Der Neue Merker

DIE MITTWOCH-PRESSE (4. MAI 2016)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die MITTWOCH-PRESSE- 4. Mai 2016

München/ Petrenko-Nachfolge
Er wäre der Richtige
Wer beerbt Kirill Petrenko an der Bayerischen Staatsoper? Mit Antonio Pappano böte sich der perfekte Nachfolger an
Münchner Merkur

Grusel-Video: Opernsänger lässt sich bei Wagner-Arie „röntgen“
Eine Aufnahme der ganz besonderen Art: Bariton Michael Volle singt auf einem Computertomografie-Video Wolframs „Lied an den Abendstern“. Wir haben mit ihm darüber gesprochen.
Münchner Merkur

Dresden/ Semperoper
Musik in Farbe und Oper in Bildern: Hindemiths „Mathis der Maler“ in Dresden
http://www.nmz.de/online/musik-in-farbe-und-oper-in-bildern-mathis

Leipzig
Untergang mit Panoramablick – Oper Leipzig schließt Wagners Ring mit der „Götterdämmerung“
http://www.nmz.de/online/untergang-mit-panoramablick-oper-leipzig-
Fest der Stimmen
Die Oper Leipzig vollendet ihren „Ring des Nibelungen“ mit „Götterdämmerung“. Rosamund Gilmore ist zurückhaltend bis blutleer, aber die Sänger brillieren
Tagesspiegel
Oper Leipzig zeigt kompletten Ring
http://www.abendblatt.de/kultur-live/buehne/article207519131/Oper-Leipzig-zeigt-

Linz
Ein Operndirektor im heftigen Clinch mit dem Ensemble
Ein „herrlich lustvolles Durcheinander“ verspricht Regisseur John F. Kutil für die morgige Premiere von Domenico Cimarosas Opera buffa „Der Operndirektor“ im Foyer des Musiktheaters (20 Uhr).
Oberösterreichische Nachrichten

Zürich
Martin Grubinger wird 2016/17 Artist in Residence in Zürich
Der Salzburger Multiperkussionist Martin Grubinger wird in der neuen Saison 2016/17 Artist in Residence des Tonhalle-Orchesters Zürich.
Salzburger Nachrichten

Bayreuth
Richard Wagner: Der Genius und die Viecherl
Ein neuer „Walk of Wagner“ durch Bayreuth zeigt, welche Bedeutung Tiere für den Komponisten hatten
https://www.bayerische-staatszeitung.de/staatszeitung/kultur/detailansicht-kultur

London
Kathleen Ferrier Awards 2016
http://www.operatoday.com/content/2016/05/kathleen_ferrie.php

Glyndebourne
Glyndebourne in 2017: an exclusive preview of the new season
http://www.telegraph.co.uk/opera/what-to-see/glyndebourne-in-2017-

Von Wien nach Glyndebourne:
Opera must never offend just for effect,‘ says Glyndebourne’s new general director
In his first interview in the role, Glyndebourne’s new general director Sebastian Schwarz explains why he will never resort to trashy shock tactics
http://www.telegraph.co.uk/opera/what-to-see/opera-must-never-offend

New York
Tanz
Review: For This Spin on “Sleeping Beauty,’ Someday Her Princess Will Come
New York Times

Washington
Manifest destiny and doom: Francesca Zambello’s All-American Ring
bachtrack

Review: Opera Lafayette’s Potent Triumvirate of Daughter, Lover and Mother
New York Times

Philadelphia
Review: “The Elixir of Love’ at Opera Philadelphia
http://dcmetrotheaterarts.com/2016/05/02/review-elixir-love-opera-philadelphia/

San Francisco
Thrills and Chills at The Lighthouse
https://www.sfcv.org/reviews/Opera-Parall-le/Thrills-and-Chills-at-The-Lighthouse

Buchbesprechung
Sounds and Sweet Airs by Anna Beer review – the forgotten women of classical Music
The Guardian

Sprechtheater

Wien/ Volkstheater
Anna Badora: „Ich habe kein gut dotiertes Haus übernommen“
Ihrem Ruf als energische Theatermanagerin wurde Anna Badora in ihrer ersten Saison am Volkstheater gerecht. Gegen die geplante Schließung der Werkstätten protestierte die Gewerkschaft – vergeblich – derstandard.at/2000036259785/Anna-Badora-Ich-habe-kein-gut-dotiertes-Haus-uebernommen
Der Standard
Anna Badora: Wir haben viel vor
Wiener Zeitung
Anna Badora tadelt ihre Kritiker
http://diepresse.com/home/kultur/news/4981392/Volkstheater_Anna-Badora
Volkstheater in der kommenden Saison unter dem Motto der Gemeinsamkeit
Salzburger Nachrichten

Linz
Premiere: Landesgericht Linz wird zur Theaterbühne
Das Theaterexperiment „Terror“ von Ferdinand von Schirach wird am 10. April am Landesgericht Linz erstmals in Österreich aufgeführt.
http://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/Premiere-Landesgericht

Berlin/ Theatertreffen
Die Auswahl des 53. Berliner Theatertreffens
http://www.abendblatt.de/kultur-live/buehne/article207527355/

TV/ Film

„Servus TV“ stellt Betrieb ein: :246 Kündigungen!
Wie ServusTV Dienstagvormittag bekannt gab, wird der Betrieb des beliebten Salzburger Privatsenders aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt. ServusTV war erst im Jahr 2009 von Red- Bull- Boss Dietrich Mateschitz gestartet worden und galt als Sender mit hohem Anspruch an Qualität und Unterhaltung
http://www.krone.at/TV-Programm/Knalleffekt_ServusTV

Imperium im Namen der Dose
Gestern gab Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz bekannt, dass ServusTV den Betrieb aufgibt. Der Sender sei „wirtschaftlich untragbar geworden“, so die Begründung für den drastischen Schritt. Die Einstellung des österreichischen Fernsehsenders ist schmerzlich, keine Frage. Dabei ist ServusTV nur einer von vielen Marken von Mateschitz‘ Medien-Imperium. Wir zeigen auf, welche Vielfalt an Medien das Red Bull Media House unter seinem Dach eint.
NEWS
Servus-TV-Mitarbeiter „wollen keinen Betriebsrat“
Die Presse

____________________________

Unter’m Strich

Zehn Tipps für die perfekte Konzertkritik
Weil keiner mehr Konzertkritiken liest, hat ein Musikfestival in Köln seine Besucher aufgerufen, die Kritiken wenigstens selbst zu schreiben. Wir haben ein paar wichtige Hinweise, damit es gelingt.
http://www.welt.de/kultur/buehne-konzert/article155012066/

Fußball
Guardiola-Mission bei Bayern bleibt unvollendet
Die Presse

Diese Seite drucken

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 4. MAI 2016)

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 4. MAI 2016)

Don Carlo an der Wiener Staatsoper – Marco Armiliato dirigiert anstelle von Myung-Whun Chung

Aufgrund der Folgen einer Schulterverletzung ist Myung-Whun Chung gezwungen, seine Dirigate der anstehenden Don Carlo-Vorstellungsserie (22., 25., 29. Mai und 2. Juni) „mit großem Bedauern“, wie seine Agentur heute der Staatsoperndirektion mitteilte, abzusagen. An seiner Stelle wird Marco Armiliato alle Vorstellungen übernehmen.

Anja Harteros singt erstmals im Haus am Ring die Elisabetta, weiters sind in der Produktion von Daniele Abbado KS Ramón Vargas in der Titelpartie, René Pape als Philipp II., Ludovic Tézier als Rodrigo und Béatrice Uria-Monzon als Eboli zu erleben. Maria Nazarova bzw. Andrea Carroll (29. Mai, 2. Juni) singt erstmals die Stimme vom Himmel.

Die Vorstellung am 2. Juni wird via WIENER STAATSOPER live at home weltweit live in HD übertragen: www.staatsoperlive.com; alle Aufführungen der Serie sind im Rahmen von „Oper live am Platz“ live am Herbert von Karajan-Platz zu erleben.

___________________________________________________________________

WIEN/ INTERVIEW MIT WIENS „TURANDOT“ LISE LINDSTROM IST ONLINE!

