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ANNALISA STROPPA: Die spektakuläre „See-Carmen“

Stroppa Porträt~1 
Fotos: Victor Santiago 

ANNALISA STROPPA

Die spektakuläre „See-Carmen“

Auf der Bregenzer Seebühne wird es heuer drei „Carmen“-Interpretinnen geben. Eine davon ist die Italienerin Annalisa Stroppa. Vermutlich haben die dort Verantwortlichen die sensationellen Kritiken gelesen, welche die Sängerin nach Ihrer Carmen in Limoges geerntet hatte: Schön wie Pénélope Cruz, hieß es da, full voice, fruity timbre, electrifying stage-presence. Annalisa Stroppa, an deren Karrierebeginn Riccardo Muti stand und die heute fest an der Mailänder Scala verankert ist, hat anlässlich ihres Bregenz-Debuts die Fragen des Online Merkers beantwortet.

Von Renate Wagner

Frau Stroppa, Sie werden bei den Bregenzer Festspielen 2017 auf der Seebühne eine der drei Carmen-Interpretinnen sein. Welche sind Ihre Erfahrungen mit dieser Rolle?

Carmen ist eine Rolle, die ich gleich zu Beginn meiner Karriere gesungen habe! Im Jahr 2010 hatte ich die Ehre, bei dem Konzert anlässlich der letzten Runde des Operalia-Wettbewerbs mit dem großen Plácido Domingo das Schlussduett zu singen. Ich hatte gerade meinen Abschluss gemacht, und es war ein unvergesslicher Moment, ohne jede Erfahrung plötzlich von einem Tag auf den anderen an seiner Seite zu singen! Placido Domingo sagte damals zu mir: „Du wirst sehen, dass die Rolle der Carmen dir Glück bringen wird!“ Ich habe mein Debüt in dieser Oper dann bereits 2011 in Trento gegeben und sie anschließend im Jahr 2014 in Limoges gesungen. Diese Produktionen haben mir die Möglichkeit gegeben, mir die Rolle vollends einzuverleiben. Beide Inszenierungen waren modern und in der Gegenwart angesiedelt.

Sind Sie mit Elina Garanca einer Meinung, dass die Carmen wohl die größte Herausforderung für einen Mezzo ist? Und wie viel von sich persönlich bringen Sie in eine solche Partie ein?

Jedes Mal, wenn ich eine Rolle interpretiere, bringe ich etwas von mir selbst ein. Und wenn ich auf der Bühne stehe, identifiziere ich mich derart mit meiner Figur, dass ich wirklich dieselben Emotionen durchlebe. Meiner Meinung nach ist das die einzige Möglichkeit, dem Publikum alle Gefühle zu vermitteln, die man auf der Bühne zeigt. Und so wird es auch bei dieser Bregenzer Carmen sein – und ja, sie ist eine große Herausforderung! Carmen ist solch ein reicher Charakter, dass man gleichsam vier oder fünf verschiedene Rollen konzentriert in einer singt. Carmen ist auch so reichhaltig und tiefgründig, weil darin verschieden Arten von Gesang enthalten sind, die ihre Seelenzustände widerspiegeln, von den Volksgesängen- und tänzen der Habanera und Seguidilla geht man im zweiten Akt zu verführerischen Legato-Gesang mit dem Tenor über, und man endet mit der Dramatik der Kartenarie und des Finales, von der Wirksamkeit der deklamatorischen Stellen gar nicht zu reden.

Man spielt und singt die Carmen ja nicht nur, sie tanzt auch, verlangt sehr viel Körperlichkeit?

Ja, natürlich, Carmen zu interpretieren bedeutet außerdem, zu singen, während man tanzt, und eine Choreografie zu befolgen, und das ist nicht leicht, man muss seine Energie gut einteilen. Aber um dieser Vielfalt wegen liebe ich diese Rolle – Carmens Kraft, ihr Charisma, ihre Entschlossenheit, aber im selben Moment ihre Sensibilität und Fragilität. Von einem emotionalen Blickpunkt aus gibt es sehr viele Facetten, die Rolle ist sehr anspruchsvoll, saugt dich auf und nimmt dich völlig mit!

