Der Neue Merker

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Sony/Staatsoperndirektor
1. Oktober 2017
18:14
Christine
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Forumsbeiträge: 56
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28. Dezember 2011
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Lohengrin, da gab es offenbar ein Missverständnis, ich entschuldige mich dafür, wollte keinesfalls etwas "übel verdrehen".

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30. September 2017
11:27
lohengrin
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Forumsbeiträge: 403
Mitglied seit:
11. Mai 2012
sp_UserOnlineSmall Online

Lohengrin: ".... und Christine teilt in der Sache "Dr" oder nicht, offenbar meine Meinung."/ Lodi:"Dass ich in der Sache "Dr. oder nicht" Ihre Ansicht gar nicht teile, stimmt auch nicht."
Dazu fällt mir jetzt gar nichts mehr ein. Eine üblere Verdrehung habe ich lange nicht erlebt!!!!!!!!!!!!!!!!!

Karajan war eitel bis zum Anschlag, das ist unbestritten und wer auf diese Weise auf einem ererbten und durch keinerlei Leistung erworbenen (Adels-)Tiel besteht, zeigt, was ihm wichtig ist......

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30. September 2017
10:32
Christine
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Forumsbeiträge: 56
Mitglied seit:
28. Dezember 2011
sp_UserOfflineSmall Offline

Lohengrin, erfunden haben Sie das nicht, das habe ich auch nie geschrieben. Aber lesen Sie selbst Ihre Postings 5 und 7, da werfen Sie meiner Meinung nach dem Operndirektor Karajan Eitelkeiten vor und das hat doch nichts mit einer in Diskussion geratenen Dissertation eines designierten Operndirektors zu tun. Dass ich in der Sache "Dr. oder nicht" Ihre Ansicht gar nicht teile, stimmt auch nicht. Ja, man sollte auch die Betreuer an den Unis zur Verantwortung ziehen so weit das möglich ist und ein guter Operndirektor muss keinen Doktortitel haben. Er sollte aber meiner Meinung nach in seiner Ausbildung ehrlich gearbeitet und sich genau informiert haben, was bei Dissertationen als zitiert anzugeben ist oder nicht. Tut er das nicht habe ich Zweifel wie ehrlich er es bei seiner Arbeit überhaupt meint und ob zumindest früher der Fleiß nicht unbedingt stark bei ihm ausgeprägt war. Beide Eigenschaften erscheinen mir, neben vielen anderen, für einen Operndirektor nicht unbedeutend.

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29. September 2017
20:13
lohengrin
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Forumsbeiträge: 403
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11. Mai 2012
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Tristan62: Zu Geyer kann ich mir keine Meinung bilden und was Bachler betrifft, ist bekannt, dass er nicht mehr interessiert war (er hätte wohl gern die Salzburger Festspiele übernmmen). Bachler ist 70, wenn 2021 sein Vertrag in München ausläuft.

Christine: es ist schon abenteuerlich, dass mir in die Schuhe geschoben wird, diesen von anderen , seien sie Minister oder Forenschreiber, geäußerten Zusammenhang "erfunden" zu haben. Meine Intention habe ich mehr als deutlich gemacht und Christine teilt in der Sache "Dr" oder nicht, offenbar meine Meinung.

Ursprünglich ging es doch darum, ob Sony das gerne sieht, wenn Roscic jetzt schon "oft in Wien" ist. Dieszüglich habe ich eine Vermutung geäußert, die die gedeihliche und sehr auf die Bedürfnisse des Publikums zugeschnittene mögliche Verbindung erwähnt. Ob das tatsächlich so kommen wird, müssen wir abwarten. Ich wäre sehr froh, viele DVDs vn interessanten Produktinen zu haben.

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29. September 2017
20:01
Christine
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Forumsbeiträge: 56
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28. Dezember 2011
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Ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen und verstehe auch nicht wie eventuelle Eitelkeiten Karajans von Lohengrin mit einer teilweise abgeschriebenen Dissertation verglichen werden können. Dass nur die Dissertanten und nicht ihre sie betreuenden Professoren zur Rechenschaft gezogen werden ist sicher problematisch. Aber in diesem Fall ist der Professor ja verstorben, also erübrigen sich weitere Diskussionen. Was den Zweitbegutachter und die "klandestine Publikation" betrifft, ist das ziemlich merkwürdig. Aber ich bin auch dafür, abzuwarten was der designierte Operndirektor in seinem Beruf leisten wird, denn dafür ist der Doktortitel weder Voraussetzung noch Hilfe. Aber mit seiner Aussage hat sich der Minister meiner Meinung nach selbst disqualifiziert

