Der Neue Merker

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 28. JUNI 2016)

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 28. JUNI 2016)

NEU IN UNSEREN KRITIKEN

VERONA: SAISONERÖFFNUNG MIT „CARMEN“ und „AIDA“ am 25.6.2016

Das seit Anbeginn gepflogene Ritual vor vor Beginn mit dem Gong

Das seit Anbeginn gepflogene Ritual vor vor Beginn mit dem Gong. Copyright: Ennevi

Zum Bericht von Peter Skorepa

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WIEN/ Staatsoper: MANON LESCAUT am 27.6.2016


Anna Netrebko. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Zum Bericht von Elena Habermann

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WIEN/ Staatsballett: NUREJEW-GALA am 26.6.2016

Edwaard Liang: 'Distanz Cries' mit Nina Polakova und Roman Lazik
 © Wiener Staatsballett/Ashley Taylor

Edwaard Liang: »Distant Cries« mit Nina Polakova und Roman Lazik

© Wiener Staatsballett/Ashley Taylor

Zum Bericht von Ulrike Klein

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BERLIN/ Deutsche Oper: ELEKTRA – im sandigen Hinterhof der Macht – 26.6.2016

Zum Bericht von Dr. Ingobert Waltenberger

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SOFIA: DER RING DES NIBELUNGEN (21.-27.5.2016)

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Götterdämmerungt“: Iordanka Derlilova als Brünnhilde. Copyright: Svetoslav Nikolov

Zum Bericht von Dr. Klaus Billand

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WIENER STAATSBALLETT: UMJUBELTE NUREJEW-GALA UND AVANCEMENTS

Zum Bericht von Meinhard Rüdenauer


„Le Parc“. Manuel Legris, Isabelle Guérin. Copyright: Wiener Staatsballett/ Ashley Taylor

Großen, lang anhaltenden Jubel gab es am gestrigen Sonntag, 26. Juni 2016 nach der diesjährigen Nurejew Gala für die gesamte Compagnie des Wiener Staatsballetts, die internationalen Gastsolisten, Ballettdirektor Manuel Legris und alle Staatsopernmusiker im Graben und auf der Bühne unter Dirigent Valery Ovsianikov. Die bereits zur Tradition gewordene Saisonabschluss-Festvorstellung unter der künstlerischen Leitung von Manuel Legris, der die Gala in seiner ersten Saison als Ballettdirektor ins Leben gerufen hat, fand heuer bereits zum sechsten Mal statt.

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Le Corsaire“ –  Masayu Kimoto, Ioanna Avraam. Copyright: Wiener Staatsballett: Ashley Taylor

Die Tänzerinnen und Tänzer präsentierten in der knapp vierstündigen Galavorstellung ein breitgefächertes Spektrum ihres Könnens aus dem klassischen und zeitgenössischen Repertoire mit Choreographien von Manuel Legris (Le Corsaire), Philippe Kratz (SENTieri), Rudolf Nurejew (Manfred), Jerome Robbins (The Four Seasons), Edwaard Liang (Distant Cries), John Neumeier (Illusionen – Wie Schwanensee), George Balanchine (Tarantella), Angelin Preljocaj (Le Parc), Frederick Ashton (La Fille mal gardée) und Daniel Proietto (Cygne). Auf der Bühne standen neben Ballettdirektor Manuel Legris und den Ersten Solotänzerinnen und Ersten Solotänzern Olga Esina, Kiyoka Hashimoto, Liudmila Konovalova, Ketevan Papava, Nina Poláková, Maria Yakovleva, Denys Cherevychko, Davide Dato, Robert Gabdullin, Kirill Kourlaev, Vladimir Shishov die Solotänzerinnen und Solotänzer Ioanna Avraam, Alice Firenze, Masayu Kimoto, Eno Peci und Mihail Sosnovschi sowie das Corps de ballet; unterstützt von internationalen Gastsolistinnen und -solisten: Isabelle Guérin (ehemalige Étoile der Pariser Oper), Myriam Ould-Braham und Mathias Heyman (Étoiles der Opéra de Paris) sowie Hélène Bouchet und Carsten Jung (Erste Solisten beim Hamburg Ballett John Neumeier).


Hélène Bouchet und Carsten Jung . Copyright: Wiener Staatsballet/ Ashley Taylor

Im Anschluss an die Vorstellung gab Ballettdirektor Manuel Legris insgesamt neun Avancements bekannt – vier Avancements zum/zur SolotänzerIn und fünf Avancements zum/zur HalbsolistIn.

Zu Solotänzerinnen des Wiener Staatsballetts wurden die bisherigen Halbsolistinnen Nikisha Fogo, Natascha Mair und Nina Tonoli ernannt; zum Solotänzer der bisherige Corps de ballet-Tänzer Jakob Feyferlik.

Nikisha Fogo stammt aus Stockholm (Schweden) und erhielt ihre Ausbildung an der Kungliga Svenska Balettskolan und der Royal Ballet School in London. Zu ihren wichtigsten Rollen zählen Kitris Freundin und Amor in Rudolf Nurejews Don Quixote, Zigeunerin in Michael Corders Die Schneekönigin, der Pas de deux Tarantella von George Balanchine sowie Schatten der Marie Antoinette in Marie Antoinette.

