Der Neue Merker

DIE MITTWOCH-PRESSE (7. DEZEMBER 2016)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die MITTWOCH-PRESSE- 7. Dezember 2016

Wien/ Staatsoper
Mehr als 1150 Einsätze: Wiener Staatsoper ehrt Kurt Rydl
Der Eiserne Vorhang gehört zu den wenigen Konkurrenten von Bass Kurt Rydl, wenn es um die Frage geht, wer die meisten Einsätze auf der Bühne der Wiener Staatsoper hatte.
Salzburger Nachrichten

Wien/ Volksoper
Volksoper: „Striche sind eine Notwendigkeit“
Regisseur Thomas Enzinger über die neue „Zirkusprinzessin“ der Volksoper und seine Pläne für Ischl.
Wiener Zeitung

Alfred Eschwé: Emotionen und lange Melodien
Anlässlich der Neuinszenierung der „Zirkusprinzessin“ an der Volksoper: Der Wiener Dirigent Alfred Eschwé über Freude an Avantgarde und leichter Muse.
Die Presse

Wiener Staatsoper
Falstaff: Illustration statt Interpretation
Kurier

So jung sind der altersweise Giuseppe Verdi und Zubin Mehta
Drehpunkt Kultur

Berlin/ Staatsoper
„Manon Lescaut“ an der Berliner Staatsoper: Flucht aus der Traumfabrik
Langeweile im glitzernden Hollywood: Jürgen Flimm holt seine Petersburger „Manon Lescaut“-Inszenierung an die Berliner Staatsoper.
Tagesspiegel

Frankfurt
Geschichten aus dem Asia-Restaurant
Der goldene Drache Bockenheimer Depot, Frankfurt am Main, am 3 Dezember 2016
bachtrack

Chemnitz
Fünf Sterne für „Pique Dame“ an der Oper Chemnitz
https://www.nmz.de/online/fuenf-sterne-fuer-pique-dame-an-der-oper-chemnitz

„Konzertgänger in Berlin
Engelsweltlich: Bach, Bach und Bach mit John Eliot Gardiner, Monteverdi Choir, English Baroque Soloists
https://hundert11.wordpress.com/2016/12/06/5-12-2016-engelsweltlich-bach

Klassik-CD
Die Wiederkehr des Karl Goldmark
Welch eine CD! Ganz langsam kehrt Karl Goldmark (1830-1915) zurück – vielleicht nicht ins Opern- und Konzertrepertoire, aber auf CD sind immer mehr Werke dieses Komponisten verfügbar. Und das in überragender interpretatorischer Qualität.
Wiener Zeitung

Frankfurt
Höldrich wird Präsident der Frankfurter Musikhochschule
Musik Heute

Paris
Warlikowski’s provocative staging of Iphigénie en Tauride a theatrical experience in Paris
bachtrack

London
Weitere „Trovatore“-Review
Review: Il trovatore (Royal Opera House)
A rapid return for Covent Garden’s 2016 staging of Verdi’s popular opera
http://www.whatsonstage.com/london-theatre/reviews/review-il-trovatore-royal

An alternative Nativity at the Barbican: John Adams‘ El Niño
bachtrack

La finta giardiniera at the Royal College of Music
http://www.operatoday.com/content/2016/12/la_finta_giardi.php

New York
Salome, Metropolitan Opera, New York — review
Jürgen Flimm’s production is silly, but there are substantial musical compensations
https://www.ft.com/content/5a18722e-bba3-11e6-8b45-b8b81dd5d080

Miami
Colin Currie provides the highlight in New World’s program of contemporary German music
HK Gruber conducted the New World Symphony Saturday night.
http://southfloridaclassicalreview.com/2016/12/colin-currie-provides

Houston
Christmas Classic ‚It’s a Wonderful Life‘ Becomes An Opera
http://www.wqxr.org/#!/story/christmas-classical-its-wonderful-life

Ton- und Bildträger
Early Swedish opera – Stenhammer world premiere
http://www.operatoday.com/content/2016/12/early_swedish_o.php

Feuilleton
Mozart 225: classical stars pick their favourite Wolfgang Amadeus wonder
The Guardian

Sprechtheater

Berlin/ Volksbühne
Wie Kaputt ist Berlin wirklich
Der designierte Intendant der Volksbühne Chris Dercon holt zu einem Rundumschlag aus. Das deutsche Theater sei altbacken, die zeitgenössische Kunst ideenlos und Berlin keine Stadt von Weltformat.
https://www.welt.de/kultur/article160047389/Wie-kaputt-ist-Berlin-wirklich.html

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INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 7. DEZEMBER 2016)

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 7. DEZEMBER 2016)

HEUTE SAISON-ERÖFFNUNGSPREMIERE AN DER MAILÄNDER SCALA AUF „ARTE“: MADAMA BUTTERFLY um 21,30 h

Inzwischen schon traditioneller Termin im Spielplan von ARTE ist die alljährliche Live-Übertragung der glamourösen Spielzeiteröffnung der Mailänder Scala am 7. Dezember. Dieses Jahr steht mit Giacomo Puccinis romantisch-tragischer Geschichte von der unglücklichen Liebe einer japanischen Geisha zu einem amerikanischen Marineoffizier ein besonders beliebtes und opulentes Stück Musiktheater auf dem Programm.

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Marie José Siri. Copyright: Agentur

Musikalische Leitung: Riccardo Chailly
Inszenierung: Alvis Hermanis

Ciò-Ciò-San Maria José Siri
Suzuki Annalisa Stroppa
Sharpless Carlos Álvarez
Pinkerton Bryan Hymel
Goro Carlo Bosi
Regie Patrizia Carmine
Choreographie Alla Sigalova

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WIENER STAATSOPER live at home : Weihnachtsabo ab sofort erhältlich

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Die Wiener Staatsoper bietet rechtzeitig zu Weihnachten eine besondere WIENER STAATSOPER live at home -Geschenkidee an: Beim Kauf des Weihnachtsabos zwischen 6. und 24. Dezember ist dieses ab sofort aktiv und gültig bis 28. Februar 2018 – alle Zuschauerinnen und Zuschauer von WIENER STAATSOPER live at home bekommen somit zwei Monate gratis. Das Weihnachtsabo ist zum Preis des Premium-Abos (Jahreszugang, EUR 159,-) erhältlich und bietet neben über 50 Liveübertragungen Zugang zur umfangreichen Videothek mit Höhepunkten aus dem Staatsopernrepertoire und ein attraktives Sommerprogramm.
 
