Der Neue Merker

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Staatsoper Wien 2019
7. April 2017
11:58
Fanny
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Forumsbeiträge: 103
Mitglied seit:
2. Januar 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

R.Wagner sagt

Liebe Fanny,
genau das habe ich Herrn Hermanis gefragt:

http://der-neue-merker.eu/alvi.....nt-everest

Dennoch, noch einmal nachgefragt: Wenn dieses Wien um 1900 Sie so fasziniert, warum haben Sie dann, als Sie Schnitzlers „Das weite Land“ im Burgtheater inszenierten, überhaupt nicht auf diese Ästhetik zurückgegriffen, sondern es optisch im Stil eines Humphrey-Bogart-Films realisiert?

Dieser „Film Noir“ im Hollywood der vierziger Jahre war nur möglich durch die vielen jüdischen Emigranten, die damals nach Amerika kamen – sie haben europäische Geisteswelt und Kultur mitgebracht, auch in der Musik, Leute, die in Europa für Opernhäuser schrieben, komponierten drüben für Studios. Ich fand, das sei zu einem jüdischen Dichter wie Arthur Schnitzler eine absolut einleuchtende Assoziation.

<br /

Liebe Frau Dr. Wagner,
danke für diesen Hinweis! Nun ja, mir leuchtet diese Assoziation nicht wirklich ein, und wenn ich Ihre Rezension zum "Weiten Land", mit der ich damals voll und ganz übereinstimmte, richtig in Erinnerung habe, Ihnen auch nicht.

lg Fanny

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7. April 2017
11:47
R.Wagner
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Forumsbeiträge: 4
Mitglied seit:
8. November 2011
sp_UserOfflineSmall Offline

Liebe Fanny,
genau das habe ich Herrn Hermanis gefragt:

http://der-neue-merker.eu/alvi.....nt-everest

Dennoch, noch einmal nachgefragt: Wenn dieses Wien um 1900 Sie so fasziniert, warum haben Sie dann, als Sie Schnitzlers „Das weite Land“ im Burgtheater inszenierten, überhaupt nicht auf diese Ästhetik zurückgegriffen, sondern es optisch im Stil eines Humphrey-Bogart-Films realisiert?

Dieser „Film Noir“ im Hollywood der vierziger Jahre war nur möglich durch die vielen jüdischen Emigranten, die damals nach Amerika kamen – sie haben europäische Geisteswelt und Kultur mitgebracht, auch in der Musik, Leute, die in Europa für Opernhäuser schrieben, komponierten drüben für Studios. Ich fand, das sei zu einem jüdischen Dichter wie Arthur Schnitzler eine absolut einleuchtende Assoziation.

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7. April 2017
00:16
Fanny
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Forumsbeiträge: 103
Mitglied seit:
2. Januar 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Frosch sagt

Im Schauspiel waren nicht so viele Katastrophen darunter, mir hat sogar das viel geschmähte WEITE LAND am Burghtheater gefallen. Seine wohl beste Arbeit war VÄTER im Akademietheater. Das war eine der schönsten Theaterarbeiten der letzten Jahrzehnte und bestimmt seine beste Arbeit. Leider ging es von da an nur noch bergab.

Stimmt, "Väter" war wirklich eine herausragende Produktion, aber "Das weite Land" zumindest für mich völlig am Stück vorbei inszeniert. Aus Genia eine notgeile Nymphomanin zu machen, pervertiert die Intention Schnitzlers in einem Ausmaß, das für mich nicht akzeptabel ist. Hermanis hat im Vorfeld zu diesem unsäglichen "Parsifal" die Verlegung des Plots ins Wien der Jahrhundertwende u.a. damit begründet, dass dies seine Lieblingsepoche sei. Da frage ich mich dann schon, warum er ausgerechnet einem Theaterstück, das den Geist dieser Epoche atmet wie wenige andere, genau diesen derart radikal austreibt.. Aber damit bin ich hier natürlich völlig OT, bitte diesen Exkurs zu entschuldigen!

lg Fanny

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6. April 2017
23:07
lohengrin
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Forumsbeiträge: 403
Mitglied seit:
11. Mai 2012
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Ihr Wort in Gottes oder mindestens Herrn Meyers Ohr!
Kaiser: Kaufmann hat neulich erwähnt, dass es für ihn noch in der Ära Meyer was Neues gäbe. Sollte wohl FroSch sein, denke ich.
Dass es zwischen Thielemann und Kaufmann nicht gut läuft, hat man schon in Dresden beim Wagner-Geburtstags-Konzert im Mai 2013 gemerkt. Ich hatte den Eindruck eines Machtkampfes (bei der Romerzählung hat Kaufmann das Orchester mitgenommen, nachdem ihn Thielemann bei der ersten Nummer -Rienzis Gebet- überrollt hat). Kann man gut auf der DVD nachvollziehen, obwohl die aus Aufführung und Generalprobe zuzammengeschnitten ist.

Stemme und Kaufmann sind ein gutes Team; das mag passen. Von anderen Cast-Mitgliedern ist nichts zu lesen.....

