Der Neue Merker

DIE FREITAG-PRESSE (24. FEBRUAR 2017)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die FREITAG-PRESSE – 24. Februar 2017

Wien
Opernball-Startenor wurde mit Platin- und Goldschallplatten ausgezeichnet
http://www.vienna.at/opernball-startenor

Berlin/ Schwulen-Museum
Ausstellung zu Siegfried Wagner im Schwulen Museum: Bayreuther Beziehungskisten
Wer war Siegfried Wagner? Ein Genie im Schatten? Ein politischer Duckmäuser? Das Schwule Museum Berlin begibt sich auf Spurensuche.
Tagesspiegel

„Konzertgänger in Berlin“
22.2.2017 – Sowas von unvergleichlich: Mandelring Quartett spielt Schubert und Berg
https://hundert11.wordpress.com/2017/02/23/22-2-2017-sowas-von

Wien/ Semperdepot
Von der tödlichen Wirkung der Zögerlichkeit
Neue Oper Wien zeigt „Le Malentendu“ im Semperdepot als experimentelle Anordnung zwischen Video und Elektronik.
Wiener Zeitung

London
BBCSO/Koenigs review – Rihm’s piano concerto keeps you guessing
The Guardian

Winterreise – A Parallel Journey, Wigmore Hall, London, review
Matthew Rose’s gloriously rich, dark bass makes a wonderful foil for the depth of emotion
http://www.independent.co.uk/arts-entertainment/classical/reviews/

Black Angels: Kopatchinskaja and Jurowski brush with death
bachtrack

Cardiff
Frank Martin was mad to write an opera based on Tristan – but the results are worthwhile
http://www.spectator.co.uk/2017/02/frank-martin-was-mad-to-write

New York
Weitere “Werther”-Review
Vittorio Grigòlo energizes an uneven Met staging of Werther
bachtrack

A Musical Handshake Spanning Centuries: Venice in New York
The New York Times

Washington
Sandrine Piau returns to Washington with more French songs
http://washingtonclassicalreview.com/2017/02/22/sandrine-piau-returns

Tanglewood
BSO plans to build out Tanglewood Music Center
bostonclassicalreview

Hongkong
Bauhaus comes to the Hong Kong Arts Festival: The Triadic Ballet
bachtrack

Film
Pointe break: ballet’s destructive power laid bare in Sergei Polunin documentary
The Guardian

Sprechtheater

Berlin/ Volksbühne
Berliner Kultursenator: Chris Dercons Vertrag bleibt
Der Standard

Linz/ Landestheater
Linzer Landestheater bringt Swap-Affäre auf die Bühne
Das Landestheater Linz arbeitet in einem Dokumentartheater-Projekt eine politische Affäre auf, die seit Jahren die Stadt beschäftigt: die Causa Swap. Hans-Werner Kroesinger (Regie) und Regine Dura (Buch) haben akribisch Gerichtsakten und Protokolle gewälzt und stellen Fragen wie: „Wem gehört die Stadt?“ – so auch der Titel des Stücks. Uraufführung ist am Samstag.
Salzburger Nachrichten

Salzburg
Benzinfässer stapeln sich auf dem Dachboden
Ein „Lehrstück ohne Lehre“ hat der Dichter sein Stück „Biedermann und die Brandstifter“ aus den fünfziger Jahren genannt. Der selbstgerechte Gottlieb Biedermann geht sehenden Auges seiner Vernichtung entgegen. Am Mittwoch (22.2.) war Premiere im Salzburger Schauspielhaus.
Drehpunkt Kultur
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Unter’m Strich

Stadt Wien stoppt Ho-Chi-Minh-Denkmal
Vietnams Kommunistenführer Ho Chi Minh, laut Schätzungen für die Ermordung einer Million Menschen verantwortlich, soll im Donaupark ein Denkmal bekommen. Die Aufregung war groß – die Stadt hat die Pläne nun auf Eis gelegt.
http://wien.orf.at/news/stories/2827377/

Ganz blöde Aussage von Cathy Lugner über die Trauer um Oberhauser beim Opernball
Heute at

 

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INFOS DES TAGES (FREITAG, 24. FEBRUAR 2017)

INFOS DES TAGES (FREITAG, 24. FEBRUAR 2017

WIENER OPERNBALL: WEITERE FOTOS AUS DER GP:


Ein Rosenkavalier. Copyright: Barbara Zeilinger


Blumenschmuck. Copyright: Barbara Zeininger


Blumenschmuck. Copyright: Barbara Zeininger


Das Staatsballett. Copyright: Barbara Zeininger

MEHR FOTOS VON DER OPERNBALL-PROBE

UND NUN EIN APA-FOTO VOM „ECHTEN OPERNBALL“

War es wirklich so sehr zum Gähnen, liebe Goldie Hawn?


Foto: APA/ Georg Hochmuth

Ich habe die TV-Übertragung notgedrungen erst ab dem Ständchen der Familie Florez gesehen (was soll ich tun, meine Frau dreht reflexartig das Fernsehgerät an, wenn wir das Wohnzimmer betreten). Das hat für mich gereicht, um das Zimmer fluchtartig Richtung meines Arbeitsplatzes zu verlassen. Wäre ich dort gewesen, hätte ich ebenso reflexartig zum Pfefferspray gegriffen!

A.C.

Goldie gähnt: Der Opernball in Bildern

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AB HEUTE IST DAS NEUE SCHUBERT-DOPPELALBUM „WINTERREISE“ und SCHWANENGESANG“ , GESUNGEN VON  GÜNTHER GROISSBÖCK,  IM HANDEL ERHÄLTLICH

SCHUBERT Winterreise Schwanengesang

Die Karriere von Günther Groissböck geht derzeit steil nach oben, in Wien können wir leider  nur am Rande daran teilhaben.  Nun legt der 40-Jährige als erstes Soloalbum gleich eine Doppel-CD vor – mit Franz Schuberts „Die Winterreise“ und dem „Schwanengesang“. Dafür hat er mit Gerold Huber  einen der versiertesten Liedbegleiter am Klavier an seiner Seite.

Schubert-Album: Groissböck und die maximale Eitelkeit
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CHEMNITZ: Casting im Theater: Publikum wählt Regieteam für Oper =

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Das Publikum hat die Wahl zwischen drei Inszenierungsteams. Bildquelle: APA (AFP)/JOHN MACDOUGALL

Chemnitz/Graz (APA/dpa) – Casting-Formate mit Publikumswahl sind im Fernsehen längst etabliert, nun gehen die „Theater Chemnitz“ einen ähnlichen Weg: Das Publikum soll bestimmen, wer die Oper „Don Pasquale“ von Gaetano Donizetti inszenieren wird. Wie die Theater am Donnerstag mitteilten, stellen sich am 4. März im Opernhaus drei junge Regieteams zur Wahl.

   Die Teams hatte die Theaterleitung nach eigenen Angaben beim Internationalen Wettbewerb „Ring Award“ in Graz ausgesucht, wo „Don Pasquale“ Wettbewerbsoper war. Mitte Jänner hatten sich im Grazer Next Liberty elf Regieteams im Semifinale gematched, das Finale findet vom 23. bis 25. Juni im Schauspielhaus Graz statt.

   Beim Casting in Chemnitz werden die Kandidatenteams in Vorträgen von jeweils 20 Minuten ihre Entwürfe für die Inszenierung präsentieren. Anschließend stimmen die Besucher in geheimer Wahl darüber ab, welches Team seine Idee von der Oper in Chemnitz verwirklichen darf. Premiere für das Stück ist im Frühjahr 2018.
 
