oper galt als Stätte der Intrigen, wahrscheinlich nicht mehr oder weniger als andere Theater . Aber immer wieder konnte man einen Künstler klagen hören :  Man hat mir den Streich des Grafen Palmieri gespielt,  die praktische Anwendung des berühmten Satzes “ Macht es so wie beim Grafen Palmieri „, den Scarpia ausspricht, wenn er  heimtückisch  die Exekution von Cavaradossi anordnet  , als  falsche Scheinhandlung aber echte Hinrichtung.

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Die „Jubiläums-Tosca“ Angela Gheorghiu. Copyright: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

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Alles Oper!“ am Wiener Opernball 2018


Swarovski Tiara designed by Dolce&Gabbana. Copyright: Dolce&Gabbana

Wenn im Anschluss an die Vorstellung von L’elisir d’amore am 5. Februar alle Opern- und Ballettdekorationen von der Bühne abtransportiert, die Sitzreihen im Parkett ausgeräumt und Zuschauerraum und Bühne in einen großen Ballsaal umgebaut werden, verwandelt sich die Wiener Staatsoper zum Austragungsort der renommiertesten Ballveranstaltung Österreichs: des Wiener Opernballs. Der vielfach als „Höhepunkt der Ballsaison“ bezeichnete Abend findet dieses Jahr am Donnerstag, 8. Februar 2018 zum 62. Mal nach dem Zweiten Weltkrieg statt, zum zweiten Mal unter der organisatorischen Leitung von Maria Großbauer.

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Überfüllter Mahlersaal, wie immer bei der Ball-Präsentation. Fotos: Ernst Kopica

Die künstlerische Eröffnung
Prominent besetzt ist das von Staatsoperndirektor Dominique Meyer zusammengestellte künstlerische Eröffnungsprogramm (22.00 bis ca. 23.00
Uhr – Detailprogramm siehe unten): Es singen erstmals am Wiener Opernball die international gefragte österreichische Sopranistin Daniela
Fally sowie Startenor Pavol Breslik („O légère hirondelle“ aus Mireille und „Ah! Lève-toi, soleil!“ aus Roméo et Juliette sowie gemeinsam „Tanzen möcht’ ich“ aus Die Csárdásfürstin); es spielt das Wiener Staatsopernorchester unter der Leitung von Frédéric Chaslin (Ouvertüre zu L’Étoile sowie Gesangs- und Balletteinlagen); das Bühnenorchester der Wiener Staatsoper unter Witolf Werner (Fanfare) sowie das Wiener Opernball Orchester unter Andreas Spörri (Hymnen, Komiteedarbietungen); das Wiener Staatsballett – mit den Ersten SolotänzerInnen Olga Esina, Maria Yakovleva, Robert Gabdullin und Roman Lazik an der Spitze – und die Ballettakademie der Wiener Staatsoper tanzen von Solotänzer Eno Peci eigens für den Opernball kreierte Choreographien (Josef Strauß’ Mein Lebenslauf ist Lieb’ und Lust, Walzer und Feuerfest!, Polka).

144 Debütantenpaare ziehen ein
Insgesamt 144 Debütantenpaare aus 13 verschiedenen Ländern bilden das Jungdamen- und Jungherren-Komitee und ziehen zu Beginn der Eröffnung in den Ballsaal ein. Zum zehnten Mal zeichnet die Wiener Tanzschule Roman E. Svabek für den Einzug und den Eröffnungswalzer verantwortlich. Roman E. Svabek, der auch die Touren der beliebten Quadrillen um Mitternacht, 2.00 und 4.00 Uhr ansagt, choreographiert zum dritten Mal den
Eröffnungstanz des Komitees: Stürmisch in Lieb’ und Tanz, Polka schnell von Johann Strauß Sohn. Dieser endet traditionell mit den
Klängen des „Donauwalzers“ und mit einem gemeinsamen Ausruf aller Staatsopernkünstler: „Alles Walzer!“ als Aufforderung zum Tanz an die Ballgäste.

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Dominique Meyer und Maria Großbauer präsentieren das Büffet. Foto: Ernst Kopica

Gesamtkonzept, Neuerungen, Kulinarik
Maria Großbauers Kreativkonzept „Alles Oper“ zieht sich auch 2018 weiterhin wie ein roter Faden aus Opernzitaten durch das ganze Haus. Viele Dekorationen und Ideen aus 2017 bleiben erhalten, einige kommen neu dazu.
Der Blumenschmuck der Kunstgärtnerei Doll steht unter dem Thema Le nozze di Figaro von Wolfgang Amadeus Mozart – „Eine Winter-Hochzeit“: Die Arrangements sind in den Farben Weiß, Pfirsich, Rosé und Pink gehalten, die Hauptblume ist die Ranunkel.

