Der Neue Merker

DIE DIENSTAG-PRESSE (25. APRIL 2017)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die DIENSTAG-PRESSE – 25. APRIL 2017

Wien/ Staatsoper
Sternstunde der Düsternis
Packend, mitreißend, niederschmetternd: „Lady Macbeth“ an der Wiener Staatsoper.
Wiener Zeitung
Staatsoper: Ereignishaftes in der Katastrophenzone
Janáceks „Kátja Kabanová“ und Schostakowitschs „Lady Macbeth von Mzensk“ an der Staatsoper betreten derzeit Pfade abseits des verwachsenen Opernrepertoires. Beide Werke aus dem frühen 20. Jahrhundert wurden exzellent umgesetzt
Der Standard
Szenische Kälte, heiße Orchesterstürme: Kátja Kabanová an der Wiener Staatsoper
bachtrack

Berlin/ Philharmonie
Tosca“ mit den Berliner Philharmonikern: Im Opernkrimi sind die Musiker die Stars
Vibrierend, berstend vor Wonne und Lust am Spiel: Die Philharmoniker führen Puccinis Oper „Tosca“ auf – mit Kristine Opolais und Stefano La Colla als Sänger
Tagesspiegel

Darmstadt
Tannhäuser in Darmstadt – eine Utopie
Amir Reza Koohestani inszeniert am Staatstheater Darmstadt Richard Wagner in muslimischer Umgebung.
Frankfurter Rundschau

Berlin/ Boulez-Saal
Barenboim dirigiert Schubert. Vollendet im Suchen

Barenboim und die Staatskapelle führen im Pierre Boulez Saal die symphonischen Erstlinge Schuberts auf.
Tagesspiegel

Berlin/ Komische Oper
Per Strumpfhalter durch die Galaxis
Hingehen: „Heute Nacht oder nie“ in der Komischen Oper
Von wegen Glanz und goldene Zeit: Die Revue „Heute Nacht oder nie“ mit den Geschwistern Pfister widmet sich dem Komponisten Mischa Spoliansky – und zeigt die dreckige Seite der zwanziger Jahre.
Tagesspiegel

Graz/ styriarte
Der König tanzt, die Witwe singt
Harnoncourts Erbe und die „Zauberflöte“, ein Streifzug durchs Musikprogramm im Sommer.
Die Presse

Wien/ Musikverein
Janine Jansen: Strahlendes Erwachen
Ein Philharmonisches mit mancher Entdeckung.
Wiener Zeitung

Wien/ Musikverein
Wiederholt wuchtig
Beethoven-Zyklus der Wiener Symphoniker.
Wiener Zeitung

Wien/ Staatsballett in der Volksoper
Proben, proben, proben
Drei Choreografen des Staatsballetts im Gespräch über ihre Neuinterpretationen dreier Klassiker der Ballets Russes.
Wiener Zeitung

Mörbisch
Seefestspiele Mörbisch feiern 60. Geburtstag
Die Seefestspiele Mörbisch feiern 60. Geburtstag und lassen dafür bereits zum dritten Mal in der Festspielgeschichte den „Vogelhändler“ von Carl Zeller auf die Seebühne los. „Wir betrachten ihn mehr von der Revue her“, versprach Regisseur Axel Köhler bei der heutigen Präsentation in Wien. Intendantin Dagmar Schellenberger freute sich auf einen „Jubiläumssommer“ von 7. Juli bis 19. August.
Salzburger Nachrichten
Seefestspiele Mörbisch feiern 60er: Eine Revue in Wolkenkuckucksheim
Carl Zellers „Der Vogelhändler“ taucht die Seebühne in Himmelblau und Trachtenlook –
Der Standard

Berlin/ Staatsoper
Staatsoper Unter den Linden eröffnet am 3. Oktober wieder – vorläufig
Auf den offiziellen Akt folgt noch eine mehrwöchige Baupause. Regulärbetrieb erst ab 7. Dezember –
Der Standard
Wiedereröffnung der Staatsoper: Im Oktober geht es los
Tagesspiegel
Fuß in der Tür: Berliner Staatsoper öffnet im Staccato-Modus
Hamburger Abendblatt

Lockenhaus/Bgld.
Lockenhaus-Festival auf den Klangspuren antiker Mythen
Beim Festival im Juli treten u. a. Vilde Frang und Vikingur Ólafsson auf –
Der Standard

Polling ( Oberbayern)
Neues Musikfestival für Oberbayern
Polling – Als Liedbegleiter ist Gerold Huber eine feste Größe. Doch der Straubinger will andere Facetten seiner Kunst zeigen. Mit den Pollinger Tagen der Alten und Neuen Musik, die vom 30. April bis zum 9. Mai stattfinden, hat er die passende Plattform gefunden. Was als Versuch begann, soll zur Regelmäßigkeit werden. Wir trafen den Pianisten zum Gespräch.
Münchner Merkur

Lothar Knessl: Morcheln und Hexameter für den Unbeugsamen
Lothar Knessl wurde zu Ostern 90 Jahre alt. Nun feierte man den großen Wegbereiter, Vorkämpfer und Begleiter der Neuen Musik in Österreich im Konzerthaus: mit Torten, Schwammerln, Versen – und einem Festkonzert.
Die Presse

Berlin
The Fair at Sorochyntsi; Die Frau ohne Schatten review – Berlin calling
The Guardian

Budapest
Komische Oper’s Zauberflöte enchants Budapest
bachtrack

Prag
In Prague, a sci-fi fantasy becomes real
bachtrack

London
Fabiano / Drake @ Wigmore Hall, London
https://www.musicomh.com/classical/reviews-classical/fabiano

New York
Review: Gifted Singers and an English Translation Enhance a Janacek Opera
The New York Times

Review: Dance Theater of Harlem Regains Its Footing
The New York Times

Washington
Washington Choral Arts delivers a powerful Mozart Requiem
http://washingtonclassicalreview.com/2017/04/24/washington-choral

Fort Worth
Babcock’s seductive performance heats up Fort Worth Opera’s “Carmen
http://texasclassicalreview.com/2017/04/23/babcocks-seductive-performance

Don’t leave early – FW Opera’s “Carmen’ has an astonishing ending
http://www.star-telegram.com/entertainment/performing-arts/

Los Angeles
Review
L.A. Opera’s ‚Tosca‘: No gimmicks, just some powerhouse singing
http://www.latimes.com/entertainment/arts/la-et-cm-tosca-review

Toronto
Opera Atelier’s take on Medea is an enlightening spectacle: Review
The highly watchable show is well-cast and underlines the chemistry so vital to the mythology.
https://www.thestar.com/entertainment/stage/2017/04/23/opera-ateliers-take

Feuilleton
A Chat With Italian Conductor Riccardo Frizza
http://www.operatoday.com/content/2017/04/a_chat_with_ita.php

