Der Neue Merker

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Adriana
14. November 2017
10:09
MobyDick
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Forumsbeiträge: 8
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28. April 2014
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Werte Mme. Lohengrin,
meinten sie Skarpia aus Toska ?
Vielleicht können sie sich bei Thomas Prochazka ein paar überzählige "C" ausborgen ?

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14. November 2017
09:37
Argus
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Forumsbeiträge: 245
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18. Juni 2012
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Werte Mme. Lohengrin, das hat HK a) nicht als Historiker, sondern in einem völlig anderen Zusammenhang gesagt, war von mir b) abstrakt und c) natürlich ironisch gemeint. Und Oper konstruiert ja gerne aus historischen Ereignissen Fiktion mit erfundenen Personen, so ernst sollte man das nicht nehmen.

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14. November 2017
08:58
lohengrin
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Forumsbeiträge: 441
Mitglied seit:
11. Mai 2012
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Wollen wir uns auf der Neveau von Hand Krankl (der ein hervorragender Fussballspieler, aber meines Wiessens kein Historiker war) begeben?
Das nächste Mal ist es auch nicht interessant, ob Skarpia der Polizeichef von Rom oder Gumpoldskirchen ist, ob Violetta die Gattin von Macbeth ist oder Figaro Hausmeister bei Filippo II..................

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14. November 2017
08:48
Argus
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Forumsbeiträge: 245
Mitglied seit:
18. Juni 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Ja, copy, deiner Rezension ist nichts hinzuzufügen, ein großer Opernabend und Beczala hat auch wieder in die Spur zurückgefunden. Da ist es dann nicht so wichtig, um welchen historischen Moritz es sich gehandelt hat, alles andere ist primär, um es mit den Worten Hans Krankls zu sagen.

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13. November 2017
13:47
lohengrin
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Forumsbeiträge: 441
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11. Mai 2012
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Ist der Antrieb für die Geschichte! Warum war Moritz wohl in Paris, warum hat er sich an die Herzogin gehalten und die Schauspielerin zeitweise zurückgestellt?
Es gibt eine sehr interessant geschiebene Biografie über Moritz, der im übrigen ein ausgesprochen fescher Mann war!

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13. November 2017
13:18
Argus
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Forumsbeiträge: 245
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18. Juni 2012
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Ist aber im Gesamtzusammenhang eine Fußnote oder bestenfalls eine Randnotiz.

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13. November 2017
10:55
TP
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10. März 2012
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Argus: Lohengrin hat recht, ich habe mich geirrt. Der sächsische Moritz, um welchen es hier geht, war nicht Kurfürst, sondern wurde 1711 von August II dem Starken der Rang eines Grafen zuerkannt. Der andere Moritz (der Kurfürst) lebte von 1521 bis 1553.

Also: Ja, ich habe einen Irrtum begangen, und ja, ich werde es ausbessern.

TP

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13. November 2017
09:42
Argus
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Forumsbeiträge: 245
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18. Juni 2012
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Ich halte nichts von Fragmenten, Lohengrin, ich war am Do. live vor Ort und habe gestern die v o l l s t ä n d i g e Übertragung gehört. So kann man sich ein Bild machen und auch TP hat seine historischen Aussagen bestätigt.

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13. November 2017
09:38
TP
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Forumsbeiträge: 3
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10. März 2012
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lohengrin sagt

Katastophaler Fehler in der "schwärmerischen" Kritik von Thomas Prochazka: "Adrienne Le Couvreur unterhielt eine über Jahre währende Beziehung zu Moritz, dem Kurfürst von Sachsen."
Moritz von Sachsen war der illegitime, erstgeborene und bei weitem begabteste Sohn von Kurfürst August von Sachsen (und Aurora von Königsmarck , einer bekannten Schönheit irer Zeit; deshalb vergleicht Maurizio auch Adriana mit ihr). Angetrieben von seinen Talenten und der zurückgesetzten Position, strebte er zeitlebens nach einem eigenen Territorium, was er kurze Zeit auch in Kurland fand.

Wenn die diversen Schreiber über Vorstellungen schon recht eigenwillige Einschätzungen der Darbietungen anbieten ( es sei ihnen gegönnt), die historischen Fake sollten BITTESEHR stimmen. Wkipedia hilft da gerne weiter.

Werte(r) Lohengrin,

Sie haben natürlich recht: Die historischen Fakten sollten stimmen (auch um ein Uhr nachts). Darf ich, Ihrer Anregung nachkommend, einen Auszug aus Wikipedia (deutsch) zitieren?

" [...] Herzog Moritz von Sachsen wurde bereits kurz nach der Schlacht am 4. Juni 1547 im kaiserlichen Feldlager nahe dem Hofgestüt Bleesern, südlich von Wittenberg, zum Kurfürsten von Sachsen erhoben. [...]"