Was bestimmt eigentlich das Wesen dieser Figur, die ja zweifellos zu den berühmtesten Gestalten der Oper überhaupt zählt?

Ich denke, dass man keinesfalls das Stereotyp einer faszinierenden, aber leichtlebigen und oberflächlichen Zigeunerin verkörpern sollte, die nicht länger als sechs Monate verliebt ist. Man muss über dieses Bild hinausgehen und soll versuchen, sie besser kennenzulernen. Carmen ist eine außergewöhnlich moderne und tiefgründige Frau, im Einklang mit ihren inneren Einstellungen und Überzeugungen. Sie glaubt stark an alles, was sie macht, und folgt ihrem Ideal von Freiheit bis zum Tod, sie opfert sich für diese Freiheit.

Sie haben ja schon in den Thermen des Caracalla gesungen, also Freilicht-Erfahrung, aber die Bregenzer Seebühne ist schon durch ihre enorme Größe und die Abhängigkeit von See und Wetter eine besondere Sache. Nicht alle Sänger riskieren es, dort aufzutreten. Haben Sie sich die dortigen Bedingungen angesehen, bevor Sie zugesagt haben, oder bieten Sie den besonderen Anforderungen mutig und neugierig die Stirn?

Meine bisherigen Erfahrungen mit Vorstellungen unter freiem Himmel waren die Rosina im „Barbier von Sevilla“ und die Lola in „Cavalleria rusticana“ in den Caracalla Thermen in Rom, die Hosenrolle des Stephano in Gounods „Romeo et Juliette“ in der Arena von Verona sowie der Romeo in „I Capuleti e i Montecchi“ beim Festival Veneto in der Burg Carrarese in Padova. Im Freien zu singen, ist ohne Zweifel sehr anders, wenn man es damit vergleicht, im Theater aufzutreten, aber es hat auch einen ganz besonderen Zauber. Als mir die Möglichkeit angeboten wurde, für diese Inszenierung von Carmen vorzusingen, habe ich die verschiedenen Vorgaben abgewogen: Die Wetterumschwünge, der Umstand, dass das Orchester und der Dirigent nur auf einem Monitor zu sehen sind, die Dimensionen der Seebühne, die Bühne, die direkt über dem See gebaut ist… Aber um ehrlich zu sein, habe ich nicht weiter gezweifelt, da ich Herausforderungen liebe, und der Enthusiasmus, diese tolle Rolle in diesem einzigartigen Kontext singen zu können, hat alle möglichen Einwände überwogen. Es wird sehr faszinierend und mitreißend sein! Abgesehen von der Inszenierung und der einnehmenden Musik Bizets werden wir auch das Schauspiel der Natur auf unserer Seite haben! Ein Gesamtkunstwerk! Erst gestern Abend nach den Proben habe ich mir den Sonnenuntergang angesehen, im Hintergrund zu unserem grandiosen Bühnenbild von Carmen, und habe gedacht, wie schön es ist, ein Teil von all dem zu sein!

Der Regisseur ist der Däne Kasper Holten, ein sehr interessanter und herausfordernder Künstler. Wie wird das Konzept seiner Carmen aussehen?

Die Einzigartigkeit der Carmen unseres Regisseurs Kasper Holten besteht darin, dass sie ganz für die Seebühne konstruiert und gedacht wurde. Sie wird spektakulär sein und die Zuschauer dazu bringen, die Luft anzuhalten, da es verschiedene sehr starke Momente geben wird, die große Emotionen auslösen werden. Die majestätische Szenerie, die sich aus dem See erhebt, soll das Schicksal von Carmen unterstreichen. Man sieht ihre Hände beim Mischen von Karten, und auf diesen Karten bewegen sich die Protagonisten, der Chor, das Ballett und die Statisten! Der See wird außerdem ein Darsteller dieser Inszenierung sein, in der mit dem Wasser interagiert wird. Es wird tolle Momente geben, aber ich will nicht zu viel verraten! Ich lasse ein wenig Spannung, um die Überraschung nicht kaputt zu machen!