Innsbruck
„Everyman“ als Rock-Mystery in Innsbruck
Mammutprojekt zum Leben und Sterben des reichen Mannes im Tiroler Landestheater
Der Standard

Jazz

Ein Talent, so weit wie der Horizont
100. Geburtstag von Ella Fitzgerald
Kleine Zeitung

Sprechtheater

Salzburg
Salzburger Festspiele: Mathias Rüegg komponiert Musik für „Jedermann“
Die Musik für die Neuinszenierung des „Jedermann“ bei den diesjährigen Salzburger Festspielen wird der Schweizer Musiker Mathias Rüegg komponieren und arrangieren.
Salzburger Nachrichten

Graz
Ursüppchen auskochen
„Der thermale Widerstand“, österreichische Erstaufführung von Ferdinand Schmalz in Graz.
Wiener Zeitung
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Unter’m Strich

Berliner Kulturpolitik: Kultur für alle
Tagesspiegel

Deutschland
Wahlkampf: Grenzkontrollen ändern nichts – Millionen werden über Familiennachzug kommen
Während die Politiker im Wahlkampf die Bürger mit Versprechungen hinsichtlich besser kontrollierter Grenzen beschwichtigen wollen, denkt kaum jemand daran, dass in einem Jahr die unter „subsidiär schutzberechtigt“ eingestuften Personen einen Anspruch auf Familiennachzug haben. Ändert sich die Gesetzeslage nicht, werden dann Millionen kommen.
http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/wahlkampf-grenzkontrollen

Fußball Österreich
Unglaublich! Salzburg gewinnt Youth- League- Finale
Kronen Zeitung

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INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 25. APRIL 2017)

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 25. APRIL 2017)

NEU IN UNSEREN KRITIKEN:

WIESBADEN: GÖTTERDÄMMERUNG- Premiere am 23.4.2017

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Siegfried (Andreas Schager) mit den Rheintöchtern. Copyright: Karl und Monika Forster

Zum Bericht von Gerhard Hoffmann

Zum Bericht von Dirk Schauß

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BRAUNSCHWEIG: GIULIETTA E ROMEO von Riccardo Zandonai. Premiere am 21,4.2017

Zum Bericht von Werner Häußner

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PARIS  Opéra de Paris: „SCHNEEFLÖCKCHEN“ von Nikolai Rimski-Korsakow
Opéra Bastille  20.April 2017
Erstaufführung dieser sehr selten gespielten Märchenoper an der Opéra de Paris
mit Aida Garifullina

Aida Garifullina (Schneeflöckchen) und Elena Manistina (Frau Frühling) im einzigen Bild, wo uns der Regisseur etwas Märchenzauber gönnte

Aida Garifullina (Schneeflöckchen) und Elena Manistina (Frau Frühling) im einzigen Bild, wo uns der Regisseur etwas Märchenzauber gönnte. Copyright: Elisa Haberer/Opéra de Paris

Zum Bericht von Waldemar Kamer

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BUDAPEST/ Ungarische Staatsoper/  „A KALÓZ“. – begeistert aufgenommene Ballettpremiere von Le Corsaire am 21.4.2017

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Lili Felméry als betörende Schönheit Gulnare, angepriesen von Jurii Kekalo  (Lankedem). Copyright: Attila Nagy

Zum Bericht von Ira Werbowsky

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WIEN: Besetzungsänderung in „Das Rheingold“ an der Wiener Staatsoper

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Thomas Ebenstein singt anstelle des erkrankten Jörg Schneider den Froh in „Das Rheingold“ am 30. April 2017 und gibt damit sein Rollendebüt im Haus am Ring.

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WIEN: Am Samstag fand  im Gustav Mahler-Saal der Wiener Staatsoperdas traditionelle Charity Konzert des Rotary Club Wien Graben – erstmals gemeinsam mit dem Rotary Club Wien Oper – statt.

Staatsoperndirektor Dominique Meyer überreichte vor den etwa 200 geladenen Gästen den mit 4.000 € dotierten Daniel Froschauer Förderpreis an die junge Nachwuchskünstlerin Maria Nazarova – die gestern in „Un ballo in maschera“ an der Seite von Piotr Beczala vom Publikum umjubelt wurde.

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Förderpreis für Maria Nazarova. Foto: privat

Ein weiterer Teil des Spendenerlöses des Konzertes in Höhe von 16.000 € wurde von Matthias Stalzer, Präsident Rotary Club Wien Oper, an Vertreter des Tralalobehauses übergeben, einer Einrichtung der Diözese zur Unterstützung unbegleiteter Flüchtlinge. Matthias Stalzer: „Es ist uns ein Anliegen, bei der Integration junger Emigranten zu helfen.“

Gerold Riegler, Präsident des RC Wien Graben, dankte allen Spendern; der restliche Teil der Einnahmen wird Ende Mai dem Ronald McDonald Kinderhaus in einer eigenen Feier zur Unterstützung schwerkranker Kinder zur Verfügung gestellt . „Wir wollen mit diesem Sozialprojekt unseres Rotary Clubs dazu beitragen, die oft schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft in schweren Schicksalsschlägen zu unterstützen“, sagte Gerold Riegler. Dazu hat der Club im laufenden Präsidentenjahr gemeinsam mit seinem Jugendclub Rotaract bereits mehr als 40.000 € gesammelt.

Unter den Gästen: Daniel Froschauer (Mitglied der Wiener Philharmoniker), Staatsoperndirektor Dominique Meyer, Ismail Sadek (District Governor nominee), Ingrid Korosec (Landtagsabgeordnete), Peter Oswald (CEO Mondi), Monika Lindner (ehem. ORF Generaldirektorin), Alexander Martinowski (Simon Wiesenthal), Gertrud Salomon (Weingut Salomon), Univ Prof Dr Anita Rieder (VizeRektor Med Uni Wien), Univ Prof Dr Christian Herold (Universitätsprofessor für Radiologie und Nuklearmedizin).

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KS LEONIE RYSANEK AN DER WIENER STAATSOPER

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KS  LEONIE RYSANEK AN DER WIENER STAATSOPER
Broschüre,
Eigenverlag der Wiener Staatsoper, 2016 / 17

Leonie Rysanek (1926-1998) – Opernfreunde vergessen ihre Lieblinge auch nicht, wenn sie tot sind. Im November letzten Jahres veranstaltete die Wiener Staatsoper anlässlich des 90. Geburtstages von Leonie Rysanek, den sie ja leider nicht erleben durfte, eine Ausstellung im Gustav Mahler Saal. Nächstes Jahr im März könnte man ihres 20. Todestages gedenken. Jedenfalls liegt nun eine jener Broschüren vor, die die Wiener Staatsoper wichtigen Ereignissen und bedeutenden Mitgliedern des Hauses widmet.

