Der Neue Merker

DIE SAMSTAG-PRESSE (23. SEPTEMBER 2017)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die SAMSTAG-PRESSE – 23. SEPTEMBER 2017

München
Kirill Petrenko und das Bayerische Staatsorchester: Tannhäuser in Tokio
Seit knapp zwei Wochen ist Kirill Petrenko mit seinem aktuellen Orchester, dem Bayerischen Staatsorchester, auf Asien-Tournee. Zwei Opernproduktionen hat Nikolaus Bachler für die Asien-Tournee ausgewählt: Den „Tannhäuser“, eine Regiearbeit von Romeo Castellucci und die „Zauberflöte“ in der Everding-Inszenierung aus den 1970er Jahren. Gestern feierte Wagners „Tannhäuser“ in Tokio Premiere – auf einer breiteren aber kürzeren Bühne als im Bayerischen Nationaltheater und ohne Engelsloge
BR-Klassik

Altenburg
Kuntze bleibt Generalintendant in Altenburg-Gera
Der Generalintendant von Theater&Philharmonie Thüringen, Kay Kuntze (51), bleibt für mindestens vier weitere Jahre im Amt. Sein bisheriger Vertrag wurde bis 2022 verlängert und mit einer Option bis 2025 geschlossen, teilte das Altenburg-Geraer Theater am Freitag mit. Kuntze ist seit 2011 Generalintendant von Theater&Philharmonie Thüringen.
Musik heute

Wien/ Konzerthaus
Erzählungen, entspannt und extremRai-Orchester/Bychkov und Double Sens/Radulović im Konzerthaus
Der Standard

Weimarer Klavierstudent gewinnt Wettbewerb in Schottland
Musik heute

Wien/ Theater an der Wien
Die Zauberflöte im Theater an der Wien: Von der Kunst, einen Klassiker neu zu denken
bachtrack

Linz/ Brucknerfest
„Streben nach Perfektion erstickt die Kreativität“
Es ist ein besonderes Brucknerfest-Ereignis, wenn am 7. Oktober Nigel Kennedy und das OÖ. Jugendsinfonieorchester im Brucknerhaus Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ ganz neu spielen. Worauf sich der Geigenstar dabei besonders freut, hat er den OÖNachrichten verraten.
Oberösterreichische Nachrichten

Stockholm
Asmik Grigorian returns to Stockholm as a moving Manon Lescaut
bachtrack

London
Cressida Pollock to step down as head of English National Opera
The Guardian

This is Rattle: Blazing Berlioz at the Barbican Hall
http://www.operatoday.com/content/2017/09/this_is_rattle_.php

Vorschau
A night at the opera with Armando Iannucci: the agony, the ecstasy – the giant rotating antlers
The Guardian

Washington
Washington’s Opera Taps a Champion of New Work From St. Louis
The New York Times

Philadelphia
Review: Sondra Radvanovsky in Recital at Opera Philadelphia
http://dcmetrotheaterarts.com/2017/09/21/review-sondra-radvanovsky-recital

Philly Flute’s Fast and Furious Frills
If you never thought opera could make your eyes cross with visual sensory over load, you never saw Opera Philadelphia’s razzle-dazzle The Magic Flute.
http://www.operatoday.com/content/2017/09/philly_flutes_f.php

Moved Takes on Philadelphia Headlines
There“s a powerful new force in the opera world and its name is O17
http://www.operatoday.com/content/2017/09/moved_takes_on_.php

At War With Philadelphia
Enterprising Opera Philadelphia has included a couple of intriguing site-specific events in their O17 Festival line-up.
http://www.operatoday.com/content/2017/09/at_war_with_phi.php

Houston
Houston Grand Opera to be homeless for entire 2017-18 season
http://texasclassicalreview.com/2017/09/21/houston-grand-opera-to-be-homeless

Los Angeles
Bourne’s The Red Shoes tours to Los Angeles
bachtrack

Ton- und Bildträger
DVD: Nikolai Rimsky-Korsakov: The Golden Cockerel Mariinsky, St. Petersburg (2014)
http://concertonet.com/scripts/dvd.php?ID_cd=4068

Sprechtheater

Wien/ Theater in der Josefstadt
„Wie man Hasen jagt“: Väter der Klamotte
Georges Feydeau im Theater in der Josefstadt Wien – Der wahre Nutzen der Komödie, so steht es bei Lessing geschrieben, liege in der „Übung unserer Fähigkeiten, das Lächerliche zu bemerken. […] Sogar in den Runzeln des feierlichen Ernstes“.
Der Standard

Berlin/ Volksbühne
Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz besetzt
Etwa hundert Menschen haben am Freitagnachmittag die Berliner Volksbühne besetzt. Die Aktion richte sich gegen die Kultur- und Stadtpolitik in Berlin.
Tagesspiegel
Theaterkritik: Tanz und Blutbad
In der deutschen Hauptstadt beginnt an der Volksbühne und am Berliner Ensemble eine neue Ära.
Wiener Zeitung

Berlin/ Deutsches Theater
Das ist immer möglich
Das Deutsche Theater Berlin zeigt „It can’t happen here“ eine Parabel auf den aufhaltsamen Aufstieg des Populismus.
Frankfurter Rundschau

Berliner Ensemble
Das Kettensägen-Palaver
Neue Intendanz, neue Zeit: Das Berliner Ensemble startet mit „Caligula“ und Camus. Aber der alte Poltergeist ist noch nicht vertrieben
Tagesspiegel

Buch

Steirischer Herbst: Zwischen Anti-Oper und Youtube-Lecture
Das Festival wird 50 – und schenkt sich selbst und uns aus diesem Anlass ein Buch, das seiner lebendigen Geschichte sehr gerecht wird –
Der Standard

Ausstellungen/ Kunst

Wie Theaterregisseur Mondtag Kunst inszeniert
Crossover-Projekte sind en vogue: In Frankfurt hat der Theaterregisseur Ersan Mondtag eine Kunstausstellung inszeniert – mit Opernsound und berühmten zeitgenössischen Werken.
Hamburger Abendblatt

Linz/ „Die Tribüne“
Der Wahnsinn als letzte Vernunft
Dürrenmatts „Die Physiker“ eröffnet den Premiere-Reigen an der Tribüne Linz.
Oberösterreichische Nachrichten

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Unter’m Strich

Vor der Wahl Schrecklicher Verdacht: Sind Intellektuelle unwichtig?
Was sagen kritische Intellektuelle, wenn man sie vor der Wahl fragt, ob sie noch eine Rolle spielen? Wer es schafft, sich durch die Debatte der „Süddeutschen Zeitung“ zu quälen, den packt das Mitleid.
Die Welt