Die junge Bühnenbildnerin Agnes Hasun, die 2017 bereits die „Wolfsschlucht“ (nach der Oper Der Freischütz) im 1. Souterrain gestaltet hat, verwandelt 2018 den Einsingraum, in dem sich Tische für Opernballgäste befinden, in „König Midas’ Schatzkästchen“. Nach einer Idee von Maria Großbauer wird dieser komplett – wie von König Midas in Richard Strauss’ Die Liebe der Danae berührt – in Gold
getaucht.
In der Weinbar, für die der offizielle „Opernball-Sommelier“ Adi Schmid gemeinsam mit Opernball-Organisatorin Maria Großbauer die Weine
ausgewählt hat, sind auch 2018 sieben Top-Weingüter aus der Wachau vertreten: Domäne Wachau, Hirtzberger, Jamek, Knoll, F.X. Pichler, Rudi
Pichler, Pichler-Krutzler bzw. für Rotwein das Top-Weingut Kollwentz aus dem Burgenland. Die Ballgäste genießen auch am Wiener Opernball 2018 in allen Logen und Bars ausschließlich Weine von oben genannten Weingütern.
Ein neues Kulinarikkonzept von Gerstner erwartet die Opernballgäste mit einer kreativen Genusspalette an mehreren Stationen im Haus, die u. a.
Bezug auf zahlreiche Opern nimmt, zum Beispiel in der Crystalbar unter dem Motto „Rossinis Genüsse“, in der Mahler-Bar in Anlehung an Die
Fledermaus oder im Marmor-Annex in Anlehnung an Madama Butterfly.
Österreichs Traditions-Sektkellerei Schlumberger ist auch 2018 offizieller Partner des Wiener Opernballs im Bereich Sekt. Zum zweiten Mal wurde eine reinsortige Sektspezialität als Opernballsekt ausgewählt: Schlumberger Chardonnay Brut Reserve.
In Kooperation mit dem Buero de Martin präsentiert Schlumberger eine eigene Spezialitäten-Bar mit österreichischen Schmankerln. Zu jedem der
angebotenen ausgewählten Schaumweine werden passende Delikatessen gereicht.

Roberto Pavlovic (Roberto American Bar) kreiert auch heuer einen eigenen Opernball-Drink: den Champagner-Cocktail „Glücklich ist, wer
vergisst“ (u. a. mit Schlumberger DOM Brut) nach einem Zitat aus der Operette Die Fledermaus. Der Drink wird exklusiv in der Opernball-Disco
angeboten, wo auch der Opernball-Drink 2017 „Der Liebestrank“ wieder erhältlich ist.

Der ehemalige Heurige (1. Souterrain, Philharmonikergarderobe) wird auch 2018 wieder zu einer Szene aus der Oper Der Freischütz (Carl Maria
von Weber): die „Wolfsschlucht“. Das Schwarze Kameel verantwortet auch 2018 die Kulinarik in u.a. diesem Raum.

Die Galerie wurde bereits 2017 als Jazzclub mit den charakteristischen Merkmalen neugestaltet. 2018 sind zwei neue renommierte Ensembles aus
der österreichischen Jazz-Szene zu Gast und erstmals die Ö1 Jazznacht mit Schallplatten und Plattenspieler-Sound.
Auf der 2017 neugestalteten Hinterbühne gibt es wieder einen von Ströck Feierabend kulinarisch betreuten SlowFood-Bereich. Am Balkon können sich die Ballgäste in einer „Kopie“ des Schwarzen Kameels, das in diesem Jahr 400-jähriges Jubiläum feiert, u.a. mit Beinschinken und Brötchen
stärken.
Vöslauer ist wieder wieder Exklusiv-Partner des Wiener Opernballs für Mineralwasser.

Weitere Kulinarik-Partner 2018 sind: Café Oper Wien, Gösser, Kremslehner Hotels Wien, Mörbischer Wein. Die Caterer sind gerüstet mit
über 46.000 Gläsern, 1.000 Tischtüchern, 4.000 Besteckteilen, 600 Sektkübeln und bereit, unter anderem mindestens 1.300 Flaschen Sekt und
Champagner, 900 Flaschen Wein, 2.500 Paar Würstel, 1.000 Stück Petits fours und Sandwiches sowie 1.300 Portionen Gulaschsuppen zu servieren.
Apropos Essen, Trinken und Genießen: Das Wein- und Genuss-Magazin „Falstaff“ bringt anlässlich des Wiener Opernballs 2018 zum zweiten Mal eine Sonderausgabe heraus, die sich ganz dem Thema Wiener Opernball und Kulinarik widmet.

Ball-Musik
Abwechselnd mit dem Wiener Opernball Orchester sorgt für die richtige Stimmung und Tanzmusik im Großen Saal auch heuer wieder die Richard
Oesterreicher Bigband – es singt Jazz- und Soulstimme Carole Alston. Im Jazzclub auf der Galerie sind zwei neue renommierte Ensembles (Josef
Burchartz Trio. feat. Stella Jones, Karin Bachner Quartett) sowie erstmals die Ö1 Jazznacht mit Schallplatten und Plattenspieler-Sound zu Gast, Dr. Andreas Felber legt Schallplatten auf.
Folgende MusikerInnen, Bands und Formationen treten weiters in den unterschiedlichen Ballbereichen auf: The Bad Powells, Bossa Club, Wiener
Salonorchester Steubl, Christiana Uikiza mit Band, Erwin Schmidt Trio, Sascha Peres, Clemens Schaller Trio, Jimi U – Albert Mair Quartet, Electric Beat Club, Die Steirische Streich, Original Wolfsmilch Echo, Marina & The Kats, Diknu Schneeberger Trio, Wiener Lied Trio Peter Havlicek – in der Disco sind Radio Wien mit DJ Johannes Willrader sowie Werner Wurm und Rachelle Jeanty als Live Acts zu erleben.

