Der Neue Merker

DIE DIENSTAG-PRESSE (21. FEBRUAR 2017)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die DIENSTAG-PRESSE – 21. Februar 2017

Berlin/ Deutsche Oper
Schwulen-Oper : „Mama, was heißt eigentlich geil?“
Über Andrea Lorenzo Scartazzinis ausgerechnet in Berlin seltsam konsensmilde Uraufführung der Schwulen-Oper „Edward II.“ Samt einer kleinen Kulturgeschichte der Homosexuellen auf dem Musiktheater
Die Welt
Mit einem Auftragswerk bringt der Schweizer Komponist Andrea Lorenzo Scartazzini den schwulen König Edward II. auf die Bühne. Die Opern-Provokation bleibt auf halbem Weg stecken.
Hamburger Abendblatt
Uraufführung Deutsche Oper: Vorurteil und Folter
Tagesspiegel
Uraufführung von Andrea Lorenzo Scartazzinis „Edward II.“ an der Deutschen Oper Berlin
Neue Musikzeitung/nmz.de

„Konzertgänger in Berlin“
Sprachlos: Scartazzinis „Edward II.“ an der Deutschen Oper
https://hundert11.wordpress.com/2017/02/20/19-2-2017-sprachlos-scartazzinis

Wien/ Staatsoper/ Staatsballett
Bilder einer Katastrophe
John Neumeiers Doppelabend als glänzende Hommage an Startänzer Vaslaw Nijinsky.
Wiener Zeitung
Neumeier Doppelschlag an der Staatsoper umjubelt
Salzburger Nachrichten
John Neumeier: Tanz der Massenhysterie
Der Standard

Madrid
Madrider Oper feiert letzte Hommage an Gerard Mortier
Am Montagabend wurde im Madrider Teatro Real „Die Stadt der Lügen“ uraufgeführt. Mit der Weltpremiere versteht die Königliche Oper als eine letzte Hommage an ihren im März 2014 verstorbenen Intendanten Gerard Mortier (1943-2014). Das Teatro Real hatte den ehemaligen Intendanten der Salzburger Festspiele 2010 nach Madrid geholt, um frischen Wind in das verstaubte Opernhaus zu bringen.
Salzburger Nachrichten

Hamburg Ballett
John Neumeier gibt Schummelei bei Geburtsdatum zu
Hamburger Abendblatt

München
Saison-Präsentation an der Bayerischen Staatsoper am 2. April
https://www.staatsoper.de/stueckinfo/spielzeit-praesentation-201718

Berlin/ Staatsoper
Kann der Eröffnungstermin eingehalten werden
Eigentlich soll die Berliner Staatsoper nach Bauarbeiten am 3. Oktober wieder eröffnen. Die Senatsverwaltung sagt nun, es gäbe da noch „Abstimmungsbedarf“. Intendant Flimm ist aber zuversichtlich
Tagesspiegel

Karlsruhe
„Semele“: Die Affären des Präsidenten Jupiter
Frankfurter Rundschau

Wien/ Musikverein
Ein Reisekoffer voller Prachttöne
Philharmoniker mit Franz Welser-Möst
Der Standard

Berlin
Kōsado Yamadas japanische Nationaloper „Schwarze Schiffe“ an der Neuköllner Oper
Neue Musikzeitung/nmz.de

Frankfurt/ Alte Oper
Sabine Meyer: Fliegende Finger, fliegende Blicke
Sabine Meyer, Nils Mönkemeyer und William Youn musizieren sehr vergnügt und sehr vergnüglich in Frankfurts Alter Oper.
Frankfurter Rundschau

Daniel Barenboim im Videointerview
„Schubert hat eine neue Welt entdeckt“
BR-Klassik

Wien/ Theater an der Wien
Bei den Konsum-Trollen
Peer Gynt
Wiener Zeitung

Hessisches Staatsballett
Sommernachtstraum- Herzen aus Lippenstift
All they need is love: Ein munterer, von Tim Plegge fein choreografierter „Sommernachtstraum“ des Hessischen Staatsballetts.
Frankfurter Rundschau

Lyon
Tanz der Körper: Dieses Theater könnte ihre Gefühle verletzen
„Johanna auf dem Scheiterhaufen“ in der Opéra de Lyon.
Die Welt

Hamburg
Echo Klassik 2017 in der Elbphilharmonie
http://www.musik-heute.de/15031/echo-klassik-2017-in-der-elbphilharmonie/

Amsterdam
A Dutch Lion: Haitink celebrates 60 years conducting the Royal Concertgebouw
bachtrack

München
Making Babylon great again: DiDonato shines in musically spectacular Semiramide in Munich
bachtrack

London
Winterreise : a parallel journey
http://www.operatoday.com/content/2017/02/winterreise_a_p.php

Cardiff
Weitere “Le Vin herbé”-Review
An atmospheric Le Vin herbé at Wales Millennium Centre, Cardiff
Frank Martin’s setting of the Tristan legend is frugally staged but musically luminous
https://www.ft.com/content/c5104fb6-f500-11e6-95ee-f14e55513608

New York
City Ballet Has a New Principal Dancer
The New York Times

Pittsburgh
Review: Two voices shine in Pittsburgh Opera’s moving transgender journey, ‚As One‘
http://www.post-gazette.com/ae/music/2017/02/19/Review-Two-voices

Chicago
Blind love and immortality haunt “The Invention of Morel’
http://chicago.suntimes.com/news/blind-love-and-immortality-haunt

Scant musical invention in COT’s “Invention of Morel”
http://chicagoclassicalreview.com/2017/02/scant-musical-invention

San Diego
Review
San Diego Opera’s funny ‚Falstaff‘ pleases the eyes, ears
http://www.sandiegouniontribune.com/entertainment/theater/sd-me

BWW Review: San Diego Opera’s FALSTAFF a Moveable Feast
http://www.broadwayworld.com/bwwopera/article/BWW-Review

Havanna
A Yiddish-Cuban Opera to Have Its Premiere in Havana in March
The New York Times

Hongkong
Hong Kong Arts Festival Opens with Bayerisches Staatsballett’s Eye-Catching Bayadère
bachtrack

Sydney
Weitere “Tosca”-Review
Tosca | Opera Australia
http://www.australianstage.com.au/201702198158/reviews/sydney

Sprechtheater

Stuttgart/ Schauspiel
Noch ein Untergang
Armin Petras’ theatralische Lesart von O’Neills „Eines langen Tages Reise in die Nacht“ am Schauspiel Stuttgart.
Frankfurter Rundschau

Linz/Landestheater
Der Ehekrieg vom goldenen Vlies
Landestheater Linz. Susanne Lietzow hat Franz Grillparzers Trilogie mutig eingedampft. Das misslingt am Anfang, der dritte Teil, die „Medea“, gerät aber bemerkenswert intensiv.
Die Presse

Film/ TV

Rassismusdrama „Fences“ als großes Schauspielerkino
In „Fences“ spielt Denzel Washington überzeugend einen schwarzen Patriarchen, der seinen Anspruch auf Autorität mit seinem Kampf gegen den Rassismus begründet. Doch der eigentliche Star des Films ist Viola Davis als seine Frau.
Die Presse

Wien/ Burgtheater vestibül
Ein Jahr ohne Frühling
In Wolfram Hölls Drama „Drei sind wir“ geht es um eine existenzielle Verlusterfahrung: Eltern begleiten ihr schwer krankes Baby beim Sterben.
Wiener Zeitung

München/ Theaterakademie
Landung im Comic-Welttheater
Der Münchner Theaterakademie glückt mit „Flight“ von Jonathan Dove eine erstaunliche Aufführung.
Münchner Merkur
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Unter’m Strich

