Der Neue Merker

DIE MITTWOCH-PRESSE (24. AUGUST 2016)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die MITTWOCH-PRESSE- 24. August 2016

Rom
In Roms Opernhaus beginnt das Zittern
Neue Bürgermeisterin setzt auf Alternativkultur
DeutschlandradioKultur

Berlin
Netrebko und Kaufmann kommen zum ECHO Klassik
Zur Verleihung des ECHO Klassik erwarten die Veranstalter zahlreiche internationale Stars im Konzerthaus Berlin. Die russische Sopranistin Anna Netrebko werde den Preis als „Sängerin des Jahres“ in Empfang nehmen und der Münchner Tenor Jonas Kaufmann für den „Bestseller des Jahres“, teile das Zweite Deutsche Fernsehen am Dienstag mit. Der Sender produziert die Preisverleihungs-Gala.
Musik heute

Salzburg
Salzburger Festspiele: Brüder im Geiste Schuberts
Mauro Peter und Helmut Deutsch im Liederabend des jungen Schweizers.
Salzburger Nachrichten

Salzburg
Aus dem Rahmen
Dass ein in Salzburg gern gesehener Dirigent sein von ihm neu übernommenes Orchester präsentieren möchte, ist verständlich. Die Programmwahl von Riccardo Chailly zum Debüt – auch mit einigen Raritäten – war indes dazu angetan, auf Unverständnis zu stoßen.
http://www.drehpunktkultur.at/index.php/festspiele/10044-aus-dem-rahmen
Arkadische Kulissenmalereien aus Mailand
Die Filarmonica della Scala und Riccardo Chailly bei den Salzburger Festspielen
Der Standard
Salzburger Festspiele: Orchester aus Italien mit Pariser Inspiration
Tiroler Tageszeitung

Salzburg
Die mutlos verwaltete Festspiel-Kunst
Der Salzburger Sommer zwischen pompöser Ästhetik und verlässlichen Klassikern.
Oberösterreichische Nachrichten

Stümpernde spanische Witwe wird Opern-Heldin
„Rentnerin ruiniert wertvolles Wandgemälde“, so lautete 2012 eine der Schlagzeilen über eine 81-jährige Spanierin. Sie restaurierte auf eigene Faust ein über 100 Jahre altes Jesus-Fresko in der Kirche ihres Heimatdorfes. Seitdem zeigt das Bild Jesus als affenähnliches Wesen mit Knopfaugen und einem Klecks am Mund. Das verschandelte Fresko wurde zur Touristenattraktion und die alte Dame nun zu einem Opern-Star: Zwei Amerikaner haben ein Stück über sie geschrieben und Auszüge daraus am Samstag zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert.
BR-Klassik

Vor 250 Jahren endete Mozarts Europareise in Donaueschingen
Was für ein glanzvolles Ereignis für Donaueschingen und seinen kunst- und musiksinnigen Fürsten Joseph Wenzel, den jungen zehnjährigen Mozart zusammen mit seiner Familie, seinen Eltern Leopold und Anna Maria sowie seiner Schwester Nannerl, für zwölf Tage im Oktober 1766, also vor 250 Jahren, in der Fürstenberger Residenz zu Gast zu haben
Badische Zeitung

Geiger Arzberger ab Ende August in München
Der Leipziger Geiger Stefan Arzberger wird ab Ende August ein Engagement in München antreten. Näheres wolle er dazu noch nicht mitteilen, sagte Arzberger am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Zunächst wolle er sich jedoch bei der amerikanischen Botschaft in Berlin darum bemühen, wieder ein Visum für die USA zu bekommen. Er ist dort mit einer zehnjährigen Einreisesperre belegt.
Musik heute

Eisenstadt/ Bgld.
Kronos Quartet: Ein Mosaik musikalischer Möglichkeiten
Nach zehnjähriger Österreich-Absenz gastiert das legendäre Kronos Quartet am Donnerstag im Schloss Esterházy Eisenstadt. Im Mittelpunkt steht das Projekt „Fifty for the Future“, das fünfzig neue Streichquartett-Kompositionen hervorbringen wird. Ein Gespräch mit dem Gründer des Ensembles, David Harrington.
Der Standard

Nachruf
Remembering Italian Soprano Daniela Dessì
http://www.wqxr.org/#!/story/remembering-italian-soprano-daniela-dessi/

Luzern
Haitink at the Lucerne Festival
http://www.operatoday.com/content/2016/08/haitink_at_the_.php

Edinburgh
Edinburgh 2016: Scottish Ballet’s
Emergence is an electrifying and uncanny swarm of ideas – review
The Telegraph

Santa Fe
Weitere Reviews zu „Capriccio“ und „Don Giovanni“
Santa Fe Opera’s Capriccio A Heart-felt Ode To Word And Music
http://www.musicaltoronto.org/2016/08/22/scrutiny-santa-fe-opera-capriccio/

Don Giovanni as Opera Buffa with an Edge
http://www.concertonet.com/scripts/review.php?ID_review=11736

Seattle
Chat With Giacomo Sagripanti In Seattle
The talented and engaging Giacomo Sagripanti was in Seattle, Washington to conduct the Seattle Opera production of Count Ory.
Huffington Post

San Francisco
Triumphant Finale for Merola 2016
http://www.sfcv.org/reviews/merola-opera-program/triumphant

Sidney
Opera Australia and Australian Ballet lash government over Opera House renovations
http://www.smh.com.au/entertainment/stage/opera-australia

Auckland
Strong cast opens Handel’s Oreste in Auckland
bachtrack

Sprechtheater

Bad Hersfeld will Vertrag mit Dieter Wedel verlängern
Frankfurter Allgemeine

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Unter’m Strich

Der türkische Kleinkrieg mit Österreich wird langsam lächerlich
Öcalan-Fahnen haben in Wien nichts verloren. Aber dass Ankara wegen einer kurdischen Mini-Demo die Beziehungen zu Österreich infrage stellt, ist absurd.
Die Presse
   

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INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 24. AUGUST 2016)

INFOS DES TAGES (MITTWOCH 24. AUGUST 2016)

EINDRÜCKE AUS ITALIEN:

Virginia Raggi während einer Pressekonferenz in Rom. (picture-alliance/ dpa / Alessandro Di Meo)

Alle Römer haben ein Anrecht auf Kultur.“, betont Bürgermeisterin Virginia Raggi. (picture-alliance/ dpa / Alessandro Di Meo)
 
Mehr alternative Kultur für mehr Bürger und dafür weniger Hochkultur nur für Wenige, das hat sich Roms neue Bürgermeisterin Virginia Raggi vorgenommen. Statt Geld ins Opernhaus zu schießen, möchte sie lieber Sportstätten am Stadtrand restaurieren.

VERONA: DIE ARENA BEI REGEN – trostlos!

