Ich will es mal vorsichtig sagen: Karajan war nicht berühmt für seine Inszenierungen.
Wir wollten keine bloße Rekonstruktion. Das Regiebuch ist überdies verloren, und Karajan hat bei aller medialen Fortschrittlichkeit auf eine Verfilmung verzichtet. Die heutigen Zuschauer haben eine andere Wahrnehmung und ein anderes Bewusstsein. Deshalb haben wir Vera Nemirova um eine Personenregie gebeten, die heutigen Maßstäben entspricht und eigene Wege geht…

Das sagt Peter Ruzicka. Die alte Inszenierung wird also mit neuer Wahrnehmung und anderem Bewusstsein gekoppelt. Halbherzigkeit? Lassen wir uns überraschen!

HEUTE wird der Spielplan der Wiener Staatsoper für die Saison 2o17/2018 vorgestellt.

WIENER STAATSOPER: Saisonprogramm 2017/2018. Bereits online auf der Staatsopern-Webseite

Am 5. April 2017 wird die kommende Spielzeit an der Wiener Staatsoper vorgestellt. Ab 12 Uhr wird der gesamte Spielplan 2017/2018 auch auf www.wiener-staatsoper.at[1] verfügbar sein. Ab diesem Zeitpunkt können Karten für die gesamte Saison vorbestellt werden.

AUCH LONDON IST BEREITS DA http://www.roh.org.uk/seasons/2018-19/autumn[2]

Der neue Spielplan der Opéra de Paris ist bisher an uns vorbeigegangen. Nachstehend veröffentlichen wir einen Link zu einer Analyse durch Manuel Brug

http://klassiker.welt.de/2017/01/26/endlich-don-carlos-franzoesisch-komplett-in-paris-die-opera-saison-201718/[3]

 

Vielleicht können wir in unserem Forum ab heute über den Staatsoper-Spielplan diskutieren, mit München oder auch Paris vergleichen – und kommen dabei von der nun schon faden und nicht unproblematischen Hermanis-Diskussion weg, die sich zum Weltanschaulichen entwickelt. Anfangs erfolgte dies auf beachtlichem Niveau, leider mengten sich dann Diskutierer ein, die jede Diskussion zerstören wollen. Es wird also Zeit, dass wir das Thema abdrehen (Sache des Moderators) oder durch die Diskutanten selbst beenden!

Berlin/ Staatsoper: Oper auf Raten
ach sieben Jahren Sanierung soll die Staatsoper Unter den Linden am 3. Oktober festlich eröffnet werden. Der reguläre Spielbetrieb wird aber erst später beginnen
http://www.morgenpost.de/kultur/article210149737/Oper-auf-Raten.html[4]
Wiedereröffnung Berliner Staatsoper: Eine Ouvertüre auf drei Raten
Tagesspiegel[5]

Der Eröffnungstermin wird also halten, gespielt wird vorerst nicht. Das ist eine wohl aus Verzweiflung geborene ganz neue Variante – Copyright by Berlin

„Konzertgänger in Berlin“
Hörstörung (11): Ein Herr kratzt sich am Knie
   Der Segen steil ansteigender Reihen wie im neuen Pierre-Boulez-Saal, die (anders als etwa in unseren Opernhäusern) auch noch nicht ausgewachsenen oder kleingeratenen Hörern uneingeschränkte Sicht auf die Musiker erlauben, verkehrt sich für denjenigen in eine Heimsuchung, dessen Ohr sich auf der Höhe eines fremden Knies befindet, welches offenbar so unerträglich juckt, dass der hinter einem sitzende Herr, zu dem dieses Knie gehört, sich genötigt sieht, sich an selbigem ein ganzes Beethoven-Streichquartett lang zu kratzen.
https://hundert11.wordpress.com/2017/04/04/hoerstoerung-11-ein-herr[6]

Deutschland: Weniger Macht den Intendanten, mehr Macht für das Ensemble. Kann das funktionieren?

Mutlosikeit, Reformstau, klamme Kassen – um viele deutsche Stadttheater steht es schlecht. Auf dem Theaterportal nachtkritik.de fordert der Theaterprofessor Thomas Schmidt eine Umverteilung der Macht.

Intendanten sollten in Zukunft weniger und das Ensemble mehr zu sagen haben, ist Thomas Schmidt überzeugt.