Natascha Mair wurde in Wien geboren und nach ihrer Ausbildung an der Ballettschule der Wiener Staatsoper wurde sie 2012 an das Wiener Staatsballett engagiert. Zu ihren wichtigsten Aufgaben zählen die Titelpartie in Patrick de Banas Marie Antoinette, Clara in Rudolf Nurejews Der Nussknacker, Kronprinzessin Stephanie in Kenneth MacMillans Mayerling, Odaliske in Manuel Legris’ Le Corsaire, Kitris Freundin, Amor und Erste Brautjungfer in Rudolf Nurejews Don Quixote, Olga in John Crankos Onegin und Lise in Frederick Ashtons La Fille mal gardée.

Nina Tonoli
wurde in Gent (Belgien) geboren und studierte an der Koninklijke Balletschool Antwerpen und der Royal Ballet School. Sie ist seit 2012 Mitglied des Wiener Staatsballetts, wo sie u. a. Clara in Rudolf Nurejews Der Nussknacker, Kitris Freundin und Erste Brautjungfer in Rudolf Nurejews Don Quixote, Gerda in Michael Corders Die Schneekönigin, Gulnare und Odaliske in Manuel Legris’ Le Corsaire sowie Madame Elisabeth in Marie Antoinette an der Wiener Staatsoper und an der Volksoper Wien verkörperte.

Jakob Feyferlik ist Absolvent der Ballettschule der Wiener Staatsoper und seit 2013 Mitglied des Wiener Staatsballetts. Zu seinen bisherigen Aufgaben zählen u. a. Fritz in Rudolf Nurejews Der Nussknacker, Todesengel in Natalia Horecnas Contra Clockwise Witness, Frühling in Jerome Robbins The Four Seasons. In der Saison 2015/2016 gab er seine Rollendebüts u. a. als Colas in La Fille mal gardée und als Ludwig XVI.
in Marie Antoinette.

Zur Halbsolistin des Wiener Staatsballetts wurde die bisherige Corps de ballet-Tänzerin Laura Nistor ernannt, zu Halbsolisten Leonardo Basílio, Francesco Costa, James Stephens und Géraud Wielick.

Laura Nistor stammt aus Rumänien und ist seit 2008 in der Compagnie.
Zuletzt feierte sie u. a. als Maria Theresia in Marie Antoinette an der Volksoper Wien Erfolge.

Leonardo Basílio, geboren in Macau (China) und aufgewachsen in Portugal, ist seit 2013 in der Compagnie und gab in dieser Saison u. a.
sein Rollendebüt als Axel von Fersen in Marie Antoinette.

James Stephens stammt aus Großbritannien, ist seit 2013 in der Compagnie und stand in dieser Saison u. a. als Namenloser in Marie Antoinette auf der Bühne.

Der belgische Tänzer Géraud Wielick ist seit 2012 im Wiener Staatsballett und war in dieser Spielzeit u. a. als Schicksal in Marie Antoinette sowie in Die Schneekönigin erfolgreich.


„La Fille mal Gardée“. Mathias Heyman. Copyright: Wiener Staatsballett/ Ashley Taylor
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NEU IN UNSEREN INTERVIEWS: MARCELLO GIORDANI im Gespräch mit Elena Habermann


Marcello Giordani. Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

ZUM INTERVIEW „Die wahre Lehrmeisterin ist die Bühne“

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WIEN: JÜDISCHES MUSEUM  SOMMER SPECIAL

Im Rahmen unseres SOMMER SPECIALS bieten wir an den Sonntagen im Juli und August die Gelegenheit, im Rahmen der Ausstellung „Stars of David. Der Sound des 20. Jahrhunderts“ ausgewählte preisgekrönte Musikfilme als Matinée zu sehen. Die Filme werden in englischer Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt.
Mit gültigem Ausstellungsticket ist der Eintritt frei.

Ab 10 Uhr können sich unsere BesucherInnen im Café Eskeles mit Süßkartoffelpommes und Limonana zum Preis von € 5,50,- bzw. € 10,- mit einer Tasse des Jüdischen Museums Wien als Souvenir auf die Filme einstimmen.

Ab 11 Uhr Filmstart!

Filme und Termine:

Sonntag, 10. Juli
„Funny Girl“ (1968)
Sonntag, 17. Juli
„West Side Story“ (1961)
Sonntag, 24. Juli
„Yentl“ (1983)
Sonntag, 31. Juli
„An American in Paris“ (1951)
Sonntag, 7. August
„Fiddler on the Roof“ (1971)
Sonntag, 21. August
„Sweeney Todd“ (2007)
Sonntag, 28. August
„Producers“ (1968)
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KARLSRUHE: DER „RING“ BEGINNT – am 9.7.2016

Matthias Wohlbrecht
Matthias Wohlbrecht. Copyright: Felix Grünschloß

Das STAATSTHEATER KARLSRUHE bricht auf zu einem neuen Ring des Nibelungen. Vier Regieteams, die bereits erfolgreich bei uns gearbeitet haben, werden inszenieren.

