Der Neue Merker

DIE SAMSTAG-PRESSE (22. JULI 2017)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die SAMSTAG-PRESSE – 22. JULI 2017

Salzburg
Diese Stadt taugt zum Spielen
Salzburger Nachrichten

Bregenz
„Moses“ in Bregenz: Verzweifelte Liebe, zorniger Gott
Hamburger Abendblatt
„Making of“ Rossinis „Mosé“
Die Bregenzer Festspiele scheitern mit der Rettung von Rossinis „tragisch-sakraler Handlung“ um Israels Auszug aus Ägypten
Neue Musikzeitung/nmz.online
Musik, Masse, Miniatur
Der Standard
Rossini ist nicht Wagner
Das Rote Meer spaltet sich, die Israeliten fliehen vor den Ägyptern. Ein Opernstoff wie geschaffen für die Festspiele am Bodensee. Doch Lotte de Beer griff mit ihrer Inszenierung im Festspielhaus gründlich daneben. Peter Jungblut über die Premiere am Donnerstag.
BR-Klassik
Nicht nur ein geteiltes Rotes Meer
Ein mutiger Teilerfolg: Die Bregenzer Festspiele gehen bei Rossinis „Moses in Ägypten“ szenisch ungewöhnliche Wege.
Wiener Zeitung
Jubel und Buhs für den „Puppen-Moses“
Salzburger Nachrichten

Bayreuth
Alles koscher?
Als erster jüdischer Regisseur inszeniert Barrie Kosky in Bayreuth. Ein Porträt
http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/29139

Salzburg
Ein Punk trifft Mozart und spricht von Liebe und Respekt
Teodor Currentzis spricht aber auch von Revolution. Und weil es um Mozart geht, wird man hellhörig. Erst recht, weil es um eine Mozart-Oper bei den Salzburger Festspielen geht. Was wird der griechische Dirigent bei seinem Salzburg-Debüt aus Mozarts letzter Oper machen?
Salzburger Nachrichten

München/ Bayerische Staatsoper
„La forza del destino“ mit Anja Harteros und Jonas Kaufmann
Münchner Abendzeitung

München/ Opernfestspiele
Premiere „Oberon“: Die mit den Puppen singen
Dass seine Rolle so schweißtreibend werden würde, damit hat der Tenor Julian Prégardien wohl nicht gerechnet. In der Oper „Oberon“ singt er nicht nur, sondern bedient auch eine menschengroße Puppe – eine Idee des Regisseurs Nikolaus Habjan, der in seiner Heimat deswegen schon Kultstatus genießt. Am Freitag hat die romantische Feenoper von Carl Maria von Weber Premiere bei den Münchner Opernfestspielen.
BR-Klassik

München/ Opernfestspiele
Wohlfühlen mit Simon Keenlyside
Münchner Abendzeitung

Festspielzeit 2017
Der Musiksommer mit BR-KLASSIK
BR-Klassik

Bayreuth
Eröffnung der Bayreuther Festspiele 2017 bei Sky Arts HD
Kommenden Dienstag, den 25. Juli, ist es soweit: Politprominenz, Adelige und Wagnerianer finden sich am Grünen Hügel ein, um gemeinsam die glamouröse Eröffnung der Bayreuther Festspiele 2017 zu begehen. Mit Spannung erwartet wird die Neuinszenierung von „Die Meistersinger von Nürnberg“ unter der Regie von Barrie Kosky, dem Intendanten der Komischen Oper Berlin. Und Sky Zuschauer sind live dabei.
Infosat

Wien/ Konzerthaus
Konzerthaus-Klage: Andreas Gabaliers Polarisierungspotenzial
Das Wiener Konzerthaus wehrt sich gegen Klage
Der Standard

Bregenz
Die Karten bringen’s
„Carmen“ auf der Bregenzer Seebühne: feucht, aber nicht unfröhlich.
http://www.fr.de/kultur/theater/carmen-die-karten-bringen-s-a-1317397
Die Karten lügen nie
http://www.tagesspiegel.de/kultur/carmen-auf-den-bregenzer-festspielen-karten-luegen-nie/20087756.html
Carmen als Spiel auf dem See
Münchner Abendzeitung

Weimar
Damián Gorandi wird Weimarer Franz-Liszt-Stipendiat
Der argentinische Komponist Damián Gorandi ist der neue Franz-Liszt-Stipendiat der Weimarer Musikhochschule.
Musik heute

Wien/ Bad Leonfelden
„Ich bin kein verbohrter Konservativer, aber ich möchte Sachen spielen, die ich verstehen kann“
In gleich drei Rollen ist Volksopern-Star Franz Suhrada derzeit im Musical „Hello Dolly“ in Bad Leonfelden zu erleben. Warum „entstauben“ für ihn ein „fürchterliches Wort“ ist und warum es die Operette schwer hat, hat er den OÖNachrichten verraten.
Oberösterreichische Nachrichten

München
Münchner Konzertsaal: Architekt Braunfels hofft vor Gericht auf Erfolg
Architekt Stephan Braunfels darf darauf hoffen, dass er doch noch am Architektenwettbewerb für das neue Konzerthaus in München teilnehmen darf. Das ergab am Freitag eine Verhandlung vor dem Oberlandesgericht München, wo Braunfels gegen den Freistaat klagt. Dieser hatte ihn nicht für den Wettbewerb um das Prestige-Objekt berücksichtigt.
Musik heute

Aix-en-provence
Festival d’Aix-En-Provence 2017 Review – Eugene Onegin: A Showcase of Great Russian Talent in Tchaikovsky Great Masterpiece
http://operawire.com/festival-daix-en-provence-2017-review-eugene-onegin/

London
The Merchant of Venice review at Royal Opera House, London – “incisively played’
https://www.thestage.co.uk/reviews/2017/merchant-venice-review-royal
The Merchant of Venice, opera review: Strong performances and ample humour
http://www.standard.co.uk/goingout/arts/the-merchant-of-venice-opera-review

BBCSO/Weilerstein review – simpatico siblings power expressive Prom
The Guardian

Prom 7: Primordial sludge: BBC Symphony finds common threads in Berlioz, Rebel and Dusapin
bachtrack

New York
Cheap Date Alert: Met Operas, Screened for Free
The New York Times

Preview: Dvořák’s Long Lost ‚Dmitrij‘ is Coming to BardSummerScape Festival
http://www.wqxr.org/story/preview-dvoraks-long-lost-dmitrij-coming

Santa Fe
Our first look at the Steve Jobs opera is here
https://www.theverge.com/tldr/2017/7/20/16004414/steve-jobs-opera

Toronto
A Long-Awaited Canadian Recital Debut By Soile Isokoski
http://www.musicaltoronto.org/2017/07/19/scrutiny-a-long-awaited

Melbourne
Review: The Coronation of Poppea (Lyric Opera of Melbourne)
http://www.limelightmagazine.com.au/live-reviews/review-coronation-poppea

Feuilleton
Interview
Young and free: Simone Young on the joy of freelancing
http://www.limelightmagazine.com.au/features/young-and-free-simone-young

Baden bei Wien
Wo die Politik siegt
Der neue Intendant und Regisseur Michael Lakner zeigt in der Sommerarena Baden einen lauen „Zarewitsch“.
Wiener Zeitung

Amstetten/ NÖ
Friedliebende Rebellen

Der Musical Sommer Amstetten bietet mit „Hair“ eine Farbexplosion.
Wiener Zeitung

Berlin/ Admiralspalast
Als in der Stadtkasse noch Bares lag
Das Musical „Der Hauptmann von Köpenick“ beim Sommerfestival im Admiralspalast ist dicht am preußischen Untertanengeist inszeniert
Tagesspiegel

Sprechtheater

Salzburg/ Festspiele
Die Zeit des Fragenstellens
Der Festspielstart in Salzburg markiert den Beginn der Intendanz von Markus Hinterhäuser. Er und Schauspielchefin Bettina Hering sollen der zuletzt gebeutelten Institution neben hoher künstlerischer Qualität auch neue Kontinuität verleihen.
Wiener Zeitung
Bettina Hering über den neuen „Jedermann“
Münchner Abendzeitung

Salzburg: Premierenbericht „Jedermann“ im Spitalsbett
https://kurier.at/kultur/jedermann-im-spitalsbett/276.351.176

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INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 22. JULI 2017)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 22. JULI 2017)

SALZBURG – Premierenbericht „Jedermann“ im Spitalsbett – und leider auch verregnet

Leider war die wetterbedingt notwendige Verlegung in das Festspielhaus ein böses Omen. Eine Genie-Tat scheint Sturmingers Neudeutung nicht geworden zu sein, fairer Weise muss man jedoch die Aufführungen auf dem Domplatz, dem eigentlichen Star des Jedermann (der sich noch dazu in Inszenierungsfragen nicht einmischt). abwarten. Das dennoch weitgehend jubelnde Publikum (ein übliches Premierenszenario, so ist man auf der „sicheren Seite“ und wird nicht als Reaktionär gebrandmarkt) sah die  bislang radikalste Neudeutung von Hugo von Hofmannsthals Mysterienspiel vom „Sterben des reichen Mannes. Riesen Applaus gab es für das Schauspielteam, vin erster Linie Tobias Moretti als Jedermann und Stefanie Reinsperger als Buhlschaft. Deutlich schwächeren Applaus erhielt der österreichische Regisseur Michael Sturminger.

