Der Neue Merker

DIE DONNERSTAG-PRESSE (23. MÄRZ 2017)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die DONNERSTAG-PRESSE -23. MÄRZ 2017

Berlin
Kirill Petrenko bei den Philharmonikern: Ein Phantom erscheint – endlich
Berliner Zeitung

Wien/ Konzerthaus
Ein Wienerlied auf die Politik
Konzerthaus-Chef Naske mit neuem Programm und Kritik an der Stadt Wien.
Wiener Zeitung

Berlin/ Deutsche Oper
Fledermäuse und Wunder: Die nächste Saison an der Deutschen Oper
Die Spielzeit 2017/2018 an der Deutschen Oper Berlin wird vielseitig, mit Uraufführungen und Belcanto, dem Abschluss des Meyerbeer-Zyklus und einer neuen „Carmen“.
Tagesspiegel

Wiener Philharmoniker eröffnen Festival „Prager Frühling“
Musik heute

Lyon
Erinnerungen an die Zukunft – Opernpremieren in Lyon
https://www.nmz.de/online/erinnerungen-an-die-zukunft-opernpremieren-in-lyon

Budapest
Musical performances stand out in new Siegfried at the Hungarian State Opera
https://bachtrack.com/de_DE/review-siegfried-toth-halasz-kovacshazi-sumegi

Zürich
A Swan Lake reconstruction: Ratmanksy’s living theatre in Zurich
bachtrack

Stockholm
Annilese Miskimmon’s intense production of Jenůfa at the Kungliga Operan in Stockholm
bachtrack

London
I Capuleti e i Montecchi, Pop-Up Opera, review: Tragedy goes underground
Standard

London Handel Festival: Handel’s Faramondo at the RCM
http://www.operatoday.com/content/2017/03/london_handel_f.php

Brahms A German Requiem, Fabio Luisi, Barbican London
http://www.operatoday.com/content/2017/03/brahms_a_german.php

An American in Paris @ Dominion Theatre, London
http://www.musicomh.com/classical/reviews-classical/american-paris

New York
LoftOpera 2017 Review – Otello: A Powerful Leading Lady & Unique Ambience Make Great Case for Rossini’s Shakespeare Adaptation
http://operawire.com/loftopera-2017-review-otello-a-powerful-leading-lady

Met Opera Auditions Yield a Young Star: Aryeh Nussbaum Cohen
The New York Times

Review: Graham, Cunningham and Taylor, All Together Now
The New York Times

Pittsburgh
Vorschau
Baseball: Opera tells story of Negro Leagues star Josh Gibson
http://www.sltrib.com/home/5087062-155/baseball-opera-tells-story-of-negro

Washington
Review: “Donizetti’s Don Pasquale’ at The In Series: Opera & More
http://dcmetrotheaterarts.com/2017/03/21/review-donizettis-don-pasquale

Los Angeles
Diana Damrau No Longer Singing Four Heroines in LA Opera’s “Les Contes d’Hoffmann’
http://operawire.com/diana-damrau-no-longer-singing-four-heroines

Sidney
‚We cannot guarantee the work’s integrity‘: attack on Opera Australia’s new Carmen
http://www.smh.com.au/entertainment/stage/we-cannot-guarantee-the-works

Adelaide
2017 Adelaide Festival explodes box office records
http://www.limelightmagazine.com.au/news/2017-adelaide-festival-explodes

Kiew/ Song Contest
Einreiseverbot für Russlands Kandidatin
Kurier

Sprechtheater

Wien
Das Grauen hinter den Spiegeltüren
Effektvolle Inszenierung von Genets „Zofen“ in der Wiener Scala.
Wiener Zeitung

Jelinek über Trump: Lesung aus neuem Stück in New York
Elfriede Jelinek arbeitet sich an US-Präsident Donald Trump ab: Wie „profil“ online berichtet, hat die österreichische Literaturnobelpreisträgerin ein neues Stück mit dem Titel „Auf dem Königsweg“ geschrieben, in dem eine aus den Augen blutende Miss Piggy als blinde Seherin aus dem Verhalten Trumps die Zukunft der Welt ableitet. Kommenden Montag gibt es eine erste Lesung in New York.
Salzburger Nachrichten

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Unter’m Strich

Österreich
Grüne wollen Zweitpass nicht nur für Austro-Türken erlauben
Kurier

USA
Trump-Lager womöglich doch von Überwachung betroffen
Devin Nunes, Vorsitzender des Geheimdienstausschusses des Repräsentantenhauses, stärkt US-Präsidenten Donald Trump in den Abhörvorwürfen den Rücken.
Die Presse

London
Anschlag in London: Die Zahl der Toten steigt
http://www.heute.at/news/welt/Anschlag-in-London-LIVE-UPDATES;art23661,1411141

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INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 23. MÄRZ 2017)

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 23. MÄRZ 2017)

FOTOS VOM JOSÉ CARRERAS-ABSCHIEDSKONZERT IM WIENER KONZERTHAUS (1. Fotoserie)

Abschiedskonzert José Carreras - Mar 2017_MG_0372 small by ahaunold@gmx.at
Copyright: DI. Dr. Andreas Haunold

Abschiedskonzert José Carreras - Mar 2017_MG_0004 small by ahaunold@gmx.at
Copyright: DI. Dr. Andreas Haunold

Abschiedskonzert José Carreras - Mar 2017_MG_0048 small by ahaunold@gmx.at
Copyright: DI. Dr. Andreas Haunold

Der zweite Teil der Fotos folgt morgen!

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WIENER STAATSOPER: „PARSIFAL“. Interview mit Gerald Finley im Entstehen

Das Interview Gerald FINLEY (Renate Wagner hat mit dem Sänger des Amfortas gesprochen) geht demnächst online

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Dr. Renate Wagner sprach mit Gerald Finley. Copyright: Barbara Zeininger

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Internationale Tagung der Europäischen Musiktheater-Akademie in Kooperation mit der Wiener Staatsoper

  1. und 11. April 2017, Teesalon der Wiener Staatsoper und Agrana Studiobühne | Walfischgasse

Die Tagung macht sich zur Aufgabe, die Kunst des Wagner-Gesangs zu reflektieren, in den Grundfragen wie in Details, aus wissenschaftlicher Perspektive wie aus praktischer Erfahrung. Gelten für den Wagner-Gesang grundsätzlich andere Kriterien als für den Operngesang allgemein, wenn ja, worin liegt die besondere Herausforderung, Wagner zu singen? Wie definiert sich eine „Wagner-Stimme“, und welche fundamentalen Merkmale bestimmen eine sogenannte „große Stimme“, die für Wagner erforderlich ist und über deren Mangel immer wieder Klage geführt wurde und wird?

