Der Neue Merker

DIE DIENSTAG-PRESSE (30. MAI 2017)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die DIENSTAG-PRESSE – 30. MAI 2017

Currentzis in Russland: Musik unter Wasser und bei Sonnenaufgang
Der extravagante Dirigent Teodor Currentzis hat aus dem Diaghilev-Festival ein Event der Extreme gemacht.
Die Presse

BR-Klassik stellt vor: Okka von der Damerau
Mit ihrer dunkel volltönenden Stimme will die Mezzosopranistin Okka von der Damerau nicht nur die Opernwelt erobern. Sie steckt derzeit auch in der heißen Probenphase für ein Liedprogramm. Anfang Juli steht sie mit Mahler und Brahms im Rahmen von LIEDERLEBEN auf der Bühne. Bei U21 gibt’s einen Vorgeschmack.
BR-Klassik

München
Ganz große Oper
Werbefilm für Münchens Opernhaus
Münchner Abendblatt

Hamburg
Warum Wagner so gut in der Elbphilharmonie funktioniert
Kontrast: Marek Janowski dirigierte eine konzertante „Rheingold“-Aufführung, Teodor Currentzis probte für sein Konzert.
Hamburger Abendblatt

Göttingen
Händel-Festspiele Göttingen mit geringerer Auslastung
Die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen 2017 haben wie im Vorjahr rund 19.000 Besucher angelockt. Davon kamen etwa 13.000 zu kostenpflichtigen Veranstaltungen (2016: 12.000). Die Auslastung habe jedoch mit 70 Prozent deutlich unter den 88 Prozent des vergangenen Jahres gelegen, teilten die Veranstalter am Montag mit. Ein Grund sei, dass mehr Veranstaltungen als zuvor in großen Spielstätten in Göttingen und der Region stattgefunden haben
Musik heute

Wien/ Festwochen
Mit Mozart im Fleischwolf
Die Festwochen scheitern am Versuch, Oper mit Punk und afrikanischer Improvisation zu verjüngen.
Wiener Zeitung

Salzburg/ Landestheater
„Erhebliche Erleichterung“: Landestheater hat neues Probezentrum
Das Ende der Zersplitterung der Probenräume auf mehrere Standorte: Das Salzburger Landestheater weiht in Kürze das neue Probezentrum in der Aigner Straße ein.
Salzburger Nachrichten

Rostock
Rektoren der Musikhochschulen beraten über Bildung
An der Hochschule für Musik und Theater (HMT) in Rostock kommen vom (heutigen) Montag an rund 80 Rektoren und Kanzler der deutschen Musikhochschulen zu ihrer Sommertagung zusammen. Zentraler Punkt der dreitägigen Konferenz sei es, Wege zu finden, um die musikalische Bildung und Exzellenz vermitteln und zukunftsfähig machen zu können, sagte der Vorsitzende der Rektorenkonferenz, Martin Ullrich, Präsident der Musikhochschule in Nürnberg.
Musik heute

Festspiele Gut Immling
Opern und Konzerte als besondere Kulturerlebnisse
»Make Opera Not War« haben sich die Festspiele Immling zu ihrem diesjährigen Motto gewählt. In der Musik existieren keine nationalen Grenzen. Da sind die jungen Sänger und Musiker eines Geistes, wenn sie aus den unterschiedlichsten Ländern zum Immlinger Gutshügel reisen, um mit ihren frischen Stimmen Opernliebhabern und solchen, die es werden wollen, besondere kulturelle Eindrücke zu vermitteln
http://www.berchtesgadener-anzeiger.de/home_artikel,-Opern

London
Poignancy and optimism: Herbert Blomstedt and the Philharmonia in cathartic Brahms and Beethoven
bachtrack

Bristol
L’Orfeo, EBS, Gardiner, Colston Hall, Bristol
Gardiner’s Monteverdi ends at the beginning and is none the worse for that
http://www.theartsdesk.com/opera/lorfeo-ebs-gardiner-colston-hall-bristol

St. Louis
Opera review: Opera Theatre gives a strong reimagining of ‚The Grapes of Wrath‘
http://www.stltoday.com/entertainment/arts-and-theatre/culture-club/opera

Dallas
Van Zweden, Dallas Symphony Orchestra offer a transcendent performance of Elgar’s “Gerontius”
http://texasclassicalreview.com/2017/05/27/van-zweden-dallas-symphony-offer

San Jose
Review: West Bay Opera’s ‚Salome‘ a daring success
https://www.mv-voice.com/news/2017/05/28/review-west-bay-operas-salome

Ton- und Bildträger
CD/DVD Releases – Week of May 29: Wagner and Handel Dominate Releases
http://operawire.com/cddvd-releases-week-of-may-29-wagner-and-handel

Feuilleton
‚Writing about Beethoven helped me come to terms with my own hearing loss‘
The Guardian

Sprechtheater

Berlin/ Deutsches Theater
Intendant Rudolf Khuon offenbar vor Vertragsverlängerung
Tagesspiegel

Renaissance-Theater
Wo die wilden Kerle wohnen
Michael Schachermaier inszeniert „Peter Pan“ als Anti-Disney-Spektakel.
Wiener Zeitung

Ausstellungen/ Kunst

New York
Krise am New Yorker Metropolitan-Museum
Das Museum ist der Star der opulenten New Yorker Kunstszene. Seit fast 150 Jahren thront es am Central Park, beliebt bei Einheimischen und Touristen. Doch jetzt hat es Schulden, der Direktor muss gehen – das „Met“ steckt in der Krise.
Hamburger Abendblatt

Film

Cannes/ Interview Diane Kruger
Die Mauern in mir
Diane Kruger über die schwierigste Rolle ihres Lebens, die ihr nun den Darstellerpreis in Cannes einbrachte.
Wiener Zeitung

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Unter’m Strich

Österreich
Klage Marika Lichter gegen Jazz Gitti abgewiesen

Die Zivilklage der Künstleragentin Marika Lichter gegen Jazz Gitti auf Honorarzahlung für den Erstkontakt zur Teilnahme an den „Dancing Stars 2016“ des ORF ist am Montag am Gericht in Korneuburg abgewiesen worden. Grundsätzlich habe es eine Vermittlungstätigkeit von Frau Lichter gegeben, verwies der Richter auf das Jahr 2011. Für 2016 sei das aber nicht ausreichend bewiesen.
Salzburger Nachrichten

Deutschland
Helene Fischer beim Pokalfinale ausgepfiffen
Experte erklärt, was hinter den Reaktionen der Fans steckt
Focus online

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INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 30. MAI 2017)

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 30. MAI 2017)

WIENER STAATSOPER: Besetzungsänderung in „Der Rosenkavalier“ an der Wiener Staatsoper

Chen Reiss, die derzeit auch als Marzelline in „Fidelio“ im Haus am Ring zu erleben ist, singt anstelle der erkrankten Daniela Fally die Sophie in „Der Rosenkavalier“ am 31. Mai 2017.

