Der Neue Merker

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Hermanis - Tagesmeldung
24. März 2017
15:49
Argus
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18. Juni 2012
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ad Amfortas: dacor, dem ist nichts mehr hinzuzufügen
ad Fanny: In Zukunft werden eben die Männer schwanger und betreuen die Kinder auch biologisch, während die Frauen an und in ihrer Karriere arbeiten

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24. März 2017
15:38
Fanny
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2. Januar 2012
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Amfortas sagt

Fanny!

"hat ja in unbestechlicher Weitsicht dargelegt, wo unser Platz ist, nämlich bei den guten, alten drei Ks (Kinder, Kirche, Küche)"

Nichts davon habe ich behauptet. Sie sollten bei der Wahrheit bleiben. Nur weil man die wahnwitzigen Auswüchse linker Ideologie kritisiert, die eine Fülle von Nachteilen für unsere Kultur gebracht haben, heißt das nicht, dass man zurück ins Mittelalter will. Diesen Eindruck hat man eher von so manchem Linken mit ihren Faible für den immer noch im Mittelalter befindlichen islamischen Kulturkreis.

Nun, dann erklären Sie mir einmal, wer die Kinder betreuen soll, da Sie doch gegen den Ausbau von Kindergärten etc. auftreten! Die Männerkarenz - auch so ein linkslinker Schwachsinn - ist ja nicht unbedingt ein Erfolgsmodell. Also wer???
Die Unterstellung, in Kindergärten würde "politisch korrekte Gehirnwäsche" betrieben, ist eine ungeheuerliche Diffamierung eines gesamten Berufsstandes.
Auf ihre letzte Wortmeldung gehe ich besser nicht ein, das wäre ein sinnloser Energieaufwand.....

lg Fanny

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24. März 2017
15:07
Amfortas
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16. März 2017
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Argus

Seitens der Linken muss man dieses Verhalten verstehen. Argumente haben sie keine, mit denen sie ihre sozialutopischen Vorstellungen empirisch untermauern könnten. Die "Erfolge" der marxistischen Ideologie sind jede Menge Diktaturen, Menschenrechtsverletzungen, Massenexekutionen, Arbeitslager und in Summe 100 Millionen Tote. Eigentlich wäre es an der Zeit für die Linken, Größe zu zeigen und einzugestehen, dass mit Multikulti schon wieder einmal ein linkes Gesellschaftsexperiment gescheitert ist. Aber diese Größe habe ich bis jetzt noch bei keinem Linken beobachten können. Stattdessen stellt man sich als Beleidigten dar, argumentiert aus dem Bauch heraus oder stellt sich bewusst dumm. Wir sollten das als Armutszeugnis bewertet und als Beweis dafür, dass wir im Recht sind.

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24. März 2017
09:49
Argus
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Forumsbeiträge: 94
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18. Juni 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Ich wüßte auch nicht, wo das behauptet wurde. Eine sachliche, weitgehend emotionsbefreite Diskussion ist in diesem Forum scheinbar äußerst schwierig und manche fühlen sich permanent persönlich angegriffen, auch wenn abstrakt diskutiert wird. Unterstellungen und Behauptungen sind jedenfalls keine Argumente.

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24. März 2017
09:35
Amfortas
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Forumsbeiträge: 12
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16. März 2017
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Fanny!

"hat ja in unbestechlicher Weitsicht dargelegt, wo unser Platz ist, nämlich bei den guten, alten drei Ks (Kinder, Kirche, Küche)"

Nichts davon habe ich behauptet. Sie sollten bei der Wahrheit bleiben. Nur weil man die wahnwitzigen Auswüchse linker Ideologie kritisiert, die eine Fülle von Nachteilen für unsere Kultur gebracht haben, heißt das nicht, dass man zurück ins Mittelalter will. Diesen Eindruck hat man eher von so manchem Linken mit ihren Faible für den immer noch im Mittelalter befindlichen islamischen Kulturkreis.

