Der Neue Merker

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Tosca
11. Mai 2017
09:01
HESE
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Forumsbeiträge: 3
Mitglied seit:
11. Oktober 2014
sp_UserOfflineSmall Offline

Zu Tenorissimo:
Pavarotti hat die Arie zumindest am 9.3.1989 wiederholt.
Seine Partner waren damals R. Kabaiwanska und I. Wixell.

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11. Mai 2017
08:16
lohengrin
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Forumsbeiträge: 224
Mitglied seit:
11. Mai 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Also, dass JK abgesagt haben soll,weil ihm "MS zu schlecht" war ist eine Frechheit. Die beiden haben erst im Januar in Paris im Lohengrin zusammen gearbeitet und über die seinerzeitige gemeinsame Tosca hat JK sich ausdrücklich sehr positiv geäußert.
Natürlich ist die Absagewelle ärgerlich, besonders für diejenigen, die AG und/oder JK erleben wollten, aber es ist nun mal so.

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10. Mai 2017
21:22
Tenorissimo
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Forumsbeiträge: 36
Mitglied seit:
14. Oktober 2015
sp_UserOfflineSmall Offline

Nun ist auch noch Kaufmann raus, Antonenko singt stattdessen. Irgendetwas läuft da in der Staatsoper gehörig schief oder hat sich das Dream Team gegenseitig angesteckt?!
Habe mir gerade den Live Stream angehört: nach der Leistung von Frau Serafin hätte ich als Weltbester Tenor auch abgesagt. Und da habe ich mich noch über Opolais beschwert... Das darf man mit Gheroghiu oder Harteros gar nicht vergleichen. Der hölzerner metallische erste Akt. Die Höhen im zweiten Akt waren alle zu tief, Vissi d'arte auch etwas neben der Spur, im dritten Akt dann der Wechsel von Brust auf Kopf nich sehr schön. Beim Messer C wäre ich als Cavaradossi freiwillig ölig gesprungen. Sowas hat Herr Kaufmann einfach nicht verdient. Am deutlichsten waren die Unterscheide zwischen Weltklasse und Lamdestheater in den Duetten zu hören.
Ach ja, Kaufmann sang wunderbar ich glaube einzig Alvarez sing noch in einer ähnlichen Liga. Das da capo hätte er sich aber sparen können, denn so einmalig war die Arie auch wieder nicht (ich habe da live deutlich bessere gehört, die nicht wiederholt hatten; Domingo, Pavarotti). Aber das Publikum hat sich benommen wie im Fußballstadion, nicht wie in einer Oper.
Was ist bloß mit der Tosca los: Gheorghiu und Harteros werden noch ein paar Jahre singen, dann sehe ich schwarz. Bin gespannt ob Netrebko da brilliert (obwohl ich ein Fan bin bezweifle ich es). Meine Hoffnugnen liegen nur noch bei Yoncheva.

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10. Mai 2017
18:53
lohengrin
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Forumsbeiträge: 224
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11. Mai 2012
sp_UserOfflineSmall Offline
10. Mai 2017
18:00
lohengrin
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Forumsbeiträge: 224
Mitglied seit:
11. Mai 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Noch ein Fundstück:
http://www.capriccio-kulturfor.....enapplaus/

besonders interessant/amüsant: " Der Zwischenapplaus ist dem Konzertwesen auf dem Weg zur Ersatzreligion abhanden gekommen. Wir wissen ja zum Beispiel von Brahms' letztem öffentlichen Auftritt, bei dem nach jedem Satz der vierten Sinfonie heftigst dem Künstler applaudiert wurde und keiner der Zeitgenossen hat sich daran gestört. Mozart musste/ durfte einzelne Konzertsätze nach genügend Zwischenapplaus wiederholen. Und gerade in der barocken Oper dürfte die Post abgegangen sein. Heute darf man sich für kulturliebend halten, wenn man die Klatscher niederzischt, aber das geht vorbei.."

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10. Mai 2017
17:52
lohengrin
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Forumsbeiträge: 224
Mitglied seit:
11. Mai 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Argus, Sie haben schon recht. Ganz schlimm ist es bei Liederabenden, wenn mitten in der Dichterliebe jemand unbedingt klatschen muss. Auch bei Orchesterkonzerten kann man unpassend platzierten Applaus erleben.
Bei Opern, wie gesagt vorwiegend italienischen, ist das natürlich schon noch etwas anders.
Fundstück:
http://www.tamino-klassikforum.....eadID=9211

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10. Mai 2017
17:19
uweberlin
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Forumsbeiträge: 23
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2. Februar 2016
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Argus,
das "beste" Beispiel ist da wirklich, wie schon erwähnt, die Traviata. Ihre große Arie im ersten Akt habe ich selten ohne diesen dämlichen Zwischenapplaus erlebt, noch schlimmer in der Sterbeszene..