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ÖSTERREICHISCHER MUSIKTHEATERPREIS: EHRUNG FÜR GRACE BUMBRY

Am 1. Juni 2017 lädt die Porzellanmanufaktur Augarten gemeinsam mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis Pressevertreter zum Cocktail für Grace Bumbry, die bei der Matinée am 25. Juni 2017 mit dem Goldenen Schikaneder für ihr Lebenswerk ausgezeichnet werden wird.

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Grace Bumbry. Foto: Österreichischer Musiktheaterpreis

Wien (LCG) – Es sind nur mehr wenige Wochen, bis der von Karl-Michael Ebner initiierte Österreichische Musiktheaterpreis bereits zum fünften Mal im Rahmen einer glanzvollen Matinée in der Volksoper Wien vergeben wird. Während sich die 36 Nominierten in elf Jury-Kategorien sich noch bis zum 25. Juni 2017 gedulden müssen, stehen die Sieger der Sonderpreise schon fest – allen von Grace Bumbry, die heuer für ihr Lebenswerk ausgezeichnet wird; eine Auszeichnung die sie übrigens 2009 auch schon von U.S. Präsidenten Barack Obama im Kennedy Center in Washington D.C. erhielt. Im Rahmen der Gala erhält sie den Goldenen Schikaneder für das Lebenswerk überreicht. Die Figurine aus der Porzellanmanufaktur Augarten Wien, die den Theaterimpressario in seiner Paraderolle als Papageno zeigt, ist seit letztem Jahr der begehrte Oscar des Musiktheaters und die Trophäe für exzellente künstlerische Leistungen, die von einer hochkarätigen Jury vergeben wird.
Musiktheater-Welt ehrt Grace Bumbry im Schloss Augarten

Am kommenden Donnerstag laden Porzellanmanufaktur Augarten-Geschäftsführer Thomas König, Österreichischer Musiktheaterpreis-Präsident Karl-Michael Ebner und Vorstandsmitglied Daniel Serafin zum Cocktail zu Ehren von Grace Bumbry in das Schloss Augarten, wo auch der diesjährige Goldene Schikaneder zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt werden wird. Angemeldet haben sich unter anderem Pianist Matthias Fletzberger, Volksoper Wien-Direktor Christoph Ladstätter, Bariton Clemens Unterreiner, Bildhauer Werner Lexen, Opernsänger Herbert Lippert, Schauspieler Cornelius Obonya oder Salonnière Sissy Strauss, um gemeinsam mit der Lebenswerk-Preisträgerin einen stimmungsvollen Abend zu feiern.

Über Grace Bumbry

Die US-amerikanische Sängerin wurde 1937 in St. Louis (Missouri, USA) geboren und studierte an der Boston University, an der Northwestern University (Illinois) und an der Music Academy of the West in Santa Barbara (Kalifornien). Ihren Durchbruch in der internationalen Musikwelt erlangte sie 1961 bei den Bayreuther Festspielen in der Rolle der Venus in Richard Wagners „Tannhäuser“. 1997 trat sie für 13 Jahre von der Opernbühne ab und bestritt Lieder- und Arienabende, bevor sie 2010 mit Scott Joplins einziger Oper „Treemonisha“ im Pariser Théâtre du Châtelet auf die Opernbühne zurückkehrte. 2013 sang sie erstmals die Gräfin in Tschaikowskys „Pique Dame“ an der Wiener Staatsoper. Bumbry ist Gründerin der Vokal- und Opernakademie an der Berliner Universität der Künste, Pädagogin in Meisterkursen und Jurorin bei Gesangswettbewerben. Die „schwarze Venus“ ist zudem Ehrendoktorin an der University of Missouri St. Louis und am Ebner-Rust-College Holly Springs (Missouri). Im Dezember 2009 wurde ihr vom amerikanischen Präsidenten Barack Obama der Preis „The Kennedy Center Honors“ des Kennedy Centers in Washington D.C. für ihr Lebenswerk verliehen.

Detaillierte Informationen zum Österreichischen Musiktheaterpreis finden sich auf der Website auf http://www.musiktheaterpreis.at sowie in der Presseinformation anlässlich der Bekanntgabe der Nominierungen auf https://www.leisure.at/de/presse/3454/Oesterreichischer-Musiktheaterpreis-

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NEU IN UNSERER WEBSITE: INTERVIEW MIT MARTIN ACHRAINER ONLINE!

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Martin Achrainer im Gespräch mit Harald Lacina. Copyright: Barbara Zeininger

ZUM INTERVIEW Martin Achrainer

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WIENER SÄNGERKNABEN: Am 10. Juni 2017 haben Österreichs Nachwuchstalente wieder die Chance sich zu beweisen!

Die Wiener Sängerknaben laden zu einem Vorsingen im Wiener Augartenpalais ein.

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Wiener Sängerknaben. Foto: Sängerknaben
 
(Wien, Mai 2017) Die Wiener Sängerknaben sind immer auf der Suche nach jungen, talentierten und vor allem interessierten Nachwuchssängern. Daher werden regelmäßig Vorsingen organisiert, bei denen Knaben im Alter von sieben bis zehn Jahren die Chance haben, sich für den Knabenchor zu qualifizieren. Am 10. Juni von 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr ist es im Augartenpalais wieder soweit.
 