Pariser Kunstdiebe zu acht Jahren Haft verurteilt
Salzburger Nachrichten

Marika Rökk soll für Moskau spioniert haben
Operettenlegende wurde nach dem Krieg verdächtigt, während der NS-Zeit Teil eines Spionagenetzwerkes gewesen zu sein.
Kurier

André Heller wickelte seine Geschäfte über die Schweiz ab
Steuernachzahlungen: Schon 1998 hatte er Probleme mit Behörden Es handle sich aber nicht um Briefkastenfirmen, sagt sein Anwalt.
Oberösterreichische Nachrichten

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INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 21. FEBRUAR 2017)

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 21. FEBRUAR 2017)

Rebecca Horner zur Solotänzerin des Wiener Staatsballetts ernannt

Nach der vorgestrigen, 19. Februar 2017, vom Publikum gefeierten Premiere von John Neumeiers Le Pavillon d’Armide | Le Sacre an der Wiener Staatsoper hat Ballettdirektor Manuel Legris Rebecca Horner zur Solotänzerin des Wiener Staatsballetts ernannt. Die aus Wien stammende Tänzerin wurde als Solistin in Le Sacre bejubelt – sie wird auch in den weiteren Vorstellungen des zweiteiligen Abends am heutigen 20. Februar, am 10., 13. und 16. März 2017 in Le Sacre tanzen.


„Le Sacre“. Rebecca Horner. Copyright: Ashley Taylor/ Wiener Staatsballett

Rebecca Horner, Solotänzerin des Wiener Staatsballetts Geboren in Wien (Österreich). Mit vier Jahren begann sie ihre Ballettausbildung im Performing Center Austria, wo sie 1995 für eine Hauptrolle beim Film entdeckt wurde. Weitere Filme sowie diverse Auftritte beim ORF folgten. Im Anschluss an ihre weitere Ausbildung an der Ballettschule der Wiener Staatsoper wurde sie 2007 an das Ballett der Wiener Staatsoper und Volksoper verpflichtet. Nach der Geburt ihrer Tochter 2011 kehrte sie 2012 zum Wiener Staatsballett zurück. 1997 erhielt sie die Auszeichnung „Goldener Roy“, 2015 den 10. Förderpreis des Ballettclubs Wiener Staatsoper & Volksoper. Zudem wurde sie nominiert als „Beste Tänzerin des Jahres“ (Zeitschrift „tanz“) und für den „Leading Ladies Award“ in der Kategorie Kultur (Zeitschrift „Madonna“). 2015 wurde sie zur Halbsolistin ernannt. 2017 folgte ihr Avancement zur Solotänzerin.

Zu ihren wichtigsten Rollen zählen Potiphars Weib in John Neumeiers Josephs Legende, Blaubarts Mutter in Stephan Thoss’ Blaubarts Geheimnis, der Pas de deux Out of Tango und Prinzessin Budur in Tausendundeine Nacht von Vesna Orlic, der Pas de deux in Boris Nebylas Der Nachmittag eines Fauns, Entenmutter in Andrey Kaydanovskiys Das hässliche Entlein, Spanische Tänzerin in Rudolf Nurejews Schwanensee, Partien in Jirí Kyliáns Bella Figura, William Forsythes The Second Detail, Alexander Ekmans Cacti, Vesna Orlics Carmina Burana und Ben van Cauwenberghs Tanzhommage an Queen.

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WEITERE FOTOS ZUR WIENER BALLETTPREMIERE


„Le Sacre“. Francesco Costa, Ioanna Avraam. Copyright: Ashley Taylor/ Wiener Staatsballett


„Le Pavillon d’Armide“ Roman Lazik. Copyright: Ashley Taylor/ Wiener Staatsballett


„Le Pavillon d’Armide“. Maria Yakovleva, Denys Cherevychko, Nina Tonoli. Copyright: Ashley Taylor/ Wiener Staatsballett


Le Sacre“. Eno Peci, Francesco Costa. Copyright: Ashley Taylor/ Wiener Staatsballett

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Madrider Oper feiert letzte Hommage an Gerard Mortier =

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Gerard Mortier erhält letzte Ehrung in Madrid. Bildquelle: APA/EFE /Paco Campos

Madrid/Wien (APA) – Montag wird im Madrider Teatro Real „Die Stadt der Lügen“ uraufgeführt. Mit der Weltpremiere versteht die Königliche Oper als eine letzte Hommage an ihren im März 2014 verstorbenen Intendanten Gerard Mortier (1943-2014). Das Teatro Real hatte den ehemaligen Intendanten der Salzburger Festspiele 2010 nach Madrid geholt, um frischen Wind in das verstaubte Opernhaus zu bringen.

Der belgische Opern- und Theaterintendant machte sich mit originellen Produktionen und ungewöhnlichen, aber klug durchdachten Spielplänen schon bei der Essener Ruhrtriennale, aber auch bei den Salzburger Festspielen, die er von 1992 bis 2001 als Nachfolger von Herbert von Karajan leitete, einen internationalen Namen als Modernisierer. So war es auch Mortier, der noch kurz vor seinem Tod das Stück „Die Stadt der Lügen“ für das Teatro Real in Auftrag gab.

Das experimentelle Musiktheater der spanischen Komponistin Elena Mendoza basiert auf den vier Geschichten „La ciudad de las mentiras“ des uruguayischen Schriftstellers Juan Carlos Onetti (1909-1994). Es erzählt von vier Frauen, die sich in dem imaginären Ort Santa Maria bis zum Tode an ihre existenziellen Lügen klammern. Die Charaktere, dargestellt von fünfzehn Sängern, Schauspielern und Instrumentalisten auf der Bühne, versuchen durch Lebenslügen und Selbstinszenierungen ihre Verzweiflung über das Leben und die Isolation des Einzelnen zu überwinden.

 Es handelt sich um eine absurde, teils humorvolle, aber auch nicht immer leicht durchschaubare Geschichte, für die Matthias Rebstock das Libretto schrieb. Musikalischer Leiter ist Titus Engel, der im Auftrag Mortiers 2013 auch schon Charles Wuorinens Schwulendrama „Brokeback Mountain“ am Teatro Real uraufführte.

Ob das Chaos aus parallelen Welten, Wahnsinn, Träumen und Albträumen jedoch Erfolg bei dem eher konservativen spanischen Publikum des Teatro Reals haben wird, bleibt abzuwarten. Mortier, der 2013 für die Mozart-Oper „Cosi fan tutte“ den österreichischen Regisseur Michael Haneke beauftragte, geriet wegen seiner teils ungewöhnlichen Spielpläne auch in Madrid immer wieder in die Kritik.

 Als künstlerischer Leiter wollte er das international wenig bedeutende Teatro Real an die europäische Opernspitze führen. Seinen Ambitionen kamen jedoch schon bald die Wirtschaftskrise und der Sparzwang in die Quere. Der bereits schwerkranke Mortier bestand unter Rücktrittsdrohung letztlich darauf, bei der Auswahl seines Nachfolgers im Amt des künstlerischen Direktors mitzureden – die Verantwortlichen setzten ihn trotz laufenden Vertrags jedoch ab.

Letztlich arrangierte man sich, und Mortier diente dem Haus und dessen neuem, bis heute amtierenden Direktor Joan Matabosch, bis zu seinem Tod als Berater.

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Vereinigte Bühnen Wien: JESUS CHRIST SUPERSTAR – MUSICAL IN CONCERT: DIE CAST STEHT FEST
 
Drew Sarich als “Jesus”, Marjan Shaki als “Maria Magdalena”, Sasha Di Capri als “Judas”. Die Premiere ist am 7. April 2017 im Ronacher.
 
Andrew Lloyd Webbers und Tim Rices weltbekannte Rockoper JESUS CHRIST SUPERSTAR steht wegen großer Publikums-Nachfrage auch Ostern 2017 auf dem Spielplan der VEREINIGTEN BÜHNEN WIEN.  
 