Frau Stroppa, wir kennen Sie mittlerweile auch in Wien an der Staatsoper, wo Sie im Februar vorigen Jahren als Dorabella in „Cosi fan tutte“ debutiert haben. Wie kam es dazu – und gibt es ein Wiedersehen in absehbarer Zeit?

Mein Debüt an der Wiener Staatsoper im Februar 2016 verdanke ich einem Einspringen. Ich wurde nur wenige Tage vor den Vorstellungen kontaktiert, habe natürlich ja gesagt, und so habe ich unerwarteter Weise mein Hausdebüt an einem der weltweit wichtigsten Theater gegeben! Es war wirklich sehr aufregend für mich! Im Moment gibt es leider aktuell keine neuen Projekte, aber ich hoffe ja doch, bald wieder einmal in Wien singen zu können.

Wo Sie auf jeden Fall wieder sein werden, ist Mailand – eine natürliche Heimat für eine italienische Sängerin: Man hat ja Ihre Suzuki in der „Butterfly“ in der Hermanis-Inszenierung bei der Fernsehübertragung erlebt. Was bedeutet eine Scala-Eröffnung für einen Sänger?

Die Mailänder Scala hat eine große Geschichte, die sie nicht nur in Italien, sondern auf der ganzen Welt zu etwas sehr Besonderem macht. Ohne Zweifel sehnt sich jeder Sänger danach, in diesem Theater zu singen, da die größten Künstler der Operngeschichte auf dieser Bühne gestanden sind. Ich würde bei dieser Gelegenheit gerne dem Intendanten, dem künstlerischen Leiter und allen, die an mich geglaubt haben, dafür danken, dass sie mir diese wertvollen Gelegenheiten gegeben haben. Unter den Hauptdarstellern der prestigeträchtigen Saisoneröffnung zu sein, war ein unbeschreibliches Gefühl. An diese Suzuki unter Maestro Chailly und in der wunderbaren Inszenierung von Alvis Hermanis werde ich mich mein ganzes Leben lang erinnern. Bis dahin hatte ich wie alle anderen seit Jahren immer mit großem Interesse die Fernsehübertragung dieser Scala-Eröffnungen live verfolgt – und hätte mir nie ausgemalt, eines Tages unter den Hauptdarstellern zu sein!

Und welche Pläne hat unser österreichischer Intendant in Mailand weiter mit Ihnen?

Ich freue mich natürlich sehr, wieder bei der Saisoneröffnung dabei sein zu dürfen, als Bersi in „Andrea Chenier“ unter der Leitung von Maestro Chailly und in der Regie Mario Martones. Dann wird es die Fenena in „Nabucco“ für mich geben, und ich werde auch in Astana in Kasachstan auf Tournee mit der Scala im „Falstaff“ dabei sein.

Sie haben ein sehr breites Repertoire, vor allem im italienischen und französischen Fach, aber auch Mozart, Gluck, Haydn, den Hänsel von Humperdinck. Ist das persönlicher Ehrgeiz oder Notwendigkeit in der Opernwelt, so viel anbieten zu können? Und wo sehen Sie Ihre Schwerpunkte und persönlichen Vorlieben – sind Sie eher eine fröhliche, Koloraturen perlende Rosina oder eine tragisch-dramatische Adalgisa oder eine verführerische Maddalena, die Sie kürzlich in einer Michieletto-Inszenierung mit Luca Salsi und Saimir Pirgu in Amsterdam gesungen haben?