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29. September 2017
19:39
Loldi
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Forumsbeiträge: 17
Mitglied seit:
28. Dezember 2011
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ad Lohengrin: Ich habe nicht vorverurteilt, den Hinweis des Ministers aber als letztklassig beurteilt. Er hat damit auch dem designierten Staatsopernchef keinen guten Dienst erwiesen. Wenn er auf einen Direktor ohne Doktortitel hinweist, kann das auch so interpretiert werden, dass er mehr weiß als wir und der Roscic - Titel futsch ist.
Was die Dissertation betrifft, so ist das Plagiat der ersten fünf Seiten im Internet Wort für Wort belegt. Teile einer wissenschaftlichen Arbeit einfach abzuschreiben und dabei auch noch die Ich-Form des Originals beizubehalten , ist schon ziemlich unverfroren - eine Charaktereigenschaft, die ich bei einem Kulturmanager für entbehrlich halte, egal wie die Universität Wien entscheidet.

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29. September 2017
19:32
Tristan62
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Forumsbeiträge: 39
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30. Dezember 2011
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Liebe Frau Lohengrin, ins Spiel gebracht hat Karajan Herr Minister Drozda, da er offensichtlich jener Generation von Sozialisten angehört, die Karajan immer negativ gegenübergestanden sind, und hat daher diese Gelegenheit benützt. Er hätte ja als Beispiel für einen Operndirektor, der keinen akademischen Grad hatte - was auch nicht nötig ist - auch Joan Holender bringen können, aber das traute er sich offensichtlich nicht, weil der sich noch wehren kann und das wahrscheinlich auch getan hätte.

Es geht auch nicht darum, ob Herr Roscic Doktor ist oder nicht, sondern ob er diesen Titel korrekt erworben hat. Im übrigen halte ich diese Sache für eine völlig unnötige Intrige. Herr Roscic ist nun einmal bestellt und soll zeigen was er kann, allein daran wird er zu beurteilen sein. Ich stehe seiner Bestellung von Anfang an pragmatisch gegenüber, denn die Alternativen (Bachler,Geyer) waren für mich auch nicht gerade wünschenswert.

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29. September 2017
18:40
lohengrin
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Forumsbeiträge: 403
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11. Mai 2012
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Abwarten, beobachten und dann reden; dass das SOOOO schwer ist!

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29. September 2017
17:48
Pwolf
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Forumsbeiträge: 3
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16. September 2017
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Übrigens Karajan hat zwar keine Doktorarbeit geschrieben, hatte aber sehr wohl einen Doktortitel (h.c.), der ihm verliehen worden ist. Allerdings nach seiner Zeit als Staatsoperndirektor.

Aber Karajan war sicher sowohl in künstlerischer Hinsicht aber vor allem auch als Kulturmanager eine Ausnahmeerscheinung und ich bezweifle sehr, dass Herr Roscic ihm nur annähernd das Wasser reichen kann. Schon alleine deshalb zeigt der Vergleich, wes Geistes unser Kulturminister ist.

Karajan war sicher sehr selbstverliebt und ein Meister der Selbstinszenierung. Das hängt wahrscheinlich mit seinen griechischen Wurzeln zusammen - siehe Th. Currentzis, der ist in der Hinsicht auch beachtlich. Aber er hat auch gewusst, dass zu einer guten Aufführung nicht nur ein guter Dirigent und ein gutes Orchester gehören sondern vor allem hervorragende Solisten. Und seine Besetzungen sind - verglichen mit heute - absolut traumhaft gewesen. Nicht nur, wenn er selbst dirigiert hat, sondern auch in all den Produktionen, bei denen er seine Hände im Hintergrund im Spiel hatte.

Und die Salzburger Festspiele wären ohne ihn wahrscheinlich zu einer Provinzattraktion verkommen - also bei allen Eigenheiten und Eitelkeiten, die er hatte - hat er glaube ich wesentlich mehr Positives geschaffen.

Und dass er dabei natürlich auch auf seinen persönlichen Vorteil geachtet hat ist ihm nicht zu verdenken.

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29. September 2017
17:33
lohengrin
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Forumsbeiträge: 403
Mitglied seit:
11. Mai 2012
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.... vielleicht weil das Roscic-Bashing mir gegen den Strich geht. Karajan habe nicht ich ins Spiel gebracht, wie Sie, lieber Tristan62 unschwer nachlesen können. Loldi bezieht sich auf die Äußerung des Ministers.
Mehrerlei Maß kann ich halt nicht leiden, weder bei Opern-/Konzert-Besprechungen noch bei Be- bzw. Verurteilung bei nicht abgeschlossenen Vorgängen.