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Die Damen- und Herrenspenden. Foto: Ernst Kopica

Komitee-, Damen- und Herrenspenden
Das Organisationsteam um Maria Großbauer hat ein ansehnliches Ballspenden-Paket für Komitee und Gäste zusammengestellt: Die Debütantinnen erhalten seit Jahren ein hochwertiges Diadem von Swarovski – heuer die Swarovski Tiara designed by Dolce&Gabbana: Le nozze di Figaro – „Giovani liete, fiori spargete“ („Muntere Jugend, streue Blumen“), inkl. Style-Guide; Make-up-Produkte & Look-Guide von Guerlain sowie Masken von Croma Pharma und Gutscheine von Yuvell Fine Aesthetics. Die Debütanten werden mit Silbermanschettenknöpfen von Juwelier Heldwein, dem Parfum „L’ Homme Idéal“ von Guerlain, einem Frack-Stecktuch mit Stickereien sowie einem Gutschein für Frack und Frackwäsche von Hemdenmacher Gino Venturini ausgestattet. Alle Debütantinnen und Debütanten bekommen außerdem das Buch „Küss’ die Hand“ von Benedikt Kobel und Roman E. Svabek, zur Verfügung gestellt von Amalthea Verlag; 25% Ermäßigung für Schuhe von Humanic sowie Powerfood-Riegel von Nussyy.
Das Hotel Bristol richtet heuer wieder in einem edlen Salon des Hotels ein „Debütantinnen Boudoir“ ein, wo sich die Jungdamen vor dem Ball
schminken lassen können.
Der Look der Debütantinnen 2018 wird komplettiert durch eine neue Hochsteckfrisur, kreiert passend zur Swarovski Tiara 2018 von Privatsalon Steinmetz-Bundy.

Die Damenspende 2018 beinhaltet einen funkelnden Armreif von Swarovski in Anlehnung an La cenerentola von Gioachino Rossini; Tee inkl. Rezept
für „Hippokras mit Ingwer“ in Anlehnung an Der Rosenkavalier von Richard Strauss von Sonnentor; einen Spiegel für die Handtasche in Anlehnung an Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart von Croma Pharma | Yuvell.

Die Herrenspende besteht aus handgemachten Manschettenknöpfen von Hemdenmacher Gino Venturini; einem Glas scharfer Jalapeño-Chilipaste von Erich Stekovics; der Falstaff-Sonderausgabe zum Opernball 2018 und einem Bar- & Spirits-Guide von Falstaff, einer CD vom neuen Ensemble „Code 1842“ (Mitglieder des Staatsopernorchesters / Wiener Philharmoniker); dem von der Edition Lammerhuber verlegten und zur Verfügung gestellten Foto-Bildband mit dem Titel „REPERTOIRE“, in dem Staatsoperndirektor Dominique Meyer gemeinsam mit Lois Lammerhuber zu einem Blick hinter die Kulissen des Hauses am Ring lädt.

Darüber hinaus schenken die Casinos Austria allen Opernballgästen einen Bon, den man im Casino am Wiener Opernball gegen einen Jeton eintauschen kann; im Haus aufgelegt werden von Lena Hoschek gestaltete und von Living Deluxe gespendete Fächer; Humanic stellt Opernball-Ballerinas zur Verfügung und beim Verlassen des Hauses am Morgen nach dem Opernball bekommen alle Gäste (solange der Vorrat reicht) das Kräuter-Getränk „Snoooze“, Jour-Krapfen von Ströck und Wasser von Vöslauer.

Der Wiener Opernball für den guten Zweck
Rund um den Opernball gibt es wieder mehrere Aktivitäten für einen guten Zweck. Der Reinerlös aller Initiativen geht auch 2018 zu gleichen Teilen an zwei Organisationen: an die Gruft der Caritas Wien und an Superar:
Tenor und Staatsopern-Ensemblemitglied Benedikt Kobel hat für den Wiener Opernball ein Postkartenset mit Opernmotiven als Benefizspende gestaltet, das aufgeteilt auf drei Jahre ein Opern-Alphabet abbildet. Das diesjährige Set umfasst die Buchstaben I bis Q – 2019 folgt der dritte Teil der Serie. Opernfreunde und solche, die es werden wollen, können raten, welches Stück dargestellt wird, die Auflösung gibt es auf der Rückseite.

Die Benefizspende ist ab 11. Jänner im Arcadia Opera Shop, beim Publikumsdienst in der Wiener Staatsoper und bei der Information in der Kassenhalle der Bundestheater (Operngasse 2, 1010 Wien) sowie bei der Opernball-Generalprobe und am Opernballabend gegen eine Mindestspende
von 10,- Euro (Postkartenset 2018) bzw. 15,- Euro (Postkartensets 2017 und 2018) erhältlich. Der Druck wird dankenswerterweise von der
Druckerei Walla ermöglicht und finanziert.
Am 24. Jänner 2018 findet im Hotel Sacher die „Quadrille für den guten Zweck“ für geladene Gäste statt. Im Rahmen der „Quadrille für den
guten Zweck“ werden durch das Dorotheum der Originalentwurf der Swarovski Tiara 2018 designed by Dolce&Gabbana, drei Original-Zeichnungen der Wiener Opernball-Benefiz-Postkarten von Benedikt Kobel, ein „Collector Couture Dress“ von Lena Hoschek, ein handgeknüpfter Teppich von Rahimi & Rahimi sowie die Porzellanfigur „Mozart mit Feder“ der Wiener Porzellanmanufaktur Augarten versteigert.
Sämtliche Einsätze der Gäste in Form freiwilliger Spenden im Casino am Opernball kommen der Obdachlosenhilfe der Caritas zugute – die
Spendensumme wird von Casinos Austria verdoppelt.

