Der Neue Merker

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Thielemann
5. Januar 2018
12:25
Tristan62
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Forumsbeiträge: 43
Mitglied seit:
30. Dezember 2011
sp_UserOfflineSmall Offline

Ich nehme spidermans Anmerkung natürlich nicht hat ernst. Trotzdem reicht es langsam mit dem Thielemann-Bashing.
Daß man über den Umstand, daß er gegenüber Dresden unfair handelt geteilter Meinung sein kann, ist klar, aber das muß er sich letztlich mit seinen Dresdner Brötchengebern selbst ausmachen.

Auch über das letzte Silvesterkonzert kann man natürlich diskutieren, aber daraus zu schleßen, daß auch das Neujahrskonzert nichts wird, ist absolut unfair und polemisch. Warten wir einfach ab, wie es wird. Daß ihn die Philharmoniker einmal einladen werden, war klar. Erstens zählt er zur absolut ersten Garnitur der heute aktiven Dirigenten und zweitens mag ihn das Orchester, in dessen Abo-Konzerten er praktisch jede Saison auftritt.

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4. Januar 2018
20:08
silberrose
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Forumsbeiträge: 75
Mitglied seit:
15. März 2015
sp_UserOfflineSmall Offline

2020 kommt dann Rainer Küchl... als Stehgeiger... à la Boskovsky ^^

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4. Januar 2018
12:27
Klein Zack
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Forumsbeiträge: 60
Mitglied seit:
29. Juni 2016
sp_UserOfflineSmall Offline

Also, ich kenne die meisten der aufgeführten Sachen im Original SEHR genau, in direktest möglicher Form (also die betreffenden Filme, die betreffenden 78er).
Im Wesentlichen sind die Originale unüberbietbar, aber eben nicht uninterpretierbar - es wäre ziemlich lächerlich, Marlene Dietrich oder Zarah Leander kopieren zu wollen, und das haben die geschmackssicheren und verläßlichen Künstlerinnen Denoke und Kulman natürlich auch nicht versucht.
Die Aussage von copy bzgl. der Mikros ist völlig korrekt; die Unsäglichkeiten, die herauskommen, wenn gelerntermaßen 'aussingende' Operninterpreten zu swingen versuchen, haben mir schon unzählige in Locken gewickelte Zehennägel gekostet, wenn ich nicht schnell genug den Ausschaltknopf erwischte. Den hier nach Maßgabe der sonstigen beruflichen Ausrichtung wohl besonders schwierigen Spagat haben die drei Sänger - vermutlich auch im Saal mit Hilfe der Mikrophone, siehe die Interpretationserfordernisse - recht gut geschafft, meiner Ansicht nach. In dem Zusammenhang ist es übrigens bemerkenswert, umgekehrt Frank Sinatras Version von "Torna a Surriento" anzuhören - der quasi unerreichbare Meister im Gebiet zwischen Schnulze und Jazz, mikrofongeschult, genoß ja auch ein bißchen klassische Ausbildung und bemüht sich merklich, diese hier einzusetzen: das Resultat ist zumindest respektabel, auch wenn man bei Pavarotti entspannter zuhört.
Ich finde, daß das Ganze ein brauchbarer Versuch war, der Gelegenheit adäquat - ein größeres und dauerhaftes Programm werden wohl weder Thielemann noch die Semperoper und ihr Orchester draus machen wollen. Und es wurde darauf aufmerksam gemacht, was man oft beim Ansehen der Filme etc. nicht in der Tragweite begreift: was so mitunter den Nazioberen an "entartet" = auf der Höhe der Zeit komponierter Musik hineingedrückt werden konnte, war ebenso subversiv wie der Satz (von Erich Kästner) in der Münchhausen-Mondszene "Die Zeit ist kaputt".

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4. Januar 2018
11:41
copy
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Forumsbeiträge: 75
Mitglied seit:
28. Dezember 2011
sp_UserOfflineSmall Offline

Noch eine (fachliche) Anmerkung zur aufgeworfenen Frage der Mikroports: Diese sind bei TV-Übertragungen technisch notwendig, also auch in der WSO und an anderen Häusern. Ob die Stimmen im Haus selbst verstärkt wurden, können nur die Besucher selbst beantworten. Bei diesem Genre späche vieles für Mikros. Denn bei Musicals, Jazz und Popularmusik ist eine andere Singtechnik gefordert, wird jeder Gesangspädagoge bestätigen.