Schauspieler Hans-Werner Meyer „Vielen geht es nicht besonders gut“
Hans-Werner-Meyer engagiert sich seit vielen Jahren für die Belange seiner Schauspieler-Kollegen.
Berliner Zeitung

Deutscher Wahlendspurt: Parteien werben um Unentschlossene
Einen Tage vor der Wahl werben die Parteien noch einmal um Stimmen. Am Freitag demonstrierte Merkel Einheit mit Seehofer, Schulz verwendete harte Worte für die AfD.
Salzburger Nachrichten

Fußball/ Schweiz
Nach Prügel- Attacke: Kahn sorgt im Netz für Lacher
Die Prügel- Attacke des Sion- Präsidenten Christian Constantin auf den TV- Experten Rolf Fringer (siehe Video oben) sorgte am Freitag für viel Wirbel. Die genialste Reaktion dazu hatte der ehemalige Torwart Oliver Kahn parat.
Kronen Zeitung

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INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 23. SEPTEMBER 2017)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 23. SEPTEMBER 2017)

La traviata an der Wiener Staatsoper

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Olga Peretyatko-Mariotti. Copyright: scholzshootspeople

Die russische Sopranistin Olga Peretyatko-Mariotti ist ab Sonntag, 24. September 2017 erstmals als Violetta Valéry in Verdis La traviata im Haus am Ring zu erleben. An ihrer Seite geben Jean-François Borras als Alfredo, Paolo Rumetz als Giorgio Germont, Bongiwe Nakani als Annina und Ayk Martirossian als Dr. Grenvil ihre Staatsopern-Rollendebüts; Ilseyar Khayrullova verkörpert die Flora.

James Gaffigan leitet erstmalig La traviata im Haus am Ring.

Reprisen: 27., 29. September, 2. Oktober

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Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Die Vorstellungen am 24., 27. und 29. September werden im Rahmen von „Oper live am Platz“ auf den Herbert von Karajan-Platz übertragen, die Aufführung am 2. Oktober wird mit WIENER STAATSOPER live at home weltweit live in HD gestreamt: www.staatsoperlive.com

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Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

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OPER FRANKFURT/ HEUTE: „IL TROVATORE“ WEITERHIN IM KRANKENSTAND

Der Frankfurter Trovatore befindet sich weiterhin im Krankenstand.

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Die einzige „Überlebende“: Elza van den Heever (Leonora), auf dem Foto mit Alison King (Ines). Foto: Barbara Aumüller

So wird es in der heutigen Vorstellung am

Samstag, dem 23. September 2017, um 19.30 Uhr im Opernhaus

drei kurzfristige Umbesetzungen geben:

Der türkische Tenor Murat Karahan singt anstatt Piero Pretti die Partie des Manrico, welche er im kommenden Jahr auch an der Deutschen Oper Berlin verkörpern wird.

Der slowakische Bariton Dalibor Jenis springt für Brian Mulligan als Graf Luna ein und wird im Oktober diesen Jahres als Verdis Macbeth am Théâtre des Champs-Elysées in Paris zu erleben sein.

Die albanische Mezzosopranistin Enkelejda Shkoza wird nach dem vergangenen Sonntag schon in der zweiten Vorstellung dieser Neuproduktion Tanja Ariane Baumgartner als Azucena ersetzen; diese Partie führte sie kürzlich u.a. zum Festival von Macerata.

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FESTSTPIELHAUS BADEN-BADEN: ERÖFFNUNGSKONZERT MIT DEN WIENER PHILHARMONIKERN UNTER ZUBIN MEHTA

Freitag, 6. Oktober 2017, 19 Uhr  Wiener Philharmoniker zum Auftakt
 
Das Eröffnungskonzert der neuen Baden-Badener Festspielhaus-Saison 2017/2018 beginnt am Freitag, 6. Oktober 2017, um 19 Uhr dem Anlass entsprechend mit Pauken und Trompeten. Der indische Star-Dirigent Zubin Mehta leitet eines der besten Orchester der Welt, dem er eng verbunden ist: die Wiener Philharmoniker. Im Zentrum der Saisoneröffnung steht Bartóks „Konzert für Orchester“.
 
Als das einzige Sinfonieorchester von Weltruf, das auf einen Chefdirigenten verzichtet, suchen sich die Wiener Philharmoniker für jedes Programm den jeweils besten aus: Mit Zubin Mehta, der die Maestro-Tradition eines Karajans, Bernsteins und Abbados weiterführt, konzertiert das Ensemble regelmäßig und hat mit ihm bereits mehrfach das traditionelle Neujahrskonzert aufgeführt.
 
Das Programm im Festspielhaus Baden-Baden am Freitag, 6. Oktober 2017, um 19 Uhr eröffnet er mit Brahms und Haydn – Konzertouvertüre und Konzert. Zu Beginn erklingt Brahms‘ „Tragische Ouvertüre“ op. 81. Sie wurde 1880 in Wien uraufgeführt. Die Ouvertüre verarbeitet die Vorbilder Beethovens und stellt sich damit bewusst von der damals modernen „Sinfonischen Dichtung“ eines Franz Liszt ab. Dennoch nimmt sie deren Einflüsse in sich auf, indem sie die Sätze einer ganzen Sinfonie in sich fasst: Deutlich lassen sich Scherzo-Teile und ein Trauermarsch vernehmen.
 1792 komponierte Joseph Haydn sein Opus 84 für Oboe, Fagott, Violine, Cello und Orchester. Er bemühte dafür die damals beliebte Gattung der „Sinfonia Concertante“. Das Werk, das zu Haydns späteren gehört und den vier Solisten genügend Anlässe zum Glänzen gibt, werden die Wiener Philharmoniker mit Solisten aus eigenen Reihen besetzen.  
 Eine „Sinfonia Concertante“ ist auch das letzte Werk des Abends: Bela Bartòks „Konzert für Orchester“, geschrieben in Amerika im Jahre 1943. Zum einen vereinfacht der Komponist hier seinen Stil für das amerikanische Publikum, ohne in der Qualität Abstriche zu machen: Hierbei hat Bartòk als Negativbeispiele Paul Hindemith und Dmitri Schostakowitsch vor Augen, derer Musik Bartòk ebensolche Einbußen vorwarf. Als Kommentar und Parodie imitiert der Komponist die Musik der beiden, bleibt dabei jedoch immer er selbst.
 
Gleichzeitig huldigt er der damals unnachahmlicher Virtuosität der amerikanischen Orchester, indem er einzelne Instrumente konzertierend in den Mittelpunkt rückt und vom Blech Passagen einfordert, die an Jazz erinnern.  Zuletzt ist die Musik auch eine Auseinandersetzung mit der politischen Zeitgeschichte. Der Komponist entkam den Nazis und sehnte sich nach seiner bedrängten Heimat zurück. Seine Klage mündet in der zentralen „Elegie“ – bevor ein beschwingt festliches Finale das Werk abschließt.  
 