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Sehen Sie die Schirme? Die Arena am vergangenen Sonntag vor der vorgesehen „Carmen“. Foto: Lena Koromila

Natürlich wird bei Regen in Verona NICHT gespielt, das Orchester spielt vor der Bühne voll im Freien ohne Dach. Schon beim geringsten Tröpferl packen die Musikanten ihre wertvollen Instrumente ein.
Es spielen alle gerne in Freilufttheatern bei Regen weiter, wo das Orchester wettergeschützt unter Dach spielt, wie in St.Margarethen, Gars oder etwa in Bregenz. Das Publikum darf ja nass werden!
Peter Skorepa

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„Schnittstellen“: Paolo Rossi und Maria Callas auf einem Plakat: Ankündigung der derzeit laufenden Callas-Ausstellung in Verona.

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Foto: Lena Koromila

 Chiusi ist nicht nur ein Bahnhof

Den meisten Österreichern ist Chiusi nur als Bahnstation (mit vollem Namen: Chiusi-Chianciano) bekannt, als praktisches Einfallstor in die Toscana. Aufhalten tut man sich hier eher nicht.

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Macadamia nut brittle des angesagten Duos ricci/ forte

Dort gibt es auch das Festival Orrizonti mit breit gefächertem Programm. Diejähriges Motto: #Follia 2016):  Zum Beispiel die Traviata auf dem Domplatz) bis hin zu Hardcore-Avantgarde (wie Macadamia nut brittle des angesagten Duos ricci/forte)

Zum Bericht von Robert Quitta

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Neu in unseren Kritiken: VARNA/ Sommeroper

VARNA: „NORMA“ mit Daria Masiero (22.8.2016)


Daria Masiera. Foto: Agentur

Zum Bericht von Elena Habermann
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Das Schubertiade-Quartier in Hohenems

Während der zweiten diesjährigen Konzertreihe der Schubertiade in Schwarzenberg sind die Museen des Schubertiade-Quartiers in Hohenems vom 24. bis 30. August von 10.30 bis 17.00 Uhr geöffnet:

Franz-Schubert-Museum Marktstraße 1
Schubertiade-Museum Marktstraße 15
Legge-Museum Marktstraße 5
Elisabeth-Schwarzkopf-Museum Schweizer Straße 1
Nibelungen-Museum Marktstraße 6
Schuhmacher-Museum Marktstraße 15

info@schubertiade.at
  |  W: www.schubertiade.at

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Festival vielsaitig »Zwischenräume« . 24.08. – 03.09.2016 in der Lauten- und Geigenbaustadt Füssen

Treffpunkt Geigenbau
Ausstellung und Gedankenaustausch
Samstag, 27. und Sonntag, 28.08.2016, jeweils 11.00 bis 17.00 Uhr
Museum der Stadt Füssen

Der Treffpunkt Geigenbau geht 2016 in die nächste Runde! Ursprünglich von den Geigenbauern als Anlaufstelle für Musiker und Interessierte beim Festival vielsaitig Füssen geplant, hat sich die Idee nun etabliert und ist mehr als „nur“ ein Treffpunkt geworden. Der Treffpunkt Geigenbau zieht ins Zentrum des Festival-Geschehens um und findet seinen Platz wieder im Museum der Stadt Füssen.
Während der Festivalzeit vom 24.08. – 03.09.2016 werden die Instrumente der teilnehmenden Geigenbauer aus der Region im Foyer des Kaisersaals ausgestellt und sind damit einer breiten Öffentlichkeit präsent.
Am Wochenende vom 27.08.2016 – 28.08.2016 können die Instrumente im Colloquium ausgiebig ausprobiert werden. Die Geigenbauer sind dort abwechselnd anwesend, um sich mit Kollegen, Musikern und allen interessierten Besuchern in entspannter Atmosphäre bei einer Tasse Kaffee auszutauschen. Ergänzt wird der Treffpunkt Geigenbau durch Fachvorträge von der Instrumentenbauerin und Musikwissenschaftlerin Simone Zopf und dem Geigenbauer Gabriel Reinhold. – Der Eintritt ist frei

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Geigenbauer Gabriel Reinhold

Samstag, 27.08.2016, 17.00 Uhr
Colloquium, Barockkloster St. Mang
Die Konstruktion der Cremoneser Violinen und die römische Oncia:
ein neuer Lösungsansatz für ein altes Problem
Vortrag von Simone Zopf

Seit über 200 Jahren werden Vermutungen über die Hintergründe der Konstruktion der Violine, im Besonderen der Geigen aus Cremona angestellt. Die möglichen Lösungen reichten von groben Vereinfachen bis zu hochkomplexen Konstruktionen, die über fünfzig Zwischenschritte benötigen. In einem Projekt an der HTBLA Hallstatt wurde die Frage, wie denn nun die Geige konstruiert wurde, jahrelang verfolgt und ein schlüssiger Ansatz entwickelt, den die Instrumentenbauerin und Musikwissenschaftlerin Simone Zopf erläutert.
Die Grundlage dabei ist die Anwendung eines Maßes, welches schon 1980 von F. Najmon vorgeschlagen wurde (18.66 mm) und die Wiederentdeckung eines besonderen Konstruktionsprinzips: Alle für den Umriss der Violine benötigten Maße können durch die Anwendung eines konzentrischen Kreissystems in einfachen Zahlen gewonnen werden. Bei weiteren Recherchen konnte gezeigt werden, dass dieses Maß mit der römischen  Oncia architettonico, einer Maßeinheit für Architekten und Techniker, übereinstimmt.

Sonntag, 28.08.2016, 11.00 Uhr
Colloquium, Barockkloster St. Mang
Kleine Veränderungen mit großer Wirkung – Klangeinstellungen an Streichinstrumenten
Vortrag von Gabriel Reinhold

Manchmal ist es nur ein kleiner Schlag an den Stimmstock, der darüber entscheidet, ob ein Instrument gefällt oder nicht – in diesem Vortrag setzt sich der Geigenbauer Gabriel Reinhold mit der Feinjustierung von Streichinstrumenten auseinander.
Anhand von Klangbeispielen werden kleine Veränderungen an Stimmstock, Steg etc. demonstriert und erläutert. Ein aufschlussreicher Einblick in die Arbeit des Geigenbauers für Spieler und Interessierte.

Veranstalter
Die Füssener Geigenbauer in Zusammenarbeit
mit dem Kulturamt der Stadt Füssen

 

Weitere Informationen: www.festival-vielsaitig.fuessen.de
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SCHWEINFURT: „FUCK YOU WAGNER – ein Projekt von Christoph Hagel

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Nach „Flying Bach“, „Breakin`Mozart“ und „Beethoven! The Next Level“ knöpft sich Christoph Hagel nun Richard Wagner vor. Das neue Tanzprojekt „Fuck You Wagner!“ ist eine Gemeinschaftsproduktion des Berliner Regisseurs und Musikers Christoph Hagel und der bayerischen Breakdancegruppe DDC. Die Uraufführung am 9. September sowie die drei folgenden Vorstellungen im Rahmen des Festivals „Schweinfurter Nachsommer“ sind bereits ausverkauft. Die Aufführung wird im Mai 2017 in Bayreuth gastieren.