Peter Dusek, dessen „Liebe zu Leonie“ legendär ist (er konnte am Stehplatz von nichts anderem reden als von ihr), schrieb die Einführung, in der er das glühende Temperamentsbündel Rysanek zur „Primadonna des Herzens“ erklärt, Hubert Deutsch, der seit seinen Anfängen (er wurde 1955 Solo-Korrepetitor der Wiener Staatsoper) mit der Rysanek zusammen gearbeitet hat, findet gleichfalls Worte des Gedenken. Der Rest der Broschüre sind Bilder und Dokumente.

Leider werden nur die 13 Premieren aufgeführt, in denen die Rysanek am Haus sang, von der „Frau ohne Schatten“ 1955 bis zum „Parisfal“ 1979 (das war noch die Everding/Stein-Inszenierung mit Siegfried Jerusalem und Ridderbusch), und leider nicht die anderen Rollen – da muss man sich schon im Online-Archiv des Hauses zusammen suchen, was sie am meisten gesungen hat: 61 x die Marschallin, 53 x die Tosca, dann die beiden Rollen, in die man sie gefühlsmäßig meint, am öftesten gesehen zu haben, nämlich die Sieglinde (46x) und die Chrysothemis (45 x), weiters sang sie 38x Salome, 36 x Fidelio-Leonore, 35 x die Kaiserin, 30 x die Ariadne, 24 x die Amelia und vieles andere mehr. In den Jahren zwischen 1955 und 1991, in denen sie an der Wiener Staatsoper sang, hatte sie auch den Fachwechsel vollzogen, von Salome zu Herodias, von Elsa zu Ortrud, zu den großen „Altersrollen“ Janaceks, der Küsterin und Kabanicha. Schade, dass man hier nicht den Platz für die Liste und eine Analyse ihrer Figuren fand.

Der Foto-Teil zeigt sie in vielen Rollen, es gibt wichtige Theaterzettel, man sieht ihre Ehrungen, einen „10 Jahres Kalender“, bei den man sich nicht ganz auskennt, und viele bewundernde Worte von Kollegen, von Böhm und Karajan bis Pavarotti. Die „Star-Fotos“ vermitteln ihr grandioses Image, die Szenenfotos aus verschiedenen Werken ihre unvergessliche Magie.

Renate Wagner

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KARLSRUHE: KONZERT DER BADISCHEN STAATSKAPELLE IN DER CHRISTUSKIRCHE  – 27.4.2017 um 19 h

Die Orgel spielt eine Hauptrolle, wenn die BADISCHE STAATSKAPELLE unter Leitung von Johannes Willig zum Konzert in die CHRISTUSKIRCHE kommt und gemeinsam mit dem musikalischen Hausherrn Carsten Wiebusch auftritt. Bereits unter Hofkapellmeister Felix Mottl musizierte das Orchester regelmäßig hier – mit der 2010 zum sinfonischen Großinstrument erweiterten Klais-Orgel bekommt das Zusammenspiel eine neue Qualität.

Diese eröffnet sich gleich in den vielschichtigen Klangflächen und der räumlichen Tiefe der 2014 uraufgeführten Deep Toccata des Norwegers Nils Henrik Asheim. Im Nachbarland Schweden wirkte Wilhelm Stenhammar, der deutsche Spätromantik mit nordischer Klarheit verband und mit seiner Serenade einen großen Erfolg feiern konnte. Höhepunkt ist die Orgelsinfonie Camille Saint-Saëns’ – für ihren Schöpfer ein absoluter Triumph: „Hier habe ich alles gegeben, was ich geben konnte.“

Die Atmosphäre und Akustik ist bezaubernd, wie schon bei den ABENDSTERN-Konzerten der Internationale Händel-Festspiele Karlsruhe zu erleben war.
Alle weitere Informationen finden Sie hier.

 4. Sonderkonzert am 27.4. um 19.00 Uhr in der CHRISTUSKIRCHE am Mühlburger Tor, mit Moderation:

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GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK – 25. APRIL – 1.MAI 2017

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(Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern bezieht sich ausschließlich auf die untenstehenden Sender). Kurzfristige Programmänderungen der Sender vorbehalten!
Alle Zeiten MEZ.

26.4. DER FLIEGENDE HOLLÄNDER (Live aus New York) Met-Stream-1.25 Uhr
29.4. DER FLIEGENDE HOLLÄNDER (Live aus New York) Bayern 4-18.59 Uhr, Deutschlandradio, Radio 4Hilversum, BBC 3-19 Uhr
         MARIA STUARDA (aus Rom, Aufz. v. 22.3.) ORF Ö1-19.30 Uhr
         JUNGFRAU V. ORLEANS (aus Genf, Aufz. v. 6.4.) 20.03 Uhr
         VANESSA (aus Wexford, Aufz. v. 5.11.2016) HR 2-20.04 Uhr
30.4. NORMA (aus London, Aufz. 1.10.2016) SWR 2-20.03 Uhr

Im Wiener Kabelnetz sind die Sender ORF-Ö1 (88,1), Bayern 4 (96,4), HR 2 (94,5),  WDR 3 (104,5) und SWR 2 (108.0) zu empfangen.

EMPFANGSMÖGLICHGKEIT ÜBER DAS INTERNET
ORF – Ö 1    http://oe1.orf.at/
Bayern 4    https://www.br-klassik.de/index.html
HR 2    http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/
WDR 3    http://www1.wdr.de/radio/wdr3/index.html
SWR 2    http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/otnbb1/index.html
Deutschlandradio    http://www.deutschlandradiokultur.de/startseite.197.de.html
RAI 3    http://www.radio3.rai.it/dl/radio3/programmi/PublishingBlock-61ab4215-547b-4563-8b1f-8932531e5469.html
Radio Suisse R.   https://www.rts.ch/
Radio 4Hilversum    http://www.radio4.nl/gids/
VRT Klara    http://www.klara.be/
RTBF Musique 3    http://www.rtbf.be/musiq3/
RNE Clasica Madrid    http://www.rtve.es/rne/rc/programa/
Sveriges Radio 2    https://sverigesradio.se/p2
Met-Stream    http://www.metopera.org/Season/Radio/Free-Live-Audio-Streams/
BBC 3    http://www.bbc.co.uk/radio3/programmes/genres/music/classical/opera/all
France Musique    https://www.francemusique.fr/opera

Das sind jene Sender, die regelmäßig Opernübertragungen senden. Sollten unseren Lesern noch andere derartige Sender bekannt sein, dann bitten wir um Bekanntgabe inkl. Internetadresse.
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BERLIN:  POLINA SEMIONOVA WIRD „BERLINER KAMMERTÄNZERIN“
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 Polina Semionova und Wieslaw Dudek in „Onegin“ © Enrico Nawrath

Berlin, 24. April 2017 — In einem Pressegespräch mit dem Intendanten des Staatsballetts Berlin, Nacho Duato, verkündete Polina Semionova heute ihre Mitwirkung in sieben Produktionen in der Saison 2017/2018, darunter eine Premiere und das Gala-Programm „Polina & Friends“ in der wiedereröffneten Staatsoper Unter den Linden. Eine besondere Ehre wird ihr außerdem zu ihrem ersten Auftritt am 26. April 2017 zuteil: nach der Vorstellung von „Onegin“ wird sie als „Berliner Kammertänzerin“ ausgezeichnet.