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STÄDTE- UND KONZERTREISE MIT CLEMENS UNTERREINER (17. – 19. Juli)

Liebe Kultur- und Musikfreunde !
Sehr geehrte Damen und Herren !

Ich freue mich, euch / Ihnen eine exklusive Städte und Konzertreise im Juli der Kulturinitiative Pro Cultura Lafnitz anzukündigen.

Anbei eine erste schöne Informationen zum Konzert in Triest. Ein exklusives, sommerliches Konzert an einem der schönsten Plätze. Triest, Duino, Konzert im Schloss – gemeinsames Wandern am Rilkeweg, Abendessen etc etc –
Das Konzert im Schloss und die Wanderung am wieder zugänglichen Rilkeweg mit Rezitation von Werken des Dichters ist exklusiv nur für unsere Gruppe und sicher etwas ganz besonderes.

Ich würde mich über ein paar gemeinsame Tage in Triest freuen.

unter

unter2

Wer Zeit und Interesse hat – alle weiteren Informationen und Anmeldungen direkt beim Organisator Rudi Wilfinger.

TEL: 0664 121 79 53
Mail: pro.cultura@aon.at

http://www.pro-cultura-lafnitz.at/reisen.htm

Herzlich
Euer / Ihr
CU

AVISO
Februar 2017
Patchwork – Turandot
März 2017
Turandot – Tristan und Isolde – Carmina Burana – Faust
April 2017
Patchwork
Frühlingskonzert in Lafnitz
Lady Macbeth von Mzensk

Clemens Unterreiner & Social Media:
HomepageFacebookTwitterInstagram YouTube Channel

Jetzt das passende Geschenk im Buchhandel: „Ein Bariton für alle Fälle“

Die soziale Verantwortung:
HILFSTÖNE

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LISZT-FESTIVAL RAIDING:

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Lernen Sie in der aktuellen Newsletter-Ausgabe das Konzert-Programm und die Künstler des Liszt Festivals besser kennen oder erfahren Sie mehr über die Einführungsvorträge des Liszt Verein Raidings. Ebenso zeigen wir Ihnen, wie Sie auf schnellstem Wege zu Ihren Konzertkarten kommen.

Viel Spaß beim Lesen!

 „Das Klavier muss da rauf, damit das Kind spielen kann!“

Ohne die Durchsetzungskraft der Großmutter hätte Aleksandra Mikulska wohl kein Klavier erhalten. Erfahren Sie mehr über die Pianistin und die Künstler des Liszt Festivals in der neuesten Ausgabe unseres Festival Magazins.
Mehr Infos

 Informativ & Exklusiv

Auch in der heurigen Festivalsaison heißt der Franz Liszt Verein seine Mitglieder und die Abonnenten des Liszt Festivals bei informativen Einführungsvorträgen vor den Konzerten im kleinen Saal des Liszt Zentrums herzlich willkommen. Den Beginn macht Dr. Hannes Tretter am 23. März 2017. Mit Anmeldung.
Mehr Infos

Der schnellste Weg zu Ihren Konzertkarten

Ab sofort können Sie Konzertkarten bequem und ohne Aufschlag von Gebühren in unserem Online-Ticketshop von zu Hause aus bestellen. Die Tickets werden auf Wunsch zugstellt, können selbst ausgedruckt werden oder warten abholbereit an der Abendkasse oder in einem der burgenländischen Kulturzentren.
Mehr Infos

 Erlesener Genuss hoch zwei

Spielen Sie mit und gewinnen Sie mit etwas Glück zwei Karten für das Klavierkonzert von Till Fellner am Donnerstag, 23. März 2017 um 19:30 Uhr beim Liszt Festival Raiding inklusive einer Übernachtung im ****Hotel Sonnenpark Lutzmannsburg.
Mehr Infos

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BRIT AWARDS: DAVID BOWIE DOPPELT AUSGEZEICHNET

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David Bowies Sohn Duncan Jones nahm einen Preis entgegen. Bildquelle: APA (AFP)/JUSTIN TALLIS

– Mehr als ein Jahr nach seinem Tod ist David Bowie am Mittwoch bei den Brit Awards gleich doppelt ausgezeichnet worden. Bowie, der am 10. Jänner 2016 gestorben war, erhielt den Preis posthum in der Kategorie Bester Britischer Solokünstler und für sein letztes Werk „Blackstar“, das als Bestes Britisches Album ausgezeichnet wurde.

 Den Preis für „Blackstar“ nahm Bowies Sohn Duncan Jones in London entgegen. Die Auszeichnung als Beste Britische Solokünstlerin erhielt die Sängerin Emeli Sande, die auch ihren Song „Hurts“ darbot. Zur besten britischen Gruppe wurde die Band The 1975 aus Manchester gewählt, zum besten britischen Nachwuchskünstler der Blues- und Soulsänger Rag’n’Bone Man, der in Deutschland mit „Human“ eine Nummer-eins-Single hatte, die in Großbritannien aber nur Platz zwei erreichte.

In den internationalen Kategorien gingen die Brit Awards 2017 an Rapper Drake, Sängerin Beyonce und die Gruppe A Tribe Called Quest, die allerdings bei der glamourösen Preisverleihung in London allesamt durch Abwesenheit glänzten. Einzig Drake hatte immerhin eine Videobotschaft vorbereitet.

Im Showprogramm traten Bruno Mars, Robbie Williams und Katy Perry auf. Die US-Sängerin, die zuletzt häufiger politische Botschaften sendete, sang ihre aktuelle Single „Chained To The Rhythm“ und ließ dazu zwei überdimensionale Skelette auf der Bühne tanzen. Die Figuren erinnerten aufgrund ihrer Kleidung an US-Präsident Donald Trump und die britische Premierministerin Theresa May bei ihrem ersten Treffen Ende Jänner in Washington.

Für den emotionalen Höhepunkt des Abends sorgte Andrew Ridgeley, ehemaliger Bandkollege des an Weihnachten 2016 verstorbenen George Michael im Pop-Duo Wham!. Gemeinsam mit den früheren Wham!-Background-Sängerinnen Helen „Pepsi“ DeMacque und Shirlie Holliman, denen dabei die Tränen kamen, erinnerte er an seinen Freund. Anschließend sang Coldplay-Sänger Chris Martin Michaels Hit „A Different Corner“.

Die Brit Awards gelten neben den Grammys als wichtigste Musikpreise der Welt. Über die Auszeichnungen entscheiden mehr als 1.000 Mitglieder der Musikindustrie, darunter auch die Nominierten und Gewinner der Vorjahre.

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HEUTE: ORF III am Freitag: Otto Schenk im Doppelpack mit „Mein Opa ist der Beste“ und „Mein Opa und die 13 Stühle“ 

 Am Freitag, dem 24. Februar 2017, präsentiert ORF III Kultur und Information einen ORF-Komödien-Zweiteiler mit Publikumsliebling Otto Schenk in der Titelrolle.

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Otto Schenk, Rebecca Horner. Copyright: ORF

In „Mein Opa ist der Beste“ (20.15 Uhr) begibt er sich als pensionierter Kaffeehausbesitzer und passionierte Hypochonder Franz Sedlak (Schenk) auf die Suche nach seiner vor acht Jahren ausgerissenen Tochter (Annika Pages). Nach turbulenten und tragikomischen Verwechslungen findet er sie schließlich mit einem entzückenden dunkelhäutigen Enkelkind namens Samantha (Rebecca Horner) am Wörthersee wieder.