Serviceangebote
Zum zweiten Mal gibt es neben dem ausführlichen Programmbuch eine kompakte Version des Programms mit Übersichten über Räume, Musik, Kulinarik und Service am Wiener Opernball. Genannt: „Libretto“, kleines Buch.

Guerlain und der Privatsalon Steinmetz-Bundy richten im Dirigentenzimmer (Erdgeschoß) ein Boudoir ein, wo allen Ballgästen VisagistInnen und StylistInnen die gesamte Ballnacht unentgeltlich zur Verfügung stehen.

Während der ganzen Ballnacht stehen in einer Damensologarderobe (1. Stock) fachkundige Schneiderinnen und Schneider der Wiener Staatsoper
für kleine und größere kleidertechnische Notfälle zur Verfügung. Ebenso sind Schuhmacher der ART for ART Theaterservice GmbH bei Notfällen rund ums Schuhwerk zur Stelle.

Mehrere Fotografen von Foto Fayer können auf der Feststiege, im eigenen Portrait-Studio sowie in der Foto Lounge Fayer von den Ballgästen für Fotowünsche in Anspruch genommen werden.

Die Eröffnung des Opernballs wird auf Screens von Samsung in das Café Oper Wien, die Parkett-Umgänge rechts und links, den Gustav Mahler-Saal,
den Marmorsaal, das Gerstner Foyer, die Crystalbar und das Schwindfoyer sowie auf die Galerie, den Balkon, die Seitenbühne und die Hinterbühne
übertragen.

Seit 2017 ist der Wiener Opernball komplett rauchfrei. Raucherzonen befinden sich links und rechts außerhalb der Wiener Staatsoper unter den Arkaden (beheizt, mit Bar-Service).

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Im Mittelpunkt: Dominique Meyer und Maria Großbauer. Foto: Ernst Kopica

Karten, Kleiderordnung, Einlass
Eine Eintrittskarte für den Wiener Opernball 2017 kostet 290,- Euro, eine Loge zwischen 10.000,- und 20.500,- Euro; ein Tisch zwischen 400,-
und 1.200,- Euro. Stehplatzkarten für die (ausverkaufte) Generalprobe kosten 25,- Euro, Sitzplatzkarten zwischen 30,- und 60,- Euro.
Der Einlass für BallbesucherInnen – Damen in bodenlangem Abendkleid, Herren im schwarzen Frack – beginnt um 20.40 Uhr, die Ballnacht endet
traditionell um 5.00 Uhr früh mit „Brüderlein fein“ im 50 m langen Ballsaal. Dort werden wenige Stunden später insgesamt 7.000 Kinder aus
allen österreichischen Bundesländern zwei Vorstellungen von Die Zauberflöte für Kinder erleben.

Live-Übertragung im Fernsehen
Der ORF überträgt den Wiener Opernball am Donnerstag, 8. Februar 2018 rund drei Stunden live. Der Hauptabend in ORF 2 steht schon ab 20.15 Uhr ganz im Zeichen des Ballereignisses mit der Dokumentation „Sehen und gesehen werden“. Als ORF-Moderatoren sind heuer wieder Alfons Haider, Mirjam Weichselbraun und Barbara Rett dabei, für den launigen Kommentar sorgen Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz.

Eröffnungsprogramm IM DETAIL

FANFARE von Karl Rosner
Witolf Werner – Bühnenorchester der Wiener Staatsoper

ÖSTERREICHISCHE BUNDESHYMNE
Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester

EUROPAHYMNE von Ludwig van Beethoven
Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester

POLONAISE A-Dur op. 40 Nr. 1 von Frédéric Chopin
Einzug des Jungdamen- und Jungherren-Komitees
Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester

FEUERFEST!, Polka, op. 269 von Josef Strauß
Choreographie: Eno Peci | Choreographische Assistenz: Jean-Christophe Lesage
Studierende der Ballettakademie der Wiener Staatsoper
Frédéric Chaslin – Wiener Staatsopernorchester

MEIN LEBENSLAUF IST LIEB’ UND LUST, Walzer, op. 263 von Josef Strauß
Choreographie: Eno Peci | Choreographische Assistenz: Jean-Christophe Lesage
Wiener Staatsballett | Olga Esina – Roman Lazik, Maria Yakovleva – Robert Gabdullin;
Alice Firenze – Mihail Sosnovschi, Nikisha Fogo – Jakob Feyferlik, Ioanna Avraam – Andrey Teterin, Natascha Mair – Géraud Wielick; Sveva Gargiulo – Dumitru Taran, Elena Bottaro – Alexandru Tcacenco, Gala Jovanovic – Igor Milos, Oxana Kiyanenko – Tristan Ridel, Suzan Opperman – Trevor Hayden, Alaia Rogers-Maman – Marian Furnica, Adele Fiocchi – Arne Vandervelde, Natalya Butchko – Marcin Dempc, Katharina Miffek – Zsolt Török, Madison Young – Francesco Costa Frédéric Chaslin – Wiener Staatsopernorchester

Ouvertüre zu L’ÉTOILE von Emmanuel Chabrier
Frédéric Chaslin – Wiener Staatsopernorchester

AH! LÈVE-TOI, SOLEIL! aus ROMÉO ET JULIETTE von Charles Gounod
Frédéric Chaslin – Wiener Staatsopernorchester
Pavol Breslik

