Der Neue Merker

21. APRIL 2017

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Ehrenmitgliedschaft der MDW (Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien) an Kammersängerin Hilde Zadek. Rektorin Ulrike Sych überreicht die Urkunde. Copyright: MDW

Morgen findet in Wien das Finale des diesjährigen Hilde Zadek-Gesangswettbewerbes statt.

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WIEN: LEONIE RYSANEK-AUSSTELLUNG AB HEUTE IM BEZIRKSMUSEUM LANDSTRASSE

Für alle, die die Ausstellung in der Staatsoper nicht sehen konnten: Diese wird ab heute, 21.4.,  im Bezirksmuseum Landstrasse (1030 Wien, Sechskrügelgasse 11) gezeigt.

Austellungsdauer bis Ende Juni.
Öffnungszeiten: Sonntag von 10-12 h

                              Mittwoch von 16-18 h (Feiertage geschlossen)

Belcanto-Fest in München: Edita Gruberova hielt Hof

In der Münchener Staatsoper stand Edita Gruberová sowohl in der Rolle der Elisabetta I., Königin von England, auf der Bühne als auch als Königin des Faches, das sie in ihrer beeindruckenden Karriere über Jahrzehnte regiert hat. Und auch im wiederaufgenommenen Roberto Devereux von 2004 zeigt sich noch immer der Glanz ihrer außergewöhnlichen Stimme, sodass der Abend mit einem hervorragenden Ensemble unter der musikalischen Leitung von Friedrich Haider ein Fest des Belcanto wurde.

Belcanto-Fest: Roberto Devereux mit strahlender Edita Gruberová in München
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WIEN/ Volksoper. Der Spielplan für 2017/2018 wurde vorgestellt

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Verdis „Masnadieri“ mit Vincent Schirrmacher, Kurt Rydl und Boaz Daniel. Copyright: Johannes Ifkovits

Von Operette über Oper und Musical bis hin zu Ballett und Kinderoper mit Musik aus vier Jahrhunderten – so vielfältig präsentiert sich das Programm der Volksoper Wien. 
Acht Premieren, eine europäische und eine österreichische Erstaufführung, vier Wiederaufnahmen, dazu 20 Repertoirestücke sowie zahlreiche Sonderprogramme stehen in der 11. Saison der Direktion Robert Meyer auf dem Spielplan des Hauses.

MEHR INFOS über die Saion 2017/2018

Zwischen Opernball und Karussell
Die Volksoper zeigt sich auch in der nächsten Saison vor allem von der heiteren Seite.
Wiener Zeitung
Wiener Volksoper 2017/18 mit Marilyn, Pinocchio und Romeo
Marilyn Monroe, Pinocchio und ein Opernball: Breit stellt sich die Wiener Volksoper in der Saison 2017/18 auf. Hausherr Robert Meyer darf sich dabei über die 100. Premiere unter seiner Führung freuen – und über gute Einnahmezahlen, wie am Donnerstag bei der Präsentation der neuen Vorhaben unterstrichen wurde.
Salzburger Nachrichten
Volksoper: Verdis Jugend und Marilyns letzte Nacht
Die Presse
Wiener Volksoper 2017/18: Marilyn, Pinocchio und Kostümflohmarkt
Direktor Meyer mit 100. Premiere unter seiner Ägide – Kartenpreise werden um 4 Prozent angehoben –
Der Standard

WIEN/ Staatsoper: MEDEA –  draußen Schneesturm, drinnen Steinschlag

Karl Masek kämpfte sich Mittwoch durch Sturm und Schneefall in die Staatsoper. Den Schirm hat er zuhause gelassen, denn von dem hätte er sich angesichts der Windböen verabschieden können: Der Komponist war bei den Wiederaufnahme-Proben anwesend und nahm auch den Jubel des Publikums nach dem Ende der ersten Vorstellung vor dem Vorhang entgegen. Der besprochene Abend war der letzte der Serie. In der Saison 17/18 kommt „Medea“ nicht vor. Bleibt zu hoffen, dass Reimanns Meisterwerk nicht im Repertoire-Nirwana verschwindet!