Renate Wagner sprach mit Lise Lindstrom – nach der Premiere. Deshalb waren auch die Buh-Rufe ein Thema:

Jeder hat ein Recht auf seine Meinung

Lise Lindstrom, Amerikanerin mit skandinavischen Vorfahren, hat laut lobender Kritiken in aller Welt „Silber Laser“ in der Stimme und wird an den berühmtesten Opernhäusern der Welt zu den weltbesten Interpretinnen der Turandot gezählt. Nur bei der Wiener Premiere gab es für sie (und das ganze Team) keinen Erfolg. Mit großer Offenheit ist sie bereit, auch darüber zu sprechen

Von Renate Wagner

Frau Lindstrom, es wäre eine dumme Frage, wie man sich nach einem Sturm von Buh-Rufen fühlt. Fragen wir also lieber: Wie geht man damit um?

Keine Frage, es tut weh, es schmerzt. Es war ein Schock, als ob mich jemand mit kaltem Wasser überschüttet hätte. Es ist doch klar, dass kein einziger von uns auf die Bühne geht, um eine schlechte Leistung abzuliefern. Das Publikum kann davon ausgehen, dass unsere Absicht darin besteht, das absolut Beste zu geben. Wenn das nun jemandem nicht gefällt – und jeder hat ein Recht auf seine Meinung -, dann kann er es sagen. Er kann es in Foren diskutieren, er kann mir auch gerne über die sozialen Medien schreiben. Aber die Brutalität dieses feindseligen Geschreis sollte in der Kunst keinen Platz haben. Es ist, nennen wir es doch beim Namen, eine Grausamkeit.

Zieht man irgendwelche Konsequenzen aus einem solchen Schock?

Ich habe mich nicht nur gefragt „Was ist das?“, als ich die Missfallenskundgebungen hörte, sondern auch:  „Was mögen sie nicht?“ Dass ich nicht Nilsson  oder Stemme oder Marton oder Ghena Dimitowa bin und auch nicht sein will?

Zum Interview Lise Lindstrom/ Renate Wagner


Bevor noch Barbara Zeininger da war, hat Renate Wagner auf den Auslöser gedrückt, als Direktor Meyer seine Turandot umarmte…
Foto: Renate Wagner

Dann kam Barbara Zeininger dazu und machte Fotos von der attraktiven Bühnenkünstlerin, die sich kein Blatt vor dem Mund nimmt:

Foto: Die US.Sopranistin Lise Lindstrom am 2.5.2016 beim Online-Merker-Interview mit Dr. Renate Wagner. Copyright: Barbara Zeininger
Sportliche Figur, ungezwungenes Lächeln: Lise Lindstrom . Copyright: Barbara Zeininger

Lise vor Turandot Plakat
Lise Lindstrom vor dem Abendplakat. Copyright: Barbara Zeininger

Foto: Die US.Sopranistin Lise Lindstrom am 2.5.2016 beim Online-Merker-Interview mit Dr. Renate Wagner. Copyright: Barbara Zeininger
Lise Lindstrom. Copyright: Barbara Zeininger

Foto: Die US.Sopranistin Lise Lindstrom am 2.5.2016 beim Online-Merker-Interview mit Dr. Renate Wagner. Copyright: Barbara Zeininger
Renate Wagner und Lise Lindstrom. Copyright: Barbara Zeininger
_______________________________________________________________

La Bohème – Giacomo Puccini
Teatro Verdi Trieste

Production of Teatro del Giglio of Lucca in co-production with Teatro Giuseppe Verdi of Pisa, Teatro Tradizionale Dante Alighieri of Ravenna and Fondazione Teatro Carlo Goldoni of Livorno.

Renato Balsadonna conducts the Trieste Teatro Verdi Orchestra.
Performances calendar:
Fri 13.05.2016 at 20:30
Sat 14.05.2016 at 20:30
Sun 15.05.2016 at 16:00
Tue 17.05.2016 at 20:30
Thu 19.05.2016 at 20:30
Sat 21.05.2016 at 16:00 


Direction: Marco Gandini;
Scenes: Italo Grassi;
Costumes: Anna Biagiotti;
Choirmaster: Fulvio Fogliazza.

CAST

Mimì (soprano) – Lana Kos (13, 15, 17, 21/V), Hye-Youn Lee (14, 19/V)
Musetta (soprano) – Marie Fajtova
Rodolfo, poeta (tenore) – Rame Lahaj (13, 15, 17, 21/V), Amadi Lagha (14, 19/V)
Marcello, pittore (baritono) – Marcello Rosiello (13, 15, 17, 21/V), Matías Tosi (14, 19/V)
Schaunard, musicista (baritono) – Vincenzo Nizzardo
Colline, filosofo (basso) – Ivan Šarić
Benoît, padrone di casa (basso) – Dario Giorgelè
Alcindoro, consigliere di stato (basso) – Dario Giorgelè
Parpignol, venditore ambulante (tenore) – Motoharu Takei
Il sergente dei doganieri (basso) – Hektor Leka
Un doganiere (basso) – Giuliano Pelizon
Un venditore ambulante (tenore) – Dax Velenich
_________________________________________________________

1. – 23. Juni
23 Tage – 23 Bezirke – Kultur zum Nulltarif!

Das WIR SIND WIEN.FESTIVAL tourt ab 1. Juni 2016 zum 8. Mal durch die ganze Stadt, der Reihe nach werden alle 23 Wiener Gemeindebezirke mit einem abwechslungsreichen, einzigartigen Kulturprogramm bespielt: Täglich steht ein anderer Bezirk im Fokus des Festivals. Unterschiedlichste KünstlerInnen setzen Projekte aus verschiedenen Bereichen der Kunst und Kultur um – und jede/r kann dabei sein!

OPER im Festivalprogramm:

Bajazzo_pr_c__Manfred_Rainer_1
Bajazzo. Copyright: Manfred Rainer

• BAJAZZO – POP-UP-OPER 2
Zuerst kommt die Kunst, dann das Leben. Sie kommen angerollt und plötzlich sind sie da, die vier Straßenkünstler, die uns mit ihrem einstudierten Stück, ihren Späßen und Tricks zum Lachen bringen wollen. Sie tauchen in Wien auf und buhlen um die Gunst des Publikums. Für eigene Bedürfnisse, ihre Sehnsucht nach Liebe, ihren Wunsch nach Freiheit bleibt keine Zeit. 
Doch dann kommt alles anders – Lust, Leidenschaft und Eifersucht lassen sich plötzlich nicht mehr aufhalten, durchbrechen die geschminkte Maske der Fröhlichkeit und die Komödie endet tragisch! Oder auch nicht – denn jede Vorstellung endet anders! 8 Vorstellungen, 8 Schauplätze, 8 un/happy endings! Unter der Regie von Anna Katharina Bernreitner erleben Sie Der Bajazzo (dt. Fassung), eine Oper von Ruggero Leoncavallo, als Pop-Up-Oper auf zwei LKWs. Bühne, Aufbau und Transport werden gleich in die Inszenierung integriert. Es wird bei jedem Wetter gespielt!
Projektleitung und Regie: Anna Katharina Bernreitner, OPER-rund-um Musikalische Leitung: Raphael Schluesselberg Bühne und Kostüm: Hannah Oellinger & Manfred Rainer
Chor: Kammerton
www.oper-rund-um.at

Termine: 1., 2., 4., 6., 7., 16., 20. und 22. Juni

1.6. (18.00 – 19.15 Uhr) 1010, Stephansplatz (U1, U3 Stephansplatz) 2.6. (19.00 – 20.30 Uhr) 1020, Augarten (bei Flakturm) (U2 Taborstr., 5A, 5B, 31 Gaußplatz) 4.6. (19.00 – 20.30 Uhr) 1040, Karlsplatz, Resselpark (U1, U2, U4
Karlsplatz)
6.6. (19.30 – 21.00 Uhr) 1060, Mariahilfer Str./Barnabitenkirche (U3 Neubaug., 13A Kircheng.) 7.6. (19.00 – 20.30 Uhr) 1070, MQ, Museumsplatz 1, Haupthof (U2 Museumsquartier, U2, U3 Volkstheater) 16.6. (19.00 – 20.30 Uhr) 1160, Yppenplatz (44 Yppeng., U6 Josefstädter
Str.)
20.6. (19.00 – 20.30 Uhr) 1200, Wallensteinplatz (5 Wallensteinplatz) 22.6. (19.00 – 20.30 Uhr) 1220, Hannah-Arendt-Park (U2 Seestadt, 84A
Hannah-Arendt-Platz)

_______________________________________________________________

SZEGED/Ungarn: IX. INTERNATIONALER JÓZSEF SIMÁNDY-GESANGSWETTBEWERB

SZEGED/UNGARN: IX. Internationaler József Simándy Gesangswettbewerb – 29.3.-4.4.2016

IMG_8583
Theater Szeged. Copyright: Klaus Billand.

