Der Neue Merker

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Parsifal Tcherniakov vs. Hermanis
20. April 2017
19:02
ac
Administrator
Forumsbeiträge: 72
Mitglied seit:
8. November 2011
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Da Amfortas offenbar versucht, mit diesem Thread die Hermanis-Debatte durch die Hintertüre wieder zu eröffnen, sperre ich diese Thread vorsichtshalber gleich. Es tut mir leid yamadori, aber es geht nicht anders.

Der Moderator

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20. April 2017
16:28
e k
New Member
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Forumsbeiträge: 2
Mitglied seit:
17. September 2013
sp_UserOfflineSmall Offline

Es ist eigentlich sinnlos mit Ihnen zu diskutieren, weil Diskussion ist das keine sondern eine "senso unico", wie die Italiener zu sagen pflegen. Aber es bestärkt mich wieder einmal in der Überzeugung, dass Ideologien (so wie ihre "Alle-Linken-verfolgen-mich") ein wohl unausrottbares Übel sind, leider zum Nachteil der Menschheit. Sie dürfen nun gerne noch etwas erwider, da Sie ja das letzte Wort haben müssen, ich ziehe mich aus diesem Thread zurück (Eigentlich hätte ich es ja schon vorher wissen sollen :-) )

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20. April 2017
11:41
Amfortas
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Forumsbeiträge: 64
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16. März 2017
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Wer sagt denn, dass ich die Dinge nicht leicht nähme? Eigentlich bin ich es ja, der den Parsifal ganz gut findet während sich andere - auch Sie - grenzenlos darüber empören. Davon abgesehen berufe ich mich nicht auf Sinkovic sondern habe mir selbst ein Bild von der Produktion machen können, die - wie gesagt - um einiges besser ist als so manches aus dem Repertoire der Wiener Staatsoper. Jedenfalls ist die einhellig ablehnende Haltung der Presse gegenüber Hermanis seit seiner Absage am Hamburger Refugee-Welcome-Projekt unübersehbar und geradezu typisch für die Kultur-Berichterstattung im deutschsprachigen Raum.

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20. April 2017
10:44
copy
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Forumsbeiträge: 51
Mitglied seit:
28. Dezember 2011
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Amfortas: Natürlich habe ich die Produktion gesehen! Und sich auf Sinkovics zu berufen, der ja alles was Meyer bringt über den Klee lobt, ist auch zu wenig! Aber wie gesagt, nehmen Sie alles ein wenig leichter, dann ist das Leben nicht so schwer 😉

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20. April 2017
10:10
Amfortas
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Forumsbeiträge: 64
Mitglied seit:
16. März 2017
sp_UserOfflineSmall Offline

copy

Keine Ahnung, ob Sie die Parsifal-Produktion gesehen haben oder ob Sie einfach nur das reproduzieren, was Ihnen medial vorgegeben wird. Letzteres ist aktuell ja gerade groß in Mode. Aber wer wird heutzutage ernsthaft leugnen können, dass man es als Nicht-Linker im deutschsprachigen Kulturbetrieb schwer hat? Jedenfalls wird es wohl kein Zufall sein, dass die "Presse", die einzig verbleibende liberale Zeitung Österreichs, diese Produktion als gelungen bezeichnet, während Standard, Kurier, ORF & Co. - also die ganze Systempresse - sich bereits im Vorfeld über Hermanis Kritik an der Zuwanderungsindustrie und den Achtundsechziger-Bewegung empört hat.

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19. April 2017
16:49
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Forumsbeiträge: 51
Mitglied seit:
28. Dezember 2011
sp_UserOfflineSmall Offline

Amfortas: Da sie in dieser Oper eine tragende Rolle einnehmen, verstehe ich ja, dass sie Partei ergreifen müssen. Aber im Ernst: Sie leider wohl wirklich unter Verfolgungswahn........ Lesen sie heute die Leserbriefe in der Online-Presse zum Maskenball. Diese beiden Damen, die über die herrliche Maskenball-Inszenierung voll des Lobes sind und den Parsifal zum K.....en finden, sind wohl nur schwer als linke Kulturkritiker einzustufen.....Ein wenig Entspannung und easy-going würde ihnen übrigens gut tun ...... auch wenn die Wunde schmerzt 😉

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19. April 2017
10:30
Amfortas
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Forumsbeiträge: 64
Mitglied seit:
16. März 2017
sp_UserOfflineSmall Offline

Ich war letzte Woche im Parsifal an der Wiener Staatsoper. Die mediale Hinrichtung, die Hermanis mit seiner Inszenierung erfahren hat, ist keinesfalls nachvollziehbar. Sicher - diese Inszenierung hat ihre Schwächen: das inszenierte Vorspiel, die schwachen Verwandlungen, das schlechte Beleuchtungskonzept. Aber Hermanis Parsifal ist um ganze Kategorien besser als der Ring von Bechtolf, der Lohengrin von Homoki oder die Elektra von Laufenberg, die von den Kritikern weit gnädiger beurteilt wurden. Die mediale Hinrichtung kann ich mir nur durch seine Verstöße gegen die politisch korrekten Sprechverbote erklären. Wer politisch nicht links ist, hat nun mal keinen leichten Stand in der deutschsprachhigen Kulturszene.

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18. April 2017
12:59
yamadori1994
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Forumsbeiträge: 24
Mitglied seit:
2. Januar 2012
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Die neue Berliner Parsifal-Inszenierung von Dimitri Tcherniakov ist ja noch viel unsinniger, als unsere neue Hermanis-Inszenierung.
Zugegeben, das Bühnenbild/der Spielort, sowie die Kostüme der Hermanis-Inszenierung sind für einen Parsifal sehr ungewöhnlich, aber wenigstens prachtvoll.Und es wird, personenführungsbezogen, die Geschichte unverfälscht erzählt.Zumindest in MEINEN Augen.
Bei Tcherniakov hingegen ist nicht nur das Bühnenbild grottenhäßlich und ungewöhnlich, man fühlt sich auch sehr oft in ein ganz anderes Stück hineinversetzt.Für mich wird in dieser Inszenierung das Stück NICHT wirklich erzählt.
Da gefällt mir Hermanis`Interpretation- obwohl absolut kein Geniestreich- doch in jedem Falle besser.

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