Im Rahmen der VBW-Konzertreihe MUSICAL IN CONCERT ist das Musical in einer konzertanten, in englischer Sprache gesungenen Fassung, für insgesamt acht Vorstellungen im RONACHER zu sehen. Neben Publikumsliebling Drew Sarich, der wie in vergangenen VBW-Produktionen als „Jesus“ auf der Bühne stehen wird, sind heuer Marjan Shaki in der Rolle der „Maria Magdalena“ und Sasha Di Capri als „Judas“ zu erleben. Ebenfalls mit dabei Frank Winkels als „Herodes“, der aktuell als „Peppone“ in DON CAMILLO & PEPPONE zu sehen ist, Kurosch Abbasi als „Annas“ sowie Marc Clear wieder als „Pilatus“. Wegen des großen Erfolgs kehrt die Inszenierung von Werner Sobotka, die bereits 2015 im Raimund Theater zu sehen war, zu den VBW zurück.  
VBW-Musical Intendant Christian Struppeck: „Aufgrund der großen PublikumsNachfrage präsentieren wir heuer zu Ostern erneut eine konzertante Fassung von Andrew Lloyd Webbers und Tim Rices Welthit JESUS CHRIST SUPERSTAR. Diese weltbekannte Rockoper, die insgesamt bereits in über 42 Ländern aufgeführt wurde und so viele Jahrzehnte nach ihrer Weltpremiere die Menschen immer noch begeistert, wollten wir auch dieses Jahr unseren Zuschauern unbedingt wieder in Form eines Konzerts der Extraklasse  zeigen. Mit Drew Sarich, Marjan Shaki und Sasha Di Capri konnten wir äußerst hochkarätige Solisten gewinnen, die gemeinsam mit dem Rest der Cast und unserem großartigen VBW-Orchester unter der Leitung von VBW-Musikdirektor Koen Schoots für ein außerordentliches RockKonzerterlebnis sorgen werden.“

JESUS CHRIST SUPERSTAR erzählt die letzten sieben Tage von Jesus Christus in Jerusalem aus der kritischen Sicht des Judas. Dabei geht es um die Liebe Maria Magdalenas zu Jesu, das letzte Abendmahl, das Urteil Herodes und den Verrat von Judas der zum Kreuzweg Jesu und schlussendlich zu seinem Tod führt. Tim Rice und der damals 21jährige Andrew Lloyd Webber brachten 1969, nach einem ersten Versuch an einem Bibelstoff mit JOSEPH AND THE AMAZING TECHNICOLOR DREAMCOAT, in England und in den USA eine Single unter dem Titel „Superstar“ heraus. Bis 1971 entwickelte sich daraus eine Rockoper, die zunächst als Album erschien, dann im Juli 1971 in Pittsburgh konzertant und am 12. Oktober 1971 im Mark Hellinger Theater in New York uraufgeführt wurde. Von 1972 bis 1981 liefen 3.358 Vorstellungen von JESUS CHRIST SUPERSTAR im Londoner West End und ein Jahr später folgte die Verfilmung von Universal. Die Österreichische Erstaufführung fand 1981 im Theater an der Wien statt.  
 
JESUS CHRIST SUPERSTAR – THE ROCK-MUSICAL IN CONCERT ist von 7. April  bis inklusive 16. April 2017 im RONACHER zu sehen.
 
 JESUS CHRIST SUPERSTAR – THE ROCK-MUSICAL IN CONCERT:
 
Freitag, 07. April 2017 (Premiere) – 19.30 Uhr
Samstag, 08. April 2017 – 19.30 Uhr
Sonntag, 09. April 2017 – 16.30 Uhr
Dienstag, 11. April 2017 – 18.30 Uhr
Mittwoch, 12. April 2017 – 18.30 Uhr
Donnerstag, 13. April 2017 – 19.30 Uhr
Samstag, 15. April 2017 – 19. 30 Uhr
Sonntag, 16. April 2017 – 16.30 Uhr
 
Tickets unter www.musicalvienna.at, bei Wien Ticket unter 01/588 85 sowie an allen Vorverkaufsstellen der VEREINIGTEN BÜHNEN WIEN.
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STUTTGARTER BALLETTBABY IST DA! Die Ersten Solisten Miriam Kacerova  und Roman Novitzky sind Eltern geworden 

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Das Ballettbaby und seine Eltern. Foto: Stuttgarter Ballett

 Das erste von zwei in dieser Spielzeit freudig erwarteten Stuttgarter Ballett-Babys ist da! Am 30. Januar 2017 sind die beiden Ersten Solisten des Stuttgarter Balletts Miriam Kacerova und Roman Novitzky Eltern eines Sohnes namens Lukas geworden. Sowohl Kind als auch Mutter erfreuen sich bester Gesundheit.
Ballettintendant Reid Anderson und die gesamte Compagnie gratulieren den glücklichen Eltern und freuen sich über den Nachwuchs für die Stuttgarter Ballett-Familie!

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MAINFRANKENTHEATER WÜRZBURG: RALF LUKAS ÜBERNIMMT HEUTE FÜR GÜNTHER GROISSBÖCK

Operngala mit Werken von Mozart, Verdi, Wagner
Bassbariton Ralf Lukas übernimmt für Günther Groissböck
Würzburg, 21. Februar 2017 – Die am heutigen Abend mit Günther Groissböck geplante Operngala im Mainfranken Theater musste soeben umbesetzt werden. Für den erkrankten Groissböck springt Ralf Lukas als Gesangssolist ein. Der aus Bayreuth stammende Bassbariton ist nicht nur dem dortigen Festspielpublikum bestens vertraut – auch im Mainfranken Theater war er bereits ein gefeierter Gast. Generalmusikdirektor Enrico Calesso: „Wir freuen uns außerordentlich, dass wir anstelle des leider kurzfristig erkrankten Günther Groissböck mit Ralf Lukas einen Solisten gewinnen konnten, dessen Stimmfach hervorragend zum facettenreichen Programm unserer Operngala passt.“
 
Lukas tritt regelmäßig auf den großen nationalen und internationalen Opernbühnen wie etwa in Berlin, Düsseldorf, Kopenhagen und Tokio auf. Als gefragter Konzertsänger mit umfangreichem Repertoire gastierte er in Brüssel, Hamburg, Madrid, München, Paris, Sao Paulo und beispielsweise Wien sowie bei den großen Festivals. Er wirkte bei diversen Funk- und Fernsehaufnahmen mit und legte  mehrere Einspielungen auf CD und DVD vor. In Würzburg stand Lukas unter anderem mit Wotans Abschied zuletzt beim ersten Sinfoniekonzert der Spielzeit 2007/08 auf der Bühne – bei der heutigen Operngala wird diese Arie ebenfalls wieder erklingen.

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„Der Geist der Huzulen ‑ mystisches Bergvolk der ukrainischen Karpaten“.

Eine „Huzulen-Woche“ in München (12.3 – 18.3. 2017)

 

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Fragment aus dem Film „Schatten vergessener Ahnen“, Filmregisseur: Sergei Paradschanow, Komponist:Myroslav Skoryk

Die Ukraine wird in Europa politisch als selbständiges Land seit 2014 wahrgenommen. Als multikulturell-ethnisch geprägtes Land, wird die Ukraine von den europäischen Nachbarn noch nicht bewusst wahrgenommen. Auch das professionale Werk der berühmten ukrainischen Komponisten ist in Westeuropa wenig bekannt.

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Fragment aus dem Film „Schatten vergessener Ahnen“, Filmregisseur: Sergei Paradschanow, Komponist:Myroslav Skoryk

Das Konzept einer „Huzulen-Woche“ in München folgt dem Ziel, die Originalität der regionalen Kulturen der Ukraine zum Ausdruck bringen, unter denen die Huzulen als einzigartig mystisches Bergvolk der ukrainischen Karpaten hervorheben und bis heute ihre Kultur traditionell überliefern.