József Simándy (1916-1997) war einer der berühmtesten Operntenöre Ungarns, wenn nicht der berühmteste. In diesem Jahr hätte er seinen 100. Geburtstag gefeiert. So war der IX. Internationale József Simándy Gesangswettbewerb zugleich eine Jahrhundertfeier für den geliebten Tenor, der diese Initiative im Jahre 1992 selbst gestartet hatte. Wie seine Witwe Judit Simándy in einem Grußwort im Programmheft schreibt, war József Simándy Präsident der Jury des von Konservatorium Franz Liszt organisierten Grand Prix für Sänger, genannt „Der Szegeder Herbst“, denn dieser Wettbewerb fand im Herbst 1992 statt. Man wollte damit allen Gesangsschülern und Studenten die Möglichkeit geben, ihr Können und ihre Entwicklung vorzustellen. Bis heute bewahrt Judit Simándy alle Notizen, Kritiken and Vorschläge ihres Mannes für die Teilnehmer des Wettbewerbs zu jener Zeit. Simándy war eine sehr strikte Person, auch in Bezug auf sich selbst. Aber er war fähig, sich enthusiastisch über die talentierten jungen Leute zu zeigen, die in der Lage waren, die Kunst des Gesangs zu lieben. Seine tiefe Bewunderung für die 1992 gezeigten Leistungen brachte ihn zu der Überzeugung, den Gesangswettbewerb in Szeged fortzuführen.

IMG_8559
József Simándy  (aus dem Programmheft kopiert)

Im Frühjahr 1998 wurde diese Absicht Realität. Leider konnte Simándy daran nicht mehr teilnehmen, denn er war ein Jahr zuvor verstorben. Der Wettbewerb wird aber in seinem Geiste seither alle zwei Jahre fortgesetzt und erlebte in diesem Jahr seine neunte Ausgabe. Heute hat der Simándy Gesangswettbewerb die größte Bedeutung und Tradition seiner Art in Ungarn. In seiner fast 20jährigen Geschichte hat sich der Wettbewerb zu einer Plattform für klassischen Gesang und die Entdeckung neuer und zukünftiger Talente entwickelt. Die aus ihm hervor gegangenen Künstler gewannen häufig großes Ansehen auf den internationalen Opernbühnen. Szeged ist bekannt für seine Lehrer und Künstler. Simándy, der neben vielen hochrangigen Auszeichnungen den Kossuth Preis bekam sowie Preisträger der Kiváló und Érdemes Künstler-Preise war, begann sowohl seine Opern- wie Gesangslehrerkarriere in Szeged im Jahre 1946. Dabei spielte eine Rolle, dass der Musikdirektor und Dirigent Viktor Vaszy in jener Zeit in Szeged eine Opernkultur und das entsprechende Umfeld begründet hatte. Seither gedeiht diese Kultur weiter in dieser schönen südungarischen Stadt. Neben dem 100. Geburtstagsjubiläum von J. Simándy wurde mit der neunten Ausgabe des Simándy Wettbewerbs auch das 70jährige Bestehen des Nationaltheaters von Szeged gefeiert.

IMG_8571
Der Sängersaal. Copyright: Klaus Billand.

Der Simándy Gesangswettbewerb eröffnet jungen Gesangskünstlern weiterhin die Möglichkeit, wertvolle Preise sowie Sonderpreise und Aufführungsmöglichkeiten zu gewinnen. Diesjährige Sponsoren waren die Ungarische Staatsoper Budapest, die Nationaltheater von Szeged, Pécs und Miskolc, das Csokonai Theater von Szeged, das József Katona Theater von Kecskemét, das Miskolc Opernfestival, der Palast der Künste Budapest und das Ungarische Radio. Die Preisträger präsentierten sich in einem Galakonzert am Schlusstag des Wettbewerbs auf der Bühne des Nationaltheaters Szeged, begleitet vom Symphonieorchester Szeged. Das Konzert wurde vom MTVA Bartók Radio und dem Szegeder Stadtfernsehen aufgenommen.

IMG_8700
Mária Temesi. Copyright: Klaus Billand

Eine wesentliche Rolle bei der Begründung des Internationalen József Simándy Gesangswettbewerbs spielte von Anfang an die Sängerin und Gesangspädagogin Prof. Dr. Mária Temesi, die zusammen mit der Witwe und dem Universitätsgesangslehrer György Sinkó Érdemes den Wettbewerb 1998 ins Leben rief und ihn seither betreut sowie als Vorsitzende des Gesangswettbewerbs auch die Gesamtverantwortung inne hat. In jenem Jahr wurde Mária Temesi Vorsitzende der Gesangsabteilung der Fakultät für Musik an der Universität Szeged. Temesi hat sich u.a. als großartige Sieglinde und Brünnhilde in Wagners „Ring des Nibelungen“ hervor getan und sang diese Rollen bei den  Premieren des „Ring“ in den späteren 1990er Jahren an der Budapester Staatsoper. Auch heute singt sie weiter wichtige Rollen des internationalen und ungarischen Opernrepertoires in ihrem Fach. Einen wesentlichen Teil ihrer Arbeit macht die Ausbildung junger Sänger und Sängerinnen am Konservatorium Szeged aus, von denen auch einige auf dem diesjährigen Simándy Wettbewerb auftraten und mehrere aus den Vorjahren eine internationale Karriere starten konnten.

IMG_8569
Die Jury. Copyright: Klaus Billand.

Folgende Preise waren diesmal ausgelobt:

In Kategorie I: 18 bis 25jährige und Studenten im Bachelor-Studium

  1. Preis 300.000 HUF
  2. Preis 200.000 HUF
  3. Preis 100.000 HUF

József Simándy Sonderpreis 200.000 HUF

In Kategorie II: Universitätsstudenten im Master-Studium und nicht-universitäre junge Künstler

József Simándy Grand Prix 600.000 HUF

  1. Preis 1.000.000 HUF
  2. Preis 600 000 HUF
  3. Preis 400.000 HUF

Der J. Simándy Grand Prix wurde von Mária Bárdossy, New York und Budapest, gestiftet.

Ferner gab es den von der Universität Szeged gestifteten Preis „Best competitor under age 21“ für 200.000 HUF; den Sonderpreis für ein vielversprechendes Talent in Kategorie II für 100.000 HUF; gestiftet von der Opernsängerin Zsófia Kálnay; ein Bayreuth-Stipendium sowie Bayreuth-Eintrittskarten; diverse Aufführungsmöglichkeiten an mehreren ungarischen Opernhäusern und mit ungarischen Orchestern sowie weitere Preise von Organisationen und dem Privatsektor.

Die Vorsitzende des Wettbewerbs war Prof. Dr. Mária Temesi.

Der Vorsitzende der Jury war Szilveszter Ókóvacs, Opernsänger und Direktor der Ungarischen Staatsoper Budapest

Die weiteren Mitglieder der Jury waren:

Mária Temesi, Opernsängerin und Gesangsprofessorin

Sándor Gyüdi, Direktor und GMD des Nationaltheaters Szeged

Tamás Bator, Operndirektor des Palastes der Künste (MÜPA) und Berater der Ungarischen Staatsoper Budapest

Theresia L. Beretzky, Sänger-Agentin

Michael Gruber, Sänger-Agent

Klaus Billand, Opernkritiker, Der neue Merker, Wien

Es nahmen überwiegend Sängerinnen und Sänger aus Ungarn teil, aber auch aus England, Rumänien, der Slowakischen Republik, Vietnam, dem Iran, Serbien, Australien, Kanada, Japan, der Ukraine und China. Die meisten der ausländischen Teilnehmer und Teilnehmerinnen waren ungarischer Abstammung und studierten in Ungarn. Es nahmen 43 Sänger in Kategorie I und etwa 80 Sänger in Kategorie II am Wettbewerb teil, insgesamt also etwa 123 Sängerinnen und Sänger, die in den ersten vier Tagen die Vorrunde, das Semifinale und das Finale austrugen.

