Der Neue Merker

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Don Carlo Paris
25. Oktober 2017
11:08
Argus
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Forumsbeiträge: 202
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18. Juni 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Ok, mag sein, kann ich nicht wirklich mitplaudern, weil ich nicht dort war, muss einen geordneten Rückzug in dieser Angelegenheit machen und glauben, was man mir schreibt.

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25. Oktober 2017
11:03
lohengrin
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Forumsbeiträge: 386
Mitglied seit:
11. Mai 2012
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Hatte ich was von "besser" gesagt?
Einiges ist leichter verständlich, was der Regisseur gemacht hat.
Ein Beispiel: die Damen-Fechtgruppe erschließt sich nicht gleich, aber wenn anschließend Philipp und Posa zu den Floretten greifen und einen angedeuteten Kampf während ihres Disputes zeigen, macht das eine enorme Verstärkung der Wirkung aus. Dann legt Posa das Florett weg und zieht aus einem Briefumschlag (A4) seinen "Antrag auf Verbsserungen in Flandern" heraus, er ist denn "waffenlos". Der König wirft ein Blatt nach dem anderen auf den Boden. Das zeigt die Bildregie der Übertragung nicht so eingängig.
Derartige Ideenstränge gibt es mehrere; sie werden aber nur deutlich, wenn man die ganze Bühne ständig beobachten kann.
Das Verständnis für die Inszenierung steigt dann schon.

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25. Oktober 2017
10:45
Argus
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Forumsbeiträge: 202
Mitglied seit:
18. Juni 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Lohengrin, ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass die Szene live besser rüberkommt als im TV.

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25. Oktober 2017
10:44
Argus
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Forumsbeiträge: 202
Mitglied seit:
18. Juni 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

copy war angesprochen, sorry für meine Nachlässigkeit.

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25. Oktober 2017
10:43
Argus
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Forumsbeiträge: 202
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18. Juni 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Wenn du die Konwitschny-Insz. an der WSO meinst, wo die Spießbürger- und Schrebergartenidylle noch das szenisch Harmloseste war, kann ich dir Recht geben.

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24. Oktober 2017
18:03
lohengrin
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Forumsbeiträge: 386
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11. Mai 2012
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Copy: leider (?) habe ich die von Ihnen erwähnte Produktion nicht gesehen. Meine Vergleichsproduktionen (auch jeweils 5 aktig, aber italienisch) sind München und Salzburg (2013).
Stein hat eine historisierende Bebilderung gemacht, Rose ein "Theaterstück" und Warlikovski eine Familienanalyse. So starke Werke haben so viel Substanz, dass das alles und noch mehr drinnen steckt. Immer wieder interessant zu erleben, welche Aspekte gefunden und in den Vordergrund gestellt werden.
Richtig: man/frau muss nicht immer alles ganz genau verstehen, sonst kann er/sie ja gleich in Wien in die Tosca gehen (muss gestern keine so tolle Vorstellung gewesen sein....).

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24. Oktober 2017
16:59
copy
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Forumsbeiträge: 62
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28. Dezember 2011
sp_UserOfflineSmall Offline

lohengrin: Ich will und werde keine Deutung einer Regie vornehmen, wollte nur ausdrücken, dass die persönlichen Motive und Gefühle hier 1000mal besser rüber kamen als z.B. in der letzten Neuinszenierung an der WSO. Ab und zu lasse ich bei Opernufführungen einfach die Bilder auf mich wirken, ohne allzuviel nachzudenken - ist nicht der schlechteste Zugang. Oder versteht wirklich jemand die Parsifal-Handlung von A-Z so wie sie RW geschrieben hat?

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24. Oktober 2017
14:52
uweberlin
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Forumsbeiträge: 301
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2. Februar 2016
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Aha,
verstehe nicht, wie sich beim Live Erlebnis erschliesst, warum der Carlo im 1. und 2. Akt einmal in Frankreich und dann in Spanien barfuss rumrennen muss.
Warum ständig ein Sofa rumstehen muss,
warum die Eboli rauchen muss
und warum die Edeldamen im Fechtdress durch die Gegend laufen müssen und die Eboli der Vertrauten von Elisabeth an die Wäsche gehen muss

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24. Oktober 2017
14:46
lohengrin
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Forumsbeiträge: 386
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11. Mai 2012
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Argus: Bevor ich nach Paris gefahren bin, habe ich auf Arte die Übertragung gesehen undschließlich festgestellt, dass die Wirkung (wie so oft) im Opernhaus doch sehr verschieden von der Übertragung ist. Manche der im TV schwer verständlichen Zeichen und Symbole erschließen sich, wenn man ständig die ganze Bühe und alle Akteure sehen kann.

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24. Oktober 2017
12:52
Argus
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Forumsbeiträge: 202
Mitglied seit:
18. Juni 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Kann mich in diesem Fall Lohengrin anschließen, musikalisch hervorragend, ohne jemanden hervorheben zu wollen und auch Yoncheva war so schlecht nicht. Die Inszenierung habe ich als grauslich empfunden und konnte bei aller Phantasie nichts Sinnvolles hineininterpretieren. Soll Don Carlo im hellen Wollpullover möglicherweise eine Symbolik vermitteln, die ich nicht verstehen konnte? Kenne allerdings nur die Übertragung (als Aufzeichnung) und nicht das Original.
War vergangene Woche in Rumänien und habe in Bukarest einen ganz interessanten Onegin gesehen, ist aber nicht unbedingt meine musikalische Wunschwelt. Die Inszenierung war zumindest authentisch und das für umgerechnet nicht einmal 16 Euro auf den besten Plätzen.