In der Fortsetzung „Mein Opa und die 13 Stühle“ (21.50 Uhr) erhält Samantha während ihrer Ferien bei Opa Franz die Nachricht von einer Erbschaft. In Kärnten müssen die beiden feststellen, dass diese scheinbar nur aus 13 alten Stühlen besteht. In einem der Stühle sollen sich jedoch drei Millionen Schilling verstecken, was die beiden erst nach der Versteigerung erfahren. Franz versucht daraufhin mit allen Mitteln, die neuen Besitzer der Stühle ausfindig zu machen. Dabei kommen Opa und Enkelin in die turbulentesten Situationen. Unter der Regie von Helmuth Lohner sind in weiteren Rollen u. a. Tobias Moretti, Thaddäus Podgorski, Erich Steinhauer, Maria Köstlinger und Harald Serafin zu sehen.


Das ist Rebecca Horner heute: Solotänzerin im Wiener Staatsballett. Copyright: Ashley Taylor

Die ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) stellt alle ORF-III-Sendungen, für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream und als Video-on-Demand bereit.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III, ORF SPORT + sowie 3sat – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.
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 ORF : Zum 175. Geburtstag von Karl May: „Winnetou“ I bis III und „Der Schuh des Manitu“ im ORF

 Ab 25. Februar in ORF eins und ORF 2 =

Wien (OTS) – Am 25. Februar 2017 jährt sich der Geburtstag von Karl May zum 175. Mal, am 30. März sein Todestag zum 105. Mal. Aus diesem Anlass gibt es ab 25. Februar in ORF eins ein Wiedersehen mit den Kult-Blutsbrüdern Winnetou und Old Shatterhand alias Pierre Brice und Lex Barker, wenn die Teile 1 bis 3 von Mays Abenteuerromanen „Winnetou“ (auch als Hörfilme) auf dem Programm stehen. Los geht es am Samstag, dem 25. Februar, um 13.15 Uhr mit „Winnetou I“ in ORF 2, jeweils eine Woche später folgen am 4. März um 13.20 Uhr sowie am 11. März um 13.30 Uhr der zweite und dritte Teil der Wildwest-Filme, die Pierre Brice und Lex Barker zu Weltruhm verhalfen.

Neben den drei Filmklassikern von Regisseur Harald Reinl aus den 1960er Jahren zeigt ORF eins am Freitag, dem 10. März, um 20.15 Uhr außerdem „Der Schuh des Manitu – Extra Large“: Die Kultkomödie aus dem Jahr 2001 von und mit Comedy-Schauspieler Michael „Bully“ Herbig ist eine Parodie der Originalverfilmungen und zählt zu den bisher erfolgreichsten deutschen Filmen. Die prominent besetzte Komödie spielte mehr als 60 Millionen Euro ein und wurde u. a. mit dem Bambi, dem Deutschen sowie dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet. 2008 wurde „Der Schuh des Manitu“ als Musical adaptiert, die „Extra Large“-Fassung beinhaltet eigens für das Fernsehen gedrehte zusätzliche Szenen.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III, ORF SPORT + sowie 3sat – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

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NEU IN UNSEREN INTERVIEWS

Duo Praxedis spielt auf Harfe und Klavier: Praxedis Hug-Rütti / Praxedis Geneviève Hug

Bildergebnis für duo praxedis harfe und klavier

ZUM INTERVIEW von Stefan Pieper

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DIE DONNERSTAG-PRESSE (23. FEBRUAR 2017)

Für Sie in den Zeitungen gefunden: Die DONNERSTAG-PRESSE – 23. Februar 2017

Wien/ Opernball
Jonas Kaufmann begeisterte bei Generalprobe
Kleine Zeitung

Monte Carlo
Opéra Monte Carlo: Minnesang à la française
Im Opernhaus von Monaco debütierte José Cura als Richard Wagners Tannhäuser. Dirigentin Nathalie Stutzmann hat die Pariser Fassung, die der Komponist 1861 selbst einstudierte, auf Punkt und Komma rekonstruiert.
Die Presse

Zum Tod von Stanlisław Skrowaczewski: Ein Leben mit Bruckner
Lange hat es gedauert, bis Stanlisław Skrowaczewski auch in Europa als großer Dirigent anerkannt war. Jetzt ist er mit 93 Jahren in den USA gestorben, die ihm zur Heimat geworden waren
Tagesspiegel

Wien/ Semper Depot/ Neue Oper
„Le Malentendu“: Existenzialistische Verhärtung der Herzen
Das Stück von Fabián Panisello mit der Neuen Oper Wien im Semperdepot –
Der Standard

München/ Bayerische Staatsoper
Kirill Petrenko und Marc-André Hamelin im Akademiekonzert
Münchner Abendzeitung

Zürich
Wiederbegegnung mit der Sopranistin Julie Fuchs: Raffinierte Rollenspiele
Von 2013 bis 2015 gehörte die französische Sopranistin Julie Fuchs zum Ensemble des Zürcher Opernhauses. Nun ist die Sängerin für einen faszinierenden Arienabend an ihre alte Wirkungsstätte zurückgekehrt.
Neue Zürcher Zeitung

Hamburger Ballett
Plötzlich war John Neumeier drei Jahre älter
Der Intendant des Hamburg Balletts im Interview über das Tanzen mit 78 Jahren, Donald Trump und die Zukunft der Compagnie.
Hamburger Abendblatt

Wien
Opernschauplatz Wien: Trolle und Limonen
https://www.nzz.ch/opernschauplatz-wien-trolle-und-limonen-ld.146815
Skandalstück Peer Gynt: Nazi-Oper oder nicht Nazi-Oper. Das ist die Frage
Die Welt

Zürich
Arabella Steinbacher und die Philharmonia Zürich: Requiem und Schaumbad
Noch immer eine Rarität: Die Philharmonia Zürich liess Alexander Zemlinskys «Seejungfrau» in raffinierten Klängen baden. Zuvor beeindruckte Arabella Steinbacher mit Alban Bergs Violinkonzert.
Neue Zürcher Zeitung

„Konzertgänger in Berlin“
21.2.2017 – Theseisch: Artemis Quartett & Anna Vinnitskaya spielen Beethoven, Bartók, Schumann
https://hundert11.wordpress.com/2017/02/22/21-2-2017-theseisch-artemis

Wien/ Musikverein
Martha Argerich muss Konzert mit Mischa Maisky am 24.2.krankheitsbedingt absagen
Heuer gibt es keinen Ersatztermin, der Kartenpreis wird rückerstattet –
Der Standard

Neapel
The Enchantress charms in Naples: Tchaikovsky’s opera finally premiered in Italy
bachtrack

London
Rising stars Tamsin Waley-Cohen and Christopher Park at the Barbican
, plus all of February 2017’s best classical concerts
The Telegraph

Birmingham
Juan Diego Flórez, Vincenzo Scalera, Symphony Hall, Birmingham
Quiet smiles outweigh high Cs in a recital of two distinct halves
http://www.theartsdesk.com/classical-music

New York
Tanz
Early Martha Graham: Deep Movement, Eternal Mysteries
The New York Times

Chicago
Joffrey Ballet plans new twists on classics and more for 2017-18
http://chicago.suntimes.com/entertainment/joffrey-ballet-plans
San Francisco
Vorschau
A Chelsea Manning-WikiLeaks Opera, Seen in a New Light
The New York Times

Los Angeles
Review: Los Angeles Opera reprises a steamy “Salome’
http://www.dailynews.com/arts-and-entertainment/20170221/review