Preisträger der Kategorie I:

  1. Preis – Duc Hoang Long Ninh, Tenor (Vietnam)
  2. Preis – Theodora Raftis, Sopran (Ungarn) 
  3. Preis – Diána Kiss, Mezzosopran (Ungarn) 

József Simándy Sonderpreis: Orsolya Hagen, Sopran (Ungarn)

Preisträger der Kategorie II:

(Aufgrund der de facto gleichen Qualität einiger Sänger des Finales wurden die drei ersten Preise geteilt)

József Simándy Grand Prix: György Hanczar, Tenor (Ungarn)

  1. Preis – Judit Baracskai, Sopran (Serbien) und Éva Kovács, Sopran (Serbien)
  2. Preis – Apollónia Egyed, Sopran (Rumänien) und Ágnes Rendes, Sopran (Ungarn)
  3. Preis – Zsófia Bódi, Sopran (Ungarn) und Katalin Vámosi, Sopran (Ungarn) 

Insgesamt zeigte der IX. Internationale József Simándy Gesangswettbewerb ein recht hohes Niveau vornehmlich ungarischer, aber auch serbischer Sängerinnen mit Scherpunkt im Sopran-Fach. Während es bei einigen anderen internationalen Gesangswettbewerben kaum Tenöre in den Spitzenrängen gibt, konnten in Szeged immerhin zwei Vertreter dieser Stimmlage den ersten Preis bzw. den Grand Prix gewinnen. Einige der prämierten und auch der nicht prämierten Sängerinnen und Sänger sollten aber eine gute Zukunft vor sich haben, wenn auch die anderen für den Erfolg relevanten Faktoren stimmen.

 Klaus Billand 

_________________________________________________________          

 STUTTGART/ Ballett:  Neue Veranstaltungen im Rahmen der Festwoche 20 Jahre Intendanz Reid Anderson:
Film-Premiere
Von Wundern und Superhelden – 55 Jahre Stuttgarter Ballett zur Eröffnung der Festwoche
und
Was Sie schon immer wissen wollten: Reid Anderson im Gespräch über 20 Jahre Stuttgarter Ballett
Im Juli widmet das Stuttgarter Ballett mit der Festwoche 20 Jahre Intendanz Reid Anderson zehn Tage voller Vorstellungen und weiteren Veranstaltungen dem Jubiläum des Ballettintendanten.
Zusätzlich zu den bereits angekündigten kommen nun noch zwei weitere Highlights dazu, um die Festwoche gebührend zu umrahmen.
Film-Premiere Von Wundern und Superhelden – 55 Jahre Stuttgarter Ballett: Ein Dokumentarfilm über das Stuttgarter Ballett von seinen
Anfängen bis heute

Zur Eröffnung der Festwoche 20 Jahre Intendanz Reid Anderson findet am Freitag, den 15. Juli 2016 um 20 Uhr eine Film-Premiere im Metropol Kino in Stuttgart statt. Ein Jahr lang hat der SWR Regisseur Harold Woetzel die Compagnie begleitet und nicht nur die zahlreichen Highlights einer gesamten Spielzeit, sondern auch den Alltag beim Stuttgarter Ballett dokumentiert. Spannende Einblicke hinter die Kulissen bei Vorstellungen,
Bilder vom Gastspiel in Japan, Interviews mit Choreographen, Tänzern und Fans der Compagnie hat er zu einem umfassenden Bild zusammengetragen, das das heutige Stuttgarter Ballett ebenso beschreibt, wie das berühmte Stuttgarter Ballettwunder der Cranko-Ära. „Am meisten haben mich aber die Tänzer selbst fasziniert“, so der Filmemacher

Film-Premiere: Von Wundern und Superhelden – 55 Jahre Stuttgarter Ballett zur Eröffnung der Festwoche

Was Sie schon immer wissen wollten: Reid Anderson im Gespräch über 20 Jahre Stuttgarter Ballett über seine Dreharbeiten. „Sie alle sind Ausnahmepersönlichkeiten und zugleich wunderbare Menschen. Sie sind ‚Spitzen-Sport-Künstler‘ und dabei freundlich, bescheiden, geradezu
demütig und mit unglaublich großen Herzen – Superhelden im Dienste der Kunst! Dazu arbeiten sie alle zusammen, keiner ist ein Einzelkämpfer, sondern sie ziehen alle an einem Strang, um etwas zu erreichen. Die familiäre Atmosphäre, die beim Stuttgarter Ballett immer
beschworen wird – zu Crankos Zeiten genauso wie heute – sie existiert wirklich! Das versuche ich in dem Film zu zeigen: Wie präsent die Geschichte dieser Compagnie auch heute noch überall ist, im Hier und Jetzt. Das Wunder von Damals und die Superhelden von Heute.“

Initiiert wurde das Projekt von Dr. Joachim Lang, Leiter der Abteilung für Sonderprojekte, Musik und Theater beim SWR: „Das Stuttgarter Ballett zählt seit den 1960er Jahren zu den weltweit führenden Compagnien. Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, die einzigartige Leistung dieses Balletts in einem großen Porträt des SWR zu würdigen und dabei dem Zuschauer noch nicht gesehene außergewöhnliche Einblicke hinter die Kulissen zu
ermöglichen.“Der SWR sendet die Dokumentation am Mittwoch, den 20. Juli 2016 um 23.40 Uhr.

Karten für die Film-Premiere am 15. Juli 2016 im Metropol Kino sind zum Preis von 15€ an der Theaterkasse (Königstraße 1D), telefonisch unter 0711 20 20 90 und online erhältlich.
Der Vorverkauf beginnt zusammen mit allen Vorstellungen der Festwoche am 12. Mai 2015.

Alles was Sie schon immer wissen wollten: Reid Anderson im Gespräch über seine 20-jährige Intendanz

Wie entdeckt der Ballettintendant neue Talente, die sich dann zu Stars wie Alicia Amatriain, Friedemann Vogel oder Jason Reilly entwickeln? Wann wird ein Tänzer befördert? Wie wählt Reid Anderson aus, welche Choreographen nach Stuttgart eingeladen werden? Warum wurden Christian Spuck, Marco Goecke und Demis Volpi zu Hauschoreographen ernannt?
Wie stellt man einen Ballettabend zusammen? Wie entscheidet der Intendant über Besetzungen? Wie kommt es, dass außergewöhnlich viele seiner ehemaligen Tänzer inzwischen zu Ballettdirektoren geworden sind? Und nicht zuletzt: Was ist das Geheimnis

Neue Veranstaltungen im Rahmen der Festwoche 20 Jahre Intendanz Reid Anderson:

Das gesamte Programm zur Festwoche 20 Jahre Intendanz Reid Anderson:

Sonntag, 3. Juli 2016, Opernhaus
Was Sie schon immer wissen wollten:
Reid Anderson im Gespräch über seine 20-jährige Intendanz
Freitag, 15. Juli 2016, Metropol Kino
Eröffnung der Festwoche und SWR Film-Premiere Von Wundern und Superhelden – 55 Jahre
Stuttgarter Ballett
Samstag, 16. Juli 2016, Opernhaus
Ballettabend NEXT GENERATION
Mit Tänzern des Koreanischen Nationalballetts, des Tschechischen Nationalballetts, Augsburg Ballett, Ballett im Revier und Gauthier Dance
Sonntag, 17. Juli 2016 (Vormittag), Opernhaus Gesprächsrunde NEXT GENERATION
Mit Sue Jin Kang, Filip Barankiewicz, Christian Spuck, Ivan Cavallari, Robert Conn, Bridget Breiner und Eric Gauthier
Sonntag, 17. Juli 2016 (Nachmittag/Abend) und Montag, 18. Juli 2016, Kammertheater
Ballettabend SKIZZEN

