Der Neue Merker

Online Merker-Forum

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Adriana
23. November 2017
12:16
Argus
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Forumsbeiträge: 214
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18. Juni 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Da haben Sie nicht ganz unrecht, doch eine nachrangige Besetzung ist bei der AL schlimmer als bei den von Ihnen genannten Werken. Es gibt allerdings Opern, die man kammermusikartig dahinträllern kann und die trotzdem anhörenswert sind, etwa die Traviata oder den Liebestrank.

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23. November 2017
11:27
lohengrin
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Forumsbeiträge: 392
Mitglied seit:
11. Mai 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Haben Sie schon mal eine Tosca, Boheme oder Camen in "zweitklassiger Besetzung" erleben müssen? Da bleibt von den hochgelobten Werken auch nicht viel übrig.......

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23. November 2017
11:19
Argus
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Forumsbeiträge: 214
Mitglied seit:
18. Juni 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Die Adriana verdient es durchaus, regelmäßig aufgeführt zu werden, ich persönlich halte sie für musikalisch aber nicht ganz so wertvoll wie vergleichbare Werke, etwa Chenier, Bajazzo, Cavalleria, etc. Ist aber letztlich Geschmacksache, trotzdem klingt die Oper für mich nur in einer Primärbesetzung wirklich gut, mit zweitklassiger Besetzung würde ich sie mir nie anhören.

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23. November 2017
11:12
lohengrin
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Forumsbeiträge: 392
Mitglied seit:
11. Mai 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Oje, diese Tippfehler; entschuldige mich bei Umberto Giordano!

Den Andrea Chenier liebe ich sehr, eben läuft eine ziemlich gute Produktion in unserem Opernhaus.
Da fallen mir aber eher Vergleiche mit Tosca ein:
Vissi d`arte - La mamma morta
Recondita armonia - Improvviso
Te Deum - Nemico della patria
Liebesduette im jeweils letzten Akt

Mit tut es leid, dass Adriana so schlecht angesehen wird, hat die Oper nicht verdient. Da gäbe es andere, über deren musikalische und dramaturgische Qualität, vom Libretto ganz zu schweigen, in die Tonne werfen könnte und trotzdem werden sie rauf und runter gespielt.

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23. November 2017
10:54
Argus
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Forumsbeiträge: 214
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18. Juni 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Heißt natürlich Giordano, jetzt hat mich lohengrin irritiert, sorry.

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23. November 2017
10:52
Argus
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Forumsbeiträge: 214
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18. Juni 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Ich würde Giordani, von dem übrigens nicht nur der grandiose Chenier, sondern auch Fedora nach wie vor aufgeführt werden, qualitativ nicht in einen Topf mit Cilea werfen, abgesehen davon, dass die Adriana gelegentlich wie die kleine Schwester vom Andrea, nur auf tieferem Niveau, klingt und auch der Ablauf einige Parallelen hat (Baritonszene, Schlussduett etc.). Die Cavalleria oder der Bajazzo heben sich musikalisch durchaus positiv von der Adriana ab.

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23. November 2017
09:32
lohengrin
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Forumsbeiträge: 392
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11. Mai 2012
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Wer eine Vorstellung im Radio gehört hat (dank Mediathek kann man das Fehlende ja auch noch später nachhören), kann sich schon ein "akustisches Bild" machen.
Steigerung innerhalb einer Serie ist normal, auch bei "Starbesetzung" (deshalb finde ich die Kritiker-Orgien nach Premieren immer so schrecklich).
AL habe ich zuletzt -in derselben Inszenierung- in London im Februar gesehen (Gheorghiu und Brian Jagde). Natürlich kenne ich auch die Erstbesetzung diesr Produktion.
Dass daserk an sich gering geschätzt wird (z.B. von rgus) halte ich für ungerecht. Um die herausragenden Komponisten einer Zeit und Stilrichtung gibt es immer, so auch hier, sehr gute "Trabanten". Cilea, Giordani, letztlich auch Mascagni und Leocavallo, von denen jeweils eine Oper noch heute gespelt wird, sind solche. Da muss man/frau nicht herablassend kommentieren.
Soviel vorab.