Das Vorsingen ist dazu da, um herauszufinden, ob ein Knabe bei den Wiener Sängerknaben am richtigen Ort ist. Wichtige Fragen werden durch das Vorsingen geklärt: Ist die Stimme gesund? Will ein Kind wirklich Sängerknabe werden? Was erwartet ihn bei den Wiener Sängerknaben, was erwartet er von den Wiener Sängerknaben?

Mancher stellt sich die Frage, wie man sich auf ein Vorsingen bei den Wiener Sängerknaben vorbereiten soll, ob überhaupt eine reelle Chance besteht. Ganz sicher: Vorsingen hat immer Zweck. Noten lesen kann man lernen genauso wie Buchstaben, und mit Instrumentalunterricht kann man jederzeit beginnen. Das einzige, was zählt, ist die Freude am Singen, eine Leidenschaft für Musik. Was man wirklich mitbringen muss, ist die Bereitschaft, die eigene Stimme zu entdecken.

Der Ablauf des Vorsingens richtet sich nach Alter und Vorwissen der Kandidaten. Sofern ein Knabe nicht schon die Volksschule der Wiener Sängerknaben besucht hat, kommt er idealerweise im Alter von acht oder neun Jahren zum Vorsingen. In diesem Alter können die Jungen noch all das lernen, was man als Sängerknabe braucht. Bei einem typischen Vorsingen werden Töne nachgesungen, Rhythmen nachgeklatscht und ein Lieblingslied vorgesungen.

Die Wiener Sängerknaben haben die unterschiedlichsten Herkunftsgeschichten. Während die einen zufällig ihre Begeisterung für den Gesang zu klassischer Musik finden, träumen andere schon eine ganze Kindheit davon, als Wiener Sängerknabe um die Welt zu reisen und mit dem renommiertesten Knabenchor auf der Bühne zu stehen.
 
Termin: Samstag, 10. Juni 2017
Uhrzeit: von 11 bis 13 Uhr
Anmeldung: unter creinhold@wsk.at erbeten, Vorsingen ist aber auch ohne Voranmeldung möglich

Nähere Informationen: http://www.wienersaengerknaben.at
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GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK – 30. MAI – 5. JUNI 2017

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(Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern bezieht sich ausschließlich auf die untenstehenden Sender). Kurzfristige Programmänderungen der Sender vorbehalten!
Alle Zeiten MEZ.

3.6.  DER GOLDENE HAHN (Live aus Madrid) Radio4Hilversum-19 Uhr
        Doktor Atomic (aus London, Aufz. v. 25.4.) BBC 3-19 Uhr
        LOT (aus Hannover, Aufz. v. 1.4.) Deutschlandradio-19.05 Uhr
        SEMIRAMIDE (aus München, Aufz. v. 12.2.) ORF Ö1-19.30 Uhr
4.6. GÖTTERDÄMMERUNG (Live aus Nürnberg) Bayern 4-17 Uhr
        PELLEAS ET MELISANDE (aus Paris,Aufz.v.9.5.) France musique-20 Uhr
       WOZZECK (aus Amsterdam, Aufz. v. März) WDR 3-20.04 Uhr

  Im Wiener Kabelnetz sind die Sender ORF-Ö1 (88,1), Bayern 4 (96,4), HR 2 (94,5), WDR 3 (104,5) und SWR 2 (108.0) zu empfangen.

ACHTUNG: Seit 16.5. sind die Radio-Sender im Wiener Kabelnetz nur mehr mit DIGITALTAUGLICHEN Radiogeräten zu empfangen. Nähere Information erhalten Sie beim Kundendienst von UPC (01-960 60 600 oder info.wien@upc.at).

EMPFANGSMÖGLICHGKEIT ÜBER DAS INTERNET
ORF – Ö 1   http://oe1.orf.at/
Bayern 4    https://www.br-klassik.de/index.html
HR 2   http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/
WDR 3    http://www1.wdr.de/radio/wdr3/index.html
SWR 2    http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/otnbb1/index.html
Deutschlandradio    http://www.deutschlandradiokultur.de/startseite.197.de.html
RAI 3   http://www.radio3.rai.it/dl/radio3/programmi/PublishingBlock-61ab4215-547b-4563-8b1f-8932531e5469.html
Radio Suisse R.    https://www.rts.ch/
Radio 4Hilversum    http://www.radio4.nl/gids/
VRT Klara    http://www.klara.be/
RTBF Musique 3    http://www.rtbf.be/musiq3/
RNE Clasica Madrid    http://www.rtve.es/rne/rc/programa/
Sveriges Radio 2    https://sverigesradio.se/p2
Met-Stream    http://www.metopera.org/Season/Radio/Free-Live-Audio-Streams/
BBC 3    http://www.bbc.co.uk/radio3/programmes/genres/music/classical/opera/all
France Musique    https://www.francemusique.fr/opera

Das sind jene Sender, die regelmäßig Opernübertragungen senden. Sollten unseren Lesern noch andere derartige Sender bekannt sein, dann bitten wir um Bekanntgabe inkl. Internetadresse.
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FOTOS VON DER „FINISSAGE, DIE KEINE IST“ IN DER GALERIE DES ONLINE-MERKER

Ausstellung Margareta Vilma Grafström/ Pontus Grafström verlängert bis 27.6. Die Ausstellung ist täglich von 16 – 19 h oder nach telefonischer Voranmeldung zu besichtigen

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Verlängerung der Ausstellung. Foto: Esther Hatzi

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Musikalische Umrahmung: Christoph Ungerböck (Tenor) mit Eriko Takahashi (Klavier). Foto: Esther Hatzi

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Marina Moiseeva (Klavier). Foto: Esther Hatzi

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Besucher. Foto: Esther Hatzi

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HEUTE IN WIEN/ KUNSTRAUM DER RINGSTRASSEN-GALERIEN: Literatur – FotoGraphik – Skulpturen

Einladung zum Event
WORT & BILD
 
„MOMENTaufnahme – mit einem KLICK“
 
Dienstag 30.5. 2017
18.00 Uhr

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Fotos von I.R.I.S.                         Lyrik und Gedicht von Dr. Amer Albayati
 
Im
Kunstraum der Ringstrassen-Galerien
1010 Wien – Kärntnerring 11-13 / 144 (Obergeschoß ganz am Ende)
 
Anschließend Imbiss und Erfrischungen.
Weinverkostung vom Weingut Christoph Grabner

Anmeldung bitte an: hubert@thurnhofer.cc
Tel: 0699 1266 0929
 
Mehr Infos: https://iris-art.jimdo.com/veranstaltungen/

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BENEFIZKONZERT FÜR GULU NORTHERN UGANDA IN DER MINORITENKIRCHE

gulu

Tickets are available at oetickets kindly find link  attached  in the invitation.

