Der Neue Merker

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Andrea Chenier in München
23. März 2017
15:16
Argus
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Forumsbeiträge: 162
Mitglied seit:
18. Juni 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Omerta: "Aber hat sich einer der hier anwesenden Diskutanten schon mal in die Oper gesetzt, ohne das persönliche Gewicht des vorbereiteten Vorurteils mitzuschleppen?"
Ich gehöre dann scheinbar zu einer Minderheit, denn das ist mein Grundprinzip, aber ich habe gewisse Erwartungen. Ich bin dann gelegentlich von manchem Namen enttäuscht, während oft genug No-Names weit über den Erwartungen liegen. Dann erst bilde ich mir ein konkretes Urteil.

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22. März 2017
13:40
zerbino
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Forumsbeiträge: 56
Mitglied seit:
27. Dezember 2011
sp_UserOfflineSmall Offline

lohengrin sagt

Copy: Das Programmbuch für Andrea Chenier kann man über den Shop der BSO bestellen, kostet 8 € (+ Versand?).
Das Buch hat einen Teil über Personen und Begiffe der Französischen Revolution, einen Teil mit Lyrik und Esseys von Andrea Chenier und anderen, darunter Hannah Arendt. Es beinhaltet das komplette Libretto. Aufsätze zu verschiendenen Themenbereichen um die Revolution, eine Biografie von Andrea Chenier, Artilkel über die Entstehung der Oper und die kuriose Aufführungsgeschichte in München vervollständigen die sehr interessante Information. Dann kommt noch ein Bildteil.
Auch enn man nicht in die Oper geht ein interessantes Buch.

Vielen Dank, Lohengrin! Was hat denn nun Hannah Arendt über Chénier zu sagen? Bezieht Sie sich auf Brasillac? Entschuldigung, dass ich mir das ganze Buch noch nicht gekauft habe.

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21. März 2017
23:02
alcindo
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Forumsbeiträge: 113
Mitglied seit:
27. Dezember 2011
sp_UserOfflineSmall Offline

caro Omerta: darf ich Ihnen versichern, dass es hier im forum einige diskutanten gibt, die sehr wohl partituren lesen koennen, die auch die gesungene sprache beherrschen, die jeweiligen opern gut kennen, zteil selbst im musikleben stehen und nicht irgendetwas grundlos oder mit mangelnder fachkenntnis herabmachen wollen. dass es hier auch bei manchen ausrutscher gibt, laesst sich nicht vermeiden und ist typisch fuer ein forum, das halb anonym funktioniert
mit gruss alcindo

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21. März 2017
22:54
alcindo
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Forumsbeiträge: 113
Mitglied seit:
27. Dezember 2011
sp_UserOfflineSmall Offline

geehrte Babayaga: tut mir leid, wenn Ihnen meine schriftform nicht zusagt, so hat halt jeder seine eigenheiten. wuerde ich Ihnen einen brief schreiben, selbstverstaendlich mit weitgehender gross- und kleinschreibung, auch wenn ich im gedruckten merker etwas ablieferte. im internet verwende ich halt grossbuchstaben nur fuer eigennamen und muss mich wundern, dass Ihnen das nicht aufgefallen ist. auch faellt mir auf, dass meine ersten ...satzzeichen auf zeile 12 kommen, komisch, dass Sie ab zeile 4 nicht mehr weiterlesen wollten.... mit diesen zeichen meine ich meistens usw, oder und so aehnlich. oder ich lasse Ihnen zeit, sich selbst einen gedanken zu machen. wenn ich Ihnen eine sprachnachricht schicke, ist ja auch kein unterschied zw gross und klein festzustellen. von wegen fremdsprachigkeit vermuten Sie falsch, ich bin Wiener, habe aber mein halbes leben im ausland verbracht. wenn es Ihnen zu anstrengend ist in meinen beitraegen fehler zu suchen oder zu finden, dann uebergehen Sie sie halt. um bei Ihrer ausdrucksweise zu bleiben: macht nix
trotzdem mit naechtlichem gruss alcindo

post scriptum "alcindo" ist der einzige eigenname, den ich klein schreibe, aber auch wenn ich zb copy zitiere oder kontaktiere, er schreibt sich ja auch so