In einem Pressegespräch mit dem Intendanten des Staatsballetts Berlin, Nacho Duato, sprach Polina Semionova heute über ihre Rückkehr nach einjähriger Bühnenpause und die Geburt ihres Sohnes Adrian. „Ich freue mich sehr, wieder auf der Bühne zu stehen. Ein Jahr habe ich nicht getanzt und natürlich fühlt sich jetzt alles anders an (mein Kö rper, meine Gedanken, usw). Ich habe das Gefühl, dass ich nach dieser Pause in eine neue Phase meines Tanzlebens eintrete. Ich genieße es, wie ich es auch vorher genossen habe und eröffne mir etwas Neues“, so die Ausnahmetänzerin. Außerdem gab sie ihre Auftritte in der kommenden Spielzeit bekannt. In der Saison 2017/2018 tanzt sie in den Produktionen „Dornröschen“, „Schwanensee“ und „Don Quixote“ in der Deutschen Oper Berlin sowie in „Giselle“, „Jewels“ und einer Premiere in der wiedereröffneten Staatsoper Unter den Linden. Darüber hinaus wird sie in dem Galaprogramm „Polina & Friends“ an zwei Terminen mit internationalen Partnern auftreten.

Eine besondere Ehre wird ihr bereits zu ihrem ersten Auftritt am 26. April 2017 zuteil: nach der Vorstellung von „Onegin“ in der Staatsoper im Schiller Theater wird sie als „Berliner Kammert&au ml;nzerin“ ausgezeichnet. Der Senator für Kultur und Europa, Dr. Klaus Lederer, wird ihr die Auszeichnung überreichen und zeigt sich begeistert: „Auch die größte Tänzerinnen-Karriere beginnt mit dem sprichwörtlichen ersten Schritt. Polina Semionova hat diese ersten Schritte hier in Berlin getan – und es freut mich, dass sie von dieser Stadt aus ihre herausragende Karriere über die großen Bühnen der Welt startete. Jetzt macht es mich stolz und begeistert mich, dass sie als Gastsolistin zum Staatsballett Berlin zurückkehrt. Es ist mir eine große Ehre, ihr den Titel „Berliner Kammertänzerin“ verleihen zu dürfen.“ Die Ehrung „Berliner Kammertänzer/in“ erhielten in Berlin bisher nur Oliver Matz (1995), Raffaela Renzi (1995), Gregor Seyffert (1999), Vladimir Malakhov (2014) und Michael Banzhaf (2017). Der seltene Ehrentitel wird vom Berliner Senat für hervorragende künstlerische Leistungen und eine mindestens fünfjährige ununterbrochene Zugehörigkeit zu einem Berliner Theater verliehen.

Anlässlich ihrer Rückkehr auf die Bühne stellte die Künstlerin in dem Pressegespräch auch den ersten Artikel einer eigenen Produktlinie vor: das POLINA Performance Lifestyle Shirt, das in limitierter Auflage ab 26. April 2017 u.a. im Opernshop der Staatsoper im Schiller Theater erhältlich ist.
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SALZBURG: Mathias Rüegg komponiert Musik für „Jedermann“

Salzburg (APA) – Die Musik für die Neuinszenierung des „Jedermann“ bei den diesjährigen Salzburger Festspielen wird der Schweizer Musiker Mathias Rüegg komponieren und arrangieren. Das gaben die Festspiele am Montag bekannt. „Das ‚Ensemble 013‘ freut sich auf die Zusammenarbeit mit ihm als Komponisten und musikalischen Leiter“, hieß es.

Der 1952 in Zürich geborene Rüegg studierte in Graz klassische Komposition und Jazzklavier. Im Jahr 1976 ging er als freiberuflicher Pianist nach Wien. Ein Jahr darauf gründete er das Vienna Art Orchestra, das er 33 Jahre lang leitete und für das er mehr als 450 Kompositionen und Arrangements schrieb. Im Laufe seiner Karriere verfasste er auch Auftragskompositionen für Big Bands, aber auch klassische Kompositionsaufträge u.a. für die Wiener Symphoniker und das Basler Sinfonietta.

Rüegg komponierte zudem Film- und Theatermusiken in Zusammenarbeit mit dem Theatermacher George Tabori und dem Wiener Serapionstheater. 2009 erhielt er den Musikpreis der Stadt Wien. Im April 2017 erschien das Album „A Winter’s Journey“, eine Bearbeitung von Schuberts „Winterreise“ für die Sängerin Lia Pale, mit der er seit 2012 eine intensive künstlerische Zusammenarbeit pflegt.

Anfang April 2017 haben die Salzburger Festspiele überraschend bekanntgegeben, dass Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“ neu inszeniert und die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Regieteam Brian Mertes und Julian Crouch beendet wird. Die Regie übernimmt nun Michael Sturminger. Mit Stefanie Reinsperger und Tobias Moretti gibt es eine neue Buhlschaft und einen neuen Jedermann.

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Einladung zum Konzert und Auktion in der Wiener Staatsoper – zugunsten Philharmonikerhaus in St. Aegyd

Sonntag, 7. Mai 2017

9.45 Uhr Einlass (Publikumseingang Ecke Opernring, Herbert von Karajan-Platz)

10 Uhr Besichtigung der Exponate

11 Uhr Konzertbeginn

  1. 11.45 Uhr Beginn der Auktion

Eintritt frei (Anmeldung: anneliese.blauensteiner@verbund.com )

Charity-Auktion/Druckgrafik zugunsten des Philharmoniker Hauses für Asylsuchende St. Aegyd
im Rahmen einer Matinee in der Wiener Staatsoper, Mahler-Saal

Es spielen Mitglieder der Wiener Philharmoniker die D-Dur Serenade von Johannes Brahms.