Wird das Weihnachtsabo als Geschenk gekauft, können entweder die Login-Daten an den/die Beschenkten weitergegeben werden bzw. kann direkt der Zugang am Computer oder mit PAIRING auf der A1-Box, in der Samsung- oder Amazon-Fire-App oder am Mobilgerät eingerichtet werden.
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WIENER STAATSOPER:  40 Jahre KS Kurt Rydl an der Wiener Staatsoper

Von 6.12. bis Anfang Februar 2017  Karl Masek

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Kurt Rydl. Copyright: Johannes Ifkovits

 Am 8.12. 1976 debutierte der Wiener Bassist Kurt Rydl im ersten Jahr der Ära Egon Seefehlner in einer Vorstellung von „Der Troubadour“ (noch nicht „Il Trovatore“!) als Ferrando im Haus am Ring. Fast auf den Tag genau 40 Jahre später lud Cher Directeur Dominique Meyer“ im Gustav-Mahler-Saal der Wiener Staatsoper zu einer Ausstellung zu Ehren des Ehrenmitglieds Kurt Rydl ein.

Meyer schloss seine charmant-launige Rede mit den Worten: „Ich hätte dir gerne den Titel ‚Kammersänger‘ verliehen. Das bist du längst. Ich hätte dir gerne die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Die hast du auch schon bekommen. Bleibt mir nur mehr, dich zu umarmen und zu küssen!“

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Plakat von Kurt Rydls erstem Auftritt an der Wiener Staatsoper (8. Dezember 1976). Foto: Andrea Masek

Diesem Schlusswort ging eine kurze aber herzliche Laudatio voran. Sie beinhaltete eine Aufzählung von umfassend-vielseitigen künstlerischen Leistungen, wie sie wohl kaum ein anderes Ensemblemitglied der letzten Jahrzehnte für sich verbuchen kann: 1157 Vorstellungen mit so vielen großen Bassrollen wie kein anderer Fachkollege! Eine Bandbreite und Wandlungsfähigkeit, von Komik („Osmin“)  bis Dämonie („Hagen‘), von Skurrilität („Sir Morosus“‚) bis feierliche Größe („Gurnemanz“), die staunenswert ist. Ein Mega-Bass, so auch der Titel des monumentalen Buches über ihn (Erscheinungsjahr 2007)!

Nur ein paar Zahlen zu den gesungenen Wiener Abenden: Je  57x „Ochs“ und „Bartolo“ (‚Le Nozze‘);  52x „Raimondo“ (‚Lucia di Lammermoor‘); 46x „Rocco“; 39x „Pimen“ (davon einigemal zusammen mit Nicolai Ghiaurov als „Boris“, worauf der u.a. auch in Moskau Ausgebildete besonders stolz war); alle einschlägigen Wagner-Rollen von je 28x „Daland“, „Landgraf“ und „Hunding“ über  23x „Gurnemanz“ (auch mit Domingo in der Titelrolle) bis zu je 18x „König Heinrich“ und „Hagen“. In jungen Sängerjahren dominierte das Italienische Fach: 40x „Colline“, (davon 3 unter Carlos Kleiber), später kamen  23x „Ramfis“ und  20x „Il Grande Inquisitore“ dazu.

 Kurt Rydl war (und ist) ein kongenialer „Nachsänger“ und legendärer „Einspringer“.  Wie souverän er etwa als „Zweitbesetzung“ Nicolai Ghiaurov den „Attila“ und  den „Fiesco“, nachgesungen hat, brachte ihm Bewunderung und Reputation. Wermutstropfen: Nur wenige bedeutende Premieren wurden ihm anvertraut.  Ein wirklicher Durchbruch war da wohl erst der „Hagen“ (Mai 1993 in Wagners „Ring“ (Inszenierung:  Dresen/Kapplmüller) und  „Sir Morosus“ in Strauss‘ „Die schweigsame Frau“ im Dezember 1996 (Inszenierung: Marelli) .

Noch im Juni 2016 sprang der „MARATHON-MANN“ innerhalb kürzester Zeit im „Rosenkavalier“ ein. Ein Telefonat von Meyer mit dem  gerade in der Volksoper („Anatevka“) probenden Rydl: „Kannst du heute den ‚Ochs‘ singen?“ „Ja.“ So kurz und bündig geht das mitunter – wenn man Kurt Rydl am Apparat hat. Aber Meyer telefoniert auch sonst viel mit dem „Familienmitglied Kurt“: Dieser ist nämlich perfekte Auskunftsstelle für „Flugnummern und Flugpläne“…

Viele Rollen hat Rydl  mit großem Arbeitsaufwand erarbeitet, um sie dann gerade 3x singen  zu können (z.B. in Originalsprache den Wassermann“ in Dvořáks „Rusalka“). Wobei er festhielt, dass ein unangenehm hohes F das einzige war, das ihm jemals auf einen Mitaut gefallen ist. Aber auch dieses „Př“… oder „Pš“… hat er gemeistert!

Das treue Ensemble-Mitglied hat aber auch Weltkarriere gemacht. Das beweist eine schier unübersehbare Fülle an Bildmaterial dieser großartig zusammen gestellten Ausstellung (Dank an die Dramaturgen-Gebrüder Láng, im Besonderen natürch an Rydls Ehefrau Christiane Rydl, die großen Anteil an dieser gelungenen, spannenden, bunten Ausstellung hat). Man kann eine Zeit- und Weltreise machen: Salzburger  und Bregenzer Festspiele; Glyndeborne, Covent Garden London, Nederlandse Oper Amsterdam, Bayerische Staatsoper München; Los Angeles Opera; La Scala Milano;  Dirigentennamen von Karajan, Böhm und Kleiber über Mehta, Muti, Maazel bis Dohnányi und Sinopoli begleiteten eine einzigartige Karriere.

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Kurt Rydl. Copyright: Gottfried Helnwein

Kurt Rydl bedauert, dass er in dieser Saison nicht z.B. den brutalen „Boris“ in ‚Lady Macbeth von Mzensk‘  (Schostakowitsch) singt. Kaum war ein Vertrag für Paris („Doktor“ in Alban Bergs ‚Wozzeck‘) unterzeichnet, kam dann die Anfrage aus Wien. Vielleicht ist man nächstens schneller und offeriert dem Ehrenmitglied rechtzeitige und passende Angebote. „Familienmitglied Kurt“ hat unmissverständlich angedeutet, schön wäre, im Haus am Ring als „Graf Waldner“ noch einen ‚Mandryka’mit:„Teschek, bedien dich!“ auffordern zu dürfen. Ja, und ein 58., 59.,…“Ochs“ wär doch sicher noch drin. Oder der Theaterdirektor „La Roche“ inCapriccio‚. Oder….