Noch gibt es einige Karten für dieses Konzert, das aber schon jetzt gut gebucht ist. Die Festspielhaus-Saison wird anschließend (ab 7. Oktober) mit dem schon traditionellen Herbstgastspiel des Hamburg Balletts John Neumeier fortgesetzt.
 
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de Informationen und Eintrittskarten: Tel. 07221 / 30 13 101
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BERLIN/ Volksbühne: Künstlerkollektiv besetzte Berliner Volksbühne 

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Theater Volksbühne in Berlin. Bildquelle: APA (AFP)/TOBIAS SCHWARZ

Berlin (APA/dpa) – Der Streit um die Berliner Volksbühne und ihren neuen Intendanten Chris Dercon eskaliert: Aktivisten haben am Freitagnachmittag das Theater am Rosa-Luxemburg-Platz besetzt. Sie wollten für zunächst drei Monate bleiben und ein eigenes Programm erstellen. Vor das Theater hängten sie ein Transparent mit dem Schriftzug „Doch Kunst“ und verschlossen einige Türen des Gebäudes mit Ketten und Schlössern.

Am Theater schwelt seit Monaten ein Streit um den Kurs des neuen Intendanten Chris Dercon, der als Nachfolger des langjährigen Chefs Frank Castorf im August das Haus übernahm. Kritiker befürchten, dass die Volksbühne zu einem kommerzialisierten Eventtheater umgestaltet werden könnte.

In dem Haus solle ein neues „Anti-Gentrifizierungszentrum“ entstehen, kündigte eine Sprecherin der Besetzer an. Die Aktivisten riefen ehemalige Mitglieder der Volksbühne zum Mitmachen auf. Berlin sei in den vergangenen Jahren der „Verwertung des Kapitals“ ausgesetzt worden.

Mehrere Hundert Menschen verfolgten das Statement im Foyer an Ort und Stelle. Es gehe nicht um die Personalie Chris Dercon. Der könne in der zweiten Spielstätte der Volksbühne am Tempelhofer Flughafen bleiben. Im Gebäude der Volksbühne solle hingegen ein „Parlament der Wohnungslosen“ entstehen.

 Auf einem Flugblatt bezeichneten sich die Besetzer als Künstlerkollektiv „Staub zu Glitzer“ und kündigten die „dauerhafte Übernahme des Hauses als eine darstellende Theaterperformance“ an.

In den kommenden drei Monaten sei ein Programm unter anderem aus Gastspielen, Festivals und Tagungen geplant. Zur Umsetzung ihrer Ziele hätten die Besetzer einen Verein und eine Stiftung gegründet. 48 Menschen hätten die Aktion seit Monaten geplant.

Die Polizei und Vertreter der Berliner Kulturverwaltung waren am Ort des Geschehens. Ein Sprecher der Volksbühne war zunächst für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Eine reguläre Vorstellung war am Abend an der Bühne nicht geplant.

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Kay Kuntze bleibt Intendant in Altenburg und Gera

Kay Kuntze bleibt bis mindestens 2022 Generalintendant von Theater&Philharmonie Thüringen. Nach Einigung mit den Gesellschaftern des Theaters – der Stadt Gera, der Stadt Altenburg und dem Landkreis Altenburger Land-, unter Zustimmung des Freistaates Thüringen, wurde ein Vertrag mit einer Option auf Verlängerung bis 2025 geschlossen. Damit kann die erfolgreiche Arbeit über 2018 hinaus fortgesetzt werden.

Kay Kuntze ist seit 2011 Generalintendant von Theater&Philharmonie Thüringen.

„Nach einer turbulenten Spielzeit, in der die finanziellen Voraussetzungen für die Weiterführung des produzierenden 5-Sparten-Hauses zunächst bis 2021 mit einer Option bis 2024 geschaffen wurden, freue ich mich auf die Fortsetzung der Theaterarbeit in Ostthüringen. In den letzten Jahren erlebe ich immer stärker, wie wirksam unser Theater, wie groß unsere Verantwortung, wie wichtig unsere Aufgabe ist und welche Chance dieses Theater mit den Standorten Gera und Altenburg für die Region bedeutet“, erklärte Kay Kuntze anlässlich der Vertragsunterzeichnung.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Theater GmbH, Altenburgs Oberbürgermeister Michael Wolf, ist höchst zufrieden, dass es gelungen ist, Herrn Kuntze für weitere vier Jahre zu verpflichten. Kuntze habe das Theater bestens geführt; jüngstes Zeugnis für die künstlerische Qualität des Hauses sei der Theaterpreis des Bundes 2017, den Kay Kuntze am 6. Juli in Stendal von Kultur-Staatsministerin Monika Grütters für das Theater entgegen nehmen konnte.

Nach Studiensemestern in Mathematik, Schulmusik, Musik- und Theaterwissenschaft in seiner Geburtsstadt Berlin wechselte Kay Kuntze an die Hochschule für Musik und Theater nach Hamburg. Dort erhielt er im von Prof. Götz Friedrich geleiteten Studiengang Musiktheater-Regie sein Diplom mit Auszeichnung.

Anschließend war er u. a. als Regieassistent an der Semperoper Dresden, der Komischen Oper Berlin und bei den Schwetzinger Festspielen tätig. Festengagements führten ihn als Regieassistent an die Bühnen der Landeshauptstadt Kiel, als Spielleiter an die Deutsche Oper Berlin und als Chefregisseur ans Mittelsächsische Theater. Von 2002 bis 2012 war Kay Kuntze künstlerischer Leiter der Berliner Kammeroper, die sich unter seiner Leitung auf die Erarbeitung zeitgenössischer Werke des Musiktheaters fokussierte, darunter viele Uraufführungen.

Bislang hat er etwa 80 Werke des Musiktheaters im In- und Ausland inszeniert, u.a. an Theatern in Berlin, Hamburg, Dresden, Bremen, Bremerhaven, Kiel, Lübeck, Bielefeld, Osnabrück, Cottbus, Gera/Altenburg, Potsdam, Bern, Linz, Innsbruck, Kaliningrad, Kopenhagen, Montpellier, Paris und Tel Aviv sowie für die Musikfestivals in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, die Kammeroper Schloss Rheinsberg und die Eutiner Festspiele.

Kay Kuntze erfüllte verschiedene Lehraufträge und ist außerdem als Juror gefragt, z. B. beim internationalen Gesangswettbewerb Kammeroper Schloss Rheinsberg oder dem Bundeswettbewerb Gesang.

