Der Neue Merker

DIE SAMSTAG-PRESSE (21. JANUAR 2017)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die SAMSTAG-PRESSE – 21. Januar 2017

Wien/ Musikverein
Philharmonikerball: Das kriegt die Elphi niemals hin
Anna Netrebko kommt in Blond, Männer tanzen im Frack linksherum, Migranten legen Platten auf: Der Philharmonikerball im Musikverein ist das Wiener Gesellschaftsereignis. Ein Erlebnisbericht.
Die Welt
Wiener Philharmonikerball: Netrebko und Domingo feierten mit
Die Ballsaison hat am Donnerstagabend ihren ersten glanzvollen Höhepunkt erlebt.
Salzburger Nachrichten
Zum 175. Jubiläum des weltberühmten Klangkörpers tanzten auch Netrebko und Domingo an
Kurier
Philharmonikerball mit Anna und Placido
Die Presse

Mailand
Muti nach 12 Jahren wieder an der Scala
Gestern fand das erste Konzert statt
Musik heute

International Classical Music Awards verkünden Preisträger 2017
Die Jury der International Classical Music Awards hat die Preisträger 2017 bekanntgegeben. Künstlerin des Jahres wird die deutsche Bratschistin Tabea Zimmermann. Für sein Lebenswerk wird der finnische Bass Matti Salminen geehrt, teilte die ICMA-Jury am Donnerstag mit.
Musik heute

Wien/ Theater an der Wien
„Zu viel geprobt?“
Barocken Pomp und „Sommernachtstraum“-Flair hat diese Neuproduktion von Henry Purcells „The Fairy Queen“ nicht zu bieten. Im Theater an der Wien wird das Stück entzaubert und als Bühnenprobe gegeben.
19.1.17 „The Fairy Queen“
http://www.operinwien.at/werkverz/purcell/afairy3.htm
Shakespeare hübsch weggeputzt 
Henry Purcells Semi-Opera „The Fairy-Queen” im Theater an der Wien
https://www.nmz.de/online/shakespeare-huebsch-weggeputzt-henry-purcells-semi-opera-the-fairy-queen-im-theater-an-der-wi
Um das Stück betrogen
Die Neukonzeption von Purcells „Fairy Queen“ im Theater an der Wien erweist sich als Teilerfolg.
Wiener Zeitung
Die entzauberte Feenkönigin
In seiner jüngsten Neuproduktion bringt das Theater an der Wien Henry Pucells „Fairy Queen“ als Theater auf dem Theater. Die Musik ist hübsch, die Szene redundant. Fragen bleiben offen –
Der Standard
Theater im Theater
Für ihre Version der „Fairy Queen“ verlegt Mariame Clément die Oper von Henry Purcell nicht nur ins Theater, die Regisseurin verzichtet auch komplett auf Shakespeares „Sommernachtstraum“ als Vorlage – zugunsten einer eigenen Geschichte. Am 19. Januar hatte die Neuinszenierung am Theater an der Wien Premiere.
BR-Klassik
Bemühte Ehrenrettung
Kurier

Mainz
Goldige Menschenfresser
Armide in Mainz
Frankfurter Rundschau

Hamburg/ Elbphilharmonie
Das Urteil des Klang-Meisters über die Elbphilharmonie
Akustiker Toyota lobt sich selbst
Hamburger Abendblatt
Schonungslose Klangkühle
An die Akustik der Elbphilharmonie muss man sich erst gewöhnen
http://www.zeit.de/2017/04/elbphilharmonie-akustik-klang-gewoehnung-hamburg

Karlsruhe
Hitler und der Wagner-Clan. Uraufführung der Oper „Wahnfried“
Neue Musikzeitung/ nmz.de

Berlin
Herbert Blomstedt und die Berliner Philharmoniker: Marmor, Stein und Feuerschein
Bald 90 und trotzdme mit jugendlichem Elan: Herbert Blomstedt dirigiert Brahms bei den Berliner Philharmonikern, András Schiff spielt Bartók
Tagesspiegel

Nürnberg
Nürnberger Symphoniker: Kahchun Wong wird neuer Chefdirigent
Er ist 30, stammt aus Singapur und wird mit der Saison 2018/19 neuer Chefdirigent der Nürnberger Symphoniker: Kahchun Wong. Schon seit Mai vergangenen Jahres ist der junge Dirigent in Franken kein Unbekannter mehr.
BR-Klassik

Nachruf
Roberta Peters, Soprano With a Dramatic Entrance, Dies at 86
The New York Times
Roberta Peters, 86, Sparkling Soprano Whose Fairytale Met Debut Led to a Five-Decade Career, has Died
http://www.operanews.com/Opera_News_Magazine/2017/1/News/Roberta_Peters
Mailand
La Scala regulars provide a fine musical display in Don Carlos
bachtrack

Stockholm
Songs of the Heart: Iréne Theorin makes Stockholm Konserthuset debut
https://bachtrack.com/de_DE/review-theorin-tenstam-svensson-

London
Monteverdi, Masters and Poets – Imitation and Emulation
http://www.operatoday.com/content/2017/01/monteverdi_mast.php

New York
100 Years of New York Philharmonic Milestones, by the Earful
The New York Times

Review: For Bite-Size Balanchine, Frisson Is in the Details
The New York Times

Chicago
Marking 15 years, Welser-Möst is in a good place with Cleveland Orchestra
http://chicagoclassicalreview.com/2017/01/after-15-years-welser-most-has

Phoenix
Here’s Why You Should Be Paying Attention to Arizona Opera
http://www.phoenixnewtimes.com/arts/heres-why-you-should-be-paying

Wien/ Volkstheater
Performanc-Kritik: Schlaflos zwischen Leben und Tod
Alain Platel und sein Ensemble Les Ballets C de la B verwandeln mit „nicht schlafen“ die Bühne im Volkstheater zum Kampfplatz.
Wiener Zeitung

Berlin
Ultraschall Festival für neue Musik: Ich bin ich
Das Ultraschall Festival für neue Musik hat eröffnet. Mit dabei ist auch das Deutsche Symphonie Orchester, das sich traditionell für Experimentelles einsetzt.
Tagesspiegel