Auch Wagners eigene Ideen und Ideale werden in diesem Zusammenhang nochmals hinterfragt: Die „Worttonmelodie der menschlichen Stimme“, von der Wagner in Oper und Drama schreibt, als eine Symbiose von ‚Wortsprache‘ und ‚Tonsprache‘, Wagners mitunter zum missverstandenen Dogma erhobene Idee des Sprachgesangs und ihre Bedeutung für die Gesangstechnik sowie seine Vorstellung von „Gesangswohllaut“ und „vaterländischem Belcanto“, Stimmfächer und Stimmtypen in seinen Werken und die Frage nach dem „Sing-Schauspieler“ im Heldenfach werden in Beiträgen internationaler Wissenschaftler und weltweit renommierter Wagner-Interpreten aus historischer wie aktueller Perspektive zur Diskussion gestellt. Der für die Tagungen der Europäischen Musiktheater-Akademie relevante Praxisbezug kommt überdies in einer die Veranstaltung beschließenden Masterclass von Deborah Polaski zum Ausdruck.

Vortragende und Diskussionsteilnehmer:

Piotr Beczala, Aviel Cahn (Opera Vlaanderen), John Deathridge (King’s College London), Angela Denoke, Tatjana Gürbaca, Kasper Holten, Clemens Hellsberg (Wiener Philharmoniker), Germinal Hilbert (Hilbert Artists Management), Tomasz Konieczny, Thomas Lausmann (Wiener Staatsoper), Marjana Lipovšek, Laurenz Lütteken (Universität Zürich), Christoph Ulrich Meier (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien), Dominique Meyer, Andrew Moravcsik (Princeton University), Stephan Mösch (Hochschule für Musik Karlsruhe), Dirk Mürbe (Universitätsklinikum Dresden), Deborah Polaski, Thomas Seedorf (Hochschule für Musik Karlsruhe), David Trippett (University of Cambridge), Susanne Vill (Universität Bayreuth), Christopher Ventris, Simone Young sowie, im Rahmen der Masterclass, Studierende der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Detailliertes Programm anbei und unter

http://musiktheater-akademie.eu.

Um Anmeldung wird gebeten unter office@musiktheater-akademie.eu.

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WIENER VOLKSOPER: Auf Grund von Erkrankungen kommt es bei der Premiere von La Wally zu Umbesetzungen:

Anstelle von Endrik Wottrich wird Vincent Schirrmacher den Giuseppe Hagenbach singen.

Bernd Valentin singt anstelle von Martin Winkler den Vincenzo Gellner.

Wie geplant gibt die norwegische Sopranistin Kari Postma als Wally ihr Haus- und Rollendebüt, KS Kurt Rydl ist als ihr Vater Stromminger zu erleben. Die musikalische Leitung der Volksopernerstaufführung übernimmt Marc Piollet, die Inszenierung liegt in den Händen des Regisseurs Aron Stiehl.


Annelie Peebo, Kari Postma. Copyright: Barbara Palffy/Volksoper

Die Premiere von La Wally findet am 25. März statt.

Kurzbiografien

Vincent Schirrmacher studierte Musikpädagogik an der Royal Academy of Music in London und an der Juilliard School in New York sowie Gesang in Saarbrücken bei Professor Raimund Gilvan und an der Hochschule für Musik in Köln bei Professor Josef Protschka.

Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise, war Finalist beim Placido Domingo – Operalia Wettbewerb in Quebec und belegte den 3. Platz im Fach Operette beim Belvedere Wettbewerb in Wien. Sein erstes festes Engagement führte ihn an das Landestheater Schleswig-Holstein. Im Sommer 2009 debütierte er beim Lehár-Festival in Bad Ischl als Sou-Chong und im Jahr darauf in derselben Partie an der Volksoper. Seit 2010 ist er Ensemblemitglied der Volksoper, wo er als Cavaradossi, Manrico, Duca, Rodolphe, Calaf, Prinz (Rusalka), Narraboth, Alfred, Rosillon, Herzog von Urbino und Pirelli (Sweeney Todd) auf der Bühne stand.

Der Bariton Bernd Valentin studierte Gesang bei Claudio Nicolai und Klesie Kelly in Köln. Festengagements führten ihn an die Theater in Kiel und Hagen, die Staatsoper Hannover und die Deutsche Oper Berlin.  

Danach arbeitete er freiberuflich, gastierte in Aachen, Berlin, Bonn, Hannover, Nürnberg, München, in Bern und Basel, am Tiroler Landestheater und an der Volksoper Wien und erweiterte sein Repertoire um zahlreiche neue Partien wie Kreneks Jonny, Ullmanns Kaiser Overall, Braunfels‘ Jakobäus, Janáčeks Förster, Puccinis Lescaut, d‘Alberts Sebastiano und Golem, Glucks Agamemnon und Bergs Wozzeck.

Zu Konzerten wurde Bernd Valentin in das Konzerthaus Berlin, die Frauenkirche Dresden, die Liederhalle Stuttgart und die Philharmonie am Gasteig München eingeladen und war Gast bei Festspielen quer durch Europa, in Asien und Amerika. Er sang Uraufführungen von Sofia Gubaidulina und Sven-David Sandström unter Helmuth Rilling, Manfred Gurlitts Drei politische Reden in Halle und Paul Ben-Haims Joram mit dem Israel Philharmonic Orchestra in Tel Aviv.

Seit 2014 lebt Bernd Valentin in Hallein und unterrichtet als Univ. Professor für Sologesang am Mozarteum Salzburg.


Kurt Rydl, Kari Postma. Copyright: Barbara Palffy/ Volksoper

Weitere Informationen zu der Premiere finden Sie hier:

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OPER FRANKFURT: KURZFILM ZU „RIGOLETTO“ FREIGESCHALTET


Mario Chang (Herzog). Copyright: Barbara Rittershaus

Der Kurzfilm von Thiemo Hehl zur Neuinszenierung von Giuseppe Verdis Rigoletto (Musikalische Leitung: Carlo Montanaro; Regie: Hendrik Müller) im Internetauftritt der Oper Frankfurt ist freigeschaltet:

http://www.oper-frankfurt.de/de/mediathek/?id_media=142

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OPER GRAZ: Premiere für zwei Opern-Thriller – 25. MÄRZ

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Markus Butter. Copyright: Oper Graz

Am 25. März feiert der Opern-Doppelabend „Der Zwerg | Der Gefangene“ Premiere an der Oper Graz! Die beiden Meisterwerke von Alexander Zemlinsky und Luigi Dallapiccola entführen in die Welt trügerischer Hoffnungen – und dies auf sehr expressive, sinnliche und leidenschaftliche Art! Aleš Briscein und Markus Butter (Foto) sind in den Titelrollen zu erleben.