O LÉGÈRE HIRONDELLE aus MIREILLE von Charles Gounod
Frédéric Chaslin – Wiener Staatsopernorchester
Daniela Fally

TANZEN MÖCHT’ ICH aus DIE CSARDASFÜRSTIN von Emmerich Kálmán
Frédéric Chaslin – Wiener Staatsopernorchester
Daniela Fally, Pavol Breslik

STÜRMISCH IN LIEB’ UND TANZ, Polka schnell, op. 393 von Johann Strauß (Sohn)
Choreographie: Roman E. Svabek
Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester
Jungdamen- und Jungherren-Komitee

ERÖFFNUNGSWALZER
An der Schönen Blauen Donau, op. 314 von Johann Strauß (Sohn)
Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester
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ONLINE IN UNSEREN INTERVIEWS: KATERINA KASPER . In Frankfurt habe ich meine musikalische Heimat gefunden

Die in der Ostukraine geborene Sopranistin Kateryna Kasper ist seit der Spielzeit 2014/2015 Ensemblemitglied der Oper Frankfurt. Für mich zählt ihr Sopran zu den schönsten Stimmen, die ich kenne und da sie noch am Anfang ihrer Karriere steht, bin ich zuversichtlich, dass wir noch viel von ihr hören werden…

Marc Rohde

(c) Andreas Kasper

(c) Andreas Kasper

http://der-neue-merker.eu/kateryna-kasper-in-frankfurt-habe-ich-meine-musikalische-heimat-gefunden

Interview von Marc Rohde im Januar 2018

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OPER FRANKFURT: LIEDERABEND DOROTHEA RÖSCHMANN (am 23. Januar)

Der fünfte Liederabend der Spielzeit 2017/18 wird bestritten von der deutschen Sopranistin Dorothea Röschmann am

Dienstag, dem 23. Januar 2018, um 20.00 Uhr im Opernhaus.

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Dorothea Röschmann. Copyright: Harald Hoffmann

Immer wenn Dorothea Röschmann für Gesangsstunden nach London fuhr, war der Besuch der National Portrait Gallery ein Muss. Die Gemälde historischer Persönlichkeiten begeisterten sie so nachhaltig, dass der Gedanke wuchs, ein Liedprogramm zusammenzustellen, das den Hörer wie durch eine Kunstgalerie führt. Portraits heißt so auch ihr 2014 bei Sony erschienenes Album, in dem die lyrische Sopranistin mit unglaublicher Intensität und Sinnlichkeit musikalische Frauenbilder der Romantik zeichnet. Gemeinsam mit dem Pianisten Malcolm Martineau, der sie auf dieser Einspielung begleitet, wird die Sängerin, die bereits in der Carnegie Hall, der Wigmore Hall, im Concertgebouw Amsterdam und im Wiener Konzerthaus auftrat, nun erstmals einen Liederabend an der Oper Frankfurt gestalten. Ihr letztes Soloalbum mit Frauenporträts von Schumann und Berg, auf dem die japanische Starpianistin Mitsuko Uchida ihre Partnerin ist, wurde kürzlich mit einem Grammy ausgezeichnet. Dorothea Röschmann ist seit ihrem Debüt als Susanna in Le nozze di Figaro unter Nikolaus Harnoncourt 1995 auf den renommiertesten Opernbühnen der Welt zu erleben. Die großen Mozart-Heroinen hat sie alle gesungen; mit ihrem exquisiten, samtigen Timbre und unwiderstehlicher Intensität verkörpert sie inzwischen auch Desdemona, Feldmarschallin oder Jenufa. Seit vielen Jahren ist Dorothea Röschmann der Staatsoper Berlin verbunden und wurde dort kürzlich zur Kammersängerin ernannt.

Anlässlich ihres Liederabends präsentiert Dorothea Röschmann, begleitet von Malcolm Martineau am Klavier, Lieder von Franz Schubert, Robert Schumann, Richard Wagner und Gustav Mahler.

Karten zum Preis von € 15 bis 95 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) sind bei unseren üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.

Weitere Liederabende in dieser Saison:
Michael Fabiano, Tenor        03. April 2018
Nicole Cabell, Sopran        08. Mai 2018
Tanja Ariane Baumgartner, Mezzosopran     12. Juni 2018

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CD-TIPP: L’ARPA NOTTURNA – die Harfenistin Elisabeth Plank

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Die neue CD „L’arpa notturna“ ist erhältlich seit April 2017 – HIER bestellen!

Werke von Franz Liszt (Le Rossignol)

Paul Hindemith (Sonate für Harfe)

Michail Glinka (Nocturne)

Wilhelm Posse (Variationen über „Der Karneval in Venedig“

Ami Maayani (Maquamat)

Nino Rota (Sarabande e Toccata)

Franz Schubert (Nachtstück in c-Moll, op.36 No 2,D 672)

Henriette Renie (Legende d’après „Les Elfes“ de Lecontede lisle

ELISABETH PLANK – HARFE

„A command of the instrument and its many moods is what sets Elisabeth Plank apart from the very first note“ (Harp Column) Die junge, international anerkannte Harfenistin Elisabeth Plank hat als Anliegen, die Harfe auch abseits romantischer Klänge zu präsentieren.