Wien/ Schauspielhaus
Jacques Palminger: „Jeder Ton ist Poesie, jedes Wort ist Jazz“
Der von Studio Braun oder Fraktus bekannte Hamburger Humorist präsentierte gemeinsam mit Musiker Lieven Brunckhorst im Wiener Schauspielhaus sein aktuelles Feel-Good- und Ballaballa-Programm „Goldberg für alle!“ –
Der Standard

Sprechtheater

Mannheim
Uraufführung Clemens Setz: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt
Wie erzieht man seine Kinder? „Vereinte Nationen“, das in Mannheim uraufgeführte Theaterstück von Clemens J. Setz spiegelt die Familienwerdung in Zeiten allgegenwärtiger Vernetzung.
Frankfurter Allgemeine

Luzern
Nora in Therapie
Das Luzerner Theater zeigt den Ibsen-Klassiker «Nora oder ein Puppenheim» in aktualisierter Familienaufstellung. Die Aufführung will Hilfe zur Selbsthilfe bieten.
https://www.nzz.ch/feuilleton/luzerner-theater-nora-in-therapie-ld.140883

Berlin/ Interview Jette Steckel
Jette Steckel will das Theater eher moralfrei halten
Die Berliner Regisseurin hat ein Stück über „10 Gebote“ konzipiert. Für sie ist das dritte am wichtigsten – um Pause zu machen.
Berliner Morgenpost

Wien/ Kosmos-Theater
„Eine Stille für Frau Schirakesch“: Betroffen und eitel auf der Couch
Theresia Walsers Stück feierte im Kosmostheater Österreichpremiere –
Der Standard

Unter’m Strich

Wien
Terroranschlag in Wien vereitelt
Ein 18-Jähriger Österreicher mit Migrationshintergrund soll einen Anschlag in der Bundeshauptstadt geplant haben. Er wurde Freitagabend in Wien-Favoriten verhaftet. Die Polizei ruft zu erhöhter Wachsamkeit auf.
Die Presse

Wie überlebt man vier Jahre Trump?
Mit dem Motto „Prost Mahlzeit“ natürlich
http://derstandard.at/2000051234041/Wie-ueberlebt-man-vier-Jahre-Trump

„Amerika zuerst“. Trump setzt bei Amtsantritt auf amerikanische Werte
Salzburger Nachrichten

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INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 21. JANUAR 2017)

INFOS DES TAGES (SAMSTAG, 21. JANUAR 2017)

FRAGEN, SCHWIERIGER ZU LÖSEN ALS DIE RÄTSEL DER TURANDOT

Antworten an Prof. Ferdinand Dreyer/ Salzburg: ferdinand.dreyer@gmail.com

Anm.d. Redaktion: Prof Dreyer ist langjähriger Mitarbeiter des „Neuen Merker“

drey

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Hessisches Staatstheater Wiesbaden: Besetzungsänderung in »Die Walküre« am 22. Januar 2017

Am Sonntag, den 22. Januar 2017 übernimmt der lettische Bassbariton Egils Silins die Partie des Wotan in »Die Walküre«, nachdem Gerd Grochowski bekanntlich am Montag gestorben ist.

Egils Silins gehört zu den gefragtesten Sängern seines Fachs. Nach Festengagements in Frankfurt und Basel war er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Egils Silins sang unter anderem die Titelpartie in »Der fliegende Holländer« in Düsseldorf, London, Madrid und an der Deutschen Oper Berlin. Zu den Höhepunkten seiner Laufbahn zählen die Engagements als Jochanaan in »Salome« in London und Zürich, als Amfortas in »Parsifal« in Barcelona, als Klingsor in »Parsifal« an der Semperoper Dresden und als Scarpia in »Tosca« an der Staatsoper Berlin.

Als Wotan und der Wanderer war Egils Silins bereits im »Ring des Nibelungen« in Paris, München, Leipzig, Tokio und beim Wagner-Festival in Budapest zu erleben.

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NATIONALTHEATER MANNHEIM: Premiere von La Reine / Die Königin – Wechsel in der künstlerischen Leitung der Produktion

Bei der Neuproduktion La Reine /Die Königin mit Angela Denoke musste krankheitsbedingt Thomas Bischoff von der Regie zurücktreten. Die künstlerische Leitung des Musiktheaterprojekts, das Les nuits d´été von Berlioz, die Wesendonck-Lieder von Wagner sowie Texte von Arthur Rimbaud, Gottfried Benn und Ingeborg Bachmann verbindet, übernimmt Jan Dvořák, Chefdramaturg der Oper des NTM, und wird es nach Ideen von Thomas Bischoff auf die Bühne bringen.

Die Premiere findet wie geplant am Sonntag, 12. Februar 2017 um 19.30 Uhr im Opernhaus statt. Die musikalische Leitung hat der stellvertretende Generalmusikdirektor und 1. Kapellmeister Benjamin Reiners.

Mit Angela Denoke, Catherine Janke, Franziska Rieck, Frank Richartz

Weitere Aufführungen am 24. Februar, 3. und 5. März sowie 8. Mai 2017

www.nationaltheater-mannheim.de; Kartentelefon: 0621 – 16 80 150

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LUZERN: «SOFIA GUBAIDULINA ZUM 85. GEBURTSTAG» IM KKL
LUZERN – MINIFESTIVAL DER FESTIVAL STRINGS LUCERNE  

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Die «Festival Strings Lucerne» haben am Beginn dieser Spielzeit ihr 60jähriges Gründungsjubiläum gefeiert. Sie wurden 1956 von Wolfgang Schneiderhan und Rudolf Baumgartner gegründet. 2015 waren sie für den britischen «Gramophone Award» nominiert. Im Juni 2017 sind sie das erste Schweizer Orchester, welches im grossen Konzertsaal der Elbphilharmonie Hamburg auftreten wird.
 
Weiteres künstlerisch herausragendes Projekt in der Jubiläumsspielzeit ist ein spezielles Konzertwochenende im KKL Luzern mit einem Portraitkonzert (im Luzerner Saal) und einem Galakonzert (im grossen Konzertsaal) am 28./29. Jan. 2017 zum 85. Geburtstag Sofia Gubaidulinas. Die sehr zurückgezogen in der Nähe von Hamburg wohnende Künstlerin wurde am 24. Oktober 1931 in Tatarstan, einer Teilrepublik Russlands, geboren.
 
