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Wiener Staatsoper : designierter Musikdirektor
2. August 2017
10:28
silberrose
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Forumsbeiträge: 72
Mitglied seit:
16. März 2015
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Gianni Roccanova sagt

Was ich überhaupt nicht verstehe: warum Jordan im "Kurier"-Interview nur Mozart, Wagner und Strauss als "Kernrepertoire" der Wiener Staatsoper bezeichnet. Warum vergisst er auf Giuseppe Verdi? Der zählt in Wien zum absoluten Kernrepertoire, und zwar seit sehr langer Zeit (schon bevor Verdi selbst in Wien dirigiert hat). Zum erweiterten Kernrepertoire würde ich übrigens auch Puccini sowie Rossini und Donizetti zählen, Produktionen unterschiedlicher dieser Komponisten sind in Wien immer bestens angekommen und wurden sehr oft sehr kompetent aufgeführt. Ich hoffe, dass Jordan da nur ein Lapsus unterlaufen ist und er nicht wirklich glaubt, dass Verdi an der Wiener Staatsoper in die zweite Reihe gehört. Das würde vom Publikum nämlich scharf abgestraft werden. Ansonsten: Willkommen in Wien, Herr Musikdirektor!

In der Presse war er ausführlicher- keine Angst...

"[...]dass die Säulenheiligen Mozart, Wagner und Richard Strauss heißen, aber ich finde, ein Musikdirektor muss ebenso Verdi, Puccini, französisches, slawisches und zeitgenössisches Repertoire betreuen.“
(Quelle: http://diepresse.com/home/kultur/klassik/5261151/Neuer-OpernMusikdirektor_Es-geht-um-Sicherung-musikalischer?direct=5261471&_vl_backlink=/home/kultur/klassik/5261471/index.do&selChannel=)

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2. August 2017
10:16
lohengrin
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Forumsbeiträge: 308
Mitglied seit:
11. Mai 2012
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".....Dass er versteht, worum es in der Oper geht, hat er vor einigen Jahren bereits in Salzburg bewiesen, als er ein Engagement für „Cosi fan tutte“ ablehnte, weil der Regisseur ihm verbieten wollte, die Rezitative vom Hammerklavier aus selbst zu begleiten. ...."
Genau das hat Jordan in Paris gemacht und es war wunderbar! Ich habe sein Dirigat (einer sehr modernen Regie übrigens) und sein Spiel auf den Hammerklavier sehr genossen.

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2. August 2017
05:18
Gianni Roccanova
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Forumsbeiträge: 11
Mitglied seit:
14. Januar 2012
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Was ich überhaupt nicht verstehe: warum Jordan im "Kurier"-Interview nur Mozart, Wagner und Strauss als "Kernrepertoire" der Wiener Staatsoper bezeichnet. Warum vergisst er auf Giuseppe Verdi? Der zählt in Wien zum absoluten Kernrepertoire, und zwar seit sehr langer Zeit (schon bevor Verdi selbst in Wien dirigiert hat). Zum erweiterten Kernrepertoire würde ich übrigens auch Puccini sowie Rossini und Donizetti zählen, Produktionen unterschiedlicher dieser Komponisten sind in Wien immer bestens angekommen und wurden sehr oft sehr kompetent aufgeführt. Ich hoffe, dass Jordan da nur ein Lapsus unterlaufen ist und er nicht wirklich glaubt, dass Verdi an der Wiener Staatsoper in die zweite Reihe gehört. Das würde vom Publikum nämlich scharf abgestraft werden. Ansonsten: Willkommen in Wien, Herr Musikdirektor!

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1. August 2017
23:02
silberrose
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Forumsbeiträge: 72
Mitglied seit:
16. März 2015
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Da kann ich Ihnen nur zustimmen!

Auszüge aus einem Presse-Interview verraten schon einen ersten (kleinen) Einblick, wie er seine Zeit in Wien gestalten will:

„Es geht vor allem um die Sicherung musikalischer Stabilität“, [...], „es geht darum, dass jemand da ist, der sich konsequent um alle musikalischen Bereiche kümmert, um das Orchester, den Chor, das Solisten-Ensemble und die Studienleitung.“

[...]
„Ich bin mir schon bewusst“, sagt er, „dass die Säulenheiligen Mozart, Wagner und Richard Strauss heißen, aber ich finde, ein Musikdirektor muss ebenso Verdi, Puccini, französisches, slawisches und zeitgenössisches Repertoire betreuen.“ Überdies sei er „sehr daran interessiert, dass bedeutende Gastdirigenten, etwa Christian Thielemann oder Riccardo Muti, um nur zwei zu nennen, konsequent an die Wiener Staatsoper gebunden werden.

[...]
Mein Vertrag wird dahingehend lauten, dass ich sechs Monate da bin und mindestens 30 bis 40 Abende dirigiere. Wobei ich die Zahl 30 wirklich als absolutes Minimum ansehen. 

(Quelle: http://diepresse.com/home/kultur/klassik/5261151/Neuer-OpernMusikdirektor_Es-geht-um-Sicherung-musikalischer?direct=5261471&_vl_backlink=/home/kultur/klassik/5261471/index.do&selChannel=)

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1. August 2017
22:43
eduard paul
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Forumsbeiträge: 14
Mitglied seit:
7. März 2013
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das scheint wahrhaftig eine positive Überraschung zu sein, in einer derzeit herrschenden "promotiongeilen" Musik und Theaterwelt ,wo Selbstinszenierungen oft wichtiger sind als die Leistungen am Pult,nämlich die Bestellung von Mo Philippe Jordan. Was für eine überraschend ungewöhnliche "Normalität"!. Der noch junge, doch bereits sehr opernerfahrene Maestro hat auf seinen bisherigen Fest und Chefstellen wie Ulm/Graz/Berlin/Paris, sich sicher das Rüstzeug geholt, das eine solche Stelle wie Wien als (noch immer) Repertoiretheater( mit einem festen Grundensemble) , erfordert. Sichtlich bekennt sich die neue Direktion ab 2020 , dieses Grund-System beizubehalten.Jordan gehört sicher zu den fünf bis sechs wichtigsten Operndirigenten der jüngeren bzw mittleren Dirigentengeneration - das beweisen auch seine permanenten Gastdirigate an Opernhäusern wie München, MET, und jetzt gerade in Bayreuth.Mit der nicht immer einfachen Wiener Mentalität scheint der Schweizer umgehen zu können, das bewiesen seine Arbeiten an der Staatsoper mit seinen Einstudierungen von "Werther" (Garanca/Alvares) und "Capriccio"( R.Fleming) und last not least seine permanenten Erfolge mit seinem Orchester als Chef der Wiener Symphoniker

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