With kind regards and warmth,

Louise Deininger -President of GUYCO


Louise Deininger (links)  bei ihrem Besuch beim Online-Merker. Copyright: Barbara Zeininger

www.guyco.at

www.louisedeininger.com
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Österreichische Nationalbibliothek    Newsletter Juni 2017

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DAS DOROTHEUM LÄDT EIN

5 Museen – 1 Abend – 0 Euro

„Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten“ heißt es normalerweise im Wiener Dorotheum. Am Donnerstag, 1. Juni 2017, gibt es ausnahmsweise auch ein „zum Vierten und zum Fünften“. Denn an diesem Abend lädt das größte Auktionshaus Mitteleuropas kulturinteressierte NachtschwärmerInnen von 18 bis 21 Uhr in die fünf musealen Bereiche der Österreichischen Nationalbibliothek ein. Prunksaal, Literaturmuseum, Globenmuseum, Papyrusmuseum und Esperantomuseum öffnen ihre Pforten und bieten freien Eintritt, spannende, kostenlose Überblicksführungen in Deutsch und Englisch und sogar einen Sprach-Crashkurs an. Zu entdecken gibt es dabei gleich drei aktuelle Sonderausstellungen…

» Detailliertes Programm
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WIEN/ THEATER AKZENT: TIME FOR MUSICALS! präsentiert – 100 Jahre Musical –
Die Benefiz Show zu Gunsten von ‚ Auf Augenhöhe ‚

Anlässlich des Jubiläums von ‚ 100 Jahre Musical ‚ präsentiert TIME FOR MUSICALS! die Musical Highlights der letzten 100 Jahre im Rahmen einer Benefiz Show zugunsten des Vereins ‚ Auf Augenhöhe ‚; unter dem PR Consulting von Jürgen Proyer-Renz, Managing Director der Agentur Netzwerk.
Das grandiose Team von TIME FOR MUSICALS! führt mit prachtvollen Kostümen in der Inzenierung von Claudia Czepelak das Publikum durch die Welt des Musicals – großartige internationale Darsteller, atemberaubende Choreografien von Petra Böhm & Patrick Strasser und die musikalische Leitung von Marina Altmann garantieren für eine Benefiz Show der Sonderklasse, bei der man von der 100jährigen Geschichte des Musicals verzaubert werden wird…

Als Star Gast wird der internationale Musical Darsteller Vincent Bueno auftreten, welcher 2008 Sieger der einzigartigen Casting Sendung ‚ Musical! Die Show ‚ des ORF war und 2017 unter anderem im Tiroler Landestheater im Musical ‚ West Side Story ‚ zu sehen ist.
Als Special Star Gast wird der internationale Entertainer Günther Frank mit einem Überraschungsauftritt teilnehmen.
Vincent Bueno & Günther Frank, sehen die langjährige Kooperation mit dem Verein ‚ Auf Augenhöhe ‚ als besonderes Highlight und als großes Geschenk, Menschen helfen zu können und freuen sich sehr, bei dieser Benefiz Show künstlerisch dabei zu sein!

TIME FOR MUSICALS! – 100 Jahre Musical – Die Benefiz Show voller Überraschungen, Emotionen und viel Freude – für den ‚ Verein auf Augenhöhe ‚ !
‚ Auf Augenhöhe – Verein zur Verbesserung der Lebensqualität querschnittgelähmter Unfallopfer und Menschen mit Handicap ‚
gegründet von Christine & Rene Brunhölzl unterstützt seit mehreren Jahren Kinder sowie Erwachsene, die aufgrund unglücklicher Umstände in ihren Bewegungsmöglichkeiten beeinträchtigt sind.
Durch Anschaffung spezieller behindertengerechter Sitzgelegenheiten, Gehilfen, Ermöglichung von Therapie und vielem mehr, trägt der Verein wesentlich zur Steigerung der Lebensqualität dieser Menschen bei.

THEATER AKZENT
Theresianumgasse 18
A-1040 Wien
Donnerstag
8. Juni 2017
19:30

– Ticket Preise –
32,-/ 30,-/ 28,-/ 26,-

Tickets sind unter anderem im ‚ Theater Akzent ‚ sowie bei ‚ wien-ticket.at ‚ & ‚ oeticket.com ‚ erhältlich

www.Facebook.com/100JahreMusical
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Programmtipp

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ORF-„Promi-Millionenshow“: 175.000 Euro für den Life Ball

Wien (OTS) – Mit ihrem geballten Wissen erspielten Barbara Meier, Peter Schneeberger, Patricia Aulitzky und Chris Lohner bei der „Promi-Millionenshow“ mit Armin Assinger am Montag, dem 29. Mai 2017, um 20.15 Uhr in ORF 2 insgesamt 175.000 Euro zugunsten des Life Ball. Der diesjährige Life Ball unter dem Motto „Know Your Status“ steht am Samstag, dem 10. Juni, live ab 20.15 Uhr auf dem Programm von ORF eins. Die erspielten Gewinne werden diesmal von DB Schenker, Durex, MAC und Opel zur Verfügung gestellt.

Was macht bei einem durchschnittlichen Erwachsenen etwa acht Prozent seines Körpergewichts aus? (A: Herz, B: Blut, C: Haut, D: Gehirn) fragte Armin Assinger Barbara Meier. Dank des 50/50-Jokers und der richtigen Antwort B konnte sie 25.000 Euro für den Life Ball erspielen.

Was auf Deutsch als Vielfraß oder Bärenmarder bekannt ist, nennt der Amerikaner …? (A: wolverine, B: hulk, C: flash, D: batman) 50.000 Euro wert war Peter Schneebergers richtige Antwort A auf die 14. Frage.