Der Zwerg | Der Gefangene
Premiere am 25. März 2017, 19.30 Uhr
Vorstellungen bis 10. Juni 2017         

 Mehr Informationen

Weitere News
Musik kennt keine Grenzen
Die arabische Prinzessin

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 HEUTE BEIM „ONLINE-MERKER“: KÜNSTLERGESPRÄCH

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VERANSTALTUNGSTIPP MÖDLING/ MUSEUM – 25.3.)

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 Italien pur: Cosimo Panozzo & die Wiener Sängerknaben

Bella Italia – 31. März 2017 / MuTh – Das Land, in dem Zitronen blüh’n

Wien, im März 2017. Von Vivaldi bis Cherubini, von der Motette bis zur Oper, von Volare bis zu Pink Panther – die Wiener Sängerknaben und der italienische Tenor Cosimo Panozzo, letzter Schüler von Luciano Pavarotti, singen im MuTh von Bella Italia, dem Land, in dem die Zitronen blüh’n. Dirigent ist Manolo Cagnin – der gebürtige Venezianer versteht es aufs Eindrucksvollste, italienisches Lebensgefühl und südliche Stimmung mit Werken von der Renaissance bis zur Gegenwart zu vermitteln.

Das italienische Erfolgsprogramm des Chores ist nun in Wien zu hören – der Bogen spannt sich von der Renaissance bis zur Gegenwart, von Norditalien bis Neapel. 

Etwas italienische Oper, von Rossini, Verdi, Donizetti, Puccini und Mascagni ist ebenso zu hören, wie die italienische Folklore etwa „Santa Lucia“,  „O sole mio“ oder das sardische „A diosa“. 

Abgerundet wird das Programm mit Schuberts Gondelfahrer, mit der Matrosenpolka von Josef Strauss und dem Walzer „Wo die Zitronen blüh’n“, von Johann Strauss eigens für eine Italien-Tournee komponiert.

Der Tenor Cosimo Panozzo hat die internationalen Bühnen mit Werken von Donizetti, Mozart, Rossini, Haydn, Händel sowie auch Verdi und Puccini erobert. Berühmte Dirigenten wie Gustav Kuhn, Alberto Zedda, Corrado Rovaris  und Jesus Lopez Cobos sind von seiner Stimme, Bühnenpräsenz und Interpretation vieler Rollen begeistert. 

Weitere Informationen: www.cosimopanozzo.com. Begleitet wird Panozzo von Luca Rasca, einem der derzeit wichtigsten italienischen Pianisten – www.lucarasca.com.

Besetzung:

Wiener Sängerknaben

Dirigent: Manolo Cagnin

Tenor: Cosimo Panozzo

Sopran:Agniezka Koziarowska

Pianist: Luca Rasca

Auszug aus dem Programm:

Serenata (Tosti) / Danza (Rossini) / Una furtiva lagrima (Donizetti)
La carita’ di (Rossini) / Duetto buffo dei gatti (Rossini) / Innegiamo al Signor (Mascagni)
Caro mio ben (T.Giordani) / Senza fine (G. Paoli) / Marechiare (Tosti)
Nella fantasia (Morricone) / Volare (Modugno) / O sole mio (Capua) / Nessun dorma

Wann: Freitag, 31. März 2017, 19:30 Uhr

Karten: 32 / 29 / 26 EUR, Loge 42 EUR

Kinder & Jugendliche: 20/ 15 / 9 EUR

Karten: www.muth.at oder 01/347 80 80 oder an der Abendkassa
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DEUTSCHLANDSBERG/ STEIERMARK: FERRUCCIO TAGLIAVINI GESANGSWETTBEWERB

deutsch

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Theater Trier Der Ring – Babybabyballaballa (Uraufführung)
 
Musiktheaterprojekt von angermayr/goerge Musik: Richard Wagner und Richard van Schoor Libretto: Thomas Goerge
 
Premiere am Freitag, den 7. April, um 19.30 Uhr, Großes Haus des Theater Trier Weitere Termine: 21. Apr 2017, 29. Apr 2017, 02. Mai 2017, 10. Mai 2017
 
Zum Stück: Richard Wagners „Ring“- Geschichte besteht aus einer Reihung archetypischer Figuren und Motiven. Diese Themen sind tief im kollektiven Unbewussten der Menschheit verankert. Diesen Kosmos aus Nixen, Zwerge, Riesen, Drachen, Helden usw. findet man in allen Kulturkreisen der Welt wieder. Von Island, über Afrika, Asien, den Aborigines Australiens, den Indianern Amerikas bis zu Hollywoodfilmen wie „Herr der Ringe“. Das Musiktheater-Projekt „Ring-Babybabyballaballa“ versucht den tiefliegenden archetypischen, surrealen und globalen Kern des „Rings“ freizulegen. Das Gerüst der Inszenierung besteht aus zwei Säulen. Die eine ist Wagners „Ring“, die andere die Spiegelung der „Ring“-Geschichte in den Mythen der Welt. Diese werden vom südafrikanischen Komponisten Richard van Schoor vertont. Beide Stränge werden musikalisch, szenisch und bildnerisch miteinander verwoben. Das Musiktheater-Projekt „Ring-Babybabyballaballa“ schaut sich Wagners „Ring“ durch die Brille Samuel Becketts und eines afrikanischen Schamanen an. Die Interpretation ist eine Collage, eine Stilmischung aus isländischer Vorzeitsaga, Traumdeutung, Hollywoodglamour, Kasperldrastik, afrikanischer Dodo-Oper, Nō-Theater und Psychothriller. Sie wirft einen globalisierten Blick auf die deutsche Nibelungensage, eine Geschichte über Gier, Mord, Verrat und Liebe.
 
Besetzung:
Musikalische Leitung: Wouter Padberg
Inszenierung: Thomas Goerge
Bühne und Kostüme: Daniel Angermayr
Choreinstudierung: Angela Händel
Video: Thomas Goerge | Lionel Somé
Dramaturgie: Katharina John | Peter Fröhlich
 
Mann mit Wagnermaske: Lionel Somé
Chef de terre: Abdoul Kader Traoré
Mann mit Schnauzer: Claudio Gatzke
Rheintochter | Walküre | Norne | Erda :Silja Schindler
Rheintochter | Walküre Waltraute| Norne: Noriko Kaneko
Rheintochter | Walküre | Norne: Hee-Gyoung Jeong
Wotan: László Lukács
Alberich: Erwin Aljukic
Brünnhilde: Bernadette Flaitz 
Fricka: Vera Ilieva  Loge |
Mime:Bonko Karadjov
Freia | Sieglinde | Waldvogel |
Gutrune : Frauke Burg 
Siegmund | Siegfried | : Julian Michael Boine 
Hagen | Hase: Frank Ramirez 
Fasolt | Hunding/ Gunther: André Meyer 
Fafner | Übersetzer |: Christian Beppo Peters 
Ein Nibelunge: Fernando Gelaf  
 
Opernchor  Statisterie  
 
Philharmonisches Orchester der Stadt Trier | Opernchor | Statisterie des Theater Trier
 
Weitere Infos und Tickets unter: www.theater-trier.de und an der Theaterkasse (0651/7181818)
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Einreiseverbot für Russlands Song Contest-Kandidatin =

Yulia Samoylova
Julia Samoilowa. Foto: AP Lyzova

   Kiew/Wien (APA/dpa) – Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine hat nun endgültig auch den Eurovision Song Contest erreicht:

Der ukrainische Geheimdienst SBU hat Russlands ESC-Teilnehmerin Julia Samoilowa die Einreise verboten. Dadurch kann die Sängerin nicht beim 62. ESC Mitte Mai in Kiew auftreten. Sie dürfe für drei Jahre nicht in die Ukraine einreisen, sagte Geheimdienstsprecherin Jelena Gitljanskaja.