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ORF III am Wochenende: Start für neue Staffel „Baumeister der Republik“ mit Figl, Raab und Gorbach

Außerdem: 175. Geburtstag der „Wiener Philharmoniker“ in „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“ u. a. mit „Die Wiener Philharmoniker und ihre Lieblinge“ =

Wien (OTS) – Am Wochenende startet in der „zeit.geschichte“ am Samstag, dem 23. September 2017, in ORF III Kultur und Information die neue, sechsteilige Staffel der Reihe „Baumeister der Republik“ mit den ersten drei Folgen. Nach den Staatsoberhäuptern und prägenden Frauenpersönlichkeiten der Zweiten Republik stellt Staffel drei anlässlich der Nationalratswahl 2017 die verstorbenen Bundeskanzler in den Mittelpunkt. Am Sonntag, dem 24. September, würdigt „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“ den 175. Geburtstag der Wiener Philharmoniker und zeigt u. a. die ORF-III-Neuproduktion „Die Wiener Philharmoniker und ihre Lieblinge“ sowie das „Philharmonische Konzert mit Mariss Jansons“.

Samstag, 23. September: „Gipfel-Sieg: Der Wille versetzt Berge – Hans Sigl und Tina Hötzendorfer“ (17.25 Uhr), „zeit.geschichte“ mit „Baumeister der Republik: Leopold Figl“ (20.15 Uhr), „Julius Raab“ (21.00 Uhr) und „Alfons Gorbach“ (21.50 Uhr)

Im Samstag-Vorabend präsentiert ORF III eine neue Ausgabe der Gesprächssendung „Gipfel-Sieg: Der Wille versetzt Berge“ (17.25 Uhr). Diesmal sind bei Barbara Stöckl Künstlerin Tina Hötzendorfer und „Bergdoktor“ Hans Sigl zu Gast. Sie sprechen über ihren persönlichen „Gipfel-Sieg“ in der herrlichen Kulisse des Hartkaisers in Ellmau – dem Hauptschauplatz der beliebten ORF/ZDF-Serie. Im Hauptabend startet die neue Staffel „Baumeister der Republik“ mit drei neuproduzierten Filmporträts zu Leopold Figl, Julius Raab und Alfons Gorbach. Die weiteren drei über Bruno Kreisky, Fred Sinowatz und Josef Klaus folgen am nächsten Samstag, dem 30. September. Schauspieler Cornelius Obonya führt erneut durch die Dokumentarfilme. Den Auftakt macht der Film über „Leopold Figl“ (20.15 Uhr) von Regisseur Wolfgang Winkler. Figl war der erste Bundeskanzler der Zweiten Republik (1945–1953) und galt somit als Kanzler des Wiederaufbaus. Mit seinem legendären Satz „Österreich ist frei!“ sicherte er sich einen Platz in den österreichischen Geschichtsbüchern und konnte auch nicht von „Julius Raab“ (21.00 Uhr) verdrängt werden, dessen Worte nach gelungenen Staatsvertragshandlungen mit der Sowjetunion – „Vor allem möchte ich dem Herrgott Dank sagen …“ – kaum geringer im historischen Gedächtnis verankert sind. Raab ging als sogenannter „Staatsvertragskanzler“ (1953 bis 1961) in die Geschichte ein, wie die Dokumentation von Wolfgang Winkler zeigt. Alfred Schwarz gestaltete den Film über „Alfons Gorbach“ (21.50 Uhr), der in seiner Amtszeit als Kanzler (1961 bis 1964) einen erheblichen Beitrag für die junge Republik leistete, nachträglich jedoch unterschätzt ist. Er machte sich als sogenannter „Versöhnungskanzler“ einen Namen, denn das Land brauchte Zusammenhalt und den konnte er bieten. Als ehemaliger KZ-Häftling hatte Gorbach engen Kontakt zu vielen Sozialisten, was nicht alle Parteikollegen freute, und auch als Kanzler setzte er verstärkt auf Kompromisse. Das Resultat war ein durchaus gedeihlicheres Klima zwischen den beiden Großparteien, deren Konflikte sonst zu einem politischen Stillstand führen hätten können.

Sonntag, 24. September: „Erlebnis Bühne“ mit „Mariss Jansons – Musik ist die Sprache von Herz und Seele“ (19.20 Uhr), „Die Wiener Philharmoniker und ihre Lieblinge“ (20.15 Uhr) sowie „Philharmonisches Konzert mit Mariss Jansons – 175. Geburtstag des Orchesters“ (21.10 Uhr)

Am Sonntag ehrt „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“ die Wiener Philharmoniker zum 175. Geburtstag. Den Auftakt macht das Künstlerporträt „Mariss Jansons – Musik ist die Sprache von Herz und Seele“ (19.20 Uhr) des lettischen Stardirigenten, der selbst schon dreimal das berühmte Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker leitete. Der Film gewährt einen Blick auf die Proben mit den Wiener Philharmonikern und auf Jansons musikalische Arbeit in Amsterdam, Riga, St. Petersburg sowie Salzburg. Im Fokus steht auch die Person Mariss Jansons, der als Sohn einer jüdischen Sängerin in einem Versteck zur Welt kam und in Riga seine Kindheit verbrachte. Danach folgt im Hauptabend der erste Teil der zweiteiligen ORF-III-Neuproduktion „Die Wiener Philharmoniker und ihre Lieblinge“ (20.15 Uhr). ORF-Kulturlady Barbara Rett blickt darin auf die prägendsten Pultstars des Weltklasseorchesters wie Riccardo Muti, Zubin Mehta, Lorin Maazel, Daniel Barenboim sowie Leonard Bernstein und lässt die schönsten musikalischen Momente Revue passieren. Der „Erlebnis Bühne“-Abend schließt mit einer ORF-III-Produktion aus dem Wiener Musikverein, dem „Philharmonischen Konzert mit Mariss Jansons – 175. Geburtstag des Orchesters“ (21.10 Uhr). Auf dem Programm stehen die Symphonie Nr. 8 in G-Dur, op. 88 von Antonín Dvořák, Tod und Verklärung, op. 24 von Richard Strauss und die Suite aus dem Ballett „L’Oiseau de feu“ („Der Feuervogel“) (Fassung 1919) von Igor Strawinsky.