Palm Beach
Tenor Michael Fabiano delights at Palm Beach Opera gala
http://www.palmbeachdailynews.com/lifestyles/tenor-michael-fabiano

Feuilleton
Arnold Schoenberg: Do not approach with caution
The Guardian

Facing the music: Tara Erraught
The Guardian

Berlin/ Volksbühne
Klare Haltung
An Chris Dercons Volksbühne wird sich Choreografin Mette Ingvartsen dem Thema Sexualität widmen. Ein Treffen
http://www.morgenpost.de/kultur/article209690597/Klare-Haltung.html

Sprechtheater

München/ Kammerspiele
Toshiki Okada in München: Traumspiel aus einem Land ohne Hoffnung
Subtil und elegant inszeniert Toshiki Okada in Anlehnung an das traditionelle japanische „No-Theater“ im gleichnamigen Stück geisterhafte Begegnungen an den Münchner Kammerspielen.
Frankfurter Rundschau
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Unter’m Strich

Wien
UNESCO droht erneut wegen Heumarkt-Projekt
http://wien.orf.at/news/stories/2827176/
   

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INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 23. FEBRUAR 2017)

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 23. FEBRUAR 2017)

ERSTE FOTOS AUS DER GENERALPROBE ZUM OPERNBALL

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Erstes Foto vom Blumenschmuck. Die Blumen kommen natürlich erst heute, sonst sind sie verwelkt, eher der Ball begonnen hat. Copyright: Barbara Zeininger

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Maria Großbauer, Dominique Meyer. Copyright: Barbara Zeininger

20170222_204315_SaschaGoetzel_SperanzaScappucci_JonasKaufmann_DominiqueMeyer
Sascha Götzel, Speranza Scapucci, Jonas Kaufmann, Dominique Meyer- Copyright: Barbara Zeininger

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Jonas Kaufmann, Maria Großbauer. Copyright: Barbara Zeininger

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Natascha Mair, Nina Polakova, Mihail Sosnovschni, Maria Yakovleva, Denys Cherevychko, Eno Peci, Nina Tonoli. Copyright: Barbara Zeininger

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Roman Lazik, Christoph Cremer, Lukas Gaudernak, Manuel Legris, Davide Dato, Maria Großbauer, Dominique Meyer, Nina Tonoli, Maysayu Kimoto, Mihail Sosnovschi, Denys Cherevychko. Copyright: Barbara Zeinininger

Mehr Fotos von der Generalprobe

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HEUTE: Der „Wiener Opernball 2017“ – Mode made in Austria für das ORF-Moderatorenteam

Der glamouröse TV-Abend am 23. Februar live aus dem Haus am Ring =

Wien (OTS) – Der Ballevent des Jahres live aus dem Haus am Ring – am Donnerstag, dem 23. Februar, steht der gesamte Abend von ORF 2, 3sat und BR Fernsehen im Zeichen des „Wiener Opernballs 2017“ (alle Infos zur umfassenden ORF-Berichterstattung sind unter presse.ORF.at abrufbar). Für das ORF-Publikum bitten Mirjam Weichselbraun, Barbara Rett und Alfons Haider die prominenten Ballbesucherinnen und -besucher zum Interview – die beiden Moderatorinnen führen wie auch schon 2016 in Roben österreichischer Designer durch den Ballabend, und auch Alfons Haiders Frack ist made in Austria. Für den launigen Kommentar sorgen einmal mehr Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz. Schon am Vortag des Opernballs, am Mittwoch, dem 22. Februar, steht „Guten Morgen Österreich“ wieder im Zeichen des Events im Haus am Ring. Eva Pölzl und Patrick Budgen begrüßen neben Neo-„Dancing Star“ Eser Ari-Akbaba die technischen Direktoren der Wiener Staatsoper, Peter Kozak und Walter Renner, sowie den Gesamtleiter der Eröffnung Roman E. Svabek. Und am Vorabend des großen Balls blickt um 21.50 Uhr ein „Seitenblicke spezial“ hinter die Kulissen von Staatsoper und Organisationskomitee.

Die Roben der Moderatorinnen: Mirjam Weichselbraun in Rot …

Mirjam Weichselbrauns rote Robe wurde – wie auch schon im Vorjahr – vom Wiener Couturier Juergen Christian Hoerl in Absprache mit der Moderatorin und der ORF-Kostümbildnerin Mareike Gross kreiert. Es entstand ein mondänes, figurbetontes Kleid, gefertigt aus feinstem Mailänder Crêpe, mit aufwendig eingearbeiteter Korsage. Die Schlichtheit und Klarheit in Form und Material wird akzentuiert durch einen raffinierten „Cape-Abhang“, mit Schleppe und elegantem Armteil. Das maßgefertigte Einzelstück besticht durch schulterfreien Schnitt. Dazu passend trägt Weichselbraun das „Masterpiece“-Kollier aus Weißgold und

Diamanten von Juwelier Wagner.
Mirjam Weichselbraun: „Ich wusste, dass ich auf jeden Fall wieder ein Kleid von Juergen Christian Hoerl tragen möchte, da er jede Frau individuell sieht und merkt, in welcher Kleidung man sich wohl und auch schön fühlt. Bei mir kommt noch der Faktor dazu, dass es ja auch ‚Arbeitskleidung‘ ist. Es muss also unkompliziert sein und ich muss mich darin bewegen können. Meine einzige Vorgabe war die Farbe Rot, alles andere habe ich dem Designer überlassen und er hat mich, wie immer, nicht enttäuscht.“
… Barbara Rett in Eisblau, Alfons Haider klassisch im Frack
Barbara Rett glänzt heuer in einem eisblauen, bodenlangen Abendkleid. Das mit Perlen und Pailletten bestickte Kleid aus dem Maßatelier „Dance-Design“ ist durch seinen schlichten Stil – dem Opernball entsprechend – damenhaft und elegant. Auch Barbara Retts Schmuck wird von Juwelier Wagner zur Verfügung gestellt. Für eine modische Note sorgt auch Alfons Haider, er moderiert in einem Frack der Wiener Firma Frack & Co.
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Monte Carlo, Opéra Garnier Tannhäuser, version de Paris, en langue française
TANNHÄUSER – mit José Cura
version de Paris

Venus und Tannhäuser, Aude Extrémo und José Cura, im Drogenrausch. Wagner bewältigt man dagegen ganz nüchtern, ausdrucksvoll und rhythmisch präzis.
Venus und Tannhäuser im Drogenrausch. Jose Cura und Audi Extremo. Foto: Opera Monte Carlo, Alain Hanel

Laut Dr. Sinkovicz /“Die Presse“ war das Ereignis sensationell!

http://diepresse.com/home/kultur/klassik/5173161/Opera-Monte-Carlo_Minnesang-a-la-francaise

Opéra romantique en trois actes
Création version de Paris en français : Paris, Opéra de Paris, 13 mars 1861

Nouvelle production,
Version de Paris en français

Durée du spectacle : 3h20
Salle Garnier
Opéra de Monte-Carlo
– 19 février 2017 – 15 H
– 22 février 2017 – 20 H (Gala)
– 25 février 2017 – 20 H
– 28 février 2017 – 20 H

Direction musicale : Nathalie Stutzmann
Mise en scène : Jean-Louis Grinda

Hermann, Landgrave de Thuringe  : Steven Humes
Tannhäuser : José Cura
Wolfram : Jean-François Lapointe
Walther : William Joyner
Biterolf : Roger Joakim
Henry : Gijs van der Linden
Reinmar : Chul-Jun Kim
Elisabeth, nièce du Landgrave : Meagan Miller
Vénus : Aude Extrémo
Un Pâtre : Anaïs Constans

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WIENER VOLKSOPER: PROGRAMMÄNDERUNG AM 24. UND 26.2.