Die Entscheidung sei aufgrund von früheren Verstößen gegen ukrainische Gesetze getroffen worden, berichtet die Agentur Interfax. Anlass ist ein aus ukrainischer Sicht illegaler Auftritt der Sängerin auf der Halbinsel Krim, die Russland 2014 annektiert hatte.

   (Schluss) fls

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„ARTE“

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DIE MITTWOCH-PRESSE (22. MÄRZ 2017)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die MITTWOCH-PRESSE -22. MÄRZ 2017

Zum Tod der Choreografin Trisha Brown: Go with the flow
Sie war eine Pionierin der amerikanischen Tanzszene, experimentierte zeitlebens mit der Schwerkraft: Nun ist Trisha Brown im Alter von 80 Jahren in Texas gestorben
Tagesspiegel
Postmoderner Tanz: Trisha Brown ist tot
http://www.zeit.de/kultur/2017-03/postmoderner-tanz-trisha-brown-tot

Berlin/ Deutsche Oper
Deutsche Oper Berlin zeigt neues Werk von Reimann
Die Deutsche Oper Berlin präsentiert als erste Premiere der Saison 2017/18 eine Aribert-Reimann-Uraufführung. Für das Stück „L’Invisible“ (Der Unsichtbare) habe der 81-jährige Komponist das Libretto selbst nach drei Kurzdramen von Maurice Maeterlinck eingerichtet, teilte das Haus am Dienstag bei der Vorstellung der neuen Spielzeit mit
Musik heute

Frankfurt
Inzwischen verdunkelt
er 70-jährige Tenor José Carreras mit der irischen Sopranistin Celine Byrne in der Alten Oper Frankfurt.
http://www.fr.de/kultur/musik/jose-carreras-inzwischen-verdunkelt-a-1243527

Mörbisch
Berührungsneugier
Gerald Pichowetz holt Ernst Theis als Musikchef nach Mörbisch – Porträt eines Vielgesichtigen.
Wiener Zeitung

Dresden
Ferruccio Busonis „Doktor Faust“ an der Semperoper Dresden
https://www.nmz.de/online/ferruccio-busonis-doktor-faust-an-der-semperoper-dresden

Bremen
Hector Berlioz“ „La Damnation de Faust“ in Bremen

https://www.nmz.de/online/hector-berlioz-la-damnation-de-faust-in-bremen

Bremen
Poschners starker Abgang aus Bremen
http://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/Poschners-starker-Abgang

Frankfurt
Oper „Rigoletto“ in Frankfurt: Triumph des emotionalen Kontrapunkts
Sagenhafte Sänger verleihen dem „Rigoletto“ von Giuseppe Verdi an der Oper Frankfurt einen Glanz, der auf Regie-Seite noch nach Ebenbürtigkeit sucht.
Frankfurter Allgemeine
Rigoletto und die Madonna wider Willen
Frankfurter Rundschau

Berlin/ Deutsche Oper
Kritik – Brittens „Death in Venice“ an der Deutschen Oper Berlin:
Stilleben des Verfalls
BR-Klassik
Der Dichter lässt sich gehen
Triumph der Kunst: Graham Vick inszeniert Benjamin Brittens „Tod in Venedig“ an der Deutschen Oper
Berliner Morgenpost

Creatore di affetti musicali: René Jacobs‘ Il ritorno d’Ulisse in patria zum 450. Geburtstag Monteverdis
bachtrack

Berlin
Elegiac decline of a poet: Graham Vick’s new Death in Venice at Deutsche Oper
bachtrack

Mailand
A glorious Meistersinger from Harry Kupfer at La Scala
bachtrack

Paris
A Midsummer Night’s Dream, Opéra Bastille, Paris — admirable craft
Solo performances were the highlights of Balanchine’s awkwardly constructed ballet
https://www.ft.com/content/c526b336-0afa-11e7-ac5a-903b21361b43

London
Samson et Dalila @ Cadogan Hall, London
http://www.musicomh.com/classical/reviews-classical/samson-et-dalila

Faramondo review – mafiosi blaze a trail through Handel’s hellhole
The Guardian

New York
Garanča delivers a season highlight in brilliant Carnegie recital
http://newyorkclassicalreview.com/2017/03/garanca-delivers-a-season-highlight

Review: An Operatic Tryout Yields a Young Star
The New York Times

Weitere “Fidelio”-Review
Jürgen Flimm’s production of Fidelio returns to The Met after a long absence
bachtrack

Miami
Weak libretto undermines strong music and compelling story in FGO’s “Before Night Falls”
http://southfloridaclassicalreview.com/2017/03/weak-libretto-undermines-strong

Tragic Cuban opera compels in Miami debut
http://www.miamiherald.com/entertainment/article139629293.html

Review: Orchestra raises Florida Grand Opera’s ‚Before Night Falls‘
http://www.southflorida.com/theater-and-arts/sf-before-night-falls-miami

Boston
The Importance of Odyssey Opera
http://www.classical-scene.com/2017/03/21/importance-odyssey-opera/

Nachruf
Trisha Brown, Choreographer and Pillar of American Postmodern Dance, Dies at 80
The New York Times

Sprechtheater

Berlin/ Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin-Mitte
Rad ab: Das Wahrzeichen der Volksbühne kommt weg
Kommt Zeit, geht Rad? Kommt Dercon, geht Rad! Pünktlich zum Ende der Ära Frank Castorf will die Volksbühne das berühmte Rad vor dem Theater am Rosa-Luxemburg-Platz abbauen
Tagesspiegel

Berlin/ Volksbühne
Rundgang durch die Volksbühne: Im Bauch des Theaterdampfers
Er hat Intendanten kommen und gehen sehen. Achim Busch war 41 Jahre Bühnenmeister der Volksbühne. Heute führt er durchs Haus und seine Geschichte. Ein Rundgang
Tagesspiegel

Kunst

Amsterdam
Van-Gogh-Gemälde: Aus der Villa des Mafiabosses zurück ins Museum
Vor 14 Jahren waren zwei Frühwerke von Vincent van Gogh aus einem Museum in Amsterdam gestohlen worden. Sie wurden im Landhaus eines Camorra-Mitglieds entdeckt.
Die Presse