Hagels Cross-Over-Projekte, die Urban Dance und Klassische Musik kombinieren, schreiben seit Jahren Erfolgsgeschichte. „Flying Bach“, 2010 in der Neuen Nationalgalerie Berlin uraufgeführt, wird seitdem weltweit gespielt, in der kommenden Saison in Italien, Spanien und den USA.

„Breakin`Mozart“ (UA 2013 beim Mozartfest Würzburg) und „Beethoven! The Next Level“ (UA 2016 in Dresden) touren 2016/17 durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. „Fuck You Wagner!“ ist eine Auftragsarbeit der Stadt Schweinfurt an den Berliner Regisseur und Dirigenten und die Schweinfurter Breakdancegruppe DDC, die sich durch regelmäßige TV-Auftritte und durch „Breakin`Mozart“ einen Namen gemacht hat.

Siegfried und Hagen, Tristan und Isolde, Parsifal und Beckmesser – sie alle kommen in „Fuck You Wagner!“ vor – als Schüler einer bayerischen Schulklasse!

Die Aufführung spielt vor allem mit dem Lohengrin-Stoff. Nur kommt Lohengrin nicht nach Brabant, sondern in eine neue Schulklasse, in der es genauso zugeht wie in Wagners Oper. Und wie in der Oper geht der Fremde am Ende wieder fort…

Die DDC präsentiert Powermoves, Akrobatik und Breakdance zu modernen Beatbearbeitungen von Wagners berühmtesten Kompositionen durch DJ Dariusz Voltra.

Außerdem gibt es Filme, Animationen und Richard Wagners Musik live für Cello (Daniel Hoffmann) und Klavier (Christoph Hagel).

Fotos und weitere Infos: http://www.artefakt-berlin.de/aktuelle-projekte/fuck-you-wagner.html#pressematerial

Nähere Informationen zu Christoph Hagel: www.christoph-hagel.com

Fuck You Wagner!

  1. – 11. & 21. September 2016, jeweils 19.30 Uhr

SKF-Halle 411, Ernst-Sachs-Straße, Schweinfurt

www.nachsommer.de Tickets: www.ticketmaster.de

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Einige Termine des Tenors Volker Bengl

http://www.volkerbengl-freundeskreis.net/Termine/Konzerttermine.htm
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ERNSTBRUNN/ NÖ

PlakatErnstbrunn
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STADTKINO FILMVERLEIH präsentiert: EIN FILM  von HOUCHANG ALLAHYARI und TOM-DARIUSCH ALLAHYARI: ROTE RÜBEN IN TEHERAN
KINOSTART: 2. September 2016
Premieren:
2. September: Moviemento Linz
3. September: Das Kino Salzburg
30. September: KIZ Royal Graz
alle Termine in Anwesenheit von Houchang Allahyari

ROTE RÜBEN IN TEHERAN / Beetroot in Tehran

Inhalt:
Nichts erweckt Erinnerungen so sehr zum Leben wie Geschmäcker und Gerüche.
Für Houchang Allahyari ist es etwa das Aroma heißer roter Rüben, die in den Straßen Teherans verkauft werden, das eine solche nostalgischsehnsüchtige Kraft birgt. Seit über 40 Jahren ist er nicht in der alten Heimat gewesen. Sein Sohn Tom-Dariusch ist überhaupt noch nie im Iran gewesen. Zusammen reisen sie nach Isfahan, wo sie an einem Filmfestival teilnehmen. Gefestigte Identitäten werden durch die Konfrontation mit der alten Heimat durcheinandergebracht: Fremd- und Vertrautheit, Erinnerungen und Veränderung, Vergangenheit und Gegenwart treffen aufeinander. Aus vielfältigen Eindrücken zeichnet Allahyari ein eindringliches, am Menschen orientiertes Bild des Iran abseits einer weltpolitischen und ideologischen Auseinandersetzung.

ROTE RÜBEN IN TEHERAN von Houchang Allahyari und Tom-Dariusch Allahyari
A | 2016 | 90 min | OmdU.
KINOSTART: 2. September 2016
Regie: Houchang Allahyari und Tom-Dariusch Allahyari
Kamera: Behruz Malbuzbaf, Babak Behdad, Peter Roehsler
Schnitt: Michaela Müllner
Musik: Freud
Ton: Christoph Amann
Produktion: Houchang Allahyari Filmproduktion
Verleih Österreich: Stadtkino Filmverleih

KINOSTART: 2. September 2016
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ORF III am Mittwoch: „Kottan ermittelt“-Doppel im „sommer.krimi“

„Die Beförderung“ und „Rien ne va plus“

„Inspektor gibt’s kan“, heißt es wieder am Mittwoch, dem 24. August 2016, wenn der „sommer.krimi“ ein neuerliches Wiedersehen mit Lukas Resetarits in der Rolle des Kult-Kieberers „Kottan“ bringt. Anlässlich des 40-Jahr-Jubiläums des österreichischen Serienklassikers zeigt ORF III zwei weitere Folgen im Doppelpack – zunächst die Episode „Beförderung“ (20.15 Uhr) aus dem Jahr 1981, danach den 2010 entstandenen Kinofilm „Rien ne va plus“ (21.50 Uhr) als Fortsetzung der Kultreihe.

In „Beförderung“ wird ein mit Wucherzinsen arbeitender Kreditvermittler ermordet. Obwohl die Zahl der Verdächtigen groß ist, gelingt es Kottan, eine heiße Spur zu orten, dieser folgend begibt er sich auf Tätersuche nach Lanzarote – wie sich herausstellt, kein günstiger Zeitpunkt, das Inspektorat allein zu lassen. Während Pilch (Harald von Koeppele), Leiter des Morddezernats, eine Beförderung zuteilwird, sind Kottans Kollegen Schremser (Walter Davy) und Schrammel (Curth A. Tichy) hinter der freien Stelle her.

Danach heißt es „Rien ne va plus“: Nichts geht mehr in der Wirtschaft. Die Welt ist ein finsteres Loch aus Krisen und Konkursmassen. Doch im Polizeiapparat hat jeder Aufstiegsfantasien. Nur Major Adolf Kottan nicht, denn der ist auf unbestimmte Zeit suspendiert. Als eine Leiche auf seinem Autodach landet, ist es mit dem Frieden vorbei. Neben dem Toten liegt eine Karte mit der Aufschrift „Rien ne va plus“, auf der Rückseite stehen sieben Familiennamen. Um ins Innenministerium aufzusteigen, braucht Pilch dringend Ermittlungserfolge. Damit ist klar: Kottan ermittelt wieder. Eine erste Spur führt zu einem Kreis von Geschäftsleuten, die an einem mysteriösen Pyramidenspiel beteiligt sind. Sieben Lebensmüde zahlen je 500.000 Euro für die Namen ihrer Mitspieler. Ziel ist, zu töten bevor man selber getötet wird. Wer überlebt, bekommt den gesamten Einsatz. Unter der Regie von Peter Patzak sind in weiteren Rollen u. a. Bibiana Zeller (Ilse Kottan) und Birgit Machalissa (Sissi Kottan) zu sehen.

