Der Neue Merker

DIE DIENSTAG-PRESSE (27. SEPTEMBER 2016)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die DIENSTAG-PRESSE- 27. September 2016

Berlin/ Deutsche Oper
Mozart-Bestseller „Così fan tutte“ in der Deutschen Oper: Nachholende Lackgeilheit
Kein Regiehandwerk, nirgends: Der junge Sprechtheater-Spezialist Robert Borgmann inszeniert „Così fan tutte“ in der Deutschen Oper Berlin.
Tagesspiegel

Innsbruck
Nixe zu verlieren
Innsbruck – Das Tiroler Landestheater zeigt Dvořáks „Rusalka“ als surreale Tragödie einer Rollstuhlfahrerin
Münchner Merkur

Hamburg
Staatsoper-Saisonauftakt: Der Zauber ging schnell flöten
Hamburger Abendblatt

Berlin/ Staatsoper
„Don Giovanni“ in der Staatsoper: Im Dickicht der Gefühle
Hingehen: Die Staatsoper Berlin hat ihren „Don Giovanni“ erneut einstudiert. Claus Guth schickt dabei die Schönen und Reichen von heute in den dunklen deutschen Wald
Tagesspiegel

Graz
Aufgelöst in Ewigkeit: Tristan und Isolde in Graz
bachtrack

Ein Regiment für Julie Fuchs: Donizettis Fille du régiment in Wien
bachtrack

„Salome“ mit Leiche im Schrank – Zähe Zeitenwende in Dresden
Neue Musikzeitung – nmz.de

Mainz
Performance mit Menschenopfern
Die Madonna zelebriert ihre Kunstreligion: Elisabeth Stoepplers „Norma“-Inszenierung begibt sich am Staatstheater Mainz auf theoretisierende Parallelwege.
Frankfurter Rundschau

Wiesbaden
Intendant Laufenberg verlängert bis 2024
Musik heute

Hof und Regensburg
Carmen in Regensburg und Hof: Carmen – ohne Carmen
Carmen ließ sich weder am Freitag in Hof, noch Samstagabend in Regensburg blicken. Sie stand zwar jeweils auf dem Spielplan, schaffte es aber in beiden Fällen aus irgendeinem Grund nicht auf die Bühne. Dort nämlich waren Sängerinnen zu erleben, die ihre Rollen zwar achtbar bewältigten, aber mit der stolzen, selbstbewussten, wilden, leidenschaftlichen, andalusischen Carmen nicht die geringste Ähnlichkeit hatten. Und doch haben die beiden Inszenierungen jeweils ganz eigene Stärken.
BR-Klassik

Wien/ Musikverein
Philharmoniker: Ein Panzerballett zum Saisonstart
Glücklich die Abonnenten der Wiener Philharmoniker. Nicht nur sind sie Dauernutznießer eines luxuriösen Klangs; sie besitzen noch ein weiteres Privileg: Während andere Veranstalter ihre Programmhefte auf ein Minimum herabhungern (mit einem Maximum an Werbung), prunken diese Fibeln mit Opulenz.
Wiener Zeitung

München
Bartók for Europe
Auftakt mit „Herzog Blaubarts Burg“ im Gasteig
Münchner Abendzeitung

München
Die Münchner Philharmoniker
Gergiev dirgiert Bruckner und Schostakowitsch
Münchner Abendzeitung

Frankfurt/ Alte Oper
Nachmittag eines Fauns“ in der Alten Oper: Auf der Suche nach der Zauberfeder
Vladimir Jurowski
Frankfurter Rundschau

Budapest
A new Traviata with passions running low in Budapest
bachtrack

Paris
Review: Paris Opera Ballet Kicks Off New Season With Futuristic Choreography
The New York Times

London
Weitere „Cosi“-Reviews
Opera reviews: Cosi Fan Tutte
http://www.express.co.uk/entertainment/theatre/714576/Opera-reviews

Così fan tutte @ Royal Opera House, London
http://www.musicomh.com/classical/reviews-classical/cosi-fan-tutte

Classical music reviews, September 2016, including the Philharmonia’s 4-star Stravinsky cycle at the Royal Festival Hall
The Telegraph

Philharmonia/Salonen review – lucid and sensuous genre-bending Stravinsky
The Guardian

New York
Remembering the Old Metropolitan Opera House
http://www.wqxr.org/#!/story/remembering-old-metropolitan-opera-house/

Taking On “Tristan,’ a Role That Demands Much of a Tenor
The New York Times

Philadelphia
Review: “Turandot’ at Opera Philadelphia in Philadelphia, PA.
http://dcmetrotheaterarts.com/2016/09/26/review-turandot-opera

Flawed masterpiece: Missy Mazzoli’s Breaking the Waves opens in Philadelphia
bachtrack

Washington
Weitere „Figaro“-Review
The Marriage of Figaro from Washington National Opera (review)
http://dctheatrescene.com/2016/09/26/marriage-figaro-washington-national

Nordhausen
Arm, aber unglaublich sexy: Das Theater Nordhausen verblüfft in „La Bohème“
Arm, aber unglaublich sexy: Das Theater Nordhausen verblüfft in „La Bohème“ mit leidenschaftlichen und hochtalentierten jungen Solisten.
Thüringer Allgemeine

Wien
Orchester Wiener Akademie: Der virtuelle Kugelkopf des Dirigenten
Das Orchester Wiener Akademie hat es sich zur Aufgabe gemacht, sein Repertoire im Klang der Entstehungszeit der Werke zu realisieren – in Zukunft auch mittels 3-D und Virtual Reality, um das räumliche Erlebnis noch zu verstärken – derstandard.at/2000044961063/Orchester-Wiener-Akademie-Der-virtuelle-Kugelkopf-des-Dirigenten
Der Standard

Tenor Julian Prégardien:
Frisches Blut für ein verstaubtes Genre
Seine Opern- und Konzertkarriere ist erfolgreich angelaufen. Aber am liebsten pflegt der 32-jährige Tenor das Kunstlied, die verstaubteste Gattung des klassischen Kanons.
Neue Zürcher Zeitung

