Der Neue Merker

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Aida London
1. November 2017
14:47
lohengrin
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Forumsbeiträge: 387
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11. Mai 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Wenn es brennt brennen die Garderoben erst recht und mn kann nicht enmal sein <hab und Gut retten. Brandschut ist sehr sehr wichtig, aber in Ö und BRD völlig überzogen.

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1. November 2017
13:47
uweberlin
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Forumsbeiträge: 301
Mitglied seit:
2. Februar 2016
sp_UserOfflineSmall Offline

na ja, diese Ausrede ist doch völlig daneben. Wenn ein Brandfall oder noch schlimmeres passiert, ist es doch völlig schnuppe, wieviele Menschen in einem Haus sind. Sind es "nur" 500 und da liegen Klamotten oder Taschen im weg rum, sind es Hindernisse und können Menschen gefährden

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1. November 2017
10:17
lohengrin
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Forumsbeiträge: 387
Mitglied seit:
11. Mai 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Naja, die 2200 Plätze sind ja nicht wirklich viel, verglichen mit 3000 in Paris oder 4000 in der Met. Nachdem ich im Baubereich gearbetet habe ist mir die Problematik wohl klar, aber der Umgang damit ist erstaunlich unterschiedlich. Wenn das "Trauma" wirklich so groß wäre, würden noch einige andere Maßnahmen fällig sein. Aber das ist eine andere Sache.

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1. November 2017
09:37
Tristan62
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Forumsbeiträge: 38
Mitglied seit:
30. Dezember 2011
sp_UserOfflineSmall Offline

ad Lohengrin: Das hat nichts mit Klassendenken zu tun. Wien hat tatsächlich die strengsten Brandschutzvorschriften. Das hat mit dem historischen Trauma des Ringtheaterbrandes mit zumindest rund 380 Toten - manche Berichte sprechen von weit mehr - zu tun.
Natürlich hat für den Katastrophenfall jedes Haus einen Plan für eine geordnete Räumung, aber wenn trotzdem eine Panik ausbricht, können in den Reihen stehende Taschen oder heruntergefallene Kleidungsstücke ganz schön hinderlich sein. Es ist immer so: Solange nichts passiert, ist alles ok. Aber wenn etwas passiert, heißt es dann immer: "Wie konnte das passieren?". Ich hatte beruflich 40 Jahre mit Schadenereignissen zu tun und für mich gibt es in dieser Hinsicht nichts mehr, was es nicht gibt.

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1. November 2017
07:05
uweberlin
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Forumsbeiträge: 301
Mitglied seit:
2. Februar 2016
sp_UserOfflineSmall Offline

ach Argus,
ohne Streit ist doch langweilig und die Versöhnung um so schöner :-)))) Ich bin halt manchmal ein bisschen boshaft

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31. Oktober 2017
23:12
lohengrin
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Forumsbeiträge: 387
Mitglied seit:
11. Mai 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Das Thema Garderobe wird wohl in vielen Häusern sehr unterschiedlich gehandhabt.
An der WSO durfte man das Jackett nur dann behalten, wenn man es anbehält und es offensichtlich zur "Fest"-Kleidung gehört; angeblich wegen Brandschutz (ein toller Witz). Ausserdem muss man die Klassengesellschaft, die sich in den Rängen abbildet, auch in Sachen Garderobe hinnehmen..........
In ROH London kann man die Garderobe mit hineinnehmen oder abgeben, ganz pragmatisch. Da gehen Leute nach der Arbeit in die Oper und haben sogar ihre Taschen dabei.
Ähnlich in der Met. Dort gibt es für ca. 4000 Plätze nicht mal 200 Garderoben. Man stopft seinen Mantel und eventuelle Tüten oder Taschen unter den Sitz.
Opera Bastille: da hab ich meine Jacke und einen Beutel mit hinein genommen, hat niemanden gestört (hatte zudem noch Glück mit einem Randplatz, wo ich alles gut hinlegen konnte).
In München gebe ich meinen Koffer, den ich meist noch bei mir habe, weil ich zuvor nicht in mein Quartier gehen kann, mit ins Nationaltheater. Es ist offenbar egal, welche Garderobe man benutzt (ich lasse den Koffer im EG, auch wenn ich auf der Galerie meinen Stehplatz habe).
In meinem "Heimathaus" wähle ich meist eine Kledung, die keine Garderobenbenutzung erfordert.

So sind die Gepflogenheiten sehr verschieden....

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31. Oktober 2017
21:46
Argus
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Forumsbeiträge: 206
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18. Juni 2012
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uweberlin, dacor, die Fächer habe ich vergessen, und dann noch die Besucher, die mitdirigieren, die ergänzen perfekt dieses Panoptikum. Wir verstehen uns prächtig und wenn Sie singende "Monumente" auch noch leben lassen, werden wir noch gute Freunde.