Das Rheingold steht unter der szenischen Leitung von David Hermann, der in Karlsruhe bereits bildmächtige Inszenierungen von Die Trojaner und Boris Godunow auf die Bühne brachte und demnächst an den Opernhäusern Zürich, Gent/Antwerpen und Frankfurt a. M. inszeniert. Den Raum entwarf Jo Schramm, Bildender Künstler sowie Bühnenbildner unter anderem bei Christoph Schlingensiefs legendärem Zürcher Hamlet sowie zahlreicher Projekte von Jürgen Kuttner und Tom Kühnel. Die Kostüme stammen von Bettina Walter. Die in Frankreich lebende Mitarbeiterin renommierter Regisseure ist wie Schramm mit Das Rheingold erstmals in Karlsruhe zu erleben. Die musikalische Leitung liegt beim Generalmusikdirektor des STAATSTHEATERS Justin Brown.

Premiere am Samstag. 9.7., um 19 Uhr im GROSSEN HAUS

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FESTIVAL KULTUR.SOMMER.SEMMERING . ERÖFFNUNGSWOCHENENDE

vom 1. Juli bis zum 4. September wird das Festival Kultur.Sommer.Semmering erneut das nostalgische Ambiente des Kurhauses am Semmering mit künstlerischen und musikalischen Darbietungen vielfältigster Art beleben. Am 1. Juli spüren Roland Neuwirth und die Extremschrammeln sowie Florian Krumpöck in einem exklusivem Programm den Parallelen von Franz Schubert und der Heurigen-Stimmung der Wiener Schrammelmusik nach. Am 2. Juli werden die urwiener Formation Molden/Resetarits/Soyka/Wirth und am 3. Juli Erika Pluhar in den alten Gemäuern des Kurhauses zu erleben sein.
Wir würden uns sehr über eine Berichterstattung,  eine Ankündigung oder einen Besuch bei einer unserer Veranstaltungen freuen.

www.kultursommer-semmering.at

Programm – Eröffnungswochenende
Neuwirth, Krumpöck & Extremschrammeln – Franz Schubert & das goldene Wiener Herz
01.07.2016, 19:30 Uhr im Kurhaus Semmering

Programm – Eröffnungswochenende

Neuwirth, Krumpöck & Extremschrammeln – Franz Schubert & das goldene Wiener Herz

01.07.2016, 19:30 Uhr im Kurhaus Semmering
 
Exklusiv zum Auftakt des Kultur.Sommer.Semmering haben Roland Neuwirth, seines Zeichens Urgestein des Wienerliedes, und die legendären Extremschrammeln gemeinsam mit Intendant Florian Krumpöck am Klavier ein einzigartiges Programm kreiert. Ausgehend von der Musik Franz Schuberts, die trotz fließender Leichtigkeit oftmals eine tiefe Melancholie durchschimmern lässt, wird eine abenteuerliche Parallele zur Schrammelmusik gezogen. Diese traditionelle Musikform der Wiener Heurigen-Lokale verbindet in raunzender Weinerlichkeit Melancholie mit chansonartiger Beschwingtheit. Neuwirth, Krumpöck & die Extremschrammeln erzählen am Eröffnungsabend von dieser musikalischen Seelenverwandtschaft zwischen Schubert und der Schrammelmusik und präsentieren eine Auswahl an Stücken, welche den urwienerischen Charakter und Ursprung beider Musikformen herauskristallisiert.

Willi Resetarits – im Gespräch mit Intendant Florian Krumpöck
02.07.2016, 11:00 Uhr im Grandhotel Panhans
 
Dieses Künstlergespräch bietet die einzigartige Möglichkeit Willi Resetarits abseits der Bühne von seiner persönlichen Seite kennenzulernen. Im Festsaal des Grandhotel Panhans spricht Intendant Florian Krumpöck mit dem politisch und sozial engagierten Musiker über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Denn obwohl Resetarits sein legendenumwobenes Alter Ego “Ostbahn Kurti“ in die Pension geschickt hat, will es der Vollblutmusiker selbst nach 20 Jahren in der Politrockgruppe “Schmetterlinge“ und nach 20 Jahren “Ostbahn“ noch einmal wissen: „Pension kann es für Musiker nicht geben. Sobald man aufhört, wird man hinfällig. Musik ist ein Überlebensmittel. Ein echter Musikant muss so lange weitertun, bis ihn der Buttenhansel holt.“

Molden/Resetarits/Soyka/Wirth – Regn en Wien
02.07.2016, 19:30 Uhr im Kurhaus Semmering
 