Linz/ Brucknerhaus
Leidenschaftliche Streiter um Gottesfrieden
Im Brucknerhaus musizierten das Wiener Jeunesse Orchester, der Linzer Jeunessechor und der Mozartchor.
Oberösterreichische Nachrichten

Linz/ Landestheater
Wie viele Opern passen in ein Musical?
Das Musical IN 80 Tagen um die Welt feiert Premiere
http://web.inxmail.com/theaterundorchester/html_mail.jsp?params=15699+Peppermueller

Sprechtheater

Berlin/ Schauplatz
Gespräch mit Thomas Ostermeier „Wir brauchen die Provokation“
Schaubühnen-Chef Thomas Ostermeier über Angela Merkels Flüchtlingspolitik, den Rassismus der AfD und die Freiheit des politischen Theaters.
Tagesspiegel

Berlin/ Deutsches Theater
Die jungen Regisseure sind zu blass und zu bunt
Berliner Zeitung

Salzburg/ Kammerspiele des Landestheaters
Die Gutmenschen und ihre Feinde im Landestheater
Philipp Löhles Ehekomödie „Wir sind keine Barbaren“ feierte Premiere bei den Kammerspielen des Salzburger Landestheaters.
Salzburger Nachrichten

Wien/ Volkstheater
Einstürzendes Weltvertrauen
Yael Ronens „Niemandsland“ wird im Volkstheater wiederaufgenommen: ein Vexierspiel um Krieg, Flucht und Liebe.
Wiener Zeitung
Im Niemandsland der fremden Heimat
Heinz Sichrovsky über Yael Ronens unpädagogisches Migrationsprojekt
http://www.news.at/a/volkstheater-niemandsland-yael-ronen-7588461

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Unter’m Strich

Meinungsfreiheit Haben Künstler mehr Freiheiten als der Normalbürger?
Das Grundgesetz garantiert jedem Bürger die Meinungsfreiheit. Warum erklärt es dann noch einmal ausdrücklich „Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei“? Es gehört zu den Annehmlichkeiten des Journalisten-Daseins, dass man mit jeder Frage, die man hat, einen Spezialisten belästigen kann. So bat ich Christoph Möllers um Auskunft.
Berliner Zeitung

Linke gendern auch Geräte: „Staubsaugerin“
Heute.at

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INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 27. SEPTEMBER 2016)

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 27. SEPTEMBER)

NEU IN UNSEREN KRITIKEN:

WIESBADEN: DIE FRAU OHNE SCHATTEN. Wiederaufnahme am 25.9.2016

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Nicola Beller-Carbone (Färberin), Oliver Zwarg (Barak). Copyright: M- Forster/ Staatstheater Wiesbaden

Zum Bericht von Gerhard Hoffmann

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MÜNSTER: FAUST von Charles Gounod – 25.9.2016

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Copyright: Oliver Berg

Zum Bericht von Sigi Brockmann

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WIEN/ Staatsoper: LA FILLE DU RÉGIMENT am 25.9.2016

Zum Bericht von Karl Masek

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Anlässlich seines 20jährigen Bühnenjubiläums: 28.9. Solistenkonzert mit KS Juan Diego Flórez in der Wiener Staatsoper

Foto: WIENER STAATSOPER: DON PASQUALE. Inszenierung: Irina Brook. Premiere: 26.4.2015. Juan Diego Florez. Copyright: Barbara Zeininger.
Juan Diego Florez. Copyright: Barbara Zeininger

KS Juan Diego Flórez gestaltet am Mittwoch, 28. September 2016 das erste Solistenkonzert in dieser Spielzeit an der Wiener Staatsoper:
Anlässlich seines 20jährigen Bühnenjubiläums präsentiert er, am Klavier begleitet von Vincenzo Scalera, Werke von Gioachino Rossini, Ruggero Leoncavallo, Christoph Willibald Gluck, Gaetano Donizetti und Jules Massenet.

KS Juan Diego Flórez ist in dieser Saison im Jänner/Februar 2017 im Haus am Ring noch als Elvino in La Sonnambula sowie als Roméo in Roméo et Juliette zu erleben

Das Programm:

Gioachino Rossini: La lontananza/ Bolero/Addio ai Viennesi
„Alma rea! Perché t’involi?“ aus Matilde di Shabran/  „Vieni fra queste braccia“ aus La gazza ladra / „Prélude“, Musique anodine (Klavier solo)/  „Ah, dov’è, dov’è il cimento?“ aus Semiramide

Ruggero Leoncavallo. Aprile/ Vieni, amor mio/ Mattinata

Christoph Willibald Gluck: „J’ai perdu mon Eurydice“ aus Orphée et Eurydice „L’espoir renaît dans mon âme“ aus Orphée et Eurydice

Gaetano Donizetti: „Una furtiva lagrima“ aus L’elisir d’amore

Jules Massenet: „Pourquoi me réveiller“ aus Werther

Gaetano Donizetti: „Ah, mes amis“ aus La Fille du régiment
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WIEN/ HEUTE PREMIERE IN DER KAMMEROPER: LA TRAVIATA – Remixed

Remix von Moritz Eggert

Instrumentierung von Jacopo Salvatori und Moritz Eggert

Inszenierung: Lotte de Beer

mit Frederikke Kampmann, Anna Marshanya; Julian Henao Gonzalez, Metteo Loi, Florian Köfler

Premiere 27.9., weiter 29.9., 1./3/5.nm/8./11./17./22./24./1o.

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Frederikke Kampmann, Julian Henao Gonzalez. Copyright: Barbara Zeininger

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BAYERISCHE STAATSOPER: ERNEUT UMBESETZUNG „DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG“/ Stolzing

In den Vorstellungen Die Meistersinger von Nürnberg am 30. September, 3. und 8. Oktober 2016 wird Robert Künzli die Partie des Walther von Stolzing anstelle des erkrankten Burkhard Fritz übernehmen.