Ihrem Solo-Debüt im Wiener Konzerthaus im Alter von siebzehn Jahren folgten zahlreiche Auftritte als Solistin und Kammermusikerin im In- & Ausland (u.a. „Musica Juventutis“, „Young Classic Europe“, „Rio Harp Festival“, „World Harp Congress“, „Schönberg Center“)
Im April 2017 ist ihre erste CD „L’arpa notturna“, unterstützt durch den Bank Austria Kunstpreis, beim renommierten deutschen Label ARS Produktion erschienen.
„a thoughtful and beautifully played disc […] Plank has a real command of light and shade. She’s adept at creating musical perspective“ (Gramophone Magazine)

Ihr Debüt mit Orchester gab Elisabeth Plank 2006 mit dem Konzert für Harfe von Georg F. Händel in der Wiener Hofburgkapelle. Es folgten Auftritte mit dem Konzert für Flöte und Harfe von Wolfgang A. Mozart und den „Danses“ von Claude Debussy, mit Orchestern wie der Camerata Bohemica Prag oder den Thüringer Symphonikern.

Die junge Harfenistin ist mehrfache Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe in Deutschland, Österreich, Italien und Japan (u.a. Internationalen Reinl-Wettbewerb, Osaka International Music Competition). 2014 wurde Elisabeth Plank für ihre bisherigen Leistungen mit dem „Young Celebrity Master“-Award der „HarpMasters“ Festspiele in der Schweiz ausgezeichnet.

Die Musikerin wurde 1991 in Wien geboren. Im Alter von sieben Jahren erhielt Elisabeth Plank ihren ersten Unterricht und wurde bereits zwei Jahre später zum Vorbereitungslehrgang an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien zugelassen. Ihr 2009 begonnenes Konzertfachstudium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in der Klasse von Adelheid Blovsky-Miller, beendete Elisabeth Plank im Juni 2015 mit Auszeichnung. In weiterführenden Studien arbeitete sie mit Mirjam Schröder in Wien und Fabrice Pierre in Brescia.

Bisher wurden ihr drei Werke gewidmet, die „Sonatine für Harfe“ von Andreas Wykydal (UA 2014, London), das Konzert „Bai-Ulgan“ für Harfe solo, Ensemble und Live-Elektronik von Onur Dülger (UA 2015, Radiokulturhaus Wien, Webern Ensemble, Jean-Bernard Matter), sowie „Central Plank“ für Harfe solo von Arturo Fuentes (UA 2017, Jeunesse Zwettl). Seit 2017 ist Elisabeth Plank Harfenistin des Ensembles „airborne extended“.

Höhepunkte der vergangenen Saison waren ihr Debüt in der Philharmonie Kharkiv, Solotourneen in Japan und Südamerika, sowie ihr Debüt mit den Thüringer Symphonikern.

In der Saison 2017/18 wird Elisabeth Plank zwei Soloprogramme in Kooperation mit der Jeunesse aufführen. Im März 2018 wird sie im Wiener Musikverein debütieren.

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KULTUR.SOMMER.SEMMERING: Programm erscheint bereits im Februar, aber am 18.1. gibt es im Wiener „Haus der Ingenieure“ „Eine launige Winterreise – Von Reben, Perlen und Sinnesfesten…“ mit Florian Krumpöck (Klavier) und KS. Wolfgang Bankl

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Wir freuen uns, Ihnen mitzuteilen, dass das neue Programm des Kultur.Sommer.Semmering bereits im Februar erscheinen wird! Da bis zur Eröffnung der diesjährigen Festivalsaison am 30. Juni 2018 jedoch noch einige Monate vergehen werden, möchten wir Ihnen in der Zwischenzeit auch noch einen kleinen winterlichen Kulturgenuss ans Herz legen!

Gemeinsam mit KS Wolfgang Bankl wird Intendant und Pianist Florian Krumpöck am 18. Jänner im prachtvollen Haus der Ingenieure den ausschweifenden Liederabend „Eine launige Winterreise – Von Reben, Perlen und Sinnesfesten…“ gestalten. Begleitet von einer exklusiven Champagnerverkostung interpretieren die Künstler dabei ausgewählte Lieder rund um das Thema des Trinkgenusses und präsentieren ihre im Kurhaus Semmering aufgenommene CD von Franz Schuberts „Winterreise“!

Alle weiteren Informationen finden Sie unter www.hable-events.com/konzert-winterreise

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L.E.O.- SPIELPLAN Jänner-April 2018

Ähnliches Foto

ROSETTA UND DIE DREI CANARI
Unter der gestrengen Führung von Rosetta Rosar, ihres Zeichens Anlaufstelle für gestrandete Bühnenstars, schwingen sich die drei Diven Annette Fischer, Kerstin Grotrian und Elena Schreiber zu neuen, ungeahnten Höhenflügen auf. Als die „drei Canari“ bewegen sie sich zu Land und zu Wasser und mit neu arrangierten Musikklassikern wie „Che sarà sarà“ oder „I feel pretty“, durch Höhepunkte des virtuosen Trio- und Sologesangs. Am Klavier: der gewitzte und vielseitige Andreas Brencic.
Termine: Sa, 13. / Mo, 15. / Fr, 19. /Mo, 22. & Fr, 26. Jänner 2018 (Beginn: 19.30 Uhr) – Preise A