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Unter’m Strich

Österreich
„Lex Erdoğan“ wird beschlossen
Versammlungsrecht. Die Regierung einigt sich darauf, ausländische Wahlkampfauftritte untersagen zu können. Und ganz generell müssen Demonstrationen künftig früher angemeldet werden als bisher.
Die Presse

Wahnsinn: Dr. Oetker führt Schoko-Pizza ein
Schon in zwei Wochen soll die süße Fertigpizza in den Läden erhältlich sein. Die Naschkatzen unter Ihnen dürften gleich vor Freude jubeln, denn Dr. Oetker hat auf seiner Facebook-Seite eine Schoko-Pizza angekündigt! Ab April – also in knapp zwei Wochen – soll die „Pizza Dolce al Cioccolato“ im Handel erhältlich sein.
Heute.at

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INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 22. MÄRZ 2017)

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 22. MÄRZ 2017)

DEUTSCHE OPER BERLIN: DIE SAISONVORSCHAU 2017/2018

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Wir freuen uns außerordentlich, dass mit der ersten Premiere der Saison 2017/18 Aribert Reimann an sein Berliner Stammhaus zurückkehrt: Am 8. Oktober feiert L’INVISIBLE (DER UNSICHTBARE), dessen Libretto Reimann selbst nach drei Maurice-Maeterlinck-Kurzdramen eingerichtet hat, Uraufführung an der Deutschen Oper Berlin. Damit entsteht ein fünftes Werk Reimanns für das Haus an der Bismarckstraße, zuletzt hatte er hier mit DAS SCHLOSS einen phänomenalen Erfolg. Die musikalische Leitung übernimmt Generalmusikdirektor Donald Runnicles, der bereits beim Musikfest-Konzert 2014 Reimanns „Drei Lieder für Sopran und Orchester nach Gedichten von Edgar Allan Poe“ mit Laura Aikin zur Aufführung gebracht hat. Mit Vasily Barkhatov übernimmt einer der interessantesten russischen Regisseure der jungen Generation die szenische Leitung.

Die zweite Premiere der Saison am 26. November schließt den 2014 begonnenen Meyerbeer-Zyklus ab: Olivier Py, der bereits mit seiner Sicht auf LES HUGUENOTS am Théâtre La Monnaie in Brüssel (2011) seine glückliche Hand für Meyerbeer bewiesen hat, wird LE PROPHETE (DER PROPHET) in Szene setzen und sich damit erstmalig in Berlin als Opernregisseur vorstellen. Die musikalische Leitung übernimmt – wie auch schon bei DINORAH und VASCO DA GAMA – Enrique Mazzola.

An der Erneuerung des Kernrepertoires arbeiten wir auch in der Saison 2017/18 weiter: Mit CARMEN (Premiere: 20. Januar 2018) widmet sich der für seine bildstarken Inszenierungen bekannte – in Berlin zuletzt Schostakowitschs LADY MACBETH VON MZENSK – Norweger Ole Anders Tandberg Bizets Meisterwerk. Am Pult steht der Generalmusik­direktor der Staatsoper Hannover Ivan Repušić, die Titelpartie übernimmt Clémentine Margaine, flankiert von Charles Castronovo als Don José und Markus Brück als Escamillo.

Die Premiere von Erich Wolfgang Korngolds DAS WUNDER DER HELIANE (18. März 2018) dürfte in der Lesart von Marc Albrecht und Christof Loy das lange aus dem Repertoire verschwundene „Meisterwerk“, wie der Komponist selbst es nannte, zurück ins Bewusstsein der Opernwelt bringen. Die Hamburger Uraufführung mit ihrer riesigen Orchesterbesetzung sowie ihren rauschhaften Harmonien war 1927 ein großer Erfolg, auch im Haus an der Bismarckstraße wurde es unter Bruno Walter schnell nachgespielt.

Mit Johann Strauß‘ DIE FLEDERMAUS rückt nach langer Abstinenz am 28. April 2018 wieder eine Operette auf den Spielplan der Deutschen Oper Berlin: Für dieses Unternehmen werden Donald Runnicles und Rolando Villazón gemeinsam versuchen, der Leichtigkeit und dem Abgründigen des Tanzes auf dem Vulkan auf die Spur zu kommen. Als Rosalinde ist Annette Dasch zu erleben, als Gabriel von Eisenstein Thomas Blondelle und als Frosch Florian Teichtmeister.

Mit der letzten Premiere der Saison – Rossinis IL VIAGGIO A REIMS (DIE REISE NACH REIMS) – kann sich das exzellente Sängerensemble des Hauses in seiner enormen Vielseitigkeit auf höchstem Niveau vorstellen. Premiere ist am 15. Juni, am Pult steht der Belcanto- und Rossini-Spezialist Giacomo Sagripanti, Regie führt Jan Bosse.

Mit den zwei konzertanten Premieren von Francesco Cileas L’ARLESIANA (DAS MÄDCHEN AUS ARLES) am 21. Februar und Gaetano Donizettis MARIA STUARDA am 28. Mai kehren zwei große Sängerstars zurück ans Haus an der Bismarckstraße: Joseph Calleja und Diana Damrau.

Die Tischlerei, die wegen Bauarbeiten zeitweise als Probebühne genutzt werden muss und deshalb nur eingeschränkt als Spielstätte zur Verfügung steht, zeigt ihre erste Premiere FRANKENSTEIN (nach Mary Shelley u. a.) in der Regie von Maximilian von Mayenburg am 30. Januar. Fortgesetzt wird die im letzten Jahr begonnene Zusammenarbeit mit der Münchener Biennale, mit der die Deutsche Oper Berlin im Juni 2018 das Musiktheater WIR AUS GLAS von Yasutaki Inamori in der Regie von David Hermann koproduziert. Daneben gibt es auch in der kommenden Saison wieder ein musiktheatrales Rechercheprojekt, in dem geflüchtete und Berliner Jugendliche Fragen der Herkunft musikalisch nachgehen.

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BUDAPEST: PREMIERE „SIEGFRIED“ am 19.3.

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Copyright: Szilvia Csibi

Zum Premierenbericht von Harald Lacina

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Werther an der Wiener Staatsoper

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Ludovic Tezier. Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Jules Massenets Vertonung von Johann Wolfgang von Goethes Briefroman Die Leiden des jungen Werther ist in der Opernwelt vor allem in der Tenorfassung bekannt und verbreitet. Ab Sonntag, 26. März 2017 ist Werther an der Wiener Staatsoper allerdings mit einem Bariton in der Titelpartie zu hören, und zwar mit Ludovic Tézier, der im Dezember in der Falstaff-Premiere und Anfang Februar in der Trovatore-Neuproduktion von Publikum und Kritik gleichermaßen umjubelt wurde. Die Baritonfassung des 1892 an der Wiener Hofoper uraufgeführten Werther erklang übrigens im Haus am Ring erstmals 2012, als Tézier für einen erkrankten Tenorkollegen eingesprungen war.