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Robert Künzli studierte Gesang in Toronto. Anschließend war er Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Gastengagements führten ihn daraufhin u.a. an die Metropolitan Opera in New York, die Wiener Staatsoper, die Deutsche Oper und die Komische Oper Berlin, die Opéra Bastille in Paris, die Hamburgische Staatsoper, die Dresdner Semperoper, die Staatsoper Stuttgart, die Oper Frankfurt und die Staatsoper Hannover. Sein Repertoire umfasst Partien wie Florestan (Fidelio), Erik (Der fliegende Holländer), Siegfried (Götterdämmerung), Tristan (Tristan und Isolde), Canio (Pagliacci) und Der Kaiser (Die Frau ohne Schatten) sowie die Titelpartien in Tannhäuser, Lohengrin und Peter Grimes. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2016/17: Walther von Stolzing (Die Meistersinger von Nürnberg).
 
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BILANZ PRESSEKONFERENZ LISZT FESTIVAL RAIDING 2017

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Bei der Pressekonferenz im Lisztzentrum Raiding präsentierten Kulturlandesrat Helmut Bieler, die Intendanten Johannes & Eduard Kutrowatz und Geschäftsführer Mag. Thomas Mersich das Programm vom Liszt Festival Raiding 2017.
 
„Le concert, c’est moi!“ – „Das Konzert bin ich!“ (Franz Liszt)
 
„Ich hätte alles in der Welt lieber sein mögen als Musiker im Solde großer Herren …“, schreibt Liszt und drückt damit sehr klar aus, dass er in jeder Hinsicht – nicht nur in künstlerischer – eigene Akzente setzen und einen neuen Stil prägen wollte. Alles floss in diese Haltung mit ein: Liszts grenzenlose Phantasie, seine unglaubliche Improvisationsgabe und die Fähigkeit unterschiedlichste Einflüsse aufzunehmen und weiterzuentwickeln.

PK Liszt Festival Raiding 2017 © Liszt Festival Raiding
Copyright: Lisztfestival Raiding
 
Das Liszt Festival Raiding trägt all diesen Aspekten des Genius Loci Rechnung und spannt in seiner 12. Saison den Bogen von Liszts progressiver und kühner Kreuzwegdarstellung „Via Crucis“ bis hin zu einer weiteren herausragenden Gesamtaufführung des epochalen Klavierzyklus „Années de Pèlerinage“.
 
Einzigartige Klavierabende mit außergewöhnlichen Lisztprogrammen und kreativen Querverbindungen zu Bach, Chopin, Schumann und Schönberg präsentieren uns Till Fellner, Louis Lortie, Aleksandra Mikulska und Gottlieb Wallisch.
 
Von einer außerordentlichen stilistischen Vielfalt mit Einflüssen aus nahezu allen Bereichen der neuen Musik ist diesmal der Vokalzyklus geprägt. Franz Liszts Lieder und Chorwerke treffen auf Vokalwerke von Schubert und Bruckner, korrespondieren mit Arien von Verdi und Puccini und weisen den Weg weit in die Zukunft mit Lied-Zyklen von Britten und Reiter, Filmmusikmelodien von Heymann und Gershwin sowie Hits aus dem vokalen Pop- und Jazzbereich von Joe Zawinul und Led Zeppelin. Diesmal zu Gast: die „Neuen Wiener Stimmen“, der „Chorus sine nomine“ sowie die international renommierten Solisten Malin Hartelius, Elisabeth Kulman und Herbert Lippert.
 
Im Brennpunkt der Saison 2017 stehen diesmal aber auch wieder ungewöhnliche und aufregende Ensembles, die international Aufsehen erregen und in jeder Hinsicht neue Pfade beschreiten: in der Verbrüderung der Stärken liegt die Meisterschaft des Klavierduo Kutrowatz und des Eggner Trios, Perfektion und Brillanz zeichnen das junge Acies Quartett aus, grenzenlose Spielfreude und improvisatorische Meisterschaft präsentiert uns das Janoska Ensemble.
 
Kartenbestellungen Abo- und Kartenbestellungen werden ab sofort gerne entgegen genommen. Abo-Bestellungen werden sofort bearbeitet, für Einzelkarten-Bestellungen erfolgt die Bearbeitung ab 15. Oktober 2016.  

Liszt Festival Raiding  
Marketing
Büro: Kultur Kongress Zentrum Eisenstadt
7000 Eisenstadt, Franz Schubert Platz 6
T: +43 (0)2682-719-2020
F: +43 (0)2682-719-1013
www.lisztfestival.at

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MÜNCHEN GÄRTNERPLATZTHEATER: Wiederaufnahme 2. bis 7. Oktober in der Reithalle FRANKFURT DIARIES
Ein choreografischer Abend in zwei Teilen

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 Das Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz präsentiert vom 2. bis 7. Oktober FRANKFURT DIARIES mit William Forsythes weltberühmter Choreografie »One Flat Thing, reproduced« in der Reithalle. Erstmalig war in der vergangenen Spielzeit die Choreografie »One Flat Thing, reproduced« für 14 Tänzerinnen und Tänzer – und 20 Tische von William Forsythe in München zu erleben und wurde stürmisch gefeiert. Um den Geist der Arbeit mit Forsythe spürbar zu machen, setzen Tänzerinnen und Tänzer der Originalproduktion, unter der Gesamtleitung von Forsythes langjährigem Assistenten Antony Rizzi, zuvor ihre persönlichen, prägenden Eindrücke von der Zusammenarbeit mit dem Choreografen-Genie in ganz eigene Tanz-Formen um.

 FRANKFURT DIARIES
 Ein choreografischer Abend in zwei Teilen
 
First
 
FRANKFURT DIARIES
Uraufführung
 
Regie und Choreografie   Antony Rizzi
Choreografie                     Georg Reischl, Christopher Roman,
Michael Schumacher, Allison Brown
 
 Second
 
ONE FLAT THING, REPRODUCED
Münchner Erstaufführung
 
Choreografie,
Bühne und Licht          William Forsythe
Musik                            Thom Willems
Kostüme                  Stephen Galloway
Einstudierung                    Christopher Roman
 
Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz
 
 Wiederaufnahme am 2. Oktober 2016 um 18.00 Uhr in der Reithalle
Weitere Vorstellungen 3., 5., 6. und 7. Oktober
Vorstellungsbeginn 2. und 3. Oktober 18.00 Uhr,
5., 6. und 7. Oktober 19.30 Uhr
 
Preise 14 bis 44 Euro, Schüler- und Studentenkarten 8 Euro
Tickets gibt es an den Vorverkaufsstellen, unter www.gaertnerplatztheater.de,
Tel. 089 2185 1960 oder tickets@gaertnerplatztheater.de
 
Weitere Informationen finden Sie HIER
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LIEDERABEND OLGA ROMANKO am 25. Oktober

Liederabend Olga Romanko &Caroline Doerge, Centro Serrafiorita , Via Pian Scairolo CH-6915 Pambio Noranco. Tue Oct 25 2016 at 08:30 pm, Vocalise : Duo ..

