Der Neue Merker

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Operndirektor
16. Dezember 2016
11:33
Takuboku
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Forumsbeiträge: 1
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18. April 2016
sp_UserOfflineSmall Offline

Ich bin für Elisabeth Sobotka. Direktor DM hat sicher gute Arbeit geleistet, aber für meinen Geschmack hat er zu viele mittelmäßige Sänger und Sängerinnen auf die Bühne gelassen und auch zu wenig zeitgenössische Musik gepflegt. Also sind zehn Jahre DM genug! Elisabeth Sobotka hat sich in ihrer bisherigen Karriere bewährt und außerdem kann es nicht schaden, wenn auch einmal eine Frau die Staatsoper leitet!

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16. Dezember 2016
11:24
Argus
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Forumsbeiträge: 127
Mitglied seit:
18. Juni 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Geyer statt Meyer? Aber hoffentlich verzichtet er in diesem Fall auf Eigeninszenierungen, der Macbeth im TaW reicht mir für die nächsten 10 Jahre.

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16. Dezember 2016
10:43
andronico
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Forumsbeiträge: 65
Mitglied seit:
10. April 2015
sp_UserOfflineSmall Offline

Auch in bin der Meinung, dass eine weitere Vertragsverlängerung vom D. Meyer keine gute Lösung ist. Er hatte jetzt immerhin schon 6 Jahre Zeit seine Handschrift zu entwickeln. Dabei sind natürlich die Stelle, wo das am schnellsten und klarsten sichtbar wird die Premieren. Und gerade da hat er meiner Ansicht nach kein gutes Händchen bewiesen. Nicht was die Auswahl der Werke betrifft - da scheine ja selbst jene, die Herrn Meyer positiv gegenüber stehen nicht so recht glücklich zu sein. Den Stil der Neuinszenierungen lass ich jetzt mal beiseite, weil das ja Geschmackssache ist. Aber mir scheint vieles etwas beliebig zu sein, er hat wohl kein echtes Konzept wo er hin will, was in 5 oder 10 Jahre sein soll. Wo er besondere Repertoire-Schwerpunkte setzten will. Ich mein, ein Händel und zwei Glucks, jeweils mit Gastorchesters sind da eher eine Mogelpackung, weil es mit dem Haus nicht viel zu tun hat. Die Gäste kommen und spielen und singen, und vielleicht oft sogar gut. Inzwischen können die Philharmoniker auf Tournee gehen. Aber die Gäste sind dann wieder weg. Vielleicht kommt es noch zu ein oder zwei Wiederaufnahmen, und das war es dann. Warum sollen nicht die Philharmoniker selber Gluck spielen oder sogar mal einen Händel? Mit einem Dirigenten der sog. "historisch-informierten" Aufführungspraxis? Wäre sicher ein spannendes Projekt und ich denke, dass die Philharmoniker da auch gute Figur machen würden. Da passiert ja auch andern Orts durchaus erfolgreich.

Auch halte ich die Tatsache, dass es keinen GMD gibt für problematisch. Sicher ist es für das Orchester angenehm. Man hat mehr Freiheiten, der Draht zum Direktor scheint ja auch gut zu sein. Gewisse Dinge kann nur ein Chef-Dirigent machen. Es ist auch seine Aufgabe das Orchester weiter zu entwickeln, auch Schlamperein zu verhindern. Nun kann man sagen, die Philharmoniker sind so gut, die brauchen das nicht. Und gute Gastdirigerenten fordern das Orchester ja auch. Aber das bin ich mir nicht so sicher. Wie oft im Jahr spielen die Philharmoniker im Graber der Wiener Staatsoper wirklich so, dass die ihr volles Potential abrufen, ihrem großen Namen gerecht werden? Man kann ja streiten, ob Franz Welser-Möst der richtige Mann für den Posten war. Und die Frage ist, ob man einen Dirigenten findet, der die nötige Klasse hat und der zugleich bereit ist, den Posten zu übernehmen. Aber zu sagen wir brauchen keinen GMD halte ich fast für eine Bankrott-Erklärung. Vielleicht hat man auch einfach merken müssen, dass die erste Klasse der Dirigenten ja gar nicht Verfügbar ist, schon gar nicht von jetzt auf gleich nach dem Abgang von Welser-Möst. Aber jetzt war genug Zeit, um Konakte zu knüpfen, den Markt zu sichten und einen passenden Dirigenten zu finden.