Schau’n Sie sich das an! Die Ausstellung ist bis Anfang Februar zu sehen.

Karl Masek

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WIENER STAATSOPERFOTOS VON DER ERSTEN VORSTELLUNG L’ELISIR D’AMORE  (5.12.)

Foto:
Heide Stober (Adina). Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Foto:
Jinxu Xiahou (Nemorino). Copyright: Wiener Staatsoper/ Christian Pöhn

Foto:
Bryn Terfel (Dulcamara). Copyright: Wiener Staatsoper/ Christian Pöhn

Foto:
Bryn Terfel. Copyright: Wiener Staatsoper/ Christian Pöhn


Pietro Spagnoli (Belcore). Copyright: Wiener Staatsoper/ Christian Pöhn

Foto:
Lauren Michelle. Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Der Dirigent der Aufführung, Pavel Baleff, auch Chefdirigent der Philharmonie Baden-Baden, ist heute in unserer Online-Galerie zu Gast. Das Interview führt der bulgarische Bassist Apostol Milenkov.

Der Eintritt ist frei, zu Getränken sind Sie eingeladen!

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HEUTE: PRÄSENTATION : DER ROSENKAVALIER – Textfassungen und Zeilenkommentar – 7.12. im Hollitzer-Verlag

›Der Rosenkavalier‹ war das erste Werk einer wahren Kollaboration von Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss, von Anfang an konzipiert als Libretto und nicht wie bei der Strauss’schen ›Elektra‹ Umsetzung eines schon vorliegenden Dramas. Und die Zusammenarbeit beschränkte sich nicht nur auf den Librettisten und den Komponisten, sondern schloss besonders am Anfang der Entstehung Hofmannsthals langjährigen Freund Harry Graf Kessler ein.

Der vorliegende Band bietet im Paralleldruck zum ersten Mal eine direkte Vergleichsmöglichkeit zwischen dem poetischen Text Hofmannsthals, dessen erste Auflage 1911 im S. Fischer Verlag erschien, und dem Libretto, das erstmals 1910 bei Adolph Fürstner herauskam.
Basierend auf dem gegenwärtigen Forschungsstand, wird mit besonderer Berücksichtigung der lange unbekannten frühesten Szenarien, die Graf Kessler in seinen Tagebüchern niederlegte, sowie der in der Folge entstandenen Hofmannsthalschen Niederschriften und daraus resultierender Typoskripte ein ausführlicher Überblick zur Entstehung der Oper geboten. Darüber hinaus gibt es im Textteil detaillierte Worterklärungen zu dem von Hofmannsthal bewusst benutzten Wienerischen. Ein ausführlicher Zeilenkommentar weist auf die historischen, literarischen und auch musikalischen Vorbilder hin und bietet ausgewählte Beispiele früher Textfassungen.

Insgesamt 32 Illustrationen aus dem Aquarell-Zyklus »Klingende Malerei: Reverenz zum hundertsten Jubiläum des ›Rosenkavalier‹« der Wiener Künstlerin Friederika Richter erweitern den Einblick und runden die Darstellungen ab.

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Nationaltheater Mannheim: Festlicher Opernabend Idomeneo mit Malin Byström und Roberto Saccà

Die berühmten Gäste des festlichen Opernabends Idomeneo am Sonntag, 11. Dezember um 19 Uhr in der Oper des NTM sind die schwedische Sopranistin Malin Byström in der Partie der Elektra und der italienisch-deutsche Tenor Roberto Saccà in der Titelrolle. Sie sind neben den großartigen Ensemblestimmen von David Lee, Eunju Kwon, Raphael Wittmer und Christopher Diffey in der Inszenierung von Ingo Kerkhof zu erleben, die im Juli 2016 Premiere feierte. Die musikalische Leitung des Abends obliegt Rubén Dubrovsky.
Die letzte Vorstellung von Idomeneo für diese Spielzeit findet am 30. Dezember 2016 statt.

Malin Byström

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Copyright: Metopera

Malin Byström studierte Gesang an der Musikhochschule ihrer Heimatstadt Stockholm. Im Anschluss an ihre Ausbildung wurde sie Ensemblemitglied am Theater Nürnberg, wo sie Partien wie Musetta in La bohème, Gilda in Rigoletto und Pamina in Die Zauberflöte erarbeitete. Seit 2002 ist sie freischaffend und gastierte seitdem unter anderem als Marguerite in Faust am Londoner Royal Opera House, Covent Garden, als Contessa d’Almaviva in Le nozze di Figaro beim Festival d’Aix-en-Provence und als Amelia in Simon Boccanegra an der Göteborger Oper. Weitere Engagements führten sie zum Beispiel an die Opernhäuser von Genf, Stockholm, Leipzig, Lyon, Montpellier und Mannheim sowie zu den Bregenzer und den Salzburger Festspielen. Als Konzertsängerin trat sie an der Mailänder Scala und der Komischen Oper Berlin sowie in Bonn, Paris und Rom auf.

Roberto Saccà

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Roberto Sacca. Copyright: Royal Opera House

Roberto Saccà gehört zu den gefragtesten und bekanntesten Tenören unserer Zeit. Er wurde in Deutschland als Sohn italienisch-deutscher Eltern geboren und studierte an den Musikhochschulen in Stuttgart und Karlsruhe. Von 1993 bis 2002 war er Mitglied der Oper Zürich und ist seitdem ständiger Gast an den großen Bühnen der Welt. So singt er seit über zwei Jahrzehnten unter anderem zusammen mit so bedeutenden Gesangspartnerinnen wie Cecilia Bartoli, Natalie Dessay, Anna Netrebko, Renée Fleming, Kiri Te Kanawa, Brigitte Fassbaender, Edita Gruberova, Vesselina Kasarova, Patrizia Ciofi, Emily Magee, Joyce DiDonato oder Juliane Banse und trat unter Dirigenten wie Lorin Maazel, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Georges Prêtre, Seiji Ozawa, Nikolaus Harnoncourt, Bernard Haitink, Christoph von Dohnanyi, Sir John Eliot Gardiner, Daniel Harding, Daniele Gatti, Antonio Pappano, Christian Thielemann, Franz Welser-Möst, Semyon Bychkov, Christopher Hogwood oder Ingo Metzmacher auf.