In der kommenden Serie sind an seiner Seite KS Sophie Koch als Charlotte und Adrian Eröd als Albert in der Inszenierung Andrei Serbans zu erleben. Ihre Rollendebüts am Haus geben Maria Nazarova als Sophie und Alexandru Moisiuc als Le Bailli.

Am Dirigentenpult: Frédéric Chaslin.

Reprisen: 28., 31. März und 3. April

Die Vorstellung am 31. März wird via WIENER STAATSOPER live at home weltweit live in HD gestreamt: www.staatsoperlive.com – diese Aufführung ist auch der diesjährige Auftakt zu „Oper live am Platz“, den Liveübertragungen auf den Herbert von Karajan-Platz, mit insgesamt 63 Übertragungen bis Juni 2017.

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WIEN/ Volksoper: „LA WALLY“ . Vincent Schirrmacher singt in der Premiere am kommenden Samstag statt Endrik Wottrich


Vincent Schirrmacher. Foto: Herta Haider

1892 an der Mailänder Scala uraufgeführt, blieb Catalanis Oper eine Rarität. Berühmt wurde lediglich Wallys Arie „Ebben! Ne andrò lontana“. Dabei wagt Catalanis Musik einen Brückenschlag zwischen italienischen und deutschen Einflüssen – ein Weg, den der Komponist, der im Jahr nach der Uraufführung 39-jährig verstarb, nicht fortsetzen konnte. Die musikalische Leitung der Neuproduktion an der Volksoper übernimmt Marc Piollet, die Inszenierung liegt in den Händen des international erfolgreichen Regisseurs Aron Stiehl.

Bildergebnis für wiener Volksoper la wally
Kari Postma. Copyright: Johannes Ifkovits/Volksoper

Werkeinführung mit Helene Sommer jeweils eine halbe Stunde vor Beginn der Vorstellung (Premiere ausgenommen) im Galerie-Foyer.

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GRAZ/ MUSIKVEREIN FÜR STEIERMARK: 4. LIEDERABEND CHRISTIANE KARG (Sopran)/ GEROLD HUBER (Klavier)

4. LIEDERABEND
Do 06.04.2017
Uhrzeit: 19.30 Uhr
Ort: Stephaniensaal

CHRISTIANE KARG Sopran
GEROLD HUBER Klavier
Es war einmal… märchenhafte Sagenwelt
Lieder von Franz Schubert, Robert Schumann, Hans Pfitzner und Gustav Mahler
Aus alten Märchen winkt es
Hervor mit weißer Hand,
Da singt es und da klingt es
Von einem Zauberland;
Dieses Zauberland gilt es mit Liedern von Franz Schubert, Robert Schumann, Gustav Mahler und Hans Pfitzner zu entdecken.
Vertonungen aus der Sammlung von Volksliedern „Des Knaben Wunderhorn“ von Clemens Brentano und Achim von Arnim werden zu hören sein sowie Gedichte von Johann Wolfgang von Goethe und Joseph von Eichendorff.

7. ORCHESTER¬KONZERT
Mo 03.04.2017
Di 04.04.2017
Uhrzeit: 19.30 Uhr
Ort: Stephaniensaal

ORCHESTRA SINFONICA DI MANTOVA
ALEXANDER LONQUICH Leitung, Klavier
Hugo Wolf | Italienische Serenade ¬
Luigi Cherubini |¬ Symphonie ¬in¬ D-Dur
Gioachino Rossini | Ouvertüre zu La scala di seta
Wolfgang A. Mozart | Klavierkonzert Nr. 22 in Es-Dur, KV 482
Mit¬ ihrer¬ berührenden¬ Musikalität¬ und¬ Virtuosität¬ ziehen¬ Alexander¬¬ Lonquich¬ und¬ sein¬ Orchestra¬ Sinfonica¬ di¬ Mantova¬ das¬ Publikum¬ des¬ Musikvereins immer wieder in ihren Bann. Auch diesmal ist der vielseitige Künstler in der Doppelfunktion als Dirigent und Solist zu erleben. Freuen Sie sich auf ein fulminantes Klangerlebnis!

NEU!
Gut informiert zum Konzert: Schmökern Sie bereits vor dem Konzert im Programmheft! Erhältlich immer eine Woche vor dem Konzert in der Konzertkasse!

TICKETS
Konzertkasse
Sparkassenplatz 2, 8010 Graz
Mo. 9-18 Uhr, Di.-Fr. 9-15 Uhr
0316 82 24 55, tickets@musikverein-graz.at
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Streit in der Gesellschaft bildender Künstler =

Bildergebnis für streit

Wien (APA) – Streit in der Gesellschaft bildender Künstler

Österreichs: Am Dienstag attackierte eine Gruppe von Mitgliedern in einem offenen Brief Präsident Michael Pilz und Künstlerhaus-Geschäftsführer Peter Zawrel. Die Rede ist von Intransparenz, autokratischem Verhalten und einem geplanten Umbau des Künstlerhauses gegen den Denkmalschutz. Als Reaktion will Präsident Pilz die Unterzeichner nun ausschließen.

Hintergrund des Konflikts ist die Ende 2015 beschlossene Neugründung einer Betreibergesellschaft für das Künstlerhaus, an welcher Hans-Peter Haselsteiners Familienprivatstiftung 74 Prozent und das Künstlerhaus die restlichen 26 Prozent hält. So soll die Haselsteiner-Stiftung die Kosten für die geplante Sanierung und Erhaltung des Gebäudes tragen, wofür ein Teil der Fläche für Ausstellungen zur Verfügung steht.

Haselsteiner hatte im Zuge der bauMax-Turbulenzen die Kunstsammlung von Firmengründer Karlheinz Essl durch eine Überführung in eine neue Besitzgesellschaft, an der seine Familienstiftung 60 Prozent hält, gesichert. Diese wurde der Albertina kürzlich als Dauerleihgabe übergeben und soll teils im Künstlerhaus präsentiert werden.