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Moritz_(Sachsen), zitiert nach: Friedrich Gottlob Leonhardi: Erdbeschreibung der churfürstlich- und herzoglich-sächsischen Lande, Bd. 1, Leipzig 1802, S. 378

Weitere Quelle (englisch): https://en.wikipedia.org/wiki/Maurice,_Elector_of_Saxony

Sollte das faktisch falsch sein, ersuche ich um die Angabe jener Quellen, welche eine andere Lesart erfordern.

Vielen Dank,
Thomas Prochazka

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13. November 2017
09:01
lohengrin
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Forumsbeiträge: 441
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11. Mai 2012
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?????????????
Diese sachlichen Fehler, die wegen der heute zu Verfpgung stehenden Mittel nicht sein müßten regen mich auf.
Da gerät alles was in dem Beitrag steht, ins Zwielicht. (Hab mir gestern die erste Hälfte der Radioübertragung angehört...)

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13. November 2017
08:48
Argus
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Forumsbeiträge: 245
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18. Juni 2012
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Versuch einer negativen Konditionierung, Lohengrin?

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13. November 2017
08:03
lohengrin
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Forumsbeiträge: 441
Mitglied seit:
11. Mai 2012
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Katastophaler Fehler in der "schwärmerischen" Kritik von Thomas Prochazka: "Adrienne Le Couvreur unterhielt eine über Jahre währende Beziehung zu Moritz, dem Kurfürst von Sachsen."
Moritz von Sachsen war der illegitime, erstgeborene und bei weitem begabteste Sohn von Kurfürst August von Sachsen (und Aurora von Königsmarck , einer bekannten Schönheit irer Zeit; deshalb vergleicht Maurizio auch Adriana mit ihr). Angetrieben von seinen Talenten und der zurückgesetzten Position, strebte er zeitlebens nach einem eigenen Territorium, was er kurze Zeit auch in Kurland fand.

Wenn die diversen Schreiber über Vorstellungen schon recht eigenwillige Einschätzungen der Darbietungen anbieten ( es sei ihnen gegönnt), die historischen Fake sollten BITTESEHR stimmen. Wkipedia hilft da gerne weiter.

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10. November 2017
10:20
lohengrin
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Forumsbeiträge: 441
Mitglied seit:
11. Mai 2012
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Wer sich von der Inszenierung ein Bild machen möchte, ohne die Chance zu haben, in London oder Wien in eine Vorstellung gehen zu können, kann sich bei der DVD (ROH) informieren.

Mich wundert, dass kein Stream vorgesehen ist...................

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10. November 2017
10:08
Argus
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Forumsbeiträge: 245
Mitglied seit:
18. Juni 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Vorweg, es war ein Traumabend auf Topplevel, bestens einstudiert, mit einer Netrebko in Bestverfassung, einem kongenialen Tenor und ausgezeichnet besetzten Nebenrollen. Auch das Dirigat war vom Feinsten. Ich bin zu wenig Musikwissenschaftler, um die Vorstelleng in seine Einzelteile zu fragmentieren, aber aus dem Bauch eines einfachen Musikliebhabers heraus war es ein großer Opernabend. Man könnte natürlich auf höchstem Niveau raunzen und bemängeln, dass Beczala gegen Ende ein wenig schwächelte oder Sopran und Mezzo (die Stimme von Netrebko ist dünkler geworden, Zhidkova ist ein eher heller Mezzo) eine sehr ähnliche Stimmlage hatten, was im der Duettszene gestört hat, aber damit macht man sich höchstens lächerlich.
Auch die Inszenierung war recht ansehnlich, Fortschrittliche werden meinen, zu traditionell und konservativ, de facto gepflegt und authentisch.

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10. November 2017
08:07
lohengrin
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Forumsbeiträge: 441
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11. Mai 2012
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Bin schon wieder auf Genauigkeits-Kurs:
Die Herzogin ist keineswegs die "Ex-Geliebte", sondern genießt sogar (aus Karrieregründen) den Vorzug, bis Maurizio, gerufen vom treuen Minnochet in letzter Minute herbei eilt (wie Alfredo oder Rudolfo) und die Sterbende in die Arma schließt.
Unbedingt zu erwähnen: Die Produktion stammt aus London, 2010 (habe erst im Februar die Original-Adriana mit einem jungen frischen gutaussehenden Maurizio (Brian Jagde) mit toller Stimme erlebt).

Kleine Anekdote zu dieser Inszenierung: McVicar hat den Maurizio so charakterisiert: "Er erscheint unrasiert, mit wildem Haar, dreckigen Stiefeln und nach Pferden riechend; das lieben die Frauen!" (Antwort des Premieren-Maurizion in London: "I will try to do my best!")

Ausserdem: "...kein knalliger Puccini-Tosca-Verismo....": bittesehr!!! Vielleicht kann man sagen: dafür jede Menge "Schmalz", nicht unähnlich Giordano?

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