Nun zu meinem Hör-Eindruck: Ich stelle mir Adriana elegant und kapriziös, eben französisch, vor, nicht üppig und durschlagskräftig. Maurizio ist ein richtiger Kerl, karrierebewusst, zupackend und leidenschaftlich. Die Leichtigkeit und Leichtlebigkeit der Theaterleute und das Unstete des Militärs hat nichts Bodenständiges, sondern nur den Augenblick. Das habe ich in dem, wasich gehört habe, nicht gefunden....

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23. November 2017
08:45
Argus
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Forumsbeiträge: 214
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18. Juni 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Tja, tristan 48, für manche ist es scheinbar schwierig, Leistungen auf und vor der Bühne gebührend anzuerkennen, und wenn sie nur Fragmente kennen. Das ist dann wie eine Stichprobe mit einer Schwankungsbreite von 80 %.
Übrigens, die 2. Vorstellung soll ja noch besser gewesen sein als die 1.

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23. November 2017
01:04
tristan48
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Forumsbeiträge: 4
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1. September 2013
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Zerbino
Wer die Aufführung nicht - sondern offenbar nur zu einem geringen Teil (wie immer auch) -
gehört hat, sollte sich kein Urteil über deren Qualität anmaßen. Ich kann mich nur Argus anschließen.
Ich war in der zweiten Aufführung.

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21. November 2017
08:28
Argus
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Forumsbeiträge: 214
Mitglied seit:
18. Juni 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Das war schon fast das Pareto-Optimum, zerbino, wenig Luft nach oben, das muss man anerkennen. Auf diesem Planeten kann man dieses Werk, das letztlich musikalischen Durchschnitt repräsentiert, vermutlich nicht besser aufführen. Vielleich auf dem Mars, aber dort war ich zugegebenermaßen noch nicht.

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20. November 2017
17:06
zerbino
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Forumsbeiträge: 60
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27. Dezember 2011
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Argus sagt

"Endlich wieder einmal Operngeschichte geschrieben. Und für ein paar Sekunden stand die Zeit still. Unvergesslich!", "Das Opernglück schien am dritten Abend der aktuellen Serie vollkommen", "wunschlos glücklich!" oder "eine Sternstunde" rezensierten die Merker-Kritiker. Auch in den Medien wurde die Qualität anerkannt, "Sternstunde" (Presse), "Sängerfest" (Wiener Zeitung), "atemberaubend" (Standard) oder "perfekte Symbiose" (Kurier).
Ich kenne zwar "nur" den ersten Abend live, den 2. vom Radio und den 3. vom "Hörensagen", kann mich aber vollinhaltlich dem Geschriebenen anschließen - einer der überzeugendsten von den knapp 1000 Live-Opern die ich bisher erlebt habe, mindestens Top-30.

Ich habe die Netrebko leider nicht gehört, nur einmal mit der Arie aus dem ersten Akt. Es fehlt mir bei den Lobeshymnen etwas der Vergleich zu den größten Interpreten dieser Rolle, der hyper-veristisch interpretierenden Magda Olivero, die immerhin die Billigung des Komponisten fand und etwa zu der Scotto, deren Schülerin Netrebko ja war, die aber ihre Entwicklung kritisch beurteilte.

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20. November 2017
15:08
Argus
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Forumsbeiträge: 214
Mitglied seit:
18. Juni 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

"Endlich wieder einmal Operngeschichte geschrieben. Und für ein paar Sekunden stand die Zeit still. Unvergesslich!", "Das Opernglück schien am dritten Abend der aktuellen Serie vollkommen", "wunschlos glücklich!" oder "eine Sternstunde" rezensierten die Merker-Kritiker. Auch in den Medien wurde die Qualität anerkannt, "Sternstunde" (Presse), "Sängerfest" (Wiener Zeitung), "atemberaubend" (Standard) oder "perfekte Symbiose" (Kurier).
Ich kenne zwar "nur" den ersten Abend live, den 2. vom Radio und den 3. vom "Hörensagen", kann mich aber vollinhaltlich dem Geschriebenen anschließen - einer der überzeugendsten von den knapp 1000 Live-Opern die ich bisher erlebt habe, mindestens Top-30.

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14. November 2017
15:20
lohengrin
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Forumsbeiträge: 392
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11. Mai 2012
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Da wollen wir ihr doch einen ihrer Generation angehörenden Liebhaber gönnen, oder?

Übrigens wollte Verdi Otello urspünglich Jago nennen, ist aber mit Rücksicht auf Shakespeare wieder zu Otello zurückgekehrt. Manchmal wird Carmen auch als "besser: Don Jose" kommentiert, ähnlich Cavaradossi/Tosca.