Die Liedermacher Ernst Molden und Willi Resetarits erzählen poetisch und humorvoll von der Donaumetropole und dem Leben, begleitet werden sie dabei in bewährter Manier von Walther Soyka an der Knöpferlharmonika und Hannes Wirth an der Gitarre. In einer inspirierenden Melange aus Blues und Wienerlied ziehen Molden und Resetarits die Bilanz ihrer zehnjährigen Zusammenarbeit und spielen im neuen Programm “Regn en Wien“ die wohl schönsten Lieder ihrer gemeinsamen Schaffensdekade. In urwienerischen Stimmungsbildern fühlt man sich dabei an die Ufer des Mississippi versetzt – denn egal ob man die Sümpfe Louisianas durchstreift oder die Praterauen, man findet doch überall sich selbst.
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BUCHPRÄSENTATION: MANUELA MIEBACH STELLT „TOTE FISCHE WEINEN NICHT“ VOR

Buchpräsentation 9
Thomas Schmidt, Manuela Miebach. Foto: privat

Buchpräsentation 3
Manuela Miebach. Foto: privat

www.manuela-miebach.at

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DIE MONTAG-PRESSE (27. JUNI 2016)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die MONTAG-PRESSE- 27. Juni 2016

München
Bayerische Staatsoper: „La Juive“
Erste Kritik

Zürich
Stimmen steigen, Köpfe rollen
In Zürich sind jetzt „I Puritani“ von Vincenzo Bellini in einer exzellenten Besetzung zu erleben. Auch die spektakuläre Regie von Andreas Homoki muss den Vergleich mit legendären Vorbildern nicht scheuen.
Frankfurter Allgemeine

Linz/ Brucknerhaus
Eine perfekte Arien-Show mit nur wenig Authentizität
Elina Garanca präsentierte in Linz „romantische Raritäten“.
Oberösterreichische Nachrichten

Stift Altenburg/ NÖ
Eine Barockoper auf Punkt und Komma
Das Teatro barocco im Stift Altenburg bringt Hasses „Piramo e Tisbe“ in historischem Gewand.
Die Presse

Berlin/ Renaissance-Theater
Rigolettos Rache
Opernaltstars übernehmen die Bühne: „Quartetto“ im Renaissance-Theater
Tagesspiegel

Frankfurt
Christoph Loy inszeniert „Wozzeck“
Musik heute

München
Merchandising: Bühnen-Outfit wird zum Fan-Artikel
Kostümbildnerin Meentje Nielsen hat die gesamte Münchner „Meistersinger“-Ausstattung entworfen – nun gibt es Jonas Kaufmanns T-Shirt in Serienproduktion
Sueddeutsche Zeitung

Langer Nachhall eines überwältigenen Endes: ein berauschender Ring endet in Budapest
bachtrack

Basel
Auf die Erde gestellt – Karlheinz Stockhausen „Donnerstag“ aus „Licht“ am Theater Basel
Neue Musikzeitung nmz.de

London
Janáček : Jenůfa / ENO, 23rd June 2016
https://operabritanniauk.wordpress.com/2016/06/25/janacek-jenufa-eno

Nuns on the run: laughs aplenty in Chelsea Opera’s Le Comte Ory
bachtrack

Early Opera Company / Griffiths @ Wigmore Hall, London
http://www.musicomh.com/classical/reviews-classical/early-opera-company-griffith

The Orchestra of Syrian Musicians: “When there is violence, you have to make music‘
The Guardian

London u.a.
Opera reviews: Verdi’s Don Carlo and Massenet’s Werther
http://www.express.co.uk/entertainment/theatre/683133/Opera-review-Verdi

Birmingham
Birmingham Royal Ballet: Shakespeare triple bill – review
The Guardian

Review: The Birmingham Royal Ballet’s “Shakespeare Triple Bill’
http://www.redbrick.me/culture/review-birmingham-royal-ballets-

Feuilleton
When Is an Unfinished Work Incomplete?
http://www.wqxr.org/#!/story/when-unfinished-work-incomplete/

Graz
Styriarte: Eröffnungsfest im Grazer Stadtpark
Das Festival findet heuer erstmals ohne Nikolaus Harnoncourt statt. Das diesjährige Motto lautet „Viva la libertá“ –
Der Standard

Sprechtheater

Schwechat/ NÖ
Der böse Geist Lumpazivagabundus“: Glück im Extraordinären
Nestroys Zauberposse in Schwechat – derstandard.at/2000039856313/Der-boese-Geist-Lumpazivagabundus-Glueck-im-Extraordinaeren
Der Standard

Film/ TV

Götz George ist tot: Das machte den Schauspieler so einzigartig
Focus.de
Götz George mit 77 Jahren gestorben
Die Presse

Wiener Theater- und TV-Aktrice Silvia Fenz tot
http://orf.at/stories/2346698/

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Unter’m Strich

Großbritannien vor dem Zerfall
Schottland will das Votum der Briten für einen EU-Austritt nicht akzeptieren. Zugleich schlittert nach den Konservativen auch Labour in eine Führungskrise. Brexit-Proponent Fox rechnet mit Austritt 2019.
Die Presse
   

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INFOS DES TAGES (MONTAG, 27. JUNI 2016)

INFOS DES TAGES (MONTAG, 27. JUNI 2016)

HEUTE:  ORF ÄNDERT SEIN PROGRAMM WEGEN DES TODES VON MANFRED DEIX

Nachruf und Doku im „Kulturmontag“, Doku auch in ORF III und 3sat, „Im Gespräch“ in Ö1 =