Jubel für Maestro Boder und das Orchester, für Barainsky und Eröd. Starker Applaus für alle anderen, immerhin acht Minuten lang. Die Elemente hatten sich im Laufe des Abends einigermaßen beruhigt – und man gelangte halbwegs trockenen Fußes nach Hause …

Zum Bericht von Karl Masek

Bariton Peter Mattei über den schwierigen Charakter Onegins

Am 22. April überträgt BR-KLASSIK Tschaikwoskys „Eugen Onegin“ live aus der New Yorker MET. Die Titelrolle singt der schwedische Bariton Peter Mattei – neben Anna Netrebko als Tatjana. Im Interview spricht er über den komplizierten Charakter Onegins, seine eigenen Anfänge als Sänger und sein Hobby: das Banjo.

Das gesamte Interview finden Sie in BR-Klassik

Berliner Staatsballett: Intendant Nacho Duato verlässt das Berliner Staatsballett früher. Er ist enttäuscht über unehrliche Politiker. Ein Gespräch.

Ich fand es von den Politikern sehr unehrlich mir gegenüber, ihre Entscheidung für­ ­Sasha Waltz und Johannes Öhman derartig früh mitzuteilen. Ein Jahr vorher ist üblich, zwei Jahre vorher denkbar, aber drei Jahre vorher ist unanständig. Denn es ist eine schwierige Situation auch für die Compagnie und das Publikum. ..

Berlin/ Staatsballett
Nacho Duato geht – „Ich fühle mich befreiter“
Intendant Nacho Duato verlässt das Berliner Staatsballett früher. Er ist enttäuscht über unehrliche Politiker. Ein Gespräch.
Berliner Morgenpost

MÜNCHEN: COSI FAN TUTTE – 18.4.

„Così fan tutte“ ist die letzte Dieter Dorn / Jürgen Rose– Inszenierung, die im Repertoire der Bayerischen Staatsoper verblieben ist, nachdem die „Figaro“-Produktion im November letztmals gespielt wurde. Die Regie sowie Bühnenbild und Kostüme zeichnen sich durch zeitlose Eleganz und eine prägnante Erzählung der Handlung aus, die dem Publikum aber keine Deutung aufzwingt, sondern genug Raum für eigene Gedanken und Konzentration auf die Musik lässt…

Zum Bericht von Gisela Schmöger

Teodor Currentzis – vielseitiger und fordernder Dirigent
Von seiner russischen Wahlheimat aus macht der häufig als „Klassikrebell“ titulierte Dirigent Teodor Currentzis (45) seit Jahren weltweit Furore
Musik heute

Wien/ Burgtheater
Was kommt nach der 1968er-Ära? Und wer schafft das Burgtheater?
Dame oder Herr in die Burgtheater-Direktion? Die Politik hat es eilig. Die Ausschreibung ist veröffentlicht, die Frist läuft bis 21. Mai, im Juni soll die neue Führung feststehen.
Die Presse

Die Politik hat es meiner Meinung nach deshalb so eilig, weil Neuwahlen jederzeit ins Haus stehen können. Die derzeitigen Entscheidungsträger wollen ihre Kandidaten durchsetzen und so eventuelle Nachfolger vor vollendete Tatsachen stellen. Das ist Kulturpolitik „made in Austria“ !

Filme der Woche

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Besuchen Sie Renate Wagners FILMSEITE

Wer wäre nicht a priori ein Fan des französischen Films, der Legendäres hervorgebracht hat? In letzter Zeit aber häuften sich die „schaumgebremsten“ Produktionen, die echte Themen auf einen verlogenen Gefälligkeits-Nenner brachten – ob es die schwarz-weiße Behinderten-Schnulze „Ziemlich beste Freunde“ oder die Multi-Kulti-Familienschlacht „Monsieur Claude und seine Töchter“ war. Aber wenn sich die Franzosen für diese wohlmeinende Verzerrung ihres Alltags so dankbar zeigen, dass sie millionenfach ins Kino stürmen – wer wird dann noch wagen, ihnen die Wirklichkeit als solche vorzusetzen?