Das Land der Huzulen wurde nach einem Volksstamm benannt, der einen archaisch klingenden ukrainischen Dialekt spricht und bei statistischen Zählungen meist zusammen mit den Ruthenen genannt wird.

Das Projekt ist im Grunde genommen einmalig. Dargestellte alte Riten, Sitten, Folklore und zeitgenössische Musik wurden zuerst von professionellen national und international bekannten Künstlern rezipiert und untersucht. Das wiederum inspirierte unvermeidbar zu eigenen originären künstlerischen Werken. Diese Werke, vom ethnischen Unikat der Huzulen beeinflusst, werden an verschieden Orten und in verschiedenen Arten, Gattungen und Stilen aufgeführt. Im Theater, in der Musik, im Film, in Workshops werden ausgewählte Teile dieses Phänomens eines Huzulen-Geistes imaginiert, musiziert, gespielt und vorgetragen.

Die Impulse des Konzeptes „Der Huzulengeist ‑ mystisches Bergvolk der ukrainischen Karpaten“ wurde von Oksana Lyniv, eine aus der Ukraine stammende Dirigentin, ins Leben gerufen und entwickelt. Seit der Spielzeit 2013/2014 an der Bayerischen Staatsoper tätige musikalische Assistentin des Generalmusikdirektors Kirill Petrenko und ab 2017 für die Oper Graz neu ernannte Generalmusikdirektorin bringt mit diesem Projekt, diesen überdimensionalen Klang ihres Heimatlandes dem Münchner Publikum näher.

Der bedeutende ukrainische Komponist Myroslav Skoryk ist als Ehrengast der „Huzulen-Woche“ offiziell von der Ukrainischen Freien Universität (UFU) und persönlich von Oksana Lyniv sowie der Universitätsrektorin Prof. Maria Pryshlak nach München eingeladen. Myroslav Skoryk wird beim Projekt „Der Huzulengeist ‑ mystisches Bergvolk der ukrainischen Karpaten“ am Runden Tisch zu Diskussionen und einem Meinungsaustausch mit den Künstlern und Experten aus verschiedenen Bereichen der Kunst teilnehmen.

Programm der „Huzulen-Woche“

  1. März – Das Bühnenwerk „Ein Huzulen-Jahr“ – aus der huzulschen Stadt Kolomyja wird in München aufgeführt. Im Rahmen einer Tournee zeigt das Theaterteam aus Kolomyja ein Schauspiel nach dem Sujet des berühmten ukrainischen Dramatikers, Komponist und Ethnologen Hnat Khotkevych (1877-1938), der auch als Begründer der modernen Bandura-Kunst bekannt ist. Die Musik zum Bühnenwerk komponierte der aus Kolomyja stammende zeitgenössische Komponist Olexander Kosarenko (1963 *), der in seinem Schaffen antike, biblische, folkloristische und andere Symbole verschmelzen lässt. Das Theaterstück hat eine transparente dynamische Struktur, die die wichtigsten Bräuche im Leben der Huzulen in einem gestalterischen Fokus darstellt – Weihnachten, Ostern, Trauung, Todesfeier. Die Kostüme, das Bühnenbild, die Musik, der Klang einer Trembita, die melodische-Sprache des huzulischen Dialektes fasziniert mit einer einzigartigen Atmosphäre dieses Landes durch die Schönheit und Mannigfaltigkeit seiner ethnischen Traditionen.

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Oksana Lyniv. Foto: © Oleg Pavlyuchenko

15. März: Ein Konzert in der Neuen Münchner Philharmonie unter der Leitung von Oksana Lyniv. Zusammen mit den Werken von Richard Strauss (Symphonische Dichtung „Ein Heldenleben“, 1898) und Tan Dun „The Tears of Nature” / “Die Tränen der Natur” (Percussion-Solo: Vivi Vassileva, 2012) wird das erste Mal in München ein Werk des berühmten zeitgenössischen ukrainischen Komponisten Myroslav Skoryk (1938*) gespielt. Für die ukrainische Kultur mit ihrer ethnischen Vielfältigkeit ist die Musik von Myroslav Skoryk, sein Werk „Huzulen Triptychon“ (Suite für Symphonieorchester, 1965) und andere von großer Bedeutung.

Skoryks „Huzulen Triptychon“ ordnen Musikwissenschaftler als eines der wichtigsten Beispiele der “neuen folkloristischen Welle” der 60-er Jahre des 20. Jahrhunderts ein.

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Miroslav Skorik.

Miroslav Skorik gehört zu der Generation der Sechziger-Jahre, in deren Jugend das „Chrustschow’sches Tauwetter“ (die Periode der Auflockerung und größeren Freiheit der inneren Kultur nach dem Tode Stalins) fiel. Im Westen wurde diese Periode mit dem üblichen Begriff „Entstalinisierung“ als Reihe von politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Reformen zusammengefasst. Myroslav Skoryk erlebt die Zeit einer kreativen Renaissance der ukrainischen professionellen Musikkultur sehr aktiv. Die stilistische Spanne reicht bei vielen Komponisten vom Radikalismus der Avantgarde bis zur Suche nach der eigenen nationalen Identität, die den Neofolklorismus beinhaltet. Myroslav Skoryk schuf aber jedoch in seinen „Huzulen Triptychon“ eine bemerkenswerte Vision von archaischen Quellen der musikalischen Folklore im Lichte seines persönlichen Stils.

Als Suite für symphonisches Orchester hat der Komponist nach dem großen Erfolg der Filmproduktion „Schatten vergessener Ahnen“ seine Musikbegleitung umstrukturiert, zusammengefasst und zu einem selbstständigen Werk entwickelt. Myroslav Skoryk hat in seiner Suite beabsichtigt, die musikalische Relikte der huzulischen Volksmusik herauszuarbeiten und daraus eine eigene moderne Kompositionen zu schaffen, die sowohl der folkloristische Klangvorstellung als auch in seinem eigenen Stil übereinstimmt. Im Orchester spielen 20 Studenten aus der Ukraine, die an der Nationalen Tschaikowsky Musikakademie besondere Auszeichnungen erfahren haben und gemeinsam mit Mitgliedern der Neuen Münchner Philharmoniker das Programm üben und aufführen werden. Als Ehrengast wurde zum Konzert der Komponist Myroslav Skoryk eingeladen. Das Konzert findet im Münchner Herkulessaal statt.

Eine große Resonanz hatte die Zusammenarbeit des Komponisten und des genialen, preisgekrönten ukrainischen Filmregisseurs armenischer Herkunft, Sergei Paradschanow (1924-1990) für den Film „Schatten vergessener Ahnen“ von 1964 nach dem Roman des bedeutenden ukrainischen Schriftstellers Mikhaylo Kotsyubinsky (1864-1913).

Skoryk ist es gelungen, seine Musik als Hauptkomponente der Filmstruktur zu formen und zusammen mit dem Regisseur ein bis heute beachtetes Vorbild der Gattung „poetisches Kino“ zu schaffen.

  1. März – Der Film „Schatten vergessener Ahnen“ (SU 1964) wird im tschechischen Kulturzentrum präsentiert. Bekanntermaßen gehörte ein Teil Huzuliens von 1918 bis 1938 zur Tschechoslowakei, heute liegt Huzulien im Gebiet der Ukraine.

Der Regisseur Sergei Paradschanow erzählt in seinem Film die tragische Geschichte des jungen Liebespaares, das dem ruthenischen Karpaten-Bergvolk der Huzulen angehört. Das Romeo-und-Julia-Motiv wird originär mit den malerischen Bräuchen und der mystischen Folklore dieses Hirtenvolkes verwoben. Diese eigenartige Musikkultur der huzulischen dialektischen Volksgruppe gilt als Symbol der nationalen Selbstidentifikation des Volkes, das im Einklang mit der Natur lebt.

