Der Neue Merker

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"I PURITANI"
15. Januar 2018
16:53
uweberlin
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Forumsbeiträge: 373
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2. Februar 2016
sp_UserOfflineSmall Offline

es ist immer tragisch, wenn man solch Talente am Beginn ihrer Karriere erlebt, und dann mit erleben muss, wenn sie scheitern. Sei es durch eigene Selbstüberschätzung oder falsche Führung an Häusern, wenn sie zum festen Ensemble gehören.
Wenn das stimmt, was ich von der DO höre, das junge Ensemblemitglieder ermutigt werden, zwischendurch auch mal an kleineren Häusern grössere Partien zu singen, finde ich das sehr gut. Beispiel gerade Attilio Glaser, der wohl einen sehr guten Eindruck als Werther in Frankfurt und Klagenfurt(?) hatte und dann Mittwoch hier wieder an einem kleinen Konzert im Foyer teilnimmt und wieder kleinere Rollen übernimmt.

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15. Januar 2018
16:39
Argus
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Forumsbeiträge: 246
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18. Juni 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Vielleicht täusche ich mich, nur eine These, lasse sie aber gerne empirisch falsifizieren.

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15. Januar 2018
14:53
uweberlin
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Forumsbeiträge: 373
Mitglied seit:
2. Februar 2016
sp_UserOfflineSmall Offline

grins, Sie mögen recht haben, aber gleich zwei solch Ensemblemitglieder?
An der DO haben wir ja auch sehr viele junge Ensemblemitglieder, kürzlich sogar den gesameten Figaro, alle Partien mit Sängern unter oder knapp über 30 besetzt. Habe die letzten Jahre eigentlich nie erlebt, das ähnliches auf einen zutraf oder falsch besetzt war.

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15. Januar 2018
14:50
Argus
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Forumsbeiträge: 246
Mitglied seit:
18. Juni 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Valentina Naforniţa, muss ich Ihnen rechtgeben, die nächste ist dann Aida Garifullina, der übliche Weg: Überschätzt, überfordert, überlastet und schließlich abgestürzt. Da machen es andere, z. B. D. Fally, wesentlich besser, nichts überstürzen. Auch AN legt es geduldig und vorsichtig an, eine späte Aida, heuer erst die Tosca, vielleicht demnächst eine Turandot.

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15. Januar 2018
14:40
Argus
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Forumsbeiträge: 246
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18. Juni 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

"Teils zog sie ihn, teils sank er hin", es ist nie eindimensional.

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15. Januar 2018
12:37
uweberlin
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Forumsbeiträge: 373
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2. Februar 2016
sp_UserOfflineSmall Offline

meinen Sie nicht, wenn Sie von verheizen schreiben, das dann doch eher die künstlerische Leitung vorrangig schuld ist. Wenn die ihn einsetzt weil er Verträge hat und singen "muss" was die vorgeben?
Wenn die die Kritik heute vom Don Giovanni lese, scheint das ja dort kein Einzelfall zu sein, meine Valentina Naforniţa. Wir haben seit Jahren an der DO auch sehr viel junge Talente, die gehegt und gepflegt werden, da habe ich ähnliches noch nicht erlebt.
Aber wie ich die Tage hier auch las, wurde gefordert, das heimische Sänger vorhanden sein, na vielleicht wird das ja dann bald dort Pflicht werden, wäre bei der Regierung denkbar

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15. Januar 2018
09:02
Argus
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Forumsbeiträge: 246
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18. Juni 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Man hat ihn gleichermaßen unprofiliert verheizt, sehe ich ähnlich, leider, aber wenn man sich verheizen lässt, warum auch immer, ist man selbst schuld.

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13. Januar 2018
21:49
eduard paul
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Forumsbeiträge: 26
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7. März 2013
sp_UserOfflineSmall Offline

ergänzung
in noch weiteren partien habe ich den sänger gesehen/gehört
Alidoro-Cenerentola, Heerrufer-Lohengrin, Don Fernando-Fidelio, Harlekin-Ariadne
also fleißig ist er, musikalisch scheint er auch zu sein....und auch fachübergreifend....kein kommentar

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13. Januar 2018
21:40
eduard paul
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Forumsbeiträge: 26
Mitglied seit:
7. März 2013
sp_UserOfflineSmall Offline

meine bescheidene meinung über die sängerin habe ich ja bereits unter dem thread lautend auf den namen der dame kundgetan - neu ist mir die bzeichnung des Kollegen-" Belcanto"-, wo dieser sogar den sängerischen unterschied ziwschen ihr und Ks Gruberova ( bei mir war es: dazwischen liegen welten) auf..." da liegt sogar ein Universum dazwischen" ....ausweitet....ha...ha..gratuliere....was herrn Plachetka betrifft, so befindet er sich sichtlich bzw hörbar in einer krise- das betrifft gar nicht so seine stimmliche verfassung, sondern die kramphafte suche und frage, in welchem fach, in welchem repertoire bin ich eigentlich zuhause ??????- in der tat begann der junge ( sehr junge) verheißungsvoll, versehen mit einem guten unverbrauchten bass-bariton grundmaterial,einer natürlichen bühnenpräsenz. Ohne viel erfahrung wurde er in alle erdenklichen fächern das bass, das bassbariton, das jung. dram bariton etc...betreffend "hineingehauen" und zwar zu schnell und gleich zu 99% an der WST - ich selbst hörte ihn ua als Barbiere-Basilio/Dulcamara + Belcore/Mustapha-L' Italiana, Figaro+GrafFigaro/Giovanni+Leporello+Masetto./Papageno/Guglielmo /Malatesta/,Schaunard und jetzt in der Belcanto Bariton partie in Puritani..sicher ev. noch in anderen Partien(? slav. repertoire ??)..also gezwungen alle partien schnell abuzliefern - dazu in vielen der hier angeführten fachübergreifenden partien bei gastspielen an 1sten häusern und festivals....wo man erfahrungsgemäß auch gleich "rauß" muß, um neben den erfahrenen prominenten kolleg*innen bestehen zu können....also nirgends zeit hat, um zu "reifen" - und dort sind auch keine dirigenten-kapellmeister ( wo sind die überhaupt noch ?) die auf einen jungen sänger aufpassen, bzw ihn führen......auch rohdiamanten verlieren dann ihren glanz - Wohlgemerkt, ich kenne herrn plachetka persönlich überhaupt nicht, gehe aber seit ca 50 jahren in die oper ,greife nur auf beobachtungs-erfahrungswerte zurück. Dieser bericht ist deshalb so lange geworden, da ich herrn plachetka grundsätzlich für ein ganz großes talen (?Naturtalent ?) halte, der aber ....siehe oben....