FACEBOOK

https://m.facebook.com/olga.romanko
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Die ORF-Lange Nacht der Museen im Hofmobiliendepot  Möbel Museum Wien. 1. OKTOBER

Das Hofmobiliendepot  Möbel Museum Wien, mit 165.000 Objekten eine der größten Möbelsammlungen der Welt, beherbergt auf über 5.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche Möbeldesign vom 18. bis ins 21. Jahrhundert. Neben kuriosen Objekten wie einer Spucknapfsammlung ist heuer die Sonderausstellung „Fest & Alltag“ anlässlich des 100. Todestages von Kaiser Franz Joseph zu sehen.

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Copyright: Gerhard Walter für Hofmobiliendepot

Für die ORF-Lange Nacht der Museen am 1. Oktober 2016 öffnet das Hofmobiliendepot  Möbel Museum Wien seine Pforten und bietet ein ganz besonderes Programm. Kurze, ca. 15minütige Ausschnitte aus einer szenischen Lesung und zwei Kammerstücken sowie Kurzführungen (ca. 30 Minuten) und ein Kinderatelier sorgen für einen abwechslungsreichen Abend.

19.15, 20.45 und 22.15 Uhr: „Menage à trois im Kaiserhaus“ – Szenische Lesung
Elisabeth-Joe Harriet, Sylvia Reisinger und Kurt Hexmann lesen Original-korrespondenzen von Kaiserin Elisabeth, Katharina Schratt und Kaiser Franz Joseph.

18.45, 20.15, 21.45 Uhr: „Keiner sah ihn so wie ich“ – Kammerstück
Florian Sedivy erzählt an Originalmöbeln und Ausstellungsstücken als Kammerdiener Eugen Ketterl Geschichten aus dem Alltag von Kaiser Franz Joseph.

18.15, 19.45 und 21.15 Uhr: „Die rote Erzherzogin“ – Kammerstück
Elisabeth-Joe Harriet stellt an Originalmöbel das bewegte und ungewöhnliche Leben von Elisabeth von Österreich, der Tochter von Kronprinz Rudolf, dar.

20.00 und 22.00 Uhr: „Sissi im Film“ – Führung durch die Dauerausstellung
Lernen Sie das Originalmobiliar der berühmten Ernst-Marischka-Filme entlang des „Sis(s)i-Pfades“ und damit auch historische Möbel in unhistorischer Rolle kennen!

18.00, 21.00, 23.00 Uhr: „Fest & Alltag“ – Führung durch die Sonderausstellung
Eine Virgina, die er geraucht hat, das Dienstbuch seines Kammerdieners Ketterl, ja sogar seine Unterhose: Lernen Sie Franz Joseph ganz persönlich kennen!

18.00 bis 22.00 Uhr: Kinderatelier
Ein Portrait von Kaiser Franz Joseph oder Kaiserin Elisabeth basteln

Ort & Zeit:    Hofmobiliendepot  Möbel Museum Wien
    Andreasgasse 7, 1070 Wien, (U3 Zieglergasse)
    1. Oktober 2016, 18.00 bis 01.00 Uhr

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DEUTSCHLAND: Linke fordert geschlechtergerechte Sprache für Büromittel: DIE BLEISTIFTIN

Die Linke ordert gendergerechte Sprache für Büromittel
FLENSBURG. Der Papierkorb, der Bleistift, der Computer: Viele Arbeitsmittel sind männlich. Durch die tägliche Konfrontation mit ihnen, drohen deren Benutzer in patriarchale Denkmuster und Verhaltensweisen zurückzufallen beziehungsweise diesen nicht zu entkommen.
Das zumindest fürchtet die Linkspartei in Flensburg. Ihre Ratsfraktion hat daher nun in einem Antrag gefordert, alle Arbeitsmittel aus allen Arbeitsbereichen der öffentlichen Verwaltung geschlechterneutral auszudrücken. Dies gelte „insbesondere für grammatisch mit maskulinem Artikel („der“) bezeichnete Arbeitsgeräte/-mittel“, heißt es in einer Beschlußvorlage für die Sitzung des Gleichstellungsausschusses am 28. September. Beraten soll die Ratsversammlung über den Antrag dann Mitte Oktober.

Wer es nicht glaubt, findet hier den Antrag

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DIE MONTAG-PRESSE (26. SEPTEMBER 2016)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die MONTAG-PRESSE- 26. September 2016

Dresden
Jennifer Holloway gefällt als „Salome“ an der Semperoper
Die Amerikanerin Jennifer Holloway hat ihr Rollendebüt als „Salome“ in der gleichnamigen Strauss-Oper mit Bravour gemeistert. Bei der Premiere des Klassikers am Samstagabend in der Dresdner Semperoper wurde sie mit Bravo-Rufen und viel Applaus bedacht.
Musik heute

Zürich
Hochkarätige Sängerparade
Das Zürcher Opernhaus gibt Gelegenheit, in zwei Reprisen neue Stimmen zu entdecken und bekannten Sängern wieder neu zu begegnen.
Neue Zürcher Zeitung

Hamburg/ Ballett
„Nijinsky“-Produktion zurück in Hamburg
Hamburger Abendblatt

Hamburg
Jette Steckel überascht mit „Zauberflöte“
Bühne und Konzert Staatsoper Hamburg
Regie lässt Publikum bei „Zauberflöte“ mitsingen
Die Welt