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24. März 2017
00:23
Fanny
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2. Januar 2012
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Fanny sagt

copy sagt

Interessant, dass ich zur linken Kulturschickeria gehöre und Systemmedien vertrete- zu viel der Ehre Diskussionen mit gewissen Forumsteilnehmern ist offenbar wirklich sinnlos-schade☹️☹️

Völlig richtig erkannt! Deshalb werde ich mich hüten, den hier grassierenden linkslinken Verfolgungswahn durch eine Wortmeldung zu befeuern. Außerdem habe ich als Frau hier sowieso nichts zu melden, denn Argus hat ja in unbestechlicher Weitsicht dargelegt, wo unser Platz ist, nämlich bei den guten, alten drei Ks (Kinder, Kirche, Küche) Denn als das Weib sich erdreistete, den Sinn ihres Daseins jenseits der von Männern definierten Grenzen - eben die drei Ks - zu suchen, kam das linke Übel in die Welt!

lg Fanny

Sorry, ich meinte Amfortas, nicht Argus!!

lg Fanny

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23. März 2017
22:46
Fanny
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2. Januar 2012
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copy sagt

Interessant, dass ich zur linken Kulturschickeria gehöre und Systemmedien vertrete- zu viel der Ehre Diskussionen mit gewissen Forumsteilnehmern ist offenbar wirklich sinnlos-schade☹️☹️

Völlig richtig erkannt! Deshalb werde ich mich hüten, den hier grassierenden linkslinken Verfolgungswahn durch eine Wortmeldung zu befeuern. Außerdem habe ich als Frau hier sowieso nichts zu melden, denn Argus hat ja in unbestechlicher Weitsicht dargelegt, wo unser Platz ist, nämlich bei den guten, alten drei Ks (Kinder, Kirche, Küche) Denn als das Weib sich erdreistete, den Sinn ihres Daseins jenseits der von Männern definierten Grenzen - eben die drei Ks - zu suchen, kam das linke Übel in die Welt!

lg Fanny

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22. März 2017
13:07
Argus
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18. Juni 2012
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ad Michta: Zu Ihrer Darstellung fällt mir F. Schiller ein: "Nichts führt zum Guten, was nicht natürlich ist"
ad copy: Das war absolut nicht persönlich gemeint, sondern ganz allgemein formuliert, bitte nicht betroffen fühlen oder beleidigt sein, absolutes Missverständnis.
ad Amfortas: Frühideologisierung + Frühsexualisierung = Raub der Kindheit, ganz einfache Formel
ad KleinZack: Man sollte tatsächlich auf die Bedürfnisse der Kinder eingehen und primär überlegen, was ihnen gut tut und da hat im frühkindlichen Alter die Familie absolute Priorität

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22. März 2017
11:51
Amfortas
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16. März 2017
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Klein Zack

Sie haben Recht! Je stärker sich der Staat in die Familien einmischt, desto schlechter. Wir erleben gerade wieder eine Entwicklung, in der sich Parteien dafür einsetzen, das Betreuungsangebot für Kinder massiv auszuweiten. Den Machthabern kann es nur recht sein, wenn er sein Volk möglichst früh indoktrinieren kann. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass es wieder einmal linke Gruppierungen sind, die sich für einen Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen, Ganztagsschulen usw. einsetzen. Sie haben offenbar ein Interesse daran, dass die politisch korrekte Gehirnwäsche möglichst schon im zarten Kindesalter einsetzt.