Ich bin ein lyrischer Mezzosopran. Vor allem singe ich Belcanto-Partien und französisches Fach. Ich denke, dass dieses Repertoire meiner Stimme und meinem Charakter besonders liegt. Ich singe gerne Musik verschiedener Komponisten, solange sie mir liegt. Komponisten des 18. Jahrhunderts wie Mozart und Rossini sind Balsam für meine Stimme gewesen, vor allem während meiner Studienzeit und den ersten Jahren meiner Karriere. Man lernt mit diesen Komponisten alles, richtig mit dem Atem umzugehen, das Gewicht des Wortes bei den Rezitativen, Phrasierung, Legato; alle diese Elemente findet man auch in den späteren Stilen wieder. Zu Mozart und Rossini zurückzukehren, ist ganz wichtig für die Stimme! Abgesehen von der Rolle der Carmen, die ich aus den Gründen, die ich oben genannt habe besonders liebe, fühle ich mich persönlich besonders den Belcanto-Partien Bellinis nahe, Adalgisa, Romeo… Diese heben die Reinheit des Klanges hervor und stellen die Melodie an erste Stelle, und somit wird der stimmliche Ausdruck unbestreitbarer Hauptdarsteller der Musik.

Sie sind viel zu jung, um nicht noch Träume zu haben. Was wären Ihre Wünsche für die Zukunft?

Es gibt sehr viele Partien, die ich gerne singe würde, zum Beispiel die wunderbare Charlotte in Massenets „Werther“, die auch eine sehr interessante Partie ist, sowohl stimmlich als auch von der Interpretation her. Es würde mir viel Spaß machen, sie zu verkörpern, auch weil Charlotte mir sehr ähnlich ist: Ein einfaches Mädchen, sensibel und mit tiefen Emotionen. Sie lässt ihr Herz sprechen und leidet mit den Personen, die sie liebt. Ich würde auch gerne einmal die Leonora in „La Favorita“, die Sara in „Roberto Devereux“ und die Marguerite in „La damnation de Faust“ singen. Was das deutsche Repertoire anbelangt, ist die einzige Rolle, die ich bisher gesungen habe der Hänsel in „Hänsel und Gretel“, eine tolle Partie. Aber eines Tages wäre es natürlich wunderbar, die unglaubliche Rolle des Octavian im „Rosenkavalier“ zu singen…

Sie stammen aus Brescia und haben dort zuerst einmal mit dem Klavierstudium begonnen. Wieso haben Sie sich dann für den Gesang entschieden? Kann man sagen, dass auch Ihre Karriere durch Gesangswettbewerbe wesentlich gefördert wurde?

Schon als ich klein war, hatte ich klare Vorstellungen: Als Erwachsene wollte ich Sängerin werden! Durch das Erlernen von Musiktheorie und Klavier habe ich mir eine solide Basis für mein Gesangsstudium erworben. Die Wettbewerbe waren wichtig, weil sie mir die Gelegenheit gaben, auf mich aufmerksam zu machen und meine Möglichkeiten abzuschätzen. Man muss ja selbst mit sich ins Reine kommen, ob man diese Karriere beschreiten kann oder nicht. Ich hatte viele Erfolge bei Wettbewerben, und das waren für mich wichtige Bestätigungen. Ich habe angefangen, zuerst Liederabende zu singen, dann kleine Opernpartien und so ging es immer weiter… Nach und nach waren es immer wichtigere Partien in immer wichtigeren Theatern.

Aber entscheidend war dann wohl, dass Riccardo Muti auf Sie aufmerksam wurde und Sie bei den Pfingstfestspielen 2011 in Mercadantes „I due Figaro“ in der zentralen Rolle des Cherubino eingesetzt hat. Erzählen Sie uns, wie es dazu kam?