Mit freundlicher Unterstützung unseres Hauptsponsors Baden-Württembergische Bank

www.nationaltheater-mannheim.de; Kartentelefon: 0621 – 16 80 150

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WIEN: Festliche Benefiz-Gala zugunsten der zypriotischen Kinderkrebsstiftung „One Dream One Wish“

Festsaal im Bezirksamt Döbling
Gatterburggasse 14, 1190 Wien
16. Dezember 2016, 20 Uhr

Spenden werden erbeten.

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Die zypriotische Sopranistin Chryso Makariou, die griechische Mezzosopranistin Alexandra Aidonopoulou, der zypriotischen Flötist Theodoros Krasides treten zusammen mit anderen internationalen renommierten Künstler wie Anna Baxter (USA), Alba Cruz (Spanien), Noemi Szabo (Ungarn), Lisa Maria Jank (Österreich), Bairam Luschaj (Kosovo), Wolfgang Gerold (Österreich), Maria Harpner (Österreich), Wesna Hassler (Österreich), Hui Jie Lin (Taiwan), Lukas Sternath (Österreich), Agnieszka Kabut (Poland) und Erina Nakasakou (Japan) für den guten Zweck auf.

Alle Künstler treffen sich ehrenamtlich zusammen und präsentieren eine festliche Benefiz-Gala. Die Veranstaltung findet am 16. Dezember 2016 im Festsaal des Bezirksamts Döbling um 20 Uhr statt.

Es werden, unter anderem, berühmte Werke von Bach, Mozart, Rossini, Verdi, Puccini und Katalani präsentiert.

Ziel der Veranstaltung ist die zypriotische Kinderkrebsstiftung „One Dream One Wish“ zu unterstützen. Der Gesamterlös wird den Kinder, die an Krebs, Leukämie und anderen Bluterkrankungen leiden, sowie deren Familien zu Gute kommen.

Das Konzert ist vom Kulturverein Vienna Quartiere Artistico organisiert und von dem Vorstand des 19. Bezirks unterstützt.
Die Veranstaltung steht unter dem Ehrenschutz von Metropolit Arsenios von Austria und Exarch von Ungarn und Mitteleuropa und genießt die volle Unterstützung Griechisch-orthodoxe Metropolis von Austria.

Nach dem Konzert werden Sie die Möglichkeit haben, die Künstler in Bellaria Café kennenzulernen (Bellariastraße 6,1010 Wien).

Für Reservierungen rufen Sie 0043- 699 106 796 78 oder senden Sie eine E-Mail an vq.artistico@gmail.com.

Die Panzypriotische Stiftung „One Dream One Wish“ wurde im November 1997 von Eltern und Freunde von Kindern gegründet, die unter Krebs, Leukämie und anderen Bluterkrankungen leiden. Ziel der Stiftung ist Träume und Wunsche von krebserkrankten Kindern zu erfüllen. Die Stiftung unterstütz somit die Eltern und Familien, die nur an die Behandlungen ihrer Kindern fokussiert sind, bei dem Erfüllen von Wünschen Ihrer Kinder, wie z. B. dem Kauf eines Computers oder eines Musikinstruments oder dem Möblieren eines Schlafzimmers oder sogar bei der Organisation einer Reise nach Euro Disney. Alle Mitarbeiter und Helfer der Stiftung arbeiten ehrenamtlich. Mehrere Infos über die Stiftung finden Sie unter www.enaoniromiaefxi.com.

Der Kulturverein Vienna Quartiere Artistico wurde im Jahr 2014 gegründet und richtet sich auf die Entwicklung und Förderung von übergreifenden Projekten sowie auch die Unterstützung von kreativen und originalen Ideen im Bereich der Kunst aus. Er konzentriert sich auf die Zusammenarbeit zwischen international renommierten KunstlerInnen und auf kulturelle Projekte, bei denen das wienerische kulturelle Erbe im Mittelpunkt als Inspirationsquelle wirkt. Zu den Vereinsveranstaltungen zählen u.a. das „Frühlingskonzert“ mit Arien aus Don Giovanni, Pagliacci und Die Lustige Witwe (Peterskirche, Krypta /Mai 2014), „Musikalische Weltreise“ (Peterskirche, Krypta/Juni 2014), „Aphroditen in den Opern von Mozart“ (Mozarthaus/ November 2014), „Christmas Classics“ (Barocksaal, Altes Rathaus/ Dezember 2014), das „Gala Konzert mit Youth International Symphonics“ (Ehrbarsaal/ April 2015), das Konzert „Mozart Auf der Reise Nach Prag“ bei den Wiener Festwochen (Borromäus Saal/ Juni 2016) und das Konzert „Musikalische Traüme von Wien nach New York, Athen nach Paris“ bein Europa Tage Festspielen in Wien (Oktober).
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DIE DIENSTAG-PRESSE (6. DEZEMBER 2016)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die DIENSTAG-PRESSE- 6. Dezember 2016

Berlin/ Staatsoper
Manon Lescaut als seichte Hollywood-Filmoperette
http://www.musik-heute.de/14456/manon-lescaut
Manon in Hollywood
Die Moskauer Primadonna Anna Nechaeva debütiert an der Staatsoper. Ein Treffen vor der Premiere
Berliner Morgenpost

Wien/ Staatsoper
Viel Historie mit wenig Humor
Die Wiener Staatsoper hat Giuseppe Verdis „Falstaff“ in einer Neuproduktion präsentiert. Die Premiere wurde von Teilen des Publikums eifrig beklatscht, der Schlussapplaus knackte sogar die 15-Minuten-Marke.
http://www.operinwien.at/werkverz/verdi/afalstaf4.htm
„Falstaff“: Des Unersättlichen Zähmung
Premiere von Giuseppe Verdis Oper: Mit konventionellen Späßchen wandert Regisseur David McVicar in alte Zeiten. Applaus auch für ein recht gutes Sängerensemble und Dirigent Zubin Mehta – derstandard.at/2000048829942/Falstaff-Des-Unersaettlichen-Zaehmung
http://derstandard.at/2000048829942/Falstaff-Des-Unersaettlichen-Zaehmung
Vielfraß im Zuckerguss
Neuer „Falstaff“ an der Wiener Staatsoper: Zubin Mehta dirigiert schwungvoll und präzise, die Besetzung glänzt aber nur teilweise in einer weitgehend altbackenen Inszenierung von David McVicar.
Wiener Zeitung
Shakespeares Figuren feiern fröhliche Urständ
Die Presse