Wien (OTS) – In memoriam Manfred Deix ändert der ORF sein Programm und zeigt nach der heutigen Ausgabe des ORF-III-Magazins „Kultur Heute“, in dem Heinz Sichrovsky ebenso über Deix spricht wie der künstlerische Direktor des Karikaturmuseums Krems, Gottfried Gusenbauer, im heutigen „Kulturmontag“ (Montag, 27. Juni, 22.30 Uhr, ORF 2) einen Nachruf. Nach dem „Kulturmontag“ steht um 23.40 Uhr die Dokumentation „Die Ansichten des Herrn Manfred Deix“ von Sylwia Rotter auf dem Programm. Die filmische Langzeitstudie über den wohl berühmtesten und berüchtigtsten Karikaturisten Österreichs aus dem Jahr 2006 erstreckt sich über einen Zeitraum von fünf Jahren. ORF III zeigt dieses außergewöhnliche TV-Porträt am Dienstag, dem 28. Juni, um 20.15 Uhr, 3sat am Sonntag, dem 3. Juli, um 12.45 Uhr. Ebenfalls in ORF III ist am Dienstag, dem 28. Juni, um 16.30 Uhr ein „erLesen“ aus dem Jahr 2012 zu sehen, in dem u. a. Manfred Deix zu Gast war.

In memoriam Manfred Deix wiederholt Ö1 heute, am 27. Juni um 16.00 Uhr, ein „Im Gespräch“, das Günter Kaindlstorfer im Jahr 2015 mit dem Karikaturisten, Grafiker und Cartoonisten führte.

Die Sendung ist auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) – vorbehaltlich vorhandener Online-Lizenzrechte – als Live-Stream sowie nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar.

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ORF: Programmänderung wegen des Todes von Götz George

– In memoriam Götz George ändert der ORF sein Programm und zeigt – nach einem Nachruf im heutigen „Kulturmontag“ (ab 22.30 Uhr in ORF) bzw. in der heutigen Ausgabe des ORF-III-Magazins „Kultur Heute“ (19.50 Uhr, ORF III), in dem Heinz Sichrovsky über George und den ebenfalls verstorbenen Manfred Deix spricht, – am Samstag, dem 2. Juli 2016, zwei Filme mit dem charismatischen Schauspieler. In der ORF/NDR-Produktion „Blatt & Blüte“ ist Götz George (wie schon in „Schtonk“) an der Seite von Christiane Hörbiger zu sehen, mit „Schimanski – Loverboy“ schickte George die Ermittler-Kultfigur im Jahr 2013 endgültig in den Ruhestand. ORF III zeigt bereits am 29. Juni Schlomo Herzls „Mein Kampf“ und damit George in seiner umstrittensten Rolle.

„Blatt & Blüte – Die Erbschaft“ (Samstag, 2. Juli, 14.55 Uhr, ORF 2) Mit u. a. Christiane Hörbiger, Götz George, Alexander Strobele und Marie-Christine Friedrich; Regie: Michael Kreindl; 2003

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OPERNFREUNDE IN GEWISSENKONFLIKT

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Copyright: Renate Wagner

So hat es möglicherweise bei vielen Opernfans, die sich auch für Fußball interessieren, ausgesehen – am großen Bildschirm mit Ton der Stream aus München, am Zweitgerät ohne Ton das Spiel Deutschland – Slowakei.
Beides musste live einfach sein…

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NEU IN UNSEREN KRITIKEN

Berlin/ Deutsche Oper: DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL – mit dem UFO zur Drogenbaronesse. 25.6.2016

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Belmonte und Osmin: Copyright Thomas Aurin

Zum Bericht von Dr. Ingobert Waltenberger

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BRAUNSCHWEIG: HEXENJAGD von Robert Ward am 25.6.2016

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Peter Bording als John Proctor und Moran Abouloff als Abigail (Foto: Volker Beinhorn)

Zum Bericht von Udo Pacolt

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WIEN/ Staatsoper: LE NOZZE DI FIGARO am 25.6.2016


Rachel Willis-Sorensen, Luca Pisaroni. Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Zum Bericht von Wolfgang Habermann
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STUTTGART: Ballett SALOME – unter dem vielfältigen Einfluss des Mondes. 25.6.2016

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Entfesselter Tanz um und mit dem abgeschlagenen Haupt: Elisa Badenes (Salome), angewidert beobachtet von Roman Novitzky (Herodes). Copyright: Stuttgarter Ballett

Zum Bericht von Udo Klebes
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AACHEN: LE TORÉADOR/L’HEURE ESPAGNOLE       Premiere am 25. Juni 2016

Zum Bericht von Christoph Zimmermann

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Heute: „Kulturmontag“ am 27. Juni: Mythos Tito, Blasmusik-Boom und Staatspreis an Gerhard Roth
Außerdem: Doku „Denn sie kennen kein Erbarmen“

Facettenreich gestaltet sich der von Clarissa Stadler präsentierte „Kulturmontag“ am 27. Juni 2016 um 22.30 Uhr ORF 2:

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160624_OTS0205/kulturmontag-am-27-juni-mythos-tito-blasmusik-boom-und-staatspreis-an-gerhard-roth
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HEUTE: Vierteiliger „ORF III Themenmontag“ u. a. mit TV-Premiere „Sehnsuchtsland Österreich“ und „Der Oligarch im Alpenwald“

Außerdem: „Das war das Donauinselfest 2016“ =

Kulturelle Highlights, malerische Landschaften und weit zurückreichende Traditionen machen Österreich unter anderem zu einer international beliebten Reisedestination. Der „ORF III Themenmontag“ widmet sich am 27. Juni 2016 im Rahmen eines vierteiligen Programmabends dem „Sehnsuchtsland Österreich“. Zuvor lässt die Sendung „Das war das Donauinselfest 2016“ (18.45 Uhr, Dakapo um 23.40 Uhr) den Event der Superlative, der zwischen 24. und 26. Juni 2016 mehr als drei Millionen Besucher/innen erwartet, Revue passieren.

Von der Alpentracht bis zur kaiserlichen Attitüde – für Einheimische ist oft nur schwer verständlich, durch welche Klischee-Brille Österreich von Fremden wahrgenommen wird. Im Vorfeld der touristischen Hochsaison fragt Regisseur Stefan Wolner in der ORF-III-Neuproduktion „Sehnsuchtsland Österreich“ (20.15 Uhr), wie Touristen heute tatsächlich auf unser Land blicken. Um das ganz besondere Verhältnis zwischen „Ösis“ und „Piefkes“ dreht sich danach Wolfgang Sticklers Dokumentation „Die ungleichen Geschwister“ (21.05 Uhr), die sich auf einen heiter-ironischen Streifzug durch die ambivalenten Beziehungen zwischen den ungleichen und doch wieder ähnlichen Nachbarn Deutschland und Österreich begibt. Wem die finanziellen Mittel gegeben sind, der begnügt sich nicht mit einem Urlaub in Österreich. Seit Jahren steigt auch die Zahl von ausländischen Immobilienkäufern quer durch das Land. Für den Film „Der Oligarch im Alpenwald“ (22.00 Uhr) begleiten Klaus Dutzler und Barbara Kaufmann russische Millionäre beim 3-Millionen-Euro-Wohnungsshopping. Doch Urlaub geht auch einfacher – und vor allem kostengünstiger: Für ihre Dokumentation „Alltagsgeschichte: Holiday am Campingplatz“ (22.55 Uhr) fährt Elizabeth T. Spira mit einem ausgeborgten Wohnmobil durch Österreich, das ehemalige Jugoslawien und Ungarn, um Sitten und Gebräuche der Camper aus nächster Nähe zu ergründen.

Die ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) stellt alle ORF-III-Sendungen, für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream und als Video-on-Demand bereit.

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MÜNCHEN-MUSIK in der Philharmonie: Sir Neville Marriner und die Academy of St Martin in the Fields. 18. und 19. 12.2016

Jede Spielzeit hat ganz unterschiedliche musikalische Höhepunkte. Ein ganz besonderer ist in der Saison 2016/17 sicher der zweiteilige Zyklus mit Sir Neville Marriner und der von ihm vor fast 60 Jahren gegründeten Academy of St Martin in the Fields.
 
„Das Orchester war das Herz meiner Karriere und ist es immer geblieben“, erklärt Marriner in einem Interview. Eine Kirche am Londoner Trafalgar Square gab dem Ensemble seinen Namen. Hier wurde geprobt, hier wurde man aufmerksam auf Marriner und seine musikalischen Mitstreiter, die im bewusst demokratischen Miteinander schnell ihren eigenen, bald weltberühmten Stil fanden.
 
Im Fokus der Konzerte am 18. und 19. Dezember 2016 in der Philharmonie steht das Œuvre Felix Mendelssohn Bartholdys: Vier Symphonien, das berühmte Violinkonzert und das in München uraufgeführte erste Klavierkonzert werden von dem britischen Ausnahme-Ensemble und dem 92-jährigen Sir Neville Marriner in klangvolle Farben getaucht.
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SICHERUNGSMASSNAHMEN – IN BAYREUTH UND ANDERSWO

Als Vielreisender beschäftigt mich dieses Thema auch deshalb, weil „Security“ in den meisten Fällen kaum mehr Sicherheit, sondern eher nur ein latentes Unsicherheitsgefühl und vor allem sinnlose Verzögerungen bedeutet.