Sergei Paradschanow wurde von den sowjetischen Behörden verfolgt und verhaftet, während sein Film 39 internationale Preise, 28 Auszeichnungen bei Filmfestivals in 21 Ländern erhielt. Die Genialität Paradschanows wurde von weltbekannten Regisseuren wie Federico Fellini, Akira Kurosawa, Michelangelo Antonioni, Andrzej Wajda hochgelobt.

Die Harvard Universität setzte den Film von Sergei Paradschanow „Schatten vergessener Ahnen“ auf die Liste der verbindlichen Filmvorschau für die Bewerber um die Promotion in der Medienwissenschaft.

Als Begleitveranstaltung zu dem Konzertprogramm werden als Gäste die Ethnologin Yaryna Wynnycka, der Filmmacher Oleg Pavlyuchenkov und der Komponist Myroslav Skoryk zur Diskussion, Besprechung und zum Meinungsaustausch über den Film eingeladen. Yaryna Wynnycka referiert zum Thema „Symbole und Rituale Huzul“, Oleg Pavlyuchenkov beleuchtet das Thema „Bedeutung und Rolle des Films in der Weltgeschichte des Kinos“.

18 März –verschiedene Meisterklassen werden die Kunst der Huzulen ausüben. Der Künstler Ostap Losinsky lehrt die huzulische Ikonenmalerei, bzw. Glasmalerei. Die Sängerin Natalia Rybka-Parkhomenko lehrt die Meisterschaft im Volksgesang der huzulischen und rituellen westukrainischen Lieder zusammen mit der Gesang-Gruppe „Kurbasi“. Die Meisterklassen umrahmen die Multimediale Präsentation des Art-Buches „Skrynja“. Das ist ein Unikat, in dem die Schriftstellerin und Ethnologin Yaryna Wynnycka die einzigartige Sammlung von Schätzen ukrainischer angewandter Volkskunst zusammenfasst.

Projektleitung – Oksana Lyniv, Dirigentin, Partner «LvivMozArt», Neue Münchner Philharmonie, Ukrainische Freie Universität München (UFU), Tschechisches Zentrum München (ČC), Generalkonsulat der Ukraine in München, „Ukraina“ Gesellschaft zur Förderung ukrainischer Kultur e.V. (UK), Salon «C.BECHSTEIN»

©Adelina Yefimenko. Alle Rechte vorbehalten.

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ATHEN: AUSSTELLUNG ZU WAGNERS „RING“

Im „Theater Dimitris Kontiris“ in Athen (Frinihoustr.10, Tel.: 2114089670) findet noch bis 7. März die Ausstellung zu Wagners „RING“ statt, die Künstlerin nennt sich schlicht „Dorothea“. Initiatorin der Ausstellung ist Prof. Dr. Regina Argiraki (Fine Arts Depart, Universität Thessaloniki).

«Ο Χρυσός του Ρήνου»

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Irini Konsta (Sopran)

Soprano Irini Konsta was born in Athens,Greece.She has been a student of the world famous bass of opera George Pappas and received a diploma winning a gold medal.She has been collaborating with the National opera periodically since 2008.She has taken under Rosalinde(Die Fledermaus-Strauss),Fiordiligi(Cosi fan tutte-Mozart),Nedda(I pagliacci-Leoncavallo),Desdemona(Otello-Verdi),Mimi and Musetta(La boheme-Puccini),Io(Prometheus Bound-Karousos)in New York,Berlin,Paris,London,Melbourne and in the legendary theatre of ancient Epidavrus.Irini Konsta has been honoured with the“Maria Callas“award by the UNESCO Foundation.

In Dorothea’s exhibition based on Rheingold Irini Konsta will perform the aria“Hojotoho“from R.Wagner’s Die Walkύre and the aria“Ebben?N’andro lontana“from A.Catalani’s La Wally.

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Ministerium weist UNESCO auf Heumarkt-Redimensionierung hin =

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Besonders der Hochhausturm ist der UNESCO ein Dorn im Auge. Bildquelle: APA (ISAY WEINFELD&SEBASTIAN MURR)/UNBEKANNT

Wien (APA) – Infolge der Neugestaltung des Heumarkt-Areals droht die UNESCO seit geraumer Zeit mit der Aberkennung des Weltkulturerbes für die Wiener Innenstadt. In der geforderten Stellungnahme an die UNESCO weist das zuständige Kulturministerium nun noch einmal darauf hin, dass das umstrittene Projekt inzwischen redimensioniert worden sei und außerdem das Hochhauskonzept generell überarbeitet werde.

Der UNESCO ist bekanntlich die Umgestaltung der Fläche zwischen Konzerthaus und Hotel Intercontinental seit längerem ein Dorn im Auge. Besonders der geplante Wohnturm sorgte für Unmut bei Vertretern der Organisation. Sie drohten mit Konsequenzen für den Weltkulturerbestatus für das historische Zentrum Wiens. Die Stadt unterzog das Projekt daraufhin einer Überarbeitung mit dem – im Dezember 2016 öffentlich präsentierten – Ergebnis, dass das Vorhaben kleiner ausfallen wird als ursprünglich gedacht.

Das Kulturministerium verweist in seiner auf Englisch gehaltenen Stellungnahme, die im Namen der Republik Österreich an den UNESCO-Hauptsitz in Paris adressiert ist und die nun von der UNESCO selbst online gestellt wurde, gewissermaßen noch einmal offiziell auf diese Redimensionierung. Vor allem die Reduktion der Turmhöhe auf 66 Meter sei mit dem Ziel erfolgt, das Hochhaus harmonischer in das umliegende Stadtbild zu integrieren. Damit habe man auf Befürchtungen der UNESCO reagiert, das Heumarkt-Projekt wirke sich negativ auf die „visuelle Integrität“ der Innenstadt aus.

In der Stellungnahme wird bei der Gelegenheit auch auf den naheliegenden Bahnhofs- und Shoppingkomplex Wien-Mitte verwiesen, über das damals ebenfalls heftig in Bezug auf das Welterbe diskutiert wurde. Infolge der Verkleinerung falle der Heumarkt-Turm deutlich niedriger aus als der 75 Meter hohe Wien-Mitte-Bau, der allerdings von der UNESCO bzw. deren Beratungsgremium ICOMOS sehr wohl akzeptiert worden sei, vergisst das Ministerium nicht zu betonen.

Weiters wird die UNESCO auch über die bereits bekannten Pläne der Stadt informiert, das sogenannte Hochhauskonzept generell zu überarbeiten. Darunter fällt auch der „Masterplan Glacis“, also die Zone rund um die Innenstadt. Es werde etwa analysiert, welche Sichtachsen besondere Bedeutung für das Stadtbild hätten und insofern schützenswürdig seien.

Das Schreiben dient als Basis für die Entscheidung über eine mögliche Eintragung des Historischen Zentrums von Wien in die Rote Liste des gefährdeten Welterbes. Darüber befindet das Welterbekomitee, das im Juli 2017 in Krakau tagt. Vertreter von UNESCO als auch ICOMOS haben sich bereits mehrmals ablehnend gegenüber dem geänderten Entwurf der Stadt geäußert, da der Höhenvorgabe der UNESCO nicht entsprochen worden sei.