IN DEN HÖCHSTEN TÖNEN FIX HALLELUJA
Robert Crowe, der amerikanischer Star-Sopranist, ist nach den bejubelten Vorstellungen im August 2017 abermals zu Besuch im L.E.O. Der Sänger mit dem unglaublichen Stimmumfang von über 4 Oktaven, mit Engagements von der „Bayerischen Staatsoper“ bis zur Berliner „Oper unter den Linden“ bringt neben virtuosesten Arien und Stimmakrobatik auch eine gehörige Portion Selbstironie mit auf die Bühne. Assistiert wird Robert Crowe von der Sopranistin Annette Fischer, Hausherren Stefan Fleischhacker und der Pianistin Eliana Moretti. Ein Programm der musikalischen Superlative.
Termine: Di, 30. Jänner und Do, 1.  & Sa, 3. Februar 2018 (Beginn: 19.30 Uhr) – Preise A

HOMMAGE AN CISSY CRANER
Alles Jahre wieder, um den 1. Februar herum, dem Todestag Cissy Kraners, wird im L.E.O. dieser einmaligen Diseuse gedacht. Antonia Lersch hat es sich zur Aufgabe gemacht, unbekannte Chansons, die Hugo Wiener seiner geliebten Cissy auf den Leib geschrieben hat, wieder auf die Bühne zu bringen. Viele der Texte beleuchteten den jeweils aktuellen Zeitgeist und so ist die „Hommage an Cissy“ 2018 eine Zeitreise von ca. 1946 bis in die 1970er Jahre.
Termine: Fr, 2. & Do, 8. Februar 2018 (Beginn: 20.00 Uhr) – Preise B

TANNHÄUSER Nach dem großen Erfolg bei Publikum und Presse, laden wir abermals zu einem großen Querschnitt durch diese große romantische Oper, einschließlich Venusberg, Wartburg und Sängerkrieg. Durch die Handlung führt, in der Rolle des jungen Hirten, die beliebte und vielseitige Sopranistin Kerstin Grotrian. Als Venus ist die unerschütterliche Elisabeth Wolfbauer und als Tannhäuser Hausherr Stefan Fleischhacker zu sehen, als charakterstarke Elisabeth Annette Fischer. Wolfram von Eschenbach und der Landgraf werden von Paul Müller und Max Salinger verkörpert. Für Aufregung ist also gesorgt! Am Klavier. Kaori Asahara.
Termine: Mi, 7. / Sa, 10. / Mi, 14. & Sa, 17. Februar 2018 (Beginn: 19.30 Uhr) – Preise A

TÜRKEN TANZEN TROTZDEM TANGO
Glanz und Glamour der 30er-Jahre In einem groß angelegten Revueprogramm wird mit rasanten Rhythmen, Steppnummern, virtuosen Solo- und Ensembleszenen, prachtvollen Kostümen und herrlich grotesken Tänzen der Glanzzeit des musikalischen Varietétheaters gedacht. Für diese Aufführungsserie hat das L.E.O. zu der eleganten und vielseitigen Salonlöwin Elena Schreiber und zum Verwandlungskünstler Stefan Fleischhacker zahlreiche Gäste geladen:  Wieder im L.E.O. zu sehen sind das Flensburger Bewegungswunder Jasmin Bilek, die Schweizer Nachtigall Melanie Wurzer, sowie das original argentinische Tangopaar Wojciech Czaja und Alice Rabl bzw. Betka Fislová. Arrangements und Klavierbegleitung: Kaori Asahara
Termine: Di, 20. / Do, 22. & Di, 27. Februar sowie Do, 1. März 2018 (Beginn: 19.30 Uhr) – Preise A

G‘SCHEIT GEBLÖDELT
Ein kabarettistisches Doppel für zwei Solisten „Besser g‘scheit geblödelt als blöd gescheitelt“ – nach diesem Motto haben sich die Theaterallrounder Robert Kolar und Alexander Kuchinka erneut zusammengefunden und eine schmackhafte Melange aus klassischen Kabarettchansons und zeitlosen Doppelconférencen zusammengerührt, zu der sie handverlesene Solovorträge servieren. Genießen Sie Musik und Wortwitz, Unvergessenes und Wiederentdecktes, Situationskomik und skurrile Tiefsinnigkeiten aus der Feder von Größen wie Hermann Leopoldi, Karl Farkas oder Georg Kreisler … Kurz: ein Programm, so blöd, dass es schon wieder g‘scheit ist!
Termine: Di, 13. / Mi, 21. März & Fr, 6. April 2018 (Beginn: 20.00 Uhr) – Preise B

TOT IN WIEN L.E.O.-„Impresario“ Stefan Fleischhacker und das „Wiener Original“ Antonia Lersch besingen mit Inbrunst und Augenzwinkern die „schöne Leich“ und alles was man sonst zum Thema wissen muss. Neben Klassikern wie „Wenn i amoi stirb“ oder dem zeitweise verbotenen Lied „Einsamer Sonntag“, das schließlich aufgrund der steigenden Selbstmordrate verboten wurde, gibt es wie immer im Letzten Erfreulichen Operntheater Raritäten zum Thema.
Termin: Fr, 30. März 2018 (Beginn: 20.00 Uhr)  – Preise B