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13. Januar 2018
05:04
alcindo
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Forumsbeiträge: 125
Mitglied seit:
27. Dezember 2011
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ad Fanny. teile Ihre meinung zu Plachetka. Da gibt es heimisxhe saenger, die entschieden brauchbarer sind, zb Josef Wagner
mit gruss alcindo

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12. Januar 2018
17:39
Fanny
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Forumsbeiträge: 106
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2. Januar 2012
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Nun, wer die Adorationswallungen (leider nicht von mir, diese köstliche Sprachschöpfung!) von Frau Habermann ernst nimmt, ist selber Schuld. Ich lese ihre Rezensionen schon lange nicht mehr, denn abgesehen davon, dass es einem dabei schon in sprachlicher Hinsicht die Haare aufstellt, tendiert der Informationsgehalt gegen null. Zu Placheka hat sie ja seit seinem ersten Auftreten an der WSO eine wahre Affenliebe gefasst, wobei ich in seiner Bewertung ausnahmsweise einmal voll und ganz einer Meinung mit Argus bin. Mich konnte er noch in keiner Partie überzeugen, dass mir auch sein Timbre überhaupt nicht gefällt, fällt natürlich in die Rubrik Geschmackssache.

lg Fanny

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12. Januar 2018
17:22
av
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Forumsbeiträge: 26
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11. März 2014
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Argus sagt

Genau das habe ich vorweg befürchtet, weshalb ich sicherheitshalber zu Hause geblieben bin. Aber wie kommt Frau Habermann zu diesem euphemistischen Eindruck?

...weil "habermann" das pseudonym für "freifrau von lob-hudel" ist...

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12. Januar 2018
13:15
Argus
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Forumsbeiträge: 246
Mitglied seit:
18. Juni 2012
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Genau das habe ich vorweg befürchtet, weshalb ich sicherheitshalber zu Hause geblieben bin. Aber wie kommt Frau Habermann zu diesem euphemistischen Eindruck?

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12. Januar 2018
12:13
Belcantofreund
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Forumsbeiträge: 1
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11. Januar 2012
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Wir waren in der Vorstellung vom 7.1. und ich kann der Kritik den 10.1. betreffend von Johannes Marksteiner 100% zustimmen. Das Ensemble hat in den 3 Tagen nichts verlernt, sondern bis auf Park waren alle überfordert und überbewertet. Wir sind erwartungsvoll in die Oper gekommen und haben das Haus enttäuscht verlassen. Und eine Elvira a la Gruberova werden wir wohl nicht mehr hören. Zwischen Frau Gruberova und Frau Gimadieva liegen Welten, wenn nicht Universen.

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12. Januar 2018
09:42
Argus
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Forumsbeiträge: 246
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18. Juni 2012
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Plachetka wird ziemlich überbewertet. Als Don Giovanni war er eine absolute Fehlbesetzung, bin voriges Jahr in der Pause gegangen, war unerträglich, auch die restliche Besetzung. Dass er Belcanto beherrscht, kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Pido schätze ich an und für sich, dürfte einen schlechten Tag gehabt haben.
Gimadieva sagt mir leider überhaupt nichts.

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11. Januar 2018
19:18
uweberlin
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Forumsbeiträge: 373
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2. Februar 2016
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Um Fr. Gimadieva wäre es schade, habe sie 2016 in einer konzertanten Aufführung von I Capuleti e i Montecchi gehört, und fand sie überragend. Schon wieder eine Karriere zu Ende bevor sie richtig begann oder wirklich nur indisponiert, da sie j ein paar Tage vorher so großartig gewesen sein soll

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11. Januar 2018
18:22
Flo_h
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Forumsbeiträge: 7
Mitglied seit:
23. Mai 2013
sp_UserOfflineSmall Offline

Ich war auch am 7. 1. und habe die Aufführung eher mäßig gefunden. Pido eher fad, ich habe ihn schon viel besser gehört, Plachetka war ob seiner rauher Stimme absolut ein Fehlbesetzung, Gimadieva patzte bei den Spitzentönen, Park war wirklich ausgezeichnet!

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11. Januar 2018
14:11
Argus
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Forumsbeiträge: 246
Mitglied seit:
18. Juni 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Ich bin angesichts der ambivalenten Kritiken leicht verstört bis verwirrt.
Am. 7.1. schreibet Elena Habermann "eine musikalische Delikatesse", am 10.1. wird die Folgeaufführung von Johannes Marksteiner bis in die Einzelteile zerlegt und verrissen.
Hat das Ensemble innerhalb von 3 Tagen alles verlernt?
Ich kann dazu überhaupt konkret überhaupt nichts sagen, nur soviel, dass ich mir von dieser Besetzung nicht viel erwartet habe.
War jemand vom Forum vor Ort?

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