Sturminger brach mit mehr oder weniger allen Aufführungstraditionen des Stücks, die noch auf den Regisseur und Festspielgründer Max Reinhardt zurückgehen. Er tilgte vor allem das gravitätische Mittelalterambiente und liess fast alle Darsteller in moderner Alltagskleidung auftreten; die Umrisse des Domes waren mit Neonröhren nachgezeichnet. Erstmals gab es auch einen Theatervorhang.

Riesen-Jubel für Tobias Moretti und eher schweigende Ablehnung für den Regisseur, das passt meiner Meinung nach nicht zusammen. Immerhin hat der Hauptdarsteller den Inszenierungswechsel provoziert und kann sich nicht aus der Verantwortung stehlen. Ich behaupte auch nicht, dass er das will – aber er ist mitverantwortlich.

Sämtliche Vorstellungen sind ausverkauft, das Publikum jubelt – und das wird wohl auch in den nächsten Jahren so sein. Das wäre auch bei dem Mummenschanz lange zurückliegender Inszenierungen so gewesen. Und irgendwann kommt dann wieder eine Neuinszenierung.  Wahrscheinlich früher als erwartet!

A.C.

Ein Premierenbericht:
https://kurier.at/kultur/jedermann-im-spitalsbett/276.351.176


Tobias Moretti (Jedermann) und Stefanie Reinsperger (Buhlschaft). Foto: Salzburger Festspiele/ Matthias Horn

Salzburger Festspiele starten mit grüblerischem „Jedermann“

Gewitter vertrieb Michael Sturmingers Neuinszenierung in das Große Festspielhaus – Viel Applaus, aber wenig  Begeisterung – Tobias Moretti mehr Zweifler als Lebemann =


Tobias Moretti (Jedermann) und Mavie Hörbiger (Gute Werke). Foto: Salzburger Festspiele/Matthias Horn

Salzburg (APA) – Mit einer verhaltenen, nachdenklichen Neuinszenierung des „Jedermann“ durch Michael Sturminger sind die Salzburger Festspiele am Freitagabend in ihr künstlerisches Programm gestartet. Zum dritten Mal in Folge konnte die Premiere des Traditionsstücks von Hugo von Hofmannsthal nicht auf dem Domplatz stattfinden: Ein Gewitterregen machte die Verlegung in das Große Festspielhaus notwendig.

Sturminger war erst im April mit der Regie betraut worden, nachdem sich die Festspielleitung mit dem bisherigen Regie-Team Brian Mertes und Julian Crouch nicht über die Modalitäten einer Überarbeitung ihrer seit 2013 gezeigten Inszenierung einigen konnte.

Er hatte eine zeitgenössische Interpretation versprochen. Geworden ist es – jedenfalls in der Indoor-Variante – eine zurückhaltende, zeitlose Umsetzung, in der der neue „Jedermann“ Tobias Moretti für den prägnantesten Interpretationsansatz sorgt: Seine Titelfigur ist von Anfang an mehr Zweifler als Lebemann, kennt das Grübeln besser als das Prahlen und Prassen. An seiner Seite bemüht sich Stefanie Reinsperger, ihre Buhlschaft als selbstbewusste Frau zu zeichnen.

Aus dem an zahlreichen weiteren Positionen neu besetzten Ensemble ragen Peter Lohmeyer als Tod und Mavie Hörbiger als berührende Werke heraus. Neben Moretti erhielten sie nach 95 pausenlosen Spielminuten den meisten Applaus, während es für das Regieteam höfliche Anerkennung, doch keinen Jubel gab.

Das „Spiel vom Sterben des reichen Mannes“, das seit 1920 die Salzburger Festspiele prägt wie kein anderes Werk, steht bis 28.

August noch dreizehn Mal auf dem Programm. Alle Vorstellungen sind ausverkauft.

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ORF 2: „matinee“ am 23. Juli: Filmporträt „Currentzis – Der Klassikrebell“ und Doku über Wiener Klassik

Außerdem: „Die Kulturwoche“

Wien (OTS) – Durch und durch musikalisch präsentiert sich die „matinee“ am Sonntag, dem 23. Juli 2017, um 9.05 Uhr in ORF 2: Einem der eigenwilligsten und aufregendsten Pultstars des 21. Jahrhunderts, dem jungen Griechen Teodor Currentzis, der bei den diesjährigen Salzburger Festspielen die Eröffnungsoper „La clemenza di Tito“ (Premiere am 27. Juli live in Ö1; TV-Live-Übertragung am 4. August in ORF 2; Dakapo am 19. August in 3sat) sowie das „Mozart-Requiem“ (live am 23. Juli in 3sat; im Herbst in ORF 2) dirigiert, ist das Filmporträt „Currentzis – Der Klassikrebell“ gewidmet. Regisseur Christian Berger begleitete ihn bei der herausfordernden CD-Aufnahme von Mozarts Oper „Don Giovanni“. Danach beleuchtet eine Ausgabe der Reihe „Epochen der Musikgeschichte“ die „Wiener Klassik – Vom Wahren, Schönen und Guten“ (10.00 Uhr, Teil eins; Teil zwei folgt am 30. Juli). Den von Clarissa Stadler präsentierten ORF-Kulturvormittag beschließt „Die Kulturwoche“ (10.45 Uhr) mit Berichten und Tipps zum aktuellen Kulturgeschehen.

„Currentzis – Der Klassikrebell“ (9.05 Uhr)

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Teodor Currentzis. Foto: Website

Teodor Currentzis ist einer der aufregendsten Dirigenten unserer Zeit. Vom Publikum und von Kritikern gleichermaßen gefeiert, verkörpert er eine neue Art von Maestro. Er ist provokant, exzentrisch, kompromisslos und besessen von der Musik. Der 45-Jährige verachtet den etablierten Musikbetrieb mit Gewerkschaften, geregelten Arbeitszeiten und eingefahrenen Ritualen. Mit den Mitgliedern seines Orchesters MusicAeterna hat Currentzis die idealen Mitstreiter gefunden und revolutioniert mit ihnen die Klassikwelt. Die gemeinsamen Aufnahmesessions dauern bis zu 14 Stunden, wie besessen arbeiten das Orchester und der Dirigent an musikalischen Details und verwerfen dann schon einmal eine komplette Produktion. So war die CD mit der Mozart-Oper „Don Giovanni“ eigentlich bereits fertig produziert und sollte im Sommer 2015 weltweit veröffentlicht werden. Doch Currentzis war mit der Aufnahme nicht zufrieden und konnte seine Plattenfirma überzeugen, alles komplett neu einzuspielen. Beste Voraussetzungen für seine musikalischen Visionen findet Teodor Currentzis in seiner aktuellen Wirkungsstätte, der russischen Provinzmetropole Perm, 1.100 Kilometer nordöstlich von Moskau am Rande des Urals. Bis 1990 war die Millionenstadt Zentrum der sowjetischen Rüstungsindustrie und für Ausländer gesperrt. Seit 2011 ist Currentzis Musikdirektor der dortigen Oper, sein 2004 in Nowosibirsk gegründetes Orchester MusicAeterna brachte er gleich mit. Currentzis liebt die Inszenierung und gibt sich gerne als Dandy. Die Dokumentation von Christian Berger blickt hinter die Kulissen dieser Selbstdarstellung und zeigt den Dirigenten als disziplinierten Künstler und machtbewussten Leiter einer musikalischen Schicksalsgemeinschaft im abgeschiedenen Perm. Hautnah sind die Höhen und Durststrecken der CD-Aufnahme zu erleben und die Art und Weise, wie der Charismatiker Currentzis alle Beteiligten über frustrierende Momente hinweg zu musikalischen Höchstleistungen treibt.

„Epochen der Musikgeschichte: Wiener Klassik – Vom Wahren, Schönen und Guten“, Teil 1 (10.00 Uhr)

Die bedeutenden Epochen der klassischen Musik – das sind 400 Jahre europäischer Geschichte: Barock, Klassik, Romantik und Moderne – jede Zeit bringt ihre ganz eigenen Klänge hervor. Gemeinsam mit den Stars der klassischen Musik reist die TV-Reihe durch die Epochen der Musikgeschichte und macht erlebbar, wie geniale Komponisten und große Ideen, Kriege und Revolutionen, Leidenschaften und Nationalstolz die Musik prägen und verändern. Die aktuelle Episode entführt das Publikum in die Zeit der Wiener Klassik. Es ist die Zeit der Revolution, der Befreiung, der Aufklärung, der großen Worte, aber auch der blutigen Abrechnungen. In der Musik schwingt die Sehnsucht nach der geeinten Welt, nach den großen Idealen von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Sie ist nun nicht mehr das Werk Gottes, sondern wird erdacht von Menschen wie dem Wunderkind Wolfgang Amadeus Mozart, dem virtuosen Joseph Haydn oder dem Genie Ludwig van Beethoven. Regie bei dieser Dokumentation führte Henrike Sandner.