Igersheim/ Berlin
Sopranistin Jihyun Lee gewinnt Gesangswettbewerb DEBUT
Musik heute

Wien/ Musikverein
Philharmoniker mit Zubin Mehta und Rudolf Buchbinder
Werke von Brahms, Debussy und Ravel im Musikverein
Der Standard

Halle
In Heterotopia an Land gegangen: Wagners „Fliegender Holländer“ in Halle
Neue Musikzeitung. nmz.de

Vier Regisseure für „Hoffmanns Erzählungen“: Neustart an der Oper Wuppertal
Neue Musikzeitung nmz.de

Hamburg
A musical tour of Europe’s great cities: Hamburg
The Guardian

London
Opera reviews: Verdi’s Requiem and Haydn’s La Canterina
http://www.express.co.uk/entertainment/theatre/713745/Opera-review

Weitre „Cosi“-Review
Così fan tutte at Covent Garden
http://www.operatoday.com/content/2016/09/cosi_van_tutte_.php

New York
Come Check Out Our House, Metropolitan Opera Says
The New York Times

Nina Stemme on a Love and Loss in “Tristan und Isolde’
The New York Times

Boston
BLO’s lean, very mean “Carmen’
https://www.bostonglobe.com/arts/music/2016/09/24/blo-lean-very-mean-carmen

Handel and Haydn opens season with a wide-ranging Bach feast
http://bostonclassicalreview.com/2016/09/handel-and-haydn-open-season

Chicago
Muti, CSO open season with rich and eloquent Bruckner
http://chicagoclassicalreview.com/2016/09/muti-cso-open-season-with-rich

Los Angeles
Plácido Domingo as Macbeth, LA Opera
http://www.operatoday.com/content/2016/09/placido_domingo.php

Melbourne
Coppelia a beloved Australian Ballet production for a reason
http://www.smh.com.au/entertainment/stage/coppelia-a-beloved-australian-ballet

Coppelia (Palais Theatre, Melbourne)
https://dailyreview.com.au/coppelia-palais-theatre-melbourne/49594/

Sprechtheater

Wien/ Burgtheater
„Torquato Tasso“ als artifizielles Gebilde im Burgtheater
Ein Wald aus Neonstangen, eine Deckeninstallation aus gerippten Schläuchen und eine meterhohe polygone Kugel. Der Herzog von Ferrara lebt mit seiner Kunstsammlung. Einen Dichter hat er auch. Doch anders als die Kunstwerke spricht dieser Mann, hat Sorgen, Wünsche und Ziele. Das macht ihn ein wenig unbequem. So präsentiert Martin Laberenz seine Deutung von Goethes „Torquato Tasso“ im Burgtheater.
Salzburger Nachrichten
Torquato Tasso“: Bekränzte Häupter, begrenzte Kunst
Nicht ganz ohne Bleiwüstengefühl: Martin Laberenz inszeniert Goethes Künstlerdrama „Torquato Tasso“ am Burgtheater. Für seine Entschlossenheit zur artifiziellen Deklamationskunst hat er sich aber Lorbeeren verdient. Hauß und Hartinger ebenso –
Der Standard

München/ Kammerspiele
Willkommen, ihr Neu-Münchner!
Einmal im Monat gibt es in den Münchner Kammerspielen ein Welcome Café für „Menschen mit und ohne Flüchterfahrung“.
Münchner Abendblatt

Darmstadt
Jelineks „Wut“ in Darmstadt: Das Kaninchen ist noch nicht fertig
Frankfurter Rundschau

München
Residenztheater startet politisch in die Saison
Abendblatt

München
Herzlichen Glückwunsch!
Das Deutsche Theater wird 120 Jahre alt
Münchner Abendzeitung

Ausstellungen/ Kunst

Wien/ Theatermuseum
Václav Havel als Dramatiker: Verboten, aber doch gespielt
Das Theatermuseum erinnert mit einer Ausstellung zu Václav Havel an die vom damaligen Direktor Achim Benning initiierte „tschechische Periode“ des Burgtheaters. Die Schau ehrt einen von der Politikerrolle überstrahlten Dramatiker –
Der Standard

Steirischer Herbst: Einladung zum Verlassen der Höhle Colette M.
Der Steirische Herbst wurde am Wochenende mit Philippe Quesnes „Die Nacht der Maulwürfe“ und zahlreichen Ausstellungen eröffnet. Thematisiert wird die Veränderung der Gesellschaft durch Migration –
Der Standard

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Unter’m Strich

TV-Diskussion Clinton gegen Trump – das wird größer als die Mondlandung
Was für ein Hype! Am Montag treffen die Kontrahenten an der Hofstra University in der Nähe New Yorks bei der ersten von drei Fernsehdiskussionen aufeinander, und an Superlativen mangelt es nicht. „Das wird größer als die Mondlandung, größer als die Olympischen Spiele, größer als die letzte königliche Hochzeit“, orakelt Paul Begala, ein ehemaliger Berater des Präsidenten Bill Clinton.
rp-online
   

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INFOS DES TAGES (MONTAG, 26. SEPTEMBER 2016)

INFOS DES TAGES (MONTAG, 26. SEPTEMBER 2016)

NEU IN UNSEREN KRITIKEN:

GRAZ: TRISTAN UND ISOLDE. Premiere am 24.9.2016

Liebeskummer unter den Baumwurzeln

Liebeskummer unter den Baumwurzeln. Zoltan Nyári. Copyright: Werner Kmetitsch

Zum Premierenbericht von Peter Skorepa

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INNSBRUCK: RUSALKA. Premiere am 24.9.2016

Rusalka Kelisidis,Hauenstein Innsbruck 2469
Michael Hauenstein, Anna-Maria Kalesidis. Copyright: Tiroler Landestheater/ Larl

Zum Premierenbericht von Dietmar Plattner

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WIEN/ Staatsoper: SALOME am 24.9.2016

Zum Bericht von Maria und Johann Jahnas

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PALERMO: MADAMA BUTTERFLY am 24.9.2016

Zum Bericht von Johannes Marksteiner

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ZÜRICH/ Operettenbühne Hombrechtikon: DER WILDSCHÜTZ von. G.A.Lortzing