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Deutscher Schauspielerpreis für Markovics und Drassl 

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Große Ehre für Gerti Drassl. Bildquelle: APA (dpa)/Jörg Carstensen

 Wien (APA) – Jutta Hoffmann (76) und Karl Markovics (54) sind am Freitagabend in Berlin mit dem Deutschen Schauspielerpreis 2017 ausgezeichnet worden. Die Deutsche Hoffmann wurde für die Hauptrolle in der BR-Produktion „Ein Teil von uns“ gewürdigt, Markovics für sein Spiel im BR-„Polizeiruf“ „Und vergib uns unsere Schuld“. Als Komödiantin mit dem Schauspielerpreis geehrt wurde „Vorstadtweib“ Gerti Drassl (39).

Den Ehrenpreis für das Lebenswerk bekam Hanna Schygulla (73). Als Institution wurden zudem die öffentlich-rechtlichen Sender mit dem Ehrenpreis Inspiration geehrt. Die Laudatio hielt der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel. Den Preis nahmen die ARD-Vorsitzende Carola Wille und der ZDF-Intendant Thomas Bellut entgegen.

Der Deutsche Schauspielerpreis wurde 2012 initiiert. Die Besonderheit der Auszeichnung ist, dass sie von Schauspielern vergeben wird.
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MARYNA LOPEZ: KONZERT IN DER UKRAINE – Youtube-Video

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Maryna Lopez. Copyright: Ada Sari


ZUM YOUTUBE-VIDEO

Maryna Lopez gibt am 5. Oktober um 19 h im Amtshaus Brigittenau (Brigittaplatz 10, 1200 Wien) einen Leder- und Arienabend

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HEUTE IN DER GALERIE DES ONLINE-MERKER

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Christina Baader ist die „Larina“ in der Grazer „Eugen Onegin“-Produktion.

Sie wird bei diesem Künstlergespräch die von ihr favorisierten Arien aus dem Mezzofach singen.

Der Eintritt ist wie immer frei, auf Getränke sind Sie herzlichst eingeladen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Christina Baader studierte zunächst Klavier in Stuttgart und Lausanne und erhielt noch während ihres Klavier-Studiums ihre ersten Engagements als Sängerin. Nach ihrem Gesangsstudium bei Prof. Jean-Pierre Blivet in Frankreich perfektionierte sie ihr Können bei Prof. Irina Gavrilovici in Wien.
In vielen Internationalen Opernproduktionen verkörperte sie bereits über neunzig mal die Titelpartie in Bizets ‚Carmen‘.
Am Theater für Niedersachsen sang sie als festes Ensemblemitglied zahlreiche Partien des dramatischen Mezzosopran-Faches von Gluck über Wagner und Verdi bis Britten.

Die auch als Konzertsängerin gefragte Mezzosopranistin ist mit einem breitgefächerten Repertoire von Barock bis hin zu zeitgenössischen Werken zu erleben.
So sang sie 2009 unter Kazufumi Yamashita Beethovens 9. Sinfonie in Hiroshima und war 2013 im Wiener Musikverein in Beethovens Missa solemnis zu hören.
2015 war Christina Baader in Belgien in einer umjubelten Inszenierung von Frank van Laecke wieder als Carmen zu erleben und sang als Solistin beim Hong Kong Vienna Music Festival Mahlers 8. Sinfonie im August 2016.
Im November 2017 wird sie in Antwerpen zweimal in Verdis Requiem zu hören sein. Ein weiteres Verdi-Requiem singt sie im März 2018 im Wiener Konzerthaus.
In der Spielzeit 2017/18 hat sie ein Gast-Engagement an der Oper Graz und singt die Larina in Tschaikowskys Eugen Onegin.

Gyeong Ju Chae (Klavier)
Der südkoreanische Komponist, Pianist und Dirigent studierte zunächst in Seoul, seiner Heimatstadt. Sein zweites musikalische Studium absolvierte er bei Prof. Kurt Schwertsik in Wien, wo er auch jahrelang als Korrepetitor bei der legendären Gesangspädagogin Frau Prof. KS Hilde Zadek arbeiten durfte und umfangreiche Erfahrungen und Wissen über Oper, Lied und Oratorium sammeln bzw. vertiefen konnte.
Weitere Stationen seiner musikalischen Laufbahn war die Zusammenarbeit mit u. a. Sir Colin Davis, Martin FischerDieskau und Daniel Beyer, dem London Symphony Orchestra, dem Münchner Symphonieorchester, dem Hamburger Symphonieorchester und dem Gewandhausorchester Leipzig. In den vergangenen Jahren tritt er vermehrt als Lied- und Konzertbegleiter in Korea, Deutschland und Österreich auf. Eigene Kompositionen werden unter anderem beim renommierten Wien Modern im Kunstverein Alte Schmiede/Wien,  in Seoul und in Deutschland uraufgeführt.
Seit 1985 lebt und arbeitet Gyeong Ju Chae in Wien.
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WIEN / LEO (LETZTES ERFREULICHES OPERNTHEATER)

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Nach dem rauschenden Erfolg im Juni noch drei Mal auf dem Programm: SCHÖNER STERBEN MIT PUCCINI! Manon Lescaut

In einer opulenten Inszenierung begeistert die russische Sopranistin Maria Lapteva als schillernde Manon, Hausherr Stefan Fleischhacker als dramatischer Liebhaber Des Grieux und Paul Müller als mit allen Wassern gewaschener Bruder Lescaut, der auch die pfiffigen Conférencen besorgt. In den stimmungsvollen Bühnenbildern von Wojciech Czaja erleben Sie hautnah die berührende Geschichte der schönen Manon, die von der angehenden Klosterschwester zur reichen Mätresse mutiert, um schließlich als „gefallenes Mädchen“ in der Wüste von New Orleans zu sterben. Beste Opernunterhaltung ist garantiert. Mit Maria Lapteva, Paul Müller & Stefan Fleischhacker. Am Klavier: Kaori Asahara
Termine: Fr, 24. / Mi, 29. November & Do, 7. Dezember 2017 (Beginn: 19.30 Uhr) – Preise A
 
 
 ToT IN WIEN L.E.O.-
„Impresario“ Stefan Fleischhacker und das „Wiener Original“ Antonia Lersch besingen mit Inbrunst und Augenzwinkern die „schöne Leich“ und alles was man sonst zum Thema wissen muss. Neben Klassikern wie „Wenn i amoi stirb“ oder dem zeitweise verbotenen Lied „Einsamer Sonntag“, das schließlich auf Grund der steigenden Selbstmordrate verboten wurde, gibt es wie immer im Letzten Erfreulichen  Operntheater Raritäten zum Thema.
Termin: Fr, 1. Dezember 2017 (Beginn: 20.00 Uhr)  – Preise B
 