Copyright: Wiener Volksoper

Volksoper: Spielplanänderung am 24. und 26. Februar 26.Februar

Aufgrund von Erkrankungen im Ensemble ändert die Volksoper am 24. und 26. Februar 2017 den Spielplan.

Statt Der Kongress tanzt wird Emmerich Kálmans Die Zirkusprinzessin (Preise A) in der Regie von Thomas Enzinger gespielt.

Dirigent: Alfred Eschwé
Regie: Thomas Enzinger
Bühnenbild: Peter Notz, nach einer Idee von Sam Madwar
Licht: Sabine Wiesenbauer
Kostüme: Sven Bindseil
Choreographie: Bohdana Szivacz
Choreinstudierung: Holger Kristen
Dramaturgie: Helene Sommer

Fürstin Fedora Palinska: Astrid Kessler
Prinz Sergius Wladimir: Kurt Schreibmayer
Mister X: Szabolcs Brickner
Graf Saskusin: Nicolaus Hagg
Baron Peter Brusowsky: Georg Wacks
Direktor Stanislawski: Gerhard Ernst
Miss Mabel Gibson: Juliette Khalil (24.2.)/Elisabeth Schwarz (26.2.)
Carla Schlumberger: Ulrike Steinsky
Toni Schlumberger: Michael Havlicek
Pelikan, Oberkellner: Boris Eder
Bolschewik / Gast: Franz Suhrada

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Wien/ Musikverein: Martha Argerich muss Konzert mit Mischa Maisky am 24.2.krankheitsbedingt absagen
Heuer gibt es keinen Ersatztermin, der Kartenpreis wird rückerstattet –
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Bildergebnis für teatro verdi triest

Gianni Schicchi e Cavalleria Rusticana

Gianni Schicchi e Cavalleria Rusticana, il 23 e il 24 febbraio: spettacolo fuori abbonamento con una produzione internazionale.

Appuntamento fuori abbonamento con un dittico d’eccezione: Gianni Schicchi e Cavalleria Rusticana. Questo inedito omaggio alla bellezza del repertorio italiano, con i capolavori di Puccini e Mascagni, nasce grazie al progetto di collaborazione pluriennale (siglato lo scorso autunno) tra la Fondazione Teatro Lirico Giuseppe Verdi di Trieste e la Kitakyūshū City Opera ed è la prima coproduzione firmata dalle due istituzioni.

Il progetto prevede l’allestimento a cura della Kitakyūshū City Opera e dell’Accademia Operistica Internazionale, con la partecipazione di Orchestra,Coro e Tecnici della Fondazione Teatro Lirico Giuseppe Verdi di Trieste e, altresì, del Coro della Kitakyūshū City Opera. La regia sarà curata da Carlo Antonio De Lucia, regista che negli ultimi anni si è dedicato soprattutto all’attività internazionale, con rappresentazioni in tutto il mondo; tra i suoi lavori più recenti, Nabucco alla Stagione Lirica Tradizionale di Lecce e la Boheme al Teatro Grande di Pompei, ripresa e distribuita in oltre 100 paesi; attualmente De Lucia è Direttore Artistico della Stagione Lirica Tradizionale di Lecce.

Il cast, composto da artisti di nazionalità giapponese e italiana, vede il graditissimo ritorno sulle scene triestine della grande Dimitra Theodossiou nel ruolo di Santuzza in Cavalleria Rusticana. Sul podio salirà il Maestro Francesco Quattrocchi; il coro del Teatro Verdi e della Kitakyushu City Opera sono preparati da Francesca Tosi.

La Kitakyūshū City Opera è una tra le più efficaci istituzioni giapponesi nella diffusione della tradizione del genere dell’Opera: in pochi anni di attività, la Compagnia è diventata un punto di riferimento non solo per la regione di Kyūshū, ma anche a livello nazionale per la sua attività di produzione operistica e la particolare attenzione alla formazione di giovani musicisti nell’ambito dell’Opera, soprattutto Italiana. L’accordo con il Verdi di Trieste è stato accolto con grande risonanza in Giappone e alla prima rappresentazione del 23 febbraio sarà presente il Console Generale del Giappone in Italia Shinichi Nakatsugawa.

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Internationale Hugo-Wolf-Akademie für Gesang, Dichtung, Liedkuns

Stuttgart: Hugo Wolfs Goethe-Lieder mit Birgid Steinberger, Roman Trekel und Marcelo Amaral

Donnerstag, 9. März um 19.30 Uhr in der Staatsgalerie

„Dieser Abend möchte Goethe mit den fantastischen Vertonungen Hugo Wolfs erklären“, so
Marcelo Amaral, der Kurator und Spiritus Rector der Reihe „Der ganze Hugo Wolf“. Im vierten
Konzert des Zyklus’ der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie (IHWA) widmen sich die
Sopranistin Birgid Steinberger und der Bariton Roman Trekel am Donnerstag, 9. März um
19.30 Uhr in der Staatsgalerie ausschließlich dem großen Dichterfürsten der Weimarer Klassik.
Begleiten wird sie Marcelo Amaral am Klavier. Die drei Künstler führten 2013 bereits
zusammen Wolfs „Spanisches Liederbuch“ auf, was zur Initialzündung wurde für die nachfolgende
Reihe.

20 der insgesamt 58 Goethe-Vertonungen aus Hugo Wolfs Feder stehen im dritten Galeriekonzert
dieser Saison auf dem Programm, darunter die „Mignon“- und die „Harfner“- Lieder, einige Lieder
aus dem „Buch Suleikas“ (West-Östlicher Divan), aber auch die beiden augenzwinkernden „Frech
und Froh“ – Vertonungen.

Hugo Wolf hat in seinem kurzen Leben knapp 300 Lieder komponiert. Allerdings ist davon in heutigen
Konzertprogrammen nur ein kleiner Teil vertreten. Die IHWA sieht hier einen großen Nachholbedarf
und hat daher die Liedreihe „Der ganze Hugo Wolf“ ins Leben gerufen, innerhalb derer in
den nächsten Jahren nahezu das komplette Liedschaffen Hugo Wolfs aufgeführt, für ein möglichst
breites Publikums erschlossen und medial zugänglich gemacht werden soll. Mitschnitte und Videoaufzeichnungen
aller Konzerte dokumentieren das Projekt und stehen unter www.ihwa.de zur Verfügung.

Birgid Steinberger war 1990 Preisträgerin des Internationalen Hugo-Wolf-Wettbewerbs in Stuttgart.
Seit 1993 ist die Sopranistin festes Ensemblemitglied der Wiener Staats- und Volksoper. 2001
wurde sie Professorin für Lied und Oratorium an der Privatuniversität Konservatorium Wien, 2010
Professorin für Gesang am Institut für Kirchenmusik an der Universität für Musik und Darstellende
Kunst in Wien. 2009 wurde ihr der Titel Österreichische Kammersängerin verliehen.

Nach Abschluss des Studiums wechselte der Bariton Roman Trekel in das Opernstudio der Berliner
Staatsoper und von dort 1988 ins Ensemble, dem er noch heute angehört. Außerdem absolvierte
er Meisterkurse bei Dietrich Fischer-Dieskau. Seit 1989 lehrt er an der Hochschule für Musik
„Hanns Eisler“ Berlin und seit 1996 singt er regelmäßig bei den Bayreuther Festspielen. Im Jahr
2000 wurde ihm der Titel Kammersänger verliehen.