Gubaidulinas Verlag Sikorski in Hamburg koordiniert eine Reihe von Veranstaltungen aus Anlass des runden Geburtstages, mit dem die öffentliche Tätigkeit einer der herausragenden lebenden Komponisten/-innen nochmals weltweit hochkarätig gewürdigt werden soll.
 
Die Festival Strings Lucerne sind als einzige Institution in der Schweiz in diesen Feierzyklus mit Anlässen in Marlboro (USA), Tallin (EST), Dresden, Kasan (RUS), Helsinki, Hannover, Hamburg, Düsseldorf, Boston, New York City, Amsterdam, Wien, Paris und München eingebunden. Weitere beteiligte Orchester sind unter anderem das Boston Symphony Orchestra, die Münchner Philharmoniker und die Staatskapelle Dresden; in der Konzertliste des Verlags aufgeführte Konzertsäle sind u.a. die Carnegie Hall New York City und der Wiener Musikverein.
 
Das Minifestival mit zwei Konzertanlässen im KKL Luzern am Wochenende Sa. 28./So. 29. Januar 2017 wurde programmatisch mit der Komponistin abgestimmt, die ihr Kommen angekündigt hat und im Vorfeld mit den auftretenden Musikern arbeiten wird. Vor allem im Portraitkonzert am 28. Januar 2017 im Luzerner Saal wird das Werk Gubaidulinas in den Mittelpunkt gerückt und ausschliesslich mit Werken J. S. Bachs, eines ihrer wichtigen Vorbilder, kontrastiert. Auftreten als Solisten in Werken von Sofia Gubaidulina, Johann Sebastian Bach und Dmitri Schostakowitsch werden die Pianistinnen Elena Bashkirova und Alice Di Piazza, die Trompeter Reinhold Friedrich, Simon Höfele und Sebastian Berner sowie prominente Mitglieder der Festival Strings Lucerne wie der Cembalist Vital Julian Frey.  
 

Konzertprogramme
 
Sa., 28. Januar 2017, 19.00 ¦ KKL Luzern, Luzerner Saal Portrait-Konzert «Sofia Gubaidulina» zum 85. Geburtstag Festival Strings Lucerne Alice Di Piazza, Klavier ¦ Vital Julian Frey, Cembalo ¦ Reinhold Friedrich, Trompete ¦ Simon Höfele, Trompete ¦ Sebastian Berner, Trompete ¦ Solisten der Festival Strings Lucerne Leitung & Violine: Daniel Dodds
Johann Sebastian Bach: Chromatische Fantasie d-Moll (BWV 903) für Cembalo
Sofia Gubaidulina: Meditation über den Choral «Vor deinen Thron tret’ ich hiermit» BWV 668 (1993) für Kammerensemble
Johann Sebastian Bach: Die Kunst der Fuge, Fugen I, IV, XII, IX, Eingerichtet für Streichorchester von Achim Fiedler
Sofia Gubaidulina: «Reflections on the theme B-A-C-H» für Streichquartett (2002)
Sofia Gubaidulina: Trio für drei Trompeten (1976) Sofia Gubaidulina: Introitus für Klavier und Kammerorchester (1978)
 
So., 29. Januar 2017, 18.30 ¦ KKL Luzern, Konzertsaal Gala-Konzert  «Hommage an Sofia Gubaidulina» zum 85. Geburtstag Festival Strings Lucerne Elena Bashkirova, Klavier ¦ Reinhold Friedrich, Trompete ¦ Solisten der Festival Strings Lucerne Leitung & Violine: Daniel Dodds Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 2 F-Dur BWV 1047 für Trompete, Flöte, Oboe, Violine, Streicher und Basso continuo
Sofia Gubaidulina: Concordanza für Kammerorchester (1971)
Dmitri Schostakowitsch: Klavierkonzert Nr. 1 c-Moll op. 35 für Klavier, Trompete und Streichorchester Peter I. Tschaikowsky: Serenade für Streicher C-Dur op. 48
 
WEITERE INFORMATIONEN: Website: http://www.festivalstringslucerne.org Facebook:  https://www.facebook.com/festivalstringslucern

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DEUTSCHE OPER AM RHEIN DÜSSELDORF/ DUISBURG:Nach dem grandiosen Erfolg mit Mozarts „Zauberflöte“:  Die Bilderzauberer der britischen Theatergruppe „1927“ bringen „Petruschka/L’Enfant et les Sortilèges“ in Berlin und Düsseldorf auf die Bühne

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Animation aus „Petruschka“ von Paul Barritt

Nach ihrem Sensationserfolg mit Mozarts „Zauberflöte“, die seit der Spielzeit 2013/14 schon über 80 Mal an der Deutschen Oper am Rhein zu sehen war, präsentiert die britische Theatergruppe „1927“ ihre zweite Opernproduktion. Mit „Petruschka“ von Igor Strawinsky und „L’Enfant et les Sortilèges“ von Maurice Ravel haben die Bilderzauberer Suzanne Andrade, Esme Appleton und Paul Barritt zwei Werke gewählt, die sich für das einzigartige Zusammenspiel von Animation und  live agierenden Darstellern bestens eignen. Als Koproduktion der Komischen Oper Berlin und der Deutschen Oper am Rhein feiert die neueste Kreation der britischen Performer am 28. Januar 2017 in Berlin Premiere. In der kommenden Saison, am 9. März 2018, folgt die Premiere in Düsseldorf, für die schon im April der Vorverkauf beginnt.  

Die Neuproduktion verbindet zwei Werke, die ihren Ursprung im Paris des frühen 20. Jahrhunderts haben: In „Petruschka“ von Igor Strawinsky sehnen sich drei zum Leben erweckte Jahr¬markt-Puppen nach Unabhängigkeit von ihrem sadistischen Meister. In Maurice Ravels skurril-fantastischem Einakter „L’Enfant et les Sortilèges“ hingegen erlebt ein zerstörungswütiges Kind, wie die von ihm misshandelten Gegenstände lebendig werden und sich rächen. Beide Werke beschäftigen sich auf unterschiedliche Weise mit den Themen Zurechtweisung und Manipulation, Erwachsenwerden und Emanzipierung von Zwängen und mit dem unstillbaren Drang nach Freiheit.