VÖLLIG WEIH-UMNACHTET! Ein humoristisch-kabarettistisches Weihnachtsprogramm mit Elena Schreiber und Robert Kolar Weihnachten, die stillste (?) Zeit des Jahres, ist geprägt von Hektik, Schenkwut und Familienkrach. Darüber könnte man sich ausgiebig ärgern oder gegebenenfalls verzweifeln … Die Sängerin Elena Schreiber und der Schauspieler Robert Kolar lassen sich aber die Stimmung nicht verderben und nähern sich dem Thema deshalb in ihrem Weihnachtsprogramm vorwiegend von der komischen Seite. Und so singen sie Lieder von W.A. Mozart bis Georg Kreisler, spielen Szenen von Loriot, Carl Merz & Helmut Qualtinger, lesen Heiteres von Hugo Wiener und Trude Marzik und lassen auch Selbstverfasstes in das Programm einfließen. Mit Elena Schreiber, Robert Kolar und Andreas Brencic am Klavier Termine: Mo, 4. / Mo, 18. / Mi, 20. / Fr, 22. Dezember 2017 (Beginn 20.00 Uhr) – Preise B
 
Sondervorstellung AM STAMMERSDORFER FRIEDHOF
In den mehr als zwanzig Jahren ihrer Zusammenarbeit haben L.E.O.-Primadonna Elena Schreiber und Hausherr Stefan Fleischhacker unzählige Wienerlieder aus den unterschiedlichsten Zeit- und Stilepochen gestaltet und wiederentdeckt. Auf Grund vieler Anfragen präsentieren sie nun Höhepunkte mit Liedern von Armin Berg, Herrmann Leopoldi, Fritz Grünbaum, Ludwig Hirsch, Karl Hodina u.v.a. Als einfühlsamer Begleiter am Klavier und an der Quetsch‘n fungiert der vielseitige Andreas Brencic. Mit Elena Schreiber, Stefan Fleischhacker und Andreas Brencic.
Termin: Sa, 9. Dezember 2017 (Beginn 20.00 Uhr) – Preise A
 

HÄNSEL & GRETEL von Engelbert Humperdinck
Eines der beliebtesten Werke der Opernliteratur ist nach dem riesigen Erfolg vom vergangenen Frühjahr wieder zu sehen. In einer phantasie- und humorvollen Inszenierung darf freudig geträumt, gelauscht und sich gefürchtet werden. Mit Kerstin Grotrian und Maria Lukasovsky als spiel-und gesangsfreudigem Geschwisterpaar, Paul Müller als lebenslustigem und trinkfreudigem Vater, Elisabeth Wolfbauer als fürchterlicher Hexe sowie der gestrengen Elena Schreiber als Mutter und launiger Erzählerin. Sandmann und Taumännchen werden vom jungen Moritz Schreiber verkörpert. Musikalische Leitung: Kaori Asahara.
Termine: Mo, 11. / Mi, 13. & Sa, 16. Dezember 2017 sowie Mo, 8. & Do, 11. Jänner 2018 (Beginn: 19.30 Uhr) – Preise A (Sonderpreis für junge Zuschauer bis 14 € 10.-)
 
HÄNSEL & GRETEL Gestraffte Vorstellungen für junge Zuschauer
(Dauer ca. 1 Stunde): Do, 7. & Do, 21. Dezember 2017, 15.00 Uhr Sonderpreise: Junge Erwachsene bis 14 € 12.- / Erwachsene in Begleitung von Kindern € 20.- / Erwachsene ohne Begleitung von Kindern € 25.- / Lehrer als Begleitpersonen frei
 
L.E.O.-SILVESTERGALA
Mit gepfefferter Frauen-Power wird das diesjährige Silvester-Fest über die L.E.O.-Bühne gehen. Ein stimm- und wortgewaltiges Gesangstrio mit Annette Fischer, Elena Schreiber und Elisabeth Wolfbauer wird Highlights aus der großen Oper sowie herrlich skurrile Couplets aus den 20er und 30er-Jahren zum Besten geben. Die legendäre Wiener Diseuse Antonia Lersch wird mit abgründig Wienerischem erheitern und die herrliche Dame Rosetta Rosar mit geschliffenem Witz durch den Abend führen. Am Klavier begleitet elegant unsere italienische Pianistin Eliana Moretti. Weiteres Highlight ist wie jedes Jahr das köstliche Buffet von Chefkoch Werner Riegler.
 
Termin 1 : Sa, 31. Dezember 2017, 18.00 Uhr (Karten € 80.- inkl. Buffet, Sekt u.a. Getränken)  Termin 2: Sa, 31. Dezember 2017, 22.00 Uhr mit Rutsch! (Karten € 100.- inkl. Buffet, Sekt u.a. Getränken)
 
Reservierungen für die Silvestergala Per E-Mail:  karten@theaterleo.at bzw. telefonisch unter 0680 335 47 32. In diesem Fall sind Ihre Plätze sofort nach Eingang Ihrer Zahlung auf unserem L.E.O.- Vereinskonto PSKBank, IBAN: AT52 6000 0000 7321 1905, fix gebucht.
 
Oder Sie holen sich Ihre Karten persönlich gegen Barzahlung bei unserer Vorverkaufsstelle Coiffeur Csandl, Beatrixgasse 3, 1030 Wien (Mo 13-17 / Di – Fr 10-17 / Sa 9-12 Uhr).
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DIE FREITAG-PRESSE (22. SEPTEMBER 2017)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die FREITAG-PRESSE – 22. SEPTEMBER 2017

Wien/ Staatsoper
Erwin Schrott: Sängerclown mit Knödeln
Der Bassbariton rockte die Wiener Staatsoper –
Der Standard

München
Bruckner mit Valery Gergiev: Der Raum bestimmt, wie ich dirigiere
Die Bruckner-Aufführungstradition der Münchner Philharmoniker reicht bis in die 1930er Jahre zurück. Regelrecht zum Kult geworden sind Sergiu Celibidaches Bruckner-Sinfonien mit dem Münchner Orchester. Valery Gergiev präsentiert Bruckner nun erst in München, dann in St. Florian bei Linz zum Brucknerfest.
BR-Klassik

Wien/ Konzerthaus
Voller Kraft und Stille
Semyon Bychkov und Kirill Gerstein verzaubern.
Wiener Zeitung

Jonas Kaufmann: Die Karriere ist kein Wunschkonzert
Er zählt zu den Klassikstars aus Deutschland: Nach einer Pause ist der Tenor Jonas Kaufmann wieder ganz da. Im Zweifelsfall will er in Zukunft aber auch mal Nein sagen
Hamburger Abendblatt
Kaufmann will stärker auf innere Stimme hören
Musik heute

Berlin
Justin Doyle dirigiert Monteverdi beim Rias-Kammerchor
Frankfurter Rundschau