Von Forschern aus Deutschland und Frankreich entdeckt wurden die sogenannten …? (A: Struwwelpeter-Gene, B: Pu-der-Bär-Aminosäuren, C: Biene-Maja-Enzyme, D: Max-und-Moritz-Lipide) lautete die 14. Frage von Patricia Aulitzky. Mit Hilfe des Telefonjokers und der richtigen Antwort A sicherte die Schauspielerin 50.000 Euro für den guten Zweck.

Ein in Mitteleuropa lebender Laufkäfer, der mit Vorliebe Schnecken und Insekten verschmaust, ist der …? (A: Taubenzüchter, B: Zuckerbäcker, C: Hutmacher, D: Goldschmied) Mit der richtigen Antwort D auf die 14. Frage spielte auch Chris Lohner 50.000 Euro ein.

Der Fragenbaum zur „Promi-Millionenshow“

Auch bei der ORF-„Promi-Millionenshow“ umfasst der Fragenbaum wieder 15 knifflige Wissensfragen aus verschiedenen Gebieten und reicht bis zur 75.000-Euro-Frage. Als Unterstützung stehen den Promis wie gewohnt der 50:50-Joker, die Frage an das Publikum und der Telefonjoker zur Verfügung. „Die Promi-Millionenshow“ ist als Live-Stream sowie nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage lang als Video-on-Demand in der ORF-TVthek (http://TVThek.ORF.at) abrufbar.

Frage 1: 100 Euro Frage 2: 200 Euro Frage 3: 300 Euro Frage 4: 400 Euro Frage 5: 500 Euro Frage 6: 1.000 Euro Frage 7: 2.000 Euro Frage 8: 4.000 Euro Frage 9: 6.000 Euro Frage 10: 10.000 Euro Frage 11: 15.000 Euro Frage 12: 25.000 Euro Frage 13: 35.000 Euro Frage 14: 50.000 Euro Frage 15: 75.000 Euro

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DIE MONTAG-PRESSE (29. MAI 2017)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die MONTAG-PRESSE – 29. MAI 2017

St.Pölten
20 Jahre: Das Festspielhaus St. Pölten feiert
Das Festspielhaus St. Pölten feiert heuer sein 20-jähriges Bestehen, seit 1997 ist es zu einem Fixpunkt der heimischen Kulturlandsschaft geworden, als Alleinstellungsmerkmal verweist es auf große Tanztheaterproduktionen.
http://noe.orf.at/news/stories/2845811/

Berlin/ Staatsoper
Missbräuchlich: Berlioz“ „La damnation de Faust“ an der Staatsoper Berlin
Wer schaut sich freiwillig ein Pokalfinale an, wenn er zur selben Zeit mit Hector Berlioz zur Hölle fahren kann? O mérikariu! O mévixé! Mérikariba!, wie es (sehr frei nach Goethe) im finalen Pandämonium von La damnation de Faust heißt. Da schunkeln und walzern die höllischen Heerscharen in so trostloser Pracht, dass auch eine Helene Fischer kein Buh befürchten müsste, nur ein anfeuerndes: Has! Has!
https://hundert11.wordpress.com/2017/05/28/missbraeuchlich-berlioz-la-damnation
Bizarres Faust-Spektakel von Gilliam in Berliner Staatsoper
Faust verkauft seine Seele an die Nazis und Gretchen wird in ein Konzentrationslager deportiert: Monty Python-Mitbegründer Terry Gilliam hat Goethe tief in den braunen Sumpf gezogen. Hakenkreuz und Hitlergruß, braune Uniformen und gelbe Davidsterne – der Amerikaner lässt in seiner Version von Hector Berlioz‘ „La Damnation de Faust“ an der Berliner Staatsoper die SA-Puppen tanzen.
Salzburger Nachrichten
Inszenierung von Terry Gilliam in der Staatsoper: Braune Teufel
„La damnation de Faust“ als Nazi-Reigen: Die Staatsoper zeigt Terry Gilliams Berlioz-Inszenierung mit Simon Rattle als Dirigent
Tagesspiegel
Hitler, Faust und die schöne Jüdin
https://www.morgenpost.de/kultur/berlin-kultur/article210719729/Hitler-Faust-und-die-schoene-Juedin.html
Staatsoper Berlin: „Fausts Verdammnis“ als Menuett mit Pogrom
Berliner Zeitung

Berlin/ Deutsche Oper
Neues Werk von Aribert Reimann: „Leg dein Kopftuch ab, Medea!“
Für Aribert Reimann ist Medea die Fremde, die in ihrer neuen Umwelt ausgegrenzt wird. Jetzt ist das provozierend aktuelle Werk des wichtigsten deutschen Opernkomponisten der Gegenwart erstmals in Berlin zu erleben.
Neue Zürcher Zeitung

Wien/ Staatsoper
„Fidelio ohne Regie-Fragezeichen“
Leonorens Befreiungstat darf wieder die Herzen des Staatsopernpublikums rühren: Die aktuelle „Fidelio“-Serie brachte die Wiener Rollendebüts von Camilla Nylund als Leonore, Günther Groissböck als Rocco und Chen Reiss als Marzelline. Cornelius Meister dirigierte seinen ersten Staatsopern-„Fidelio“.
http://www.operinwien.at/werkverz/beethov/afidelio14.htm

Wien/ Staatsoper
Rosenkavalier am Samstagabend“
“Rosenkavalier 27.5.
http://www.operinwien.at/werkverz/strauss/arosen5.htm

Mannheim
Im Westen was Neues – Chaya Czernowins „Infinite Now“ in Gent und Mannheim
Neue Musikzeitung/nmz.de

Halle
Leben und Glauben am Rande des Abgrunds – Händelfestspiele in der Oper Halle mit „Jephta“
Neue Musikzeitung/nmz.de

München/ Prinzregententheater
Sir András Schiff über seinen Klavierabend
Münchner Abendzeitung

Bukarest
Angela Gheorghiu to Receive Honoris Causa
http://operawire.com/angela-gheorghiu-to-receive-honoris-causa/

London
Giant haystacks: Pelly’s sunny L’elisir d’amore romps back to Covent Garden
bachtrack

