Der Neue Merker

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Don Carlo Paris
27. Oktober 2017
14:37
uweberlin
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Forumsbeiträge: 373
Mitglied seit:
2. Februar 2016
sp_UserOfflineSmall Offline

und warum schreiben Sie dann, immer noch?
Ich habe ihn im Frühjahr als Vater Germont gehört, da habe ich mich gefragt, wer die Schwindsucht hat. War nicht sehr erbaulich

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27. Oktober 2017
12:09
Argus
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Forumsbeiträge: 246
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18. Juni 2012
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In anderen Rollen habe ich ihn zeitnäher gehört, auch als Don G., ich meinte natürlich als Posa.
Er ist immer noch eine charismatische Bühnenerscheinung, ohne ihn mythologisieren zu wollen, aber stimmlich hat er natürlich ggü. seiner besten Zeit abgebaut, zweifellos fordert die Natur ihre Tribute. Tezier war stimmlich ausgezeichnet, über sein Rollenspiel schweigt man lieber.

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27. Oktober 2017
11:39
michael koling
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Forumsbeiträge: 30
Mitglied seit:
6. Juni 2013
sp_UserOfflineSmall Offline

Ich habe Hampson zuletzt im Mai an der Scala als Don Giovanni gehört (zugegeben, der Posa ist - auch vom Gesangsstil - eine deutlich andere Partie) - wirklich überzeugt hat er mich nicht (mehr) und selbst der flapsige Spruch "aber ich will nie einen schlechteren Giovanni (gemeint ist die Titelpartie) hören" trifft für diesen Abend nicht zu.
Aber das war jetzt weit ab vom eigentlichen Thema.

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27. Oktober 2017
09:16
Argus
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Forumsbeiträge: 246
Mitglied seit:
18. Juni 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Ist schon etwas länger her, uweberlin, gebe ich zu, vor 4 Jahren in Szbg. und vor 9 Jahren in Wien. Aber TH hat das Singen noch nicht verlernt und kompensiert allfällige physische Grenzen mit Einsatz und Bühnenpräsenz.

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27. Oktober 2017
08:04
lohengrin
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Forumsbeiträge: 441
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11. Mai 2012
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Loldi: die Cosi in Paris habe ich mir freiwillig zwei Mal angschaut/gehört (!).

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27. Oktober 2017
07:10
uweberlin
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Forumsbeiträge: 373
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2. Februar 2016
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Wann haben Sie denn Hampson zuletzt gehört und vor allem als Posa????

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26. Oktober 2017
23:27
Argus
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Forumsbeiträge: 246
Mitglied seit:
18. Juni 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Das ist nicht böse gemeint, Loldi, aber was für kleinere Häuser eine tolle Besetzung ist, reicht für größere Häuser oft nicht einmal als Coverbesetzung. Oder anders formuliert: Die erste Garnitur von Hoffenheim würde in Barcelona nicht einmal auf der Ersatzbank sitzen. Keine Beleidigung für irgendwen, sondern Realität.

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26. Oktober 2017
23:19
Argus
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Forumsbeiträge: 246
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18. Juni 2012
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"argus, na das spricht nicht gerade für Sie". War vielleicht so etwas wie ein Revanchefoul von mir, werter uweberlin, und auch Sie bitte ich um weniger Arroganz und mehr Sachlichkeit. Aber auch auf sachlicher Ebene finde ich die Besetzung nicht wirklich so großartig, bei aller Wertschätzung für das Haus, solide ja.
Paris lässt sich kaum toppen, Jago 74, vielleicht Harteros statt Yoncheva, Hampson singt nach wie vor einen überzeugenden Posa, M. Alvarez in der Titelrolle, Furlanetto als Philipp, Zajick als Eboli, nicht besser, aber gleichwertig und letztlich Geschmackssache.

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26. Oktober 2017
22:50
Loldi
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Forumsbeiträge: 18
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28. Dezember 2011
sp_UserOfflineSmall Offline

Jetzt reißt es abermich wirklich vom Hocker :Was ist denn das für eine Diskussion geworden. So eine Mißachtung von Opernhäusern- Berlin, Graz, Linz weniger bedeutend - wofür, für wen, was ist das für eine Art von Bewertung ? Es gibt Abende an der Met, der Scala, sogar in München, die enttäuschen, manchmal musikalisch öfters bei der Inszenierung . Den Lohengrin in München möchte ich nicht einmal mit Freikarte nochmals sehen, genausowenig den Parsifal in Wien oder Clementia di Tito an der Opera Garnier in Paris , das könnte leider eine lange Liste werden. Dafür war der Ring in Freiburg oder ist jetzt die Frau ohne Schatten in Linz die Reise wert, diese Liste ist erfreulicher Weise länger.... Die Besetzung in Berlin klingt überaus interessant , neue Interpreten , bzw. bekannte Interpreten in neuen Rollen, dazu ein wirklich großer Name . Garantien für einen beglückenden Abend gibt es nicht , Stars hin oder her.
Und dann alle Sängerinnen und Sänger, die diesen "Status" (noch) nicht erreicht haben, als MITLÄUFER zu bezeichnen ; dabei sein ist im Bereich von Kunst und Kultur nicht alles , aber solche Beurteilungen?
Loldi