_________________________________________________________________

 

Diese Seite drucken

DIE DIENSTAG-PRESSE ( 3. MAI 2016)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die DIENSTAG-PRESSE- 3. Mai 2016

Waltraud Meier: „Es gibt ein Leben nach der Oper“
http://www.abendblatt.de/kultur-live/buehne/article207516843/Waltraud-Meier

Göttweig
„Klassik unter Sternen“ mit Elina Garanca in Göttweig
Klassische Musik oder moderner Fußball – diese Qual der Wahl wird sich möglicherweise am 6. Juli manchen Menschen in Ostösterreich stellen. Just zum ersten Semifinale der Fußball-EM gibt Elina Garanca ihr Konzert „Klassik unter Sternen“ in Göttweig
Salzburger Nachrichten

Opernchef ortete im Publikum „ein paar Idioten“
Dominique Meyer zeigte sich nicht erfreut über die zahlreichen Buhrufe bei der „Turandot“-Premiere.
Kurier

Dresden
Hindemiths Oper „Mathis der Maler“
Es ist ein Werk über den Gegensatz von Geist und Macht, Kreativität und Ideologie, Freiheit und Engstirnigkeit: Paul Hindemiths „Mathis der Maler“. Für BR-KLASSIK Kritiker Peter Jungblut ist es das Stück der Stunde an der Dresdner Semperoper. Am Sonntag hatte die Oper in einer Inszenierung von Jochen Biganzoli Premiere.
BR-Klassik

Wien/ Volksoper
Noch ist Polen nicht verloren
Der „Bettelstudent“ hat das Zeug, ins Volksopernrepertoire aufgenommen zu werden.
Wen die Muse küsst – dieses Ensemble wurde von Carl Millöckers leichter Muse weit mehr als geküsst, denn hier wurde das Haus am Währinger Gürtel allumfassend umarmt und geherzt.
http://www.wienerzeitung.at/nachrichten
Im Zementschuh zum Zitatenfest
Der Standard
Comic-Gags und ein Pirat in Polen
Die Presse

Berlin/ Deutsche Oper
Bunte Collage – Uraufführung von „Chemo Brother“ an der Deutschen Oper Berlin
http://www.nmz.de/online/bunte-collage-urauffuehrung-

Leipzig
Wagners „Götterdämmerung“ an der Oper Leipzig
Klangschöne Eleganz ohne Interpretationsehrgeiz
http://www.swr.de/swr2/kultur-info/wagners-goetterdaemmerung
Leipzig: Götterdämmerung
BR-Klassik

New York/ Die Met im Kino
Strauss in Spitzenbesetzung
Patrice Chéreaus „Elektra“ an der New Yorker MET
BR-Klassik

Wien/ Musikverein
Feierstunde für zwei Großmeister
Sichtlich ergriffen war Zubin Mehta nach dem nachmittäglichen Abonnement-Konzert der Wiener Philharmoniker im Musikverein. Einen Tag zuvor hatte er hier seinen 80. Geburtstag gefeiert, in einem Interview mit den „Salzburger Nachrichten“ die musikalische Freiheit gepriesen, die ihm nun bevorstehe
Wiener Zeitung

Berlin/ Konzerthaus
Nachwuchsgeiger im Konzerthaus: Jung spielt reif
Nachwuchsgeiger brillieren im Konzerthaus und zeigen, dass Leistungsbereitschaft auch im jugendlichen Alter noch nicht ausgestorben ist
Tagesspiegel

Hamburg
Wie Kent Nagano ein Konzert im Michel dirigiert
http://www.abendblatt.de/kultur-live/article207516171/Wie-Kent-Nagano
New York
Noch eine “Elektra”-Review
The Met Ends Its Season With a Powerful “Elektra
http://www.theepochtimes.com/n3/2052264-the-met-ends

Review: “Persée et Andromède’ Glows at Manhattan School of Music
New York Times

BWW Opera Review: MASTERVOICES Strikes a Masterful Chord with Dido and Aeneas
http://www.broadwayworld.com/bwwopera/article/BWW-Opera-Review

Cleveland
Antonio Pappano leads a high-octane Heldenleben with The Cleveland Orchestra
bachtrack

Pittsburgh
Review: Pittsburgh Opera mounts Stravinsky’s ‚The Rake’s Progress‘ in high style
http://www.post-gazette.com/ae/music/2016/05/01/Review-

Washington
Review: “The Ring Cycle’: “The Rhinegold’ at Washington National Opera
http://dcmetrotheaterarts.com/2016/05/01/ring-cycle-

The “Ring’ gets off to a good start
https://www.washingtonpost.com/entertainment/music/the-ring

Opera Lafayette delves into the French Revolution
https://www.washingtonpost.com/entertainment/music/opera-lafayette-

Chicago
Haitink, CSO reach the summit in Strauss’s “Alpine Symphony”
http://chicagoclassicalreview.com/2016/04/haitink-cso-reach

Fort Worth
Fort Worth Opera’s “Barber of Seville’ keeps audience laughing
http://www.star-telegram.com/entertainment/performing-arts/article75012227.html

Los Angeles
Inside L.A. Opera’s Young Artist Auditions
http://www.wqxr.org/#!/story/inside-l-operas-young-artist-auditions/

Sidney
George Balanchine’s Symphony in C, Australian Ballet, Opera House
http://www.theaustralian.com.au/arts/stage/george-balanchines-

Sprechtheater

Berlin/ Berliner Ensemble
Bedonnert und beblitzt
Claus Peymanns Wiener Handke-Uraufführung „Die Unschuldigen, ich und die Unbekannte am Rand der Landstraße“ landet im Berliner Ensemble
Tagesspiegel

München/ Residenztheater
Im Keller der deutschen Lüste
Tina Laniks dichte, hochkonzentrierte Inszenierung von Thomas Bernhards „Vor dem Ruhestand“ feiert Premiere am Residenztheater – lesen Sie hier die Kritik.
http://www.merkur.de/kultur/keller-deutschen-lueste-6362649.html
„Vor dem Ruhestand“ von Thomas Bernhard, inszeniert von Tina Lanik – die AZ-Kritik
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.neu-im-residenztheater

Hamburg
Schauspieler Uwe Friedrichsen ist tot
Er war der Uwe aus der „Sesamstraße“ und die Stimme von Columbo: Der Schauspieler und Synchronsprecher Uwe Friedrichsen ist im Alter von 81 Jahren in Hamburg gestorben.
Die Zeit

Literatur

100 Jahre Peter Weiss: Widerstand und Wahrheit
Stilbildend, aber keine Ikone: Eine (nicht nur) persönliche Erinnerung an Peter Weiss. Hans Christoph Buch
Tagesspiegel

Film/ TV

Deutsches Filminstitut erhält Nachlass von Maximilian Schell
Der Standard

___________________________

Unter’m Strich

Umfrage des Bayerischen Rundfunks: Mehrheit der Deutschen hält Medien für gelenkt
Der Spiegel

ZDF – Heute-Show
Nach Hofer-Wahlsieg
Sind Ösis blöder als Ossis?
http://www.oe24.at/welt/Sind-Oesis-bloeder-als-Ossis/234128048

Diese Seite drucken

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 3. MAI 2016)

 INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 3. MAI 2016)

BAYERISCHE STAATSOPER: Unser Mai: Premiere „Meistersinger“, ewige Jugend und wahnhafte Liebe

kauf
 
Im Wonnemonat Mai beschäftigen wir uns mit der zentralen Frage unserer nächsten Premiere Die Meistersinger von Nürnberg: Was ist Kunst? Geben Sie uns Ihre Antwort darauf in unserem Blog! Außerdem in diesem Newsletter und im Mai auf unserem Spielplan: Das Drama der ewigen Jugend Die Sache Makropulos, Liebe, die wahnsinnig macht, in Lucia di Lammermoor und das exotische Ballett-Märchen La Bayadère.