Die ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) stellt alle Beiträge der „matinee“, für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream und als Video-on-Demand bereit.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III, ORF SPORT + sowie 3sat – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.
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Bayreuther Festspiele 2017: Sky Arts HD präsentiert die „Meistersinger von Nürnberg“ sowie „Bayreuth – die Show“ live

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Die Meistersinger in Bayreuth 1943

•    Auftakt der Bayreuther Festspiele 2017 live: Neuinszenierung von „Die Meistersinger von Nürnberg“ am 25. Juli auf Sky Arts HD und dem Streamingdienst Sky Ticket
•    Exklusives Live-TV-Event rund um die Ausstrahlung: Kulturjournalist Axel Brüggemann gibt mit „Bayreuth – Die Show“ exklusive Einblicke und spannende Hintergründe zum Festspiel-Auftakt
•    Top-Besetzung mit österreichischer Beteiligung: Günther Groissböck als „Veit Pogner“ und Karl-Heinz Lehner als „Nachtwächter“
•    Sky Arts Sonderprogrammierung rund um die Live-Übertragung mit Wagner-Dokus und Wiederholung von „Der Ring des Nibelungen“ 2016
•    Sky Bayreuther Festspiele 2017 Trailer: https://youtu.be/wg9v8rrLu94

Kommenden Dienstag, den 25. Juli, ist es soweit: Politprominenz, Adelige und Wagnerianer finden sich am Grünen Hügel ein, um gemeinsam die glamouröse Eröffnung der Bayreuther Festspiele 2017 zu begehen. Mit Spannung erwartet wird die Neuinszenierung von „Die Meistersinger von Nürnberg“ unter der Regie von Barrie Kosky, dem Intendanten der Komischen Oper Berlin. Sky Zuschauer sind am 25. Juli ab 15 Uhr auf Sky Arts HD live dabei.

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Axel Brüggemann

„Bayreuth – Die Show“ – Gäste des exklusiven Talk-Formats:
Neben dem medial besonders beachteten Schaulaufen der prominenten Gäste sowie der Eröffnungspremiere dürfen sich Sky Zuschauer auch dieses Jahr auf ein exklusives, mehrstündiges Live-Talk-Format freuen, moderiert von Musikjournalist und Wagner-Biograph Axel Brüggemann: „Bayreuth – Die Show“ verspricht exklusive Einblicke in den Bayreuther Opern-Betrieb, spannende Hintergrundinformationen, unorthodoxe Blickwinkel und Talkgäste, die kein Blatt vor den Mund nehmen.

Mit dabei im Sky Studio direkt auf dem Festspielhügel sind die Musikerin und Moderatorin Ina Müller, Sänger Jasper, die Comedians Thomas Hermanns und Wigald Boning sowie Fußball-Experte und Opern-Fan Fritz von Thurn und Taxis.

Sky Arts Moderator Brüggemann wird außerdem den Direktor des Richard-Wagner-Museums Dr. Sven Friedrich, sowie die Opernsänger René Pape („Tristan und Isolde“, Marke), Stefan Vinke („Siegfried“, derselbe), Nadine Weissmann („Das Rheingold“, Erda) und Camilla Nylund („Die Walküre“, Sieglinde) live im Studio begrüßen. Ergänzt wird „Bayreuth – Die Show“ von Ensemble-Interviews mit Regisseur Barrie Kosky, Michael Volle (Hans Sachs), Johannes Martin Kränzle (Beckmesser), Klaus Florian Vogt (Walther von Stolzing), Anette Schwanewilms (Eva, Pogners Tochter) sowie Bayreuths Bürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe. Begleitet von Korrepetitor Thomas Lausmann ergeben die Live-Übertragung des Red Carpet, der Eröffnungspremiere sowie „Bayreuth – Die Show“ ein im deutschen Fernsehen einzigartiges Gesamterlebnis der Bayreuther Festspiele.

Sonderprogrammierung rund um Richard Wagner auf Sky Arts HD:
Bereits ab Samstag, den 22. Juli, ermöglicht Sky Arts HD seinen Zuschauern, sich auf das Großereignis einzustimmen: Um 18 Uhr erzählt die Emmy nominierte Dokumentation „Wagnerwahn“ (2013) mit aufwändig gestalteten Spielszenen, illustrierten Animationen und durch Interviews mit führenden Experten von dem vielschichtigen Schaffen und dem streitbaren Geist Richard Wagners. Ab 20:15 Uhr geht es dann weiter mit dem ersten Teil des „Ring des Nibelungen“ (2016): „Das Rheingold“. „Die Walküre“ folgt am Sonntag, den 23. Juli. Am Wochenende drauf machen „Siegfried“ und „Götterdämmerung“ zur gleichen Sendezeit die Wiederholung der letztjährigen Sky Arts Bayreuth-Übertragung von Castorfs „Ring“ Inszenierung, die dieses Jahr ein letztes Mal aufgeführt wird, komplett.

In deutschsprachiger Erstausstrahlung beleuchtet zudem am Premierentag, Dienstag, den 25. Juli um 14 Uhr die Dokumentation „Der Ringkämpfer – Richard Wagner: Macht, Liebe und Musik“ (2017) den Privatmenschen Wagner, seine Liebschaften, seinen Umgang mit Gold und Geld und seinen politischen Werdegang, wobei jeder Aspekt aus der Zeit Wagners bis in unsere Gegenwart verfolgt wird. So geht es u.a. nicht nur um die finanzielle Situation Wagners, sondern auch um seinen heutigen Marktwert als Werbeträger und Tourismusmotor, etwa in Bayreuth.

Sky überträgt 2017 zum zweiten Mal live von den Bayreuther Festspielen. Bereits im vergangen Jahr hat der Kunst- und Kultursender die komplette Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ in Deutschland, Österreich, dem Vereinigten Königreich, Irland, Italien und Australien aus dem Bayreuther Festspielhaus live und exklusiv gezeigt – ein Novum der Fernsehgeschichte.

Die Bayreuther Festspiele wurden von Richard Wagner, Komponist, Dichter, Dirigent, 1876 begründet. Richard Wagner sah darin die Möglichkeit, seine Werke entsprechend seiner künstlerischen Absichten aufzuführen. Die Bayreuther Festspiele gehören heute zu den wichtigsten Kulturereignissen Deutschlands. Die künstlerische Leitung der Festspiele liegt mit Katharina Wagner nach wie vor in den Händen eines Mitglieds der Familie Wagner.

Mehr Informationen zu „Die Meistersinger von Nürnberg“: www.bayreuther-festspiele.de

Mehr Informationen zum Sky Arts Rahmenprogramm live vom Grünen Hügel 2017: www.sky.at/bayreuth
Sky Bayreuther Festspiele 2017 Trailer: https://youtu.be/wg9v8rrLu94

Sky Arts HD Sendeinformationen:
Samstag, 22. Juli um 18 Uhr: „Wagnerwahn“, D 2013. Von Ralf Pleger, mit Pegah Ferydoni, Samuel Finzi, Philippe Jordan
Samstag, 22. Juli um 20:15 Uhr: „Der Ring des Nibelungen: Das Rheingold“, D 2016
Sonntag, 23. Juli um 20:15 Uhr: „Der Ring des Nibelungen: Die Walküre“, D 2016
Dienstag, 25. Juli um 14 Uhr: „Der Ringkämpfer  – Richard Wagner: Macht, Liebe und Musik“ D 2017, mit u.a. Christian Thielemann, Marek Janowski, Nadine Weißmann, Stefan Vinke, Albert Dohmen und Axel Brüggemann
Dienstag, 25. Juli ab 15 Uhr live: „Bayreuther Festspiele live: Die Meistersinger von Nürnberg“ sowie „Bayreuth – Die Show“
Samstag, 29. Juli um 20:15 Uhr: „Der Ring des Nibelungen: Siegfried“, D 2016
Sonntag, 30. Juli um 20:15 Uhr: „Der Ring des Nibelungen: Götterdämmerung“, D 2016

Über Sky Arts HD:
Sky Arts HD ist die neue Adresse für Kunst und Kultur in Deutschland und Österreich. Der Sender, der linear, aber auch über Sky On Demand und Sky Go verfügbar ist, präsentiert seit Juli 2016 die aufregende Kunst- und Kulturwelt in Reportagen und Dokumentationen mit Fokus auf Fotografie, Architektur, Urban Arts, bildenden Künsten, Literatur, Tanz, klassische Musik und Konzertübertragungen. Sky Arts ist im Vereinigten Königreich, Irland und Italien bereits seit Langem erfolgreicher Teil des Sky Programmportfolios. In Deutschland und Österreich ist Sky Arts HD im Sky Entertainment Paket enthalten. Alle Inhalte von Sky Arts sind zudem mit dem Entertainment Monatsticket des Streamingdienstes Sky Ticket verfügbar.

Über Sky Deutschland:
Mit über 4,9 Millionen Kunden und einem Jahresumsatz von 2 Milliarden Euro gehört Sky in Deutschland und Österreich zu den führenden Entertainment-Unternehmen. Das Programmangebot besteht aus Live-Sport, Spielfilmen, Serien, Kinderprogrammen und Dokumentationen. Sky Deutschland mit Hauptsitz in Unterföhring bei München ist Teil von Europas führender Unterhaltungsgruppe Sky plc. Mehr als 22 Millionen Kunden in fünf Ländern sehen die exklusiven Programme von Sky, wann immer und wo immer sie wollen (Stand: 31.03.2017).
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MÖDLING bei Wien: „Der kleine Prinz“ mit fulminanter Premiere im Stadttheater Mödling – zu sehen noch bis So., 6. August 2017!