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26. Oktober 2017
20:10
lohengrin
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Forumsbeiträge: 441
Mitglied seit:
11. Mai 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Frau Garance hat die Absicht geäußert, wieder nach Wien zu ziehen, damit ihre Kinder dor in die Schule gehen können........

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26. Oktober 2017
19:18
uweberlin
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Forumsbeiträge: 373
Mitglied seit:
2. Februar 2016
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Argus
gehts ne Nummer weniger arrogant?
Wenn ich hier die Kritiken so lese und nur so an die Ensemblemitglieder denke und die mit der Deutschen Oper vergleiche, da können Sie sehr neidisch werden.
Oder meinen Sie, nur wer in Wien oder Österreich singt, ist 1. Wahl?. Wie jago schonn schrieb, was sich an kleineren Häusern tummelt, da können sich manche großen Häuser ne Scheibe abschneiden.
Waren Sie z.B. schon in der Frau ohne Schatten in Linz? Da wäre ich schon längst gewesen, wenn ich in einem solchen kleinen Land wohnen würde.
Offensichtlich haben Sie auch offensichtlich keine Ahnung, welch Qualitäten Fr. Harteros und Fr. Zhidkova haben.
Kang als Carlo müsste zumindest weniger knödelig als Kaufmann teilweise sein.
Und nur weil Sie einen Sänger nur einmal als Giovanni gehört haben, solch Urteil abgeben, ist schoon vermessen.
Über Dupuis werde ich nichts mehr schreiben, weil ich da hier schon mal angemacht wurde, von Experten, die ihn noch nie live gehört haben.
Also nicht nur denken, das Wien der Nabel des Musikwelt ist.
Denke nur an die Gründe, warum Fr. Garanca aus Wien weggezogen ist, kann man nach ihrer Lebensgeschichte nachvollziehen, denke dabei an ihr Erlebnis bei Ihrem Frauenarzt

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26. Oktober 2017
18:41
Jago74
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Forumsbeiträge: 15
Mitglied seit:
5. August 2017
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Werter Argus,
nun, dann nennen sie uns doch ihre "Traumbesetzung"für den Don Carlo/ Don Carlos .
Und bitte- etwas weniger Arroganz zum Thema "weniger bedeutende Opernhäuser". Auch an solchen angeblich unbedeutenderen Häusern können exzellente Vorstellungen stattfinden, die jenen an den "großen" Häusern durchaus das Wasser reichen können.
Mancher braucht vielleicht die Starnamen um eine Aufführung als grandios zu empfinden, aber es gibt Sänger, um die kein Riesenhype gemacht wird, die durchaus mit den Stars mithalten können.
Als Beispiel: die FroSch in Leipzig im Frühjahr/Frühsommer diesen Jahres - von den meisten vermutlich nicht wahrgenommen, aber grandiose Aufführungen. Mancher wird wissen was ich meine.

Auch in Paris waren nicht alle Sänger 1. Liga, zumindest für meinen persönlichen Geschmack - denn ich erwarte neben Ausdruck in der Stimme auch Ausdruck im Spiel. Und, als Beispiel, so schön die Stimme von Tezier ist, ein Posa muss für mich etwas mehr "Feuer" haben (was in der frz. Version leider etwas gebremst wird) - sowohl im Stimmlichen als auch im Darstellerischen.

Da hat Kaufmann vielen Kollegen etwas voraus, mag man zu seiner Stimme stehen wie man will.

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26. Oktober 2017
17:48
Argus
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Forumsbeiträge: 246
Mitglied seit:
18. Juni 2012
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D'Arcangelo ist ok, vielleicht nicht unbedingt CL, aber Euro-League. Hat z. B. vergangenes Jahr in Salzburg einen passablen Don G. gegeben, in obiger Rolle muss er sich noch beweisen. Dupuis kenne ich nur von Gerüchten, soll wirklich gut sein.
Alles in allem keine Besetzung, von der man ein halbes Jahr vorher ins Schwärmen geraten muss, aber möglicherweise ist man in Berlin nicht so verwöhnt wie anderswo und so relativiert sich das. An weniger bedeutenden Häusern ist man eben ein Star, wenn man woanders nur Mitläufer ist. Ich kenne dieses Phänomen von Graz oder Linz.