OHO WS 14
Graf von Eberbach (Wolf H. Latzel) bedroht Baculus (Erich Bieri), im Hintergrund Mitglieder des Chors der Operettenbühne Hombrechtikon mit Gretchen (Jacqueline Oesch). Copyright: Andreas Eggenberger/Operettenbühne Hombrechtikon

Zum Bericht von John H. Mueller

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MÜNCHEN/ Bayerisches Staatsballett: GISELLE am 25.9.2016

PB_08_Giselle_Zeisel_c_W.Hoesl_225
Prisca Zeisel. Copyright: Wilfried Hösl

Zum Ballettbericht von Gisela Schmöger

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WIEN/ Staatsballett: LE CORSAIRE am 23.9.2016

Zum Bericht von Ulrike Klein

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„Kulturmontag“: Themenschwerpunkt Sprache und Schikaneder-Musicalpremiere

Außerdem: „Der Meisterfälscher. Wolfgang Beltracchi porträtiert Christoph Waltz“ – zum 60. Geburtstag =

 Anlässlich des Europäischen Tags der Sprachen setzt der „Kulturmontag“ am 26. September um 22.30 Uhr in ORF 2 einen umfassenden Schwerpunkt zum Thema. Dazu begrüßt Martin Traxl den Sprachwissenschafter Rudolf de Cillia zum Studiogespräch. Weiters gibt die Sendung einen Ausblick auf die neueste Musicalproduktion der Vereinigten Bühnen „Schikaneder“ und befasst sich mit der Lebensgeschichte des „Zauberflöte“-Librettisten und Impresarios. Anschließend an das Magazin steht die Kulturdokumentation „Der Meisterfälscher Wolfgang Beltracchi porträtiert Christoph Waltz“ anlässlich des 60. Geburtstags des Oscar-Preisträgers auf dem Programm.

Musicalpremiere „Schikaneder“ – die Lebensgeschichte des „Zauberflöte“-Librettisten

Er war Bühnenmagier, gefeierter Hamlet-Darsteller, berühmt für seine technischen Erfindungen: Emanuel Schikaneder, ohne den es den „Blockbuster“ der Opernwelt – „Die Zauberflöte“ – nicht gäbe. Doch während das Genie Mozart posthum zum Marketingwunder wurde, ist die Lebensgeschichte des Librettisten und Impresarios, der auch in der Rolle des Vogelfängers Papageno brillierte, weithin vergessen. Das soll sich nun nachhaltig ändern: Auf den Tag genau 225 Jahre nach der Uraufführung der „Zauberflöte“ feiert das Musical „Schikaneder“, hinter dem ein vielfach preisgekröntes internationales Leading Team steht, am 30. September im Wiener Raimund Theater seine Uraufführung. Erzählt wird die Geschichte des Glamourpaares Emanuel und Eleonore Schikaneder. Der Erfolg der „Zauberflöte“ machte sich für den Theatermagier bezahlt: Aus dem Erlös kaufte er ein Schlössl im Wiener Vorort Nussdorf. 1812 starb er verarmt und geisteskrank in Wien. Der „Kulturmontag“ schaut hinter die Kulissen des Musicals und spürt Schikaneders Lebenslinien nach.

Apropos Schikaneder: Am 27. September präsentiert ORF III die neue „Mythos Geschichte“-Produktion „Der Schikaneder-Code: Prinzipal, Papageno, Weiberheld“ (21.05 Uhr). ORF 2 zeigt am 2. Oktober die „matinee“-Doku „Schikaneder – Vom Papageno zum Musicalstar“ (9.05 Uhr; WH in ORF III um 11.35 Uhr) sowie am 9. Oktober im Rahmen von „Erlebnis Österreich“ die neue Produktion des ORF-Wien „Schikaneder backstage. Die Menschen hinter der großen Show“ (16.30 Uhr).


Schikaneder – das Musical“ im Wiener Raimundtheater. Copyright: Barbara Zeininger

Sprachverlust, Sprachvermittlung, politische Sprache u. v.m. – Themenschwerpunkt
Ist das „Österreichische“ wirklich bedroht? Warum wird die Sprache der Politik immer aggressiver? Und wie vermittelt man Migranten am besten Deutsch? Der Europäische Tag der Sprachen am 26. September ist Anlass für einen Schwerpunkt im „Kulturmontag“. Die Sendung spürt u. a. der untrennbaren Verknüpfung von Sprache und Identität nach, befasst sich mit immer häufiger auftretenden Tabubrüchen im politischen Diskurs, ebenso wie mit der Kraft der Sprache in der Werbung. Zu Wort kommen u. a. Sprachwissenschafterin Ruth Wodak, Sprachphilosoph Gerald Posselt und Historiker Oliver Rathkolb. Zu Gast im Studio ist Sprachwissenschafter Rudolf de Cillia.

Dokumentation „Der Meisterfälscher. Wolfgang Beltracchi porträtiert Christoph Waltz“ (23.30 Uhr)

Der zweifache Oscar-Preisträger Christoph Waltz, der am 4. Oktober 60 wird, ist ein unglaublich wandlungsfähiger Schauspieler und versteht es meisterhaft, andere Menschen darzustellen, u. a. spielte er im jüngsten Tim-Burton-Film „Big Eyes“ einen Kunstfälscher. Für „Meisterfälscher“ Wolfgang Beltracchi saß der Hollywood-Star zwei lange Tage Modell. In dieser Zeit entstand ein überraschendes Porträt von Waltz „im Stile von …“ Max Beckmann (1884 bis 1950). Der deutsche Maler gehört zu den bedeutendsten Vertretern des Expressionismus. Die beiden Meister in der Darstellung anderer Menschen fanden ausreichend Themen für ein einmaliges Gespräch. Einfühlsam näherte sich der Filmemacher Pino Aschwanden den beiden in dieser außergewöhnlichen Fernsehdokumentation.