Im Rahmen einer Matinee in der Staatsoper mit einem Konzert von Mitgliedern der Wiener Philharmoniker laden wir herzlich zu einer Charity-Auktion. Angeboten werden 31 ausgesuchte Druckgrafiken (Lithografien, Radierungen und Künstlerbücher), die von der Neuhauser Kunstmühle (Elisabeth und Nikolaus Topic-Matutin) aus Hohenberg gespendet und nun für den guten Zweck versteigert werden.
Der Reinerlös dieser Auktion geht zur Gänze an das Philharmonikerhaus für Asylsuchende in St. Aegyd, das vom Diakonie Flüchtlingsdienst betreut wird und für das die Wiener Philharmoniker die Patenschaft innehaben. Das Haus wurde durch Eigenmittel der Wiener Philharmoniker, Spenden und Crowdfunding angekauft, adaptiert und im Juni 2016 eröffnet. Das Orchester engagiert sich weiterhin mit regelmäßigen Aktivitäten, Instrumentalkursen, Benefizkonzerten etc., um einen Beitrag zur Integration und nachhaltige Hilfe zu leisten in der Hoffnung, dass das Philharmonikerhaus für Asylsuchende in St. Aegyd Modellwirkung entfaltet.

Die Auktion erfolgt durch das Dorotheum im Namen und auf Rechnung des Diakonie Flüchtlingsdienstes.
Bitte geben Sie einfach Ihre Vorgebote auf der Website des Dorotheum ab oder steigern Sie persönlich bei der Matinee mit.
Zum Meistbot kommen keine Aufschläge und Gebühren hinzu.
Im Namen der Wiener Philharmoniker sowie im Namen des Philharmonikerhauses für Asylsuchende in St. Aegyd und des Diakonie Flüchtlingsdienstes freuen wir uns sehr über Ihr Interesse und wünschen Ihnen viel Erfolg beim Mitsteigern.

Information/Kaufaufträge
Dorotheum
Ingeborg Fiegl
Dorotheergasse 17
1010 Wien
+43-1-515 60-449
0664 810 61 32
Ingeborg.fiegl@dorotheum.at

Philharmoniker Haus für Asylsuchende
www.wienerphilharmoniker.at/orchester/soziale-verantwortung

Zahlungen
Diakonie Flüchtlingsdienst mit dem Kennwort
„Wiener Philharmoniker Matinee 7. Mai 2017“
IBAN: AT97 2011 1287 2204 5678
BIC: GIBAATWWXXX
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BUDAPEST: I puritani, on stage in Budapest conducted by Riccardo Frizza

– After conducting Lucia di Lammermoor in Venice, Rigoletto in Barcelona and Norma in Chicago, the Italian maestro will travel to Budapest for Bellini’s masterpiece.

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Riccardo Frizza © Joan Tomás – Fidelio Artist (1).jpgApril 2017

Although Riccardo Frizza’s repertoire is as extensive as it is eclectic, it is true that internationally he is most well-known for his skill in belcanto and all the Italian operas. After once again conducting Bellini´s Norma, at the Lyric Opera of Chicago, Verdi´s Rigoletto at the Gran Teatre del Liceu in Barcelona, and Donizetti´s Lucia di Lammermoor at La Fenice in Venice, the Italian conductor will return to Bellini with I Puritani, one of the crowning operas of the Romantic bel-canto style, this time at the Bela Bartók National Concert Hall in Budapest, Hungary.

Frizza will be at the helm of the Kolozsvár Opera Choir, the Pannon Philharmonic and a cast headed by the acclaimed Australian soprano Jessica Pratt, one of the most outstanding proponents of the style, as well as the up and coming Italian tenor Francesco Demuro, both taking lead roles in a production directed by Csaba Némedi. There will be two performances which take place on the 18th and 21st May.

Info: http://riccardofrizza.com/

Feuilleton
A Chat With Italian Conductor Riccardo Frizza
http://www.operatoday.com/content/2017/04/a_chat_with_ita.php

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Elton John sagte wegen schwerer Infektion Konzerte ab =

Los Angeles (APA/dpa) – Pop-Star Elton John (70) musste wegen einer „gefährlichen und ungewöhnlichen“ bakteriellen Infektion geplante Konzerte in Kalifornien und Las Vegas absagen. Nach Mitteilung seiner Sprecherin vom Montag war der britische Star nach einer Tour durch Südamerika auf dem Rückflug von Chile nach England schwer erkrankt.

 Nach zwei Nächten auf der Intensivstation und einem „längeren“ Krankenhausaufenthalt sei er am vergangenen Samstag aus dem Krankenhaus entlassen worden. Nach Anweisung seiner Ärzte müsse er sich nun zu Hause ausruhen.

 „Ich bin extrem dankbar für die großartige Betreuung durch mein medizinisches Team“, ließ der Musiker ausrichten. Laut der Mitteilung sind derartige Infektionen „selten und potenziell tödlich“. Seine Ärzte erwarteten aber ein vollständige Genesung, hieß es.

 Anfang Juni soll Elton John in England wieder auf der Bühne stehen. Sämtliche Konzerte im April und Mai wurden abgesagt, darunter Auftritte im Caesars Palace in Las Vegas (US-Staat Nevada) mit seiner Show „The Million Dollar Piano“.

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VERANSTALTUNGSTIPP WIEN: AMTSHAUS WIEN-LANDSTRASSE  4. MAI

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DIE MONTAG-PRESSE (24. APRIL 2017)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die MONTAG-PRESSE – 24. APRIL 2017

Wien/ Musikverein
Monica Dewey gewann 10. Hilde Zadek Gesangswettbewerb
Die 27-jährige US-Sopranistin Monica Dewey hat am Samstag im Gläsernen Saal des Wiener Musikvereins den mit 10.000 Euro dotierten Hauptpreis des 10. Internationalen Hilde Zadek Gesangswettbewerbs gewonnen. Die aus Atlanta (US-Staat Georgia) stammende Dewey war auch in vier weiteren Sonderpreis-Rubriken erfolgreich, darunter der Sonderpreis der Oper Köln und der Preis der Medienjury.
Salzburger Nachrichten

Wien/ Konzerthaus
Weckruf für den Frühling
Die Wiener Philharmoniker, Sakari Oramo und Janine Jansen im Konzerthaus –
http://derstandard.at/2000056392700/Weckruf-fuer-den-Fruehling

Berlin / Staatsoper
Cherubisch: Wiederaufnahme „Le Nozze di Figaro“ an der Staatsoper
Engel-Alarm an der Staatsoper Berlin! Die Hochzeit des Cherubino, könnte man diesen jetzt wiederaufgenommenen Le Nozze di Figaro auch nennen, für den schon der Titel Le Nozze di Susanna vorgeschlagen wurde. Denn erstens sind diese Mozart-Menschen doch alle Cherubini, himmelsferne Himmelswesen, mit ihrem unstillbaren Verlangen nach Lust und Liebe
https://hundert11.wordpress.com/2017/04/23/cherubisch-wiederaufnahme

Berlin/ Hamburg
Freudianisch inspiriert
Berlin und Hamburg spielen Richard Strauss‘ „Die Frau ohne Schatten“.
Die Zeit