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DIE MONTAG-PRESSE (20. FEBRUAR 2017)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die MONTAG-PRESSE – 20. Februar 2017

Zur Wiener Ballettpremiere
John Neumeier: „Ich erlebe meine Arbeit als überaus erfüllend“
– John Neumeier (77) zählt zu den renommiertesten Choreografen weltweit. Compagnien in aller Welt tanzen seine mehr als 150 Werke. Am Sonntag hatten an der Wiener Staatsoper „Le Pavillon d“Armide“ und „Le Sacre“ Premiere. Ende März geht der Amerikaner mit seinem Hamburg Ballett auf USA-Tournee. Im Interview mit der dpa erzählt der Ballett-Chef von der Leidenschaft für seinen Beruf.
Tiroler Tageszeitung

Frankfurt
Berlioz‘ „Les Troyens“ an Oper Frankfurt gefeiert
Die fünfstündige Mammutoper „Les Troyens“ von Hector Berlioz hat am Sonntagabend an der Frankfurter Oper ihre Premiere erlebt. Das Premierenpublikum feierte sowohl die Sänger, als auch das konzentrierte Dirigat von John Nelson.
Musik heute

Wien/ Konzerthaus
Die starken Verismo-Frauen der virtuosen Elīna Garanča
Die Mezzosopran-Primadonna präsentierte ihr jüngstes Soloprogramm, mit dem sie am Sonntagabend auch in Graz gastierte.
Die Presse
Elina Garanca – Himmelskönigin
http://derstandard.at/2000052844536/Elina-Garanca-Himmelskoenigin

Berlin/ Philharmonie
Blitze aus dem Blech
Traum vom Weltuntergang: Simon Rattle dirigiert, Peter Sellars inszeniert in der Philharmonie die Oper „Le Grand Macabre“ von György Ligeti.
Tagesspiegel

Neue Top-Dirigenten: Mehr Mut zum Hit!
Antonin Dvoraks unverschämt attraktive Musik mögen manche Klassik-Fans nicht mehr hören. Doch die CDs von Krzysztof Urbanski und Jakub Hrusa sollten das ändern: Sogar die „Neue Welt“ klingt wie frisch entdeckt
Der Spiegel

Wien/ Theater an der Wien
Peer Gynt: Die Trolle, das sind wir
Werner Egks 1938 uraufgeführte Oper „Peer Gynt“ mit Bo Skovhus in der Regie von Peter Konwitschny am Theater an der Wien: Ein lehrreiches Plädoyer für ein hörenswertes Stück.
Die Presse
Ich tu, was ich will
Peter Konwitschny inszeniert Werner Egks „Peer Gynt” im Theater an der Wien
Neue Musikzeitung/nmz.de
„Peer Gynt“: Sinnsucher im Supermarkt des Lebens
Premiere von Werner Egks Oper „Peer Gynt“ im Theater an der Wien in der Regie von Peter Konwitschny –
Der Standard

München/ Bayerische Staatsoper
Marc-André Hamelin über Nicolai Medtner
Der kanadische Pianist Marc-André Hamelin spielt in dieser Woche zweimal in der Oper und einmal im Herkulessaal
Münchner Abendzeitung

Nürnberg
Vom Kapitalismus abgehängt: Alban Bergs „Wozzeck“ am Staatstheater Nürnberg
Neue Musikzeitung/nmz.de

Berlin/ Philharmoniker
Höllenspektakel im Konzertsaal
Berliner Philharmoniker zeigen György Ligetis böses Welttheater „Grand Macabre“ in der Regie von Peter Sellars
Berliner Morgenpost

Amsterdam
Bartoli’s La Cenerentola bicentennial celebration at the Concertgebouw
bachtrack

London
Opera reviews: The Pirates of Penzance and Bach and the Italian Concerto
http://www.express.co.uk/entertainment/theatre/768695/Opera-reviews

Top orchestra quits Britain over Brexit migration clampdown
https://www.theguardian.com/politics/2017/feb/18/baroque-orchestra-eu

Leeds
Cinderella review – effervescent Rossini for a Strictly Dancing era
The Guardian

Is Rossini’s Cinderella overrated?
A colourful new production can’t save this relentlessly banal opera
The Telegraph

Philadelphia
Opera Philadelphia tackles early Rossini
http://www.huffingtonpost.com/entry/operaphiladelphia-tackles-early

Washington
Cornelius Meister spins yarns wth the National Symphony
bachtrack

Richmond
Opera review: ‚Der Freischütz'(The Magic Marksman) a Hit and Miss Production
http://www.richmond.com/entertainment/music/opera-review

San Jose
Oh, What a Night in San Jose
It is difficult to know where to begin to praise the stunning achievement of Opera San Jose’s West Coast premiere of Silent Night.
http://www.operatoday.com/content/2017/02/oh_what_a_night.php

Sydney
Review: Tosca (Opera Australia)
http://www.limelightmagazine.com.au/live-reviews/review-tosca-opera

Tosca review: Voices sear through wartime drama
http://www.smh.com.au/entertainment/opera/tosca-review-voices-sear-through

Berlin/ Admiralspalast
So war die Premiere des Falco-Musicals
Berliner Morgenpost

Pop

Berlin/ Volksbühne
Bilderbuch in der Volksbühne: Frinks für alle!
„Falcos Erben“ sollen sie sein. Dabei ist die österreichische Band so viel mehr als Austropop. Was sie jetzt in der Volksbühne unter Beweis gestellt haben
Tagesspiegel

Sprechtheater

Düsseldorf/ Schauspielhaus
Matthias Hartmann inszeniert in Düsseldorf Tischerücken im rechtsfreien Raum
Matthias Hartmann dramatisiert am Düsseldorfer Schauspielhaus Kleists „Michael Kohlhaas“: Findet der Ex-Burg-Intendant in dem Rebellen gegen die Willkür der Obrigkeit seinen eigenen Fall?
Der Spiegel

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Unter’m Strich

Opernball-Organisatorin Maria Großbauer: „Ich lebe nicht nur im goldenen Saal“
In vier Tagen feiert Maria Großbauer als Opernball-Organisatorin ihr Debüt. Im Interview erzählt die neue Ball-Chefin warum sie Verständnis für die Opernball-Demos hat und sie keine Musikkarriere einschlug.
https://kurier.at/kultur/ich-lebe-nicht-nur-im-goldenen-saal/247.272.320

Italien
Renzis Sozialdemokraten stehen vor der Spaltung
Parteichef tritt zurück – aber wieder an
Der Standard

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INFOS DES TAGES (MONTAG, 20. FEBRUAR 2017)

INFOS DES TAGES (MONTAG, 20. FEBRUAR 2017)

NEU: Rebecca Horner zur Solotänzerin des Wiener Staatsballetts ernannt

Nach der gestrigen, 19. Februar 2017, vom Publikum gefeierten Premiere von John Neumeiers Le Pavillon d’Armide | Le Sacre an der Wiener Staatsoper hat Ballettdirektor Manuel Legris Rebecca Horner zur Solotänzerin des Wiener Staatsballetts ernannt. Die aus Wien stammende Tänzerin wurde als Solistin in Le Sacre bejubelt – sie wird auch in den weiteren Vorstellungen des zweiteiligen Abends am heutigen 20. Februar, am 10., 13. und 16. März 2017 in Le Sacre tanzen.

Mehr darüber morgen!