Kommen Sie gut in den Mai!
Ihr Team der Bayerischen Staatsoper
 
Wer will schon ewig leben?
 Geht es in Die Sache Makropulos eher um die philosophische Frage nach dem ewigen Leben oder erleben wir vielmehr einen Jahrhunderte-andauernden Krimi à la Sherlock Holmes? Der seit Generationen festgefahrene Erbschaftsprozess Gregor gegen Prus erfährt eine unerwartete Wendung, als die Sängerin Emilia Marty auftaucht, die mit erstaunlichem Detailwissen über die Vergangenheit dienen kann. Die in den Prozess verstrickten Männer verlieren den Kopf angesichts dieser faszinierenden Frau: Angela Denoke verkörpert Elina Makropulos, Tomaš Hanus leitet das Bayerische Staatsorchester.

Leoš Janaček
Die Sache Makropulos
Mi 18.05.2016, 19.30 Uhr Karten
Sa 21.05.2016, 19.00 Uhr Karten
Di 24.05.2016, 19.00 Uhr Karten
Nationaltheater

 
Liebe bis in den Wahnsinn
 Die Familiengeschichte der Kennedys und Lucia di Lammermoor – wie passt das zusammen? Motive wie Glamour, Macht, Lügen sowie erzwungene Ehen spielen in beiden Familiengeschichten eine folgenschwere Rolle und werden so bei Barbara Wysocka zum Angelpunkt beider Geschichten. Die Regisseurin rückt in ihrer Interpretation besonders das Verhältnis zwischen Macht und Liebe ins Schlaglicht, da der Stoff für sie genauso Politdrama wie Liebesgeschichte ist: „Die fünfziger und sechziger Jahre sind in unserer Gesellschaft die Zeit eines großen sittlichen Konfliktes und einer weitreichenden Verlogenheit – und die Kennedys sind hier ein gutes Beispiel.“ Die Armenierin Nina Minasyan debütiert an der Bayerischen Staatsoper als Lucia Ashton, Pavol Breslik gibt den Sir Edgardo di Ravenswood und Oksana Lyniv leitet das Bayerische Staatsorchester.

Gaetano Donizetti
Lucia di Lammermoor
Mi 25.05.2016, 19.00 Uhr Restkarten
Sa 28.05.2016, 19.00 Uhr* Restkarten
Di 31.05.2016, 19.00 Uhr Restkarten
Nationaltheater

*bei dieser Vorstellung sind nur noch Stehplätze verfügbar

 
Was ist Kunst?
 Am 16. Mai feiert mit Die Meistersinger von Nürnberg die fünfte Neuproduktion der laufenden Saison Premiere. Bei der Premierenmatinee am kommenden Sonntag schildern unter der Moderation von Nikolaus Bachler Mitwirkende der Produktion ihre Sicht auf die Oper. Bereits jetzt möchten wir Ihnen die Kernfrage der Oper stellen: Was ist Kunst für Sie? Wir freuen uns auf Ihre Antworten in unserem Blog.

Premierenmatinee zu „Die Meistersinger von Nürnberg“
So 08.05.2016, 11.00 Uhr Karten

Richard Wagner
Die Meistersinger von Nürnberg
Alle Vorstellungen im Nationaltheater ausverkauft

So 31.07.2016, 17.00 Uhr
Oper für alle: „Die Meistersinger von Nürnberg“
Max-Joseph-Platz
Eintritt frei
Außerdem kostenlos und in voller Länge als Livestream auf STAATSOPER.TV!
_________________________________________________________________

FRANZ WELSER-MÖST SAGT DEM BR-SYMPHONIEORCHESTER AB, KARL-HEINZ STEFFENS ERSETZT IHN
 
 Leider musste Franz Welser-Möst sein Engagement beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks für diese Woche aus gesundheitlichen Gründen absagen.
 
Wir freuen uns sehr, dass sich Karl-Heinz Steffens bereit erklärt hat, die Konzerte in München (Herkulessaal der Residenz, 5. & 6. Mai 2016) und Weiden (Max-Reger-Halle, 7. Mai 2016) zu dirigieren und auch das geplante Programm zu übernehmen.
 
5./6. Mai 2016, 20 Uhr, Herkulessaal
7. Mai 2016, 18 Uhr Weiden, Max-Reger-Halle
 
Johannes Brahms: „Tragische Ouvertüre“, op.81
Max Reger: Requiem für Bariton, Chor und Orchester (nach Hebbel), op. 144b
Johannes Brahms: Symphonie Nr. 3 F-Dur, op.90
Johannes Brahms: „Schicksalslied“, op. 54
 
Karl-Heinz Steffens, Dirigent
Michael Volle, Bariton
Chor des Bayerischen Rundfunks
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
 ________________________________________________________________

Die Bundespräsidenten-Stichwahl im ORF-Fernsehen =

Das ORF-Fernsehen wird auch vor der Stichwahl zur Bundespräsidentenwahl 2016 wieder in bewährter und ausführlicher Weise über die Kandidaten und den Wahlkampf berichten:

Den Beginn macht der „Report“, der Alexander Van der Bellen am 3. und Norbert Hofer am 10. Mai zu ausführlichen Studiogesprächen einlädt. Am Freitag, dem 13. Mai, wird das „Wahlfahrt“-Team um Hanno Settele ein Sonderformat um 20.15 Uhr in ORF eins gestalten, in dem die aktuelle Lage nach dem politischen Erdrutsch vom ersten Durchgang unter die Lupe genommen wird und in dem auch die beiden Kandidaten in Interviews zu Wort kommen werden.
In der Woche vor der Stichwahl werden Norbert Hofer am Dienstag, dem 17. Mai, und Alexander Van der Bellen am Mittwoch, dem 18. Mai, noch einmal als Live-Gäste in die „ZiB 2“ eingeladen, bevor am Donnerstag, dem 19. Mai, um 20.15 Uhr auf ORF 2 das Duell der beiden Präsidentschaftskandidaten startet. Dieses letzte große Aufeinandertreffen wird von Ingrid Thurnher moderiert, ebenso wie ein „IM ZENTRUM spezial“ am Wahlabend, dem 22. Mai, in dem der dann frisch gewählte Bundespräsident zu seinen konkreten Plänen für seine Amtszeit befragt wird.

Das seit Jänner 2016 geplante ORF-„Bürgerforum“ (siehe OTS-Aussendung vom 20. Jänner 2016) zur Stichwahl der Bundespräsidentenwahl findet nach derzeitigem Stand nicht statt. Die Wahlkampfleitung von Alexander Van der Bellen hat die Zusage vom Jänner 2016 zurückgezogen.

______________________________________________________________________

WIEN: DAS DOROTHEUM LÄDT EIN : 5 Museen – 1 Abend – 0 Euro

franz
 
Nach dem großen Erfolg im Vorjahr lädt das Dorotheum – das größte Auktionshaus Mitteleuropas – auch dieses Jahr wieder in die Museen der Österreichischen Nationalbibliothek. Am Donnerstag, 12. Mai 2016, haben Sie von 18 bis 21 Uhr die Möglichkeit, bei freiem Eintritt spannende Führungen auf Deutsch bzw. auf Englisch und sogar einen Sprach-Crashkurs zu erleben! Zu entdecken gibt es außerdem wertvolle Erd- und Himmelsgloben, jahrtausendealte Papyri, das literarische Leben Österreichs und zwei aktuelle Ausstellungen: „Der ewige Kaiser“ präsentiert im Prunksaal das Leben Kaiser Franz Josephs I. und „Bleistift, Heft & Laptop“ vermittelt als erste Sonderausstellung im Literaturmuseum ein lebendiges und ungemein vielfältiges Bild der österreichischen Gegenwartsliteratur.
 
Programm

FRANZ JOSEPH I. AUF YOUTUBE
 
Verwandlung vom jungen Erzherzog zum greisen Kaiser


 
Im Prunksaal gibt es im Rahmen der aktuellen Ausstellung „Der ewige Kaiser“ nicht nur eine 10 Meter lange Bildwand mit 86 Porträts aus 86 Lebensjahren zu sehen. Die Verwandlung Franz Josephs vom jungen Erzherzog bis zum greisen Kaiser wird auch anhand eines beeindruckenden Videos mit Morphing-Spezialeffekten verdeutlicht. Sollten Sie es nicht zur Ausstellung schaffen oder von dem Video einfach nicht genug bekommen, können Sie es ab sofort jederzeit auf YouTube sehen!
 