In Zusammenarbeit mit der Staatsgalerie Stuttgart. Das Konzert wird von Deutschlandradio Kultur
mitgeschnitten. Um 18.45 gibt es eine Konzerteinführung. Weitere Infos: www.ihwa.de

Karten: 0711 . 72 23 36 99, karten@ihwa.de oder www.ihwa.de, auch im Abonnement erhältlich.
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Einige Termine von ILDIKO RAIMONDI (Sopran):

24. 2. „Erste Dame“ in „Die Zauberflöte“ (Wiener Staatsoper), 12.3., 5. und 7.4. „Vera“ in „Patchwork“ von Tristan Schulz in der Wiener Staatsoper-Filiale Walfischgasse, 3.3. „Pre Opening Liszt-Festival Raiding“, 3.4. Klassenabend der Klasse Ildiko Raimondi am Salzburger Mozarteum, 25.4. im Wiener Musikverein/ Brahms Saal zum 300. Geburtstag von Kaiserin Maria Theresia (Raimondi, Sonnleitner, Pheodoroff), 27.4. Mozarthaus Vienna „Fanfare“, CD-Präsentation „Begegnungen“, 25.5. Janacek Festival Ostrava Liederabend, 1.6. im Wiener Konzerthaus Liederabend (mit Eduard Kutrowatz), 19./23. und 26.6. Wiener Staatsoper 5. Magd in „Elektra“, 20.-25.7. in Verona Palazzo della Guardia „Masterclass in Voice Performance“, 29.7. in Klagenfurt „Klassik im Burghof“ – Klassische Lieder und leichte Muse, 10.-26.8. Salzburg Mozarteum „Make Salzburg your Stage“

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SOMMERSPIELE PERCHTOLDSDORF SPIELEN  „MINNA VON BARNHELM“

EIN LUSTSPIEL IN FÜNF AUFZÜGEN

MINNA bei sommerspiele perchtoldsdorf_2017, friedrich_3©lalo jodlbauer_PRESSE
Copyright: Lalo Jodlbauer

Nach zwei Shakespeare-Jahren wenden sich die Sommerspiele Perchtoldsdorf 2017 wieder
einem großen Werk des deutschen Theaters zu. Minna von Barnhelm ist die erste moderne
Frauenfigur der deutschen Literatur. In G. E. Lessings Lustspiel steht Liebe gegen Vernunft,
Pflichtbesessenheit gegen Offenheit und Verbissenheit gegen Humor. Ein Klassiker des Theaters,
den Intendant und Regisseur Michael Sturminger mit einem großartigen Team auf die Bühne
bringen wird:
ENSEMBLE: Andreas Patton, Marie-Christine Friedrich, Karl Walter Sprungala, Anna Unterberger, Nikolaus Barton,
Roman Blumenschein, Michael Pogo Kreiner, Petra Staduan, Raphael Nicholas.
Intendanz/Regie: MICHAEL STURMINGER Dramaturgie: ANGELIKA MESSNER
Bühne & Kostüme: RENATE MARTIN und ANDREAS DONHAUSER Musik: MICHAEL POGO KREINER
ZUM INHALT
Minna von Barnhelm, eine couragierte junge Frau reist ins soeben befriedete Kriegsgebiet, um ihren verschollenen Verlobten Major von Tellheim zu suchen. Tellheim, Bestechungsvorwürfen ausgesetzt, mittellos und obendrein verletzt, wartet in einem Wirtshaus in Berlin auf den Ausgang seiner Gerichtsverhandlung. Was Minna findet, ist nicht der strahlende Held von damals, sondern ein abgehalftertes Häuflein Elend, das sich in Selbstmitleid suhlt und standhaft weigert, Hilfe von außen in Anspruch zu nehmen. Aus falsch verstandenem Ehrbegriff hält Tellheim sich für unwürdig, seine geliebte Minna zu seiner Frau zu machen. Tatkräftig unterstützt von ihrer Zofe Franziska erfindet Minna eine List, um dem Moralapostel das übertriebene Ehrgefühl auszutreiben: Sie tut so, als wäre sie enterbt worden und ebenso mittellos wie er. Als Tellheim rehabilitiert wird und er sein Vermögen zurückerhält, erteilt ihm Minna eine Lektion und dreht den Spieß um. Sie könne nun nicht mehr seine Gattin werden. Erst als die Situation zu eskalieren und ihr Spiel zu kippen droht, lenkt Minna ein und einer Heirat steht nichts mehr im Wege.

Lessings Stück behandelt Begriffe wie Stolz und Ehre, Zivilcourage und Mut und zeigt in den beiden Hauptfiguren Minna und Tellheim den Unterschied zwischen emotionalem und rationalem Handeln. Mit Minna von Barnhelm stellt der Autor die erste moderne, emanzipierte Frauenfigur der deutschen Literatur auf die Bühne.

TERMINE
Matinée am Sonntag, 18. Juni, 11.00 Uhr
Premiere am Mittwoch, 28. Juni, 20 Uhr // Vorstellungen jeweils 20 Uhr

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Die Ostrava Tage gründen ein internationales Orchester und bereiten die tschechische Erstaufführung einer Oper von Miroslav Srnka vor
Ostrava, 22. Februar 2017 – Uraufführungen und tchechische Erstaufführungen zeitgenössischer klassischer Musik, Werke der jungen Komponistengeneration sowie die Erinnerung an die Anfänge der musikalischen Avantgarde werden in der Interpretierung des internationalen Orchesters Ostrava Banda, des debütierenden symphonischen Jugendorchesters ONO / Ostrava New Orchestra und internationaler Interpreten vom 24. August bis dem 2. September in der Tripelhalle Karolina, im Alten Badezimmer im Unteren Gebiet von Vítkovice und an weiteren Orten in Ostrava zu hören sein. Die Veranstalter veröffentlichen heute die ersten Informationen zum Programm.

Der festliche Eröffnungsabend der Ostrava Tage am 27. August in der Tripelhalle Karolina findet im Zeichen von Uraufführungen statt. Zum ersten Mal wird sich das neu gegründete internationale symphonische Orchester ONO / Ostrava New Orchestra vorstellen, das unter anderem das Werk von Rolf Gupta IKAROS  und ein virtuoses Violinkonzert von Salvatore Sciarrino mit der Solistin Hana Kotková aufführen wird. Am 30. August werden wir mit dem ONO / Ostrava New Orchestra, der Ostrava Banda und dem amerikanischen Pianisten Joseph Kubera in einem Konzert mit dem passenden Titel Radikale Vergangenheit zu den bahnbrechenden Werken jener Persönlichkeiten zurück kehren, die die Musik des 20. Jahrhunderts wesentlich beeinflusst haben: Charles Ives, Edgard Varèse, John Cage, Morton Feldman, Jan Rychlík oder Philip Glass.

Miroslav Srnka (Foto: Vojtěch Havlík)
Miroslav Srnka. Copyright: Vojtech Havlik

Einer der erwarteten Höhepunkte der Ostrava Tage wird die in der Koproduktion mit den Bregenzer Festspielen veranstaltete tschechische Erstaufführung der Oper von Miroslav Srnka Make no Noise sein. Die Oper wird als eine Wiederaufnahme ihrer Uraufführung, in der Regie von Johannes Erath und unter der Leitung von Joseph Trafton mit den Solisten Measha Brueggergosman, Holger Falk, Okka von der Damerau, Taylan Reinhard und Maciej Idziorek und dem Orchester Ostrava Banda gezeigt werden.