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Lorenz Pojer. Copyright: Roman Zagler
 
Die Premiere von „Der kleine Prinz“ begeisterte das Publikum: Ein kurzweiliges Stück, gezeigt mit viel Tempo, Spaß und ansteckender Spielfreude sorgte für Standing Ovations im Stadttheater Mödling. Ein sensationelles Ensemble, zahlreiche Songs und mitreißende Choreografien machten die Neuinterpretation des Klassikers zu einem abwechslungsreichen Abend mit vielen liebevoll umgesetzten Ideen für die ganze Familie. „Der kleine Prinz“ fliegt noch bis So., 6. August 2017 durch das Stadttheater Mödling von Planet zu Planet und erlebt spannende Abenteuer – am Fr. 4. August 2017 findet die „Prinzenparty“ statt, wo jeder verkleidete Gast eine Überraschung erhält.

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Copyright: Roman Zagler

Bestellungen unter:
Stadtgalerie Mödling Tel.: 0660/823 40 10
oeticket: Tel. 01/96096
teatro Info Hotline Tel. 0699/11990090
Tickets auch in allen Raiffeisenlandesbanken NÖ und Wien
teatro: www.teatro.at
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ORF III am Wochenende: 90 Jahre Justizpalastbrand u. a. in der „zeit.geschichte“, „Erlebnis Bühne“ aus Bregenz mit „Carmen“

Außerdem: Neue ORF-III-Doku „Der Mann für Rekorde: Alpinist Peter Habeler“, „ORF III Spezial“ zu „In memoriam: Wilfried Scheutz – Antiheld“

 Am Samstag, dem 22. Juli 2017, geht ORF III Kultur und Information 90 Jahre in die Geschichte zurück. Damals ging der Wiener Justizpalast in Flammen auf und sorgte für die beginnende Erosion des parlamentarischen Systems. Am Sonntag, dem 23. Juli, überträgt ORF III die Neuinszenierung von „Carmen“ in der atemberaubenden Kulisse der Seebühne Bregenz.

Samstag, 22. Juli: „roadKITCHEN – Bauern kochen: Penne alla Vodka und Tomatensugo“ (17.55 Uhr), „Land der Berge: Der Mann für Rekorde: Alpinist Peter Habeler“ (19.25 Uhr), „zeit.geschichte“ zu „Republik in Flammen – Der Jusitzpalastbrand und seine Folgen“ (20.15 Uhr), dreiteilige Dokureihe „Weltenbrand – Der 1. Weltkrieg (21.05, 21.55, 22.40 Uhr), „DENK mit Kultur: DENKwürdige Momente (2/2) (23.30 Uhr)
Der Abend startet mit einer neuen Ausgabe von „roadKITCHEN – Bauern kochen“. Dieses Mal besucht Paul Kogelnig das größte Tomaten-Gewächshaus Österreichs von Biobauer Christian Zeiler, wo er auf seinem Kochfahrrad „Penne alla Vodka und Tomatensugo“ (17.55 Uhr) zubereitet. Außerdem gibt es praktische Tipps, wie man Tomaten ganz einfach konservieren kann – damit man auch im Winter auf den frisch-fruchtigen Geschmack reifer Tomaten nicht verzichten muss. Ein weiteres Programmhighlight im Vorabend ist die neue ORF-III-Produktion „Land der Berge“ über den Extrembergsteiger Peter Habeler, der exakt am 22. Juli seinen 75. Geburtstag feiert. Die Dokumentation „Der Mann für Rekorde: Alpinist Peter Habeler“ (19.25 Uhr) von Lutz Maurer erzählt von den größten Meilensteinen seiner Karriere wie etwa die legendäre Everest-Besteigung mit Reinhold Messner ohne zusätzlichen Sauerstoff.

Im Hauptabend widmet sich die „zeit.geschichte“ zunächst dem Justizpalastbrand. 90 Jahre ist es her, dass dieser von Demonstranten und Demonstrantinnen in Brand gesetzt wurde. Die sozialdemokratische Führung war ratlos und erteilte den Schießbefehl, der 89 Menschenleben forderte. Die Dokumentation „Republik in Flammen – Der Justizpalastbrand und seine Folgen“ (20.15 Uhr) von Fritz Kalteis analysiert die Ursachen, Hintergründe und politischen Folgen des Brandes. Anschließend zeigt die „zeit.geschichte“ die Wurzeln jener Konflikte, die die gesamte erste Hälfte des 20. Jahrhunderts prägen sollten. Die dreiteilige Dokumentationsreihe „Weltenbrand – Der 1. Weltkrieg“ (21.05, 21.55, 22.40 Uhr) zeichnet nach, wie eine ganze Generation vom Ersten Weltkrieg geprägt wurde und wie bereits 1914 die Weichen für einen mehr als 30 Jahre andauernden Konflikt gestellt wurden.
Heiter wird es im Spätabend mit der zweiten Ausgabe der „DENKwürdigen Momente“ (23.30 Uhr). Welche kuriosen Geschichten Birgit Denk ihren Gästen während der vierten Staffel „DENK mit KULTUR“ entlocken konnte, zeigt der zweite Teil des Best-ofs. Aber auch musikalische Einlagen dürfen natürlich nicht fehlen.

Sonntag, 23. Juli: „Erlebnis Bühne Spezial: Jedermann/Frau – Das Salzburger Festspielmagazin“ (19.25 Uhr), „Erlebnis Bühne Künstlerporträt: Ich bin Carmen“ (19.45 Uhr), „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“ von den „Bregenzer Festspielen 2017: Carmen“ (20.15 Uhr), „ORF III Spezial“ mit „In memoriam: Wilfried Scheutz – Antiheld“ (22.25 Uhr)

Der ORF-III-Kultursommer feiert am Sonntag, dem 23. Juli, einen weiteren Höhepunkt. Gestartet wird im Vorabend mit einem „Erlebnis Bühne Spezial“ zu „Jedermann/Frau – Das Salzburger Festspielmagazin“ (19.25 Uhr). Das Magazin bietet einen 360-Grad-Blick auf die mitunter berühmtesten Festspiele der Welt, ist dabei nah am Menschen und soll vor allem eines machen: Lust auf Kultur. Das „Erlebnis Bühne – Künstlerporträt“ stimmt anschließend schon auf das große Highlight der Bregenzer Festspiele 2017 ein. Die neu produzierte Dokumentation „Ich bin Carmen“ (19.45 Uhr) zeigt die ganz besonderen Bühnenmomente der diesjährigen Inszenierung und lässt Festspiel-Intendantin Elisabeth Sobotka und Carmen-Darstellerin Gaëlle Arquez zu Wort kommen. Im Hauptabend steht Georges Bizets Meisterwerk „Carmen“ (20.15 Uhr) von der imposanten Seebühne der Bregenzer Festspiele auf dem Programm. Die Neuinszenierung von Kaspar Holten verspricht ein beeindruckendes Opernspektakel der weltweit meistaufgeführten Oper. Dirigiert wird von Paolo Carignani, das herausragende Ensemble besteht aus: Gaëlle Arquez, Daniel Johansson, Andrew Foster-Williams, Cristina Pasaroiu, Jana Baumeister, Marion Lebègue, Yasushi Hirano, István Horváth und Adrian Clarke.
Mit der Sondersendung „ORF III Spezial: In memoriam“ schließt der Sonntagabend und gedenkt des kürzlich verstorbenen Austropop-Sängers Wilfried. Die Dokumentation „Wilfried Scheutz – Antiheld“ aus dem Jahr 2014 erinnert an jenen Musiker, der u. a. mit „Ziwui Ziwui“ einen Hit landete. Das Porträt von Tristan Zahornicky zeigt den Menschen Wilfried Scheutz abseits der Bühne und offenbart dabei persönliche und berührende Einblicke.

Die ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) stellt alle ORF-III-Sendungen, für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream und als Video-on-Demand bereit.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III, ORF SPORT + sowie 3sat – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.
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DIE FREITAG-PRESSE (21. JULI 2017)

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Bregenz
Unsere Video-Nachtkritik zu „Carmen“ bei den Bregenzer Festspielen
Mittwoch Abend starteten die Bregenzer Festspiele mit der Premiere von Bizets „Carmen“ auf der Seebühne. Zwar regnete es 70 Minuten – dennoch sei eine spektakuläre Inszenierung gelungen, urteilt unser Kollege. Sehen Sie hier seine Video-Nachtkritik:
Münchner Merkur
Carmen-Spektakel mit Blitz und Donner
Stierkampf, Feuerwerk, Akrobatik und jede Menge Wasser. Am Mittwoch feierte Bizets „Carmen“ auf der Bregenzer Seebühne Premiere – vor spektakulärer Kulisse. Hinzu kam ein heftiges Gewitter, das die Bühne in eine glitschige Rutschpartie verwandelte.
BR-Klassik
„Carmen“-Premiere: Unberechenbare Natur und Seele
Der Trumpf der Inszenierung auf der Seebühne der Bregenzer Festspiele ist das Bühnenbild von Es Devlin. Regisseur Kasper Holten könnte es noch stimmungsstärker bespielen. Die musikalische Interpretation gelang hochklassig
Der Standard
Regen – die Frisur hält
Kurier
Unaufhaltsamer Tanz zum Tod – Die 72. Bregenzer Festspiele eröffnen mit Bizets „Carmen“
Neue Musikzeitung/nmz.de
Ein nasses Grab für fulminante Carmen
http://orf.at/bregenzerfestspiele17/stories/2399641/