In seiner ausführlichen Analyse auf nachtkritik.de macht der Frankfurter Professor für Theater- und Orchestermanagement vier Konfliktlinien fest, die er auf Deutschlandradio Kultur so zusammenfasst

Theater-Debatte: Theaterprofessor Schmidt: Weniger Macht für Intendanten!
DeutschlandradioKultur[7]

AB HEUTE: HÖLLENTANZ im Theater an der Wien/ Hölle

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Reinhold Brunner, Martin Thoma, Robert Kolar, Georg Wacks und Elena Schreiber. Copyright: Barbara Zeininger

Rechtzeitig zum Osterklang 2017 zeigt das erweiterte Ensemble der „Hölle“ Höhepunkte historisch-kabarettistischer Tanzkunst aus acht Jahren Kabarett „Hölle“. Georg Wacks entwirft mit „Höllentanz“ ein erfreuliches Tanz und Swing Intermezzo zum Osterklang Tanzschwerpunkt.

An drei aufeinanderfolgenden Abenden (5./6./7. April) hat das geliebte Publikum die seltene Gelegenheit noch einmal die größten Tanzschlager der letzten acht Jahre zu genießen: Erleben sie Elena Schreiber mit ihrer engagierten Volkstanzgruppe „Mazzesinsel“ in der denkwürdigen jüdischen Tanzparodie „In Großwardein“, Georg Wacks als Loïe Fuller, „Die Göttin des Lichts“, in seinem berauschenden Serpentinentanz, sowie Stefan Fleischhacker mit seinem einzigartigem Tribut an den verschollenen, verstoßenen und unehelichen Stiefsohn der atemberaubenden Josephine Baker.

Nach meinen Informationen sind die Vorstellungen ausverkauft (keine Gewähr, bitte nachfragen)

HEUTE beim „Online-Merker“

Kommen Sie, sind sind bei freiem Eintritt herzlich eingeladen!

Buchbesprechung

 

Ich war bei der Buchpräsentation (22.3.) in einer Galerie, die vom Sohn der bereits verstorbenen Künstlerin betrieben wird, dabei. Renate Wagner hat das Buch gelesen und rezensiert!

Soshana war eine bemerkenswerte Frau.

Zur Buchbesprechung[8]

Filme der Woche

Film Poster  Free Fire~1
Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE[9]

Es sind die Briten, die Filme auf die Leinwand knallen, die mehr oder minder Nonsense sind, aber verführerisch genug verpackt – „Trainspotting“ ist ein typisches Beispiel dafür. Charakteristischerweise werden alle Drehbuchvorgaben, die etwa bei den Amerikanern schwer klischiert walten, unterwandert. So auch in „Free Fire“ von Regisseur Ben Wheatley, wo Gangster sich nicht wie Gangster, sondern wie dumme Buben benehmen…

Zuerst wirkt alles einigermaßen professionell: Justine („Oscar“-Preisträgerin Brie Larson versucht, sich cool zu geben, lernt aber bald das Fürchten) ist offenbar Agentin, die einen Deal vermittelt. Zwei IRA-Iren, Chris (Cillian Murphy) und Frank (Michael Smiley), wollen in Boston Waffen kaufen (wir sind in den siebziger Jahren, heute sind ja alle – hoffentlich – brav). Vernon (Sharlto Copley) und Martin (der farbige Babou Ceesay) sind die Händler, Ord (Armie Hammer) ist auch dabei, und es gibt eine Menge Schießzeug in der Halle…

Gender-Studies: Die Geschlechterillusion
Gender-Studies haben Sukkurs an den Universitäten in Deutschland und der Schweiz. Sie vertreten die These, dass Menschen ihr Geschlecht frei wählen können. Stimmt das wirklich? Ein Diskussionsbeitrag.
https://www.nzz.ch/feuilleton/gender-studies-die-geschlechterillusion-[10]

Wolfgangsee: Red Bull-Boss Mateschitz kauft weiter ein
Nach dem „Auhof“ direkt am Ufer gehört ihm nun auch das Vier-Sterne-Hotel daneben.
http://money.oe24.at/Topbusiness/Red-Bull-Boss-Mateschitz[11]

Unfassbar, was der Mann mit seinem Red Bull-Getränk für ein Imperium geschaffen hat. Von mir könnte er nicht reich werden, mir ist das Zeug zu süß.

Ich wünsche einen schönen Tag!

A.C