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26. Oktober 2017
08:07
uweberlin
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Forumsbeiträge: 373
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2. Februar 2016
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argus,
na das spricht nicht gerade für Sie

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25. Oktober 2017
22:48
lohengrin
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Forumsbeiträge: 441
Mitglied seit:
11. Mai 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Von Dupuis hört man Wunderdinge und Ildebrando ist doch auch nicht schlecht.

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25. Oktober 2017
20:36
Argus
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Forumsbeiträge: 246
Mitglied seit:
18. Juni 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

uweberlin, meinen Sie das? Das reißt mich nicht wirklich vom Hocker, vielleicht mit Ausnahme Harteros:

Besetzung
Musikalische Leitung
Ido Arad
Philipp II.
Ildebrando D'Arcangelo
Don Carlo
Yosep Kang
Rodrigo, Marquis von Posa
Etienne Dupuis
Graf von Lerma / Herold
N. N.
Der Großinquisitor
Matthew Rose
Ein Mönch
Marko Mimica
Elisabeth von Valois
Anja Harteros
Prinzessin Eboli
Elena Zhidkova
Tebaldo
Alexandra Hutton
Stimme von oben
Siobhan Stagg

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25. Oktober 2017
18:57
uweberlin
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Forumsbeiträge: 373
Mitglied seit:
2. Februar 2016
sp_UserOfflineSmall Offline

Gebe ich Ihnen sogar recht, in der Staatsoper ist es wirklich mau, aber die Marelli Inszenierung ist überwiegend sehr gut

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25. Oktober 2017
18:04
lohengrin
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Forumsbeiträge: 441
Mitglied seit:
11. Mai 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Also das Autodafe im Schillertheater war grausig und in der Form unnötig.
In der Deutschen Oper werde ich im kommenden Jahr das "Vergnügen" haben. Die Besetzung trägt hoffentlich über alles hinweg.

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25. Oktober 2017
17:34
uweberlin
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Forumsbeiträge: 373
Mitglied seit:
2. Februar 2016
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Zerbino
schauen Sie mal die Besetzung des nächsten Don Carlo an der Deutschen Oper an, da freue ich mich heute schon drauf oder denken Sie an die letzte Serie.
Vor allem auch natürlich an die tolle Inszenierung und da vor allem das Autodafe, da bekomme ich jedesmal mehrere Gänsehäute

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25. Oktober 2017
17:26
zerbino
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Forumsbeiträge: 66
Mitglied seit:
27. Dezember 2011
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lohengrin sagt

Hatte ich was von "besser" gesagt?
Einiges ist leichter verständlich, was der Regisseur gemacht hat.
Ein Beispiel: die Damen-Fechtgruppe erschließt sich nicht gleich, aber wenn anschließend Philipp und Posa zu den Floretten greifen und einen angedeuteten Kampf während ihres Disputes zeigen, macht das eine enorme Verstärkung der Wirkung aus. Dann legt Posa das Florett weg und zieht aus einem Briefumschlag (A4) seinen "Antrag auf Verbsserungen in Flandern" heraus, er ist denn "waffenlos". Der König wirft ein Blatt nach dem anderen auf den Boden. Das zeigt die Bildregie der Übertragung nicht so eingängig.
Derartige Ideenstränge gibt es mehrere; sie werden aber nur deutlich, wenn man die ganze Bühne ständig beobachten kann.
Das Verständnis für die Inszenierung steigt dann schon.

Die Damen-Fechtgruppe ergibt sich doch wohl aus der Tatsache, dass die Eboli historisch gesehen einäugig war (und in manchen Inszenierungen trägt sie auch eine Augenklappe), weil sie beim Fechten mit einem Pagen verwundet worden war. Gravierender fand ich, dass beim Autodafe nur ein Verurteilter vorhanden war, der zudem auch nicht exekutiert wurde. Der Regisseur (ein zittriger nervöser kleiner Mensch) hat ja im Interview Stellung genommen und manches an der Handlung wohl mit russischen Opern verwechselt. Erinnerlich an allem ist mir vor allem die herrlich klingende Stimme von Tezier geblieben. Ich als Berliner habe in der Rolle (die man besser auf Italienisch bringen sollte) vor allem immer noch Fischer-Dieskau im Ohr, der natürlich ungleich expressiver sang und mit Greindl das resp. Duett meisterhaft bewältigte.

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