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22. März 2017
11:18
Klein Zack
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29. Juni 2016
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ad michta heute 10:36: Also, natürlich ist eine (egal auf welchem level) intakte Familie immer noch die beste Umgebung, in der ein Kind zum fertigen Menschen heranreifen kann - nicht umsonst haben es sich die totalitären Systeme von rechts wie links immer zu einer vordringlichen Aufgabe gemacht, Kinder aus ihren Familien herauszuholen und ihren eigenen ideologischen Sozialisierungsmechanismen zu unterwerfen, bis hin zur daraus resultierenden Implantierung von kleinen Blockwarten oder IMs in den Familien.
Differenziert zu sehen ist, wie viele sozial denkende Menschen (unbeschadet ihrer "rechten" oder auch "linken" Gesinnung nach neueren Maßstäben) in Zeiten den (Kinder)Massenelends v. a. des 19. Jahrhunderts Kindern (eh meist nur "teilzeitlich") andere Umgebung mit besserer Luft und Ernährung und körperlicher Übung verschafft haben.
Ich kenne jedenfalls auch "seltsam" zusammengesetzte Familien, z. B. ein schwules Ehepaar, in denen es den Kindern in allen Belangen sehr gut geht.
Der Staat sollte sich da nur höchst zurückhaltend einmischen.

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22. März 2017
10:42
copy
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28. Dezember 2011
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Interessant, dass ich zur linken Kulturschickeria gehöre und Systemmedien vertrete- zu viel der Ehre Diskussionen mit gewissen Forumsteilnehmern ist offenbar wirklich sinnlos-schade☹️☹️

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22. März 2017
10:36
Michta
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2. Februar 2013
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....die aufgrund der - angeblichen ! - Dutzenden "Geschlechtsformen" ja in diesem linken Universum nicht funktionieren kann...
Dass diese nicht nur der Religion, sondern ganz einfach der Natur widersprechen, wird einfach negiert und drüber wegdoktriniert, weil jede "Abweichung" - um nur ja kein mit Korrektness- Bann belegtes anderes Wort zu verwenden! - sofort zur Norm erklärt weren muss, weil sich sonst womöglich jemand "diskriminiert" fühlen könnte.
Unterm Strich werden das auch die "Fortschrittlichsten" nicht verändern können: es gibt halt nur entweder "Manderl" oder "Weiberl"...

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22. März 2017
10:04
Argus
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Forumsbeiträge: 94
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18. Juni 2012
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Ja, Amfortas, Sie bringen es auf den Punkt. Äußerungen, die dem linken Denkschema widersprechen, werden nicht zugelassen und sofort reflexartig diffamiert im Stil Pawlow`scher Hunde mit Schaum vor dem Mund. Viele geben die "Nazikeule" scheinbar nicht mehr aus der Hand und sind den 68ern stärker verpflichtet als anderen Ideologien. Die waren aber dann mehrheitlich als Entscheidungsträger in Positionen, wo sie gutes Geld verdient haben, was sie ursprünglich abgelehnt haben, aber ideologisch so gut wie keinen Veränderungs- und Gestaltungswillen gezeigt haben.
Um zum Ausgangspunkt zurückzukehren: Ich sehe keinen Fehler darin, dass jemand öffentlich für die Kategorie Familie eine Lanze bricht, das ist ohnehin eine von vielen Seiten angegriffene Einrichtung.

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22. März 2017
09:10
Amfortas
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16. März 2017
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Schon interessant, wie weit weg uns diese Diskussion geführt hat. Der Ausgangspunkt war eine Ungeheuerlichkeit, die Alvis Hermanis ausgesprochen hat. Er hat - den politisch korrekten Sprech- und Denkregeln völlig widersprechend - gewagt, die Achtundsechziger zu kritisieren. Dabei gelten diese doch den Sprech- und Denkregeln zufolge als Linke zu den "Guten", während Kritiker der "Guten" diesen Regeln zufolge nur aus Hass, Angst oder Rassismus handeln. Wenige Monate vorher hat Hermanis gewagt, die islamische Massenzuwanderung zu kritisieren und auch damit gegen ein Gebot der Political Correctness verstoßen. Interessant dabei sind weniger die Äußerungen von Hermanis selbst, die ohnehin von jedem halbwegs vernünftigen Menschen unterschrieben werden könnten, als die geradezu hysterische Reaktion der linken Kulturschickeria und der Systemmedien auf solche Aussagen.