Die ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) stellt alle ORF-III-Sendungen, für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream und als Video-on-Demand bereit.
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„Feueriger Lobgesang“, ansteckende Begeisterung JohannesKlumpps Mission Mozart in Essen, Innsbruck, Granada und beim Orchester des Gärtnerplatztheaters
 
„Johannes Klumpp wusste nicht nur mit dem Taktstock, sondern auch mit dem Mikrofon professionell umzugehen, seine Plaudereien zwischen den Stücken erfreuten mit einer gesunden Mischung aus Information und Humor.“ (Westfalen Blatt)
 
Mostly Mozart ist das Herzensprogramm des Stuttgarter Dirigenten Johannes Klumpp, der engagiert in die Musik einführt und dabei Begeisterung entfacht, mit fundierter Partitur- und Werkkenntnis Zuhörer für die Musik gewinnt – denn am liebsten wäre dem dirigierenden Vermittler, wenn alle Menschen wenigstens einmal im Leben die Gelegenheit hätten, Mozarts Musik zu hören.
 
Mit seinem Folkwang Kammerorchester Essen verbreitet er den „feuerigen“ Mozart – seine Expertise hat sich herumgesprochen, sodass Klumpp eingeladen wurde, in der kommenden Saison in Innsbruck die Neuinszenierung von Figaros Hochzeit zu leiten und beim Orchester des Theaters am Gärtnerplatz, mit dem er ja bereits auf der Chinatournee beeindruckt hat, in einer Così fan tutte-Vorstellung im Graben zu stehen. Bei seinem Essener Orchester, das er nun schon seit 2013 äußerst erfolgreich leitet, wird er 2017/2018 u. a. alle mozartschen Horn-Konzerte (mit Christoph Eß) einspielen.
 
Bei aller Liebe zu dem Komponisten gibt es aber auch andere Musik zu hören, z. B. ist Klumpp eingeladen, im März 2017 Mendelssohns Lobgesang in Granada aufzuführen, in Essen stehen zahlreiche weitere kluge Programme an, wie im ExtraKlang, wo z. B. unter dem Motto Weltenbrand auch Werke von Rudi Stephan, Viktor Ullmann und Hans Pfitzner inszeniert aufgeführt und von Esther Schweins moderiert werden.
 
Unter anderem als Maestro von Morgen und mit dem Weimarer Franz-Liszt-Preis ausgezeichnet, dirigierte Johannes Klumpp bereits das Russian Philharmonic Orchestra, das Konzerthausorchester Berlin, die Dresdner Philharmonie, die Düsseldorfer Symphoniker, das Rundfunkorchester Köln, das Staatsorchester Stuttgart, die Münchner Symphoniker und die Kammerakademie Potsdam. Mit seinem verbindlichen, konsequenten Probenstil formt er auch Klangkörper. Wichtig ist ihm dabei im Sinne Mahlers „nicht die Anbetung der Asche, sondern Weitergabe der Glut“.

Die Konzerte im Überblick:

26. August 2016, 19.30 Uhr, Mainz, Christuskirche
27. August 2016, 20.00 Uhr, Wittlich, Eventum
28. August 2016, 17.00 Uhr, Landau, Jugendstil Festhalle
Beethoven: Konzert für Klavier, Violine, Violoncello C-Dur op. 56
Mahler: Symphonie Nr. 1 „Titan“
Johannes Klumpp, Dirigent
Morgenstern-Trio
Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz

 
15. September 2016, 20.00 Uhr, Essen, Villa Hügel (im Rahmen des Dt. Juristentages)
16. und 17. September 2016, 20.00 Uhr, Essen, Zeche Zollverein, Halle 5
Rameau: La Poule
Françaix: Symphonie d’archets
Kreisler: Marche Miniature Viennoise, Liebesfreud & Liebesleid, Schön Rosmarin, Tambourin Chinois (Arr.: Randa Kirshbaum)
Haydn: Symphonie Nr. 45 fis-Moll „Abschiedssinfonie“
Johannes Klumpp, Dirigent
Tobias Feldmann, Violine
Folkwang Kammerorchester Essen
 
20. September 2016, 19.30 Uhr, Herne, Kulturzentrum
22. Oktober 2016, 20.00 Uhr, Emden, Neues Theater
23. Oktober 2016, 20.00 Uhr, Meppen, Meppen Theater
Mozart: Divertimento D-Dur KV 136
Haydn: Gitarrenkonzert
Piazzolla: Doppelkonzert für Gitarre und Akkordeon
Piazzolla: Vier Jahreszeiten
Johannes Klumpp, Dirigent
Friedemann Wuttke, Gitarre
Marcello Nisinman, Akkordeon
Folkwang Kammerorchester Essen
 
12. und 19. November 2016, 19.00 Uhr, Innsbruck, Tiroler Landestheater
25. November 2016, 19.30 Uhr, Innsbruck, Tiroler Landestheater
08. Januar 2017, 19.00 Uhr, Innsbruck, Tiroler Landestheater
11. und 13 Januar 2017, 19.30 Uhr, Innsbruck, Tiroler Landestheater
Mozart: Le nozze di Figaro, Neuproduktion
Johannes Klumpp, Dirigent
Dominique Mentha, Regie
Symphonieorchester Innsbruck
 
20. November 2016, 18.00 Uhr, Aachen, Eurogress
21. November 2016, 20.00 Uhr, Aachen, Eurogress
Albeniz: Suite espagnola
Akyol: Girdab, Konzert für Bağlama, Klavier, Perkussion und Orchester
Gasull: Concert de l’Obaga, Konzert für Gitarre mit Stimme, Klarinette, Harfe und Streichorchester 
de Falla: El sombrero de tres picos
Johannes Klumpp, Dirigent
Antonis Anissegos, Klavier
Assumpta Mateu, Mezzosopran
Roberto Aussel, Gitarre
Sebastian Flaig, Perkussion
Taner Akyol, Bağlama
Sinfonieorchester Aachen
 
24. und 26 November 2016, 19.00 Uhr, München, Staatstheater am Gärtnerplatz
Mozart: Così fan tutte
Johannes Klumpp, Dirigent 
Olivier Tambosi, Regie
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz
 
27. November 2016, 19.00 Uhr, München, Cuvilliéstheater
Mozart: Symphonie Nr. 17 G-Dur KV 129
J. C. Bach: Sinfonietta Nr. 1 in A-Dur
Haydn: Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 C-Dur Hob VIIb:1
Mendelssohn Bartholdy: Lieder ohne Worte, Sieben Sätze bearbeitet für Solo-Oboe und Streichorchester
Haydn: Symphonie Nr. 44 e-Moll „Trauersinfonie“
Johannes Klumpp, Dirigent
Robert Sailer, Oboe
David Pia, Violoncello
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz
 