A sunny L’elisir d’amore at the Royal Opera House
http://www.operatoday.com/content/2017/05/a_sunny_lelisir.php

Cinema will save opera for a new generation, Royal Opera House director suggests
The Telegraph

Batons drawn on summer lawns as opera rivals battle for audiences
The Guardian

Glyndebourne
Opera review: Cavalli’s Hipermestra by Glyndebourne Festival Opera
http://www.express.co.uk/entertainment/theatre/809621/Cavalli

Spoleto Festival
Incredible voices wow in ‚Eugene Onegin‘
https://www.charlestoncitypaper.com/charleston/incredible-voices-wow

San Francisco
Opera Parallèle mounts a vivid, multifold “Enfants’
http://www.sfgate.com/music/article/Opera-Parall-le-mounts-a-vivid

Sprechtheater

Hamburg/ Thalia-Theater
Hauptmanns „Weber“ bildgewaltig inszeniert
Hamburger Abendblatt

München/ Residenztheater
Premiere im Residenztheater: Bernard-Marie Koltès „Rückkehr aus der Wüste“
Die AZ-Kritik
Münchner Abendzeitung

Wien/ Burgtheater
Ältester Burgschauspieler Johannes Schiel wird 103 Jahre alt
Salzburger Nachrichten

 

Film/ TV

Cannes
Goldene Palme ging an einen Schweden, der keine Regeln kennt
Salzburger Nachrichten

 

ORF-Dancing Stars
Darf eine Jury derart verletzten?
Der Fall Nicole Hosp und das indiskutable Verhalten des Balasz Ekker
Kurier

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Unter’m strich

Merkel sieht in den USA keinen verlässlichen Partner mehr
Die Presse

Washington
Privatjet von Elvis Presley um 400 000 Dollar versteigert
Mehr als 400 000 Dollar für Flugzeugschrott? Das klingt nach einem schlechten Deal. Trotzdem hat eine fluguntaugliche Maschine bei einer Versteigerung in den USA diesen Preis erzielt – sie gehörte dem King of Rock ’n‘ Roll.
Hamburger Abendblatt

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INFOS DES TAGES (MONTAG, 29. MAI 2017)

INFOS DES TAGES (MONTAG, 29. MAI 2017)

Gestern: Wiener Staatsoper auf Rekordkurs: Der längste SIEGFRIED wohl aller Zeiten

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Stefan Vinke als Siegfried, Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Beginn: 17,03, Fall des Schlussvorhangs 22,23 h (von der Wiener Staatsoper im Streamingportal angegebener Schluss 21,30 h). Überzogene Zeit daher rekordverdächtige 57 (!) Minuten – und das ohne besondere Zwischenfälle, die eine längere Pause bedingt hätten. 

Natürlich kann ich meine Behauptung belegen, ich habe in Wikipedia die Aufführungsdauer der einzelnen Ring-Teile eruiert. Die Daten stammen aus Bayreuth, wobei anzunehmen ist, dass in Bayreuth wohl die vorgegeben Tempis des Komponisten berücksichtigt werden (wird sind ja nicht in Buenos Aires bei einem Kurz-Ring).

https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Ring_des_Nibelungen

Der Rekordmann punkto Schnelligkeit: Lorin Maazel mit einer Gesamtdauer (alle 3 Akte, natürlich ohne Pause)  von 3 Stunden und 36 Minuten

Der Rekordmann punkto Langsamkeit: Hans Knappertsbusch  mit 4 Stunden und 5 Minuten.

Vom ersten Einsatz des Dirigenten Peter Schneider bis zum Fallen des Schlussvorhanges vergingen somit 5 Stunden und 20 Minuten (von mir bei der Streamübertragung festgestellt und jederzeit belegbar). Rechnet man nun zwei Pausen zu jeweils (angegeben) 20 Minuten ab, verbleiben 4 Stunden und 40 Minuten. Das schafft sicher auch ein Peter Schneider nicht, also wurden offenbar auch die Pausen ausgedehnt. Um das Minus von 35 Minuten im Vergleich zu Hans Knappertsbuch verständlich zu machen, müssten die Pausen auf jeweils 37,5 Minuten gedehnt worden sein. Das wurden sie allerdings sicher nicht.

Da ich mir diesen „Siegfried“ im Büro angesehen habe, hat meine Frau nach meinen Angaben das Abendessen um 22 h bereitet (da war – gemessen an den Angaben der Staatsoper –  ein dicker Zeitpolster drinnen, denn vom Büro in meine Wiener Wohnung gehe ich etwa 10 Minuten.

Um 22,35 war ich tatsächlich daheim, mein Abendessen war bereits an die Hunde verfüttert und ich musste mir eine Knackwurst aus dem Kühlschrank nehmen! Meine Frau war schwer indigniert und hat mir die Sache natürlich nicht geglaubt.

Das wäre verkraftbar, nicht verkraftbar sind aber verpasste Zugverbindungen der Besucher aus den Bundesländern.

Liebe Staatsoper, wie kann man derart falsche Angaben machen, noch dazu, wo Peter Schneider den „Siegfried“ erst vor zwei Wochen dirigiert hat und die Staatsoper Vergleichszahlen hat. Ist man unflexibel – oder lässt der Kundendienst zu wünschen übrig?

Meine Frage an die Staatsoper: Wie kommen die Kunden dazu, derart falschen Angaben ausgeliefert zu sein?

Um Missverständnissen vorzubeugen und nicht in Streit mit den zahlreichen Schneider-Fans beim Merker zu geraten: mein Vorwurf richtet sich an die Staatsoper, nicht an den Maestro.

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BERLIN: „LA DAMNATION DE FAUST“ AN DER STAATSOPER

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Wer schaut sich freiwillig ein Pokalfinale an, wenn er zur selben Zeit mit Hector Berlioz zur Hölle fahren kann? O mérikariu! O mévixé! Mérikariba!, wie es (sehr frei nach Goethe) im finalen Pandämonium von La damnation de Faust heißt. Da schunkeln und walzern die höllischen Heerscharen in so trostloser Pracht, dass auch eine Helene Fischer kein Buh befürchten müsste, nur ein anfeuerndes: Has! Has!