Aufstrebende Dirigentin: „Sie hat echt die Eier dafür“
Die Welt

Dirigent Dudamel: Blutvergießen in Venezuela stoppen
Musik heute

Moskau
Deutscher Opernheld in Moskau: Selbstversuche mit eisernen Fußketten
Der Held der Armen: Die Oper „Doktor Haass“ nach Ljudmila Ulitzkaja am Moskauer Helikon-Theater würdigt einen deutschen Arzt, der in Russland eine Legende ist.
Frankfurter Allgemeine

„Für die Musik darf man ruhig das Gehirn bemühen“ – Dirigent Michael Gielen feiert seinen 90.Geburtstag
Neue Musikzeitung/nmz.de

Wien/ ImPulsTanz
Kannibalismus ist ein Kulturprinzip
Der Standard

München
Richard Wagner: Tannhäuser
Magnificent music, dramatic puzzle
http://concertonet.com/scripts/review.php?ID_review=12483

Aix-en-Provence
Festival d’Aix-En-Provence 2017 Review – The Rake’s Progress
An Imaginative Production & Solid Cast Lend Insightful Reading of Stravinsky’s Neo-Classic Masterwork
http://operawire.com/aix-en-provence-festival-2017-review

London
Weitere „Zazà“-Reviews
Zazà, Opera Holland Park, London — no connection
https://www.ft.com/content/1efd0004-6c67-11e7-b9c7-15af748b60d0
Zaza review at Opera Holland Park – “a richly detailed production’
https://www.thestage.co.uk/reviews/2017/zaza-review-opera-holland-park/
Leoncavallo’s Zazà at Investec Opera Holland Park
http://www.operatoday.com/content/2017/07/leoncavallos_za.php

Prom 6: RAH resounds with Nicola Benedetti’s extraordinary Shostakovich
bachtrack

Alresford / Logborough
The amazing new Grange Park Opera has produced a largely successful Die Walküre
Plus: the audience at Longborough Festival Opera seemed to enjoy The Magic Flute far more than I did
https://www.spectator.co.uk/2017/07/the-amazing-new-grange-park-opera

Feuilleton
Original Gustav Holst scores discovered in New Zealand library
The Guardian

Opera’s Disrupter in Residence, Heading to Bayreuth
New York Times

Rock/ Pop

Kurz vor Beginn der Welttournee
Schock und tiefe Trauer nach Tod von Linkin-Park-Sänger
Linkin Park gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Rock-Bands der Welt, Ende Juli wollten sie auf Tournee gehen. Doch nach dem überraschenden Tod des Frontmanns Chester Bennington herrscht Schockstarre.
rp-online

Sprechtheater

Liat Fassberg: „Die deutsche Sprache ist mein Rechercheinstrument“
Die Dramaturgin hat den Retzhofer Dramapreis 2017 gewonnen und damit auch eine Uraufführung am Burgtheater. Ihr Stück „Etwas kommt mir bekannt vor“ erzählt von einer Busfahrt durch Europa –
Der Standard

Literatur

Elfriede Jelinek: „Religiöser Fanatismus zieht Sadisten an“
Fundamentalismus würde einen Raum schaffen, in dem Sadisten ihren Trieben freien Lauf lassen können, sagt die Literaturnobelpreisträgerin. Terrorismus könne nur mit Freiheit bekämpft werden.
Die Presse
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Unter’m Strich

Südfrankreich
Sängerin (35) bricht auf Bühne zusammen und stirbt
Die französische Chansonsängerin Barbara Weldens ist am Mittwochabend während eines Konzerts in Südfrankreich plötzlich auf der Bühne zusammengebrochen und verstorben. Ersten Ermittlungen zufolge erlitt die 35- Jährige einen Stromschlag, der zum Herzstillstand führte
Kronen Zeitung

Wien
Hausbesitzer: SPÖ hat sich 4,4 Millionen erspart
Der Bund der Haus- und Grundbesitzer rechnete sich aus, wie viel sich die SPÖ durch die niedrige Miete für ihre Zentrale erspart hat: 4,4 Mio. € in den letzten 10 Jahren.
Heute.at

Deutschland
Schäuble vergleicht Türkei mit der DDR
Die Türkei verhafte inzwischen willkürlich, kritisiert der deutsche Finanzminister, das wecke Erinnerungen. Berlin könne für die Sicherheit deutscher Türkei-Touristen „nicht mehr garantieren“.
Die Presse

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INFOS DES TAGES (FREITAG, 21. JULI 2017)

INFOS DES TAGES (FREITAG, 21. JULI 2017)

SALZBURG/ Festspiele: TERRASSENTALK ZU  „WOZZECK“

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William Kentridge, Vladimir Jurowski, Matthias Goerne. Foto: Anne Zeuner/ Salzburger Festspiele

(SF, 20. Juli 2017) Als Bergs Wozzeck 1951 zum ersten Mal auf dem Spielplan der Salzburger Festspiele stand, gab es einen Riesenkonflikt im Direktorium, erzählt Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler beim TerrassenTalk zu Wozzeck. „Die Verkaufszahlen sahen im Gegensatz zu unserem heurigen Wozzeck nicht gut aus, so dass um die Auslastung zu steigern sogar Gerüchte verbreitet wurden, dass berühmte Schauspieler wie zum Beispiel auch Marlene Dietrich im Publikum säßen“, sagt die Präsidentin. „Am Ende aber war der Wozzeck unter Karl Böhm ein riesiger künstlerischer Erfolg und wurde als ‚Sieg der Moderne über das Museale‘ gefeiert.“

Dieser Salzburger Erstaufführung in der Regie von Oscar Fritz Schuh folgte 1971 und 1972 eine Neuproduktion bei den Salzburger Festspielen, ebenfalls unter Karl Böhm und in der Regie von Gustav Rudolf Sellner, sagt Margarethe Lasinger, die Leiterin der Dramaturgie und Moderatorin des TerrassenTalks. Vor 20 Jahren schließlich folgte die maßgebliche Interpretation von Claudio Abbado und Peter Stein in Salzburg, die auch den diesjährigen Dirigenten Vladimir Jurowski maßgeblich beeindruckt hat. „Diese Aufführung ist mir unvergesslich in Erinnerung – ich habe sie später in Berlin in einer halbszenischen Inszenierung gesehen“, sagt der Dirigent. „Aber natürlich bin ich in der Sowjetunion auch mit der Böhm-Aufnahme groß geworden.“ Es sei ihm eine große Ehre nun mit diesem großartigen Team am Stück zu arbeiten. Wie er mit der sehr dichten Struktur der Oper umgehe? „Berg hat mit einer erstaunlichen Detailpräzision komponiert. Die Oper dauert nur anderthalb Stunden, keine Szene dauert länger als sechs, sieben Minuten“, sagt Vladimir Jurowski. Es sei gleichzeitig Drama und Kabinettstück – jeder Takt sei ein Kunstwerk. Als Dirigent müsse man sich irgendwann für eines entscheiden, sagt er, die große Spur oder eben beim Kleinen zu bleiben. „Die Oper ist nicht leichter geworden in den letzten 100 Jahren“, sagt Vladimir Jurowski. „Man muss versuchen die Struktur so klar wie möglich darzulegen – als sei es Mozart! Aber man darf auch nicht vereinfachen. Berg hat die schönen Melodien, die Zeitgenossen nicht haben. Aber er hat eben auch noch mehr“, sagt der Dirigent.

25 Jahre ist es her, als William Kentridge die erste künstlerische Begegnung mit Büchners Woyzeck hatte und dieses Dramenfragment inszenierte. Später hat er Bergs Lulu inszeniert. „Ich habe mich quasi kreisförmig an den Wozzeck angenähert“, sagt der Künstler. Wie er die Vorahnungen Wozzecks in seiner visuellen Sprache verarbeite? „Ich finde es wahnsinnig faszinierend, was Büchner in den 1830er Jahren schreibt – da ist die Rede vom Himmel, der bedrohlich wirkt, von Landschaften voller geköpfter Menschen – all das wurde 80 Jahre später während des Ersten Weltkrieges Wirklichkeit“, sagt William Kentridge. Seine Kohlezeichnungen werden dafür auf das Bühnenbild projiziert, sie werden umgemünzt in Wozzecks Visionen einer Katastrophe. Die Psychoanalyse der Figuren stehe bei ihm nicht im Vordergrund, denn das finde sich sowieso in der Musik und den gesanglichen Darbietungen, sagt er. „In der Winterreise, die ich mit Matthias Goerne und Markus Hinterhäuser mache, ist es ähnlich: Es geht um Unschuld, um Staunen, aber auch um Wut und Entschlossenheit – diese ganze Bandbreite habe ich bei Matthias Goerne gefunden, von Gewalt bis Sanftmütigkeit“, sagt der Regisseur.