06. Dezember 2016, 20.00 Uhr, Ulm, Congress Centrum Ulm
Tschaikowsky: Romeo und Julia
Bartók: Konzert für Viola und Orchester
Rachmaninow: Symphonie Nr. 3 op. 44 a-Moll
Johannes Klumpp, Dirigent
Cheryl Swoboda, Viola
Philharmonisches Orchester Ulm
 
10. Dezember 2016, 18.00 Uhr, Essen, Villa Hügel
Mozart: Variationen über „Ah, vous dirai-je Maman“ KV 265
Vivaldi: Konzert für zwei Violoncelli RV 531
Holst: St. Paul’s-Suite op. 29 Nr. 2
Johannes Klumpp, Dirigent
Juri Tetzlaff, Moderation
Solisten des Folkwang Kammerorchesters Essen
 
11. Dezember 2016, 14.00 Uhr, Essen, Lichtburg
Mendelssohn Bartholdy: Streichersinfonie Nr. 5 B-Dur
Weihnachtslied Maria durch ein Dornwald ging
Mozart: Variationen über „Ah, vous dirai-je Maman“ KV 265
Bach: Brich an Du schönes Morgenlicht
Johannes Klumpp, Dirigent
Solisten des Folkwang Kammerorchesters Essen
 
15. Dezember 2016, 20.00 Uhr, Essen, Villa Hügel
16. und 17. Dezember 2016, 16.00 Uhr und 20.00 Uhr, Essen, Villa Hügel
18. Dezember 2016, 11.00 Uhr und 16.00 Uhr, Essen, Villa Hügel
Mozart: Variationen über „Ah, vous dirai-je Maman“ KV 265
Vivaldi: Konzert für Violoncello G-Dur RV 413
Bach: Brich an Du schönes Morgenlicht
Mendelssohn Bartholdy: Streichersinfonie Nr. 5 B-Dur
Vivaldi: Konzert für zwei Violoncelli RV 531
Weihnachtslied Maria durch ein Dornwald ging
Holst: St. Paul’s-Suite op. 29 Nr. 2
Johannes Klumpp, Dirigent
Solisten des Folkwang Kammerorchesters Essen
 
01. Januar 2017, 19.00 Uhr, Wunsiedel, Fichtelgebirgshalle
03. Januar 2017, 19.00 Uhr, Ansbach, Onoldiasaal
05. Januar 2017, 19.30 Uhr, Selb, Rosenthaler Theater
06. Januar 2017, 17.30 Uhr, Hof, Freiheitshalle
07. Januar 2017, 20.00 Uhr, Kulmbach, Dr. Stammberger Halle
Neujahrskonzert
„Wünsche und Träume“
Johannes Klumpp, Dirigent und Moderation
Hofer Symphoniker
 
20. und 21. Januar 2017, 20.00 Uhr, Essen, Zeche Zollverein, Halle 5
HAUSCHKA: New World New Sound „Materials“
Bartók: Divertimento für Streicher
Johannes Klumpp, Dirigent
HAUSCHKA, Klavier
Folkwang Kammerorchester Essen
 
11. Februar 2017, 18.00 Uhr, Essen, Villa Hügel
Mozart: Zwischenmusiken aus Thamos KV 345
Mozart: La finta giardiniera: Sinfonie-Ouvertüre D-Dur KV 196 / 121
Johannes Klumpp, Dirigent
Juri Tetzlaff, Moderation
Folkwang Kammerorchester Essen
 
10. und 11. Februar 2017, 20.00 Uhr, Essen, Villa Hügel
12. Februar 2017, 11.00 Uhr, Essen, Villa Hügel
Mozart: Zwischenmusiken aus Thamos KV 345
Mozart: Konzert für zwei Klaviere Nr. 10 Es-Dur KV 365
Mozart: Larghetto und Allegro Es-Dur für zwei Klaviere
Mozart: La finta giardiniera Sinfonie-Ouvertüre D-Dur KV 196 / 121
Mozart: Symphonie Nr. 23 D-Dur KV 181
Johannes Klumpp, Dirigent
Gülru Ensari, Klavier
Herbert Schuch, Klavier
Folkwang Kammerorchester Essen
 
10. und 11. März 2017, 20.00 Uhr, Essen, Zeche Zollverein, Halle 5
Stephan: Musik für Saiteninstrumente
Ravel: Tzigane
Pfitzner: Andantino aus dem Streichquartett Nr. 3 c-Moll op. 50
Ullmann: Streichquartett Nr. 3 op. 46 (Fassung für Streichorchester)
Beethoven: Große Fuge op. 133
Johannes Klumpp, Dirigent
Isabel Karajan, Moderation
Axel Fuhrmann, Regie & Dramaturgie
Esther Schweins, Sprecherin
Solist des Folkwang Kammerorchester Essen, Violine
 
21. April 2017, Ochsenhausen
22. April 2017, tba
23. April 2017, Fellbach
24. April 2017, Trossingen
28. April 2017, Rheinfelden
29. April 2017, Rastatt
Eichberg: Endorphin
Strauss: Hornkonzert Nr. 1
Beethoven: Symphonie Nr. 3 „Eroica”
Johannes Klumpp, Dirigent
Christoph Eß, Horn
Landesjugendorchester Baden-Württemberg
 
 27. April 2017, Trossingen
Tschaikowsky: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1
Brahms: Symphonie Nr. 4
Johannes Klumpp, Dirigent
Henriette Gärtner, Klavier
Württembergische Philharmonie Reutlingen
 
06. Mai 2017, 18.00 Uhr, Essen, Villa Hügel
Mozart: Symphonie Nr. 21 A-Dur KV 134
Mozart: Präludium und Fuge d-Moll KV 405/4
Mozart: Konzert für Viola und Orchester KV 622 (Fassung für Viola)
Johannes Klumpp, Dirigent
Nils Mönkemeyer, Viola
Juri Tetzlaff, Moderation
Folkwang Kammerorchester Essen
 
05. und 06. Mai 2017, 20.00 Uhr, Essen, Villa Hügel
07. Mai 2017, 11.00 Uhr, Essen, Villa Hügel
Mozart: Symphonie Nr. 21 A-Dur KV 134
Mozart: Präludium und Fuge d-Moll KV 405/4
W. F. Bach: Adagio und Fuge
Mozart: Adagio und Fuge c-Moll KV 546
Mozart: Konzert für Viola und Orchester KV 622 (Fassung für Viola)
Johannes Klumpp, Dirigent
Nils Mönkemeyer, Viola
Folkwang Kammerorchester Essen
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DIE DIENSTAG-PRESSE (23. AUGUST 2016)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die DIENSTAG-PRESSE- 23. August 2016