 Gegen diese Pläne machen nun 14 Unterzeichner mobil, darunter Künstlerinnen wie Ulrike Truger oder Ona B, die ehemaligen Präsidenten Joachim Lothar Gartner und Manfred Nehrer oder die Architekten Martin Kohlbauer und Dimitris Manikas. Beklagt werden Probleme in den verschiedenen Ausschüssen, „zurechtgebügelte Protokolle“ und mangelnder Informationsfluss: „Alles, was es vor Präsident Pilz und Geschäftsführer Zawrel an Transparenz und Information gegeben hat, ist bürokratischer Abschottung gewichen!“

„Das Wiener Künstlerhaus scheint sich nach 150 Jahren in ein Hochsicherheitsgefängnis verwandelt zu haben“, heißt es in dem Schreiben. Das denkmalgeschützte Glasdach über dem Plastikersaal solle abgetragen werde. Und überhaupt werde eine sozialdemokratische Idee dem Dienste der Kapitalvermehrung geopfert: „Nun wird sogar überlegt, noch unsere letzten Rembrandt-Radierungen zu verkaufen.“

 Dass sich hier eine kleine Gruppe von pathologischen Unruhestiftern zu Wort melde, sei „ein Aberwitz der Geschichte“, ärgerte sich der kritisierte Präsident Michael Pilz im APA-Gespräch: „Bei den meisten Personen orte ich gewisse Defizite bis hin zu ihrem Privatleben.“ Es handle sich teils um Menschen, die in der bisherigen Geschichte dem Verein massiv geschadet hätten und sich nun als Revanche für verlorenen Einfluss rächen wollten, während er sich seit 2012 mühe, den ramponierten Ruf des Künstlerhauses zu retten. Seine Konsequenz ist deshalb klar: „Das ist endlich ein Grund, dass ich all diese Personen aus der Vereinigung ausschließen werde.“

Auch Künstlerhaus-Geschäftsführer Peter Zawrel bezeichnete gegenüber der APA das Schreiben als „Agglomeration aus Gerüchten, Lügen, Unterstellungen“. Hier würden in einem „Pamphlet“

nachweisliche Fehlbehauptungen aufgestellt, die schlicht „abstrus und krude“ seien. „Niemand wird dem Verein in sein Programm dreinreden“, so Zawrel. Im Gegenteil könne man in den verbliebenen Bereich, befreit vom finanziellen Druck, tun und lassen, was man wolle. „Und das will eine bestimmte Gruppe von Mitgliedern nicht wahrhaben.“

Richtig sei, dass der Vorstand des knapp 500 Mitglieder fassenden Vereins nun beschlossen habe, die der Gesellschaft einst überlassenen Dutzenden Rembrandt-Radierungen zu verkaufen.

Schließlich sei man kein Museum oder betreibe eine Sammlung, betonte Zawrel: „Wozu sollte man Rembrandt-Radierungen besitzen?“ Und bezüglich der Vorhaltungen in Richtung einer Abtragung des Glasdaches, könne er keine Stellung beziehen, bevor der Baubescheid erfolgt sei, womit er in unmittelbarer Zukunft rechne. Klar sei aber: „Es ist jedes Detail mit dem Bundesdenkmalamt abgesprochen.“

   (Schluss) apo

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WIEN/ Technisches Museum: Karin Skarek kaufmännische Geschäftsführerin 

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Technisches Museum: Bildquelle: APA/TECHNISCHES MUSEUM WIEN

Wien (APA) – Ab dem 1. Juni haben erstmals alle Bundesmuseen das gleichberechtigte Vier-Augen-Prinzip in der Geschäftsführung etabliert: Die Managerin Karin Skarek wurde von Kulturminister Thomas Drozda (SPÖ) zur künftigen kaufmännischen Leiterin des Technischen Museums an der Seite von Gabriele Zuna-Kratky bestellt.

Die Österreicherin tritt ihr neues Amt mit 1. Juni an.

Skarek setzte sich mit ihrer Bewerbung gegen 40 weitere Kandidaten durch, darunter drei aus dem Ausland. „In unserer globalisierten Welt kommen auf Museen stets neue Herausforderungen zu“, so Skarek. Sie wolle helfen, sich diesen zu stellen: „Ich kenne und liebe das Technische Museum seit meiner Kindheit.“

Skarek hat in ihrer bisherigen Karriere in zahlreichen Unternehmen Erfahrungen gesammelt. Ihren Berufsweg begann sie nach dem BWL-Studium in Wien und Lancaster als Finanzmanagerin beim Konsumgüterkonzern Procter Gamble in London, bevor sie unter anderem beim Kreditkartenunternehmen American Express und der Österreich-Tochter des Kreditkartendienstleisters First Data tätig war. Zuletzt war sie Mitglied der Geschäftsleitung des Leica-Konzerns und während einer Weiterbildungkarenz 2015/16 als Beraterin für die NGO „Menschen für Menschen“ in Tansania tätig.

Kulturminister Drozda hob die langjährige betriebswirtschaftliche Erfahrungen der designierten TU-Co-Chefin und ihre Befähigung zur schlagkräftigen weiblichen Doppelspitze für das Haus hervor: „Sie hat mit ihrer breiten fachlichen Kompetenz und ihren innovativen Ideen überzeugt.“ Auch die seit 2000 amtierende Allein-Direktorin Zuna-Kratky freute sich in einer Stellungnahme gegenüber der APA über die neue Kollegin: „Ab Juni werden wir uns zu zweit an der Spitze für das Technische Museum engagieren. Große Aufgaben im Team zu bewältigen macht Freude und wird sich positiv auf das Angebot für unsere Besucherinnen und Besucher auswirken.“

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Riccardo Frizza returns to la Fenice in Venice to conduct Lucia di Lammermoor

The Italian maestro, one of the most renowned conductors on the international panorama, returns to Venice after conducting Norma at the Lyric Opera of Chicago and Rigoletto at the Gran Teatre del Liceu in Barcelona.

Riccardo Frizza_credits Merri Cyr OK (21).JPGMarch 2017 The prizewinning maestro is one of the greatest conductors of Italian opera repertoire (critics worldwide have dubbed him “the new Verdi conductor of his generation”) as well as Romantic bel-canto. Recent engagements include Bellini´s Norma, in February at the Lyric Opera of Chicago, which he conducted just before taking on three performances of Rigoletto, by Giuseppe Verdi, at the Gran Teatre del Liceu in Barcelona in March and Abril. After a symphonic concert at the Teatro Grande in Brescia (Italy) with the La Fenice Philharmonic Orchestra, his next engagement will take him to Venice, where the Italian conductor will once again take the podium at La Fenice, this time to conduct nine performances (on the 21st, 22nd, 23rd, 26th, 27th, 28th, 29th, 30th April and the 2nd May) of Donizetti´s Lucia di Lammermoor.

A frequent guest at opera houses such as the New York Metropolitan, La Scala in Milan, La Fenice in Venice, the Opéra National in Paris, the Bayerische Staatsoper in Munich as well as the Rossini Opera Festival, Riccardo Frizza also has an impressive symphonic career under his belt, having conducted some of the most prestigious orchestras in Europe and the Americas.

After his engagement in Venice with Lucia di Lammermoor, Frizza will travel to Budapest to conduct I Puritani, by Bellini, followed by an appearance at the Macerata Opera Festival to conduct Aida, by Verdi.

