Der Neue Merker

Online Merker-Forum

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Kartenverkauf
6. Januar 2017
10:22
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Forumsbeiträge: 62
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28. Dezember 2011
sp_UserOfflineSmall Offline

Bei Linz meine ich natürlich nicht das Fußballstadion LaughLaughLaugh

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6. Januar 2017
10:20
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Forumsbeiträge: 62
Mitglied seit:
28. Dezember 2011
sp_UserOfflineSmall Offline

Miguel: Der Vergleich mit den Karten für Fußballspielen ist gelungen! Dort hat man den Schwarzmarkt mit namentlich gekennzeichneten Plätzen ziemlich eingedämmt, so gelang es mir auch für März Spiele in Liverpool und Manchester zu besuchen. Und in Linz werde ich vom "Untertiteldisplay" vor der Vorstellung namentlich begrüßt......

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6. Januar 2017
09:58
lohengrin
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Forumsbeiträge: 402
Mitglied seit:
11. Mai 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

In München, auch in Paris steht der Name auf der Karte bzw. dem Kartenanhang. Es kann aber auch jemand anderer rein gehen, klar. Der Name hilft z.B. auch bei Verlust, um eine Ersatzkarte bekommen zu können (schon erlebt).

Es wäre sehr interessant, wenn sich ein Seminar der Theaterwissenschaftler / Abteilung Wirtschaft mit den verschiedenen Systemen auseinandersetzen würde. Meist sind ja nur die großen Häuser bzw. Festspiele (Salzburg ist auch ein Mysterium!) von der Problematik betroffen, und da auch nur interessante Produktionen und Interpreten. In Kassel, wo ich (wie freddyhell sich zutreffend erinnerte) ich den größten Teil des Jahres verbringe, kann man meist einfach hingehen, man kriegt immer nch eine Karte (sind übrigens ziemlich gute Produktionen dabei).

Wenn Vorstellungen auf realistischem Wege ausverkauft sind, ist das so; aber die kaum verschleierten Kungeleien ärgern!

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6. Januar 2017
09:31
Miguel
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Forumsbeiträge: 15
Mitglied seit:
25. Februar 2012
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Lohengrin: Ich habe vor einiger Zeit eine Angestellte (Hanuschgasse) mit dem Vorwurf konfrontiert, dass ich trotz sofortigen Bestellens nach Herausgabe des neuen Spielplans für bestimmte Vorstellungen (zumeist mit den bekannten Stars à la Netrebko,..) einfach keine Karten bekomme. Darauf hin die Antwort: Bestellen Sie für diese/n oder jene/n Lieblingssänger/in schon vor Bekanntgabe des Spielplans Karten. Dann sind Ihre Chance doch deutlich höher.
Diese Vorgangsweise habe ich letztendlich nicht gewählt, weil ich einfach wissen möchte, in welcher Rolle er/sie singt bzw. mit wem, wer dirigiert,...
Offensichtlich gehen aber so kommerzielle Kartenverkäufer vor.
Übrigens glaube ich, dass Missbrauch nicht nur auf Wien beschränkt ist. In Bayreuth hat ja die sogar die Führung (allerdings schon vor einigen Jahren) von einem blühenden Schwarzmarkt gesprochen, den man gerne austrocknen würde.

Insgesamt bekomme ich in Wien in meinen Wunschplatzsegmenten die gewünschten Karten zu ca. 70%-80& Prozent (bei schriftlicher Bestellung). Absagen werden immer zugesandt.
Aus meiner Erfahrung bekomme ich die Karten heute einfacher (weniger Bestellungen von Aficionados??), muss aber gegenüber Holenders Zeiten relativ rasch bezahlen. (Damals waren es ja bis sechs Wochen vor der Vorstellung)
Früher (vor dem Installieren des Onlineverkaufes) war der Missbrauch, der über Agioteure lief, stark sichtbar, wenn die Karten am Schalter in den Vorverkauf gelangten. Da habe ich mich schon geärgert, dass da eine Gruppe junger Männer mit kleinen Zetteln von ihrem "Chef" Anweisungen zum Kartenkauf erhielten und mir die begehrten Karten so früh am Morgen wegschnappten. Beim Onlineverkauf spielt sich heute ja alles unsichtbar ab.

Hausinterne Vorgangsweisen wie von Fanny beschrieben, dürften ein eigenes Kapitel sein. Dazu kann ich gar nichts sagen.

Wenn man nur sein Haus voll haben möchte, dass muss einen der Missbrauch ja gar nicht so stören. Wenn man ihn um jeden Preis bekämpfen wollte, müsste man Karten mit Namen versehen und diese kontrollieren. Das wäre natürlich ein Irrsinn. Somit wird sich das Geschäft um begehrte Karten weiter halten. Beim Sport ist das nicht anders. Vor 20 Jahren wollte ich in London ein Heimspiel des FC Arsenal sehen. Alle Karten an den offiziellen Verkaufsständen weg. Es gab nun zwei Möglichkeiten. Völlig überteuerte Preise am Schwarzmarkt oder ähnlich horrende Preisen in einem Ticketbüro. Ich habe beide Möglichkeiten bleiben lassen.

...aber auf alle Fälle: Prosit 2017

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5. Januar 2017
22:35
Fanny
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Forumsbeiträge: 103
Mitglied seit:
2. Januar 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Ich wünsche BR viel Glück, aber ich fürchte, er wird ebenso daran scheitern, diesen Sumpf trocken zu legen wie seinerzeit Holender, der es redlich versucht hat. Er wusste, dass es bei der Kartenvergabe nicht immer mit rechten Dingen zuging, aber nicht einmal er kam dahinter, wo und wie die Umschleife passierten. Wie die Agiteure an ihre Karten kommen? Ganz einfach, über zig Strohmänner bestellen! Man sieht es einer Bestellung schließlich nicht an, ob der Absender wirklich selbst in die Vorstellung zu gehen beabsichtigt oder die Karte weiter gibt.