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NEU IN UNSEREN KRITIKEN:

WIEN/ Staatsoper/ Staatsballett: LE PAVILLON D’ARMIDE/ LE SACRE von John Neumeier am 19.2.2017

Zur Premierenkritik von Ulrike Klein

Zum Bericht (über die GP am 16.2.) von Renate Wagner

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Le Sacre. Copyright: Wiener Staatsballett/ Ashley Taylor

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Berlin/ Philharmonie: „LE GRAND MACABRE“ von György Ligeti. Groteske besiegt die Todesfurcht. 18.02.2017

Starren auf Audrey Luna als verstrahlte Venus, Foto Monika Rittershaus
Starren auf Audrey Luna als verstrahlte Venus. Foto: Monika Rittershaus

Zum Bericht von Ursula Wiegand

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WIEN/ Staatsoper: IL TROVATORE  – Derniere am 18.2. 2017 – diesmal mit hohem C des Tenors

Glücklich nach der Derniere : KS Anna Netrebko und Roberto Alagna - wieder mit hohem C  (Foto. M.Pöhn)

Glücklich nach der Derniere : KS Anna Netrebko und Roberto Alagna – wieder mit hohem C (Foto. M.Pöhn)

Keine Frage, wer schon eine Inszenierung mit Daniele Abbado hinter sich hat, den schreckt nichts mehr, wer seinen Don Carlo hier im Haus kennt, wundert sich nur, dass man ihn, den Meister einer langweiligen bis lächerlichen Schreit- und Stehinszenierung ein weiteres Mal eingeladen hat. Diesmal zur Untermalung spanischen Kolorits mit Szenen aus dem Bürgerkrieg, die mit ständigen Prozessionen, Erschießungen und Sesseltragen vom Gesang ablenken wollte…

Zum Bericht von Peter Skorepa

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BERLIN/ Staatsoper: TOSCA mit dem Scarpia-Rollendebüt von Erwin Schrott – 17.2.2017

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Schrott in Siegerpose (bei Great Voices in Wien). Foto Renate Wagner

Zum Bericht von Gisela Schmöger

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WÜRZBURG: LES HUGUENOTS von Giacomo Meyerbeer. Derniere am 17.2.20

Zum Bericht von Werner Häußner

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SAALFELD/ Meininger Hof: CA CENERENTOLA. Kooperation Theater Rudolstadt und Lyric Opera Studio Weimar. 12.2.2017

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Schluss-Szene. Copyright: Lyric Opera Studio Weimar

Zum Bericht von Larissa Gawritschenko & Thomas Janda

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 DIE JUBILÄEN FEBRUAR 2017 NUN VOLLSTÄNDIG ONLINE

DIE IN MEMORIAM GEBURTSTAGE:

19.2. Jean-Pierre PONNELLE wäre 85 geworden

Er wuchs in einer musischen Familie auf. Sein Großvater, ein Weinhändler und Musikkritiker, war mit dem Komponisten Richard Strauss befreundet. Aufmerksam förderten Ponnelles Eltern seine künstlerischen Kenntnisse und Fähigkeiten. Acht Jahre lang erhielt er den in großbürgerlichen Kreisen üblichen Klavierunterricht. Die Mutter, Mia Ponnelle, geb. Reiter, eine Sängerin aus einer ungarisch-tschechischen Theaterfamilie, und der Vater, Pierre Ponnelle, Weinhändler und Journalist, besaßen ein Weingut in Beaune (Burgund). Ab 1942 unterstützte Ponnelle père die Résistance, später okkupierte die deutsche Armee ihren Wohnsitz. Die französische Militärregierung beauftragte 1945 u.a. Pierre Ponnelle als Offizier für kulturelle Angelegenheiten mit dem Aufbau eines neuen Rundfunksenders, dem Südwestfunk…

23.2. Régine Crespin wäre 90 geworden

Régine Crespin

Nachdem sie zuerst Pharmazie studiert hatte, ließ sie ihre Stimme am Conservatoire National in Paris bei Paul Cabanel, Suzanne Cesbron-Viseur und Georges Jouatte ausbilden. Sie debütierte 1950 am Theater von Mulhouse (Elsass) als Elsa im »Lohengrin«. 1951 kam sie an die Pariser Opéra-Comique (Antrittsrolle: Tosca). Im gleichen Jahr trat sie auch an der Grand Opéra Paris auf und hatte dort, wieder als Elsa, einen ersten Erfolg, 1954-55 sang sie dann sehr erfolgreich an diesem Haus die Rezia im »Oberon« von Weber. 1957 sang sie an der Grand Opéra Paris die Mme. Lidoine in der französischen Erstaufführung von Poulencs »Dialogues des Carmélites«. Sie wurde jetzt die bedeutendste dramatische und Wagner-Sopranistin ihrer Generation in Frankreich…

ZU DEN JUBILÄEN/ IN MEMORIAM GEBURTSTAGE
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HEUTE: Vierteiliger „ORF III Themenmontag“ zum Wiener Opernball u. a. mit TV-Premiere „Opernball-Parade mit Kari und Christoph“

Außerdem: Festwochen-Intendant Tomas Zierhofer-Kin in „Kultur Heute“, „Wiener Vorlesungen“ über 500 Jahre Reformation mit Bischof Michael Bünker =

 ORF III Kultur und Information steht am „Themenmontag“, dem 20. Februar 2017, mit vier Dokumentationen ganz im Zeichen der glamourösesten Ballnacht des Jahres – des Wiener Opernballs. Zuvor begrüßt Peter Fässlacher in „Kultur Heute“ (19.50 Uhr) den österreichischen Kulturmanager und Intendanten der Wiener Festwochen Tomas Zierhofer-Kin u. a. über das diesjährige Festwochen-Programm zum Gespräch.

Im Hauptabend heißt es dann: „Alles Walzer“. Zum Auftakt wärmen sich in der ORF-III-Neuproduktion „Opernball-Parade mit Kari und Christoph“ (20.15 Uhr) von Silvan Huber die Moderatoren Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz gemeinsam für das Ballereignis des Jahres auf. Schonungslos blicken sie dabei auf die lange Geschichte des Opernballs und liefern eine teils skurrile, teils heitere Mischung aus Höhe- aber auch Tiefpunkten. Im Rampenlicht stehen danach die vielen kleinen und großen Helferlein, die zum Gelingen des schillernden Abends beitragen. Lisbeth Bischoff zeigt in ihrem Film „Der Wiener Opernball – Die guten Geister“ (21.05 Uhr) die Arbeit hinter den Kulissen vom Frackanziehen bis zum Chauffieren der Ballbesucher. Ein weiteres Mal wirft anschließend das beliebte Moderatorenduo Hohenlohe und Wagner-Trenkwitz in der ORF-III-Dokumentation „Die Opernball-Revue: Mode von damals“ (22.00 Uhr) einen Blick zurück. Gemeinsam mit der langjährigen Opernball-Organisatorin Lotte Tobisch und Modeexpertin Isabella Klausnitzer lassen sie historische Opernball-Aufnahmen Revue passieren und kommentieren humorvoll, wie sich der Modegeschmack seit damals verändert hat. Der Doyenne des Wiener Gesellschafts- und Kulturlebens ist auch die letzte Sendung des Themenabends gewidmet. Regisseurin Nadia Weiss zeichnet im Porträt „Lotte Tobisch – Ansichten einer Grande Dame“ (22.50 Uhr) die wichtigsten Lebensstationen der Schauspielerin und ehemaligen Opernball-Chefin nach und wirft einen Blick hinter das Bild der eleganten Wiener Salondame und Kennerin bedeutender Persönlichkeiten. Weitere Details zum gesamten Opernball-Schwerpunkt im ORF sind unter presse.ORF.at abrufbar.

Hubert Christian Ehalt lädt schließlich in einer neuen Ausgabe der „Wiener Vorlesungen“ ins Wiener Rathaus. Anlässlich des 500-jährigen Jubiläums der Lutherischen Reformationsbewegung spricht er mit Michael Bünker, Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich, über „Impulse für Kirche und Gesellschaft heute“ (23.40 Uhr).