Info: <http://riccardofrizza.com/> http://riccardofrizza.com/
http://www.teatrolafenice.it/site/index.php?pag=21

<http://www.teatrolafenice.it/site/index.php?pag=21&spettacolo=25022>

&spettacolo=25022

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BALMER & DIXON  MANAGEMENT AG. Ausgewählte Nachrichten für Mai 2017 (in alphabetischer Reihenfolge):

 Vera-Lotte Böcker wird am 5. Mai am Nationaltheater Mannheim in der WA als Rosina / IL BARBIERE DI SIVIGLIA zu erleben sein. Eine weitere Vorstellung ist am 19. Mai. Außerdem wird sie am 14. Mai zum letzten Mal in dieser Spielzeit, MY FAIR LADY / Eliza Doolittle singen.

 Steve DAVISLIM ist als Ferrando / COSI in Genf in einer Neuinszenierung von David Bösch und unter Hartmut Haenchen zu hören; die Aufführungen sind am 2., 4., 6., 8., 10., 12. und 14. Mai.

Claude EICHENBERGER singt die Premiere am 13. Mai in Benjamin Brittens Oper  TURN OF THE SCREW die Rolle der Mrs. Grose. Es folgen sieben weitere Vorstellungen 20. und 27. Mai, sowie 3., 11., 13., 18. und 25. Juni.

Bastiaan EVERINK wird sein Rollendebüt als Lord Ruthven / VAMPYR von H. Marschner geben. Die Premiere findet am 6. Mai im Theater Koblenz statt. Eine Inszenierung von Markus Dietze und unter der Leitung von Enrico Delamboye. Weitere Vorstellungen im Mai sind am 15., 22. und 26. sowie sechs folgende  Vorstellungen im Juni.

 Dimitry IVASHCHENKO ist an der Semperoper Dresden als Osmin zu erleben, und zwar am 5., 15. und 19. Mai.

Torben JÜRGENS wird an der Deutschen Oper am Rhein, am 9. Mai als Angelotti / TOSCA sowie am 27. Mai als Sprecher / ZAUBERFLÖTE zu erleben sein.

Michael KUPFER-RADECKY gibt in seiner Heimatstadt Ravensburg einen Liederabend, Schuberts SCHWANENGESANG am 12. Mai um 20 Uhr im Festsaal Kloster Weißenau.

Polina PASTIRCHAK singt am 5. Mai um 20 Uhr an der Komischen Oper Berlin den Solosopran in Gustav Mahlers SINFONIE Nr. 4 unter der Leitung von Henrik Nanasi.

Kismara PESSATTI wird als Gast an der Oper Köln in der Rolle der Marcellina / LE NOZZE DI FIGARO zu erleben sein. Es inszeniert die französische Regisseurin Emmanuelle Bastet, am Pult dieser Neuinszenierung steht GMD François-Xavier Roth. Die Premiere ist am 21. Mai. Es folgen weitere Vorstellungen am 25., 28. und 31. Mai

Rolf ROMEI singt die Tenorpartie in Schuberts MESSE ES-DUR mit dem Tonhallen- Orchester Zürich unter der Leitung von Peter Kennel am 12. Mai um 19.30 Uhr in der Tonhalle Zürich.  Außerdem wird er davor drei weitere Vorstellungen 2., 4. und 6. Mai als Gandhi in Philip Glass‘ SATYAGRAHA am Theater Basel singen.

Sergey SKOROKHODOV singt am 25., 28. 31. Mai, sowie 3., 5. und 9. Juni in einer Neuproduktion von Lauret Pelly am Teatro Real Madrid unter der Leitung von Ivor Bolton, die Rolle des Tsarevich Gvidon aus Rimsky-Korsakovs Oper THE GOLDEN COCKEREL.

 Bo SKOVHUS singt die Rolle des Conte Almaviva / LE NOZZE DI FIGARO, die Premiere wird am 21. Mai stattfinden. Weitere Vorstellungen sind am 25., 28. Und 31. Mai an der Oper Köln. Eine Neuinszenierung von Emmanuelle Bastet unter der Leitung des GMD François-Xavier Roth.

 Olivia VERMEULEN wird am 14. Mai um 18 Uhr im Vortragsaal der Staatsgalerie Stuttgart ihren Liederabend, gemeinsam mit dem Pianisten Jan Phillip Schulze, u.a. mit Werken von Mozart, Schumann, Wolf und Eisler gestalten. Am 19,. 21. und 23. Mai, wird sie in der Titelpartie der Vivaldi Oper ARSILDA an der L’Opéra de Lille sowie in der Premiere am Grand Theatre Luxembourg, mit der gleichen Rolle am 31. Mai zu erleben sein.

JunHo YOU singt den Sacha / ANATEVKA, die Vorstellungen sind am 6., 13., 20. sowie auch am 25. Mai an der Volksoper Wien.

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Theater Trier: Premiere : Die Präsidentinnen
Schauspiel von Werner Schwab

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Copyright: Prischedko

Premiere am Samstag, den 8. April, um 19.30 Uhr, Studiobühne des Theater Trier
Weitere Termine: 13. Apr., 15. Apr., 18. Apr., 21. Apr., 22. Apr., 26. Apr., 27. Apr., 29. Apr., jeweils 19.30 Uhr
Zum Stück:

Als Werner Schwab Die Präsidentinnen 1988 an das Wiener Burgtheater sandte, landete das Stück mit folgender Aktennotiz auf dem Stapel für „abgelehnt“: „Drei Frauen in einer schmuddeligen Wohnküche. Primitive Dialoge um individuelle und Familienprobleme im kleinstbürgerlichen Milieu, durchbrochen von bemerkenswerter obszöner Phantasie. Durch mangelndes Sprachvermögen des Autors vieles unfreiwillig komisch. Eine surrealistische Farce, die im Chaos endet. Nicht aufführbar.“
Nur wenige Jahre später war Schwab, der Sprachkünstler des Drecks und der dumpfen Begierden, der Rockstar der Theaterwelt und Die Präsidentinnen waren auf sämtlichen Bühnen des Landes zu sehen. Erna, Grete und Mariedl, die an ihrem Traum vom schönen Leben scheitern und in die trübe Wohnküche zurückstürzen, hatten ihm zu seinem Höhenflug als meistgespielter Dramatiker der letzten Jahrzehnte verholfen. „Wir sind in die Welt gevögelt und können nicht fliegen“ – zumindest eine Zeit lang schien Schwab das Gegenteil zu beweisen.
Besetzung:
Regie: Anne Sokolowski
Austattung: Loriana Casagrande
Dramaturgie: Ulf Frötzschner
Regieassistenz: Joya Ghosh

Erna: Gitte Reppin
Grete: Nadia Migdal
Mariedl: Julia Sewing

Weitere Infos und Tickets unter: www.theater-trier.de und an der Theaterkasse (0651/7181818)

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