Stuttgart
Bravo“- und „Buh“-Rufe für Stuttgarter „Orpheus in der Unterwelt“
http://www.musik-heute.de/14453/bravo-und-buh-rufe-fuer-stuttgarter-orpheus-in-der-unterwelt/
Willenlos im Wolkenkuckucksheim
Gut gesungen, statisch musiziert, betulich bebildert: Der Schauspielintendant Armin Petras hat am Stuttgarter Opernhaus Jacques Offenbachs Operette „Orpheus in der Unterwelt“ inszeniert.
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.orpheus-in-der-unterwelt
Harmloser Operettenabend ohne Schwung und Witz
Ihre Liebe ist gescheitert. Orpheus und Eurydike betrügen sich gegenseitig. Lüge, Schein und Doppelmoral – Jacques Offenbach hielt mit seiner Operette über die griechische Sage der Gesellschaft seiner Zeit den Spiegel vor. Nun inszenierte Armin Petras das Werk in Stuttgart. Das Ergebnis: ein langweiliger Operettenabend
BR-Klassik
Im Höllengalopp bergab
Neue Zürcher Zeitung

Essen
Ein Lohengrin mit großer Leidenschaft
Ruhrnachrichten

José Carreras zum 70. Geburtstag: Ein Leben für die Bühne
Als einer der „drei Tenöre“ wurde er weltberühmt: José Carreras. Bis heute zieht es ihn immer wieder auf die Bühne. Als unermüdlich und kämpferisch hat er sich auch im Laufe seines Leben erwiesen. Auch seinem persönlichen Schicksal hat er die Stirn geboten. Heute feiert José Carreras seinen 70. Geburtstag.
https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/jose-carreras-70-geburtstag

Berlin/ Radialsystem
Große Koalition, eine außerparlamentarische Oper“ im Berliner Radialsystem V
https://www.nmz.de/

Wien/ Konzerthaus
Ein klägliches Lied: Ernst Krenek und Gustav Mahler im Wiener Konzerthaus
bachtrack

Berlin/Staatsoper
Flimm’s Hollywood Manon Lescaut is fleet-footed but effective in Berlin
bachtrack

London
Il Trovatore review at Royal Opera House, London – “visually attractive’
https://www.thestage.co.uk/reviews/2016/il-trovatore-review-at-royal

Il Trovatore review – dispiriting Verdi revival lacks focus
The Guardian

Il trovatore, Royal Opera House, London — review
https://www.ft.com/content/880354f4-4292-11e6-b22f-79eb4891c97d

Comic strip Trovatore a damp squib at the Royal Opera
bachtrack

El Niño, LSO, Adams, Barbican
Light and darkness perfectly balanced in a great oratorio music-drama
http://www.theartsdesk.com/classical-music-opera/el-ni%C3%B1o

New York
Weitere “L’Amour de Loin”-Review
L’Amour de Loin, Metropolitan Opera, New York —“Precious’
Kaija Saariaho’s opera is loved by many, though some find it repetitive and simplistic
https://www.ft.com/content/665c6422-b87a-11e6-961e-a1acd97f622d

Chicago
Contempo takes a walk on the wild side with 20th-century theatrical works
http://chicagoclassicalreview.com/2016/12/contempo-takes-a-walk-on

San Francisco
Berlin Philharmonic Delivers Landmark Concerts at Davies Hall
https://www.sfcv.org/reviews/san-francisco-symphony/berlin-philharmonic

Los Angeles
Modern Opera Thrives in L.A.
“Akhnaten,” Philip Glass’s saga of ancient Egypt, and “The Source,” Ted Hearne’s meditation on WikiLeaks, demonstrate a commitment to contemporary work.
http://www.newyorker.com/magazine/2016/12/12/modern-opera-thrives-in-la

Sprechtheater

Wien/ Theater in der Josefstadt
Schottenberg muss „Harold und Maude“-Regie zurücklegen
Michael Schottenberg kann „Harold und Maude“ an den Kammerspielen des Theaters in der Josefstadt nicht inszenieren. Ein akuter Bandscheibenvorfall zwinge den Regisseur und ehemaligen Volkstheaterdirektor zu einer Pause, teilte man am Montag mit. Für ihn springt nun Fabian Alder ein. Die Premiere ist weiterhin für den 26. Jänner 2017 geplant.
Salzburger Nachrichten

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Unter’m Strich

Österreich
Ministerium genehmigt Einstellung der Causa Drozda
Oberstaatsanwaltschaft und Weisungsrat teilen Rechtsansicht der WKStA – Vorwürfe nicht substanziiert – derstandard.at/2000048826769/Ministerium-genehmigt-Einstellung-der-Causa-Drozda
Der Standard

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INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 6. DEZEMBER 2016)

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 6. DEZEMBER 2016)

NEU IN UNSEREN KRITIKEN:

BERLIN/ Staatsoper: MANON LESCAUT. Premiere der „aufgewärmten“ Jürgen Flimm-Inszenierung (2014 am Mikhailovsky Theater St. Petersburg) am 4.12.2016

Anna Nechaeva als Manon Lescaut, Foto Matthias Baus
Anna Nachaeva als Manon Lescaut. Copyright: Mathias Baus

Zum Premierenbericht von Ursula Wiegand
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ESSEN: LOHENGRIN. Premiere der Inszenierung von Tatjana Gürbaca am 4.12. 2016

Tragisches Ende der Hochzeitsnacht: Elsa (Jessica Muirhead), Lohengrin (Daniel Johansson) und Schwan (Aron Gergely).
Tragisches Ende der Hochzeitsnacht: Elsa (Jessica Muirhead), Lohengrin (Daniel Johansson) und Schwan (Aron Gergely). Foto: Forster

Zum Premierenbericht von Christoph Zimmermann

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DORTMUND: DIE ZAUBERFLÖTE. Von Märchen und Zauberwesen. Neuinszenierung, Vorstellung am 4.12.2016

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Foto:  Björn Hickmann stage picture

Zum Bericht von Sigi Brockmann

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AMSTERDAM: GÜNTHER GROISSBÖCK HAT HEUTE PREMIERE ALS GURNEMANZ (PARSIFAL)