Vielleicht wird es ja Herr Meyer noch einmal werden. Sicher haben die Philharmoniker ein gewichtiges Wort mitzureden, wobei man sich frägt, warum eigentlich. Dass man das Orchester beim Dirigenten frägt ist nachvollziehbar. Beim Direktor ist das nicht so offensichtlich, zumal jeder Direktor, der sind Handwerk versteht, die Bedeutung des Orchesters verstehen wird und auch einen guten Draht zum Orchester suchen wird. Nur ein "Weiter-so", weil man es sich so bequem eingerichtet hat, ist kein Argument für Meyer und gegen die anderen.

Aber Weiter-so scheint für mich auch das Konzept von Herrn Meyer zu sein. Das Haus ist ja voll, die Zahlen sind gut. Aber hat er sich schon mal Gedanken gemacht, wer das Haus in 20, in 30 Jahren füllen wird? Und ob diese Generation dann auch noch eine tiefen Beziehung zu den alten Inszenierungen haben wird? Und ob diese Generation auch eine gute besetzte Tosca, eine Boheme und ein Rigoletto das komplette Opernglück sind?

Herr Meyer scheint ein eher rückwärts gewandes Verständnis vom Oper zu haben. Das ist ja in Ordnung und freut vielleicht manchen Besucher, der hofft, dass es nochmal irgendwie so wird wie in den guten alten Zeiten, oder wenigstens "nicht zu schlimm", nach dem Motto lieber langweilig als zu modern. Die Frage, die der Minister (oder wer die Entscheidung trifft) beantworten muss ist, wer ist der oder die beste, um das Haus weiterzuentwickeln, nicht mit der Brechstange, also gutes darf und soll auch bewahrt werden, das ältere Publikum nicht verprellt werden. Aber meiner Meinung muss das Haus auch etwas mehr geöffnet werden. Für neues Repertoire, für mehr Aktualität in der künstlerischen Arbeit. Ein Haus mit den Möglichkeiten der Wiener Staatsoper muss ambitionierter sein und darf nicht mit Mittelmaß zufrieden sein, mit gefälligem Kunsthandwerk, das keinen verprellen will. Und ich hab Zweifel, ob Direktor Meyer das leisten kann. Bisher hat er es meiner Meinung nach nicht geleistet. Warum das in weiteren 5 Jahren anders werden sollte müsste er schon mit einem gänderten Konzept beweisen.

Wir werden sehen, wer es wird :-)

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16. Dezember 2016
07:48
lohengrin
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Forumsbeiträge: 224
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11. Mai 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Frau Wagner meint, dass Herr Cupak meinte, dass die Forumsteilnehmer mehr über das Thema diskutieren....
Ich wünsche mir sehr, dass Herr DM NICHT noch länger als bis 2020 auf dem Sessel sitzt. Warum?
- Würde er nochmals von Gnaden eines Ministers (einer Ministerin) verlängert wäre das -leider- eine Bestätigung des von Frau Wagner beschriebenen Sumpfes.
- Herr DM scheint Stagnation für zeitgemäß zu halten. Weder ist eine umfassende Sanierung des verrotteten Gebäudes angedacht (das bißchen Nachvergoldung, von dem zuletzt zu lesen war, ist ein Witz), noch ist im künstlerischen und/oder organisatorischen Bereich Innovation aktuell zu bemerken oder angekündigt.
- Dislussion von aktuellen Themen bzw. fruchtbare Konfrontation: Fehlanzeige, stattdessen Bussibussi-Gehabe.
- Alle großen Häuser haben einen musikalischen Verantwotlichen und einen Intendanten. Wer glaubt, das an einem so großen und -an sich- bedeutenden Haus alles alleine zu können, leidet an, gelinde gesagt, "Selbst-Fehleinschätzung". Klar, das Orchester ist hier ein eigenes Sumpfgebiet, aber Chef des Hauses ist es nicht, auch nicht sein Vereinsvorsitzender.
- Generell: alles was über 10 Jahre hinausgeht, ist zu viel, unabhängig von der Person.
Also: ein neuer Besen sollte unbedingt angeschafft werden!