Salzburg
Festspiele setzen auf Wohlfühlfaktor
Große Dekorationsoper und puristische Schauspielkunst: In Salzburg hat man bei den szenischen Produktionen dieses Sommers auf Wohlfühlfestspiele gesetzt. Auch insgesamt wird das zweijährige Interregnum, in dem Sven-Eric Bechtolf die Geschicke des Festivals gemeinsam mit Präsidentin Helga Rabl-Stadler leitete, nicht als Höhenflug der Experimentierlust in die Annalen eingehen
Salzburger Nachrichten

Salzburger Festspiele: Sparintendant mit Rückgrat
Sven-Eric Bechtolf hat sein zweijähriges Interregnum als Intendant weitgehend frei von Kanten und Ecken hinter sich gebracht –
Der Standard

Luca Pisaroni: Harnoncourt veränderte mein Leben
Luca Pisaroni steht nahezu jährlich bei den Salzburger Festspielen auf der Bühne. In zwei Mozartopern spielt er die Hauptrolle.
Salzburger Nachrichten

Salzburg
Salzburger Festspiele: Nur Erinnerung blieb an Liebe und Tod
Die Felsenreitschule als „Broadway“: Auch die Wiederaufnahme der „West Side Story“ mit Cecilia Bartoli wurde jubelnd begrüßt.
Salzburger Nachrichten
Die Opernwelt spielt Musical
http://orf.at/salzburgerfestspiele16/stories/2354266/
West Side Story; Bartolis Jugendtraum
Kurier

Der Wagnerheld als Schuberts Müllersbursche
Klaus Florian Vogt gestaltete mit Helmut Deutsch eine berührende Liedermatinee in Grafenegg.
Die Presse

Weimar
Eröffnung des Kunstfest Weimar: In der Unruhe liegt die Kraft
Gewalt, Ästhetik, Liebestod: Das Kunstfest Weimar eröffnet mit der Choreografin Sasha Waltz und der Jungen Deutschen Philharmonie – und muss um seine Zukunft kämpfen
Tagesspiegel

Toots Thielemans gestorben. Der Belgier mit der Mundharmonika
Durch ihn wurde die chromatische Mundharmonika zu einem anerkannten Instrument im Jazz. Wie kein anderer wusste Toots Thielemans damit Melancholie und Heiterkeit in Einem auszudrücken. Nun ist der belgische Musiker im Alter von 94 Jahren gestorben.
BR-Klassik

Grafenegg
Ode an die Hoffnung
Das Grafenegg-Festival begann mit Beethovens Neunter und Neuer Musik.
Wiener Zeitung

Festival d’Aix-en-Provence
Wolfgang Amadeus Mozart: „Così fan tutte
https://www.br-klassik.de/programm/radio/ausstrahlung-767500.html

Wien/ Musiktheatertage
Wiener Musiktage: Das Programm
http://www.mttw.at/programm.php

Mecklenburg-Vorpommerm
Wo die „Junge Elite“ im Schloss spielt
U21 on Tour – Festspiele Mecklenburg-Vorpommern
BR-Klassik

London
Tales of Offenbach: his wacky duo were brought to life with a bing-bang-bong – review
The Telegraph

Two Tales of Offenbach: Opera della Luna at Wilton’s Music Hall
http://www.operatoday.com/content/2016/08/post_19.php

New York
Weitere “Idomeneo”-Review
An illuminating performance of Idomeneo at Lincoln Center
bachtrack

Review: Three Ballets at City Center Honor Two Impresarios
New York Times

Tanglewood
At Tanglewood, an “Aida’ both intimate and grand
https://www.bostonglobe.com/arts/music/2016/08/21/tanglewood-aida-both

Uneven singing but thrilling moments in Verdi’s “Aida” at Tanglewood
Andris Nelsons conducts Verdi’s “Aida” with soprano Kristine Opolais Saturday night at Tanglewood.
http://bostonclassicalreview.com/2016/08/uneven-singing-but-thrilling

San Francisco
Merola finale displays talents of vocalists — and young director
http://www.sfgate.com/music/article/Merola-finale-displays-talents-of

Review: Merola Opera singers mount an Olympic-style triumph
http://www.mercurynews.com/entertainment/ci_30273820/review-merola

Lamplighters‘ more PC Mikado is no less funny
https://bachtrack.com/de_DE/review-mikado-lamplighters-august-2016

Ausstellungen/ Kunst

Wien
Kunsthistorisches Museum: Unruhige werden ruhig
Kunstvermittlung als Kunsttherapie: Das Kunsthistorische Museum bietet Spezialführungen für Menschen mit Demenz an
Wiener Zeitung

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Unter’m Strich

Zivilschutzkonzept: Bürger sollen Nahrungsvorräte für den Ernstfall anlegen
Süddeutsche Zeitung

Probefahrt mit Mercedes
Sechs Sekunden – alles Schrott
Eine Frau in den USA leiht sich einen Mercedes für eine Probefahrt. Nach nur sechs Sekunden ist die Fahrt vorbei. Fünf Autos sind Schrott!
Autobild
   

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INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 23. AUGUST 2016)

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 23. AUGUST 2016)

WIENER STAATSOPER: LIVE-STREAM-SAISON BEGINNT AM DONNERSTAG

alceste

Der durch ein technisches Gebrechen missglückte Alceste-Livestream wird nun übermorgen (Donnerstag, 25. 8 ersatzweise erneut angeboten. Einstieg über „culturall“ bzw, der Website der Wiener Staatsoper).

Weitere Streams im ersten Monat der neuen Saison sind:

Turandot am 4.9.
Carmen am 9.9.Madama Butterfly am 14.9.
Lohengrin am 18.9.
La fille du Regiment am 25.9.

Ein einzelner Stream kostet 14 Euro. Ich rat den Opernfreunden, die an den Streams interessiert sind, jedoch zu einem Abo. Für 17 Euro sehen Sie im September fünf (!) Vorstellungen

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Günther Groissböck in Bayreuth: „Wotan“ 2020 und mehr

Neue Aufgaben für Günther Groissböck bei den Bayreuther Festspielen: Er kommt 2017 als Veit Pogner in der Neuinszenierung  „Die Meistersinger von Nürnberg“ in der Regie von Barrie Kosky zurück. 2018 und 2019 wird er dann die Nachfolge von Georg Zeppenfeld als Gurnemanz in der aktuellen Produktion des „Parsifal“ (Regie: Uwe Eric Laufenberg) übernehmen. Und: Günther Groissböck wird der Wotan im Ring des Nibelungen 2020. „Das wird der Knaller“, freut sich der Sänger im Interview mit festspieleblog.de auf das Debüt, das er in vier Jahren bei den Bayreuther Festspielen geben wird: „Es ist ein Monsterteil. Aber ich freu mich drauf“, sagt der Bass, der nächsten Monat seinen 40. Geburtstag feiert, exklusiv im Interview

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Günther Groissböck als Fasolt in „Rheingold“. © Enrico Nawrath/Bayreuther Festspiele

Wotan-Vorsingen schon 2015

Groissböck war bereits im Vorjahr beim Vorsingen in Bayreuth. Für Wotan habe es auch Anfragen anderer Häuser gegeben. Doch er hat sich für das Debüt in Bayreuth entschlossen: „Ich denke, ich bin dann in einem richtigen Alter dafür.“ Geübt wird die umfangreiche Partie, die sich über drei Stücke (Rheingold, Walküre, Siegfried) erstreckt, übrigens bei langen Autofahrten, wie Günther Groissböck erzählt.