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29. September 2017
17:09
Tristan62
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Forumsbeiträge: 39
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30. Dezember 2011
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Ganz klar ist mir nicht, warum dieser Thread jetzt von Frau Lohengrin zum Karajan-Bashing umfunktioniert wird. Abgesehen davon, das die Geschichte von der Drohung nicht mehr in Österreich aufzutreten, wenn er das "von" nicht behalten darf, zu den unzähligen Schauergeschichten gehört, die, ohne Nachweise dafür zu haben, immer wieder verbreitet werden, war es, selbst wenn es so gewesen sein sollte, ein Glücksfall für Österreich, dass man dem nachgegeben hat.

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29. September 2017
16:11
lohengrin
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Forumsbeiträge: 403
Mitglied seit:
11. Mai 2012
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Lässlich ist so was keineswegs, und eine Sünde auch nicht. Es ist Gesetzesbeugung aufgrund grenzenloser Eitelkeit. Er soll sogar gedroht haben, nicht mehr in Österreich aufzutreten, wenn er das "von" nicht verwenden darf. Hätten die zuständigen Leute bloß auf der Gesetzmäßigkeit bestanden! Es gelingt aber immer wieder entsprechent präpotent auftretenden Menschen, andere einzuschüchtern und zu bei genauer Betrachtung sehr zweifelhaften Entscheidungen zu bringen. In Österreich scheint das besnders häufig vrzukommen...........
Als Künstlernamen kann man sich auch Hubert von Goisern nennen, Papiere muss man aber mit dem amtlichen Namen unterschreiben. Ich gehe davon aus, dass das Herr Karajan getan hat bzw. man darauf geachtet hat.

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29. September 2017
15:12
Loldi
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Forumsbeiträge: 17
Mitglied seit:
28. Dezember 2011
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Zur Infomation noch ein Zitat aus dem PROFIL -Artikel von Michael Nikbakhsh ,18.3.2017:
Roščić’ Betreuer war der 1938 von den Nazis vertriebene Wiener Philosoph Kurt Rudolf Fischer, damals Honorarprofessor an der Uni Wien. Ein unkonventioneller Gelehrter, der sich selten mit Formalismen aufgehalten haben soll. Fischer starb 2014 in den USA.

Zweitgutachter war Alfred Pfabigan, Philosoph und promovierter Jurist, damals Dozent am Philosophischen Institut der Universität Wien, später ebenda außerordentlicher Professor. „Abschreiben, das geht gar nicht!“, schimpft Pfabigan, „hier wurde offenbar auf eine damals klandestine Publikation zurückgegriffen.“

Kurt Fischer sei zwar der Ruf vorausgeeilt, „ein bisschen leger zu sein. Aber das kann ja keine Rechtfertigung sein. Wir reden hier nicht davon, dass jemand ein Sekundärzitat in ein Primärzitat umgewandelt hat. Was ihm da beim Vorwort eingefallen ist, weiß der Himmel“, so Pfabigan, der 2013 in Wien das Beratungsunternehmen Philosophische Praxis Märzstraße etablierte.

Und zu Karajan, der hier dank des Kulturministers völlig zu Unrecht zum Handkuss kommt.
Er ist als Heribert Ritter von Karajan geboren , verlor das i und behielt das "von" korrekt als Künstlernamen.Da ist vieles möglich, siehe Welser-Möst. Eine läßliche " Sünde" der Eitelkeit...

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29. September 2017
14:31
lohengrin
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Forumsbeiträge: 403
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11. Mai 2012
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Liebe Christine, genau das ist es, was mir an der Diskussion ausserordentlich missfällt: Vorverurteilung und "Schonung" der von Staat hochbezahlten Prüfer. Das war auch in der BRD sehr ungut, als die ehemaligen Studenten geschlagen wurden und die Herren Professores ungeschoren davonkamen. Wer die Schlangengrube Uni mal richtig vn innen angeschaut hat, wird da nicht mehr so blauäugig darüber urteilen. Dem Professr zu Gefallen sein, ist leider sehr oft wichtiger, als die ehrliche wisenschaftliche Arbeit. Das hat nichts mit Faulheit oder so zu tun, sondern ist Überlebensstrategie (womit ich Abschreiben hne Quellenangeba keineswegs entschuldigen möchte!).
Herr "von" Karajan hat zwar keinen Doktortitel erworben, aber -entgegen den herrschenden Gesetzen- auf dem "von" in seinem Namen bestanden (siehe Wikipedia!). Das sollte ein anderer mal probieren. Andere nicht so besnders rühmliche Aspekte dieses Lebens sollen hier unerwähnt bleiben, da sie mit Titeln nichts zu tun haben.