Weitere Informationen auf: www.newmusicostrava.cz/cz/ostravske-dny/
und Facebook https://www.facebook.com/ocnhOva/.
Vorverkaufstelle-Netz GoOut.

Die Biennale der neuen und experimentellen Musik Ostrava Tage gehört zu den wenigen derartigen Veranstaltungen weltweit und kann sich der großen internationalen Teinahme bei Ausführenden und Publikum erfreuen. Das vom Ostrava Zentrum der Neuen Musik mit dem Komponisten und unermüdlichen Propagator der modernen Musik, Petr Kotík, an der Spitze veranstaltete Festival findet heuer bereits zum neunten Mal statt. Es bietet in industriellen Räumlichkeiten, Klubs und Kirchen Orchesterwerke und moderne Oper, Klanginstallationen und einen Marathon der elektronischen Musik, virtuose Solisten und experimentelle Performancen, an denen sich renommierte Komponisten und Gäste aus dem Ausland beteiligen. Einen Bestandteil des Festivals bildet auch ein internationales Workshop für Komponisten und Interpreten unter der Leitung von Künstlern aus aller Welt. „In 16 Jahren intensiver Arbeit ist es uns gelungen, Ostrava auf der Landkarte der Metropolen der zeitgenössischen Musik einzutragen. Hier finden einmalige Begegnungen quer durch die Generationen der Musiker, Komponisten und des Publikums statt,“ sagt Petr Kotík.

Ostrava Tage 2017 – Programmauswahl:

Sonntag, 27. 8. 2017
ERÖFFNUNGSKONZERT
19:00 Tripelhalle Karolina
Hana Kotková, Violine (Lugano), Sciarrino
Holger Falk, Bariton (Berlin), Xenakis
Tamás Schlanger, Percussions (Budapest), Xenakis
Eirik Raude, Percussions (Spikkestad), Gupta
ONO / Ostrava New Orchestra
Dirigenten Rolf Gupta (Kristiansand), Petr Kotík (Ostrava/ New York), Carl Bettendorf (New York/ Berlin)

Rolf Gupta: IKAROS (2016–2017) / Uraufführung
Salvatore Sciarrino: Giorno velato presso il lago nero (2013)
Iannis Xenakis: AÏS (1980)
Das Programm wird durch Werke der Residenten des Instituts Ostrava Tage 2017 ergänzt

Mittwoch, 30. 8. 2017
THE RADICAL PAST / RADIKALE VERGANGENHEIT
20:00 Tripelhalle Karolina
ONO – Ostrava New Orchestra
Ostrava Banda
Joseph Kubera, Klavier (New York)
Dirigenten Petr Kotík (Ostrava/ New York), Bruno Ferrandis (Paris/ Algier), Rolf Gupta (Kristiansand)

John Cage: Concert for Piano and Orchestra (1958)
Charles Ives: Central Park in the Dark (1906)
Jan Rychlík: Afrikanischer Zyklus – 2 Sätze (1961)
Edgard Varèse: Ionisation (1929–1931)
Philip Glass: Music in Fifths (1969)
Richard Strauss: Metamorphosen (1945)
Morton Feldman: Turfan Fragments (1980)

Freitag, 1. 9. 2017
21:00 Tripelhalle Karolina
Miroslav Srnka: Make no Noise (2011)
Libretto: Tom Holloway nach dem Film von Isabel Coixet The Secret Life of Words  
in Koproduktion mit den Bregenzer Festspielen

Johannes Erath, Regie (Frankfurt)
Katrin Connan, Kostüme, Bühnenbild (Berlin)
Markus Holdermann, Beleuchtung (Bregenz)
Norbert Ommer, Klangdesign (Köln)

Measha Brueggergosman, Sopran (Fredericton, CA)
Holger Falk, Bariton (Berlin)
Okka von der Damerau, Mezzosopran (Berlin)
Taylan Reinhard, Tenor (Graz)
Maciej Idziorek, Bariton (Wien)
Joseph Trafton, Dirigent (Mannheim)
Ostrava Banda
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BASILIKA WILTEN/ TIROL: MATTHÄUS-PASSION AM 4. MÄRZ

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Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach (BWV 244)
Samstag, 4.3.2017, 17 Uhr
Basilika Wilten
Chor und Solisten der Wiltener Sängerknaben
Academia Jacobus Stainer
Bernhard Berchtold, Philippe Spiegel, Oliver Sailer, Michael Kranebitter, Patrik Reiter, David Kerber
Leitung: Johannes Stecher

Am ersten Samstag in der Fastenzeit präsentieren die Wiltener Sängerknaben mit der Matthäuspassion eines der genialsten und berührendsten Werke der Menschheitsgeschichte.

Aufgeteilt auf zwei Kammerchöre und den Konzertchor mit Solisten aus den eigenen Reihen der Knaben- und Männerstimmen wie zu Bachs Zeiten wird abwechslungsreich von der intimen Kleinbesetzung bis zu großen, mächtigen Chören musiziert.
Der leuchtende Klang der Knabenstimmen wird vom Tiroler Barockorchester Academia Jacobus Stainer unter der Leitung Johannes Stecher auf historischen Instrumenten begleitet und erfüllt den würdigen Rokokoraum der Wiltener Basilika.
 
Kartenvorverkauf bei Ö-Ticket
Ermäßigung für Schüler, Studenten, Lehrlinge, Präsenz-, Zivildiener, Pensionisten,  Ö1-Club, TT-Club; Kinder bis einschließlich 14 gehen frei, jedoch mit  Platzkarte

Die Wiltener Basilika ist geheizt, es braucht jedoch trotzdem sehr warme Kleidung. Die Plätze sind durchnummeriert. In der Pause wird gegen freiwillige Spenden eine Fastensuppe angeboten.
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MERKER-FESTKONZERT AM 10. MÄRZ IM STADTTHEATER WALFISCHGASSE

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Noch dazugekommen: Franz Suhrada singt „Wirf das Herzerl in die Höhe“

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Endlich startet PARADIES! PARADIES! von Kurdwin Ayub im DOCS Filmverleih am 3. März in den österr. Kinos.

 
PARADIES! PARADIES! gewann den Diagonale Preis für

Beste Bildgestaltung Dokumentarfilm, Diagonale 2016

Bildergebnis für paradies paradies

Die Begründung der Jury:
„Der Preis für die beste Bildgestaltung geht an eine eigentliche One-Woman-Show: Für ihr Debüt, hat die Filmemacherin hinter der Kamera auch Regie geführt, als sie mit ihrem Vater von Wien nach Kurdistan gereist ist. Mit großer Beobachtungsgabe und dem Talent, am richtigen Ort zur richtigen Zeit zu sein, fängt sie immer wieder intime Schlüsselmomente ein und beweist dabei auch den Mut, sich selbst preiszugeben. Ein packendes, tragikomisches Homemovie über den Sog des Heimwehs.“

TRAILER

„“Paradies! Paradies“ ist der bislang lustigste Film dieser Diagonale,bis einem die Tragik der Komik klar wird.
Dann ist es ein ziemlich super Film, der noch mehr Fragen aufwirft und nebenbei ein kluges Statement zum Informationsgehalt von Bildern setzt.“
FM4