Jetzt, wo die Bayreuther Festspiele 2016 auf die Zielgerade gehen (Ende ist am kommenden Sonntag), konnte Groissböck über seine kommenden Engagements bei den Bayreuther Festspielen reden.

„Ein Sommer ohne Bayreuth, da fehlt was“

Günther Groissböck debütierte 2011 als Landgraf Hermann in Tannhäuser und war auch 2012 und 2013 in dieser Rolle in Bayreuth zu erleben. Im Premierenjahr 2013 des Ring kam dann die Partie des Riesen Fasolt (Rheingold) dazu. In dieser Rolle kehrte Groissböck 2016 als Einspringer zurück. Es war nur ein kurzer Auftritt: „Besser kurz als gar nicht. Ich muss ehrlich sagen, so ein Sommer ohne Bayreuth, da fehlt was“, sagt er im Interview. In absehbarer Zukunft wird der Österreicher aber keinen Sommer mehr ohne Bayreuther Festspielspiele erleben müssen.

Das gesamte Interview ist nächste Woche auf www.festspieleblog.de zu lesen

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„Norma“ – die erste Oper der Royal Opera House Live Kinosaison 2016/17

Der Musikalische Direktor des Royal Opera House, Antonio Pappano, wird in einer Liveübertragung im Internet zusammen mit Gästen einen detaillierten Einblick in die erste Oper der neuen Saison geben. Damit haben Opernfreunde die Möglichkeit, aus erster Hand von den beteiligten Künstlern und dem Kreativteam mehr zu „Norma“ zu erfahren.

Die Liveübertragung findet am 1. September 2016 um 20.30 Uhr in englischer Sprache auf dem Royal Opera House YouTube-Kanal statt. Eine Aufzeichnung wird anschließend dauerhaft dort abrufbar sein.   

Der Livestream kann hier gratis gesehen werden:  https://www.youtube.com/user/RoyalOperaHouse

Mehr Informationen zum Livestream gibt es hier: http://www.roh.org.uk/insights/insights-norma

„Norma“ ist die erste Veranstaltung der neuen Royal Opera House Live Kinosaison 2016/17 und wird am 26. September weltweit in Kinos übertragen. Auch in Deutschland und Österreich sind viele Kinos live dabei, andere spielen die Events als Aufzeichnung wenige Wochen später.
 
„Norma“ – die erste Oper der Royal Opera House Live Kinosaison 2016/17

Mehr Info
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 INTERNATIONALE IGNAZ JOSEPH PLEYEL-GESELLSCHAFT: MATINEE AM SONNTAG, 28.8.2016

Herzliche Einladung zur MATINEE am Sonntag, dem 28.8.2016 um 11h mit Stephanie Timoschek am Original Camille Pleyel Hammerflügel & Markus Holzer am Saxophon im neuen PLEYEL KULTURZENTRUM AM WEINBERG!
    
Herzlich Willkommen zur 325. Veranstaltung  der Internationalen Ignaz Joseph Pleyel Gesellschaft(IPG
MATINEE
am So, dem 28. August 2016, 11.00 Uhr im Benton Saal, PLEYEL KULTURZENTRUM,
Baumgartner Straße 14, 3701 Ruppersthal
unter dem Ehrenschutz von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll

pley

KÜNSTLER
Stephanie Timoschek am Original Camille Pleyel Hammerflügel, Opus 5884, 1838 und Markus Holzer, Sopran- und Altsaxophon

 
PROGRAMM:
Johann Sebastian Bach (1685-1750)    
    Sonate BWV 1031, für Sopransaxophon (Flöte) und Klavier

Johann Sebastian Bach
Air aus der Orchestersuite

Joseph-Maurice Ravel (1875-1937)    
Bolero, für Sopransaxophon und Klavier

Jean-Baptiste Singelée (1812-1875)    
    Duo Concertant op. 55, für Sopransaxophon, Altsaxophon und Klavier

Ignaz Joseph Pleyel    (1757 Ruppersthal-1831 Paris)
Concerto a Clarinette principale und Orchester in B, Ben 104, 1788-1789    
für Sopransaxophon (Klarinette) und Klavier

Zugaben; Änderungen vorbehalten!

Und im Anschluss erwartete Sie ein dreigängiges Menü!

Wir ersuchen höflich um Voranmeldung!
Zur Auswahl steht:
 
SUPPEN:
-Grießnockerlsuppe
-Frittatensuppe

HAUPTSPEISEN:
– Tafelspitz +Rösti +Schnittlauchsauce +Apfelkren
– Schweinsmedaillons „Jägerart“ +Röstgemüse +Salzkartoffeln
-Gemüsestrudel +Salzkartoffeln +geröstetem Lauch
NACHSPEISE:
-Vanillepudding +Schlagobers
GETRÄNKE:
uns dazu Weine und Säfte aus dem Geburtsort von Ignaz Joseph Pleyel!
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Tickets/Voranmeldung: E-Mail adolf.ehrentraud.pleyel@aon.at, Tel: 02955/70645, Mobil: 0664/ 495 37 27, Internet: www.pleyel.at
Wir wünschen Ihnen ein schönen Aufenthalt im Konzerthaus am Weinberg, und danken Ihnen schon im Voraus vielmals für Ihren Besuch!
Ihre IPG!
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HÖR DIR AN:  Mikhail Baryshnikov – #ITrustHer by Humanity for Hillary

ZUM VIDEO

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„Staunton Music Festival“ US-Kammermusikfestival ehrt Stefan Heucke als „composer in residence”

Großes Publikumsinteresse an Heucke-Kompositionen bei weltbekanntem „Staunton Music Festival“

Staunton-Stefan-Heucke-Carsten-Schmidt@pat-jarret-klein
Künstler und Macher aus Leidenschaft: der in Bochum lebende Komponist Stefan Heucke (links) und der gebürtige Bochumer Prof. Carsten Schmidt, Pianist, Gründer und künstlerischer Leiter des Staunton Music Festivals, in der Trinity Episcopal Church, dem Hauptspielort des weltbekannten Kammermusik-Festivals, das am Sonntag (21. August) in Staunton/Virginia zu Ende ging.Fotos: Pat Jarret / Staunton Music Festival
         
Staunton/Bochum, im August 2016.