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22. März 2017
08:09
Klein Zack
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Forumsbeiträge: 34
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29. Juni 2016
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Wenn Sie glauben, Erfahrungen und Erkenntnisse, die man im Laufe des Lebens gewonnen hat, seien "Vorurteile", dann fehlen Sie in der Diskussion ohnedies nicht. Ich selbst z. B. bin durchaus "von links" gekommen, aber bis eben mit offenen Augen, Ohren und Freude am selbständigen Denken durch die Welt gegangen - und da kommt unterm Strich eben heraus, daß auch am linken Wesen die Welt sicher nicht genesen wird.
Erst später habe ich den Spruch (angeblich von Churchill) gehört, der ungefähr so lautet: "Wer mit 20 nicht revolutionär ist, hat kein Herz, wer mit 60 noch revolutionär ist, hat kein Hirn".

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21. März 2017
21:28
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Forumsbeiträge: 35
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28. Dezember 2011
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amfortas: Und genau das ist das Problem bei solchen Diskussionen. Wenn man nicht auf die Argumente des vis-a-vis eingeht, sondern seine Vorurteile weiterbetet, dann kommt es zu Eskalationen. Und wie ich schon @argus sagte, vielleicht bin ich zu dumm für ihre Beiträge. Weshalb ich gerne das Feld räume 😉

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21. März 2017
15:16
Klein Zack
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Forumsbeiträge: 34
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29. Juni 2016
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Die Diskussion nimmt ja überraschende Form und Länge an... also misch ich auch noch einmal mit:
1) Die Linken, egal welcher Abstufung und ideologischen Subspezialisierung, beziehen sich ja nicht nur auf Marx. Eines ist aber ALLEN gemeinsam: sie wollen Regeln aufstellen, die offensichtlichen, jahrtausendealten und anscheinend nicht so leicht änderbaren Grundinstinkten des Menschen widerstreben - daher lassen sich diese Regeln eben nur mit Gewalt durchsetzen, und damit sind linke Regimes immer und grundsätzlich letztendlich antidemokratisch (geworden) oder irgendwie in Hilflosigkeit und Chaos verendet. Man soll auch nicht vergessen, daß auch die Nazis ähnliche Anwandlungen hatten (siehe auch die "Strasser-Seite" der SA und die ideologische Anamnese von Goebbels!), nur hieß es bei denen eben nicht Klassen, sondern Rassen (aber die mörderische Konnotation dieser Einteilung war recht ähnlich!) - spätestens seit 1942 waren die meisten Industriebetriebe, nicht nur die à priori staatlichen ("Hermann-Göring-Werke") unter Staatsverwaltung gestellt, und schon seit 1933 wollte man die Wirtschaft per 4-Jahres-Plan steuern. Nach ca. 40jährigem Umgang mit diversen Linken in verantwortlicher Position kann ich nur sagen: menschlich unzuverlässig, verlogen, ungeeignet, Verantwortung zu tragen und im Herzen zutiefst konservativ und neuerungsfeindlich. Mein in vielen Jahren gereiftes Resümee zu dieser Einstellung: bestenfalls die mißlungene Sublimierung eines Neidkomplexes.
2) Die von linker Seite immer beschworene soziale Einstellung des Menschen ist, entsprechend den erwähnten Instinkten, sicher innerhalb einer Kleingruppe, Familie, Clan ein wichtiger Faktor; wenns um entferntere Mitmenschen geht, läßt das aber stark nach: schließlich mußte man dazu sehen, genug Wurzeln und Körner für die Mitbewohner der eigenen Höhle sammeln, um damit über den Winter zu kommen; die Bewohner der Höhle aus dem nächsten Tal waren da schon wieder Konkurrenten...
3) Nationalismus etc. führt ebensowenig zu irgendwas Positiven.
4) Kapitalismus oder Ähnliches dürfte der menschlichen Triebausstattung etc. am besten entsprechen, daher haben sich in allen Gesellschaften seit der Bildung größerer Gemeinschaften immer relativ bald entsprechende auch komplexere und "modern" wirkende Strukturen ergeben - bis hin zu Warentermingeschäften und anderen "Börseinstrumenten", die sich schon bei den Sumerern nachweisen lassen! Nachdem das unbeschränkte Wachstum solche Tendenzen aber erst recht wieder zum Zerfall der Gesellschaften führen wird - letztendlich zählt hier dann ja das Recht des Stärkeren und sonst nichts mehr - waren Religionen, noch vor der Entwicklung allgemein respektierter staatlicher Strukturen, ein gutes Mittel für den Zusammenhalt auch von größeren Gesellschaften. Und mangels staatlicher Autorität war halt ein blitzeschleudernder Gott ein gutes frühes Disziplinierungsmittel.