Seinen Salzburger Wozzeck? – Nein, den habe er noch nicht gefunden, sagt Matthias Goerne. Es zeichne sich schon eine Tendenz ab, aber der Prozess sei noch nicht abgeschlossen. Auch wenn er die Rolle schon mehrfach gesungen habe – bei jeder neuen Inszenierung weite sich der Horizont weiter aus. „Natürlich bleibt das Stück das Stück und die Handlung die Handlung – aber die Oper hat den Menschen bzw. die Menschheit im Visier und diese kann verschiedene Schattierungen annehmen“, sagt Matthias Goerne. Durch die große Präsenz der Kunst von William Kentrisge offenbare sich ihm eine vollkommen neue Erfahrung. – Oft sei etwa eine gewisse Körperlichkeit fehl am Platz. Und er bereite ihm eine Ebene, in der es leichter sei, Übergänge zu schaffen, sagt der Sänger. Der Wozzeck sei eine besonders herausfordernde Partie, stimmlich wie körperlich, aber eben auch psychisch. Wie er umgehe mit den Umgängen von Sprechgesang und expressivem Gesang? „Für mich ist das vor allem eine Frage der Musikalität“, sagt Matthias Goerne. Die Spannweite beim Wozzeck sei riesig. Es brauche feinste Abstimmung zwischen dem Sprechen auf einer gewissen Tonhöhe und mit einem bestimmten Rhythmus, dann der abrupte Wechsel zum Halbgesungenen bis hin zum Singen – „Ich denke meine Erfahrung als Liedsänger hilft mir hier enorm“, sagt der Bariton. „Die Bedeutung der Worte steht im Vordergrund.“

Die meisten seiner Zeichnungen seien bereits fertig, sagt William Kentrigde. Aber er arbeite auch noch weiter an einigen in seinem Atelier im Museum der Moderne. Es sei ein laufender Prozess, der noch bis zur Kostümprobe andauere. Die Oper sei sozusagen ein lebendiger Organismus, eine 90-minütige Zeichnung mit drei Dimensionen. Vladimir Jurowski und er arbeiten sehr eng zusammen, um die Musik und das Drama in Koexistenz miteinander zu bringen.

Salzburger Festspiele/Anne Zeuner

Alban Berg Wozzeck

Oper in drei Akten op. 7 (1917-1922)
Libretto von Alban Berg nach dem Dramenfragment Woyzeck (1836) von Georg Büchner

Neuinszenierung
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Eine Koproduktion der Salzburger Festspiele mit der Metropolitan Opera, New York, der Canadian Opera Company, Toronto und der Opera Australia

Vladimir Jurowski, Musikalische Leitung
William Kentridge, Regie
Luc De Wit, Co-Regie
Sabine Theunissen, Bühne
Greta Goiris, Kostüme
Catherine Meyburgh, Video Compositor & Editor
Urs Schönebaum, Licht
Kim Gunning, Video Operator

Matthias Goerne, Wozzeck
John Daszak, Tambourmajor
Mauro Peter, Andres
Gerhard Siegel, Hauptmann
Jens Larsen, Doktor
Tobias Schabel, 1. Handwerksbursch
Huw Montague Rendall, 2. Handwerksbursch
Heinz Göhrig, Der Narr
Asmik Grigorian, Marie
Frances Pappas, Margret

Salzburger Festspiele und Theater Kinderchor
Wolfgang Götz, Leitung Kinderchor
Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor
Ernst Raffelsberger, Choreinstudierung
Wiener Philharmoniker

Premiere: 8. August, 20 Uhr

Weitere Termine: 14., 17., 24. und 27. August 2017

Haus für Mozart

William Kentridge

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William Kentridge. Foto: Website Kentridge

William Kentridge wurde 1955 in Johannesburg (Südafrika) geboren und hat sich mit seinen Zeichnungen und Filmen sowie Theater- und Opernproduktionen internationales Ansehen erworben.

Seine künstlerische Praxis wurzelt in der wechselseitigen Befruchtung zwischen unterschiedlichen Medien und Genres. Seine Arbeiten reagieren auf das Erbe von Kolonialismus und Apartheid im Kontext der gesellschaftlich-politischen Landschaft Südafrikas. Seine Ästhetik rekurriert auf die Geschichte des Mediums Film – von Stop-Motion-Animation bis hin zu frühen Spezialeffekten. Das Zeichnen, insbesondere die Dynamik von Ausradieren und Neuzeichnen, bildet einen integralen Bestandteil seiner zahlreichen Arbeiten in den Bereichen Animation und Film, bei denen die Bedeutungsebenen im Zuge ihres Entstehungsprozesses entwickelt werden. Kentridges künstlerische Praxis verweist auch auf seine Theaterausbildung.

Kentridges Werke sind seit den 1990er Jahren in Museen und Galerien auf der ganzen Welt zu sehen, u.a. auf der documenta in Kassel, im Museum of Modern Art in New York, der Albertina in Wien, dem Musée du Louvre in Paris, der Whitechapel Gallery in London und dem Louisiana Museum of Modern Art bei Kopenhagen. Zu seinen Opernproduktionen zählen Die Zauberflöte, die u.a. am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, beim Festival d’Aix-en-Provence und an der Mailänder Scala gezeigt wurde, Schostakowitschs Die Nase an der Metropolitan Opera in New York, beim Festival d’Aix-en-Provence und an der Opéra de Lyon sowie Bergs Lulu an der Niederländischen Nationaloper in Amsterdam, der Metropolitan Opera und der English National Opera in London.

Die 5-Kanal-Video- und Klanginstallation The Refusal of Time entstand für die documenta 13 im Jahr 2012 und war seither in Städten auf der ganzen Welt zu sehen. Zu weiteren Projekten der jüngeren Zeit zählen More Sweetly Play the Dance, eine 8-Kanal-Videoprojektion, die erstmals im April 2015 in Amsterdam gezeigt wurde, und Notes Toward a Model Opera, eine Projektion für drei Flächen, die sich mit der chinesischen Kulturrevolution auseinandersetzt und für eine Ausstellung 2015 in Beijing entstand; beide Arbeiten wurden seither auch in zahlreichen weiteren Städten präsentiert. Ein ambitioniertes Projekt von Kunst im öffentlichen Raum, Kentridges Triumphs & Laments in Rom – ein 500 Meter langer Fries, für das Verschmutzung und Bakterienwucherungen so mit einem Hochdruckreiniger von einer Uferwand des Tibers entfernt wurden, dass Figuren entstanden) wurde im April 2016 mit Live-Musik von Philip Miller und einer Prozession von Schattenfiguren eingeweiht.

2010 erhielt Kentridge den renommierten Kyoto-Preis. 2011 wurde er zum Ehrenmitglied der American Academy of Arts and Letters ernannt und mit einem Ehrendoktorat in Literatur der Universität London gewürdigt. 2012 gestaltete Kentridge die Charles Eliot Norton Lectures an der Harvard University und wurde Mitglied der American Philosophical Society sowie der American Academy of Arts and Sciences. 2013 wurde ihm von der Yale University ein Ehrendoktorat in bildender Kunst verliehen. 2015 ernannte die Royal Academy in London Kentridge zu einem Ehrenmitglied.

Matthias Goerne

Der deutsche Bariton zählt zu den vielseitigsten und weltweit gefragtesten Sängern seines Stimmfachs. Er ist regelmäßig zu Gast in den international renommierten Konzertsälen und Opernhäusern sowie bei den bedeutenden Festivals und hat mit nahezu allen namhaften Dirigenten und Orchestern in Europa, Amerika und Asien zusammengearbeitet.
Matthias Goerne singt an den großen Opernbühnen der Welt, darunter die Wiener Staatsoper, die Bayerische Staatsoper, die Semperoper Dresden, das Royal Opera House Covent Garden in London, die Opéra National de Paris, das Teatro Real in Madrid, das Opernhaus Zürich und die Metropolitan Opera in New York. Das Spektrum seiner sorgfältig ausgewählten Opernrollen reicht von Pizarro (Fidelio), Wolfram (Tannhäuser), Amfortas (Parsifal), Kurwenal (Tristan) und Orest (Elektra) bis zu den Titelpartien in Béla Bartóks Herzog Blaubarts Burg, Paul Hindemiths Mathis der Maler und Alban Bergs Wozzeck (zuletzt im März 2014 an der Metropolitan Opera).

Zu den Höhepunkten der Saison 2015/16 zählen Konzerte mit dem St. Petersburg Philharmonic (Yuri Temirkanov), dem Orchestre de Paris, dem London Philharmonic Orchestra (Christoph Eschenbach), dem Koninklijk Concertgebouworkest Amsterdam (Manfred Honeck), dem New York Philharmonic (Christoph von Doh-nányi), dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Tonhalle-Orchester Zürich (Lionel Bringuier), dem Swedish Radio Symphony Orchestra (Daniel Harding) und dem NHK Symphony Orchestra (Paavo Järvi) ebenso wie zahlreiche Liederabende mit Daniil Trifonov, Markus Hinterhäuser, Alexander Schmalcz und dem Quatuor Ebène, unter anderem im Lincoln Center in New York, in der San Francisco Opera, Wigmore Hall London, Opéra de Lille, Philharmonie de Paris, im Palais des Beaux-Arts in Brüssel, Gulbenkian in Lissabon, in Abu Dhabi, bei der Schubertiade Hohenems und beim Sydney Festival. An der Wiener Staatsoper sang Matthias Goerne die Rolle des Orest in Richard Strauss’ Elektra; in konzertanten Aufführungen von Richard Wagners Walküre mit dem Hong Kong Philharmonic unter Jaap van Zweden war er in der Partie des Wotan zu hören. Für den Sommer 2016 wurde Matthias Goerne wieder zu den Festivals in Salzburg, Verbier und Ravinia eingeladen.
Goernes erfolgreiche künstlerische Tätigkeit ist in zahlreichen Aufnahmen dokumentiert, die teils mehrfach preisgekrönt wurden (u. a. Grammy Award, ECHO Klassik, Preis der Deutschen Schallplattenkritik und ICMA Award 2014). Für harmonia mundi hat er kürzlich eine Serie mit ausgewählten Liedern von Franz Schubert eingespielt (Goerne/Schubert-Edition – 12 CDs).

