Der Neue Merker

Deutschland

OPERNCLUB MÜNCHEN e.V- Termine von Künstlergesprächen im November/ Dezember 2016)

Hansa Haus München, Brienner Str. 39:
Sonntag, 20.November 2016, 16.00 Uhr,
Daniel Prohaska
– Moderation Irene Stenzel –

Der bekannte Tenor im Ensemble des Staatstheaters am Gärtnerplatz, Auftritte bisher in Musical, Operette und Oper, tritt in der Uraufführung der Oper Liliom – frei nach dem Bühnenstück „Liliom“ von Ferenc Molnàr – in der Titelrolle auf, eine interessante Produktion des Staatstheaters am Gärtnerplatz unter der Regie seines Intendanten Josef Köpplinger, der auch das Libretto verfaßt hat.

Freitag, 25. November  2016, 20.00 Uhr,
KS Diana Damrau -Nicolas Testé
    Moderation Michael Füting –

Sonntag, 27. November 2016, 14.00 Uhr
im Bratwurstherzl am Viktualienmarkt, Dreifaltigkeitsplatz 1,
Margarethe Luegmair-Ertl,
Modistin an der Bayerischen Staatsoper, die mit Irene Stenzel über ihre Tätigkeit an unserem Haus plaudert

Weiter im Hansa-Haus, Brienner Str, 39
Dienstag, 29. November 2016, 20.00 Uhr
Alexander Tsymbalyuk
    Moderation Irene Stenzel –
Der international bekannte Bassist wirkt  in der Neuproduktion der Lady Macbeth von Mzensk mit und ist uns in verschiedenen Rollen an der Bayerischen Staatsoper ein Begriff, vor allem in der Titelrolle des Boris Godunow.  

Freitag, 2. Dezember 2016, 20.00 Uhr,
Prof.KS Intendantin a.D. und Regisseurin
 Brigitte Fassbaender
    Moderation Irene Stenzel –

Dienstag, 6. Dezember 2016, 20.00 Uhr,
Anja Kampe
– Moderation Irene Stenzel-
Frau Kampe singt die Titelpartie in Lady Macbeth von Mzensk von Dmitri Schostakowitsch.

Die Kostenbeteiligung bei all diesen Gesprächen beträgt ab dieser Saison 5 Euro für Mitglieder, für Gäste 10 Euro.
Mit herzlichen Grüßen

Ihre Irene Stenzel, Vorsitzende

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Die neue Spielzeit 2016/2017 am Nationaltheater Mannheim

 Mit der Spielzeit 2016/2017 startet das Nationaltheater Mannheim in seine 238. Saison und feiert gleichzeitig das 60jährige Jubiläum seines Theaterneubaus am Goetheplatz.

Das Intendantenteam mit Dr. Ralf Klöter (Geschäftsführender Intendant), Burkhard C. Kosminski (Intendant Schauspiel) und Andrea Gronemeyer (Intendantin Schnawwl) sowie Albrecht Puhlmann, der ab September sein Amt als neuer Opernintendant antritt und Stephan Thoss, der mit Beginn der neuen Spielzeit die Tanz-Sparte leiten wird, präsentierte den neuen Spielplan mit 35 Premieren, 13 Uraufführungen, zwei Deutschsprachigen Erstaufführungen und rund 55 Wiederaufnahmen.

 Die Opernsparte unter der Leitung von Albrecht Puhlmann startet mit Giuseppe Verdis Aida in die neue Spielzeit. Mit der Premiere in der Inszenierung von Roger Vontobel feiert Mannheims neuer Generalmusikdirektor Alexander Soddy seinen Einstand beim Mannheimer Publikum.(ab 29.10.16)

Bernhard Forck, Konzertmeister der Akademie für Alte Musik Berlin und Musikalischer Leiter des Händel-Festspielorchesters Halle sorgt für den spezifisch Händelschen Orchesterklang bei der Premiere von Georg Friedrich Händels Hercules in der Inszenierung von Nigel Lowery.(ab 9.12.16)

Mit Il ritorno d´Ulisse in patria / Die Heimkehr des Odysseus in der Inszenierung von Markus Bothe und unter der musikalischen Leitung des renommierten Barockdirigenten Jörg Halubek und seinem Ensemble il Gusto Barocco folgt eine weitere Barockoper in der neuen Spielzeit. Sie ist der erste Teil einer geplanten Monteverdi Tetralogie am Nationaltheater Mannheim. Bis zum Jahr 2020 werden drei Monteverdi-Opern sowie dessen geistliches Werk Die Marienvesper szenisch erarbeitet und im Repertoire gezeigt. Es sind sowohl einzelne als auch zyklische Aufführungen geplant. Die Krönung der Poppea ist für die Spielzeit 2017/2018 geplant. (ab 4.3.2017)

Aus der Vertonung des Chanson-Komponisten Mischa Spoliansky entstand in den 30er Jahren eine Kabarettrevue, die auf Felix Joachimsons utopischem Gedankenspiel Wie werde ich reich und glücklich basiert. Die multimedial arbeitende Hamburger Musiktheatergruppe Kommando Himmelfahrt rekonstruiert vor den Augen des Publikums eine Komödie, die in ihrer Respektlosigkeit von heute sein könnte und zugleich den Charme der zwanziger Jahre atmet. (ab 21.1.2017)