Berlin/ Staatsoper
Missbräuchlich: Berlioz“ „La damnation de Faust“ an der Staatsoper Berlin
Wer schaut sich freiwillig ein Pokalfinale an, wenn er zur selben Zeit mit Hector Berlioz zur Hölle fahren kann? O mérikariu! O mévixé! Mérikariba!, wie es (sehr frei nach Goethe) im finalen Pandämonium von La damnation de Faust heißt. Da schunkeln und walzern die höllischen Heerscharen in so trostloser Pracht, dass auch eine Helene Fischer kein Buh befürchten müsste, nur ein anfeuerndes: Has! Has!
https://hundert11.wordpress.com/2017/05/28/missbraeuchlich-berlioz-la-damnation
Bizarres Faust-Spektakel von Gilliam in Berliner Staatsoper
Faust verkauft seine Seele an die Nazis und Gretchen wird in ein Konzentrationslager deportiert: Monty Python-Mitbegründer Terry Gilliam hat Goethe tief in den braunen Sumpf gezogen. Hakenkreuz und Hitlergruß, braune Uniformen und gelbe Davidsterne – der Amerikaner lässt in seiner Version von Hector Berlioz‘ „La Damnation de Faust“ an der Berliner Staatsoper die SA-Puppen tanzen.
Salzburger Nachrichten
Inszenierung von Terry Gilliam in der Staatsoper: Braune Teufel
„La damnation de Faust“ als Nazi-Reigen: Die Staatsoper zeigt Terry Gilliams Berlioz-Inszenierung mit Simon Rattle als Dirigent
Tagesspiegel
Hitler, Faust und die schöne Jüdin
https://www.morgenpost.de/kultur/berlin-kultur/article210719729/Hitler-Faust-und-die-schoene-Juedin.html
Staatsoper Berlin: „Fausts Verdammnis“ als Menuett mit Pogrom
Berliner Zeitung

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HEUTE: ORF-KULTURMONTAG

Clarissa Stadler präsentiert: Klimaschutz-Architektur | Wertewandel-Architektur | Kunst gegen Grenzen | Kolonovits rockt Vivaldi | Karl Ove Knausgård | Die toten Hosen | Kulturdoku: „Ich bin eine Art König – Claus Peymann zum 80. Geburtstag“

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THEATER KREFELD/ MÖNCHENGLADBACH: JAKOB PETERS MESSER INSZENIERT „ORPHEUS UND EURYDIKE“

Nach dem sehr erfolgreichen Start des Parsifals in Coburg haben die Proben zu Glucks Orpheus und Eurydike für das Theater Krefeld Mönchengladbach begonnen. Zusammen mit Markus Meyer (Bühne & Kostüme), Robert North (Choreografie) und Werner Erhardt (Musikalische Leitung) freut sich Jakob Peters-Messer auf die Premiere am 15. Juni 2017.

Neuigkeiten zu Produktionen sind wie immer auf der Newsseite seiner Homepage zu finden, Trailer vergangener Aufführungen darüber hinaus auch auf Youtube.

Musikalische Leitung / Conductor: Werner Erhardt
Regie / Director: Jakob Peters-Messer
Bühne & Kostüme / Stage & Costumes: Markus Meyer
Choreografie / Choreography: Robert North

weitere Aufführungen / further shows:
17. & 23.06.2017   
11. & 13.07.2017
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SCHWEIZ/ Sommeroper Selzach: DER FLIEGENDE HOLLÄNDER im Sommer 2018
Erstmals eine Wagner-Oper im Passionsspielhaus

In Zusammenarbeit mit Theater Orchester Biel Solothurn TOBS

Zuschauerraum_PassionsspielhausZuschauerraum Passionspielhaus. Copyright: Sommeroper Selzach

Mit Richard Wagners DER FLIEGENDE HOLLÄNDER feiert die Sommeroper Selzach im August
2018 ihr 30-Jahre-Jubiläum. Alle zwei Jahre wird das Dorf Selzach, am Jurasüdfuss zwischen Biel
und Solothurn gelegen, mit seinem vollständig aus Holz gebauten und bühnentechnisch letztes
Jahr auf den neusten Stand gebrachten Passionsspielhaus zur Opernmetropole.

Erstmals in der Geschichte der Bühne wird, dank einer neuen Zusammenarbeit mit dem Theater
Orchester Biel Solothurn (TOBS), nun eine Wagner-Oper gezeigt. Dieter Kaegi, TOBS-Intendant
und Operndirektor, zeichnet für die Regie verantwortlich. Kaegi inszeniert seit rund 30 Jahren
weltweit Opern und hat den HOLLÄNDER bereits in Liège, Toulon und Bern inszeniert.
Die Ausstattung liegt wie bei den bisherigen Selzacher Produktionen in den Händen von Oskar
Fluri. Die Produktionsleitung teilen sich René Gehri und Pia Bürki. Thomas Dietrich obliegt neu dieLeitung des künstlerischen Betriebsbüros. Sie alle gehören seit vielen Jahren zum Selzacher
Leitungsteam. Chor und Orchester stammen wie immer in Selzach aus der Region.

Die Oper DER FLIEGENDE HOLLÄNDER passt ideal ins Passionsspielhaus. Die Erlösungsfrage ist
das zentrale Thema der Passionsspiele. Im HOLLÄNDER ist genau diese Frage ebenfalls das
Hauptthema. Die Idee, die Wagner-Oper im Passionsspielhaus aufzuführen, besteht schon seit
einiger Zeit – jetzt, dank der Zusammenarbeit mit TOBS, kann sie, als Jubiläumsproduktion für
die 30 Jahre Sommeroper Selzach, realisiert werden.

1988/1989 wurde das einstige Passionsspielhaus mit Mozarts DIE ZAUBERFLÖTE wiedereröffnet.
Seither wurden im Zweijahresrhythmus Opern produziert und von jeweils rund 7000 bis 8000
Opernbegeisterten besucht. Die Bühne des Passionsspielhauses ist mit einer Fläche von 150
Quadratmetern eine der grössten der Schweiz und eignet sich ideal auch für aufwendigere
Produktionen.