Ähnliches Foto
Copyright: Dutch National Opera

Musikalische Leitung: Marc Albrecht
Inszenierung: Pierre Audi

Amfortas: Ryan McKinny
Titurel: Bjarni Thor Kristinsson
Gurnemanz: Günther Groissböck
Parsifal: Christopher Ventris
Klingsor: Bastiaan Everink
Kundry: Petra Lang

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Wiener Staatsoper in der Walfischgasse im Dezember

Bildergebnis für agrana studiobühne
Agrana-Studiobühne Walfischgasse

Auch im Dezember 2016 wird in der AGRANA STUDIOBÜHNE | WALFISCHGASSE (Walfischgasse 4, 1010 Wien) ein umfangreiches Programm geboten, das den Spielplan des Hauses am Ring ergänzt:

Den Auftakt bildet ein Weihnachtskonzert am Samstag, 10. Dezember 2016
(15.00 Uhr, ausverkauft): Wie bereits im letzten Jahr gestalten auch heuer Ensemblemitglieder der Wiener Staatsoper, Kinder der Opernschule und Musiker des Bühnenorchesters einen vorweihnachtlichen Abend mit stimmungsvollen Ländern aus unterschiedlichen Ländern; es moderiert Hans Peter Kammerer.

Ebenfalls am Samstag, 10. Dezember 2016 (18.00 Uhr) steht der Auftakt zur Reihe Die neue Tänzergeneration auf dem Programm. Bei diesem ersten Termin wird Balletthistorikerin Dr. Gabriele Schacherl mit dem Ersten Solotänzer Davide Dato über seine Karriere, seine Visionen und die Besonderheiten des Tänzerberufes sprechen.
Restkarten à EUR 10,- sind an den Bundestheaterkassen sowie online erhältlich.

Am Montag, 12. Dezember 2016 (17.30 Uhr) findet ein Publikumsgespräch mit Staatsoperndirektor Dominique Meyer und dem Kaufmännischen Geschäftsführer Thomas Platzer statt.
Kostenlose Zählkarten werden an den Bundestheaterkassen ausgegeben – Restkarten verfügbar.

Die Ballettakademie der Wiener Staatsoper präsentiert von 17. bis 21. Dezember 2016 (täglich 10.30 und 15.30 Uhr) ihre Tanzdemonstrationen, in deren Rahmen die Studierenden der Oberstufe am Vormittag, die Klassen der Unterstufe am Nachmittag in verschiedenen Fächern des Unterrichtsprogramms ihr Können zeigen.
Restkarten à EUR 13,- bzw. EUR 7,- (Kinder) sind an den Bundestheaterkassen sowie online erhältlich.

Anlässlich der Premiere von Falstaff sowie der Dezember-Vorstellungsserie von Macbeth spricht zum Ausklang des Shakespeare-Jahres Ass.-Prof. Dr. Isolde Schmid-Reiter am Mittwoch, 14. Dezember 2016 (17.30 Uhr) über Shakespeare auf der Opernbühne.
Restkarten à EUR 10,- sind an den Bundestheaterkassen sowie online erhältlich.

Am Montag, 19. Dezember 2016 (18.30 Uhr) erläutert schließlich der bekannte ehemalige Sängeragent und renommierte Stimmkenner Erich Seitter im Rahmen eines Vortrags alle Stimmfächer der Oper und gibt somit einen genauen Einblick in Musiktheater-Besetzungen.

Restkarten à EUR 10,- sind an den Bundestheaterkassen sowie online erhältlich.
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Am kommenden Freitag, den 9. Dezember 2016, feiert Die Zirkusprinzessin Premiere an der Volksoper Wien.

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Astrid Kessler (Fürstin Fedora), Carsten Süss (Mister X). Copyright: Barbara Palffy/ Wiener Volksoper

Ein Zirkus in St. Petersburg, ein Prinzen-Palais und ein Wiener Hotel sind die Schauplätze von Emmerich Kálmáns Operette, wo nichts ist, wie es zu sein scheint. So ist Mister X eigentlich gar kein Zirkusartist, Toni kein Adliger, Miss Mable keine Engländerin, Prinz Sergius kein fürsorglicher Berater und Carla keine böse Schwiegermutter.

Die Uraufführung am 28. Februar 1926 muss ein rauschendes Fest gewesen sein, samt Revue-Mäderln im (spärlichen) Trikot, prachtvollen Kostümen und einer opulenten Ausstattung. Dazu kamen Kálmáns unwiderstehliche Melodien: vom Shimmy-Blues „Wenn du mich sitzen lässt“ über das romantische Walzerduett „Süßeste von allen Frauen“, den russischen Brauttanz im Finale des zweiten Akts bis zum Wienerlied „Nimmt man Abschied von dieser Stadt“ bis zur Auftrittsarie des Mister X, „Wieder hinaus ins strahlende Licht“.

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Kurt Schreibmayer (Prinz Sergius Wladimir), Wiener Staatsballett, Chor, Komparserie. Copyright: Barbara Palffy (Wiener Volksoper)

Die musikalische Umsetzung der Neuinszenierung an der Volksoper liegt in den bewährten Händen von Alfred Eschwé. Thomas Enzinger, frischgebackener Intendant des Lehár-Festivals Bad Ischl, der hier mit „Wiener Blut“ und „Gräfin Mariza“ bereits zwei opulente Operetteninszenierungen vorgelegt hat, inszeniert das virtuose Werk. In den Hauptrollen spielen Carsten Süss den Zirkusartisten Mister X und Astrid Kessler dessen angebetete Fürstin Fedora.  Den intriganten Prinzen Sergius gibt Kurt Schreibmayer, in der Rolle von Toni Schlumberger liebt Hausdebütant Otto Jaus Hundedresseurin Mabel Gibson (Juliette Khalil) und als Pelikan ist Robert Meyer zu erleben.

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Heiteres aus der Welt der Jägersleut‘. Eine humoristische und musikalische Buchpräsentation in Wien (Benedikt Kobel)

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Aus dem Kleinbus mit dem amtlichen Kennzeichen SL und der Aufschrift „SPORTJUGEND“ entstiegen mitten in Wien, nicht der Segelnachwuchs vom UYC-Wolfgangsee, sondern sechs stattliche Herren zwischen 22 und 87 Jahren aus St.Gilgen. Gekommen waren sie, um bei der Buchpräsentation des vierten Karikaturenbuches ihres Freundes Benedikt Kobel, (Solist an der Wiener Staatsoper – wohnhaft in St.Gilgen und Wien), die Referenz zu erweisen. Dass diesmal nicht die Wiener Philharmoniker den Ton angaben, hat mit dem Inhalt und Titel des neuen Buches zu tun: JAGDGLÜCK –erschienen im Amalthea Verlag.