Zum Video

DAS MUSEUM GEHT INS KINO 
 Literaturlandschaft Galizien
 
„Das Museum geht ins Kino“ startet mit gleich zwei Veranstaltungen in die Saison 2016: Schwerpunkt dieser mit dem Filmarchiv Austria konzipierten Reihe ist der Grenz- und Transitraum Galizien, Herkunftsregion vieler SchriftstellerInnen, Schauplatz der Texte von Joseph Roth, Bruno Schulz, Karl Emil Franzos, Henry Roth und anderen – und damit ein für die europäische Kulturgeschichte zentraler Erinnerungsraum. Im Literaturmuseum finden an zwei Terminen thematisch passende Vorträge und Gespräche statt mit anschließender Filmvorführung im benachbarten METRO Kinokulturhaus. Die Teilnahme ist wie immer kostenlos. An Veranstaltungsabenden ist das Literaturmuseum außerdem von 18 bis 21 Uhr bei freiem Eintritt zu besichtigen.
 
Mehr Infos

FREIER EINTRITT INS LITERATURMUSEUM
 
Der STANDARD-Sonntag
 
„Eintritt frei“ heißt es für alle, die am 22. Mai 2016 mit dem STANDARD unter dem Arm das Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek besuchen. Freien Eintritt genießen Sie nicht nur für die Dauerausstellung, sondern selbstverständlich auch für die erste Sonderausstellung, die kürzlich eröffnet wurde. In der Schau präsentieren zehn österreichische SchriftstellerInnen ihr Werk und ihre Zugänge zum Schreiben. Spannende Einblicke in das Entstehen von Texten, in Schreibbiografien und die „Werkstätten“ von GegenwartsautorInnen sind garantiert.
 
Mehr Infos

KINDERVERANSTALTUNGEN 
 Kaiserschmarrn & Co
 
Was der berühmte Kaiserschmarrn und Kaiser Franz Joseph gemein haben und wie aus dem kleinen Erzherzog mit Lockenkopf ein junger Kaiser und schließlich einer der ältesten Herrscher Europas wurde, das können kulturbegeisterte Kinder bei einer Führung durch den Prunksaal und die aktuelle Ausstellung „Der ewige Kaiser“ erfahren. Im Mai besteht außerdem die Möglichkeit, Sonne, Mond und Sterne im Globenmuseum zu erkunden oder im Papyrusmuseum eine Reise durch das Jenseits der Alten Ägypter zu unternehmen.
 
Mehr Infos

VERSCHOBEN – NEUER TERMIN IM JUNI 
 Musiksalon zu Ehren Franz Schreker
 
Für den 12. Mai war ein Musiksalon zu Ehren Franz Schreker (1878–1934), einem der erfolgreichsten deutschen Opernkomponisten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, geplant. Dieser Termin muss krankheitsbedingt leider abgesagt werden. Wir bitten um Verständnis und hoffen, Sie beim Ersatztermin am 22. Juni um 19.30 Uhr im Palais Mollard wieder begrüßen zu dürfen.
 
Mehr Infos

_________________________________________________________

LEIPZIG: 1. ZYKLUS VON WAGNERS „RING DES NIBELUNGEN“ NACH VIERZIG JAHREN
DIE GEBURTSSTADT RICHARD WAGNERS ZEIGT AN VIER TAGEN DAS HAUPTWERK DES KOMPONISTEN
 
Mit der Premiere der „Götterdämmerung“ am vergangenen Samstag, 30. April, schloss die Oper Leipzig einen kompletten szenischen „Ring des Nibelungen“. Die Geburtsstadt des Komponisten hat damit nach über vierzig Jahren wieder einen der Meilensteine der Musikgeschichte im Repertoire. Den ersten kompletten Zyklus zeigt die Oper Leipzig von Donnerstag, 5. Mai bis Sonntag, 8. Mai, jeweils 17 Uhr. In 2016 ist die Oper Leipzig damit deutschlandweit das einzige Haus, das einen „Ring“ schließt und ihn an vier aufeinanderfolgenden Tagen zeigt.

go2
Die Rheintöchter mit Siegfried Thomas Mohr („Götterdämmerung“). Copyright: Tom Schulze

Am Pult des Gewandhausorchesters steht für alle vier Teile Prof. Ulf Schirmer, Intendant und Generalmusikdirektor. Die Umsetzung lag seit dem Beginn im Wagnerjahr 2013 in den Händen des Regieteams Rosamund Gilmore (Inszenierung), Carl Friedrich Oberle (Bühne) und Nicola Reichert (Kostüme). Die Engländerin Rosamund Gilmore hat sich den unterschiedlichsten Interpretationssträngen des vielfach deutbaren Werks bewusst entzogen und sich dem Erzähltheater auf der Basis eines mythischen Realismus verschrieben.

Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ hat für die Stadt Leipzig eine besondere Bedeutung. Unmittelbar nach der Bayreuther Uraufführung der kompletten Tetralogie im Jahre 1876 wagten sich die Leipziger als Erste an den „Ring“ außerhalb Bayreuths. Die Inszenierung von Joachim Herz in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts ist legendär, durch den ersten Versuch eines Regisseurs den „Ring“ in Bezug zu seiner Entstehungszeit zu setzen. 
 
Die Rückkehr der Tetralogie in den Spielplan der Wagner-Stadt Leipzig nach vierzig Jahren war eines der ersten Projekte Ulf Schirmers nach seiner Berufung als Intendant der Oper Leipzig.  Im Mai 2013 hatte „Das Rheingold“ Premiere, im Dezember 2013 folgte „Die Walküre“, im April 2015 „Siegfried“ und im April dieses Jahres nun die „Götterdämmerung“. Im Mittelpunkt stehen die Verstrickungen zwischen Menschen und Göttern, die von Liebe und Macht bestimmt werden. Alles dreht sich um den Besitz eines Ringes, der die Weltherrschaft verleiht und doch zum Zerfall selbiger führt.
 
Der 1. Zyklus ist vom 5. – 8. Mai zu sehen. Den 2. Zyklus in der laufenden Saison zeigt die Oper Leipzig vom 28. Juni – 3. Juli 2016. 
Restkarten gibt es an der Kasse im Opernhaus, unter Tel: 0341 – 12 61 261 (Mo – Sa 10.00 – 19.00), per E-Mail: service@oper-leipzig.de oder im Internet unter http://www.oper-leipzig.de.

______________________________________________________________________

ABU DABHI: ABU DABHI FESTIVAL

ABU DHABI : ABU DHABI FESTIVAL – vom 3.- 30.4.2016

Attachment-1
Hosn Ibrahim Al Khamis Kanoo . Copyright: Festival Abu Dabhi

Seit nunmehr 20 Jahren bemüht sich die Philanthropin Hosn Ibrahim Al Khamis Kanoo sowohl den Emiratis westliche Musik näherzubringen, als auch einheimische Talente zu fördern und im Ausland zu präsentieren. Bei dem von ihrer Stiftung veranstalteten Abu Dhabi Music Festival stand diesmal Frankreich als Gastland im Mitttelpunkt.

nao
Das Sängerehepaar Natalie Dessay und Laurent Naourier. Copyright: Festival Abu Dabhi

Eröffnet wurde mit einem Liederabend des Sängerehepaars Natalie Dessay und Laurent Naouri. Auf dem Programm: Kompositionen von Gabriel Fauré, Henri Duparc, Francis Poulenc, Léo Delibes und Charles-Marie Widor.

järvi
Paavo Järvi und das Orchestre de Paris. Copyright: Festival Abu Dabhi

Darauf folgte ein Gastspiel des Orchestre de Paris unter Paavo Järvi mit Werken von Berlioz, Lalo und Saint-Saëns.
Superstar performte Tschaikovskys „Jahreszeiten“, Bachs „Italianisches Concerto“ und Chopins „Vier Scherzi“

carlos
Carlos Acosta. Copyright: Festival Abu Dabhi

Die cubanische Ballettlegende Carlos Acosta präsentierte Ausschnitte aus „Schwanensee“, „Diana und Acteon“ sowie „Les Bourgeois“.
Und Nick Lloyd Webber, Sohn des großen Andrew, zeigte seine Musical-Version des „Kleinen Prinzen“.