Während in „L’Enfant et les Sortilèges“ Orchesterklang und Gesang mit Darstellern und Animationen verschmelzen, fügt sich in „Petruschka“ eine weitere Dimension hinzu: „1927“ erzählt Strawinskys als Ballett und Konzertstück bekannte Burlesque in einer scheinbar die Naturgesetze außer Kraft setzenden Kombination aus Animation und Akrobatik im Stil des Cirque du Soleil, zwischen Equilibristik, Luft- und Clownakrobatik. Bühne, Animationen, Klänge und Darsteller verschmelzen zu einem Live-Action-Cartoon mit Musik.

In Düsseldorf wird mit dem Schauspieler Tiago Alexandre Neto Fonseca und den finnischen Akrobaten Pauliina Räsänen und Slava Volkov die Berliner „Petruschka“-Besetzung zu erleben sein, während alle Partien in „L’Enfant et les Sortilèges“ von Solisten der Deutschen Oper am Rhein übernommen werden. Die Titelpartie singt Maria Kataeva, und am Pult der Düsseldorfer Symphoniker ist der französische Dirigent Marc Piollet erneut an der Deutsche Oper am Rhein zu Gast.
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HEUTE: Willkommen in Jenseits Das weibliche Ensemble Alice gastiert im Wiener Pygmaliontheater

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Beim Begräbnis noch mit ernsten Gesichtern – die fünf Schwestern des Alice Ensembles, v.l.n.r.: Sophie Isermann, Leonie Reiss, Lisa Neumaier, Caroline Weber und Ronja Forcher. © Szynkariuk

Pygmalion, das war jener Bildhauer aus der Mythologie, der sich in eine von ihm erschaffene weibliche Statue  so verliebte, dass sie – mit göttlicher Hilfe – zu einer richtigen Frau wurde. Das Pygmaliontheater in der Alserstraße hat eine vergleichbare Verwandlung erfahren: ein gewöhnlicher Hauseingang mit einem kleinen Schild führt über einem Hinterhof mit Mülltonnenidylle in ein kleines Kellertheater mit einem Zuschauerraum für etwa 62 Sitze. Eine Bühne mit einigen Requisiten, Ton und Licht – mehr braucht es für theaterbegeisterte junge Leute nicht. Zur Premiere des Alice-Damenensembles waren alle Plätze ausverkauft an ein überwiegend junges interessiertes und begeistertes Publikum, das sich, wenn schon nicht ins so doch nach Jenseits begab, um einen hintergründigen Spaß zu haben.

Für Junge und jung Gebliebene spielt dieses etwas andere Theater noch am 21., 27., 28. und 29. Jänner.

Ursula Szynkariuk

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ORF III am Wochenende: Österreichische Skilegenden in „zeit.geschichte“, „Erlebnis Bühne“ mit „Werther“ aus der MET

Außerdem: Otto und Konstantin Schenk in der Reihe „Väter“ =

 ORF III Kultur und Information widmet sich rund um das Hahnenkamm-Wochenende in Kitzbühel am Samstag, dem 21. Jänner 2017, ab 20.15 Uhr den österreichischen Skilegenden Franz Klammer, Toni Sailer und Karl Schranz. Ergänzend dazu ist die Dokumentation „Als Olympia die Unschuld verlor“ zu sehen. Präsentiert wird der „zeit.geschichte“-Abend vom Sportexperten und ehemaligen ORF-Reporter Sigi Bergmann. Einen zweiteiligen „Erlebnis Bühne“-Abend mit Barbara Rett erwartet das Fernsehpublikum am Sonntag, dem 22. Jänner, ab 19.40 Uhr: In Hermi Löbls Reihe „Väter“ aus dem Jahr 1994 sind diesmal Otto und Konstantin Schenk zu einem ganz persönlichen Gespräch zu Gast. Danach präsentiert ORF III ein Glanzstück der französischen Oper – Jules Massenets lyrisches Drama „Werther“ (20.15 Uhr) aus der Metropolitan Opera 2014. Das vieraktige Werk wurde an der Wiener Hofoper im Jahr 1892 uraufgeführt und vom begeisterten Publikum mit tobendem Applaus bedacht. Wie auch Goethes literarische Vorlage „Die Leiden des jungen Werthers“ ist die Oper unter der Regie von Richard Eyre eine emotionale Gratwanderung zwischen süßer Liebesromantik und eruptivem Drama. Unter der musikalischen Leitung von Alain Altinoglu sind u. a. Sophie Koch, Jonas Kaufmann, David Bižic und Jonathan Summers auf der Opernbühne zu erleben.

Details zum „zeit.geschichte“-Abend am 21. Jänner: „Franz Klammer – Der ‚Abfahrts-Kaiser‘“ (20.15 Uhr), „Toni Sailer – Der schwarze Blitz aus Kitz“ (21.10 Uhr), „Karl Schranz – Gewinner der Herzen“ (21.55 Uhr), „Als Olympia die Unschuld verlor“ (22.45 Uhr):

Der Kärntner Franz Klammer eroberte 1976 unter frenetischem Jubel seiner Landsleute Abfahrtsgold bei den XII. Olympischen Winterspielen in Innsbruck. Die preisgekrönte Dokumentation „Franz Klammer – Der ,Abfahrts-Kaiser‘“ erzählt die unglaubliche Erfolgsgeschichte des Skirennläufers, im Interview lässt Franz Klammer die wichtigsten Stationen seiner Laufbahn Revue passieren. Nicht fehlen dürfen dabei, neben den vielen sportlichen Highlights – auch seine Auftritte in mehreren Unterhaltungssendungen. Die Dokumentation „Der schwarze Blitz aus Kitz“ widmet sich dem Jahrhundertsportler Toni Sailer – mit drei olympischen Goldmedaillen und sieben Weltmeistertiteln zählt er zu den weltweit erfolgreichsten Skirennläufern. Nach seiner aktiven Skikarriere wurde Sailer Schlagersänger und Schauspieler und erlangte dadurch neben seiner ohnehin schon großen Popularität endgültig Kultstatus. Karl Schranz, der „Gewinner der Herzen“, zählt zu den erfolgreichsten und bekanntesten ehemaligen Skirennläufern Österreichs. Am 31. Jänner 1972 wurde das nationale Sportidol von den XI. Olympischen Winterspielen im japanischen Sapporo ausgeschlossen, da er mit einer Werbeaufschrift bei einem Hobbyfußballspiel den längst überholt gewesenen Amateurstatus verletzt hatte. Bei seiner Rückkehr nach Wien wurde er hingegen von 100.000 Menschen triumphal empfangen.