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4. Januar 2018
09:36
uweberlin
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Forumsbeiträge: 373
Mitglied seit:
2. Februar 2016
sp_UserOfflineSmall Offline

Frau Wagner hat es dankenswerterweise mal wieder auf den Punkt gebracht.
Ob die Wiener und auch die Musiker am 1.1.2019 auch noch glücklich sind, wird sich dann in einem Jahr zeigen.
Herr Cupak hat es gestern genauso auf den Punkt gebracht. Hatte das ja auch eingangs geschrieben, was ich von seiner Entscheidung für Wien und gegen Dresden halte

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3. Januar 2018
20:26
Argus
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Forumsbeiträge: 246
Mitglied seit:
18. Juni 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Über Thielemann hört man viel Unterschiedliches, von totaler Begeisterung bis absoluter Ablehnung. Er sollte sich vielleicht seinen Spezialitäten widmen, in denen er gut ist, und auf eine zu große Bandbreite verzichten. Bauchläden waren noch nie überzeugend.

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3. Januar 2018
12:22
lohengrin
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Forumsbeiträge: 441
Mitglied seit:
11. Mai 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

...und die Erwartungan an die Tosca in Salzburg dürfen ruhig ziemlich heruntergeschraubt werden. Italienisches liegt ihm nicht wirklich und dann hat er auch noch einen recht tempramentsarmen Cavaradossi... Arme Anja! Tezier ist zwar sängerisch ein Lichtblick, die Bosheit eines Scarpia muss er aber erst mal aufbringen.

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3. Januar 2018
12:02
uweberlin
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Forumsbeiträge: 373
Mitglied seit:
2. Februar 2016
sp_UserOfflineSmall Offline

Argus,
er hat schon was, kenne ihn von seiner Arbeit aus seiner Berliner Zeit schon recht gut.
Es gab tolle Abende, an die ich gerne zurückdenke, wie den Ring, Frau ohne Schatten und weiteres von Strauss und Wagner.
Schlechte Erinnerung z.B. an seine Manon oder ein Dirigat Romeo und Julia von Prokofiev.
Seine Lieblinge sind wirklich überragend, aber vieles andere, wenn ich an seinen Salzburger Otello denke :-(((

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3. Januar 2018
11:24
Argus
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Forumsbeiträge: 246
Mitglied seit:
18. Juni 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Ich kenne Thielemann live nur von seinen Beethoven-Interpretationen, da ist er schon sehr nahe dran und wird zur Zeit vermutlich nur von Philipp Jordan übertroffen, der das noch perfekter macht. An Bernstein oder Karajan kommen hinsichtlich Ludwig van beide noch nicht ganz heran, aber Jordan ist auf einem sehr guten Weg. Die 9. am 1.1. im Konzerthaus war ein musikalisches Erlebnis.

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3. Januar 2018
09:02
uweberlin
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Forumsbeiträge: 373
Mitglied seit:
2. Februar 2016
sp_UserOfflineSmall Offline

Das schrieb Fr. Gerk
Anmerkung für Fernsehzuschauer: Nach 1 Std. Live-Übertragung ging das Konzert live weiter (ohne TV), weshalb hier manches erwähnt wird, was nicht im Fernsehen zu sehen war.
Was für ein Gück für die Fernsehzuschauer, die die ganze Zeit durchgehalten haben.
Im übrigen ist diese Lobhudelei absolut nicht nachvollziehbar, aber wenn ich sonst die Kritiken von ihr lese, erwartbar

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3. Januar 2018
06:19
eduard paul
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Forumsbeiträge: 26
Mitglied seit:
7. März 2013
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wusste gar nicht, dass ich mich einmal nach Marlene Dietrich, nach Marika Roekk, als SAENGERIN !!! und nach Zarah Leander ( sowieso) sehnen muesste - aber schon geschehen bei Chansons wie ua "..ich weiss nicht, zu wem ich gehoehre...." und "in der Nacht ist der Mensch nicht gern"alleine"... und "..ich steh"im Regen und warte auf Dich.."- dazu noch stoerend der "Wackelklang"der Sopranistin - Klass.Gesang und erotischer Charme einer Diseuse sind halt 2 Paar Schuhe....