Berlin
Kultursenator Lederer erklärt seine Politik: Kultur ist kein Standortfaktor
So viele Baustellen: Kultursenator Klaus Lederer spricht im Radialsystem über „Kultur als Querschnittsdisziplin in der politischen Landschaft Berlins“.
Tagesspiegel

Berlin
Staatsoper Berlin: Eröffnung mit Hindernissen
Das Ende der Dauerbaustelle Staatsoper ist in Sicht. Am Montag wollen die Verantwortlichen den Fahrplan zur Inbetriebnahme erklären.
Berliner Morgenpost

Berlin
Auf Spitzenschuhen. Polina Semionova ist wieder zurück
Polina Semionova feiert nach der Babypause ihr Comeback im Schiller-Theater und wird zur Berliner Kammertänzerin ernannt.
Berliner Morgenpost

Augsburg
Countertenor Xavier Sabata: „Wir sind keine Engel“
Gespräch zur Premiere und zur aktuellen CD
Münchner Merkur

Warsschau
Stefan Sutkowski, founder of Warsaw Chamber Opera, dies
Stefan Sutkowski, one of the most prominent personalities on the Polish music scene of the past six decades, died in Warsaw, Saturday, at the age of 85.
http://www.thenews.pl/1/11/Artykul/303843,Stefan-Sutkowski-founder

London
Opera Holland Park to become the first entirely independent company
http://www.express.co.uk/entertainment/theatre/794793/Opera-Holland-Park

Dallas
Vocal fireworks in Roman-occupied Gaul: a spectacular „Norma“ from the Dallas Opera
https://www.dallasnews.com/arts/opera/2017/04/22/vocal-fireworks-roman

Beauty in the Voice
The Dallas Opera closes its season with a gorgeously sung, and fantastic looking, production of Bellini’s Norma.
http://www.theaterjones.com/ntx/reviews/20170423054344/2017-04-23

Sydney
Opera superstar Anna Netrebko to make Australian debut
The Russian soprano will perform opera highlights this October with her husband Yusif Eyvazov, in Melbourne and Sydney.
http://www.limelightmagazine.com.au/news/opera-superstar

Ton- und Bildträger
Opera Rara: new recording of Bellini’s Adelson e Salvini
http://www.operatoday.com/content/2017/04/opera_rara_new_.php

Sprechtheater

Innsbruck
„Der goldene Drache“: Und ständig winkt Asiens grinsende Katze
Roland Schimmelpfennigs als höchst bekömmliche Aufführung in Innsbruck –
Der Standard

Berlin/ Deutsches Theater
Minimalismus ohne Ideen
Becketts „Glückliche Tage“ am DT Berlin
Minimalismus ohne Ideen
DeutschlandradioKultur

Graz/ Schauspielhaus
Grazer Schauspielhaus: Thermalwitze und Sprachheilbäder
Mit zwei Premieren von Johann Nestroy ( „Der Talisman „) und Ferdinand Schmalz ( „der thermale widerstand „) zeigt sich das Stadttheater in prächtiger Verfassung – derstandard.at/2000056390171/Grazer-Schauspielhaus-Thermalwitze-und-Sprachheilbaeder
Der Standard

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Unter’m Strich

Wien/ Romy-Gala
Moretti schließt zu Assinger auf
Es war das Jahr der Titelverteidigerinnen: Bei der 28. Verleihung der Romys, Österreichs wichtigstem TV- und Filmpreis, setzten sich am Samstag wie schon 2016 Ursula Strauss und Adele Neuhauser als beliebteste Schauspielerinnen durch. Platin-Romy-Preisträger Peter Simonischek hielt in der Wiener Hofburg eine berührende Dankesrede, während ein weiterer Titelverteidiger einen Rekord einstellte.
http://orf.at/stories/2388439/2388438/

Wien
Irrsinn in Grün
Die Stimmen von 18 Grün-Partei-Funktionären sollen ein großes, privates(!) Bauprojekt verhindern? Kann bitte jemand diese Partei wieder in den demokratiepolitischen Kindergarten zurückschicken?
Die Presse

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INFOS DES TAGES (MONTAG, 24. APRIL 2017)

INFOS DES TAGES (MONTAG, 24. APRIL 2017)

NEU IN UNSEREN KRITIKEN

WUPPERTAL: RIGOLETTO. Neuinszenierung, besuchte Vorstellung am 23.4.2017

Zum Bericht von Christoph Zimmermann

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WIEN/ Staatsoper: LADY MACBETH VON MZENSK am 22.4.2017

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Brandon Jovanovich, Eva Maria Westbroek. Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Zum Bericht von Wolfgang Habermann

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KÖLN/ Philharmonie: COSÌ FAN TUTTE- konzertant. Premiere am 22.4.2017

Zum Bericht von Christoph Zimmermann

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DARMSTADT: TANNHÄUSER – Tannhäuser als „Flüchtling“ und verschleierte Frauen auf der Wartburg. Premiere am 22. April 2017


Der Venusberg. Copyright: Wolfgang Runkel

http://deropernfreund.de/darmstadt-8.html

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DIE GEWINNERIN DES „HILDE ZADEK-GESANGSWETTBEWERBS“ IM WIENER MUSIKVEREIN

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Monica Deway. Copyright: Johann Franz Morgenbesser

Auszug aus dem Bericht über das Finale:

Die 27jährige Amerikanerin Monica Dewey aus Georgia begann mit der Gilda-Arie aus „Rigoletto“, setzte mit dem „Ersten Lied der Ophelia“ von Richard Strauss fort und ließ die Arie der Julie aus Johanna Doderers Oper „Liliom“ hören. (Renate Wagner)
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RICHARD WAGNER-VERBAND – MÜNCHEN: „Die Chöre in Wagners Werk“Samstag 29.April 2017 um 15:00 Uhr
Ort: Internationales Begegnungszentrum IBZ, Amalienstr. 38
Vortrag Eberhard Bäumler
„Die Chöre in Wagners Werk“

Eintritt : Gäste 10 €

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Premieren-Vorbereitungen des Wiener Staatsballetts in der Volksoper: TANZ– UND FENSTERPUPPEN, DOCH KEIN PUPPENTHEATER

für "Das Buch meines Lebens"…
Davide Dato. Copyright: Johannes Ifkovits

Als ganz wesentlich für die Qualitäten einer Ballettkompanie ist anzusehen, mit welchem schöpferischen Potential, welchen eigenen kreativen Fähigkeiten das Ensemble ein spezielles Profil zu gewinnen vermag. Beinahe alle großen Choreographen des 20. Jahrhunderts sind mit den von ihnen gegründeten oder geleiteten Ensembles in die Tanzgeschichte eingegangen. George Balanchine, Maurice Béjart, John Cranko, John Neumeier, viele mehr. Ambitionierte Tänzer einer Kompanie, welche sich als Choreographen bewähren möchten, müssen gefördert werden. Ein klares Muss. Der kommende Ballettabend des Wiener Staatsballetts in der Wiener Volksoper (Premiere am 28. April, acht weitere Aufführungen bis 7. Juni) ist erneut ein Versuch in dieser Hinsicht.