Ergänzend dazu zeigt ORF III die Dokumentation „Als Olympia die Unschuld verlor“ (22.45 Uhr) über die IV. Olympischen Winterspiele von Garmisch-Partenkirchen, die zum internationalen Propagandaerfolg für die Nationalsozialisten wurden. Der Film erzählt die Geschichte der Winterspiele neu: ihre politische Vorgeschichte, ihre Bedeutung für die Etablierung der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und ihre sportliche Geschichte im Zeichen des Hakenkreuzes.

Die ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) stellt alle ORF-III-Sendungen, für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream und als Video-on-Demand bereit.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III sowie ORF SPORT + – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.
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PROGRAMMTIPP BURG PERCHTOLDSDORF bei Wien (17. März 2017)

Liebe Musikfreunde!
Einladung zu einem sehr empfehlenswerten Konzert von zwei jungen und äußerst begabten Sängerinnen samt wohltemperierter Klavierbegleitung.
Es würde mich sehr freuen, wenn wir uns am 17. März in der Burg Perchtoldsdorf sehen würden und dieses besondere Ereignis gemeinsam genießen können!
Frei Spende abends am 17.3.2017

zwei

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WIEN/ Ausschreibung: Das Volkstheater sucht Künstler/innen, die mit ihren Arbeiten das Spielzeitbuch 2017/18 illustrieren
 
Seit dem Beginn der Intendanz von Anna Badora sucht das Volkstheater verstärkt den Austausch mit den Menschen in Wien. Neben der Eröffnung des Volx/Margareten als ständig bespielter Dependance im fünften Gemeindebezirk, der Entwicklung verschiedener Stadtraumprojekte und der Gründung von offenen Spielclubs für Theater-Laien hat sich das Haus auch jungen bildenden Künstler/innen geöffnet, deren Arbeiten bereits seit zwei Saisonen das Spielzeitbuch illustriert haben. Diese Arbeiten prägten die visuelle Kommunikation des Volkstheaters über die gesamte Spielzeit.

Auch für die kommende Saison ist das Volkstheater wieder auf der Suche nach Künstlerinnen und Künstlern: Insgesamt werden ca. 20 Arbeiten gesucht, die jeweils einem Stück bzw. Projekt der neuen Spielzeit zugeordnet werden. Diese Motive werden zunächst jeweils auf einer Seite (Hochformat, 4c, 160 x 210mm) in der Saisonvorschau abgedruckt und im Laufe der Spielzeit 2017/18 unter anderem auf Plakaten, Programmheften und in den Social-Media Kanälen des Volkstheaters veröffentlicht.

Alle Interessent/innen sind eingeladen, bis Mittwoch, 15. Februar 2017 eine Auswahl ihrer aktuellen Arbeiten mit Angabe ihrer Kontaktdaten auf maximal zwei DIN A3 Seiten (Querformat, Dateigröße max. 5 MB) als PDF an artworks@volkstheater.at zu schicken. In einer Auswahl-Runde Ende Februar werden aus den eingesandten Portfolios diejenigen Künstler/innen ausgewählt, deren Arbeiten für eine Veröffentlichung im Spielzeitbuch in Frage kommen. Es wird entweder eine konkrete Arbeit aus dem Portfolio ausgewählt oder ein Arbeitsprozess angestoßen, um ein Kunstwerk zu schaffen, das den Charakter des entsprechenden Stückes widerspiegelt. In jedem Falle soll stets der Titel des Stückes in das Werk integriert werden. Für jede im Spielzeitbuch abgedruckte Arbeit zahlt das Volkstheater ein pauschales Honorar von 300,- Euro.

Das aktuelle Spielzeitbuch kann hier (https://issuu.com/volkstheaterwien/docs/2016-17_jahresvorschau_1_issuu_neu) online durchgeblättert oder über diesen Link (http://www.volkstheater.at/100und1/wp-content/uploads/2015/06/2016-17_Volkstheater_Jahresvorschau.pdf) heruntergeladen werden.
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DIE FREITAG-PRESSE (20. JANUAR 2017)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die FREITAG-PRESSE – 20. Januar 2017

Paris
Startenor Jonas Kaufmann wieder in Topform
Heroisch und romantisch: Jonas Kaufmann hat mit seinem Gesang wieder das Publikum begeistert. Bei seinem Comeback in der Opéra Bastille war der 47-Jährige in Hochform.
Sueddeutsche Zeitung
Retour triomphal de Kaufmann dans un Lohengrin d’anthologie à Paris
https://deref-gmx.net/mail/client/d8UBuI5Srfc/dereferrer/?redirectUrl
Startenor mit Comeback in Paris
Zum ersten Mal nach seiner mehrmonatigen Pause stand Jonas Kaufmann wieder auf der Bühne. Am Mittwochabend sang der Tenor Wagners „Lohengrin“ an der Opéra Bastille in Paris und wurde mit stürmischem Applaus gefeiert.
BR-Klassik

Jonas Kaufmann ist zurück
http://www.fnp.de/nachrichten/kultur/Star-Tenor-Jonas-Kaufmann-ist
Jonas Kaufmann wieder in Top-Form
Hamburger Abendblatt

Bryn Terfel als Falstaff – ein Interview
Der Spaß beginnt in der Garderobe
Der walisische Bariton Bryn Terfel singt seit über 15 Jahren die Rolle des „Falstaff“. Trotzdem wirft er bei der Vorbereitung jedes Mal wieder einen Blick in Verdis handschriftliche Partitur. Im Interview verrät er, warum und wie sehr ihm die Rolle ans Herz gewachsen ist
https://www.br-klassik.de/themen/oper/bryn-terfel-falstaff-interview-100.html