 
In Bayreuth bin ich auch ein gelegentlicher Besucher, bereits 2013 war ich etwas irritiert, weil die Sicherheitskontrollen im Vergleich zu den zwei vorangegangenen Sommer meiner Ansicht nach ohne zwingende Notwendigkeit erhöht waren .
Es wäre auf jeden Fall wahnsinnig schade, wenn diese so herrlich uneitle, schöne Stimmung, die den grünen Hügel auch auszeichnet, durch eine völlig überzogene „Security-Hysterie“ gestört würde!
Ich halte das auch für masslos übertrieben, zumal ja Bayreuth meiner Meinung nach – abgesehen eventuell von der Eröffnungspremiere- kaum „interessante“ terroristische Ziele anzubieten hat. Auch quantitativ gäbe es da bei Sportveranstaltungen, Pop-Musik-Ereignissen,etc. sicher wesentlich „attraktivere“ Targets, als eben bayerische Politprominenz gemischt mit ebensolchen Boulevard-Stars à la Roberto Blanco und Uschi Glas
 
Für mich war aber heuer im Frühjahr die Situation in Paris, wo ja seit Jänner 2015 doch Einiges passiert ist, sehr interessant zu beobachten.
Grundsätzlich gab/gibt es dort sehr viele private Sicherheitsfirmen, die vor grossen Einkaufszentren, Museen, touristischen Sehenswürdigkeiten etc. Taschenkontrollen durchführen.
Und vor der Oper- sowohl Bastille als auch Garnier- gibt es fürs Publikum, ähnlich wie am Flughafen, einen Metalldetektor, den jeder Besucher passieren muss.
 
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Foto: privat
 
Beim Bühneneingang haben die Kontrollen eher Pro forma-Charakter, denn man muss, anders als beim Flughafen, nicht alle metallischen Objekte ablegen, sondern wird sozusagen nur grob gecheckt. Das zuständige Wachpersonal ist unbewaffnet und wenn man sich nun den Hergang der Attentate vom letzten November überlegt, als vor dem Stadion St.Denis Sprengstoffgürtel bzw. im Bataclan AK 47- Schnellfeuergewehre zum Einsatz kamen, fragt man sich bei Benutzung des gesunden Menschenverstandes natürlich, was denn dieser ganze Unsinn soll!
Für einen Einzeltäter mit Sprengstoffgürtel stellt so eine Menschentraube, wie sie sich eben vor Vorstellungsbeginn dann vor diesen sogenannten Sicherheitsschleusen (siehe Bild) bildet, eigentlich das perfekt angerichtete Ziel dar und für Terroristen mit Schnellfeuergewehren ist ein Metalldetektor mit unbewaffneten Sicherheitsleuten auch nicht das geringste zusätzliche Hindernis.
 
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Foto: privat
Die meisten Angestellten dieser Sicherheitsleute, speziell, aber sicher nicht nur in Frankreich, sind Leute mit Migrationshintergrund, teilweise wahrscheinlich auch schon zweite oder gar dritte Generation Franzosen und naja… kurzum, es handelt sich meiner Meinung nach, ganz klar um eine Art Beschäftigungsprogramm für mässig Qualifizierte, wahrscheinlich sogar schwer Vermittelbare. Natürlich nur eine meiner „hausverstandlichen Mutmassungen“ und im konkreten Fall auch überhaupt nicht rassistisch gemeint!

Deshalb bin ich beim politischen Thema „Arbeitspätze-Schaffen“ immer sehr hellhörig, denn es gibt leider sooooviele Jobs und Beschäftigungen, die der Allgemeinheit oftmals nur sehr wenig nutzen, dafür aber den wirklich (kreativ) Leistenden das Leben massiv verkomplizieren. Und da sprech ich jetzt noch gar nicht den bürokratischen Bereich an….😁😜

 
Um das ganze Thema noch etwas abzurunden, hier unten noch ein Foto von einer öffentlichen Warnhinweistafel am Bahnhof „Gare de l’est“ in Paris: wie man sich im Falle eines Terrorangriffs verhalten soll (flüchten, verstecken, alarmieren)
 
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Foto: privat
 
UND das legendäre Kulis-Callboy-Telefonat mit Ioan Holender vom Opernball 2009! Damals haben wir noch gelacht über das Szenario mit dem Metalldetektor vor der Oper…😁… 6 Jahre später ist es leider teilweise bittere Realität!
 
 
Und nun ein Niavarani-Video zum Thema:
 
 
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Das ist übrigens auch kein „schmäh“, sondern eine offizielle Hinweistafel der TSA (die wahrscheinlich unbeliebteste Behörde Amerikas, mit den wohl geistig „ausbaufähigsten“ Beamten der Welt😜 ) in LAX (Los Angeles International Airport)-hab ich ganz „heimlich“ geknipst- ist ja in dieser Zone natürlich streng verboten…😁😝👹
 
Grüße an alle Merker
 
ein treuer, sehr mobiler  Leser
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FUSSBALL-EUROPAMEISTERSCHAFT: BEGANNEN DIE FEHLER BEREITS MIT DER QUARTIERSUCHE?

Das EM 2016 Logo - Copyright UEFA

Online-Merker-Leserin Dr. Ulrike Messer-Krol nahm meinen Kommentar vom Samstag zun Anlass einer Richtigstellung bzw. einer Ergänzung. Hier der Beitrag vollinhaltlich:

Sehr geehrter Herr Cupak,

zu Ihrerm Fußball-Exkurs in der Kolumne des ONLINE- MERKER vom Samstag:

ich bin jetzt keine Fußballexpertin, kenne mich aber in Frankreich gut aus.