Diesmal ist es keine allzu leichte Aufgabe: „DER FEUERVOGEL“ steht lockend groß am Programm. Musik: drei Mal Igor Strawinski. Musikalisch das Beste vom Besten. „Petruschka“ am Beginn. „Pulcinella“ soll in der Mitte auflockern – doch Pardon: Choreograph András Lukács zeigt hier eine gewisse Scheue: „Movements to Strawinsky“ bezeichnet er seine Version von Strawinskis genialer burlesken Paraphrase auf Pergolesi-Melodien. Und mit „Feuervogel“ auf ganz andere, aber schon wirklich ganz andere Art schließt der Abend. Der erste Durchlauf auf der Bühne der Volksoper gibt klar zu erkennen: Alle TänzerInnen gehen voll mit den Intentionen ihrer choreographierenden Kollegen mit. Hingebungsvoll wird auf der Bühne alles gemeistert.

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Probenfoto „Petruschka“: Eno Peci, Nina Tonoli. Copyright: Ashley Taylor/Wiener Staatsballett

Eno Peci wagt sich an das Schwierigste: Igor Strawinskis „Petruschka“ zählt wohl zu den großartigsten aller Ballett-Partituren. Da stimmt jede Note. Peci – er kennt kein Scheu, schwupp!, weg vom St. Petersburger Karnevals Jahrmarkt 1830 – er steckt seine Tänzer in Schuluniformen. Und bitte …. Psycho-Konflikte gibt es da im College zwischen den Boys und ihrem mit Problemen beladenen Lehrer wohl mehr als genug.

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Probenfoto „Movements to Stravinsky“: Nikisha Fogo, Andras Lukacs, Greig Matthews. Copyright: Ashley Taylor/ Wiener Staatsballett

András Lukács – ausgezeichnet ist ihm in der Volksoper schon die Version des Ravel´schen „Bolero“ geglückt – bleibt seinem klaren Stil treu, präsentiert statt einer bunten Harlekinade, hm, nun ja: elegante Movements in Schwarz–Weiß.

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Probenfoto „Feuervogel“. Rebecca Horner, Eno Peci. Copyright: Ashley Taylor/Wiener Staatsballett

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Andrey Kaydanovskiy. Copyright: Ashley Taylor/ Wiener Staatsballett

Andrey Kaydanovskiy, dessen Phantasie-Spiele in Tanztheater-Manier bereits international gelobt werden, kennt ganz und gar keine Hemmungen: Auf in den Supermarkt oder in ein so ähnliches alltägliches triviales Geschehen! Zwischen Schaufensterpuppen und grotesken Managertypen geht es, hoppla!, so richtig rund. Und aus dem flirrenden Feuervogel wird hier ein …. ? Bitte, für mehr als eine Überraschung ist gesorgt.

Meinhard Rüdenauer

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KERZENLICHT-KONZERTE AUF SCHLOSS RIEGERSBURG /Riegersburg bei Hardegg/NÖ

13. Mai 2017 – 20.00 Uhr  – Barockschloss Riegersburg (Ruegers)
Festkonzert unter dem Ehrenschutz von Dr. Erwin Pröll, LH aD

Bildergebnis für schloss riegersburg

„IN MEMORIAM KAISERIN MARIA THERESIA“

Auf den Tag genau hätte die Kaiserin ihren 300. Geburtstag. Die „Kerzenlicht-Konzerte“ nehmen das zum Anlaß, ein Konzertprogramm ihrem Andenken zu widmen. Erich Binder – 1. Konzertmeister der Wiener Philharmoniker em. – und drei seiner Kollegen:  Yoko Saotome-Huber (2. Violine), Endre Guran (Bratsche) und Jörgen Fog (Violoncello) interpretieren Mozart und Kozeluh, also Musik aus der Zeit der Kaiserin. Darüberhinaus wird Haydns berühmtes Kaiser-Quartett zu hören sein. Ebenso am Programm die Variationen aus Schuberts Streichquartett „Rosamunde“.
Einen ganz naher Bezug zu Maria Theresia weist auch der Veranstaltungsort auf: Die Monarchin war mehrfach Gast auf Schloss Riegersburg und mehrere Portaits von ihr sind dort ausgestellt, das bedeutendste hängt im Festsaal, in dem das Konzert stattfindet.

Das stimmungsvolle Ambiente des Schlosses und – wie bei allen Konzerten der Reihe – Kerzenbeleuchtung garantieren darüberhinaus für ganz besonderen Zauber.

Die Eintrittskarten zum Konzert ermächtigen auch zum Besuch der laufenden AUSSTELLUNG ZUR SCHLOSSGESCHICHTE im Parterre des Schlosses.  Weiters im Kartenpreis inkludiert ist eine FÜHRUNG durch das Schloss, die vor dem Konzert um 19.00 Uhr beginnt. Informationen dazu auf:  www.schlossruegers.at

Barockschloss Riegersburg
13. Mai 2017  –   Konzertbeginn 20.00 Uhr
Reservierungen: 0650 – 53 29 909 oder info@kerzenlicht-konzerte.at
Info: www.kerzenlicht-konzerte.at

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ZU GAST BEIM „ONLINE-MERKER“ – DER GEHEIMNISVOLLE PIANIST JOSEF BULVA

Konzertpianist und Börsenmakler – eine unglaubliche Kombination

JOSEF BULVA IST AM DONNERSTAG, 4. MAI UM 19,30 h BEIM ONLINE-MERKER ZU EINEM KÜNSTLERGESPRÄCH ZU GAST

(mit Mulitimediabeispielen)

Gesprächsleitung: Univ.Professor Dr. Peter Reichl (auch hervorragender Pianist

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Copyright: Steinway/Wien. Josef Bulva mit dem Leiter von Steinway Austria, Christoph Koller

GEBOREN, UM KLAVIER ZU SPIELEN

AUFTAKT: STARPIANIST JOSEF BULVA

JOSEF BULVA: THE SOUND OF 582 310 – L.v. Beethoven: APPASSIONATA

Josef Bulva wurde 1943 in der seinerzeit deutsch besetzten Tschechoslowakei, dem heutigen Tschechien, geboren. Seine Eltern förderten schon früh sein musikalisches Talent, und er besuchte ab 1950 die Musikschule in Napajedla, wohin seine Eltern umgesiedelt worden waren. Durch die intensive Förderung des Pädagogen Vaclav Lanka erlangte Bulva die Virtuosität, die ihm den Ruf eines Wunderkindes einbrachte. Bereits mit 12 Jahren spielte er seine ersten LisztEtüden und MozartKlavierkonzerte. Mit 13 Jahren spielte er Brahms anspruchsvolle Paganini-Variationen. Gefördert durch ein Staatsstipendium der ČSSR besuchte Bulva zunächst das Konservatorium Kroměříž, später das Konservatorium Brünn und schließlich das Konservatorium in Bratislava, wo er mit 17 Jahren in die damalige Akademie der Künste aufgenommen wurde. Seine Ausbildung schloss Bulva mit Auszeichnung und dem so genannten Roten Diplom ab. Bulva wurde mit 21 Jahren zum Staatssolisten der ČSSR ernannt.