Salzburg
Die Geschichte vom Sommer
Der Intendant der Salzburger Festspiele Markus Hinterhäuser und die Festspielchefin Helga Rabl-Stadler im Gespräch über Kunst, Geld und Publikum
Tagesspiegel

Berlin/ Philharmonie
Gabetta und Grimaud in der Philharmonie: Klassisches Dream Team
Ein zu großer Saal für solch feine Musik: Sol Gabetta am Violoncello und Hélène Grimaud am Klavier spielen Schumann und Debussy in der Philharmonie.
Tagesspiegel

Berlin/ „Konzertgänger in Berlin“
18.1.2017 – 153fach: Lucas Debargue spielt Scarlatti, Beethoven, Ravel, Liszt
https://hundert11.wordpress.com/2017/01/19/18-1-2017-153fach-lucas-debargue

Wels
Musik, die etwas zu sagen hat
Pianist Michael Korstick begeisterte bei den Welser Abonnementkonzerten.
Oberösterreichische Nachrichten

Davos/ Schweiz
Afghanisches Frauenorchester spielt in Davos
Musik heute

Wien/Kammeroper
„Der Kaiser von Atlantis“: Komm, süßer Tod
Rainer Vierlinger hat das Werk von Viktor Ullmann an der Wiener Kammeroper inszeniert –
Der Standard

München/ Reithalle
Bizet beeindruckt auch vor „Carmen“
Münchens Gärtnerplatztheater wagt „Les Pêcheurs de Perles
Neue Musikzeitung/nmz.online

Hamburg/ Elbphilharmonie
Erster Klavierabend in der Elbphilharmonie: Mitsuko Uchida umjubelt
http://www.musik-heute.de/14771/erster-klavierabend-in-der-elbphilharmonie

Hamburg/ Elbphilharmonie
Kleine Schwächen bei Tates Debüt in der Elbphilharmonie
Hamburger Abendblatt

Zubin Mehta feiert 55 Jahre Zusammenarbeit mit der Mailänder Scala
Salzburger Nachrichten

Lugano
Claudio Abbados letztes Orchester: Augenblicke des Nie-Gehörten
Das Orchestra Mozart, die letztes Ensemble-Gründung des Dirigenten Claudio Abbado, feiert ein überraschende Comeback – eine musikalische Sternstunde im LAC Lugano.
Neue Zürcher Zeitung

Regensburg
Buntes Spektakel rund um Außenseiter
Am 21. Januar erlebt Moritz Eggerts Oper „Freax“ nach dem Kultfilm von Tod Browning ihre szenische Uraufführung am Theater Regensburg – nachdem eine geplante Inszenierung von Christoph Schlingensief in Bonn 2007 gescheitert war. Im Interview spricht Eggert über den damaligen Skandal und über seine Sympathie für Außenseiter – zu denen er sich auch selbst zählt.
BR-Klassik

Zürich
Quintessential Rachmaninov from La Fenice in Zurich
bachtrack

London
1767 – A retrospective, Classical Opera/Page, Wigmore Hall, London, review: The 11-year-old Mozart had composed his first opera
The Independent
MOZART 250: the year 1767
http://www.operatoday.com/content/2017/01/mozart_250_the_.php

Weitere „Le grande macabre“-Review
Le grand macabre @ Barbican Hall, London
http://www.musicomh.com/classical/reviews-classical/le-grand-macabre

New York
Tanz
She Rotates, She Floats, She Glides on Her Toes
The New York Times

Houston
HGO revisits Adams’ “Nixon in China” to mark 30th anniversary of Houston premiere
http://texasclassicalreview.com/2017/01/18/hgo-revisits-nixon-in-china-to-mark

San Francisco
SF Opera’s 95th season: familiar stories, timeless motifs
http://www.sfexaminer.com/sf-operas-95th-season-familiar-stories

Vancouver
Thoroughly modern Macbeth: Third World Bunfight’s Macbeth in Vancouver
bachtrack

Sydney
Sydney Festival: Opera Australia stages King Roger, its first opera in Polish
http://www.smh.com.au/entertainment/opera/sydney-festival-opera-australia

Linz
„Es ist sehr mühsam geworden, die Koller zu sein“
Dagmar Koller kommt am Sonntag als Jurorin zum Finale des Operettenwettbewerbes der Bruckner-Universität.
Oberösterreichische Nachrichten

Rock/ Pop

Falco: Huldigungen an einen toten König der Nacht
Am 19. Februar hätte der österreichische Weltstar seinen 60. Geburtstag gefeiert. Jetzt schon läuft ein neues Musical an, und bei einer „Woche für Falco“ würdigen ihn Jung und Alt. Können sich alle auf ihn einigen? Und wieso?
Die Presse

Sprechtheater

Unverstellt
Erni Mangold wird am 26. Jänner 90 Jahre alt. Porträt einer eigensinnigen Schauspielerin.
Wiener Zeitung

Wien/ Theater in der Josefstadt
Theater in der Josefstadt bekommt neuen Bühnenboden
Aus 20 Schwarzkiefern aus dem Wienerwald –
Der Standard

Berlin
Der eingebildete Kranke an der Berliner Schaubühne
DeutschlandradioKultur

München/ Kammerspiele
Interview mit Christopher Rüping zur Premiere an den Münchner Kammerspielen
„Hamlet ist Richter und Henker“
MünchnerMerkur

Niederösterreich
Reichenau lockt mit Horvath und Schnitzler
Am Donnerstag sind die diesjährigen Produktionen der Festspiele Reichenau vorgestellt worden. Das Programm der 30. Festspielsaison bilden vier Neuinszenierungen, szenische Lesungen sowie Klavierkonzerte.
http://noe.orf.at/news/stories/2820858/
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Unter’m Strich

Kulturland Niederösterreich
Das Vermächtnis des Prachtentfalters
Landeshauptmann Erwin Pröll hat Niederösterreich als Kulturstandort massiv aufgerüstet. Was wird passieren, wenn seine Nachfolgerin auf den Plan tritt? Die Szene betont Zuversicht; zudem gelten die aktuellen Verträge noch einige Jahre.
Wiener Zeitung

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INFOS DES TAGES (FREITAG, 20. JANUAR 2017)

INFOS DES TAGES (FREITAG, 20. JANUAR 2017)

Don Giovanni an der Wiener Staatsoper – Ehrenmitgliedschaft der Wiener Staatsoper für Maestro Adam Fischer

Die Wiener Staatsoper zeigt ab Montag, 23. Jänner 2017 wieder Mozarts Don Giovanni: In der Titelpartie ist Simon Keenlyside zu erleben, ihre Staatsopern-Rollendebüts geben Irina Lungu als Donna Anna und Dorothea Röschmann als Donna Elvira. Erwin Schrott verkörpert den Leporello, Sorin Coliban den Commendatore, Benjamin Bruns den Don Ottavio, Manuel Walser den Masetto und Ileana Tonca die Zerlina.

