Der Neue Merker

Online Merker-Forum

Wir begrüßen Sie beim Forum des „ONLINE-MERKER“. Sie sind eingeladen, in dieser Website Themen (vorwiegend aus dem Opern- und Theaterbereich) zu diskutieren.  

Rassistische bzw. beleidigende Äußerungen, Produktwerbung sowie politische Werbung in Form von Parteiwerbung werden vom Moderator umgehend gelöscht.

Beiträge, die nur zum Zweck der Provokation eingestellt werden, haben in diesem Forum nichts zu suchen.

Grundsätzlich verkehren unsere Diskutierenden per Sie miteinander, wenn sich Bekannte duzen wollen, ist das natürlich möglich, soll aber die Ausnahme sein, nicht die Regel. Höfliche Umgangsformen setzen wir voraus.

Das Forum wird eine Funktion erhalten, durch die es Ihnen möglich ist, mit einem Gesprächspartner unter Wahrung der eventuellen Pseudonyme direkten Kontakt aufzunehmen, sozusagen am Forum vorbei (bei Mitteilungen bzw. persönlichen Bemerkungen, die nicht von allgemeinem Interesse sind).

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Operndirektor
5. Januar 2017
19:37
Christine
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Forumsbeiträge: 35
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28. Dezember 2011
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Ich kann mich den drei Vorpostern nur anschließen. Gratulation Loldi!

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1. Januar 2017
14:48
Argus
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Forumsbeiträge: 82
Mitglied seit:
18. Juni 2012
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Loldi, ein wahrer Poet, nobelpreis- oder zumindest pulitzerpreisverdaechtig

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1. Januar 2017
13:26
Michta
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Forumsbeiträge: 83
Mitglied seit:
2. Februar 2013
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Grazie mille!!! Prosit Neujahr an alle Freunde und "Feinde" !!
( Als Faschingsnarr würde ich Sie sofort als Büttenredner - oder zumindest "Ghost-writer" dafür engagieren.... !! )

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31. Dezember 2016
19:19
lohengrin
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Forumsbeiträge: 141
Mitglied seit:
11. Mai 2012
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Is ja wunderbar; Prost Neujahr!!!!!!!!!!

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31. Dezember 2016
16:51
Loldi
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Forumsbeiträge: 5
Mitglied seit:
28. Dezember 2011
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Silvester in der Wiener Staatsoper - Gustav Mahler Saal

Frei nach Heinrich Heine

Sie standen und tranken am Stehtisch
Und sprachen von Oper viel
Die Herren recht theoretisch
Die Damen mit mehr Gefühl.

Die Oper muss sein Belcanto
Gar grimmig Michta sprach.
Loldi hüstelte unfroh
Und ac stöhnte nur: Ach !
!

Und Fanny öffnet den Mund zart
Recht fad ist alles in Wien.
Ohne München das wäre echt hart
Bestätigt seufzend ihr Lohengrin.

Christine nickt wehmütig
Früher war es noch ein Genuss
Und präsentieret gütig
Einen Spritzer ( eine Schorle) dem strengen Argus.

Da war noch ein Platz frei am Stehtisch
Da hat schon einer gefehlt,
Der hätte ganz undiplomatisch
Von Ärger und Kränkung erzählt

Der Platz war für ihn schon bereit,
Doch heut noch hat dieser gefehlt.
Der hätte wie immer gescheit
Von teuren Träumen erzählt.

Dem online Merker Forum gewidmet von loldi.

Laugh

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30. Dezember 2016
10:43
Klein Zack
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Forumsbeiträge: 21
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29. Juni 2016
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Darf ich in Hinblick auf die neueste Volte, die die Diskussion hier geschlagen hat, auf eines der vielen genialen Werke aus der Feder von Bronner, Merz, Kreisler & Qualtinger verweisen: "Die Opernkavaliere"? (dürfte von Ende der 50er stammen)
Laugh
Wird wohl auch nicht ganz unfundiert sein... wobei dabei natürlich eine spezielle Gruppe von Opernbesuchern herausgepickt wurde, und sich die Autoren wohlweislich einer Generalanklage enthalten!

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29. Dezember 2016
23:38
helixx
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Forumsbeiträge: 13
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15. November 2014
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MariaBoccanegra sagt

aber Lohengrin!
In Wien geht man doch nicht in die Oper um zu denken - "Glücklich ist, wr vergisst...."

Ach, Frau Boccanegra, es ist ja so leicht, sich im Internet über andere Menschen zu stellen und sich moralisch oder intellektuell über sie zu erheben...
Haben Sie eigentlich Belege für Ihr Posting oder ist das nur Ihre (ziemlich arrogante) Privatmeinung?

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29. Dezember 2016
22:34
lohengrin
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Forumsbeiträge: 141
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11. Mai 2012
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Manchen fällt das bestimmt nicht schwer, anderen schon.