Die Konzerttätigkeit Bulvas wurde 1971 durch einen schweren Bergunfall mit über fünfzig Knochenbrüchen[1] abrupt unterbrochen. Nach einem fast einjährigen Krankenhausaufenthalt konzertierte er wieder und nutzte 1972 seine erste Auslandstournee nach dem Prager Frühling zur Emigration nach Luxemburg. Bulva wurde Staatsbürger des Großherzogtums Luxemburg, verlegte aber seinen Wohnsitz nach München. Seitdem konzertierte Josef Bulva weltweit.

In der ehemaligen ČSSR wurde er des Hochverrats angeklagt.

Bulva wurde von der internationalen Fachwelt gefeiert. Der Musikkritiker Joachim Kaiser nannte ihn „der Pianist des wissenschaftlichen Zeitalters“ und Steinway & Sons gab ihm das Attribut „der Pianist unter den Pianisten“. Trotz seines Erfolges zog sich Bulva in den folgenden Jahren zunehmend aus der Konzerttätigkeit zurück.

Am 22. März 1996 stürzte er bei einem familiären Besuch in seiner Heimat auf eisglatter Straße auf die unter dem Schnee verborgenen Scherben einer Bierflasche. Dabei wurde seine linke Hand vermeintlich irreparabel geschädigt. Seine pianistische Karriere galt damit als beendet. Seither lebte er in Monaco. Beruflich und finanziell engagierte sich Bulva dort als Börsenmakler und Investmentbanker.

Bulva unterzog sich etlichen Operationen in der Schweiz und trainierte täglich die Bewegungsfähigkeit seiner Hand. Nach jahrelanger Heilungsphase konnte die Spielfähigkeit der Hand wiederhergestellt werden. 2009 kehrte Bulva nach 13-jähriger Abwesenheit in die Konzertsäle zurück. 2010 war er auf Tournee. Seine Aufnahmetätigkeit wird unter dem Titel „The Art of Josef Bulva“ von Sony Classical weitergeführt.

Auszug aus einer Rezension: Man weiß nicht, ob Bulva heute so klingen würde, hätte er diesen folgenschweren Unfall vor 14 Jahren nicht gehabt. Ob er Beethoven, selbst gebeutelt von körperlicher „Unzulänglichkeit“, so interpretieren würde. Das ist tragische Ironie, nicht des Schicksals sondern des Lebens.
Da es mir schwer fällt, die musikalische Interpretation vom Interpreten zu trennen (besonders in diesem Fall) gestehe ich, dass sie mich tief bewegt und auch glücklich macht. Neben Bulvas nach wie vor makelloser Technik (ja, er ist ein trainierter Kalkulierer) passieren doch noch ganz neue Dinge in diesen Beethoven-Sonaten. Man könnte es vielleicht am besten beschreiben als den „Duktus des Befreiten“, der sich da Klang verschafft.
Diese Seite Bulvas lässt sich wunderbar mit den zutiefst romantisierenden Vorstellungen des Künstlers verbinden, der durchs Dunkel zum Licht gelangt und dadurch sein Schaffen perfektioniert. Bulvas andere Seite, die des renommierten Finanzexperten, der schon 2005 die Finanzkrise vorhersagte (wie einige andere auch), zeigt den Analytiker, der die Dinge durchschaut und zu erklären weiß. Eben auch die komplexe Struktur eines Sonatenhauptsatzes von Beethoven. Oder einfach nur die „Wut über den verlorenen Groschen“ :)

Fantastische Klaviermusik! Für einen Amateur ist es schwierig das Erlebnis der perfekten Musik zu beschreiben. Es heisst, die Leute aus Mähren sind so musikalisch – dies ist eine Bestätigung dafür.

E.H.

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SELCUK CARAS FILM „MY LAST CONCERT“ GEWINNT DEN AMERICAN MOVIE AWARS 2017, USA

Opern-/ Theaterregisseur, Opernsänger und Spiegelbestseller-Autor Selcuk Cara gewinnt mit seinem Film „My Last Concert“ den bedeutenden American Movie Awards „best cinematography“ 2017, USA.

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Über das Festival:

The American Movie Awards arose to honor excellence in filmmaking, with winners such as Meryl Streep, Warren Beatty, Clint Eastwood, and Steven Spielberg. The awards influenced a generation of ambitious filmmakers with dreams to one day stand on stage and be recognized for their filmmaking achievements before their industry colleagues and the entertainment media alike.
Under new direction and with a renewed spirit, the American Movie Awards has reemerged to celebrate the very best in independent filmmaking. Our annual film and screenwriting competition is an important event aimed at recognizing independent filmmakers who are truly at the forefront of their craft as well as launching the careers of aspiring storytellers whose talent is of a caliber that demands accolade.

Selcuk Cara schrieb das Drehbuch, führte Regie und war zudem der art director und editor seines Films.

www.selcuk-cara.com

http://www.hilbert.de/news-details.php?id=66

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OPERCLUB MÜNCHEN e.V in memoriam Franz Lachner

Unsere kommenden Veranstaltungen, allesamt im Hansa-Haus München, Brienner Str. 39  

Sonntag, 7. Mai 2017, 16.00 Uhr,
Elena Pankratova
– Moderation Irene Stenzel –
Frau Pankratova sang in 2016 die Kundry in Bayreuth und singt in der Neuproduktion des Tannhäuser an unserem Haus die Venus.

Freitag, 26. Mai 2017, 20.00 Uhr,
Georg Zeppenfeld
– Moderation Irene Stenzel –
Georg Zeppenfeld sang u.a. den Gurnemanz mit großem Erfolg im letzten Jahr in Bayreuth und singt ebenfalls in der Neuproduktion des Tannhäuser an unserem Haus den Hermann, Landgraf von Thüringen. – Somit haben wir ein Klein-Bayreuth in unserem Club.

Dienstag, 27. Juni 2017, 19.30 Uhr,
KS Kevin Conners
 – Moderation Irene Stenzel –
KS Conners im Ensemble der Bayerischen Staatsoper ist uns allen durch die Gestaltung seiner Rollen ein Begriff.

Die Kostenbeteiligung ist wie gewohnt 5 Euro für Mitglieder, für Gäste 10 Euro.

Mit herzlichen Grüßen
Ihre Irene Stenzel, Vorsitzende

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