Ja, mein internationales Debüt in einer Hauptrolle habe ich in „I due Figaro“ unter der Leitung von Maestro Riccardo Muti gegeben, und sofort danach bekam ich die großartige Gelegenheit, die Rosina an der Oper von Rom unter Maestro Bruno Campanella zu singen – und von dort ging es weiter an die wichtigsten Theater der Welt. Es bedarf des richtigen Anstoßes. Ich hatte das Glück gehabt, Riccardo Muti und Cristina Muti und dem künstlerischen Leiter des Theaters von Ravenna, Angelo Nicastro, vorzusingen, kurz nachdem ich mein Gesangsdiplom erhalten hatte. Ich hatte damals noch kaum Bühnenerfahrung, denn ich hatte bis dahin nur Konzerte und ein paar kleine Partien gesungen. Das Vorsingen ging gut, und mir wurde angeboten, das Cover für die kleine Hosenrolle des Carmi in Mozarts „La Betulia liberata“ zu übernehmen, dirigiert von Maestro Muti in Salzburg. Anschließend bot man mir an,   den Cherubino in Mercadantes „I due Figaro“ zu lernen, um Riccardo Muti und dem Regisseur Emilio Sagi und seinem Team diese Rolle vorzusingen. Und ich bekam die Partie! Und eine so schöne Rolle! Meine erste internationale Hauptrolle – und ich war ja faktisch unbekannt. Die Premiere fand im Salzburger Haus für Mozart statt, und anschließend wurde die Produktion ins Teatro Alghieri von Ravenna, ans Teatro Real von Madrid und an das Teatro Colon von Buenos Aires übernommen. Es handelte sich um eine Wiederentdeckung und eine Erstaufführung in moderner Zeit. Ich bin Maestro Muti und allen, die mich damals für die Produktion ausgewählt haben, bis heute sehr dankbar für diese Möglichkeit, durch die ich viel gelernt habe und weitergekommen bin. Wirklich eine wunderschöne Erinnerung! Nach der Premiere war ich glücklich und zufrieden in dem Gefühl, ich hatte es geschafft! Wie man so schön sagt: Das Eis war gebrochen.

Von da an ist Ihre Karriere so richtig losgebraust, Sie haben in wenigen Jahren viele große Opernhäuser mit einer Vielzahl von Mezzo-Rollen „bespielt“. Denken Sie nicht manchmal, wenn man so herumgerissen wird zwischen den italienischen Häusern, zwischen Berlin und Dresden, Barcelona und Madrid, und nach Übersee hat es Sie sowohl nach Buenos Aires wie – mehrfach – nach Tel Aviv geführt: Wie hart und anstrengend dieser Beruf ist, immer neue Orte, neue Menschen, neue Inszenierungen, neues Publikum, neue Rollen. Woher holt man da seine Kraft?

Es stimmt, dass der Beruf eine Herausforderung ist, aber ich schöpfe die Energie vor allem aus meiner großen Leidenschaft dafür. Und natürlich aus den Menschen, allen, die mich mögen, mich unterstützen und an mich glauben. Ich liebe diesen wunderbaren Beruf, auch wenn er wahrlich seine Schwierigkeiten hat. Man muss sich ja immer neu anpassen, man ist oft weit von den Menschen entfernt, die man liebt… Aber es ist so bereichernd, stimulierend und elektrisierend, immer woanders auf der Bühne zu stehen. Man lernt immer neue Menschen kennen, neue Länder, und ich wachse mit jeder Inszenierung künstlerisch und persönlich.

Planen Sie Ihre Karriere von Haus zu Haus, Rolle zu Rolle?

Bisher habe ich nichts geplant und dabei einen Weg eingeschlagen, den ich mir so nie hätte vorstellen können. Ich habe es mir gewünscht, aber nicht gelenkt, ich habe die Dinge einfach passieren lassen, ohne zu viele Erwartungen zu haben, und bin extrem glücklich über die schönen Gelegenheiten, die sich bisher für mich ergeben haben. Es ist klar, dass jede Sängerin sich wünscht, einmal an der New Yorker Met oder in London in Covent Garden zu singen. Mal sehen, ob sich in Zukunft dafür Gelegenheiten ergeben. Ich werde weiterhin meinen Weg so gehen, wie ich es in der Vergangenheit getan habe, und einfach die für meine Stimme richtigen Rollen singen, immer innerhalb meiner jeweiligen Möglichkeiten. Ich werde weiterhin an meiner Stimme arbeiten und immer versuchen, auf der Bühne mein Bestes zu geben. Dann wird kommen, was eben kommen soll! Ich bin wirklich sehr dankbar für alles, was mein Leben bisher gebracht hat, und wünsche mir eigentlich nur, so weiter machen zu können.

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