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29. Dezember 2016
20:58
Christine
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Forumsbeiträge: 35
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28. Dezember 2011
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Soll dem Wiener Opernpublikum unterstellt werden es denke nicht? Menschen die einen schönen Opernabend erleben wollen, geben das Denken an der Garderobe ab? Seltsame Unterstellungen ....

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29. Dezember 2016
20:29
lohengrin
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Forumsbeiträge: 141
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11. Mai 2012
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Hätt ich beinahe vergessen! Danke für den Hinweis ;-))

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29. Dezember 2016
20:24
MariaBoccanegra
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Forumsbeiträge: 11
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15. Februar 2013
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aber Lohengrin!
In Wien geht man doch nicht in die Oper um zu denken - "Glücklich ist, wr vergisst...."

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29. Dezember 2016
20:08
lohengrin
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Forumsbeiträge: 141
Mitglied seit:
11. Mai 2012
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Widerspruch, Euer Ehren:
Zumindest Wagner und Verdi haben die Opernbühne für ihre politischen Ideen eingesetzt und die da Ponte -Mozart-Opern waren purer Sprengstoff mit entsprechenden Repressalien.
Wenn dann der ganze Deko-Plunder weg bleibt, greift die Idee oft erst richtig.

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29. Dezember 2016
17:17
Michta
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Forumsbeiträge: 83
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2. Februar 2013
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Nun eines muss schon festgestellt werden: die unsinige und unsägliche "Verpolitisierung" des gesamten öffentlichen Lebens ist in den letzten Jahrzehnten primär durch und mit der medialen ( Über-) Berichterstattung einhergegangen und passiert! Diese Journaille, die natürlich vom Aufbauschen lebt, ist ein Grundübel von vielen negativen Dingen der Jetzt-Zeit ( man denke nur an die - angebliche !! - "Spaltung" des Landes durch die unnötige Bundespräsidentenwahl.... Keinen Menschen interessiert dieser Zinnober um das unnötigste Amt im Staat heute noch ). Da 85% der Medien linkslastig sind wird natürlich polemisiert und versucht Druck auszuüben wo es nur geht! Diese "Meinungsbildung" wird überall versucht weiter auszudehnen. Wie schon zuvor von einem anderern Teilnehmer erwähnt, kam man erst durch die vielen völlig opernfernen Regisseure , die die Werke irgendwie nach selbst zusammengezimmerten Hirngespinsten verunglimpften auf die Idee, dass man durch geschickte "Ummodelungen" auch hier ein Feld für politische Indoktrinierung gefunden hat. Dies wird nun - mit Hilfe der gleichgeschalteten Medien - immer dreister gespielt - und die "bürgerliche Opposition" dazu zieht jämmerlich den Schwanz ein und singt im Chor der Verunglimpfer bei diesem perfiden Spiel mit, um nur ja nicht als "reaktionär" zu gelten!
So schauts aus nämlich , und keine "Wende" in Sicht...

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29. Dezember 2016
10:25
Christine
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Forumsbeiträge: 35
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28. Dezember 2011
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Der Informant von Herrn Cupak der ungenannt bleiben möchte, stellt ja viele Fragen, die dieser Forum wohl nicht wird beantworten können ohne in wilde Spekulationen zu verfallen. Es wäre interessant mit welchem Operndirektor Publikum und Presse in Wien gleichermaßen zufrieden waren und zwar vom Zeitpunkt der Designierung bis zum Ende der Amtszeit. Die Ära Karajan habe ich leider großteils aus Altersgründen noch nicht miterleben können. Aber wenn ich den Erzählungen meiner Eltern Glauben schenken kann, war Karajan zumindest beim Publikum sehr beliebt und es hat Aufführungen in toller Besetzung gegeben. Regie spielte damals wohl keine Rolle. Ich konnte mir dann in den 70er Jahren ein eigenes Bild davon machen (Trovatore, Nozze di Figaro, Boheme, Don Carlo). Die Stimmung im Haus war großartig. Die Zeit von Egon Seefehlner habe ich sehr positiv erlebt, seine politische Einstellung kannte ich nicht und war mir egal. Überhaupt ist es doch seltsam, Operndirektoren nach ihrer politschen Einstellung zu bewerten. Sie müssen großartige Aufführungen ermöglichen. Je mehr ich über den designierten Direktor erfahre, desto neugieriger werde ich wie er die Opern führen wird.

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28. Dezember 2016
15:40
Argus
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18. Juni 2012
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"In aller Vorsicht und aus der Ferne scheint mir, dass Wien den großen Meistern, solange sie im Amt sind das Leben gern schwer macht (Mahler, Karajan, Maazel etc.) und dann hinterher sich im Glanz der großen Tradition und dieser Namen sonnt."
Da ist etwas dran, andronico, dem kann ich nicht widersprechen, aber der Umkehrschluss ist nicht zulässig.