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31. Oktober 2017
16:12
uweberlin
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Forumsbeiträge: 301
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2. Februar 2016
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Argus
mir gehts auch vom Alter her so Aber toll, wenn andere auch diese Erfahrungen sammeln.
tristan
hier ist es wohl auch ähnlich, ein paar ganz wenige gibt es, die festangestellt sind, und früher wurden diese Besucher auch zurückgewiesen.
Das ist auch eine "nette" Geschichte, die einem mir bekannten Berliner Kritiker und Autor, Albrecht Selge, kürzlich passierte
Eine Frage, die nicht beantwortet wird, und einen Wunsch, der sich nicht erfüllt, ruft die ausdauernd fächerwedelnde Dame in der eigenartigen Aufführung der h-Moll-Messe durch die Berliner Philharmoniker unter Ton Koopman (Bericht) beim Konzertgänger hervor.

Wäre es besser, so die Frage, die Dame würde mit ihrem Fächer im Takt wedeln statt in jener freien Polyrhythmik, die im Zusammenspiel mit Bach den Eindruck einer Bild-Ton-Schere evoziert, oder wäre Wedelei im Taktmaß noch ärger?

Der Wunsch indes, die hinter der luftbedürftigen Polyrhythmikerin sitzende elegante Seniorin möge ihrem deutlich erkennbaren Impuls willfahren, nach vorne zu greifen und den Fächer an sich und zu zer-reißen, scheitert offenbar am unabkratzbaren Firnis der Zivilisation; was diese elegante Seniorin zu einem bewundernswerten Menschen macht, aber doch auch schade ist

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31. Oktober 2017
16:06
Argus
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Forumsbeiträge: 206
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18. Juni 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Genau, Kontrolle und Umsetzung der Regeln sind das Problem, da gibt es viel Luft nach oben, nicht nur in Wien oder Berlin. Und das mit den Jungen kann ich auch bestätigen, es sind öfters die älteren Jahrgänge (denen ich angehöre), die verhaltensauffällig sind (zu denen ich mich nicht zähle).

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31. Oktober 2017
15:21
Tristan62
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Forumsbeiträge: 38
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30. Dezember 2011
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Wie Semjon Kotko richtig bemerkt, steht das auch in Wien in der Hausordnung, wird aber offenbar vom Saaldienst nicht exekutiert. Ich kann mich noch an früher - ist aber sicher gefühlte 20 Jahre her - erinnern, als die Billeteure - damals waren sie noch vom Haus und nicht von einer externen Firma - Zuschauer, die mit Überkleidung in den Zuschauerraum kamen darauf hinwiesen, daß sie, wenn sie sie nicht in der Garderobe abgeben wollen, den ganzen Abend über anhaben müssen.

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31. Oktober 2017
15:05
uweberlin
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Forumsbeiträge: 301
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2. Februar 2016
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ich habe das auch schon des Öfteren bei der "Chefin" der Schliesser angesprochen, auch schon bei entsprechenden Personen in der Leitung des Hauses, aber..... Sie sehen ja, leider........ Sie hätten ja den Platz wechseln können, war ja, wie leider alle 3 Vorstellungen sehr schlecht besucht, unverständlicherweise. Das sollte jetzt keine Kritik sein, sondern ironisch, bevor ich hier wieder beschimpft werde....

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31. Oktober 2017
14:34
semjon_kotko
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Forumsbeiträge: 11
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13. April 2014
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Gestern "Elektra" in der Deutschen Oper in Berlin auf der Galerie. Die Beleuchtung wird knapp vor Beginn langsam dunkler. Zwei Personen mit "dicken" Plastikjacken und mittelgroßen Taschen kommen in letzter Sekunde in meine Reihe, nehmen neben mir Platz, entledigen sich noch hastig und geräuschvoll ihrer Jacken, und dann kam es wie es kommen musste: Beim ersten Agamemnon-Akkord das unvermeidliche Reißverschlussgeräusch der Taschen, das man allerdings oftmals auch von jenen hört, die schon zehn Minuten lang ohne jede Aktion am Platz gesessen sind und exakt zum Beginn der Oper dann doch noch irgendwelche wichtigen Dinge - welche eigentlich? - herauskramen müssen. Dies ist offenbar genau so ein Naturgesetz wie jene, die in Piano-Schlussakkorden schon mit dem Autoschlüssel rascheln müssen...
Ich bin sonst kein Regelfanatiker, aber dass Überbekleidung in der Garderobe zu verharren hat, könnte man in der Tat ganz einfach in der Hausordnung durchsetzen (in der Wiener Staatsoper ist dies auch der Fall). Zumal die Garderobe in der Deutschen Oper gratis ist. Ich hatte jedenfalls gestern keinerlei Interesse daran, dass in den knapp zwei Stunden "Elektra" die lächerliche Pelzkapuze der Plastikjacke halb auf meinem Bein lag...
Zu Eintrag 8 von Uweberlin: Völlig richtig! Vorgestern in der Philharmonie bei der 10. Schostakowitsch mit Rafael Payare: So viele jüngere und ganz junge Leute wie an diesem Abend sieht man im Wiener Musikverein wohl nicht einmal in einem ganzen Monat. Und niemand von ihnen - zumindest in meinem Umfeld - war unruhig, ganz im Kontrast zum gesellschaftlichen Plusquamperfekt im letzten Lebensabschnitt, dessen ExponentInnen unruhig werden, wenn sie nicht Beethoven oder Brahms zu hören bekommen. Anders kann ich mir dieses permanente Gehuste nicht erklären.