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21. März 2017
22:36
Omerta
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Forumsbeiträge: 20
Mitglied seit:
21. April 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Auch ich möchte hier meine bescheidene Meinung abgeben. Grundsätzlich finde ich es sehr sehr gut, dass es das Internet gibt, Multimedia, Live Streams.....- Da gibt es sicher noch viele Möglichkeiten Sängerdarsteller zu zerreißen.Übrigens öfter,als wirklich positiv zu berichten- als Außenstehender, der wahrscheinlich nicht auf der Bühne steht, oder womöglich schon "die Hose voll hat", wenn er seiner eigenen Frau in die Augen blicken muss.
Die sogenannten modernen Inszenierungen haben sich mittlerweile längst in eine "progressive" Richtung bewegt, welche diskussionswürdig ist.OK.
Aber hat sich einer der hier anwesenden Diskutanten schon mal in die Oper gesetzt, ohne das persönliche Gewicht des vorbereiteten Vorurteils mitzuschleppen?Wahrscheinlich die wenigsten. Für sensiblere Sänger muss es der blanke Irrsinn sein, gegen das vorhandene Publikum,welches sich großteils mit dem Handy spielt, anzusingen. Jetzt kommt noch die Internetgesellschaft dazu, welche zu Hause sitzt und trotzdem alles besser weiß,als jene die gerade vor Ort sind. Bravo! Ich kann nur sagen: Lasst doch die Kaufmänner, Netrebkos und wie sie alle heißen,in Ruhe singen und genießt doch mal den hoffentlich musikalisch schönen Abend - egal wo. Übrigens, Herr Domingo ist genau in besagter Oper in Wien in den 80er Jahren vor laufenden ORF Kameras "eingegangen", als er die berühmte Arie gesungen hat und ist heute noch "bestens" im Geschäft.

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21. März 2017
22:00
lohengrin
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Forumsbeiträge: 330
Mitglied seit:
11. Mai 2012
sp_UserOnlineSmall Online

Ist sie ja auch, aber eine Vertiefung und Ergänzung hat noch niemandem geschadet.

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21. März 2017
21:32
copy
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Forumsbeiträge: 51
Mitglied seit:
28. Dezember 2011
sp_UserOfflineSmall Offline

alcindo: vollkommen d'accord! Es fehlt nur noch die jämmerliche Form die Handlung in eine Rahmenhandlung zu stecken!
@lohengrin: Danke für den Hinweis. Ich bleibe aber dabei: Oper muss ohne voriges (oder späteres) Lesen eines Programmheftes verständlich sein!

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21. März 2017
21:05
lohengrin
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Forumsbeiträge: 330
Mitglied seit:
11. Mai 2012
sp_UserOnlineSmall Online

Copy: Das Programmbuch für Andrea Chenier kann man über den Shop der BSO bestellen, kostet 8 € (+ Versand?).
Das Buch hat einen Teil über Personen und Begiffe der Französischen Revolution, einen Teil mit Lyrik und Esseys von Andrea Chenier und anderen, darunter Hannah Arendt. Es beinhaltet das komplette Libretto. Aufsätze zu verschiendenen Themenbereichen um die Revolution, eine Biografie von Andrea Chenier, Artilkel über die Entstehung der Oper und die kuriose Aufführungsgeschichte in München vervollständigen die sehr interessante Information. Dann kommt noch ein Bildteil.
Auch enn man nicht in die Oper geht ein interessantes Buch.

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21. März 2017
20:53
Babayaga
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Forumsbeiträge: 5
Mitglied seit:
11. Januar 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