Die ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) stellt alle ORF-III-Sendungen, für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream und als Video-on-Demand bereit.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III, ORF SPORT + sowie 3sat – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

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DE MUNT DE LA MONNIAE -BRÜSSEL: „TAGEBUCH EINES VERSCHOLLENEN“- 11. MÄRZ

SAISON 2016-17
EXTRA MUROS

ZÁPISNÍK ZMIZELÉHO (Tagebuch eines Verschollenen)

LEOŠ JANÁČEK

ANNELIES VAN PARYS (world Premiere)
Regie – IVO VAN HOVE
 
MAR 11   20:30
MAR 12   15:00
 
KAAITHEATER    
    
 
 moni
 
© Laura Makabresku    
    
„Die dunkle Zigeunerin in meinem Tagebuch eines Verschollenen, das warst Du. Darum brennt dieses Werk so vor Gefühlen. Es steckt so viel Gefühl in diesem Werk, so viel Feuer, dass wir beide zu Asche vergehen würden, wenn es uns träfe. Als ich daran arbeitete, habe ich unaufhörlich an Dich gedacht! Du warst meine Zefka.“

Diese Worte schrieb Leoš Janáček (1854-1928) an Kamila Stösslová. Sie drücken unumwunden die Amour fou aus, die im Herzen des 63-jährigen Komponisten für die 38 Jahre jüngere und verheiratete Frau raste. In der Zeit des ersten Kennenlernens bekommt er die anonym veröffentlichen Gedichte zu lesen, die ihm als Textvorlage für das Tagebuch eines Verschollenen dienen. Für ihn sind seine eigenen Gefühle darin perfekt beschrieben. Verstärkt wird diese Identifikation noch durch die Tatsache, dass sie in der Mundart seiner mährischen Heimat verfasst sind.

Janáček ist ein großer Porträtist der menschlichen Seele und bietet uns hier ein intimistisches, schwer einzuordnendes Werk, in dem die unterschiedlichsten Emotionen aufeinanderprallen: elterliche Liebe, Schuldgefühle, Begierde, Freiheitsdrang. Wie kraftvoll Janáčeks Fantasie war, ist vor allem an seiner Musik zu erkennen. Bei den ekstatischen Liebesszenen im Tagebuch scheinen die Grenzen zwischen sublimiertem und realem Erleben zu verwischen. Fällt nicht beides irgendwie zusammen, wenn Janáček seine persönlichen Gefühle so virtuos in eine Musik umsetzt, die bei jedem Hören erneut ihren emotionalen Reichtum freisetzt?
 
Der belgische Regisseur Ivo van Hove – seine Inszenierung von A View from the Bridge (Arthur Miller) erhielt in London, New York und unlängst im Paris viel Beifall – berücksichtigt in seinem szenischen Konzept ausdrücklich diese Thematik und die autobiografische Entstehungsgeschichte des Liederzyklus. Die männliche Hautfigur Janík wird verdoppelt. Zum einen ist da der junge Mann in dieser für ihn zentralen Episode seines Lebens, mit allen intensiven Empfindungen und Überlegungen. Zum anderen werden bestimmte Szenen als Erinnerungen dieses Mannes im fortgeschrittenen Alter (Janáček selbst?) wahrgenommen. Die Dynamik, die zwischen diesen beiden Zeitebenen entsteht, verleiht dem Gefecht, das sich die beiden Männer mit ihren Sehnsüchten liefern, eine zusätzliche Dimension. Aber geschieht/geschah es wirklich? Vielleicht gibt die von der belgischen Komponistin Annelies Van Parys beigesteuerte musikalische Coda zu dieser Produktion einen Teil der Antwort preis.
 
Van Hove schart ein bewährtes Produktionsteam um sich: Jan Versweyveld ist für die Bühnenausstattung, An D’Huys für die Kostüme verantwortlich und Krystian Lada für die Dramaturgie. Der britische Tenor Ed Lyon, der im Oktober 2014 an der Uraufführung von Shell Shock (Nicholas Lens) mitwirkte, singt die Hauptrolle. Ed Lyon findet sein Alter Ego in dem niederländischen Schauspieler Hugo Koolschijn, der bereits mit den Roman Tragedies von van Hove an der Monnaie gastierte. Begleitet wird er am Klavier von Lada Valesova, einer renommierten tschechischen Pianistin, die an der Londoner Guildhall School of Music and Drama lehrt. Für sie ist es ihr Debüt in Brüssel. Vervollständigt wird die Besetzung mit Sängerinnen der La Monnaie Chorakademie: Trees Beckwé, Isabelle Jacques und Raphaële Nsunda Nluti.
 
BESETZUNG
 
Regie – IVO VAN HOVE
Set design & beleuchtung – JAN VERSWEYVELD
Kostüme – AN D’HUYS
Dramaturgie – KRYSTIAN LADA
 
Tenor – ED LYON
Schauspieler – HUGO KOOLSCHIJN
Piano – LADA VALESOVA
Drei weibliche Stimmen TREES BECKWÉ*, ISABELLE JACQUES*, RAPHAËLE NSUNDA NLUTI*
 
* Sänger La Monnaie Choir Academy

INFO & TICKETS
+ 32 2 229 12 11
MM Tickets, 14 rue des Princes, 1000 Brussels www.lamonnaie.betickets@lamonnaie.be
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  RICHARD WAGNER-VERBAND MÜNCHEN

Bildergebnis für richard wagner verband münchen

Stipendiatenkonzert 2017 – Richard Wagner Verband München
Kleiner Konzertsaal im Gasteig
Samstag 25.02.2017 – 15:00 h

Der Eintritt ist FREI – vor Ort werden Einlasskarten verteilt so lange der Vorrat reicht

Es erklingen Werke von:

Luigi Arditi
Georges Bizet
Antonín Dvořák
Felix Godefroid  
Georg Friedrich Händel
Wolfgang Amadeus Mozart
Sergej Prokofjew
Gioacchino Rossini
Franz Schubert
Giuseppe Verdi
Richard Wagner / Franz Liszt

Moderation: MONIKA WEBER

Alle Künstlervitas mit Bilder:

http://www.rwv-muenchen.de/RWV_Veranstaltung_2017_Stipendiatenkonzert.php

Der Eintritt ist FREI – vor Ort werden Einlasskarten verteilt so lange der Vorrat reicht

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PROGRAMMTIPP FÜR DIENSTAG, 21.2. im Festsaal Gatterburggasse „Merker Kunstsalon“

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PROGRAMMTIPP FÜR MITTWOCH IM URSULINENKLOSTER IN DER JOHANNESGASSE (Wien 1)

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MERKER-FESTKONZERT AM 10. MÄRZ IM STADTTHEATER WALFISCHGASSE

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KREMS/ Donau:  Osterfestival unter dem Motto „Hört die Signale“ =

 Das Osterfestival nennt sich „Imago Dei“ und steht heuer – zum 500-Jahr-Jubiläum von Luthers Reformation und zum 100. Jahrestag der Russischen Revolution – unter dem Motto „Hört die Signale“.

Geboten wird von 24. März bis 17. April ein Streifzug durch die Geschichte und kulturelle Vielfalt der revolutionären Kraft menschlicher Kreativität.

   „Stets waren und sind es vor allem auch die KünstlerInnen, die Signale als verstärkte Wahrnehmungsaufforderungen des Kommenden, des Zukünftigen schufen und schaffen“, erklärte die Kulturvermittlung NÖ Festival und Kino GmbH. Zu Gast im Klangraum Krems Minoritenkirche sind Künstler aus dem Iran, aus Armenien, Marokko, den USA, aus Frankreich, Griechenland, Italien und Österreich.

  Werke der St. Petersburger Komponistin Galina Ustwolskaja und von Bach gelangen am 13. April zur Aufführung, einen Tag später widmet sich das Ensemble Gurdjieff armenischer Kirchenmusik. Zum Abschluss des Festivals ist das Ensemble Concerto Romano mit Klängen aus Luthers Rom zu erleben. Ein Filmprogramm im Kino im Kesselhaus und ein Musiktheater für Kinder am 26. März runden das Programm ab.

   SERVICE: Osterfestival „Imago Dei“, 24. März bis 17. April im Klangraum Krems Minoritenkirche. Infos: www.klangraum.at

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