Reprisen: 26. und 29. Jänner

Im Anschluss an die Aufführung am 26. Jänner wird Maestro Adam Fischer, der dem Haus am Ring seit Jahrzehnten verbunden ist – seit seinem Debüt mit Otello am 13. September 1980 dirigierte er an der Wiener Staatsoper über 300 Vorstellungen – auf offener Bühne zum Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper ernannt. Die Ernennung nehmen Staatsoperndirektor Dominique Meyer und Bundestheater-Holding-Geschäftsführer Mag. Christian Kircher vor.

Die Vorstellungsserie im Haus am Ring ist ausverkauft, Don Giovanni kann aber am 29. Jänner 2017 dank Übertragung via WIENER STAATSOPER live at home weltweit live oder zur gewünschten Beginnzeit innerhalb 72 Stunden in höchster Bild- und Tonqualität erlebt werden:

www.staatsoperlive.com

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GRAZ/ MUSIKVEREIN FÜR STEIERMARK: Programmvorschläge Februar

Der Februar wird spannend, wenn Adam Plachetka, Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, mit der Winterreise in Graz debütieren und das junge Karklina Trio u.a. eine noch nie im Musikverein gespielte Trio-Version von Schönbergs Verklärter Nacht als Repertoirehighlight der Saison präsentieren wird.

2. LIEDERABEND
Mo 06.02.2017
Uhrzeit: 19.30 Uhr
Ort: Stephaniensaal

Adam Plachetka (c) Ilona Sochorová
Adam Plachetka. Copyright: Ilona Sochorova

ADAM PLACHETKA Bassbariton
GARY MATTHEWMAN Klavier

Franz Schubert
Winterreise, op.89, D 911

Die Winterreise zählt zu den am häufigsten aufgeführten Liedzyklen, gewinnt jedoch mit jedem Mal neu an Faszination. Diesmal führt der tschechische Sänger Adam Plachetka das Publikum auf eine melancholisch-düstere Reise durch die kalte Nacht. Der Bassbariton gilt als neuer Shootingstar der Klassikszene. Er ist Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und weltweit auf renommierten Bühnen präsent, etwa an der New Yorker Met, an der Royal Opera Covent Garden in London und bei den Salzburger Festspielen, wo er zuletzt als Figaro reüssierte. Begleitet wird er von Gary Matthewman, der zu den führenden Liedbegleitern Großbritanniens zählt.

5. KAMMERKONZERT
Do 09.02.2017
Uhrzeit: 19.30 Uhr
Ort: Stephaniensaal

Karklina Trio by Marija Kanizaj
Copyright: Marija Kanizaj

KARKLINA TRIO
Yevgeny Chepovetsky Violine | Lana Beraković Violoncello | Maija Karklina Klavier

Ernest Bloch | Drei Nocturnes
Ludwig van Beethoven | Klaviertrio Nr.7 in B-Dur, op. 97, Erzherzog-Trio
Arnold Schönberg | Verklärte Nacht, op. 4
 
„Vor mehr als einem Jahr bekamen wir das Angebot, unser Debütkonzert in diesem wunderbaren Stephaniensaal im Musikverein zu geben, was für uns nicht nur zu einem schönen Erfolg, sondern auch zu einem besonderen, emotionalen Erlebnis wurde, da ein gewisser Teil des Lebens von uns allen dreien eng mit Graz verbunden ist: Wir haben hier studiert, uns zusammen gefunden und freuen uns stets, mit dem Publikum unserer zweiten Heimatstadt die Leidenschaft zur Kammermusik zu teilen.“ (Maija Karklina)

Seit seinem Erfolg beim internationalen Wettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ im Jahr 2012 hat sich das Karklina Trio stetig weiterentwickelt und wird, vor allem seit seinem Musikvereinsdebüt im November 2015, als „Geheimtipp“ der Kammermusikszene Österreichs angesehen. Das Trio ist auch dreifacher Preisträger des Stipendien-Wettbewerbs der Martha-Debelli-Stiftung. Am 9. Februar gibt es ein Wiederhören und -sehen mit Werken von Ernest Bloch, Arnold Schönberg und Ludwig van Beethoven.

NEU!
Gut informiert zum Konzert: Schmökern Sie bereits vor dem Konzert im Programmheft! Erhältlich immer eine Woche vor dem Konzert in der Konzertkasse!

KARTEN
Konzertkasse
Sparkassenplatz 2, 8010 Graz
Mo. 9-18 Uhr, Di.-Fr. 9-15 Uhr
0316 82 24 55, tickets@musikverein-graz.at

MUSIKVEREIN FÜR STEIERMARK
Landhausgasse 12/III, A-8010 Graz
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Maria Katzarava makes her debut with Stiffelio in Berlin -The Mexican singer will perform the role of Lina, leading lady in the Verdi opera, for the first time.
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María Katzarava_Foto © María Katzarava.jpgJanuary 2017

Stiffelio is one of Giuseppe Verdi´s least performed operas, as it requires singers of extraordinary quality. The opera will once again appear on
billboards at the Berlin Konzerthaus in the German capital, with an exceptional cast alongside the Berliner Operngruppe choir and orchestra
conducted by Felix Krieger, with the Mexican-Georgian soprano Maria Katzarava in the role of Lina. “This is a very demanding role, in response
to the tenor that sings the role of Stiffelio”, the young singer affirms.
“The character is a woman with a complicated past, a heroine who must face a man´s world in an austere, puritanical environment”. Maria Katzarava will finally make her debut in Berlin in this role. “It is always a goal in a singer´s career to sing in this great German city,” she notes with
enthusiasm regarding this new step in her career, which will also be her first time in the role of Lina.