alcindo sagt

lieber copy: wozu eigentlich prommheft oder theaterbuch, bei 90% der jetzigen inszenierungen wird ja sowieso bei der ouverture alles erklaert, eine schreckliche unsitte, was wuerde ein Verdi oder Wagner dazu sagen, wo doch vor allem bei Verdi immer in der partitur vermerkt ist, wann der vorhang hochzugehen hat, und die aktion beginnt( "si alza il sipario"). bei besonders fortschrittlichen regisseuren genuegt auch das nicht, und die aktion beginnt schon vor beginn der vorstellung. ja aber andererseits gibt es ja viel unerklaerbares bei manchen neuen inszenierungen: beispiel der neue Troubadour inWien: der regisseur erklaert, diesen in den spanischen buergerkrieg verlegt zu haben: die fackeln fehlen aber trotzdem nicht...die mannschaft um Luna wird zu Nationalen - Franquisten, die zigeuner um Azucena und Manrico zu republikanern, zu roten. dann machen hier die roten prozessionen mit der madonna, wo die republikaner doch priester und nonnen ermordeten, kirchen anzuendeten oder pluenderten....das sollte man eigentlich erklaert bekommen. erklaert koennte auch werden, dass Leonora von "in questa oscura notte" singt...in tagheller beleuchtung. aber vielleicht haben solche regisseure doch spitzfindige erklaerungen fuer solches, und es bedarf des Theaterbuches oder einer halbstuendigen einfuehrung....
anscheinend gibt es doch ein publikum, das solche nova schaetzt, ich gehoere nicht dazu, ich gehe nicht in die oper um etwas neues heraus zu finden, sondern um schoene stimmen in einer stimmigen auffuehrung zu hoeren. apropos Trovatore, die "alte" Karajaninszenierung war eigentlich viel moderner....
mit gruss alcindo

Sehr geehrter alcindo,

Sie sprechen zwar "copy" an, doch veröffentlichen Sie den Text hier rundum.
Also erlaube ich mir eine Anmerkung: Ihre Schriftform ist für mich spätestens ab der 3. Zeile schlicht zu mühsam zum Lesen! Dass Sie lediglich einige - und für mich nicht logisch nachvollziehbar ausgesuchte - Substantive groß schreiben ist das eine. Dass Sie Satzzeichen lediglich als Ausdruck von "Jetzt erhebe ich meine Stimme zu einem offenen Satzende hin ..." verwenden, macht die Verständlichkeit auch nicht größer.
Im Ergebnis bedeutet das: ich schalte ab Zeile 4 ab! Und gehe inhaltlich nicht mehr mit.

Kann ein Kunstgriff sein - dann Gratulation: gelungen! (Allerdings kommt inhaltlich genau nix an)
Kann der Ausdruck von Fremdsprachigkeit sein - dann erstaunt die Fülle an (in Europanorm gemessenem) C - Vokabular.
Kann ein Missverständnis zum Thema "virtuelle Kommunikation" sein: dann passt die Information, dass auch hier die allgemeinen Rechtschreibregeln gelten.
Kann die Idee sein, dass ein/e Leser /in die Aufgabe hat, dem Schreibenden auf seinem wie immer gearteten Weg zu folgen. Dann stelle ich fest: ich bin nicht weiter die Leserin!

Mit interessierten, derzeit allerdings nur gefrusteten Grüßen, Babayaga.

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21. März 2017
18:39
alcindo
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Forumsbeiträge: 113
Mitglied seit:
27. Dezember 2011
sp_UserOfflineSmall Offline

lieber copy: wozu eigentlich prommheft oder theaterbuch, bei 90% der jetzigen inszenierungen wird ja sowieso bei der ouverture alles erklaert, eine schreckliche unsitte, was wuerde ein Verdi oder Wagner dazu sagen, wo doch vor allem bei Verdi immer in der partitur vermerkt ist, wann der vorhang hochzugehen hat, und die aktion beginnt( "si alza il sipario"). bei besonders fortschrittlichen regisseuren genuegt auch das nicht, und die aktion beginnt schon vor beginn der vorstellung. ja aber andererseits gibt es ja viel unerklaerbares bei manchen neuen inszenierungen: beispiel der neue Troubadour inWien: der regisseur erklaert, diesen in den spanischen buergerkrieg verlegt zu haben: die fackeln fehlen aber trotzdem nicht...die mannschaft um Luna wird zu Nationalen - Franquisten, die zigeuner um Azucena und Manrico zu republikanern, zu roten. dann machen hier die roten prozessionen mit der madonna, wo die republikaner doch priester und nonnen ermordeten, kirchen anzuendeten oder pluenderten....das sollte man eigentlich erklaert bekommen. erklaert koennte auch werden, dass Leonora von "in questa oscura notte" singt...in tagheller beleuchtung. aber vielleicht haben solche regisseure doch spitzfindige erklaerungen fuer solches, und es bedarf des Theaterbuches oder einer halbstuendigen einfuehrung....
anscheinend gibt es doch ein publikum, das solche nova schaetzt, ich gehoere nicht dazu, ich gehe nicht in die oper um etwas neues heraus zu finden, sondern um schoene stimmen in einer stimmigen auffuehrung zu hoeren. apropos Trovatore, die "alte" Karajaninszenierung war eigentlich viel moderner....
mit gruss alcindo

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21. März 2017
17:40
zerbino
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Forumsbeiträge: 56
Mitglied seit:
27. Dezember 2011
sp_UserOfflineSmall Offline

copy sagt

lohengrin: Ich möchte in JEDEM Fall eine Oper verstehen und erleben ohne seitenlange Abhandlungen im Theaterprogramm oder wie sie schreiben Theaterbuch vor- bzw. nachzulesen!!!