PREMIERE Wien in Kooperation mit FM4
1. März um 20:15 Uhr, Filmcasino Wien in Anwesenheit von Kurdwin Ayub
3. März um 22:30 Uhr LATE NIGHT SCREENING in Kooperation mit THE GAP, Filmcasino Wien in Anwesenheit von Kurdwin Ayub

PARADIES! PARADIES! von Kurdwin Ayub
Inhalt
1991 floh Kurdwin Ayub gemeinsam mit ihrer Familie aus dem Irak nach Österreich. Fast 25 Jahre später begleitet sie ihren Vater auf seiner Reise in die frühere Heimat. Während dieser über eine dauerhafte Rückkehr nachdenkt, fühlen sich Kurdwin, ihre Cousins und Cousinen als Fremde. Ein intimes, stellenweise skurriles und ernüchterndes Generationenporträt über Ver- und Entwurzelung als individuelles Familienschicksal und gleichzeitiges Massenphänomen des 20. und 21. Jahrhunderts.
Was ist Heimat? Und wo wird sie verortet? Kurdwin Ayub, 1990 als Kurdin im Irak geboren, floh 1991 gemeinsam mit ihrer Familie nach Österreich. Fast ein Vierteljahrhundert später begleitet sie ihren Vater Omar auf einer Reise in den Norden des Irak. Während Omar voller Enthusiasmus nach einer Eigentumswohnung sucht, um früher oder später nach Kurdistan zurückzukehren – ins Paradies auf Erden, wie er seine alte Heimat in Lobeshymnen glorifiziert –, sieht sich Kurdwin mit einer ihr unzugänglichen Lebenswelt konfrontiert: einer anderen Kultur, anderen Gepflogenheiten und einer Sprache, die sie nicht beherrscht – im Herkunftsland ihrer Eltern ist sie eine Fremde. Auch inmitten ihrer Familie, ihrer Großeltern, Tanten, Onkeln, die inzwischen ihr deutsches Exil verlassen haben und wieder im Irak leben, fühlt sie sich unbeheimatet: „Omar, lässt du mich jetzt allein? Ich hab gar nichts hier. Kein Internet, keine Sprache.“
Doch nicht nur Kurdwin fällt die Identifikation schwer, auch ihre Cousins und Cousinen fühlen sich hier nicht zu Hause. In Deutschland sozialisiert mit TV, Popmusik und Smartphone – in Frieden und (Konsum-)Freiheit –, will vor allem der 16-jährige Haiman so schnell wie möglich wieder zurück. Während die älteste Generation im Wohnzimmer betet, hängen die Jugendlichen also auf der Couch herum und schauen fern oder führen im Kinderzimmer ein spielerisches Hinrichtungsszenario mit anschließendem Eintritt ins von Jungfrauen bevölkerte Jenseits auf. Immer wieder fühlt man sich in diesen Szenen an frühere Arbeiten Ayubs erinnert, wird die Kamera zur direkten Adressatin performativer, vermeintlich spielerischer Selbstdarstellung und – reflexion.Mit Fortdauer der Reise muss sich auch Omar die Illusion einer steten, immerwährenden Heimat eingestehen, seine verklärenden Erinnerungen werden zunehmend von der Realität eingeholt: Ein Zuhause definiert sich u. a. über Sicherheit, Stabilität, räumliche Orientierung – Omar findet hier nicht einmal seine neu erworbene Wohnung. Er tastet sich durch gefährliche Baustellen, zerbombte Straßen und zuletzt – in einer regelrecht unfassbaren Passage – sogar durch die Kampfzone der Peshmerga und des IS. Der Wiederaufbau des zerstörten Landes ist noch nicht vollendet, im „Paradies“ herrschen bereits die nächsten kriegerischen Konflikte. Kurdwin Ayubs Langfilmdebüt ist ein intimes, stellenweise skurriles und ernüchterndes Generationenporträt über Ver- und Entwurzelung als individuelles Familienschicksal und gleichzeitiges Massenphänomen des 20. und 21. Jahrhunderts.

PARADIES! WEBSITE: HIER
PRESSE- UND BILDERDOWNLOADS: HIER
EPKs: HIER

Paradies! Paradies!
A | 2016 | 78 min

Regie & Drehbuch:              Kurdwin Ayub
Kamera:                                 Kurdwin Ayub
Schnitt:                                  Nooran Talebi
Sound Design:                      Rudolf Pototschnig
Script Consultant:                Constantin Wulff
Produzent:                             Rudolf Takacs
Produzentin:                         Lixi Frank
 
Mit Unterstützung von Wien Kultur, Österreichisches Filminstitut und ORF Film/Fernseh-Abkommen

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Französischer Künstler ließ sich in Felsbrocken einschließen =

French artist Abraham Poincheval performs "Pierre" (Stone), at the Palais de Tokyo on February 22, 2017 in Paris..Poincheval was entombed on February 22, 2017 inside a 12-tonne boulder for a week, saying: "I think I can take it." With the world's press looking on, the two halves of the limestone rock were closed on Abraham Poincheval by workmen in a Paris modern art museum.  / AFP PHOTO / JOEL SAGET / RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY MENTION OF THE ARTIST UPON PUBLICATION - TO ILLUSTRATE THE EVENT AS SPECIFIED IN THE CAPTION

Poincheval wird in einem Felsen leben.  Bildquelle: APA (AFP)/JOEL SAGET

Paris (APA/ag.) – Der französische Extremkünstler Abraham Poincheval hat sich in einem Pariser Museum in einen zwölf Tonnen schweren Felsbrocken einschließen lassen und will nun dort eine Woche lang ausharren. Vor den Augen seines Vaters und vieler Museumsbesucher schlossen sich am Mittwochnachmittag im Palais de Tokyo die beiden Hälften aus Kalkstein und umschlossen den 44-Jährigen komplett.

In dem Felsbrocken ist eine kleine Höhle eingearbeitet, die in leicht vergrößerter Form Poinchevals Sitzhaltung nachzeichnet.

Außerdem gibt es kleine Nischen, in denen Wasser, Suppe, Trockenfleisch und ein paar Bücher bereitliegen. Direkt unter ihm ist ein kleiner Container eingebaut, den er als Toilette benutzen muss. Auf diese Weise will der Künstler die kommenden Tage verbringen. Er hat sich monatelang psychisch und körperlich auf die Aktion vorbereitet.

Klaustrophobie fürchtet Poincheval nicht: „Wir sind doch schon in unseren eigenen Körpern eingeschlossen“, sagte er kurz vor dem Beginn seiner waghalsigen Performance. Trotzdem hat er Respekt vor seinem Unterfangen. „Wir haben gestern einen kleinen Test gemacht und es war absolut unglaublich“, sagte er. Eine der großen Herausforderungen werde sein, nicht den Verstand zu verlieren, sagte er.

Der tonnenschwere Felsbrocken ist mit einer Infrarotkamera ausgestattet, über die Besucher des Museums für moderne Kunst die Performance verfolgen können. Es gibt außerdem ein Belüftungssystem und eine Notfallverbindung, zudem wird Poinchevals Herzrhythmus ständig überwacht. Im Notfall können die beiden Hälften des Steins binnen Sekunden wieder auseinandergefahren werden.

 Wenn Poincheval dann gesund wieder aus seinem Felsbrocken gestiegen ist, folgt schon Ende März die nächste außergewöhnliche Kunstaktion. Als lebende Henne will er dann mehrere Wochen lang auf ein paar Dutzend Eiern sitzen und sie ausbrüten. Die geschlüpften Küken sollen bei seinen Eltern leben.

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