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28. Dezember 2016
15:25
andronico
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10. April 2015
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Nikolaus Bachler macht, gerade auch was die musikalische Seite betrifft sehr gute Arbeit in München. Er hat einen erstklassigen GMD ans Haus geholt und auch über die Sängerbesetzungen kann man sich nur selten beschweren. Also warum er der Niedergang der Wiener Staatsoper wäre erschließt sich mir nicht. Zumal München eine ähnlich bemerkenswerte Tradition wie Wien hat und das Haus derzeit floriert wie selten, nicht nur, aber auch was die Auslastungszahlen angeht. Dass der Stil der Inszenierungen in Wien wohl mehr Widerspruch auslösen würde als in München kann ich mir vorstellen, sagt aber nichts darüber aus, dass hier ein Intendant ist, der weiß wie man ein großes Haus erfolgreich führt.

In aller Vorsicht und aus der Ferne scheint mir, dass Wien den großen Meistern, solange sie im Amt sind das Leben gern schwer macht (Mahler, Karajan, Maazel etc.) und dann hinterher sich im Glanz der großen Tradition und dieser Namen sonnt.

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28. Dezember 2016
14:31
Klein Zack
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Forumsbeiträge: 21
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29. Juni 2016
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Es gibt aber berechtigte Gründe für Zweifel, ob die musikalischen Kapazunder immer auch die besten Operndirektoren waren. Schaut man sich die Geschichte genau an, gabs auch in Bezug auf diese einige Brüche, Unzukömmlichkeiten, Folgen von Divenhaftigkeit oder was und wie auch immer an "Suboptimalem". Und sei es, daß ein (auch anderwärtig) Erfolgreicher den Neid und die Intrigenkreativität der Mittelmäßigen stimulierte, was man wohl bei Mahler vermuten muß, vom Antisemitismus einmal abgesehen.
Einige nicht so große Musiker galten da mitunter auch als die besseren Gesamt(!)leiter.
Und im übrigen weist das Haus in seiner Chefchronik auch Juristen und Lehrer auf...

Möchte hier keinesfalls selbst ad personas werten, aber das Bild der letzten 147 Jahre ist auch hinsichtlich der Direktion durchaus bunt, in allen denkbaren Aspekten.

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28. Dezember 2016
13:50
Argus
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Forumsbeiträge: 82
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18. Juni 2012
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Bei Namen wie Nikolaus Bachler oder vor allem Martin Kusej scheint Wien nochmals mit einem blauen Auge davongekommen zu sein. Aber vielleicht beginnt für Wien trotzdem ab 2020 nach 1 1/2 Jahrhunderten relativ kontinuierlicher Entwicklung die Einleitung einer Bruchlinie. Die handelnden Personen sollten überlegen, was sie einem Haus mit dieser Tradition schuldig bzw. nicht schuldig sind - immerhin leiteten das Haus einst Mahler, Strauss oder Karajan und Kapazunder wie Verdi, Brahms oder Wagner dirigierten gelegentlich.

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28. Dezember 2016
12:41
andronico
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10. April 2015
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Nur kurz zu den Anmerkungen des Tages von Herrn Cupak: nicht ich hab das Thema Musikgeschichte in die Diskussion eingebracht, sondern nur auf einen anderen Beitrag reagiert.

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28. Dezember 2016
10:37
andronico
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Forumsbeiträge: 37
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10. April 2015
sp_UserOfflineSmall Offline

Ich denke auch, dass der Tristan die "Büchse der Pandora" geöffnet hat, wenn man es so nennen will. Aber selbst ein vermeintlich konservativer Komponist wie Brahms hat, gerade was Kompositionstechnik angeht ja auch großen Einfluss auf Schönberg und bis weit ins 20. Jahrhundert hinein gehabt. Ich denke auch, dass Oper in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts bis heute sehr viele Facetten bietet, von fast spätromantisch-impressionistischer Musik über die Minimalmusic bis zu durchaus nicht leicht zu "konsumierender" Musik. Aber insgesamt scheint mir, dass die Zeit der dogmatischen Moderne ala"Darmstädter" eher vorbei ist und dass die meisten heutigen Komponisten auch gespielt werden wollen und sich irgendwie einen Mittelweg suchen.

Der Fidelio ist sicher ein Solitär, aber er hat sich immerhin als "Oper" fest im Kernretertoire etabliert. Ob das jetzt Oper oder Oratorium oder was ganz eigenes ist weiß ich auch nicht so recht. Und nicht jeder Symphoniker ist auch Dramatiker. Auch Schumann und Mendelssohn haben ja Opern geschrieben und bis heute sind die Werke trotz wunderschöner Musik nicht so recht zu rehabilitieren.

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