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3. Januar 2018
03:16
Jago74
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Forumsbeiträge: 15
Mitglied seit:
5. August 2017
sp_UserOfflineSmall Offline

Es wundert mich schon etwas, dass sich unsere Forumsmitglieder hier immer wieder über Thielemanns "steifes" Dirigat "aufregen".
Jeder, der Thielemann seit Jahren etwas verfolgt hat weiß, dass er kein "spaßiger" oder besonders humorvoller Dirigent ist dem die leichte Muse (Operette und Schlager/ Schnulzen 20er/30er Jahre) besonders liegt.
Und ich muß gestehen, dass mir von den großen Namen unter den Dirigenten auch keiner auf Anhieb einfällt, dem dieses Fach wirklich liegen würde.
Es fällt mir sehr schwer Opernsänger mit sogenannter leichter (oder damaliger Unterhaltungs) Musik zu hören. Den allermeisten fehlt einfach die Leichtigkeit (und der Humor) für diese Art von Musik - auch was Kaufmann dort einmal eingespielt hat ("Berlin 1930") wird dieser Musik nur in Teilen gerecht. Aber es ist halt seine Interpretation dieser Musik.
Wenn in den 20er-40er Jahren Opernsänger diese Musik aufgenommen haben war es ähnlich wie heute: "große Namen" (Tauber etc.) sollten eben auch damals schon den Markt "abdecken", ob es wirklich passte ist eine ganz andere Frage.
Wir kennen heute diese Aufnahmen und legen sie oftmals zu Grunde bei der Beurteilung heutiger Opernsänger, die diese Stücke in ihrer eigenen Interpretation vortragen.
Ob z.B. ein R. Wagner mit den heutigen Interpretationen seiner Werke durch die Sänger einverstanden wäre wissen wir nicht. Aber er würde sich über die teilweise mangelnde Deutschkenntnisse der Sänger erregen.

Zarah Leander würde sich vermutlich tatsächlich im Grabe umdrehen - aber hätte Zarah Leander die klassischen Opernarien singen können? Das wäre vermutlich ebenso "gewöhnungsbedürftig" gewesen.

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2. Januar 2018
22:09
lohengrin
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Forumsbeiträge: 441
Mitglied seit:
11. Mai 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Der darf bei Thielemann nicht dabei sein und Frau Kulman wäre mit Jonas auch nicht besser geworden. Behle war schon ok, nur die Damen und das steife Dirigat mit hilflosen Versuchen, spaßig zu wirken, haben das Ganze unerfreulich gemacht. Zarah Leander würde sich im Grab umdrehen, wenn sie ihre Nummern so interpretiert hören und sehen müßte.

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2. Januar 2018
21:35
copy
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Forumsbeiträge: 75
Mitglied seit:
28. Dezember 2011
sp_UserOfflineSmall Offline

Werte Mme. Lohengrin, leider durfte ihr Haustenor nicht dabei sein, wäre doch nett zu lesen, was sie dann geschrieben hättenCool

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2. Januar 2018
18:40
lohengrin
Member
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Forumsbeiträge: 441
Mitglied seit:
11. Mai 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Nun sagt mal, hat Euch das Konzert wirklich gefallen? Ich kanns nicht glauben.

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2. Januar 2018
18:16
MobyDick
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Forumsbeiträge: 8
Mitglied seit:
28. April 2014
sp_UserOfflineSmall Offline

Auf die Prügelszene aus dem Freischütz freue ich mich schon

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2. Januar 2018
18:15
kritischer Stammbesucher
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Forumsbeiträge: 2
Mitglied seit:
30. April 2016
sp_UserOfflineSmall Offline

Ich habe mit teilweise großem Entsetzen diese Beiträge zu Thielemann's Silvesterkonzert gelesen und hoffe, dass der Herr Uwe aus Berlin nicht vom Geifer aufgefressen wird. Es wäre schaden, wenn wir nicht mehr diese "unterhaltsamen" Beiträge lesen könnten!!!

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2. Januar 2018
14:07
silberrose
Member
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Forumsbeiträge: 75
Mitglied seit:
15. März 2015
sp_UserOfflineSmall Offline

Programmvorschlag:

Prügelszene Freischütz
Rosenkavalier-Walzer
Vorspiel 3. Act Lohengrin (war zwar schon unterm WM)

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2. Januar 2018
13:30
uweberlin
Member
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Forumsbeiträge: 373
Mitglied seit:
2. Februar 2016
sp_UserOfflineSmall Offline

tja copy,
auf alle Fälle, wenn man nicht diskutieren kann und nicht richtig lesen kann

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2. Januar 2018
13:09
copy
Member
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Forumsbeiträge: 75
Mitglied seit:
28. Dezember 2011
sp_UserOfflineSmall Offline

Tristan 62, stimmt und ist auch viel lustiger als die Forumsdiskussion KissKissKiss

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