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Josef Haas, Elisabeth u. Benedikt Kobel, Mag. Manfred Gebhard, Fritz Rieff, Cornelia, Toni Eigenstuhler, Rudolf Hausjell, Max Wintermayr alle aus St.Gilgen

Nein, der Opernsänger hat weder seinen Job an den Nagel gehängt, noch schießt er in seiner Freizeit Tiere. Er  begab sich nur mit der Zeichenfeder auf die Pirsch, um auf liebevoll – boshafte Weise so manche waidmännische Schrulle und Eigenheit zu entlarven. Und weil er selbst eben kein Waidmann ist, kamen ihm  Jäger und Musikanten aus dem Salzkammergut – symbolisch zu Hilfe. „Bewaffnet“  waren sie allerdings nur mit einer BassTuba einer Gitarre (Rudolf Hausjell) und Steirischen Knöpferl Harmonika (Max Wintermayr) als sie in der Wiener Innenstadt-Buchhandlung FRICK am Graben, aufspielten. Die Überraschung und Freude der zahlreich erschienenen Fans des vielseitigen Künstlers war groß und der lustig beschwingte Abend wollte gar nicht enden! Bis dann doch die Jager und Musikanten ihren Hut, reich bestückt mit Gamsbart, Auerhahnfeder und anderen Trophäen, nahmen. Das ist so nicht ganz korrekt – denn sie hatten ihn ja gar nicht abgenommen – wie es dahoam so der Brauch: „Der Jägerhut wird bei uns nämlich nicht einmal beim Essen, sondern nur in der Kirche abgelegt!“  Und das ist kein Jägerlatein.

Steffi-Maria Schlinke

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Die berühmtesten Schwäne der Welt . Mariinsky Ballett kommt seit 1999 – Ballett-Klassiker und Gala über Weihnachten

Viele Ballettliebhaber blicken immer zu Weihnachten mit besonderer Sehnsucht nach Baden-Baden. Deutschlandweit ist nur hier das berühmte Mariinsky Ballett aus St. Petersburg vor, während und nach den Feiertagen in seiner ganzen Pracht zu erleben. 2016 kommt die fast 200-köpfige Compagnie mit vielen Original-Dekorationen bereits zum sechzehnten Mal nach Baden-Baden. Erstmals hatte das ehemalige Kirov-Ballett 1999 an der Oos getanzt.

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Copyright: Mariinsky-Theater

Vom 21. bis 27. Dezember 2016 liegt die Winterresidenz des legendären russischen Balletts im Schwarzwald. Mariinsky-Chef Valery Gergiev eröffnet das Traditionsgastspiel mit dem eigenen Dirigat eines Abends, der dem stilbildenden Choreographen Mikhail Fokine (1880 bis 1942) gewidmet ist. Er schuf zu Beginn des 20. Jahrhunderts unter anderem die Original-Ballette „Der Feuervogel“ und „Scheherazade“.
Klassiker des russischen Handlungsballetts werden hier noch live vom großen Mariinsky-Orchester begleitet. In der abschließenden Gala am 27.12.2016 können ganz aktuelle künstlerische Ansprüche des Weltklasse-Ensembles, das seit seiner Glanzzeit zum Ende des 19. Jahrhunderts nichts an Faszination eingebüßt hat, nachvollzogen werden. Schließlich ist das Mariinsky Ballett kein Tanz-Museum. Im Gegenteil: vielleicht sind gerade in unserer technisierten und schnelllebigen Zeit die schwebenden Prinzessinnen, Elfen und Fantasiewesen eine besondere Attraktion, da sie uns auf ihre Weise entschleunigen und Abend für Abend verzaubern.

Zurück zu den Wurzeln heißt es jedenfalls, wenn das Mariinsky Ballett 2016 „Giselle“ (22./26.12.2016) mit nach Baden-Baden bringt. Der Blick zurück reicht hier sogar bis kurz vor die Glanzzeit des Mariinsky Balletts, denn das Ballett „Giselle“ feierte bereits 1841 in Paris seine Uraufführung und kam erst danach nach Russland, wo es ein eigenes Gesicht erhielt.
 
Nicht fehlen dürfen natürlich zwei fast schon obligatorische Ausflüge an den „Schwanensee“. Die weltberühmten Schwänchen und Schwäne heben am 23. und 25. Dezember 2016 auf der Festspielhaus-Bühne ab.

Den Abschluss des Gastspiels bildet schon seit Jahren eine Ballettgala. Yuri Fateevs Compagnie zeigt diesmal am 27. Dezember 2016 ab 19 Uhr Ballette wie „Margarita und Arman“, das auf die „Kamliendame“ zurück geht und eine neu choreographierte „Carmen“-Suite. Jedes Jahr ist in dieser Gala auch das Siegerstück des St. Petersburger Choreografen-Wettbewerbs zu sehen.

Für alle Vorstellungen gibt es noch Eintrittskarten.
 
Weitere Informationen und Eintrittskarten www.festspielhaus.de / Tel. 07221 / 30 13 101

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Deutsche Oper am Rhein sucht junge „Opernmacher“
Kennlern-Tag für alle ab 12 Jahren am Samstag, 10. Dezember, von 11 bis 15 Uhr

Beim nächsten Mitmachprojekt der Jungen Oper am Rhein schreiben Jugendliche und junge Erwachsene unter professioneller Anleitung selbst eine Oper, die von Künstlern der Deutschen Oper am Rhein uraufgeführt wird. Innerhalb eines Jahres entwickeln die „Opernmacher“ eigene Kompositionen und Texte, das Bühnenbild und die Kostüme. Mit dem Kennlern-Tag startet das „Opernmacher“-Projekt am 10. Dezember im Opernhaus Düsseldorf. Die Teilnahme ist kostenlos.