24.000 Einwohner zählt Staunton im US-Bundesstaat Virginia, ein Städtchen, das sich idyllisch in die Wiesenlandschaft des Shenandoah-Tals schmiegt. Die ländliche Abgeschiedenheit täuscht: Seit 1998 ist hier das „Staunton Music Festival“ zuhause, eine Konzertreihe, die sich unter der künstlerischen Leitung des Bochumers Prof. Carsten Schmidt zu einer Kammermusik-Veranstaltung von „Weltrang“ („Travel & Leisure“) entwickelt hat.
In diesem Jahr erhielt der Pianist und Hochschullehrer Verstärkung aus der Heimat: Stefan Heucke, einer der bekanntesten Komponisten klassischer moderner Musik, war in Staunton als „composer in residence“  (Schwerpunktkomponist) mit vier Aufführungen vertreten. Dazu gehörten das Klavierquintett op. 25, das III. Streichquartett op. 69, die Sonate für Orgel op. 78 sowie Lieder für Gesang und Streichquartett von Hugo Wolf, bearbeitet von Stefan Heucke.
Hohes musikalisches Niveau

Außerdem gab der in Bochum lebende Künstler („Das Frauenorchester von Auschwitz“, „Oratorium Nikolaus Groß“) und Vorsitzende des Internationalen Schubert-Wettbewerbes in Komponistengesprächen und Werkseinführungen Einblicke in sein umfangreiches Schaffen. Bereits bei seiner ersten Veranstaltung, dem Composer Forum, kam der Hans Werner Henze-Preisträger aus dem Staunen nicht heraus: „70 Zuhörer waren gekommen, um meinen Vortrag zu hören. Würde man eine Veranstaltung bei einem deutschen Festival so nennen, wäre das die beste Voraussetzung, um sie leer zu kriegen.“

In Staunton sei die Verankerung des Festivals in der Bevölkerung enorm stark. Stefan Heucke: „Ich genieße es sehr, hier mitzumachen. Die Veranstaltung ist fabelhaft organisiert und erreicht ein sehr hohes musikalisches Niveau. Was mich besonders freut, das sind die überaus engagierte Zuhörerschaft und die warmherzige, kollegiale Atmosphäre unter den Musikern! “ Die Erfahrungen aus Staunton werden in Bochum weiterwirken. Nach dem Vorbild des Festivals aus Virginia hat Carsten Schmidt im Mai 2016 gemeinsam mit Stefan Heucke und anderen engagierten Klassikfreunden mit großem Erfolg das „Internationale Kam-mermusik-Fest Ruhrtal“ aus der Taufe gehoben. Vom 17. bis 21. Mai 2017 wird das Kammermusik-Fest in erweiterter Form zum zweiten Mal stattfinden.
Mehr Informationen
www.heucke-stefan.de
www.stauntonmusicfestival.org

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POLEN, Krynica Zdrój: Ein musikalischer Blumenstrauß für Jan Kiepura. 15.08.2016

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Piotr Wajrak, Artur Ruciński. Copyright: Marian Gdula

Haben Sie schon ein Konzert miterlebt, in dessen Mitte das Publikum vor Begeisterung mit tosendem Applaus von den Sitzen hochsprang? Genau das geschah in Krynica Zdrój kurz nach der von Artur Ruciński dargebotenen  Arie „Largo al factotum”  während einer  vom Verein „Aria” aus Krakau aus Anlass des 50. Todestages von Jan Kiepura veranstalteten Gala.

Ob dies am Sänger oder am packenden und sehr zufriedenstellenden Leben des Barbiers liegt? Das war nach der Darbietung dieser so schwierigen Arie in einer derart spektakulären und virtuosen Art und Weise schwer zu beurteilen. Es war ein Wunder, dass das an diesem Tag so zahlreich versammelte Publikum nicht sofort in einer langen Reihe anstellte, um die Fähigkeiten des Friseurs zu nutzen.   

„Ah, che bel vivere, che bel piacere”  „Ah, bravo Figaro!” „Fortunatissimo per verita!”

Es ist großartig, dass wir diese Kunst zweimal genießen durften und Artur Ruciński und Piotr Wajrak, der das  Polnische Orchester Sinfonia Iuventus an diesem Abend leitete, zum Glück nicht erst lange überzeugt werden mussten, dass wir das wirklich wollen.

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Tomasz Kuk. Copyright: Marian Gdula

Auch Tomasz Kuk fehlte nicht im festlichen musikalischen Blumenstrauß, dessen Kreation von „Nessun dorma” aus „Turandot” eine Beifallslawine auslöste und wir zweimal ein Bad im warmen Timbre der Gesangsstimme nehmen durften:  „Ed il mio bacio scoglierà il silenzio che ti fa mia!”

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Agnieszka Rehlis und Katarzyna Oleś – Blacha. Copyright: Marian Gdula

Die künstlerischen Glanzlichter des Abends waren zweifellos Agnieszka Rehlis und Katarzyna Oleś – Blacha, die mit L. Delibes‘ „Lakmé” nicht nur den männlichen Teil des Publikums betörten.  

Sous le dôme épais, où le blanc jasmin À la rose s’assemble Sur la rive en fleurs, riant au matin Viens, descendons ensemble.”

Kristallklar erklangen …

Agnieszka Rehlis Arie Azucena „Stride la vampa”  und entflammte mit ihrer kräftigen Stimme einen Scheiterhaufen in unserer Fantasie, während uns Katarzyna Oleś – Blacha sowohl mit ihren Talent als auch mit der Arie „Casta diva” aus der Oper „Norma” zu Tränen rührte.

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Jacek Ozimkowski. Copyright: Marian Gdula

Und Bass …  gab’s natürlich auch. Und ebenso einzigartig sang Jacek Ozimkowski. In jeder seiner Darbietungen zog er meine Aufmerksamkeit auf sich. Bravo.

Das Quartett „Bella Figlia dell’amore“ aus „Rigoletto” am Ende war eine zusätzliche Zierde, während Mozarts  „La ci darem la mano”  gesungen von Artur Ruciński und Katarzyna Oleś – Blacha einfach eine künstlerische Verneigung war.

Der Regisseur Tomasz Konina pflückte diesen musikalischen Blumenstrauß, den Elżbieta Gładysz und Leszek Mikos zu Ehren des großen Künstlers aus  Krynica niederlegten, während sie mit ihren farbigen Radiostimmen nicht nur die dargebotenen Werke ansagten, sondern auch aus seinem alltäglichen Leben und von den Schwierigkeiten am Beginn seiner Karriere erzählten.

Ich denke, dass Jan Kiepura wirklich stolz gewesen wäre… ebenso stolz wie sein Sohn John Thade auf seinen Vater ist, der diesem besonderen Abend durch seine Anwesenheit Glanz verlieh und sagte: „Mein Vater sang wie ein Engel”… Die Tränen der Rührung liefen von selbst in die Augen.

Dies ist die schönste Art sich an diejenigen zu erinnern, die von uns gegangen sind, die aber gerade dank solcher Abende immer noch unter uns verweilen. 

Iwona Karpińska

Wrocław

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