Der „Kulturmontag“ wird als Live-Stream sowie nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) bereitgestellt.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III sowie ORF SPORT + – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.
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WÜRZBURG: Saisonauftakt im Mainfranken Theater. 260.000 Euro Förderung für die Spielzeit 2016/17

Würzburg, 25. September 2016 – Nach mehrwöchiger Sommerpause öffnete das Mainfranken Theater am heutigen Sonntag wieder seine Türen und begrüßte beim AUFTAKT! zahlreiche Theaterfreunde, die es kaum erwarten konnten, sich vor Ort ausführlich über die erste  Spielzeit des neuen Intendanten Markus Trabusch am Würzburger Dreispartenhaus zu informieren. Den Höhepunkt des Tages bildete das Konzert im Großen Haus. Präsentiert wurden hierbei nicht nur Ausschnitte ausgewählter Produktionen der aktuellen Saison, sondern auch die Spendenscheckübergabe  des Theater- und Orchesterfördervereins gehörte zum abendlichen Festprogramm.
 
Einen Querschnitt durch die kommende Spielzeit bot das Konzert am Abend, das den krönenden Abschluss des  abwechslungsreichen Festaktes bildete. Traditionell stand dabei auch die Theaterleitung mit auf der Bühne: Markus Trabusch führte durch eine Revue musikalischer Kostproben aus den bevorstehenden Opernpremieren. Begleitet vom Philharmonischen Orchester Würzburg, dirigiert von Generalmusikdirektor Enrico Calesso im Wechsel mit der neuen 1. Kapellmeisterin Marie Jacquot, sangen die Ensemblemitglieder des Musiktheaters unter anderem bekannte Arien aus Mozarts Die Entführung aus dem Serail. Aber auch das neue Schauspielensemble stellte sich dem Publikum vor und vermittelte genau wie die hiesige Ballettcompagnie erste Eindrücke der Produktionen, die im Oktober auf dem Spielplan stehen.  
 
Wie in den vergangenen Jahren fand im Laufe des Abends auch eine Spendenübergabe statt: Bruno J. Forster, Erster Vorsitzender des Theater- und Orchesterfördervereins, überreichte im Rahmen des Festkonzertes dem Intendanten persönlich einen Scheck über 260.000 Euro. Mit der Summe unterstützt der Theater- und Orchesterförderverein die künstlerische Arbeit des Mainfranken Theaters in der Spielzeit 2016/17.

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STUTTGART/ Musikhochschule: Preisträgerkonzert der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie in der Stuttgarter Musikhochschule: ÖSTERREICH GEWINNT DEN LORBEERKRANZ

  1. Internationaler Wettbewerb für Liedkunst der Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart am 25. September 2016 in der Musikhochschule/STUTTGART
  2. Bildergebnis für ilker arcayürek

    Den ersten Preis beim 10. Internationalen Wettbewerb für Liedkunst Stuttgart gewann das österreichische Duo Ilker Arcayürek (Tenor) und Fiona Pollak (Klavier). Sie überzeugten Jury und Publikum vor allem aufgrund des sensiblen Vortragsstils, der sich schon bei Franz Schuberts „Nachtstück“ glanzvoll offenbarte. Das thematische Gestalten stand vor allem gesanglich stets im Vordergrund. Dynamische Gegensätze wurden einfühlsam ausgelotet. Da tat sich die romantische Unendlichkeit der Klangwelt plötzlich geheimnisvoll auf. Das Träumerisch-Phantastische wurde von Ilker Arcayürek immer wieder facettenreich betont. Dies machte sich ebenso beim harmonisch weiträumigen Poem „Wanderers Nachtlied II“ von Hans Sommer bemerkbar, wo der Tenor insbesondere die lyrischen Sequenzen eindringlich traf. „Der Tambour“, „Anakreons Grab“ und „Der Feuerreiter“ von Hugo Wolf fesselten die Zuhörer bei dieser ungewöhnlich feurigen Wiedergabe mit enormen Ausdruckssteigerungen, die von glühender Chromatik verursacht wurden. Da leistete auch die Pianistin Fiona Pollak Beachtliches. Das Pathos des Intimen herrschte bei Franz Schuberts „Nacht und Träume“ in bewegender Weise vor.

    Der zweite Preis ging an das ebenso begnadete britische Duo Stuart Jackson (Tenor) und Jocelyn Freeman (Klavier). Sie gestalteten Franz Schuberts „Lied eines Schiffers an die Dioskuren“ mit leisen Zwischentönen, aber auch überaus strahlkräftigen Spitzentönen. „Verschwiegene Liebe“ und „Der Gärtner“ von Hugo Wolf gewannen bei dieser Darbietung immer stärkere Intensität und Ausdruckskraft. Vor allem die Zusammenhänge der Motive wurden in feingliedrigen Kantilenen und Arabesken facettenreich unterstrichen. Franz Schuberts „An den Mond“ atmete lyrische Klarheit und beglückende Naturkraft, die auch den kontrapunktischen Verästelungen in mehr als einer Hinsicht gerecht wurden. „Uhland: Das Ständchen“ op. 1/4 von Justus Hermann Wetzel überzeugte bei dieser bewegenden Darbietung aufgrund der deutlichen Anklänge an Johannes Brahms und Hugo Wolf. Der romantische Zauber ließ sich nie verleugnen. Franz Schuberts „Der Fischer“ und Hugo Wolfs „Schlafendes Jesuskind“ und „Storchenbotschaft“ gewannen klanglichen Glanz und emotionale Stärke, die sich immer weiter auffächerten. Hier wuchsen Singstimme und Klavier in bemerkenswerter Weise zusammen und bildeten eine Einheit. Das Beethovensche Vorbild schimmerte durch. Durch Oktaven aufwärtsstürmende Läufe mit starken Erlebnismomenten konnte man nicht vergessen. Alles war in wilder Bewegung, Medianten und Parallelen stachen bedeutungsvoll hervor, Terzenverwandtschaften wurden geheimnisvoll beleuchtet. Stuart Jacksons Tenor überraschte mit sinnlichem Glanz und klaren Konturen.