Kurz danach beginnt die konkrete Arbeit: Die Operntexter treffen sich ab 20. Dezember dienstags von 16.30 bis 19.00 Uhr in der Librettowerkstatt im Opernhaus Düsseldorf, wo sie mit Hilfe von Sascha Pranschke, Autor und Dozent für kreatives Schreiben, Kurzgeschichten für ihre Oper entwerfen. Vertont werden diese ab 30. Januar in der Kompositionswerkstatt: Montags von 16.30 bis 19.00 Uhr kreieren die Teilnehmer unter Leitung von Komponist David Graham hier die Musik ihres Stücks. Werkstätten für Bühnenbild, Kostüme und Tanz kommen im Laufe des nächsten Jahres hinzu.

Beim Kennlern-Tag am Samstag, 10. Dezember, im Opernhaus Düsseldorf führt das Team um Anna-Mareike Vohn, Leiterin der Education-Abteilung der Deutschen Oper am Rhein, die Teilnehmer von 11 bis 15 Uhr in das Projekt ein. Interessenten ab 12 Jahren können sich unter Tel. 0211.89 25 457 oder per E-Mail an schule@operamrhein.de über das Mitmach-Projekt informieren und anmelden.  
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STAATSTHEATER KASSEL: Luisa Miller
Melodramma tragico von Giuseppe Verdi, Text: Salvatore Cammarano, nach „Kabale und Liebe“ von Friedrich Schiller

Musikalische Leitung: Anja Bihlmaier, Inszenierung: Dominique Mentha, Bühne: Roland Olbeter, Video: Esterina Zarillo, Kostüme: Ursina Zürcher

Mit Nicole Chevalier (Luisa Miller), Hee Saup Yoon (Il Conte di Walter), Bassem Alkhouri / Rafael Rojas (Rodolfo), Sebastian Noack (Miller), Ulrike Schneider (Federica di Ostheim), Mischa Schelomianski (Wurm),  Marta Herman (Laura) , Hyun Seung You (Ein Bauer), Staatsorchester Kassel, Opernchor und Statisterie des Staatstheaters Kassel     

Kostprobe: Dienstag, 13. Dezember, 19 Uhr, Opernhaus (18.45 Uhr Einführung)
Premiere: Samstag, 17. Dezember, 19.30 Uhr, Opernhaus
Nächste Vorstellungen: 21.12., 25.12., 4.1., 7.1.

Verdis Begeisterung für Schiller ist legendär, und über „Kabale und Liebe“ schrieb er: „Es ist ein großartiges Drama, voller Leidenschaft und theatralisch sehr effektvoll“. Zensurbedingt und mit Blick aufs Publikum mussten Verdi und sein Librettist Salvatore Cammarano für ihre Oper einiges abwandeln, sodass bei „Luisa Miller“ der Standes- und Liebeskonflikt in den Fokus rückt. Luisa, Tochter eines ehemaligen Soldaten, und Rodolfo, Sohn des Grafen, haben keine Chance gegen die Intrigen des machthungrigen Grafen und des eifersüchtigen Schlossvogts. Erst sterbend, als es zu spät für sie ist, erkennen die Liebenden das ganze Ausmaß an Perfidie, das sie beide in den Tod getrieben hat.

Wie Verdi diese Tragödie musikalisch auflädt und wie er mit seinen Mitteln die Figuren zeichnet, das weist weit voraus auf seine späten Opern. Und die geradezu transzendierende Musiksprache, die Verdi für das Sterben der beiden Liebenden gefunden hat, ist sogar in seinem Werk einmalig.

Am Samstag, 17. Dezember, hat „Luisa Miller“ am Staatstheater Kassel Premiere. Für die Titelpartie der Luisa kehrt die im November mit dem Theaterpreis „Der Faust“ ausgezeichnete Sopranistin Nicole Chevalier nach Kassel zurück, wo sie von 2007 bis 2009 fest engagiert war. Die international renommierte Sängerin gibt damit hier ihr Rollendebüt.
Anja Bihlmaier, seit 2015/16 Erste Kapellmeisterin und Stellvertreterin des GMD am Staatstheater Kassel, hat die musikalische Leitung. Für die Bühnenumsetzung zeichnen neben Regisseur Dominique Mentha die Videokünstlerin Esterina Zerillo sowie Roland Olbeter, ein Mitglied der katalanischen Künstlertruppe La Fura dels Baus, verantwortlich.

Erste Einblicke ermöglicht am Dienstag, 13. Dezember, um 19 Uhr für 6,50 Euro die „Kostprobe“, eine öffentliche Bühnen-Orchesterprobe. Karten für die „Kostprobe“ und für die Premiere sind erhältlich an der Theaterkasse, Tel. (0561) 1094-222, und online unter www.staatstheater-kassel.de.

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GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK – 5. – 11. DEZEMBER 2016-12-03

(Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern bezieht sich ausschließlich auf die untenstehenden Sender).

6.12.: Cavalleria Rusticana / Sancta Susanna (aus Paris):  France Musique, 19.30. Uhr

7.12.: Madama Butterfly (aus Mailand): Bayern 4 u. RAI 3, 17.55 Uhr

8.12.: Les indes galantes (Aus München-Aufz. v. 24.7.) BBC 3, 14 Uhr

10.12..: Falstaff (aus Wien-Aufz. v. 4.12.) ORF-Ö1, 19.30 Uhr

             L’amour de loin (aus New York/Met) WDR 3 u. BBC 3, 19 Uhr            

11.12..: Il medico dei pazzi (aus Venedig-Aufz. v. 15.10.)  RAI 3, 20.30 Uhr

Im Wiener Kabelnetz sind die Sender ORF-Ö1 (88,1), Bayern 4 (96,4), HR 2 (94,5),

WDR 3 (104,5) und SWR 2 (108.0) zu empfangen.

 

EMPFANGSMÖGLICHGKEIT ÜBER DAS INTERNET

ORF – Ö 1

http://oe1.orf.at/

Bayern 4

https://www.br-klassik.de/index.html

HR 2

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/

WDR 3

http://www1.wdr.de/radio/wdr3/index.html

SWR 2

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/otnbb1/index.html

RAI 3

http://www.radio3.rai.it/dl/radio3/programmi/PublishingBlock-61ab4215-547b-4563-8b1f-8932531e5469.html

BBC 3

http://www.bbc.co.uk/radio3/programmes/genres/music/classical/opera/all

France Musique

https://www.francemusique.fr/opera

 

Das sind jene Sender, die regelmäßig Opernübertragungen senden. Sollten unseren Lesern noch andere derartige Sender bekannt sein, dann bitten wir um Bekanntgabe inkl. Internetadresse.
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