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10. Mai 2017
16:42
Argus
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Forumsbeiträge: 127
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18. Juni 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

gebe Ihnen recht, uweberlin, aber so ganz ohne Applaus geht's auch bei Wagner nicht.
Trotzdem, lohengrin, ist alles eine Frage der Dosis und oft weiß das Publikum gar nicht, wann die Arie oder das Duett oder sonst was zu Ende ist und applaudieren wild hinein, ziemlich lästig.

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10. Mai 2017
16:42
uweberlin
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Forumsbeiträge: 23
Mitglied seit:
2. Februar 2016
sp_UserOfflineSmall Offline

Lohengrin,
ich kenne Sänger, die es ausgesprochen furchtbar finden, unterbrochen zu werden. Ein besonders krasses Beispiel, ist auch der letzte Carmen Akt. Mit Beherrschung geht alles, ich habe jedenfalls all die Jahrzehnte vielleicht 3 oder 4 mal nach einer Arie geklatscht, eine davon war bei Leonie Rysanek nach dem Suicido in der Gioconda....

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10. Mai 2017
16:06
lohengrin
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Forumsbeiträge: 224
Mitglied seit:
11. Mai 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Also, Applaus und Begeisterung sind keine Disziplinlosigkeiten. Fragen Sie mal Sänger; die freuen sich in der Regel über zustimmende Reaktionen.
Bei Wagner-Opern ist der Fluss der Musik meist allerdings nicht so einladend für Arien-Zwischenapplaus, wie bei italienichen Opern. Andrea Chenier oder Manon Lescaut haben richtige Bravour-Nummer, die fordern zum Applaus geradezu heraus. Nicht umsonst ist es in Italien üblich, einzelne Arien zu beklatschen. Bei Richard Strauss kommt ein Zwischapplaus eher gar nicht unter, ganz zu schweigen von neuerer Opernliteratur.
Ich brauche diese wohlgemeinten Unterbrechungen nicht, aber man/frau kanns bei bestimmten Gelegenheiten durchaus verstehen. Das hat nichts mit schlechter Erziehung zu tun.
Es darf in der Oper auch gelacht werden! Auch das findet nicht jeder "Bildungsbürger" angemessen......

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10. Mai 2017
15:04
uweberlin
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Forumsbeiträge: 23
Mitglied seit:
2. Februar 2016
sp_UserOfflineSmall Offline

Argus,
na ja. Eines dürfen Sie bei Besucher von Wagner Opern in der Regel nicht vergessen, die sind schon eine besondere Spezies und sich zumindest während der Vorstellung disziplinierter. Die sind ruhiger, weniger Gehuste und Getuschel und wesentlich konzentrierter. Nehme an, dass das bei Ihnen in Wien ähnlich ist.
Hier in Berlin und sicherlich auch in Wien kommte manche Undiszipliniertheit auch die die vielen Touristen die die Häuser besuchen. Das soll aber nicht gegen die Touris gemünzt sein, die brauchen wir auch.
Aber wie ich schon schrieb, die Diesziplinlosigkeit hat sich in den letzten Jahren sehr verbreitet. Nach über 50 Jahren Oper oder Konzertbesuchen ist das jedenfalls meine Erfahrung.
Das die Wiener nur ein ganz besonderes Publikum ist, was ihre Stars und geliebten Sänger betrifft, steht dann ja noch auf einem anderen Blatt. Denke nur an einen Beitrag, wie da Fr. G. bezeichnet wurde, das spricht Bände....

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10. Mai 2017
14:37
Argus
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Forumsbeiträge: 127
Mitglied seit:
18. Juni 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

PS: Gebe Ihnen völlig recht, aber kaum umsetzbar. Per Dekret, Hausordnung etc. ? Andererseits funktioniert es in Bayreuth, vermutlich aus langer Tradition.

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10. Mai 2017
12:15
PS
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Forumsbeiträge: 7
Mitglied seit:
11. März 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Miguel sagt
Das Publikum mit seinem Geklatsche...warum verzögert man so stupide die Handlungsablauf der Oper. Nach der Vorstellung kann man noch stundenlang klatschen.....