Darum meine ich, dass der Samstag- Sportkommentar in unserer „ meistgelesenen Tageszeitung“ mit seiner Kritik am Quartier unseres Teams völlig richtig liegt. Ein Hotel mitten in der Provence aus den 66 französischen Angeboten auszuwählen, war keine gute Idee. Es ist unseren Spielern hoch anzurechnen, es nie als Erklärung für schwache Form angeführt zu haben. Wir waren am Sonntag – nach dem Portugal- Match- in Mallemort. Das Hotel liegt mitten im Nirgendwo, in einem ziemlich düsteren Tal ganz am Rande eines der schönsten Golfplätze, aber um diesen Sport ging ja nicht. Der moderne Teil, in dem die Spieler wohnten, sah auch nicht einladend aus.

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Das Hotel der österreichischen Mannschaft. Copyright: Messer-Krol

Als wir mittags im sehr guten Golfrestaurant waren, wehte es uns fast von der Terrasse, die Bäume bogen sich im Sturm, die Kellner waren völlig fertig. Die müssen zwar auch viel laufen, aber doch weniger als Fußballspieler. Seit Montag 13. Juni, also eine Woche lang wehte ein ganz starker Mistral, dazwischen regnete es. Die Einheimischen sagen: Le Mistral rend fou“ – macht verrückt. Wer das noch nicht erlebt hat, glaubt es nicht, aber der Wind macht einen richtig fertig, nervös und hektisch – genauso war dann unser Spiel. Wer es nicht gewohnt ist, selbst durchtrainierte Spitzensportler. hält ihn nur schlecht aus. ( Vielleicht , aber das ist jetzt nicht ernst, Herr Schöpf, der durch den Fön in Tirol abgehärtet ist).

Ich bin keine Sportmedizinerin, aber dort so lange zu wohnen und dann noch die Herum- Reiserei war bestimmt nicht Form fördernd. Erst am Montag- Vollmond- drehte das Wetter und der Wind ließ nach. Dafür herrschte plötzlich von Di auf Mi in Paris schwüle Hitze. Schon als Zuschauer waren wir erschöpft.

Jetzt logieren die Ungarn auch in Südfrankreich, aber im Var, ohne Mistral.

Und noch ein Vergleich: In einem Hotelportal hat das ÖFB- Quartier 8,0 von 10 möglichen Punkten, das der Ungarn 9,3 – die Suiten dort kosten mindestens doppelt so viel. Und die Deutschen wohnen überhaupt im Kurort Evian.

In Marseille wehte auch ganz starker Mistral, eine mögliche Erklärung für das extreme Verhalten der Fans in dieser Woche, aber keine Entschuldigung.

Zusammenfassung der „Pleite-Situation“: Am Montag begann der Mistral. Am Dienstag fliegen sie nach Bordeaux, nach dem Ungarn-Schock am Mittwoch in der Nacht zurück nach Avignon, mit dem Bus ca 35 km weiter nach Mallemort, noch immer Mistral. Am Freitag mit Bus und Flieger nach Paris, dann am Samstag das harte Match gegen Portugal. Anschließend Empfang , Rückkehr angeblich um 5h30 früh am Sonntag an einen Ort, wo der Mistral besonders stark wütet. Montag hört zwar der Wind auf, dafür ist Vollmond. Dienstag  Vormittag wieder nach Paris, wo in der Nacht die Temperaturen urplötzlich steigen und es am Spieltag  tagsüber 32 Grad hat.
 Jetzt sind das zwar harte Burschen, aber wenn sie in der ersten Island-Hälfte dann wie müde Krieger über den Platz traben, ist für mich kein Wunder , oder ?
 Die Belgier wohnen übrigens auch in einem eher preiswerten, aber besser bewerteten ( (8,7) Golf- Resort, ca 15 km von Bordeaux entfernt.
 Aber jetzt ist Schluß mit Ärgern, ausgeschieden ist ausgeschieden. Es ist nur schade, weil Paris den ganzen Mittwoch so fest in österreichischer Hand war, alles  Fans, auch Familien mit Kindern, die extra von der Schule freigestellt worden waren,wirklich nett und optimistisch, ohne Überheblichkeit.

Und damit die Kultur nicht zu kurz kommt: In Orange gab es am Montag, 20. Juni ein großes Gala-Konzert im antiken Theater. Am Sonntag wütete der Mistral so stark, dass alle eine Absage befürchteten. Montag war es dann ruhig.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrike Messer -Krol

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DIE SONNTAG-PRESSE (26. JUNI 2016)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die SONNTAG-PRESSE- 26. Juni 2016

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Review: A Maudlin Trip Down the Amazon, With a Star in Disguise
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Florencia en el Amazonas, NYCO
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Staging flaws apart, Catán’s “Florencia” takes wing at City Opera
http://newyorkclassicalreview.com/2016/06/staging-flaws-apart-catans-florencia

Interview with Star of Florencia en el Amazonas, Elizabeth Caballero http://www.operatoday.com/content/2016/06/interview_with_.php

Review: At 53, an Effortless Return to Dance “Romeo and Juliet’
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Isabella Boylston: A New Juliet at American Ballet Theatre
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