    Blühende melodische Schönheit prägte ebenfalls die Interpretation der Preisträger des dritten Preises beim Internationalen Wettbewerb für Liedkunst 2016 in Stuttgart. Samuel Hasselhorn (Bariton) aus Deutschland und Renate Rohlfing (USA) begeisterten das Publikum bei Hugo Wolfs „Fußreise“ mit stürmisch-atemlosem Elan und nicht enden wollender Hingabe. „An Sylvia“ von Franz Schubert zeigte viele Geheimnisse der großen, elementaren Musik. Hugo Wolfs „Benedeit die sel’ge Mutter“ aus dem „Italienischen Liederbuch“ bewies einmal mehr tiefe künstlerische Reife. Das Thema erreichte höchste Leidenschaft, die durch alle Kämpfe verzehrender Leidenschaft immer wiederkehrte. Dies ließ der begabte Bariton Samuel Hasselhorn in großartiger Weise deutlich werden. Höhepunkt dieser Wiedergabe war die unheimliche Interpretation von Franz Schuberts berühmtem „Erlkönig“, wo sich die erbarmungslosen Staccato-Attacken auf die Singstimme übertrugen und ein wildes Vibrieren auslösten, das Hasselhorn aber sehr gut zügeln konnte. „Der blinde Knabe“ von Franz Schubert und Hugo Wolfs „Seemanns Abschied“ korrespondierten in ungewöhnlich intensiver Weise mit den gebannten Zuhörern. Einen Sonderpreis als beste Liedpianistin erhielt Renate Rohlfing, aber auch die anderen Pianistinnen wurden an diesem denkwürdigen Abend geehrt.

    Prof. Dr. Hansjörg Bäzner lobte als Vorsitzender des Vorstands der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie das ausserordentlich hohe Niveau des diesjährigen Wettbewerbs.  

  3. Die Preisverleihung erfolgte durch Kammersängerin Birgid Steinberger (Juryvorsitzende) und Hans Georg Koch (Wettbewerbsleiter).

Alexander Walther

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  THEATER NORDHAUSEN: ERFOLGREICHER EINSTAND DER NEUEN THEATERLEITUNG

„Hartzkurier“

Kritik La Boheme Harzkurier

Das musste ja so kommen:

Am Freitag eröffnete das Theater Nordhausen mit der Oper „La Bohème“ den Spielbetrieb. Das Loh-Orchester, das Ensemble und vor allem die beiden Hauptdarsteller Angelos Samartzis und Zinzi Frohwein bestätigten die Erwartungen, die sie zwei Wochen zuvor bei der Operngala geweckt hatten…

Anette Leistenschneider startet ihre Inszenierung mit einem Knalleffekt. Die Bühne ist mit einem bestickten Vorhang abgehängt. Durch den Stoff sieht man die Schemen von Marcello und Rodolfo. Mimi tritt vor den Vorhang, tastet den Vorhang ab. Sie reißt den Schleier herunter und gibt den Blick frei auf die scheinbare Idylle. Rodolfo sitz wie einst Marat in der Badewanne, doch nun dringt die Welt schlagartig ein in diese Männer-WG. Wolfgang Kurima Rauschning ist ein Bühnenbild gelungen, dass vor allem den Ansprüchen der Traditionalisten gerecht wird. Dennoch reduziert er die Ausstattung auf das Nötigste, um das 19. Jahrhundert lebendig werden zu lassen. Atemberaubend ist das dritte Bild. Das Stadttor auf der linken Seite wirkt wie der Eingang zur Unterwelt. Rauschning erweist der Untergangsstimmung des Fin de Siècle hier seine Referenz….

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VERANSTALTUNGSTIPP: „THAIS“ IM MERKER-KUNSTSALON“ / Gatterburggasse

thais

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THEATER TRIER: FAUST I – Tragödie von Johann Wolfgang von Goethe

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Premiere am 03. Oktober, um 19.30 Uhr, im Großen Haus des Theater Trier

Weitere Termine: 04. Okt 2016, 07. Okt 2016, 09. Okt 2016, 12. Okt 2016, 29. Okt 2016, 05. Nov 2016, 11. Nov 2016, 12. Nov 2016, 20. Nov 2016, 27. Nov 2016, 10. Dez 2016, 28. Dez 2016, 10. Feb 2017, 06. Mär 2017, 06. Apr 2017, 30. Apr 2017, 27. Mai 2017

Zum Stück:
Faust im Studierzimmer, der verzweifelt versucht herauszufinden, was die Welt im Innersten zusammenhält. Faust, der dem Teufel Mephisto seine Seele überantwortet, sollte ihm dieser einen Augenblick Erfüllung und Lebensglück verschaffen. Faust, mit Studenten in Auerbachs Keller zechend. Faust, dem schönen Gretchen sein Geleit antragend. Faust, beim Hexentanz in der Walpurgisnacht. Faust, innerlich zerrissen.
Wie in einem Kaleidoskop vereinen sich in Johann Wolfgang von Goethes FAUST I die einprägsamsten Szenen der deutschen Theaterliteratur zu einem wohl unübertroffenen Gesamtbild des modernen Menschen, seines Strebens wie seines Scheiterns. Generationen von Gelehrten versuchten mit unzähligen und einander widersprechenden Interpretationen bereits, dem Universaldrama, das »vom Himmel durch die Welt zur Hölle« verläuft, Herr zu werden. Dabei ist FAUST I vor allem auch eines: ein einzigartiger Theaterabend, von dem Goethe sich wünschte, dass er die Zuschauer ergötzen, rühren und erheben würde.
Besetzung:
InszenierungRonny Jakubaschk
AusstattungBirgit Klötzer | Anna Sörensen
MusikBastian Bandt
DramaturgieAdrian Jager
RegieassistenzJeremias Koch
InspizienzChristian Niegl
SoufflageHeike Brinkmann

FaustTilman Rose
MephistoAndré Meyer
GretchenGina Haller
MartheClaudio Gatzke
ValentinJulian Michael Boine
GabrielNadia Migdal
RaphaelRonja Oppelt
MichaelGitte Reppin
ErdgeistJuliane Lang
Weitere Infos und Tickets unter: www.teatrier.de und an der Theaterkasse (0651/7181818)

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AUSSTELLUNG IN DER „KUNST-WERK-GALERIE“ DES ONLINE-MERKER. VERNISSAGE AM FREITAG, 30.9.

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