Alle diese Megaevents fanden im vergüldeten Ballsaal des als ganzes ziemlich vergüldeten Super-Luxushotels Emirates Palace statt.
Aber das Festival veranstaltet auch Konzerte in Spitälern, Parks und Schulen.
Und seit neuestem auch in den wunderschönen Sälen der brandneuen New York University im Stadtentwicklungsgebiet Saadiyat Island(auf dem Ende des Jahres auch endlich die abudhabische Louvre-Filiale von Jean Nouvel eröffnet werden wird).

joey
Joey Alexander. Copyright: Festival Abu Dabhi

Hier trat z.B. die 12(!)jährige indonesische Jazz-Sensation Joey Alexander auf. Man kennt ja viele Geschichten vom jungen W.A.Mozart, aber wie oft hat man schon Gelegenheit, ein Wunderkind l i v e zu sehen? Ein solches Erlebnis ist in der Tat verblüffend und verwirrend und fast verstörend. Denn wenn man die Augen schloss, hätte nichts auf das Alter des Protagonisten schließen lassen. Sobald man sie aber öffnete, wurde man wieder dieser kleinen Kreatur ansichtig, die das Klavier mit unnachsichtiger Bravour bearbeitete…wie ein Erwachsener…und konnte es einfach nicht fassen. Ein Abend der besonderen Art.

rod
Alfredo Rodriguez. Copyright: Festival Abu Dabhi

Insgesamt künstlerisch befriedigender war jedoch der Auftritt des Kubaners Alfredo Rodriguez und seinem Trio. Ursprünglich klassisch ausgebildet bewegt sich Rodriguez mit Leidenschaft und Virtuosität scheinbar mühelos durch unterschiedliche Formensprachen und Musikstile, sowohl bei Neuinterpretationen von Jazzstandards als auch bei Eigenkompositionen: Anklänge an seinen Lieblingskomponisten Johann Sebastian Bach weiß er mit Einflüssen von Keith Jarrett ebenso harmonisch zu vereinen wie mit Variationen auf kubanische Volkslieder. Und die Übereinstimmung mit seinen Mitstreitern an Bass und Schlagzeug ist in jedem Augenblick mehr als hundertprozentig. Eine total begeisternde Session, Standing Ovations, endloser Jubel und mehrere Zugaben. Großartig und denkwürdig.

Die Pläne für das nächstjährige Festival sind noch strenggeheim, man munkelt aber, dass auch wieder eine Oper am Programm stehen könnte…

Robert Quitta, Abu Dhabi

______________________________________________________________________

SELCUK CARA IN DER SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG


 
„So bekommen Selcuk Caras Beobachtungen angesichts der wachsenden Fremdenfeindlichkeit Aktualität.
Eigentlich sollte er sich nun sicher fühlen. Eigentlich. Mit seiner Vita sprengt er Klischees.“
 
http://www.sueddeutsche.de/politik/opernsaenger-selcuk-cara-braeunliche-bundesrepublik-1.2921844
 
Als Opernsänger ist Cara am 31.Mai 2016 zu hören:
 
STUTTGARTER PHILHARMONIKER / LIEDERHALLE STUTTGART
Giacomo Puccini : „Turandot“
(konzertante Aufführung)
u.a. Dirigent: Dan Ettinger | Turandot: Maria Guleghina | Kalaf: Marco Berti | Timur: Selcuk Cara | Liu: Ermonela Jaho
 
www.selcuk-cara.com
__________________________________________________________

NATIONALTHEATER MANNHEIM: Festlicher Opernabend Il barbiere di Siviglia mit Angela Brower (Rosina) und Lawrence Brownlee (Almaviva) am 15. Mai, 19.30 Uhr, Opernhaus

Der Festliche Opernabend am 15. Mai verspricht wieder ein Gala-Abend der besonderen Art zu werden: Unter der musikalischen Leitung von Joseph Trafton werden die zwei Stargäste Angela Brower (Rosina) und Lawrence Brownlee  (Almaviva) in Mannheim auf der Bühne stehen.

Die Karriere der Mezzosopranistin Angela Brower begann recht ungewöhnlich: Bei einem Vorsingen in New York, für welches sie gar nicht angemeldet war, sprang sie für eine erkrankte Studentin ein und wurde direkt nach München engagiert. Inzwischen ist sie Ensemblemitglied an der Bayerischen Staatsoper und ist besonders bei Rossini-Opern gefragt. Brower tritt auf internationalen Bühnen auf und singt an der Seite von Rolando Villazón, Diana Damrau und Anna Netrebko.

Lawrence Brownlee ist der erfolgreichste amerikanische Belcanto-Tenor. Dabei ist der Sänger über Umwege zu seinem Beruf gekommen; gern erzählt er, dass die erste Oper, die er sah, eine war, in der er selber sang. Heute tritt er auf allen großen Bühnen auf, von der MET in New York bis zur Scala in Mailand. Gefeiert wird er für seine sanfte Stimme, die dennoch zu den anspruchsvollsten Koloraturen fähig ist. Als höchst agiler Rossini- und Belcanto-Tenor gilt er derzeit als der größte Konkurrent von Juan Diego Flórez. Mit einem in diesem Fach keineswegs selbstverständlichen warmen Timbre und sensationeller Treffsicherheit in den Spitzenlagen.

Musikalische Leitung: Joseph Trafton – Regie: Monique Wagemakers – Bühnenbild: Dirk Becker – Kostüme: Andrea Schmidt-Futterer – Dramaturgie: Anselm Dalferth – Chor: Francesco Damiani

Graf Almaviva: Lawrence Brownlee – Figaro: Nikola Diskić – Bartolo: Thomas Jesatko – Rosina: Angela Brower – Don Basilio: Sung Ha – Fiorillo/ Ein Offizier: Valentin Anikin – Marzelline: Tamara Banješević

www.nationaltheater-mannheim.de; Kartentelefon: 0621 – 16 80 150

_________________________________________________________________

Deutsche Oper am Rhein/ Duisburg: Young Directors: „What next?“ und „Trouble in Tahiti“

Junge Regisseure aus dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein inszenieren amerikanische Opern-Einakter von Elliott Carter und Leonard Bernstein – Premiere am 4. Juni im Theater Duisburg 

YoungDirectors_Presse_FOTO_HansJoergMichel
Tibor Torell und Philipp Westerbarkei. Copyright: Hans-Jörg Michel
 
 Mit der Premiere von „What next?“ und „Trouble in Tahiti“ am Samstag, 4. Juni 2016, um 19.30 Uhr im Theater Duisburg präsentiert die Deutsche Oper am Rhein einen neuen Baustein ihrer Nachwuchsförderung: Unter dem Titel „Young Directors“ erhalten junge Künstler aus dem eigenen Ensemble die Gelegenheit, in den Strukturen eines großen Opernhauses erste eigene Inszenierungen zu entwickeln. In dieser Spielzeit stellen sich die Spielleiter Tibor Torell und Philipp Westerbarkei mit zwei amerikanischen Opern-Einaktern des 20. Jahrhunderts als Regisseure vor.
 
Noch nie standen sich Elliott Carters einziges, 1999 uraufgeführtes Musiktheaterwerk „What next?“ und Leonard Bernsteins Opern-Einakter „Trouble in Tahiti“ aus dem Jahr 1952 an einem Opernabend gegenüber. Stilistisch voll¬kommen unterschiedlich beschäftigen sich beide Komponisten mit Fragen der Wahrnehmung und Identität: Wer bin ich? Wo komme ich her – wo will ich hin? Was sind meine Träume und Sehnsüchte, und wie bringe ich sie in Einklang mit der Realität?
 
Tibor Torell inszeniert Carters musikalisch anspruchsvolles Spätwerk „What next?“, Philipp Westerbarkei bringt Bernsteins von Jazz und Musical-Elementen geprägte Oper „Trouble in Tahiti“ auf die Bühne. Ana Tasic und Tatjana Ivschina gestalten die Bühnenbilder und Kostüme. Für die musikalische Umsetzung sorgen Jesse Wong und Patrick Francis Chestnut mit erfahrenen Solisten aus dem Ensemble und den Duisburger Philharmonikern. 
 
_____________________________________________________________
 

 

 

Diese Seite drucken