Mich stört JEDER Szenenapplaus (ob berechtigt oder nicht), weil der die durch die Musik erzeugte Stimmung, und den Ablauf der Musik und der Handlung stört. Applaus gehört (nur) an das Ende eines Aktes, eventuell auch (wenn er deutlich ist) an das Ende eines Zwischenaktes.
--- und auch dann sollte der Musik ausreichend Zeit zum Ausklingen gelassen werden, anstelle einen Wettlauf darum abzuhalten, wer als erster klatscht.

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10. Mai 2017
11:23
copy
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Forumsbeiträge: 44
Mitglied seit:
28. Dezember 2011
sp_UserOfflineSmall Offline

spiderman: Sollten sie Vishnevskaya meinen, liegen sie nicht so schlecht. Allerdings leben wir im Heute 😉

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10. Mai 2017
10:42
Argus
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Forumsbeiträge: 127
Mitglied seit:
18. Juni 2012
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Galina wie......? Jetzt wird's satirisch.

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10. Mai 2017
10:05
spiderman
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Forumsbeiträge: 38
Mitglied seit:
22. Februar 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Aber Leute, die beste Tosca ist doch Galina Preisser-Chubkrshkova! Das weiß doch JEDER!

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10. Mai 2017
08:32
Bricconcella
Vienna
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Forumsbeiträge: 44
Mitglied seit:
7. März 2012
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Rosalinde sagt

Man kann diese Stimme nicht mit einer lyrischeren Stimme wie der von Gheorghiu vergleichen ... eine dramtische Stimme wird immer etwas "schriller" (ich mag das Wort zwar nicht, aber da dies verwendet wurde) klingen.. das liegt in der Natur der Stimme...

Und warum sollte man das in diesem Fall nicht vergleichen können wenn doch beide dieselbe Partie singen!?!
Serafin hat jetzt keine ausgesprochen dramatische Stimme, aber auch dramatische Stimmen müssen - obwohl sie eher dazu neigen, in der Höhe "kurz" zu sein - nicht zwingend eine scharfe Höhe haben. Das passiert oft dann, wenn man die Mittellage unverhältnismäßig breit macht und aufbläht und/oder die Höhe über Jahre zu sehr forciert und/oder zu schwere Partien mit zu viel Druck singt. Liegt aber nicht in der Natur einer dramatischen Stimme, ist heute aber leider allzu oft zu hören.

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"Non datemi consigli che so sbagliare da solo..." ;-)
10. Mai 2017
01:08
Rosalinde
Member
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Forumsbeiträge: 6
Mitglied seit:
6. März 2013
sp_UserOfflineSmall Offline

Sehr spannende Diskussion - leider war ich gestern krank und konnte nicht in die Vorstellung gehen.

Dass Martina Serafin eine "kurze" Höhe hat, kann ich nicht bestätigen -- ich hab sie zwar gestern nicht gehört, aber dafür einige andere Male in der selben Rolle sowie als Lady Macbeth.
Man kann diese Stimme nicht mit einer lyrischeren Stimme wie der von Gheorghiu vergleichen ... eine dramtische Stimme wird immer etwas "schriller" (ich mag das Wort zwar nicht, aber da dies verwendet wurde) klingen.. das liegt in der Natur der Stimme...

Da ich jetzt aber doch neugierig geworden bin... weiß jemand, ob man den Stream immer noch ansehen kann? Auch wenn man sich nicht angemeldet hat? oder würde mir wer großzügigerweise seinen Zugang "ausleihen"?

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9. Mai 2017
19:30
lohengrin
Member
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Forumsbeiträge: 224
Mitglied seit:
11. Mai 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Habe sie im letzem Sommer in München mit Terfel und Kaufmann erlebt, ein unschlagbares Trio! Da kommt La Diva nicht mit, weil sie immer ihre "Sonderrolle" spielt und singt und die andern Darsteller als ihre Staffage definiert.

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9. Mai 2017
19:25
Argus
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Forumsbeiträge: 127
Mitglied seit:
18. Juni 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Die ist sehr gut, habe sie im September in Paris gehört, mit M. Alvarez und Terfel unter Ettinger, da war sie hervorragend, hatte sogar Auftrittsapplaus, ein paar Wochen später in Wien hat sie mich nicht wirklich überzeugt, allerdings in einem eher schwachen Ensemble.
Ich bleibe bei meinem Befund, aber AH gehört zweifellos die Zukunft.

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