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14. November 2017
15:15
Argus
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Forumsbeiträge: 214
Mitglied seit:
18. Juni 2012
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Genau, zerbino, zentrale Figur in dieser Oper ist die titelgebende Person.

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14. November 2017
15:08
lohengrin
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Forumsbeiträge: 392
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11. Mai 2012
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14. November 2017
15:05
lohengrin
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Forumsbeiträge: 392
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11. Mai 2012
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Wikipeia: "....Nachdem zu Aachen am 18. Oktober 1748 Friede geschlossen war , zog sich der „maréchal de Saxe“ auf das ihm 1745 vom König auf Lebenszeit zur Nutzung überlassene Schloss Chambord zurück...."
Dort ist er auch gestorben.

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14. November 2017
14:04
zerbino
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Forumsbeiträge: 60
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27. Dezember 2011
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lohengrin sagt

Haben Sie schon gemerkt, dass es nicht um die Vorstellungen (ob toll oder nicht) geht, sondern um sachlich falsche Angaben in einer Besprechung? Der Autor hat sich zur Korrektur bereit erklärt, das sollten Sie auch!

Es istvöllig egal, ob solche Fehler in Zusammenhang mit der WSO oder irgend einer anderen Bühne auftreten, falsch ist falsch. Nehmen Sie das doch endlich zur Kenntnis. Darauf hnzuweisen, hat rein gar nichts mit "überkritischer Haltung" zu tun, weil Fakten dieser Art nicht im den Bereich des -eventuell- zu Kritisierenen steht, sondern zur Substanz des Ganzen gehören.

Es lohnt sich, die schon mal erwähnte Biografie des Sachsen-Sprosses zu lesen; ein interessantes Zeitgemälde!

Die interessantere Figur in der Oper ist in jedem Fall doch Adrienne Lecouvreur, die als damals verfemte Schauspielerin keinen Anspruch auf ein christliches Begräbnis hatte. Voltaire hat sich seinerzeit darüber ausgiebig empört. Dem Marechale de Saxe gehörte eine Zeitlang Schloß Chenonceaux (oder war es Chambord?), wo die prächtige Einrichtung noch heute zu besichtigen ist. Leider gibt es noch kein 2-sprachiges Reclam-Heftchen mit gutem Nachwort zu der Oper wie jetzt Gott sei Dank für den "Andrea Chenier".

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14. November 2017
11:39
lohengrin
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Forumsbeiträge: 392
Mitglied seit:
11. Mai 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Haben Sie schon gemerkt, dass es nicht um die Vorstellungen (ob toll oder nicht) geht, sondern um sachlich falsche Angaben in einer Besprechung? Der Autor hat sich zur Korrektur bereit erklärt, das sollten Sie auch!

Es istvöllig egal, ob solche Fehler in Zusammenhang mit der WSO oder irgend einer anderen Bühne auftreten, falsch ist falsch. Nehmen Sie das doch endlich zur Kenntnis. Darauf hnzuweisen, hat rein gar nichts mit "überkritischer Haltung" zu tun, weil Fakten dieser Art nicht im den Bereich des -eventuell- zu Kritisierenen steht, sondern zur Substanz des Ganzen gehören.

Es lohnt sich, die schon mal erwähnte Biografie des Sachsen-Sprosses zu lesen; ein interessantes Zeitgemälde!

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14. November 2017
11:21
Argus
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Forumsbeiträge: 214
Mitglied seit:
18. Juni 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Liebe Frau Lohengrin, ich bitte um Mäßigung Ihrer überkritischen Haltung im Interesse aller. Es waren 2 famose Opernabende und die Kritiken bilden durchaus die Realität ab. Ich persönlich habe keine gesteigerte Lust, detailliert über Fußnoten zu diskutieren.
Schließen wir das ab und lassen wir es so stehen.

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14. November 2017
10:33
lohengrin
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Forumsbeiträge: 392
Mitglied seit:
11. Mai 2012
sp_UserOfflineSmall Offline

Bitte um Buchstaben-Spenden!
Ein "c" für Tosca würde ich freiwillig an Sie abtreten.

Argus: Librettist und Komponist würden sich schön bedanken, wenn sie Ihren Umgang mit den Ideen und -wie in diesem Fall- historischen Personen kennen gelernt hätten!

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