Ein ungewöhnliches Musiktheaterprojekt unter dem Titel La reine/Die Königin (Uraufführung) bringt im Februar 2017 zwei Höhepunkte der Liedliteratur auf die Bühne: Les nuits d´été von Hector Berlioz und Richard Wagners berühmte Wesendonck-Lieder. Die zwei Zyklen aus dem 19. Jahrhundert, die sich ganz der Liebe und dem Geheimnis verschrieben haben, werden in der Regie von Thomas Bischoff mit existentiellen Texten Heiner Müllers und Arthur Rimbauds verbunden. Gesanglich begleitet wird das düster-romantische Werk von Angela Denoke, die als führende Sängerinnen ihrer Generation gilt.(ab12.2.2017)

Mit Robert Schumanns Genoveva dirigiert Aexander Soddy seine zweite Premiere in der neuen Spielzeit. Es inszeniert Yona Kim, die als Regisseurin und Librettistin in der Neuen Musik ebenso zu Hause ist wie bei den Klassikern der Oper. (ab 29.4.2017)

Mit Infinite Now/Unendliches Jetzt folgt eine weitere Uraufführung in der Opernsparte. Regisseur Luk Perceval hat mit seinem erfolgreichen Schauspiel Front einen Zugriff zu einem der schwierigsten Themen des Bühne gefunden, dem Krieg. Die Texte des Schauspiels Front gab er nun in die Hände der israelischen Komponistin Chaya Czernowin. Behutsam verbindet sie Percevals Stück mit der surrealen Kurzgeschichte Homecoming der gefeierten chinesischen Autorin Xue Can und kontrastiert die gewaltsame Geschichte europäischer Männer mit der einer jungen Frau, die Zuflucht am Ende der Welt findet. Unter der musikalischen Leitung von Titus Engel entsteht mit sechs Sängerinnen sowie sechs Schauspielerinnen und Schauspielern eine zeitgenössische Oper um die Zentrifugalkraft der modernen Welt. (ab 26.5.2017)

Kurt Weills Aufstieg und Fall der Stadt Mahagony in der Inszenierung von Markus Dietz beendet die Premierenreihe der ersten Spielzeit des neuen Leitungsteams rund um Albrecht Puhlmann. (ab 1.7.2017)

Die Festlichen Opernabende sind seit nunmehr 40 Jahren fester Bestandteil des Spielplans am Nationaltheater. In der neuen Spielzeit werden Tatiana Serjan als Tosca und Michael Volle als Scarpia die Reihe eröffnen. Es folgen Malin Byström als Elektra und Roberto Saccà als Idomeneo, Peter Seiffert als Alfred und Nikolai Schukoff als Eisenstein in Die Fledermaus, Annette Dasch als Elsa und Wolfgang Koch als Telramund in Lohengrin, Johan Botha als Radames und Erwin Schrott als Ramphis in Aida sowie Hui He als Amalia in Un ballo in maschera

Ab Oktober wird die Oper an unterschiedlichen Spielorten zum Gastgeber einer Veranstaltungsreihe, die sich der stilistischen Offenheit und Vielfalt verschrieben hat. Kammermusik, Liederabende, Weltmusik, Jazz und Pop treffen im neuen Musiksalon aufeinander, der zum Lauschen, Genießen und Diskutieren einlädt. Den Anfang macht am 23. Oktober Get Well Soon mit dem Mannheimer Sänger Konstantin Gropper. Zum Ende der Spielzeit werden Superflu aus Halle eine spannende Kombination aus Elektronik und Orchester präsentieren.

Mit der neuen Spielzeit 2016/2017 wird sich die Opernsparte des NTM verstärkt auch um junge Nachwuchstalente bemühen. Hierfür wird das Internationale Opernstudio ins Leben gerufen. Das in begleitenden Workshops, Meisterklassen und im aufbauenden szenischen Unterricht Erlernte soll unmittelbar auf der Bühne umgesetzt werden. Das Opernstudio ist auf zwei Jahre konzipiert und soll den Sängern eine praxisorientierte, intensive Zusatzausbildung nach dem Studium bieten.

Seit genau 60 Jahren wird Wagners Parsifal traditionell an Karfreitag am NTM gespielt. Die zeitlos schöne Inszenierung des Regisseurs Hans Schüler ist eine Reliquie, die durch immer neue Künstler zu frischem Leben erweckt wird. Ein kleines Festival zu Ehren des Jubilars verbindet Diskussionen, Feiern und Partizipation mit einem Gastspiel und einer Videoinstallation. Im Jubiläumsjahr 2017 wird die Inszenierung gleich vier Mal gespielt: am Palmsonntag (9.4.), Karfreitag (14.4.), Pfingstsonntag (4.6.), Fronleichnam (15.6.). Der Vorverkauf beginnt am 5. Juli 2016.

 

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