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31. Oktober 2017
14:22
Argus
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Forumsbeiträge: 206
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18. Juni 2012
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Ok, Ausnahmen sind genehmigt (grins), aber es sollte nicht zur Regel werden.
Schlimm sind auch raschelnde Kleider, wobei jede Bewegung zu hören ist, habe das schon mal erlebt.

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31. Oktober 2017
13:23
uweberlin
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2. Februar 2016
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Maria
in dem Fall hätte ich auch vollstes Verständnis....
Ich weiss ja nicht, wie das in Österreich ist, aber bei uns nur noch sehr sehr selten zu beobachten, die Damen in ihren Pelzjäckchen, die ausgeführt werden mussten und sich dann im Sessel breit machten, waren auch sehr beengend :-))

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31. Oktober 2017
12:54
MariaBoccanegra
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15. Februar 2013
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Eine warme Jacke am Platz ist lästig - aber das Einchecken in einem Hotel ohne Zahnbürste um 23 Uhr oder eine Stunde frieren an einem Bahnhof oder einer Bushaltestelle ist halt noich lästiger.

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31. Oktober 2017
12:21
uweberlin
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Forumsbeiträge: 301
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2. Februar 2016
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völlige Zustimmung, es wird aber zumindest hier in Berlin immer schlimmer, aber wie ich aus den Antworten ersehe, nicht nur hier. Wenn ich das so überblicke, sind es auch nicht immer unbedingt "Touris"
Habe mich allerdings in der letzten Zeit auch gefreut, junge Menschen, Schulklassen wie ich vermute, sich disziplinierter verhalten, wie gesetzte Personen.
Ein tolles Beispiel letzte Woche erlebt, 2. Sinfonie Mahler und in 2 Reihen vor mir so ca. 20 Schüler, wie die diesem "Brocken" fasziniert gefolgt sind

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31. Oktober 2017
12:10
Argus
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Forumsbeiträge: 206
Mitglied seit:
18. Juni 2012
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Wäre ganz einfach mit einer entsprechenden Hausordnung zu regeln: 1) Alle Kleidungsstücke, die man während der Vorstellung nicht am Körper trägt, sind verbindlich an der Garderobe abzugeben 2) Elektronische Geräte sind abzuschalten und nur in den Pausen zu benützen. Wer das nicht akzeptiert, ist herzlich, aber verpflichtend aufgefordert, sich damit unverzüglich aus dem Zuschauerraum zu begeben.

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31. Oktober 2017
12:04
Argus
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Forumsbeiträge: 206
Mitglied seit:
18. Juni 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Auch lästig, aber die Jacke im Zuschauerraum ist bei Weitem nicht so unangenehm wie Nahrungsaufnahme während "Celeste Aida" oder Handyaktivitäten - da müssten die Häuser rigoros durchgreifen. Auch das Mitlesen von Partituren am Tablet ist höchst störend, weil permanente Lichtquelle - habe ich bei einem Sitznachbarn in der MET schon erlebt.

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31. Oktober 2017
11:10
uweberlin
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Forumsbeiträge: 301
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2. Februar 2016
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Maria,
sicherlich gibts Ausnahmen, aber ich würde es unter normalen Umständen, vor allem in der kalten Jahreszeit ausserdem lästig finden.
In der Deutschen Oper sind die Garderobieren eigentlich so nett, und legen die Garderobe bei solch Gründen auch an die Seite, so dass keine Wartzeiten entstehen.

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31. Oktober 2017
11:03
MariaBoccanegra
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Forumsbeiträge: 28
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15. Februar 2013
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Hin und wieder behalte auch ich meine Jacke auf dem Sitz: wenn ich Sorge habe durch die Wartezeit bei der Garderobe meinen Zug oder Bus zu verpassen und lange warten bzw spätabends ein hotelzimmer suchen zu müssen (besonders in Linz - eine Stunde auf dem linzer Bahnhof ist spätabends eine ziemlich mulmige Angelegenheit); bei einer Nachmittagsvorstellung in Graz kann es auch knapp bis zum LETZTEN Zug nach Wien werden, und selbst in Bregenz riskiert man nach der Hausoper eine Stunde am sehr ungemütlichen und zugigem Bahnhof wenn man einen Regionalzug knapp verpasst hat.

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