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29. September 2017
13:59
Christine
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Forumsbeiträge: 56
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28. Dezember 2011
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Ich bin über den Hinweis, dass auch Karajan keinen Doktortitel hatte und das eine Rechtfertigung (?) für die Berufung von Herrn Roscic sein soll, sehr empört. Das ist geschmacklos wie Loldi schreibt und es entsetzt mich, dass die Aussage von einem Minister kommt der in Österreich für die Kultur zuständig ist. Hoffentlich nicht mehr lange, kann ich dazu nur sagen. Sollte es wirklich jede Menge von zumindest teilweise abgeschriebenen Dissertationen geben, wäre das traurig für Österreichs Doktoren, aber es bewirbt sich nicht jeder davon für eine bedeutende Position in diesem Land. Die Doktorentitel der Mediziner und Juristen die keine Dissertation geschrieben haben wurden nach der damaligen Gesetzeslage vergeben. Das hat mit diesem Fall nichts zu tun. Ein Operndirektor muss kein Doktor sein, natürlich nicht. Aber ehrlich und nicht zu bequem Dinge zu machen, die für die Erreichung eines Ziels wichtig sind. Beim Studenten Roscic war das damals selbst zu recherchieren und zu formulieren.

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29. September 2017
12:52
lohengrin
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11. Mai 2012
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Vorab: Habe selber einen akademischen Grad ohne abschreiben erworben.
Diverse prominente oder prominent gewordene Doktores müssen sich jetzt vor Abschluss der Prüfung durch die Universität Anschuldigungen aussetzen, die jedem Ladendieb erspart bleiben.
Kann man sich in der heiklen "Dr"-Frage auch mal an die Doktorväter/-mütter halten? Die haben die Arbeiten angenommen, sollten -falls sie diese auch wirklich jemals selber verfasst haben und nicht ihre schlecht bezahlten Assistenten- an ihre eigenen Texte erinnern! Schließlich kriegen sie ziemlich viel Geld für ihre Tätigkeit.
Und überhaupt: ich bin für die Überprüfung ALLER Doktorarbeiten in einem sinnvollen Zeitrahmen (mindestens 20 Jahre zurück). Dann hört das Pormi-Bashing auf und jede Menge "Dr"-Titel verschwinden still und leise von den Visitenkarten.
Vielleicht muss man sich auch an eine Zeit erinnern, in der Madiziner und Juristen KEINE Dissertation schreiben mussten und dennoch promoviert wurden. Das gibt es zum Glück nicht mehr.

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29. September 2017
11:10
Loldi
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28. Dezember 2011
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Dass noch (?) Dr. phil. und noch nicht Direktor Roscic einen Deal zwischen seinem aktuellem Arbeitsgeber und seiner zukünftigen Wirkungsstätte plant, no na. Die Frage ist nur cui bono ? Dass er professionell agiert, darf ja wohl erwartet werden. Dass aber KULTUR- Minister Drozda in der Sache Plagiatsvorwurf bei der Dissertation auf Karajan verweist, ist eine Geschmacklosigkeit und eine Zumutung für alle, die jahrelang für ihrer Doktorarbeit geforscht , sorgfältig zitiert, was sehr aufwändig ist, und neue (!) Erkenntnisse zu publizieren versucht haben.
Niemand wird sich an einem Staatsoperndirektor ohne Doktortitel stoßen, aber doch sehr viele an einem, der möglicher Weise unseriös diesen Titel erlangt hat. Wie die Zeitschrift Profil ( detaillierte Artikel im März 2017) nachrecherchiert hat, sind allein vom neunseitigen ersten Kapitel fünf Seiten nahezu ident mit der sechs Jahre älteren Arbeit von Peter Decker , dazu wurde auch die Ich -Form (!) übernommen. Der Autor des Originals wird aber nie erwähnt, obwohl Student Bogdan mit ihm zusammengearbeitet und viel von ihm gelernt haben will.
Bei jeder schriftlichen Arbeit ist ein überzeugender Beginn schon die halbe Miete ,vor allem, wenn sie mit 114 Seiten ohnehin recht kurz ist. Darum ist es auch erstaunlich, dass die Überprüfung gar so lange dauert...

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28. September 2017
09:04
lohengrin
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Forumsbeiträge: 403
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11. Mai 2012
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Wenn Roscic "schon jetzt oft in Wien ist" muss das für Sony kein Nachteil sein.
Bachler, der keine CDs von den Aufführungen in seinem Haus haben wollte, hat sich breitschlagen lassen und nun gibt es einige, auch von anderen Plattenfirmen.
Kaufmann hat seine letzte CD (SONY) mit dem Staatsopernorchester eingespielt, die Werbung läuft daher auch für und über die BSO.
Vielleicht bereitet B so was schon vor. Kann bestimmt nicht schaden.

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