Da das Theaterbuch zur Chénier-Inszenierung nur in München zu erhalten ist und ich nur von den Autoren gehört habe, erstaunt es mich, dass Hannah Arendt darunter firmiert. Mir ist nicht bekannt, dass sie etwas über Chénier geschrieben hat, oder irre ich mich?

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16. März 2017
09:08
lohengrin
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11. Mai 2012
sp_UserOnlineSmall Online

Geschätzter ac, Ihrem Tagekommentar entnehme ich, dass Sie (zumindest) mich nicht ganz richtig verstanden haben. Klar, ich lasse mich von Kaufmanns Gesang berühren und bin daher ein sogenannter Fan. Das verstellt aber keinesfalls den Blick auf Unverschämtheit und Kenntnislosigkeit bei Schreiberlingen wie diesem Herrn Brug. Was muss er auf Villazon draufhauen, was muss er Anja Harteros heruntermachen? Was muss er, wie die übelsten Tartschtanten mit Mutmßungen um sich werfen, die aus allen Zusammenhängen gerissen Fehlinterpretationen Tür und Tor öffnen. Eines stimmt wahrhaftig in Ihrem Kommenter: der Typ braucht solche Leistungsträger, um selber dranpinkeln zu können. Wenn er wenigstens in schlichten Fakten sorgfältg wäre und einen rechtschreibfehlerfreie Text abliefern würde, oder wenn er wenigstens witzig wäre. Nichts davon. Persönlicher Geschmack sollte ausserdem als solcher erkennbar sein. Ich mag auch manche Sänger nicht so gern, aber sage das auch. Weder die Oper noch die Künstler brauchen solche sogenannte Kritiker. Gut fundierte Besprechungen, auch "Kritik" genannt, sind für alle das Beste. Die Künstler können sich darin spiegeln und eventuell darauf reagieren, das Publikum kann dem Geschriebenen vertrauen ("Da geh ich nicht rein, der Brug hat schlecht darüber geschrieben" oder umgekehrt). Bosheit sollte kein Forum bekommen.

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15. März 2017
23:39
lohengrin
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11. Mai 2012
sp_UserOnlineSmall Online

So ist es. Nur bin ich kein sogenannter Kulturjournalist und kann mir daher eine private Vorliebe leisten. Wer professionell kritisiert, sollte erstens was von der Sache verstehen und zweitens in der Lage sein, seine Darlegung zu begründen. Bei Herrn Brug vermisse ich das Eine ud das Andere.

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15. März 2017
23:25
spiderman
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22. Februar 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

... die Sie wiederum sehr gerne kritisieren ... jaja, so hat jeder seine Vorlieben. 😉

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15. März 2017
23:11
lohengrin
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11. Mai 2012
sp_UserOnlineSmall Online

Bei dem letzten "Machwerk" geht es nur vordergründig um Kaufmann. Brug haut auch gleich auf Villazon und Harteros ein, auch Salsi kriegt was ab. Nur Netrebko gilt ihm was.....

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15. März 2017
22:30
spiderman
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22. Februar 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Ich denke, dass Brugs Schreiberei keinen Ruf von jemandem wie Kaufmann schädigen kann. Das schafft er wenn nur selber, wenn seine Leistungen überhaupt nicht mehr stimmen, was nicht der Fall gewesen zu sein scheint. Insofern sind auch die hysterischen Verteidigungsversuche der hartnäckigsten Fans nicht notwendig.

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15. März 2017
15:23
wilhelm-a
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9. Januar 2015
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lohengrin, Brug ist da nicht allein, er glaubt halt er müsse mit Gewalt witzig bzw. sarkastisch sein, kann aber manchmal überschwenglich loben, ihm fehlt die gesunde Mitte. Lesen Sie doch mal Kritiken von Markus Thiel. Er beharrt z.B. darauf, dass Kaufmann undifferenziert nur Forte singen würde, und das bei einem der subtilsten Tenöre die ich je live erleben durfte, da fällt einem nichts mehr zu ein.