ZUM TEUFEL MIT DER OPER FAUST von Charles Gounod
Wir zeigen eine der spannendsten Opern unseres Repertoires in einer glanzvollen, zum Teil neuen Besetzung. Neben Stefan Fleischhacker als jugendlichem (!) Faust und Apostol Milenkov als herrlich bösartigem und stimmgewaltigen Mephisto, dürfen wir erstmals die berückende Maria Lapteva (den L.E.O.-Besuchern in bester Erinnerung aus „Manon“) als unschuldig-verführerische Margarethe und den mit allen Wassern gewaschene Paul Müller als lyrischen Bruder Valentin und Conférencier begrüßen. Am Klavier: Kaori Asahara
Termine: Fr, 13. / Mi, 18. / Sa, 21. / Mi, 25. & Sa, 28. April 2018 (Beginn: 19.30 Uhr) – Preise A

LETZTES ERFREULICHES OPERNTHEATER L.E.O.
Tel. +43-680-335 47 32 / karten@theaterleo.at / www.theaterleo.at / Ungargasse 18, A-1030 Wien
VORVERKAUF: Wien Ticket (www.wien-ticket.at, 01/58885)

PREISE A (Opern, Operetten, Sondervorstellungen) Kategorie 1, Reihe 1 & 2 sowie Loge: 35.- / Kategorie 2, Reihe 3 & 4: 30.- / Kat. 3, Reihe  5 bis 7:  25.- Ermäßigter Eintritt für Schüler & Studenten mit Ausweis: € 15.-

PREISE B (Kabarett, Wienerlied) Kategorie 1, Reihe 1 & 2 sowie Loge: € 30.- / Kategorie 2, Reihe 3 und 4: 25.- / Kat. 3, Reihe  5 bis 7: € 20.- Ermäßigter Eintritt für Schüler & Studenten mit Ausweis: € 13.-

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VORTRAG IN DER WIENER GESELLSCHAFT FÜR MUSIK (Hanuschhof)

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BELGRAD: Ära von Milosevic soll in einem Musical wiederbelebt werden

Belgrad/Prishtina (Pristina) (APA) – Die Ära des früheren serbischen und jugoslawischen Präsidenten Slobodan Milosevic soll nun in einem vom Belgrader Nationaltheater vorbereiteten Musical wiederbelebt werden. Als Akteure wurden laut Medienberichten Mitglieder einer serbischen Theatertruppe im kosovarischem Gracanica engagiert.

Die Songs und die Musik stammen von der Belgrader Autorin Jelena Bogavac. Die Akzente werden gemäß Medienberichten sowohl auf den krassen Unterschied zwischen der luxuriösen Lebensweise der Familie Milosevic und den Lebensbedingungen ihrer einfacher Landsleute im Kosovo wie auch auf die Kriegsverbrechenanklage gegen Milosevic gesetzt.

Im Musical-Chor wurden laut Bogavac die sogenannten letzten „Babys Milosevic“, junge, Mitte der neunziger Jahre geborene Menschen engagiert, die gar keine eigenen Erinnerungen an die Ära Milosevic haben. Der Musical-Regisseur Nenad Todorovic sieht Milosevic allerdings als eine „tragische Hauptfigur“, die entweder als „Schlächter vom Balkan“ oder aber als Opfer der Umstände bezeichnet werden könnte. Allerdings, so der Regisseur, wolle das Musical keine Antwort auf die Frage liefern, wer Milosevic gewesen sei. Die Premiere ist für Februar geplant.

Milosevic war 2006 kurz vor dem Abschluss des Prozesses vor dem UNO-Tribunal für Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien einem Herzleiden erlegen. Er hatte sich wegen Kriegsverbrechen in Kroatien, Bosnien-Herzegowina und dem Kosovo zu verteidigen. Der Prozess wurde nach seinem Tod eingestellt.

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FILM: Terence Hill widmet als Regisseur neuen Film Bud Spencer

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Hill führt nicht nur Regie, er spielt auch selbst mit. Bildquelle: APA (AFP)/JORGE GUERRERO

Rom (APA) – Der italienische Schauspieler Terence Hill („Vier Fäuste für ein Halleluja“) dreht als Regisseur einen Film, den er seinen 2016 verstorbenen Filmpartner und Freund Bud Spencer widmen will. „Me ne vado per un po“ (Ich gehe für eine Zeit lang weg), lautet der Titel des Films, an dem der 78-jährige Hill auch als Schauspieler mitwirkt.

„Im Film geht es um einen Mann, der mit einer Harley Davidson Italien in Richtung Spanien verlässt, um sich selbst zu entdecken“, berichtete Terence Hill laut der römischen Tageszeitung „Il Messaggero“ am Donnerstag. Der Film kommt im Frühjahr in die italienischen Kinos. „Wir alle wissen, dass es uns einen Tag nicht mehr geben wird. Doch ich habe so viele Projekte, dass ich lieber daran nicht denken will“, sagte der Italiener, der an unzähligen Wild-West-Schlägereien an der Seite Bud Spencers teilgenommen hat.

Hill erntet zurzeit in Italien viel Erfolg mit der elften Staffel der von RAI gesendeten TV-Serie „Don Matteo“, in dem er einen detektivischen Pfarrer mit Herz spielt. „Seit 18 Jahren trage ich dieselbe Kutte. Die Produktion sagt, ich sollte sie wechseln, doch ich will nicht“, so Hill, der gern eine weitere Staffel von „Don Matteo“ drehen würde.

Hill, der mit bürgerlichem Namen Mario Girotti heißt, wurde in den 60er- und 70er-Jahren mit Bud Spencer berühmt. Das Power-Duo drehte zusammen Spaghetti-Western wie „Vier Fäuste für ein Halleluja“. Bud Spencer starb im Juni 2016 im Alter von 86 Jahren in Rom.

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