Matthias Goerne ist Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London. Von 2001 bis 2005 unterrichtete er als Honorarprofessor für Liedgestaltung an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Der gebürtige Weimarer studierte bei Hans-Joachim Beyer, Elisabeth Schwarzkopf und Dietrich Fischer-Dieskau.

Vladimir Jurowski

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Vladimir Jurowski. © Matthias Creutziger

Vladimir Jurowski, einer der gefragtesten Dirigenten unserer Zeit, erhielt seine Ausbildung am Moskauer Konservatorium sowie ab 1990 an den Musikhochschulen in Dresden und Berlin, wo er Dirigieren bei Rolf Reuter und Korrepetition bei Semjon Skigin studierte. Er gab sein internationales Debüt 1995 mit Rimski-Korsakows Mainacht beim Wexford Festival und debütierte im selben Jahr mit Nabucco am Royal Opera House, Covent Garden.

Mit der Saison 2017/18 wird Vladimir Jurowski das Amt des Chefdirigenten und künstlerischen Leiters des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin antreten. Das London Philharmonic Orchestra ernannte ihn 2003 zu seinem ersten Gastdirigenten und im September 2007 zu seinem Chefdirigenten. Außerdem ist er „Principal Artist“ des Orchestra of the Age of Enlightenment und künstlerischer Leiter des Staatlichen Akademischen Russischen Symphonieorchesters und des Enescu-Festivals in Bukarest. Davor war er erster Kapellmeister der Komischen Oper Berlin (1997–2000), erster Gastdirigent des Teatro Comunale in Bologna (2000–2003) und des Russischen Nationalorchesters (2005–2009) sowie Musikdirektor des Glyndebourne Festivals (2001–2013).

Jurowski ist regelmäßig in führenden Konzerthäusern und bei renommierten Festivals zu Gast und hat so bedeutende Orchester wie die Berliner und die Wiener Philharmoniker, das Concertgebouw-Orchester, die Staatskapelle Dresden, das Gewandhausorchester Leipzig, das Cleveland und Philadelphia Orchestra, das New York Philharmonic Orchestra, das Chicago und Boston Symphony Orchestra, das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, das Chamber Orchestra of Europe, das Mahler Chamber Orchestra und die London Sinfonietta dirigiert.

Als leidenschaftlicher Operndirigent gab Jurowski 1999 mit Rigoletto sein Debüt an der Metropolitan Opera, wohin für Jenůfa, Pique Dame, Hänsel und Gretel und Die Frau ohne Schatten zurückkehrte. Er leitete u.a. Parsifal und Wozzeck an der Welsh National Opera, Krieg und Frieden an der Pariser Opéra, Eugen Onegin an der Mailänder Scala, Ruslan und Ludmila am Bolschoi-Theater, Iolanta und Pendereckis Die Teufel von Loudon an der Semperoper Dresden, Die Zauberflöte, La Cenerentola, Otello, Macbeth, Falstaff, Tristan und Isolde, Die Meistersinger von Nürnberg, Don Giovanni, The Rake’s Progress, Das schlaue Füchslein, Ariadne auf Naxos und Eötvös’ Love and Other Demons beim Glyndebourne Festival, Boris Godunow am Michailowski-Theater in St. Petersburg, Moses und Aron an der Komischen Oper Berlin, Der feurige Engel an der Bayerischen Staatsoper und im November 2016 Prokofjews Semjon Kotko mit der Niederländischen Radiophilharmonie in Amsterdam. Nachdem er im Juni 2017 für Brett Deans neue Oper Hamlet nach Glyndebourne zurückgekehrt ist, gibt er mit Wozzeck sein Salzburger Festspieldebüt.

Mit dem London Philharmonic Orchestra hat Jurowski alle Brahms-Symphonien, Mahlers 1. und 2. Symphonie, Tschaikowskis 1., 4., 5. und 6. Symphonie sowie Werke von Turnage, Holst, Britten, Vaughan Williams, Schostakowitsch, Honegger, Haydn, Zemlinsky und Rachmaninow eingespielt. Seine Diskografie umfasst auch Aufnahmen mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Russischen Nationalorchester und dem Orchestra of the Age of Enlightenment. Viele seiner Produktionen in Glyndebourne sind auf CD oder DVD dokumentiert.
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Yulianna Avdeeva gibt ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen – Mozart-Matineen mit dem Mozarteumorchester Salzburg unter Constantinos Carydis, 19./20. August 2017


Yulianna Avdeeva. Copyright: Schneider
 
Pianistin Yulianna Avdeeva gibt am 19. August ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen. Auf dem Programm steht zunächst Mozarts Fantasie für Klavier in d-Moll KV 397, ehe sie mit dem Mozarteumorchester Salzburg unter der Leitung des griechischen Dirigenten Constantinos Carydis Mozarts Konzert für Klavier und Orchester B-Dur KV 595 spielt.
 
„Für mich ist es eine große Freude, mit diesen zwei besonderen Werken von Mozart bei den Salzburger Festspielen aufzutreten, da sie einerseits aus unterschiedlichen Schaffensperioden stammen und sich gleichzeitig auf eine wunderbare Art ergänzen und aus meiner Sicht zweifelsohne zu Mozarts tiefsten und geheimnisvollsten Kompositionen gehören. Ich freue mich auch besonders darauf, mich von der Atmosphäre von Mozarts Geburtsstadt inspirieren zu lassen und seine Musik mit Constantinos Carydis, dem Mozarteumorchester Salzburg und dem Publikum zu zelebrieren!“, meint Yulianna Avdeeva.
Mozarts Fantasie KV 397 zählt zu seinen bekanntesten Stücken für Klavier. Da das Autograph der unvollendeten Komposition verschollen ist, ist unklar, welchen Umfang Mozart für das Stück vorgesehen hatte. Er verpflichtete sich hier dem freien Fantasie-Stil, wie ihn Jahrzehnte zuvor Carl Philipp Emanuel Bach formuliert hatte: Plötzliche Tempo- und Harmoniewechsel, wie etwa im Allegrettoteil in D-Dur, kaskadenartige Passagen und gegensätzliche Ausdruckswelten. Das Klavierkonzert in B-Dur KV 595 bildet den Schlusspunkt von Mozarts Klavierkonzerten. Liedhafte Themen prägen das Werk, das weniger auf effektvolle Virtuosität zielt als die frühen Konzerte, sondern einer dramatischen Ausdruckstiefe Raum gibt.
 
Yulianna Avdeeva ist Gewinnerin des Internationalen Chopin-Wettbewerbs 2010 in Warschau; seitdem baut sie ihre internationale Karriere kontinuierlich auf. Sie konzertiert weltweit in den großen Konzerthäusern in Klavierrezitalen und als Solistin bedeutender Orchester, in jüngster Zeit u.a. mit dem Chamber Orchestra of Europe, dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, dem New York Philharmonic, dem London Philharmonic Orchestra, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem NHK Symphony Orchestra Tokyo und dem Orchestre symphonique de Montréal. Yulianna Avdeeva studierte am Gnessin-Institut in Moskau, an der Zürcher Hochschule der Künste und an der International Piano Academy Lake Como.
 
In der Saison 2017/2018 ist sie erneut beim Pittsburgh Symphony Orchestra in den USA zu Gast und tritt im November 2017 beim Lucerne Festival auf. Weitere Höhepunkte sind ihre Debüts bei den Bamberger Symphonikern und dem Hong Kong Philharmonic Orchestra, Solo-Klavierabende in London, Moskau, Madrid und Sydney sowie eine Tour mit Julia Fischer nach München, Baden-Baden, Zürich, Warschau und Prag. www.avdeevapiano.com
 
Yulianna Avdeeva bei den Salzburger Festspielen
19./20. August, 11.00 Uhr
Stiftung Mozarteum – Großer Saal
 
Wolfgang Amadeus Mozart:
Fantasie für Klavier d-Moll KV 397
Konzert für Klavier und Orchester B-Dur KV 595
Divertimento Nr. 5 F-Dur für drei Bassetthörner KV 439b
Symphonie g-Moll KV 550
 
Yulianna Avdeeva, Klavier
Mozarteumorchester Salzburg
Constantinos Carydis, Dirigent
 
Ein Mitschnitt des ORF ist geplant.
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Die amerikanische Sopranistin Lise Lindstrom übernimmt beim Abschlusskonzert der Ludwigsburger Schlossfestspiele am Samstag, 22. Juli 2017 kurzfristig die Partie der Brünnhilde für die erkrankte Christine Goerke.

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Lise Lindstrom. Copyright: Barbara Zeininger

Lise Lindstrom arbeitete bereits mehrfach mit Pietari Inkinen zusammen. Zuletzt haben sie im Herbst 2016 gemeinsam Richard Wagners »Der Ring des Nibelungen« an der Opera Australia in Melbourne auf die Bühne gebracht, wofür beide mit dem Green Room Award ausgezeichnet wurden. Zusammen mit dem Tenor Simon O’Neill und dem Orchester der Ludwigsburger Schlossfestspiele singt Lise Lindstrom unter der Leitung von Chefdirigent Pietari Inkinen in der Wagner-Gala Auszüge aus »Siegfried« und »Götterdämmerung«. Dieses Programm haben die beiden Sänger und Pietari Inkinen im vergangenen Jahr bereits mit dem Japan Philharmonic Orchestra in Tokio aufgeführt. Lise Lindstrom und Christine Goerke haben sich im Juli in der Titelrolle von Giacomo Puccinis Oper »Turandot« am Royal Opera House Covent Garden in London abgewechselt.