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6. April 2017
22:48
Frosch
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Forumsbeiträge: 34
Mitglied seit:
4. Februar 2012
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Anfangs wurde tatsächlich Herheim als Regisseur für den Jahrhundert-FROSCH genannt.
Möglicherweise war das dann nach der MANON LESCAUT Premiere in Dresden obsolet, wo die Chemie zwischen Thielemann und Herheim wohl nicht gestimmt hat.

In einem Interview hat dann Direktor Meyer dann eines Tages plötzlich Alvis Hermanis als Regisseur des FROSCH genannt.

Allerdings soll der Vertrag vor der PARSIFAL Premiere noch nicht unterschrieben gewesen sein. Also besteht noch Hoffnung, dass man uns dieses Fiasko erspart.

Ich habe von den 10 bisherigen Operninszenierungen von Hermanis 6 gesehen. Wirklich gut waren nur die SOLDATEN in Salzburg (obwohl mit den Produktionen von Harry Kupfer (Wiener STOP) und der Frankfurter Aufführung (ich glaube die war von Alfred Kirchner) konnte auch das nicht mithalten). Bereits GAWAIN in Salzburg war schlecht. Der TROUBADOUR in Salzburg ein dilettantisch schlechter Versuch die geniale CARMEN-Inszenierung von Herheim zu kopieren, DIE LIEBE DER DANAE ein buntes Ausstattungsstück mit null Regie. Grauenvoll war LA DAMNATION DE FAUST in Paris. Einzig die BUTTERFLY an der Scala war noch ganz passabel (obwohl ich mir nicht sicher bin ob das nicht auch von irgendwo abgekupfert war). Und der PARSIFAL nun ein kaum noch zu unterbietender Tiefpunkt.

Im Schauspiel waren nicht so viele Katastrophen darunter, mir hat sogar das viel geschmähte WEITE LAND am Burghtheater gefallen. Seine wohl beste Arbeit war VÄTER im Akademietheater. Das war eine der schönsten Theaterarbeiten der letzten Jahrzehnte und bestimmt seine beste Arbeit. Leider ging es von da an nur noch bergab.

Aber nach diesem PARSIFAL Fiasko will ich bestimmt nicht den FROSCH von Hermanis sehen. Hoffen wir, dass Direktor Meyer das auch einsieht.

Und ob Jonas Kaufmann für diese Premiere noch aktuell ist ? Auch da hat die Chemie zwischen JK und Thielemann bei CAV/PAG in Salzburg nicht gestimmt.

Dafür soll Nina Stemme (die in der nächsten Spielzeit keinen einzigen Abend hat!!!!!!) erstmals die Färberin singen.

Es wäre halt schön, wenn die Jahrhundertaufführung dem Anlass entsprechend auch tatsächlich eine Jahrhundertaufführung wird.

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6. April 2017
22:15
lohengrin
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Forumsbeiträge: 403
Mitglied seit:
11. Mai 2012
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Vielleicht stimmt das ja noch immer, und Herheim - Hermanis ist nur ein Lesefehler, wer weiss?

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6. April 2017
21:46
Lucy van Pelt
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Forumsbeiträge: 22
Mitglied seit:
25. Januar 2012
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Als diese Jubiläums-Frau-ohne-Schatten in Wien zum ersten Mal in diversen Online-Medien auftauchte, war zu meinem großen Entzücken Stefan Herheim als Regisseur genannt. Weiß jemand, warum dieser Plan offensichtlich zerschlagen wurde?

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6. April 2017
00:44
Fanny
Member
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Forumsbeiträge: 103
Mitglied seit:
2. Januar 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Keine Bange, da wird sich schon Thielemann quer legen! Vielleicht sorgt er ja dafür, dass doch noch Otti Schenk mit der Nicht-Regie betraut wird. Wobei ich persönlich Hermanis keine Träne nachweinen würde, weil mich noch keine Inszenierung von ihm überzeugt hat, weder auf der Opern- und noch weniger auf der Theaterbühne.

lg Fanny

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5. April 2017
14:06
Frosch
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Forumsbeiträge: 34
Mitglied seit:
4. Februar 2012
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Man kann nur hoffen, dass Direktor Meyer nach diesem Parsifal-Desaster nun die Notbremse zieht und Herrn Hermanis nicht auch noch den FROSCH versauen lässt. Immerhin soll das ja die Neuinszenierung zum 100. Jahrestag der Uraufführung werden.

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5. April 2017
11:17
Marietta
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Forumsbeiträge: 10
Mitglied seit:
30. März 2016
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Internetfundstueck
https://www.opera-online.com/en/items/productions/die-frau-ohne-schatten-wiener-staatsoper-2019-2019

Production title :Die Frau ohne Schatten - Wiener Staatsoper (2019)
Creation date :2019
Work - Composer :Die Frau ohne Schatten - Richard Strauss
Opera house :Wiener Staatsoper --

October 01, 2019 20:00:00
Casting

Alvis Hermanis

Christian Thielemann

Jonas Kaufmann

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