Berlin
Ein Antrittskonzert der besonderen Art
Die musikalische Avantgarde des 20. Jahrhunderts gehört für Vladimir Jurowski zum Repertoire
Berliner Morgenpost

Junge Musiker erhalten historische Streichinstrumente
Musik heute

Salzburg
Taschenopernfestival: Fleisch für Opernfantasien
Zwanzigminütige Opernminiaturen von 23. bis 28.9. im Salzburger Republic –
Der Standard

Wien
Vienna State Opera 2017-18 Review – Khovanshchina: Satisfaction on An Epic Scale
http://operawire.com/vienna-state-opera-2017-18-review-khovanshchina

Kopenhagen
Opera review: Weaving together the classic and the contemporary as adroitly as Arachne
http://cphpost.dk/activities/opera-review-weaving-together-the-classic
London
Kristina Mkhitaryan To Make Royal Opera House Debut In “Carmen’
“German soprano Anett Fritsch has withdrawn from singing the role of Micaëla in The Royal Opera’s “Carmen” due to pregnancy.”
http://operawire.com/kristina-mkhitaryan-to-make-royal-opera-house

Review: Stuart Skelton sings Wagner (Tait Memorial Trust)
http://www.limelightmagazine.com.au/live-reviews/review-stuart-skelton

The Mozartists at the Wigmore Hall
http://www.operatoday.com/content/2017/09/the_mozartists_.php

Pulsating and poetic: Akram Khan’s terrific Giselle returns to Sadler’s Wells
bachtrack
Akram Khan’s Giselle, Sadler’s Wells review – the migrant crisis in a ballet thriller
http://www.theartsdesk.com/dance/akram-khan
Giselle by Akram Khan is STAGGERINGLY beautiful: You MUST see this ballet
http://www.express.co.uk/entertainment/theatre/854790/Akram-Khan-Giselle

Leeds
Two triumphant ‚little greats‘ from Opera North
Spectator

New York
Metropolitan Opera Guild Kicks Off the New Opera Season with Podcast Series
https://www.broadwayworld.com/article/Metropolitan-Opera-Guild-Kicks

Immersive “Blank Out” to kick off season for Park Avenue Armory
http://newyorkclassicalreview.com/2017/09/immersive-blank-out-to-kick-off-park

Sydney
Opera Australia on notice over lack of locals
http://www.theaustralian.com.au/news/opera-australia-on-notice

Melbourne
Making Wonderland: the Australian Ballet’s biggest show – in pictures
The Guardian

Auckland
A heartwrenching Káťa Kabanová in Auckland
bachtrack

Sprechtheater

Wien/ Rabenhof-Theater
Theaterkritik: Der Teufel am Kreisverkehr
Intendant Thomas Gratzer und Musiker Ernst Molden gelingt mit dem Singspiel „Mayerling“ schlaues Amüsement im Theater Rabenhof.
Wiener Zeitung

Berlin/ Volksbühne
Widerstand gegen Dercon: Aktivisten wollen Volksbühne besetzen
Weil sie Chris Dercon als Ausdruck der Gentrifizierung betrachten, plant eine politische Gruppe die Übernahme der Volksbühne – inklusive Alternativ-Spielplan
Tagesspiegel

Berlin
Der Theaterliebling der Berliner Gesellschaft fängt an
Ein bisschen Spaß muss sein: Intendant Oliver Reese startet seine erste Spielzeit am Berliner Ensemble gleich mit drei Premieren hintereinander. Das Porträt zu Chris Dercons Gegenfigur.
Die Welt

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Unter’m Strich

L’Oréal-Erbin Liliane Bettencourt ist tot
Ihr Leben war ein Roman – aber ohne Happy End: Die Hauptaktionärin des Kosmetikgiganten L’Oréal, Liliane Bettencourt, ist in Frankreich im Alter von 94 gestorben. Kurz nach einem Gerichtsurteil in der Affäre, die ihren Namen trug. –
http://derstandard.at/2000064542744/LOreal-Erbin-Liliane-Bettencourt-ist-tot

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INFOS DES TAGES (FREITAG, 22. SEPTEMBER 2017)

INFOS DES TAGES (FREITAG, 22. SEPTEMBER 2017)

WIENER STAATSOPER: FOTOS VOM SOLISTENKONZERT ERWIN SCHROTT

Solistenkonzert_20170920_Schrott_101878[1]
Erwin Schrott. Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Solistenkonzert_20170920_Schrott_101866[1]
Giulio Zappa, Erwin Schrott. Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

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WAGNERS „RING“ IM MARIINSKI-THEATER St. Petersburg

Vom 19.-22.10.2017 – AN VIER AUFEINANDERFOLGENDEN TAGEN

Richard Wagner
Richard Wagner

Konzeption: Valery Gergiev und George Tsypin

Musikalische Leitung: Michael Güttler

DONNERSTAG den 19.10.2017
Mariinsky II (New Theatre) 19:00
Das Rheingold (Wagner)

"Das Rheingold" (the preliminary evening of the tetralogy "Der Ring des Nibelungen")
Mariinsky II (New Theatre). Operaonductor: Michael Guttler
Company: Mariinsky (Kirov) Opera

FREITAG DEN 20/10/2017
Mariinsky II (New Theatre) 18:00

Die Walkure (Wagner)

"Die Walkure" (the first day of the tetralogy "Der Ring des Nibelungen")

Mariinsky II (New Theatre). Opera

Conductor: Michael Guttler
Company: Mariinsky (Kirov) Opera

SAMSTAG DEN 21/10/2017
Mariinsky II (New Theatre) 17:00
Siegfried (Wagner)

Richard Wagner "Siegfried (second day of the tetralogy "Der Ring des Nibelungen")
Mariinsky II (New Theatre). Opera

Conductor: Michael Guttler
Company: Mariinsky (Kirov) Opera

SONNTAG DEN 22/10/2017
Mariinsky II (New Theatre) 17:00
Gotterdammerung (Wagner)

Richard Wagner "Gotterdammerung" (third day of the tetralogy "Der Ring des Nibelungen")
Mariinsky II (New Theatre). Opera
Conductor: Michael Guttler
Company: Mariinsky (Kirov) Opera

Guettler Michael 314
Musikalische Leitung: Michael Güttler

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NEU IN UNSEREN KRITIKEN

STADTTHEATER KLAGENFURT: LA TRAVIATA mit ausdrucksstarker Violetta  (19. 9.2017)


Copyright: Aljosa Reboj

Zum Bericht von Herrmann Becke

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WIEN/ Burgtheater: Öffnen wir ein Fenster! Die OFFENE BURG startet mit neuen Formaten in die neue Saison

Offene Burg 2017_05
Copyright: Burgtheater

Wien, 21. September 2017. (Neue) Spielplätze schaffen, (Alters-)Grenzen niederreißen, in Austausch treten, ins Theater verführen – die OFFENE BURG unter der Leitung von Renate Aichinger bietet ein breitgefächertes Programm zum Mitmachen, Zuschauen, in der Stadt, in der Schule, in der Burg. Das Programm liegt ab Samstag an allen Spielstätten auf und ist online auf www.offeneburg.at zu finden.