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15. März 2017
15:17
andronico
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10. April 2015
sp_UserOfflineSmall Offline

Jedenfalls scheint Jonas Kaufmann - nach Herrn Brug - ein anatomisches Wunder zu vollbringen, wenn er beim Singen die Zunge an der Gaumen drücken kann. Wie das gehen soll - mir ist es jedenfalls nicht gelungen, aber ich bin ja auch kein professioneller Sänger.

Ansonsten - Jonas Kaufmann als Stimmleiche zu bezeichnen halte ich schon für ziemlich daneben. Die Zeit wird zeigen, wie es weitergeht - dass er derzeit nach der Zwangspause vorsichtig agiert, gerade in einer Partie wie dem Chenier ist nachvollziehbar. Pausen, Erkankungen, auch Stimmkrisen hatten nicht wenige der großen Sänger. Und es war gerade mal die Premiere, das ist nur selten die beste Aufführung einer Serie.

Bezüglich seiner Technik rufen die Unken ja schon, seit Kaufmann so im Rampenlicht steht. Aber immerhin, er singt nun dieses Fach schon gut 10 Jahre, mit gleichbleibend großem Erfolg. Und er dürfte vor allem im italienischen Spintofach derzeit nur wenig Konkurrenz haben.

Und dies ewigen Vergleiche mit den großen Sängern der Vergangenheit find ich problematisch. Ja, auch ich finde Bergonzi, Björling, Domingo und wie sie alle heißen großartig. Und heute haben wir Jonas Kaufmann - ich bin dankbar dafür und freu mich auf zwei Live-Besuche im Chernier in München.

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15. März 2017
14:45
lohengrin
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11. Mai 2012
sp_UserOnlineSmall Online

Ich war auch in Paris in der 3.Vorstellung und in London bei den beiden Konzerten. Wilhelm-a, da kann ich nur beipflichten. Was da Herr Brug -geradezu rufschädigend- süffisant in einem sonst als seriös geltenden Medium ausbreitet, kann ich nur mit einem entsprechenden Persönlichkeitsdefizit erklären.... Erstmal ein freundliches Sätzchen, dann Mutmaßungen, zum Teil mit unzutreffenden Scheinfakten belegt, und dann wieder eins von hinten drauf. Das ist seine seit langem zu beobachtende Methode. Er gehörte in ein Boulevard-Blatt, da erwartet der Leser auch nix seriöseres (Rechtschreib-bw. Tippfehler können jedem passieren, sollte aber in solchen Artikeln auch nicht vorkommen).
Dezibel kriegt er dann wieder aus Mailand am 7. Dezember, wenn sein Lieblingssopran mit deren Lieblingstenor dieselbe Oper singt.
"Vorsichtiger": eher eine häufigere Beobachtung bei Kaufmann: die Premiere ist bei weitem nicht die beste Vorstellung, sondern die 3., 4. bw. letzte. Diesmal ist die 3. Vorstellung der Stream, bestimmt nicht ganz unabsichtlich.

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15. März 2017
14:08
wilhelm-a
Member
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Forumsbeiträge: 16
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9. Januar 2015
sp_UserOfflineSmall Offline

Nun, Villazon habe ich nicht gehört. Kaufmann habe ich im Radio gehört, ein Mikrofon verdeutlicht Probleme und ich muss Herrn Brug bzgl. des Chenier beipflichten. Im Haus wird das besser geklungen haben, die Kritik von Markus Thiel, bei Kaufmann immer extrem kritisch, lässt mich das annehmen. Ich vergleiche Herrn Kaufmann nicht mit Alagna, Cura usw. sondern mit seiner Leistung von 2015, auch Herr Brug hat das nicht anders beschrieben.
Seinen Lohengrin vom 24. Januar in Paris konnte ich ebenfalls im Radio hören, von Tenorleiche konnte da keine Rede sein, das war hervorragend gesungen und gestaltet. Davon ausgehend besteht kein Grund zur Sorge, er wird im Moment halt etwas vorsichtiger sein. Wenn Brug die Dezibel fehlten.......seit wann ist Lautstärke ein Qualitätsmerkmal?

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