Wenn man nun als Vorgabe eines Films liest, dass Gerard Depardieu als alter Rassist sich  mit einem jungen Moslem auf einer „Tour de France“, einem Road Movie durch Frankreich, zusammen raufen soll, dann waren die Erwartungen auf das Gebotene nicht sonderlich hoch. Doch Regisseur Rachid Djaidani (Franzose algerisch-sudanesischer Herkunft) macht in diesem seinen auch in Cannes präsentierten Film zwar Fehler, aber erst einmal nicht die auf der Hand liegenden. Allzu verbindlich wird es erst später…

Online-Zeitungen: Bezahlmodelle unter Druck
Die „NZZ“ stellt ihr österreichisches Online-Bezahlmagazin ein – ein Rückschlag für bezahlten Online-Journalismus.
Wiener Zeitung

Wie bereits gestern an dieser Stelle angesprochen: Der Rückzieher der NZZ ist ein herber Schlag gegen den Online-Journalismus und zwingt die Zeitungen geradezu zur Annahme aggressiver Werbung.

Wieviel hätte ein Abo gekostet? 14 Euro waren für ein Monatsabo fällig – ein vergleichsweise sehr hoher Preis in einer digitalen Welt, in der die User gelernter Weise davon ausgehen, dass Medienangebote gratis sind. Zwar wäre ein Monatsabopreis von 14 Euro für die gedruckte „NZZ“ eine Sensation, für ein Online-Produkt, das nicht einmal die Inhalte aus Zürich, sondern lediglich die österreichischen Ableger zugänglich macht, erwies sich die Summe als deutlich zu hoch… (Quelle: „Wiener Zeitung“)

Jetzt kennen wir zumindest die „Schmerzgrenze“ – die liegt deutlich unter 14 Euro monatlich. Aber mit der NZZ können und wollen wir uns nicht wirklich vergleichen. Wenn jeder unserer täglichen Leser pro Jahr 2 Euro spenden würde, wären wir unsere finanziellen Sorgen los!

Gerade gestern hatten wir redaktionsintern ein Schockerlebnis. Wir wollen uns vom gedruckten Heft-Merker deutlicher abheben, das müsste im Interesse beider Medien sein! Vorrangig wäre dabei die Änderung der Webadresse – nämlich auf ONLINE-Merker. Dieser technische Eingriff wurde mit etwa 6000 Euro veranschlagt, weil unzählige Verknüpfungen in dieser riesigen Seite geändert werden müssten, der Zeitaufwand mindestens vier Tage beträgt.

Wir spielen zwar Lotto und hoffen auf einen Millionengewinn, bis der aber Realität wird, müssen wir uns andere Möglichkeiten ausdenken!

Auf gar keinen Fall engagieren wir unseres Kanzlers genialen PR-Berater. Der schickt den Politiker, der behauptet hat, dass 95 % der Politik aus Inszenierung besteht, mit einer Pizzaschachtel in die Haushalte.

Jetzt würde mich wirklich interessieren, ob der Kanzler vor dieser Aktion gewusst hat, dass ihm da ein uralter Hut angedreht wird – dieser Gag ist nämlich bereits arg in die Jahre gekommen. Selbst Simon Peres hat den schon probiert! 95 % inszenieren und nur 5 % nachdenken mutet etwas bescheiden an!

“Osterhöschen”: Palmers-CEO meldet sich zu Wort
http://www.salzburg24.at/osterhoeschen-palmers-ceo-meldet-sich-zu-wort

Die Firma Palmers meldet sich zu Wort und erklärt uns die „Aktion Osterhöschen“. Da wir das sehe ansprechende Foto in dieser Woche veröffentlicht haben, geben wir gerne den Erläuterungen dazu Raum.

Noch ein Wort in eigener Sache: Liebe Forumsteilnehmer, wenn der Moderator, der unerbittliche Löscher, das Kürzel A.C verwendet, heißt das noch lange nicht, dass ich der Moderator bin. Ich erkläre hier an Eides statt – ich bin es nicht. Jeder der mich halbwegs kennt weiß, dass Unerbittlichkeit keineswegs eine Charaktereigenschaft von mir ist. Des Rätsels Lösung: Der Moderator benützt meine Einstiegsdaten, hat keinen eigenen Zugang zur Seite!

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag!

A.C.

 

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