Mit dem BurgÖffner, einem (Familien-)Theaterfest im und vor dem Vestibül, startet die Offene Burg am Samstag, den 23. September, ab 12 Uhr. Angelehnt an aktuelle Produktionen der Burg stehen die Türen des Vestibüls im Burgtheater ab jetzt zum Spielen und Plaudern für jedermann und -frau ab 5 Jahren offen. Kostenlos, wie auch das jeweils am Dienstag um 17 Uhr stattfindende offene Theatertraining ACTion – Treffpunkt Kassenhalle Burgtheater. Die Offene Burg geht aber auch raus aus der Burg und rein in die Bezirke, der Fokus liegt dieses Jahr auf dem 10. Bezirk.

Für verschiedene Altersgruppen gibt es fünf TheaterClubs mit wöchentlichen Proben und einer abschließenden Präsentation im Frühjahr, sechs TheaterWerkstätten (zweimonatig) und 13 Wochenend-Workshops TheaterKompACT – neu auch für Kinder.

Kinder haben zusätzlich die Möglichkeit, ihre Ferien im Burgtheater (BurgFerien) oder eine Nacht im Kasino (BurgNachtTraum) zu verbringen. Oder am BurgZwutschgerl-Programm teilzunehmen, während ihre Eltern ins Theater gehen. Burgschauspieler*innen lesen an Sonntagen aus ihren Lieblingskinderbüchern: BurgGeschichten im Blauen Foyer.

Aktiv teilnehmen oder einfach nur zusehen kann man schlussendlich auch in der weiterhin gestürmten VorstellBar, die alle zwei Monate im Kasino stattfindet – eine open stage mit anschließender Party.

BurgSchule kommt mit theaterpädagogischen Programmen wie VorstellBar goes Schule oder dem bewährten TheaterKoffer in die Schulen, für Schüler*innen, Studierende und Lehrer*innen gibt es in der Burg begleitete Theaterabende sowie Fortbildungsangebote in der Burg.

BurgSchule wird von der Arbeiterkammer Wien unterstützt: „Es ist ein Anliegen der Arbeiterkammer, Kunst allen leicht zugänglich zu machen, gerade auch in unserer Jugendschiene „AK Young“. In diesem Sinn unterstützen wir „BurgSchule“. Eine gute Ausbildung und kulturelle Teilhabe der jungen Menschen in unserem Land ist uns wichtig. Speziell für junge Menschen ist Theater nicht etwas, das sie automatisch sehen. „BurgSchule“ kann für Jugendliche die Tür ins Theater aufstoßen. Deshalb unterstützen wir von der AK das Projekt gerne.“ Rudi Kaske, Präsident der Arbeiterkammer Wien

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VORARLBERGER LANDESTHEATER: HEUTE PREMIERE „LIEBELEI“ von Arthur Schnitzler

„Wir hassen nämlich die Frauen, die wir lieben – und lieben nur die Frauen, die uns gleichgültig sind.“ Theodor in LIEBELEI
 
AB 22. SEPTEMBER 2017 IM GROSSEN HAUS
 
 
 
David Kopp. Copyright: Anja Köhler
 
 Arthur Schnitzler LIEBELEI Österreichischer Klassiker
 
Hans Weiring: Hubert Kramar
Christine : Bo-Phyllis Strube
Mizi Schlager: Alexandra Maria Nutz
Katharina Binder: Lilly Prohaska
Fritz Lobheimer: David Kopp
Theodor Kaiser: Dominik Raneburger
Ein Herr: Martin Brachvogel  


David Kopp, Bo-Phyllis Strube. Copyright: Anja Köhler
 
Regie: Rudolf Frey
Bühne und Kostüm: Madeleine Boyd
Licht: Arndt Rössler
Dramaturgie: Britta Kampert und Birke Baumann


Rudolf Frey (Regisseur). Copyright: Petra Benovsky
 
 PREMIERE: Fr 22. September 2017, 19.30 Uhr, Grosses Haus MATINEE: So 17. September 2017, 11.00 Uhr, T-Café, Eintritt frei

VORSTELLUNGEN: Di 26.9. / Sa 7.10./ Fr 13.10. / Do 19.10. / So 29.10. / Mi 15.11., jeweils 19.30 Uhr, Grosses Haus
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WIEN/ Galerie des Online-Merker „strichelei“: „ARTZAK“ – armenische Impressionen in Aquarellen.

Ausstellung vom 19. September  bis Anfang November 2017

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ArtZak mit Ehefrau Nune beim Besuch der „Strichelei“ im August 2017. Foto: Myrto

„ArtZak“ (Artak Zakaryan Albertovich) ist Bildhauer und Maler, geboren in Yerevan/Republik Armenien im Jahr 1967

Bereits als Kind zeigte ArtZak großes Interesse an Malerei und Bildhauerei. Deszhalb besuchte er neben der Schule noch die Berufsschule für Kunst, benannt nach dem armenischen Maler und Grafikdesigner AK Kojayan.

ArtZak schloss die Fakultät für Bildhauerei an der staatslichen Kunsthochschule von Yerevan, benannt nach dem bekannten Maler F. Terlemezyan, ab und inskribierte noch im selben Jahr am Institut für Theater und Künste in Yerevan, ebenfalls in der Sparte Bildhauerei. Dieses Studium schloss er 1994 mit Auszeichnung ab.

Vor kurzer Zeit entdeckte er seine Liebe für Aquarell und widemete sich seither neben der Bildhauerei mehr der Malerei mit Aquarell. Im Frühling 2016 hatte er seine erste Ausstellung in der G. Igityan-Galerie in Yerevan. Er lebt und arbeitet in der armenischen Hauptstadt Yerevan.

Nun sind seine Arbeiten im  Rahmen einer Austellung in der Galerie des Online-Merker „strichelei“ in Wien-Meidling zu sehen. Die Galerie ist täglich von 15,30 h bis 20 h geöffnet, telefonische Voranmeldung unter 813 62 85 erbeten!

Einige der insgesamt 50 Exponate:

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Alle Fotos: Myrto

Zur Fotoserie über die Vernissage am 19. September 2017

Besuchen Sie die Ausstellung, wir freuen uns auf Ihren Besuch

A.C.
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