DER FLIEGENDE HOLLÄNDER von Richard Wagner (1813-1883) wurde 1843 in Dresden
uraufgeführt. Der Holländer, ein Seefahrer, ist zur Unsterblichkeit auf hoher See verdammt, wenn
ihm nicht eine Frau ewige Treue schwört. Senta geht die Beziehung ein und bringt dem Holländer
die ersehnte Erlösung.

Weitere Informationen www.sommeroper.ch
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HEUTE/ MONTAG, 29.5: FINNISAGE DER AUSSTELLUNG „COLOURS AN VOICES OF SWEDEN“ mit musikalischem Programm

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Margareta Vilma Grafström: Probierbrot in Backstube. Foto: Barbara Zeininger

Anschließend Geburtstagsfeier des Herausgebers A.C.

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Die Gewinner des NRW-Theatertreffen 2017 in Detmold
 
Vom 19. bis zum 28. Mai 2017 lud das Landestheater Detmold als Gastgeber unter dem Motto „Begegnungen“ zum NRW-Theatertreffen 2017 und präsentierte in den Spielstätten des Landestheaters zehn bemerkenswerte Schauspielproduktionen aus den aktuellen Spielplänen der öffentlich subventionierten Theater ganz Nordrhein-Westfalens. Zum Abschluss des Festivals hat die Festival-Jury Preise für die beste Inszenierung, die beste schauspielerische Leistung und die beste Ensembleleistung vergeben. Zur Festival-Jury des NRW-Theatertreffens 2017 gehörten die Autorin Henriette Dushe, der Theaterkritiker Dr. Bernhard Doppler, Schauspieler Markus Hottgenroth und Kulturjournalist Stefan Keim. Die Preisverleihung fand am Sonntag, den 28. Mai 2017 um 18 Uhr im Landestheater Detmold statt.  
 
Den mit 2.000 Euro dotierten Hauptpreis für die beste Inszenierung vergab die Jury an „Konstellationen“ von Nick Payne in der Inszenierung von Dariusch Yazdkhasti am Theater Bielefeld. „Ein Abend, an dem ich mehr als einmal schwer und tief atmete, ein Abend, an dem etwa 20 Minuten nach seinem Beginn, mir die ersten Tränen über das Gesicht liefen, ein Abend, an dem ich so viel gelacht habe, wie lange nicht mehr“, so Festival-Jurorin und Autorin Henriette Dushe in ihrer Laudatio. „Dass diese kleine große Produktion, dass dieser Abend, der gleichermaßen unsere Herzen erschüttert und tröstet, eines Preises unbedingt würdig ist, davon war die Jury sofort und einhellig überzeugt, ja, dies wurde nicht einmal diskutiert,“ beschrieb Henriette Dushe. Weiterhin begründet Dushe diese Entscheidung mit dem „perfekten Zusammenspiel der beiden Protagonisten“, das „diesen Abend zu einem unvergesslichen“ mache. Den Preis nahmen der Regisseur Dariusch Yazdkhasti und die Schauspieler Christina Huckle und Thomas Wehling entgegen.
 
Der mit 1000 Euro dotierte Preis für die beste darstellerische Leistung ging an Stefan Diekmann und Thomas Büchel in „Das Prinzip Jago“ in einer Inszenierung von Volker Lösch am Schauspiel Essen. Der unglaublich fesselnde, interessante, unnahbare Bösewicht Nick Walter, gespielt von Stefan Diekmann, habe dem Abend eine packende Wucht gegeben, die mit dem von Thomas Büchel gespielten Ulrich Sonntag einen intelligenten und einfühlsamen Gegenpart erhalten habe, so begründete Jury-Mitglied Bernhard Doppler in seiner Laudatio die Entscheidung, diesen Preis zu teilen. Den Preis nahm stellvertretend für die verhinderten Darsteller der Intendant des Schauspiels Essen Christian Tombeil entgegen.  
 
„Richard III.“, inszeniert von Ulrich Greb am Schlosstheater Moers, wurde von der Festival-Jury für die beste Ensembleleistung ausgezeichnet. Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert. Sefan Keim, JuryMitglied und Kulturjournalist, beschrieb in seiner Laudatio, dass diese Entscheidung einhellig von der Jury getroffen wurde. Diese Inszenierung erfordere eine große Sprechkultur, habe eine bemerkenswerte Spannung gehalten und sei ein Abend voller Dramatik, der die Jury einfach nur begeistert habe, so Stefan Keim. Den Preis nahmen die Schauspieler Marissa Möller und Frank Wickermann sowie Intendant des Schlosstheaters Moers und Regisseur von „Richard III.“ Ulrich Greb entgegen.  
 
Der mit 500 Euro dotierte Preis der Jungen Jury, die sich aus sechs Studierenden der Universität Paderborn zusammensetzt, wurde an „Das Prinzip Jago“ von Volker Lösch am Schauspiel Essen vergeben. Diese Inszenierung habe sie, so die Junge Jury, mit einer enormen Wucht in die Sitzpolster gepresst, an die Wand geschmettert und es gleichzeitig geschafft mit leisen Tönen zu überzeugen. Die Junge Jury waren Karolin Bultmann, Wiebke Jacobine Cramer, Noelle Daniel, Natalie Hansen, Alexander Schroeder und Katharina Wentker. Den Preis nahm stellvertretend ebenfalls der Intendant des Schauspiels Essen Christian Tombeil entgegen.  
 
Der mit 500 Euro dotierte Publikumspreis ging ebenfalls an „Konstellationen“ von Dariusch Yazdkhasti am Theater Bielefeld. Landrat Dr. Axel Lehmann übergab den Preis und würdigte in seiner Ansprache unter anderem die bemerkenswerte Team-Leistung des Landestheaters Detmold, die dieses NRW-Theatertreffen ermöglichte und zu etwas ganz Besonderem gemacht habe. „NRW ist ein Theaterland. Hier wird hervorragendes Theater gemacht – vom Niederrhein bis nach Lippe“, so schloss Dr. Axel Lehmann seine Ausführungen. Den Preis nahmen unter anderem der Regisseur Dariusch Yazdkhasti, die Schauspieler Christina Huckle und Thomas Wehling und der Intendant des Theaters Bielefeld Michael Heicks entgegen.

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