Karten für das Abschlusskonzert sind im Kartenbüro der Ludwigsburger Schlossfestspiele, auf www.schlossfestspiele.de sowie an der Abendkasse erhältlich.

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FÜRSTENFELDBRUCK/ Bayern: NABUCCO (29. und 30. Juli)

Nabucco am Samstag, 29. Juli 2017, 19.30 Uhr und Sonntag, 30. Juli 2017, 16 Uhr Ort: Veranstaltungsforum Fürstenfeld, Fürstenfeld 12, 82256 Fürstenfeldbruck

nabucco

Carolin Nordmeyer (Musikalische Leitung) Birgit Kronshage (Regie) Tamara Oswatitsch (Ausstattung, Licht) Andreas Obermayer (Chor) Martin Lade (Dramaturgie)  –  Besetzung: Attila Mokus (Nabucco) Oxana Arkaeva (Abigaille) Cornelia Lanz (Fenena) Stefano Hwang (Ismaele) Martin Jeaseok Ohu (Zaccaria) Soomin Yu (Anna) Marcus Weishaar (Il Gran Sacerdote di Belo) Manuel Ried (Abdallo) – Philharmonischer Chor Fürstenfeld – Akademisches Sinfonieorchester München

Zaccaria Martin Ohu
Martin Ohu (Zaccaria). Copyright: Veranstalter

Attila Mokus Oxana Arkaeva
Attila Mokus (Nabucco), Oxana Arkaeva (Abigaille). Copyright: Veranstalter

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Don Giovanni – Oper rund um das Schloss Rothschild / Waidhofen/ Ybbs

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Mozarts Meisterwerk „Don Giovanni“ wird diesen Sommer rund um das Schloss Rothschild in Waidhofen/Ybbs gezeigt. OPER-rund-um zeigt Stücke an ungewöhnlichen Schauplätzen mit einem neuen, kreativen und höchst unterhaltsamen Interpretationsansatz.

Don Giovanni unterhält in dem Schloss einen Club, der verrufen und trotzdem oder gerade deshalb magnetisch ist – und alle wollen dabei sein. 

In dieser Inszenierung werden besonders die drei Frauencharaktere (Donna Anna, Donna Elvira, Zerlina) herausgearbeitet. Das Motto lautet: „Viva la liberta“ – hier ist alles erlaubt.

Konzept und Regie kommen von Anna Katharina Bernreitner, Musikalische Leitung von Raphael Schluesselberg

Daniel Raschinksy (Don Giovanni), Anne Wieben (Donna Anna), Barbara Angermaier (Donna Elvira)  und Lea Quortup (Zerlina) sind in den Hauptrollen zu sehen. 

„Don Giovanni“
Ort: Schloss Rothschild, Waidhofen/Ybbs

Termine: 17., 20., 21., 23., 24. August 2017, 19.30h

Tickets: KARTEN

Weitere Informationen finden Sie hier: http://oper-rund-um.at/don-giovanni/ 

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Linkin Park-Sänger Chester Bennington tot

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Chester Bennington beging offenbar Selbstmord. Bildquelle: APA (AFP/Getty)/Rich Fury

Los Angeles (APA/ag.) – Der Sänger der amerikanischen Rock-Band Linkin Park, Chester Bennington, ist überraschend im Alter von 41 Jahren gestorben. Wie ein Sprecher der Gerichtsmedizin in Los Angeles am Donnerstag bestätigte, wurde Bennington tot in seinem Haus nahe Los Angeles, gefunden. Es handle sich möglicherweise um einen Suizid. Laut Promiportal „TMZ.com“ hat sich der Sänger das Leben genommen.

Linkin Park ist eine der erfolgreichsten Rock-Bands der Welt mit vielen Millionen verkauften Tonträgern und zahlreichen Auszeichnungen. Linkin Park haben heuer auch beim Nova Rock in Nickelsdorf gespielt.

Ein Anruf bei der Polizei aus dem Haus des Rockers in Palos Verdes Estates sei am Donnerstagmorgen (Ortszeit) eingegangen, hieß es. „Schockiert und untröstlich“, reagierte Band-Kollege Mike Shinoda in einem Tweet auf die Todesnachricht. Bennington war sechsfacher Vater und verheiratet.

Soundgarden-Sänger Chris Cornell, ein enger Bekannter Benningtons, hatte sich Mitte Mai das Leben genommen. Seine Leiche wurde nach einem Konzert in Detroit in einem Hotelzimmer gefunden. Benningtons Todestag am 20. Juli war zugleich der Geburtstag Cornells.

Bennington hatte in der Vergangenheit offen über Depressionen und Suchtprobleme gesprochen. In Interviews gab er auch an, als Jugendlicher von einem älteren Bekannten sexuell missbraucht worden zu sein.

Erst im Mai hatte die 1996 in Los Angeles gegründete Band ihr neues Album „One More Light“ auf den Markt gebracht. Es war ihr siebtes Studioalbum. In der Single „Heavy“ singt Bennington schwermütig über seine Gedanken. Im Refrain fragt er, warum alles so schwer sei. Balladen („One More Light“) stehen neben eingängigem Poprock („Talking To Myself“) oder gefühliger Akustikgitarre („Sharp Edges“).

 Die Rock-Band schlug damit sanftere Töne an als in früheren Jahren. Das brachte ihnen auch Kritik von Fans ein. Sein Ziel sei nie gewesen, möglichst viele Platten zu verkaufen oder Stadien zu füllen. „Unsere Absicht ist, Musik zu machen, die wir lieben“, sagte Bennington im Mai im Interview der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

 Erstmals hat die Band die Aufnahmen nicht mit musikalischen Proben begonnen, sondern mit Gesprächen. „Worüber mache ich mir Gedanken? Was ist für mich gerade am wichtigsten?“, seien Fragen dieser Gespräche gewesen, aus denen sich die Ideen für neue Lieder ergeben hätten: Depression und Tod, aber eben auch das manchmal banale Familienleben mit Kindern. „Hast du die Zähne geputzt? Wo ist dein Rucksack? Das ist ein typischer Tag, wenn du Kinder hast“, sagt Bennington. Aber dies seien auch Themen, die vor 15 Jahren niemand in der Band verstanden hätte. „Es kommt darauf an, wo wir im Leben stehen.“

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ORF III am Freitag: Kultinspektor Marek ermittelt im „sommer.krimi“ wieder in Doppelfolge

 Außerdem: „Heiteres von Roda Roda“ mit Peter Weck

 Am Freitag, dem 21. Juli 2017, geht es in ORF III Kultur und Information wieder mörderisch zu, wenn Fritz Eckhardt, alias „Inspektor Marek“, im Kommissariat 24 der Wiener Kriminalpolizei ermittelt. Im ersten Fall „Urlaubsmord“ (20.15 Uhr) kehrt das Ehepaar Torney von der Sommerfrische aus einem Kärntner Kurort heim. Doch anstatt eine fein säuberlich hinterlassene Wohnung vorzufinden, stoßen sie plötzlich auf die Leiche einer jungen Frau. Oberinspektor Marek, eine Urlaubsbekanntschaft der Torneys, übernimmt den Fall und findet heraus, dass es sich bei der Toten um eine Prostituierte und Erpresserin handelt. Dass ihn aber der Mord bis an seinen Urlaubsort zurückführt, hätte selbst Inspektor Marek nicht gedacht.

Mit einer weiteren mysteriösen Leiche wird Inspektor Marek in der zweiten Folge des Abends, „Annoncen-Mord“ (21.55 Uhr), konfrontiert. Dieses Mal ist es ein alleinstehender Gutsbesitzer, der wegen einer Heiratsannonce nach Wien reiste. Doch das ging nicht gut aus – kurze Zeit später wird er tot aus der Donau gezogen. Todesursache: Vergiftung. Er soll aber nicht das einzige Opfer bleiben, ein Mann und eine Frau erleiden dasselbe Schicksal. Wer steckt dahinter und was hat es mit dem Lockmittel der Heiratsannonce auf sich? Neben Fritz Eckhardt spielen außerdem Kurt Jaggberg, Lieselotte Plauensteiner und Albert Rolant, Regie führte in beiden Folgen Peter Weck.

Mit Peter Weck vor der Kamera geht es im Spätabend weiter: In „Heiteres von Roda Roda“ (23.30 Uhr) führt er durch amüsante Geschichten des österreichischen Schriftstellers Sandor Friedrich Rosenfeld, kurz Roda Roda genannt. Dieser parodierte liebevoll die Kuriositäten der Donaumonarchie und hob dabei humorvoll die kleinen Schwächen in den Vordergrund. Vier seiner Erzählungen sind in der zweiten Folge zu sehen, darunter „Das Gutachten“, „Der Korallenkamm“, „Der Registrator“ und „Puma“. In den diversen Rollen spielen Stars wie Alfred Böhm, Alfons Haider, Erwin Steinhauer, Ulrike Beimpold u. v. m.

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