Ein einigermaßen genügendes allgemeines Auskommen, Sicherung der Grundbedürfnisse etc. sollte von einem Staats- oder sonstigem Gemeinwesen im Konsens abgesichert werden. Was darüber hinausgeht, liegt in der Verantwortlichkeit des Individuums.

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21. März 2017
14:49
Amfortas
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16. März 2017
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zerbino

Es gibt keine wachsende Disparität. Wenn Sie etwas anderes behaupten, so nennen Sie uns bitte den Zeitpunkt in der Menschheitsgeschichte, an dem der Unterschied zwischen Armen und Reichen geringer war als heute. Nur weil die (überwiegend linken) Medien konsequent Unwahrheiten behaupten, werden daraus keine Wahrheiten. Das Gerede von der angeblich wachsenden Ungleichheit ist doch nur ein Vorwand für weitere Steuern und Abgaben, mit denen sich unsere Mächtigen den Erhalt ihrer Macht absichern. Die Vorstellung, man könne den Reichen etwas abnehmen und dann hätten die Armen mehr, ist zwar verlockend, letztlich aber naiv und populistisch. Dennoch: Neid eignet sich nach wie vor bestens, um damit Politik zu machen.

"Marx light" haben wir längst, eigentlich sogar mehr als das. Immerhin hat uns der Staat noch nie so viel Geld abgeknüpft wie heute, noch nie gab es so hohe Geldgeschenke fürs Nichtstun, nie war die Staatsquote höher, nie die Staatsverschuldung, nie die illegale Massenzuwanderung von Sozialleistungsempfängern. Nie zuvor haben ehrlich arbeitende Menschen für mehr nicht-arbeitende Menschen abgeben müssen und deshalb haben sich die Leistungsträger unserer Gesellschaft auch noch nie so sehr überlegen müssen, ob sie eine Familie gründen können oder nicht.

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21. März 2017
14:02
zerbino
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27. Dezember 2011
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Amfortas sagt

copy

Sie behaupten, dass all die kommunistischen Katastrophen nichts mit Marx zu tun hätten und behaupten gleichzeitig, die Dialektik von Marx (die dieser überrigens von Hegel abgekupfert hat) würde ihnen so gefallen. Das sind zunächst einmal zweierlei Dinge: die Verharmlosung der marxistischen Ideologie einerseits und die Sympathie für eine dialektische Methode andererseits. Ohne beurteilen zu können, wieviel sie von der dialektischen Methode überhaupt verstanden haben, muss ich aber nochmals wiederholen: Wer behauptet, die KPdSU habe nichts mit Marx zu tun, befindet sich auf dem Niveau derer, die behaupten, der Holocaust habe nichts mit dem "echten" Nationalsozialismus zu tun.

Da sagen Sie mal etwas. "Holocaust" ist ein Begriff aus der Antike und stammt von einer amerikanischen Firmserie, und der ebenso falsch gebrauchte Begriff der "Shoa" bezeichnet die Strafe, die von Gott Jahwe über das Volk Israel verhängt worden ist.

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21. März 2017
13:37
Argus
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18. Juni 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Amfortas: "Marx light" wäre vielleicht in Zeiten wachsender Disparitäten ein konstruktiver Beitrag.
copy: Wenn die Familienlosigkeit mit allen Folgeproblemen zur Norm wird, kann man sich ausmalen, wie die Zukunftsszenarien aussehen, ohne viel Phantasie

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