Thilo Reinhardt will direct the production and the cast also includes Roberto De Biasio (Stiffelio), Alfredo Daza (Stankar) and Francesco Ellero
D’Artegna (Jorg). Earlier, on the 22nd January, the soprano will return to Mexico to sing La voix humaine at the Álamos Festival, Sonora. This is a
Poulenc opera that Katzarava already performed in various Mexican cities in 2016.

Info: https://www.facebook.com/Maria-Katzarava-56888466815/?fref=ts
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ORF : Peter Schneeberger ab 23. Jänner neuer ORF-Moderator der 3sat-„Kulturzeit“

 Tiroler als Österreichs Vertreter im neuen vierköpfigen Moderatorenteam =

Ab 23. Jänner 2017 wird ORF-Kulturjournalist Peter Schneeberger als österreichischer Vertreter im neu zusammengestellten vierköpfigen Moderatorenteam das 3sat-Magazin „Kulturzeit“ präsentieren. Damit folgt Schneeberger auf Ernst A. Grandits, der die von den 3sat-Partnern ZDF, ORF, SRF und ARD produzierte Sendung (werktäglich, 19.20 Uhr) von 1996 bis 2016 für den ORF moderierte. Neben dem gebürtigen Tiroler zählen auch Vivian Perkovic (ZDF) und Nina Mavis Brunner (SRF) zu den Neuzugängen, ARD-Präsentatorin Cécile Schortmann – seit 2008 dabei – bleibt der Sendung erhalten. Moderiert wird die „Kulturzeit“ abwechselnd, jeweils eine Woche lang aus dem Studio in Mainz.

Schneeberger: „Politischstes Kulturmagazin und kulturbegeistertstes Politikmagazin“

„Den Reigen des neuen Moderatorenteams bei der ‚Kulturzeit‘ eröffnen zu dürfen, ist eine große Ehre“, sagt Peter Schneeberger. „Die Sendung ist das politischste Kulturmagazin und das kulturbegeistertste Politikmagazin, das es am deutschsprachigen Fernsehmarkt gibt. Politik im Vergrößerungsglas der Kunst und Kultur unter dem Aspekt gesellschaftspolitischer Entwicklungen zu betrachten, ist ein ungemein fruchtbarer Ansatz, unsere im Umbruch befindliche Welt besser zu verstehen. Das macht die Sendung ‚Kulturzeit‘ für mich so wichtig und spannend! Ich freue mich auf den Start, die neuen Kollegen und die vielen neuen Gesprächspartner“, so Schneeberger.

Nach Peter Schneebergers Auftaktwoche wird ab 30. Jänner Vivian Perkovic für das ZDF das erste Mal die „Kulturzeit“ moderieren und folgt damit auf Vorgängerin Tina Mendelsohn. Für das Schweizer Fernsehen SRF übernimmt dann, ab 6. Februar, Nina Mavis Brunner, die Andrea Meier ablöst. Ab 13. Februar moderiert Cécile Schortmann für die ARD das erste Mal im Jahr 2017. Die Neubesetzung des „Kulturzeit“-Moderatorenteams führt die 2016 begonnene Weiterentwicklung des 3sat-Magazins fort und stärkt die einzigartige Partnerstruktur der Gemeinschaftssendung von ZDF, ORF, SRF und ARD.

Zur Person Peter Schneeberger

Peter Schneeberger wurde 1972 in Zell am Ziller/Tirol geboren und studierte von 1992 bis 1996 in Salzburg, Berlin und Wien Musikwissenschaften und Germanistik. Derzeit leitet er das Ressort „Musik und Theater“ der aktuellen Kultur im ORF Fernsehen und berichtet von den wichtigsten Opern- und Theaterpremieren. Von 2012 bis 2014 moderierte Schneeberger die „matinee“ am Sonntag in ORF 2, seit 2013 präsentiert der Kulturjournalist die Reihe „Orte der Kindheit“ und seit 2015 die Theaterübertragungen des ORF. Seine journalistische Ausbildung absolvierte der Tiroler im Nachrichtenmagazin „profil“, wo er von 1999 bis zu seinem Wechsel in den ORF 2009 als Kulturredakteur über die Opern- und Theaterbranche berichtete und Artikel über die großen Restitutionsfälle der Zweiten Republik sowie kulturpolitische Themen veröffentlichte. Neben seiner Arbeit bei „profil“ publizierte Schneeberger in dem Schweizer Wochenmagazin „Die Weltwoche“ sowie in der deutschen Tageszeitung „Die Welt“.
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BADEN BEI WIEN: SAMSTAG PREMIERE „MADAME POMPADOUR“ – Operette von Leo Fall

Leo Falls bekanntestes Bühnenwerk, eine der faszinierendsten Operetten der 20er Jahre in einer Inszenierung der Bühne Baden. Bekannte Melodien wie „Die Pom-, Pom-, Pompadour ist eine schöne Ha-Ha-Ha“, „Ach Joseph, ach Joseph, was bist du so keusch“ oder „Madame Pompadour, Kronjuwel der Natur“ begeistern seit den Zwanzigern das Publikum.

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Ralf Simon (König Louis XV), Bea Robein (Marquise de Pompadour), Thomas Weinhappl (Joseph Calicot). Copyright: Christian Husar

Besetzung
    Oliver Ostermann, Musikalische Leitung
    Michaela Ronzoni, Regie
    Volker Wahl, Regie
    Stefanie Stuhldreier, Kostümbild & Bühnenbild
    Michael Kropf, Choreographie
   
Bea Robein, Die Marquise von Pompadour
    Ralf Simon, König Louis XV
    Matjaž Stopinšek , René
    Rita Peterl, Madeleine
    Christiane Marie Riedl, Belotte, Kammerfrau d. Marquise
    Thomas Weinhappel, Joseph Calicot
    Artur Ortens, Maurepas, Polizeiminister
    Robert R. Herzl, Poulard, Spitzel
    Beppo Binder, Collin, Haushofmeister der Marquise
    Robert Sadil, ein österreichischer Gesandter

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Matjaz Stopinsek (René), Bea Robein (Marquise des Pompadour). Copyright: Christian Husar

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LANGENZERSDORF-MUSEUM (Langenzersdorf bei Wien)

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