Ich muss sagen, dass die Situation sehr viel besser geworden ist, seit die Karten online über culturall bestellt werden können. Bei Direktbestellungen im Kartenbüro der WSO hatte ich großteils Absagen, jetzt hat sich das Verhältnis umgekehrt.

Zum Thema "Umschleife" ein persönliches Erlebnis, das allerdings schon etliche Jahre zurückliegt:
Mein bevorzugter Platz war immer der Sechser in der Proszeniumsloge Parterre, denn die Sichteinschränkung dort ist minimal und ich liebe die Nähe zur Bühne, weil mich auch das Spiel/die Mimik der Sänger interessieren. Dafür fuhr ich am ersten Vorverkaufstag um 4 Uhr früh in die Hanuschgasse. Natürlich gelang es mir nicht immer, diesen begehrten Platz zu erobern, aber doch immer wieder. Bis es dann plötzlich aus war - egal, wie zeitig ich mich anstellte, der Sechser war immer schon weg. Also machte ich meinem Unmut bei der Kassa Luft, worauf sich folgender Dialog entspann:
"Wieso ist es seit gut einem Jahr unmöglich, den Sechser zu bekommen?"
"Na, dann ist er wahrscheinlich im ABO."
"Ein Platz mit Sichtbehinderung? Nie und nimmer!"
Die Dame starrt angestrengt auf den Bildschirm: "Ah ja, den hat die Direktion gesperrt, der ist dauerhaft reserviert!"
"Warum ist er dann im Saalplan nicht gesperrt, so wie andere Dienstsitze?"
"Na, da haben sie halt vergessen."
Das ließ mich natürlich nicht ruhen und ich rief in der Pressestelle der WSO an. Langer Rede, kurzer Sinn: Niemand wusste etwas von einer "Dauerreservierung", auch meine persönlichen Kontakte an der WSO bestätigten mir, dass der Sechser auf jeden Fall im Freiverkauf sein musste.
Natürlich konfrontierte ich die Dame mit meinem Wissensstand, die zunächst ein bisschen verfiel, weil sie natürlich ahnte, dass da etwas auf sie zukam, aber dann nach ein paar Schrecksekunden ganz dreist behauptete, ich hätte sie gründlich missverstanden, denn von einer Sperre des Sechsers sei nie die Rede gewesen, sie hätte nur gesagt, dass er leider schon weg sei. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.....

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5. Januar 2017
17:43
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Forumsbeiträge: 62
Mitglied seit:
28. Dezember 2011
sp_UserOfflineSmall Offline

In diesem zusammenhang wären evtl. Infos über die Firma Culturall interessant. Das soll eine private Firma sein? Wem gehört sie? Ich dachte bisher der Kartenvertrieb läuft über "artforart", immerhin gibt es dort laut Homepage einen Kartenverantwortlichen. Was macht der? Oder macht "artforart" nur den normalen Kassenverkauf und culturall den online-Vertrieb? Das wäre ja komplett verrückt das in zwei Gesellschaften aufzusplitten. Seltsam, seltsam! Und wie verläuft die Vergabe an die Kartenbüros? Und wie kommen die Agioteure an die Karten? BR hat da einige Arbeit vor sich...

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5. Januar 2017
17:25
lohengrin
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Forumsbeiträge: 402
Mitglied seit:
11. Mai 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Lieber Freddy,
als Staatsbürger der Republik Österreich geht mich das schon was an. Auch habe ich ab und zu den Wunsch, die WSO zu besuchen, aber man bekommt weder Karten (auch bei sofortiger Bestellung nach Veröffentlichung des Spielplanes), ncht einmal eine Absage ist man wert. Dafür werden einem von verschiedenen Seiten überteuerte (4-facher Preis) Schwarzmarktkarten angeboten. Haben Sie sich mal die Mühe gemacht, die Hausordnung zu lesen? Wenn die umgesetzt würde, säßen jede Menge Leute in vergitterten Zellen!
Ich bestelle Karten von NY bis London, München, Wien, Rom, Berlin, Paris. Am schlimmsten ist es in Wien!
Grüße
Lohengrin

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5. Januar 2017
13:20
freddyhell
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Forumsbeiträge: 3
Mitglied seit:
24. März 2014
sp_UserOfflineSmall Offline

Sehr geehrter Lohengrin,
beziehe mich auf Ihr Outing ("Ihr Nam' und Ort") von vor recht langer Zeit in diesem Forum.
Daher frage ich mich wieso Sie sich so auf die "ach so schreckliche" Wiener Staatsoper eingeschossen haben und sich permanent alterieren über Dinge, die ca. 1000 km von Ihnen weit weg sind, und die Sie nur relativ periphär betreffen können.
Ist in Kassel (soferne Ihr Outing stimmte) und in Ihrem geographischen Umkreis (was Theater betrifft) so alles in Ordnung ?
München ist für Sie näher und so wie Sie vieles kommentieren auch viel besser.
Jeder muß, darf, kann und soll seine eigene Meinung haben und diese auch vertreten, aber ich verstehe es nicht !

Grüße
Freddy

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5. Januar 2017
12:40
lohengrin
Member
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Forumsbeiträge: 402
Mitglied seit:
11. Mai 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Die gegenwärtige Paxis der WSO auf den Prüfstand zu stellen, ist eine GROSSTAT und sollte mit dem höchste Orden belohnt werden.

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