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15. Dezember 2016
23:36
Opera
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13. Dezember 2016
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Opera sagt

Tageskommentar ....
was denkt denn Frau Wagner....
Kennt sie den Tagesablauf von der Oper? Oder ist sie auf der lohnliste.... von DM.....?

Also ich nicht, aber man hört und liest nur negative Sachen.. also wird was sein..

Die Qualität wird ja net besser und neue Besen kehren gut sagt man. Also wieso keine Veränderung. Wäre Zeit.

Unter IH waren meine Meinung mehr Stars ... net nur junge Sänger/innen .. Anfängerinnen von Gesangswettbewerben, ohne Erfahrung....
Er hat Stars geholt ....

Vielleicht liege ich falsch oder bin alleine mit meiner Meinung..

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15. Dezember 2016
23:26
Opera
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Forumsbeiträge: 9
Mitglied seit:
13. Dezember 2016
sp_UserOfflineSmall Offline

Tageskommentar ....
was denkt denn Frau Wagner....
Kennt sie den Tagesablauf von der Oper? Oder ist sie auf der lohnliste.... von DM.....?

Also ich nicht, aber man hört und liest nur negative Sachen.. also wird was sein..

Die Qualität wird ja net besser und neue Besen kehren gut sagt man. Also wieso keine Veränderung. Wäre Zeit.

Unter IH waren meine Meinung mehr Stars ... net nur junge Sänger/innen.
Er hat Stars geholt und aufgebaut..

Vielleicht liege ich falsch oder bin alleine mit meiner Meinung..

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15. Dezember 2016
15:26
Opera
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Forumsbeiträge: 9
Mitglied seit:
13. Dezember 2016
sp_UserOfflineSmall Offline

.... angeblich ist Bachler in Pole Position für den Job.
Und wenn dann mal kurz und net gleich lebensvertrag.

Trotzdem... besser als DM ist doch fast jeder oder?

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14. Dezember 2016
23:29
Lucy van Pelt
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25. Januar 2012
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Sobotka würde auch mich entzücken. Als sie Intendantin an der Grazer Oper war, war ich regelmäßiger Gast dort. Und der Herheim-Hoffmann in Bregenz war der Grund für mich, zu ihrem "Amtsantritt" nach Bregenz zu reisen.

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14. Dezember 2016
17:40
Opera
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Forumsbeiträge: 9
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13. Dezember 2016
sp_UserOfflineSmall Offline

sobotka wäre toll. Aber hoffe es lesen hier die richtigen Leute.
Österreicherin... tolle Leistung in bregenz... wäre für die Oper die richtige...
Und musikalische Ausbildung... könnte auch wieder stimmen ans Haus bringen.

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14. Dezember 2016
10:45
helixx
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Forumsbeiträge: 17
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15. November 2014
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andronico, das denke ich auch. Tippe auf Sobotka, ev auch Geyer.

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14. Dezember 2016
10:19
andronico
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Forumsbeiträge: 65
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10. April 2015
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Mein Tipp ist, dass es nicht Meyer und nicht Bachler wird.

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14. Dezember 2016
00:00
Lucy van Pelt
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Forumsbeiträge: 19
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25. Januar 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Ich wünsche mir vor allem keine Verlängerung! 10 Jahre DM sind mehr als genug!

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13. Dezember 2016
23:01
Opera
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Forumsbeiträge: 9
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13. Dezember 2016
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Bin schon gespannt wer der neue wird. ..
Was denkt ihr??

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