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24. Oktober 2017
11:37
uweberlin
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Forumsbeiträge: 301
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2. Februar 2016
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und noch ne Frage, zu der Regie, warum lief Carlo im ersten und zweiten Bild eigentlich immer barfuss rum.

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24. Oktober 2017
11:36
uweberlin
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Forumsbeiträge: 301
Mitglied seit:
2. Februar 2016
sp_UserOfflineSmall Offline

Copy,
wenn Sie den Regieansatz verstehen, erklären Sie mir doch mal bitte, was dieses lächerliche Maskerade der Hofdamen ales Fechterinnen bedeuten sollte, genauso die Raucherei der Eboli und auch von Posa.
Habe in allen Jahren noch nie so ein uninspiriertes und langweiliges Autodafe erlebt.
Ihre musikalische Einschätzung teile ich auch, allerdings was Fr. Yoncheva betrifft auch, aber nicht unbedingt im positiven Sinne. Nach dem ich sie in der letzten Saison als Mimi und als Tatjana gehört habe, habe ich nicht mehr erwartet. Verstehe die Jubelarien über sie nicht, jetzt auch nicht, mehr als guter Durchschnitt war sie nicht

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24. Oktober 2017
11:24
copy
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Forumsbeiträge: 62
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28. Dezember 2011
sp_UserOfflineSmall Offline

Aus meiner (TV-)Sicht: Eine überdurchschnittlich gute Aufführung mit einem umsichtigen und fein musizierenden Dirigenten. Wien kann sich schon vorfreuen! Französische Fassung in dramaturgischer Hinischt wiederum klar der italienischen Ausgabe überlegen, allerdings wenn da die Sprache nicht wäre 😉 Kann kein Zufall gewesen sein, dass ich in "Französisch" in der Schule so schwach war, kann diesem Konglomerat von Buchstaben nichts abgewinnen 😉 Sänger: Zwei formidable Bässe, von Yoncheva bekam man genau das geboten was man erwartete, von JK auch - nicht weniger, aber leider auch nicht mehr! Die schauspielerischen Defizite Tezier wurden leider im Großformat doppelt sichtbar, dafür überstrahlte die Garanca (tut mir leid lohengrin, die von ihnen angemerkten Schwächen konnte ich leider nicht hören). Angesichts Duseks Kritik war ich ein wenig skeptisch, als Co-Autor ihrer Biographie ist er natürlich Partei, aber er hatte wirklich recht! Den Inszenierungsansatz fand ich gar nicht so uninteressant, zumindest im Großformat des TV kam hier die Story gut rüber. Wie das im Theater aussieht ist eine andere Frage.

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24. Oktober 2017
09:48
lohengrin
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Forumsbeiträge: 386
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11. Mai 2012
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Bitte die eigenen Worte beherzigen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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24. Oktober 2017
09:09
uweberlin
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Forumsbeiträge: 301
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2. Februar 2016
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Hese
Sie brauchen ja nur Beiträge zu bringen und nicht nur pöbeln..

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24. Oktober 2017
08:59
lohengrin
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Forumsbeiträge: 386
Mitglied seit:
11. Mai 2012
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Wenn der "Wundertenor" (1 n ist genug) auftritt, müssen deshalb nicht die weiteren Cast-Mitglieder, der Cjor und das Orchester gut sein...... War aber!
By the way: Garanca hat deutliche Schwächen in der Tiefe, aber eine grandiose Mittellage und strahlende Höhe. (Das war mein "Schulmeister-Beitrag")

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24. Oktober 2017
08:56
HESE
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Forumsbeiträge: 12
Mitglied seit:
11. Oktober 2014
sp_UserOfflineSmall Offline

Das Online Merker-Forum könnte man schön langsam in uweberlin-Forum umbenennen.
Es wird schön langsam nur mehr peinlich...

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24. Oktober 2017
08:16
uweberlin
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Forumsbeiträge: 301
Mitglied seit:
2. Februar 2016
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Fr. Lohengrin,
mit dem Lesen scheint es jedenfalls nicht zu klappen, obs mit dem Hören auch so ist??
Wo habe ich Schulnoten verteilt??
Ich habe ledigich Herrn Duseks Meinung bestätigt.
Aber bei Ihnen war das ja klar, da wo der Wunndertenor auftritt kann das nur grandios sein, so ist Ihre Bemerkung zu verstehen

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23. Oktober 2017
23:37
lohengrin
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Forumsbeiträge: 386
Mitglied seit:
11. Mai 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Herr Schulmeister, ich war in Paris, meine Eindrücke kommen (viieleicht) später, aber dieses "Notenerteilen" hat nichts nit der großartigen Leistung ALLER am 22. Oktober zu tun.......
Setzen, Nichtgenügend, Uwepotsdam!

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22. Oktober 2017
08:57
uweberlin
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Forumsbeiträge: 301
Mitglied seit:
2. Februar 2016
sp_UserOfflineSmall Offline

Ich habe gestern die Hälfte gesehen bis zur Pause. Stimme Herrn Dusek fast zu, Fr.Yoncheva hat mich wieder bis dahin nicht überzeugt. Kaufmann gut, aber auch nicht überragend. Tezier sehr gut, Garancha überragend. Sehr gut auch das Dirigat.
Allerdings wie man das, was dieser sog. Regisseur da abgeliefert hat, als Regie bezeichnen kann, ist mir ein Rätsel, so einen Mist habe ich selten gesehen. Ich hätte schon zur Pause aus voller Überzeugung gebuht

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